Fußball weltweit ⚽
11.04.2017 - 18:33 Uhr
01.08.2022 - 07:43 Uhr
Zitat von DAbleiben
Kritik an der Schiedsrichter_innen-Leistung kann ich nachvollziehen und damit ist es auch möglich deren Auswahl zu hinterfragen.
Alles andere kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Hier wird ein Versuch unternommen, aus einem Problem einen kompletten Rundumschlag gegen alles zu führen, was unter konservativen und rechten abschätzig "woke" genannt wird. Dagegen wehre ich mich.
Was hat die Schiedsrichter-Kritik denn bitteschön mit dem Gender* und mit #metoo zu tun? Rein gar überhaupt nichts!
Und auch eine Vereinnahmung der "arme Frauen EM" durch LGBTQI ist für mich herbeigedichtet. Ich habe es selbst gar nicht so empfunden, dass <<Auf "bunte" Menschen und offensichtlich gleichgeschlechtliche Pärchen. >> bei der EM besonders viel Kameras gerichtet würden. Das Zitat erweitert die ursprüngliche Kritik auch nochmal darum, dass hier eine unzulässige Vereinnahmung der EM durch das Thema Anti-rassismus unternommen würde. Es ist gut möglich, dass es beim Frauenfussball mehr Besucher aus Minderheiten gibt. Das fände ich auch gut. Und selbst wenn Kameras dies einfangen würden, hätte das gar nichts negatives. Übrigens versucht auch der Herrenfussball schon seit Jahrzehnten sich gegen Rassismus zu positionieren.
Und das alles wird mit der Auswahl der Schiedsrichter_innen in einen Topf geworfen. Diese Punkte so zusammenzufassen und zu diskreditieren ist ich ok für mich.
Zitat von Heinerfest
Ich verstehe nicht, was man daran nicht verstehen kann.
Der Frauenfußball wird genau für diese Themen gerne herangezogen. Zuletzt z.B. mit der Kampagne gegen Sexismus. Meiner Vorstellung nach müsste das aber viel mehr den männlichen Erdenbewohnern aufgedrückt werden.
Auf wen halten die Kameras beim Frauenfußball am liebsten wenn es darum geht, das Publikum zu zeigen? Auf "bunte" Menschen und offensichtlich gleichgeschlechtliche Pärchen. Das würde man beim Männerfußball nicht machen, da zählt hauptsächlich das martiale Machogehabe irgendwelcher Brüllaffen im Fanblock als Kameramotiv.
Man sieht bei keinen anderen Spielen mehr Menschen mit Handycap im Publikum, als beim Frauenfußball. Warum? Gehen die nicht zu anderen Spielen? Glaube ich nicht.
Das ist es was ich meine wenn ich sage, dass der Frauenfußball für viel zu viele Themen her halten muss.
Nochmal, irgendjemand dachte heute es steht dem Frauenfußball gut zu Gesicht, wenn man beim Endspiel ein "Zeichen setzt" und explizit eine ukrainische Schiedsrichterin ihren Job tun lässt und nicht die beste Schiedsrichterin die zur Verfügung steht.
Aus meiner Sicht geht man so mit dem Damenfußball wenig sensibel um und das gerade dann wenn es die Möglichkeit gibt, diesen bekannter, beliebter und angesehener zu machen.
Im Männerfußball würde nur der Schiedsrichter eingesetzt werden, der nach Meinung 'aller' der beste SR ist, da würde man eines "Zeichens" wegen keine Abstriche machen - das könnte man sich gar nicht leisten.
Zitat von DAbleiben
Verstehe nicht, was der Rundumschlag von Themen LGBTQI, Gleichberechtigung, metoo und soziales Engagement so universell alles mit der Schidsrichter*innen-Wahl zu tun hat.
Das Gendersternchen noch extremer.
Wenn, dann mal auf ein Thema festlegen. Oder alles erklären.
Zitat von Heinerfest
Heute ist meines Erachtens (wieder) ein Problem offensichtlich geworden, welches hauptsächlich den Frauenfußball betrifft und diesen am Ende "unseriös", zumindest aber wenig ernsthaft erscheinen lässt.
Ich habe schon sehr lange den Eindruck, es wird mit aller Macht versucht mit einem Sport alles das gleichzeitig zu "erschlagen", was die Gesellschaft heutzutage betrifft und umtreibt.
Multikulti, Gendersternchen, Gleichberechtigung, #metoo, LGBTQ und soziales Engagement, ... Zeichen setzen ... you name it. Das ist viel zu viel verlangt und hemmt die Protagonisten (egal ob männlich oder weiblich) die dem allen gar nicht gerecht werden können.
Und wenn "Zeichen setzen" bedeutet, dass ich nicht die BESTE Schiedsrichterin in einem Finalspiel einsetze, sondern die, die aus der Ukraine kommt, dann habe ich als Ausrichter des Events irgendwas nicht verstanden oder untergrabe sehenden Auges das, was tausende Mädchen und Frauen über die letzten Jahre aufgebaut haben.
Heute ist meines Erachtens (wieder) ein Problem offensichtlich geworden, welches hauptsächlich den Frauenfußball betrifft und diesen am Ende "unseriös", zumindest aber wenig ernsthaft erscheinen lässt.
Ich habe schon sehr lange den Eindruck, es wird mit aller Macht versucht mit einem Sport alles das gleichzeitig zu "erschlagen", was die Gesellschaft heutzutage betrifft und umtreibt.
Multikulti, Gendersternchen, Gleichberechtigung, #metoo, LGBTQ und soziales Engagement, ... Zeichen setzen ... you name it. Das ist viel zu viel verlangt und hemmt die Protagonisten (egal ob männlich oder weiblich) die dem allen gar nicht gerecht werden können.
Und wenn "Zeichen setzen" bedeutet, dass ich nicht die BESTE Schiedsrichterin in einem Finalspiel einsetze, sondern die, die aus der Ukraine kommt, dann habe ich als Ausrichter des Events irgendwas nicht verstanden oder untergrabe sehenden Auges das, was tausende Mädchen und Frauen über die letzten Jahre aufgebaut haben.
Verstehe nicht, was der Rundumschlag von Themen LGBTQI, Gleichberechtigung, metoo und soziales Engagement so universell alles mit der Schidsrichter*innen-Wahl zu tun hat.
Das Gendersternchen noch extremer.
Wenn, dann mal auf ein Thema festlegen. Oder alles erklären.
Ich verstehe nicht, was man daran nicht verstehen kann.
Der Frauenfußball wird genau für diese Themen gerne herangezogen. Zuletzt z.B. mit der Kampagne gegen Sexismus. Meiner Vorstellung nach müsste das aber viel mehr den männlichen Erdenbewohnern aufgedrückt werden.
Auf wen halten die Kameras beim Frauenfußball am liebsten wenn es darum geht, das Publikum zu zeigen? Auf "bunte" Menschen und offensichtlich gleichgeschlechtliche Pärchen. Das würde man beim Männerfußball nicht machen, da zählt hauptsächlich das martiale Machogehabe irgendwelcher Brüllaffen im Fanblock als Kameramotiv.
Man sieht bei keinen anderen Spielen mehr Menschen mit Handycap im Publikum, als beim Frauenfußball. Warum? Gehen die nicht zu anderen Spielen? Glaube ich nicht.
Das ist es was ich meine wenn ich sage, dass der Frauenfußball für viel zu viele Themen her halten muss.
Nochmal, irgendjemand dachte heute es steht dem Frauenfußball gut zu Gesicht, wenn man beim Endspiel ein "Zeichen setzt" und explizit eine ukrainische Schiedsrichterin ihren Job tun lässt und nicht die beste Schiedsrichterin die zur Verfügung steht.
Aus meiner Sicht geht man so mit dem Damenfußball wenig sensibel um und das gerade dann wenn es die Möglichkeit gibt, diesen bekannter, beliebter und angesehener zu machen.
Im Männerfußball würde nur der Schiedsrichter eingesetzt werden, der nach Meinung 'aller' der beste SR ist, da würde man eines "Zeichens" wegen keine Abstriche machen - das könnte man sich gar nicht leisten.
Kritik an der Schiedsrichter_innen-Leistung kann ich nachvollziehen und damit ist es auch möglich deren Auswahl zu hinterfragen.
Alles andere kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Hier wird ein Versuch unternommen, aus einem Problem einen kompletten Rundumschlag gegen alles zu führen, was unter konservativen und rechten abschätzig "woke" genannt wird. Dagegen wehre ich mich.
Was hat die Schiedsrichter-Kritik denn bitteschön mit dem Gender* und mit #metoo zu tun? Rein gar überhaupt nichts!
Und auch eine Vereinnahmung der "arme Frauen EM" durch LGBTQI ist für mich herbeigedichtet. Ich habe es selbst gar nicht so empfunden, dass <<Auf "bunte" Menschen und offensichtlich gleichgeschlechtliche Pärchen. >> bei der EM besonders viel Kameras gerichtet würden. Das Zitat erweitert die ursprüngliche Kritik auch nochmal darum, dass hier eine unzulässige Vereinnahmung der EM durch das Thema Anti-rassismus unternommen würde. Es ist gut möglich, dass es beim Frauenfussball mehr Besucher aus Minderheiten gibt. Das fände ich auch gut. Und selbst wenn Kameras dies einfangen würden, hätte das gar nichts negatives. Übrigens versucht auch der Herrenfussball schon seit Jahrzehnten sich gegen Rassismus zu positionieren.
Und das alles wird mit der Auswahl der Schiedsrichter_innen in einen Topf geworfen. Diese Punkte so zusammenzufassen und zu diskreditieren ist ich ok für mich.
@DAbleiben, ich will mich da jetzt nicht groß einmischen, aber das Gendern finde ich in Deinem Post dann doch etwas überraschend, kenne ich so von Dir nicht (und halte es auch für durchweg überflüssig und im medialen Kontext auch für übergriffig). Wenn Du das so nutzen willst ist das natürlich Dein Ding, aber dann lese ich konsequenterweise demnächst von „Spieler_innen“ wenn Du über unsere Mann(Frau?)Schaft schreibst?
01.08.2022 - 08:15 Uhr
Zitat von Prsut-I-Sir
@DAbleiben, ich will mich da jetzt nicht groß einmischen, aber das Gendern finde ich in Deinem Post dann doch etwas überraschend, kenne ich so von Dir nicht (und halte es auch für durchweg überflüssig und im medialen Kontext auch für übergriffig). Wenn Du das so nutzen willst ist das natürlich Dein Ding, aber dann lese ich konsequenterweise demnächst von „Spieler_innen“ wenn Du über unsere Mann(Frau?)Schaft schreibst?
Zitat von DAbleiben
Kritik an der Schiedsrichter_innen-Leistung kann ich nachvollziehen und damit ist es auch möglich deren Auswahl zu hinterfragen.
Alles andere kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Hier wird ein Versuch unternommen, aus einem Problem einen kompletten Rundumschlag gegen alles zu führen, was unter konservativen und rechten abschätzig "woke" genannt wird. Dagegen wehre ich mich.
Was hat die Schiedsrichter-Kritik denn bitteschön mit dem Gender* und mit #metoo zu tun? Rein gar überhaupt nichts!
Und auch eine Vereinnahmung der "arme Frauen EM" durch LGBTQI ist für mich herbeigedichtet. Ich habe es selbst gar nicht so empfunden, dass <<Auf "bunte" Menschen und offensichtlich gleichgeschlechtliche Pärchen. >> bei der EM besonders viel Kameras gerichtet würden. Das Zitat erweitert die ursprüngliche Kritik auch nochmal darum, dass hier eine unzulässige Vereinnahmung der EM durch das Thema Anti-rassismus unternommen würde. Es ist gut möglich, dass es beim Frauenfussball mehr Besucher aus Minderheiten gibt. Das fände ich auch gut. Und selbst wenn Kameras dies einfangen würden, hätte das gar nichts negatives. Übrigens versucht auch der Herrenfussball schon seit Jahrzehnten sich gegen Rassismus zu positionieren.
Und das alles wird mit der Auswahl der Schiedsrichter_innen in einen Topf geworfen. Diese Punkte so zusammenzufassen und zu diskreditieren ist ich ok für mich.
Zitat von Heinerfest
Ich verstehe nicht, was man daran nicht verstehen kann.
Der Frauenfußball wird genau für diese Themen gerne herangezogen. Zuletzt z.B. mit der Kampagne gegen Sexismus. Meiner Vorstellung nach müsste das aber viel mehr den männlichen Erdenbewohnern aufgedrückt werden.
Auf wen halten die Kameras beim Frauenfußball am liebsten wenn es darum geht, das Publikum zu zeigen? Auf "bunte" Menschen und offensichtlich gleichgeschlechtliche Pärchen. Das würde man beim Männerfußball nicht machen, da zählt hauptsächlich das martiale Machogehabe irgendwelcher Brüllaffen im Fanblock als Kameramotiv.
Man sieht bei keinen anderen Spielen mehr Menschen mit Handycap im Publikum, als beim Frauenfußball. Warum? Gehen die nicht zu anderen Spielen? Glaube ich nicht.
Das ist es was ich meine wenn ich sage, dass der Frauenfußball für viel zu viele Themen her halten muss.
Nochmal, irgendjemand dachte heute es steht dem Frauenfußball gut zu Gesicht, wenn man beim Endspiel ein "Zeichen setzt" und explizit eine ukrainische Schiedsrichterin ihren Job tun lässt und nicht die beste Schiedsrichterin die zur Verfügung steht.
Aus meiner Sicht geht man so mit dem Damenfußball wenig sensibel um und das gerade dann wenn es die Möglichkeit gibt, diesen bekannter, beliebter und angesehener zu machen.
Im Männerfußball würde nur der Schiedsrichter eingesetzt werden, der nach Meinung 'aller' der beste SR ist, da würde man eines "Zeichens" wegen keine Abstriche machen - das könnte man sich gar nicht leisten.
Zitat von DAbleiben
Verstehe nicht, was der Rundumschlag von Themen LGBTQI, Gleichberechtigung, metoo und soziales Engagement so universell alles mit der Schidsrichter*innen-Wahl zu tun hat.
Das Gendersternchen noch extremer.
Wenn, dann mal auf ein Thema festlegen. Oder alles erklären.
Zitat von Heinerfest
Heute ist meines Erachtens (wieder) ein Problem offensichtlich geworden, welches hauptsächlich den Frauenfußball betrifft und diesen am Ende "unseriös", zumindest aber wenig ernsthaft erscheinen lässt.
Ich habe schon sehr lange den Eindruck, es wird mit aller Macht versucht mit einem Sport alles das gleichzeitig zu "erschlagen", was die Gesellschaft heutzutage betrifft und umtreibt.
Multikulti, Gendersternchen, Gleichberechtigung, #metoo, LGBTQ und soziales Engagement, ... Zeichen setzen ... you name it. Das ist viel zu viel verlangt und hemmt die Protagonisten (egal ob männlich oder weiblich) die dem allen gar nicht gerecht werden können.
Und wenn "Zeichen setzen" bedeutet, dass ich nicht die BESTE Schiedsrichterin in einem Finalspiel einsetze, sondern die, die aus der Ukraine kommt, dann habe ich als Ausrichter des Events irgendwas nicht verstanden oder untergrabe sehenden Auges das, was tausende Mädchen und Frauen über die letzten Jahre aufgebaut haben.
Heute ist meines Erachtens (wieder) ein Problem offensichtlich geworden, welches hauptsächlich den Frauenfußball betrifft und diesen am Ende "unseriös", zumindest aber wenig ernsthaft erscheinen lässt.
Ich habe schon sehr lange den Eindruck, es wird mit aller Macht versucht mit einem Sport alles das gleichzeitig zu "erschlagen", was die Gesellschaft heutzutage betrifft und umtreibt.
Multikulti, Gendersternchen, Gleichberechtigung, #metoo, LGBTQ und soziales Engagement, ... Zeichen setzen ... you name it. Das ist viel zu viel verlangt und hemmt die Protagonisten (egal ob männlich oder weiblich) die dem allen gar nicht gerecht werden können.
Und wenn "Zeichen setzen" bedeutet, dass ich nicht die BESTE Schiedsrichterin in einem Finalspiel einsetze, sondern die, die aus der Ukraine kommt, dann habe ich als Ausrichter des Events irgendwas nicht verstanden oder untergrabe sehenden Auges das, was tausende Mädchen und Frauen über die letzten Jahre aufgebaut haben.
Verstehe nicht, was der Rundumschlag von Themen LGBTQI, Gleichberechtigung, metoo und soziales Engagement so universell alles mit der Schidsrichter*innen-Wahl zu tun hat.
Das Gendersternchen noch extremer.
Wenn, dann mal auf ein Thema festlegen. Oder alles erklären.
Ich verstehe nicht, was man daran nicht verstehen kann.
Der Frauenfußball wird genau für diese Themen gerne herangezogen. Zuletzt z.B. mit der Kampagne gegen Sexismus. Meiner Vorstellung nach müsste das aber viel mehr den männlichen Erdenbewohnern aufgedrückt werden.
Auf wen halten die Kameras beim Frauenfußball am liebsten wenn es darum geht, das Publikum zu zeigen? Auf "bunte" Menschen und offensichtlich gleichgeschlechtliche Pärchen. Das würde man beim Männerfußball nicht machen, da zählt hauptsächlich das martiale Machogehabe irgendwelcher Brüllaffen im Fanblock als Kameramotiv.
Man sieht bei keinen anderen Spielen mehr Menschen mit Handycap im Publikum, als beim Frauenfußball. Warum? Gehen die nicht zu anderen Spielen? Glaube ich nicht.
Das ist es was ich meine wenn ich sage, dass der Frauenfußball für viel zu viele Themen her halten muss.
Nochmal, irgendjemand dachte heute es steht dem Frauenfußball gut zu Gesicht, wenn man beim Endspiel ein "Zeichen setzt" und explizit eine ukrainische Schiedsrichterin ihren Job tun lässt und nicht die beste Schiedsrichterin die zur Verfügung steht.
Aus meiner Sicht geht man so mit dem Damenfußball wenig sensibel um und das gerade dann wenn es die Möglichkeit gibt, diesen bekannter, beliebter und angesehener zu machen.
Im Männerfußball würde nur der Schiedsrichter eingesetzt werden, der nach Meinung 'aller' der beste SR ist, da würde man eines "Zeichens" wegen keine Abstriche machen - das könnte man sich gar nicht leisten.
Kritik an der Schiedsrichter_innen-Leistung kann ich nachvollziehen und damit ist es auch möglich deren Auswahl zu hinterfragen.
Alles andere kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Hier wird ein Versuch unternommen, aus einem Problem einen kompletten Rundumschlag gegen alles zu führen, was unter konservativen und rechten abschätzig "woke" genannt wird. Dagegen wehre ich mich.
Was hat die Schiedsrichter-Kritik denn bitteschön mit dem Gender* und mit #metoo zu tun? Rein gar überhaupt nichts!
Und auch eine Vereinnahmung der "arme Frauen EM" durch LGBTQI ist für mich herbeigedichtet. Ich habe es selbst gar nicht so empfunden, dass <<Auf "bunte" Menschen und offensichtlich gleichgeschlechtliche Pärchen. >> bei der EM besonders viel Kameras gerichtet würden. Das Zitat erweitert die ursprüngliche Kritik auch nochmal darum, dass hier eine unzulässige Vereinnahmung der EM durch das Thema Anti-rassismus unternommen würde. Es ist gut möglich, dass es beim Frauenfussball mehr Besucher aus Minderheiten gibt. Das fände ich auch gut. Und selbst wenn Kameras dies einfangen würden, hätte das gar nichts negatives. Übrigens versucht auch der Herrenfussball schon seit Jahrzehnten sich gegen Rassismus zu positionieren.
Und das alles wird mit der Auswahl der Schiedsrichter_innen in einen Topf geworfen. Diese Punkte so zusammenzufassen und zu diskreditieren ist ich ok für mich.
@DAbleiben, ich will mich da jetzt nicht groß einmischen, aber das Gendern finde ich in Deinem Post dann doch etwas überraschend, kenne ich so von Dir nicht (und halte es auch für durchweg überflüssig und im medialen Kontext auch für übergriffig). Wenn Du das so nutzen willst ist das natürlich Dein Ding, aber dann lese ich konsequenterweise demnächst von „Spieler_innen“ wenn Du über unsere Mann(Frau?)Schaft schreibst?
Leute jeder hat seine sehr persönliche Meinung zu bestimmten Themen was auch sein gutes Recht ist nur finde ich die Diskussionen über sowas " sinnloses " einfach nur unwichtig ,es gibt wichtigere Dinge als gendern und den ganzen Quatsch.
05.08.2022 - 20:42 Uhr
Soll man sich nun schämen oder einfach großmütig darüber hin weg sehen, wie sich scheinbar deutsche Staatsbürger aufführen, wenn ihre Nationalhymne gesungen wird?
In wie viele Länder wird dieses Spiel gerade übertragen? Wie viele Millionen Menschen gucken da gerade live zu?
Niemand soll alles gut finden müssen was hier so abläuft, aber ein kleiner Funke Patriotismus darf schon vorhanden sein. Aber nein, alles scheiße hier, motzen motzen motzen, die Gesellschaft spalten und immer feste druff, ... Außendarstellung brauchen wir hier nicht.
Das ko*** mich von Tag zu Tag mehr an.
In wie viele Länder wird dieses Spiel gerade übertragen? Wie viele Millionen Menschen gucken da gerade live zu?
Niemand soll alles gut finden müssen was hier so abläuft, aber ein kleiner Funke Patriotismus darf schon vorhanden sein. Aber nein, alles scheiße hier, motzen motzen motzen, die Gesellschaft spalten und immer feste druff, ... Außendarstellung brauchen wir hier nicht.
Das ko*** mich von Tag zu Tag mehr an.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Heinerfest am 05.08.2022 um 20:50 Uhr bearbeitet
07.08.2022 - 12:13 Uhr
Ich sehe keinen rechtlichen/juristischen Tatbestand.
Reif spricht es zurecht aus, dass das ein allgemeines Problem der ultra Szene ist.
Das spiel ist nicht im Mittelpunkt, es geht um selbstinszenierung.
Das sehe ich absolut genauso.
Und er hat auch absolut recht dass eben die Vereine hoch gelobt werden für ihre feilen Fans die dann auch die größte Untergruppen haben und diese am meisten Mist bauen.
Leider sehen viele Vereine die ultras als system relevant an. Die sind auch die Masse der Auswärts Fahrer... aber halt nicht nur. Zwischen den echten Fan-Ultras setzten sich gerade bei der SGE die Probleme-Ultras zu oft durch. Ein Fischer hofiert diese dann auch noch.
Ich weiss dass es auch in der ultra Szene grosse Unterschiede gibt, aber leider sehen sich die Problem ultras als Kern der Ultras. Und die echten Fan ultras schauen es sich mit an. Ich kann gut verstehen dass man sich nicht traut gegen die idR sehr gewqltbereiten Typen was zu sagen. Der BVB hat ähnliche Probleme. In Bremen war das früher auch so, hier muss man den Club loben der vor vielen Jahren sehr entschieden dagegen vorgegangen ist.
Reif spricht es zurecht aus, dass das ein allgemeines Problem der ultra Szene ist.
Das spiel ist nicht im Mittelpunkt, es geht um selbstinszenierung.
Das sehe ich absolut genauso.
Und er hat auch absolut recht dass eben die Vereine hoch gelobt werden für ihre feilen Fans die dann auch die größte Untergruppen haben und diese am meisten Mist bauen.
Leider sehen viele Vereine die ultras als system relevant an. Die sind auch die Masse der Auswärts Fahrer... aber halt nicht nur. Zwischen den echten Fan-Ultras setzten sich gerade bei der SGE die Probleme-Ultras zu oft durch. Ein Fischer hofiert diese dann auch noch.
Ich weiss dass es auch in der ultra Szene grosse Unterschiede gibt, aber leider sehen sich die Problem ultras als Kern der Ultras. Und die echten Fan ultras schauen es sich mit an. Ich kann gut verstehen dass man sich nicht traut gegen die idR sehr gewqltbereiten Typen was zu sagen. Der BVB hat ähnliche Probleme. In Bremen war das früher auch so, hier muss man den Club loben der vor vielen Jahren sehr entschieden dagegen vorgegangen ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 07.08.2022 um 12:18 Uhr bearbeitet
10.11.2022 - 11:20 Uhr
Sich aufregen über die unsägliche Vergabe, das Kriechen und Buckeln sämtlicher Instanzen wie Fifa, Uefa und DFB anprangern aber am Ende doch willig das verlorene Produkt konsumieren? Da könnte man spontan den Gedanken hegen, das ganze Gerede um Katar als Austragungsort und wie unsäglich dies und das sei diene einzig der Beruhigung des einzelnen oder kollektiven Gewissens.
Da mir als Individuum "nur" der Weg des Boykotts bleibt, werde ich mich zwar der allgegenwärtigen medialen Berichterstattung nicht gänzlich entziehen können, aber nicht eine Minute bewegte Bilder o.ä. ansehen. Muss am Ende jederselbst wissen; "die Mannschaft" und ihr Auftreten in den vergangenen Jahren oder konkret nach dem"Sommermärchen" machen mir das um einiges leichter. Die Freude über den Saisonverlauf, die erfreuliche Entwicklung und nicht zuletzt die täglich gelebten Werte unseres SVD helfen dabei auch ein wenig.
Da mir als Individuum "nur" der Weg des Boykotts bleibt, werde ich mich zwar der allgegenwärtigen medialen Berichterstattung nicht gänzlich entziehen können, aber nicht eine Minute bewegte Bilder o.ä. ansehen. Muss am Ende jederselbst wissen; "die Mannschaft" und ihr Auftreten in den vergangenen Jahren oder konkret nach dem"Sommermärchen" machen mir das um einiges leichter. Die Freude über den Saisonverlauf, die erfreuliche Entwicklung und nicht zuletzt die täglich gelebten Werte unseres SVD helfen dabei auch ein wenig.

10.11.2022 - 12:37 Uhr
Die Einstellung von @Oigeplackter würde ich unterschreiben.
@Prsut-I-Sir
Es ist für mich absolut i.O. wenn du und andere die WM anschauen. Das finde ich nicht verwerflich und deine Argumentation ist zwar nicht die meine, aber absolut nachvollziehbar.
Trotzdem finde ich es richtig, die Homophobie Äußerungen des Herrn WM Botschafters zu kritisieren. Diese werden nicht besser, wenn man sich andere Probleme auf der Welt ansieht. Du hast natürlich recht, dass der Konsum hier fast unausweichlich auf verwerfliche Ausbeutung führt, wenn man die Wertschöpfungsketten ansieht.
Die Frage ist dann aber, was man daraus macht. Ich möchte nicht den Kopf in den Sand stecken und alles unkommentiert lassen, weil es ja überall Probleme gibt. Ohne es despektierlich zu meinen, ist da ein schmaler Grat zwischen einem Versuch das Problem in die Gesamtheit der globalen Probleme einzuordnen und zu resignieren.
Resignation ist in Anbetracht des Zustandes der Welt zwar auch irgendwo naheliegend... aber da bin ich bisher nicht angekommen.
@Prsut-I-Sir
Es ist für mich absolut i.O. wenn du und andere die WM anschauen. Das finde ich nicht verwerflich und deine Argumentation ist zwar nicht die meine, aber absolut nachvollziehbar.
Trotzdem finde ich es richtig, die Homophobie Äußerungen des Herrn WM Botschafters zu kritisieren. Diese werden nicht besser, wenn man sich andere Probleme auf der Welt ansieht. Du hast natürlich recht, dass der Konsum hier fast unausweichlich auf verwerfliche Ausbeutung führt, wenn man die Wertschöpfungsketten ansieht.
Die Frage ist dann aber, was man daraus macht. Ich möchte nicht den Kopf in den Sand stecken und alles unkommentiert lassen, weil es ja überall Probleme gibt. Ohne es despektierlich zu meinen, ist da ein schmaler Grat zwischen einem Versuch das Problem in die Gesamtheit der globalen Probleme einzuordnen und zu resignieren.
Resignation ist in Anbetracht des Zustandes der Welt zwar auch irgendwo naheliegend... aber da bin ich bisher nicht angekommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DAbleiben am 10.11.2022 um 12:41 Uhr bearbeitet
21.12.2022 - 17:06 Uhr
Nachdem die WM alle 2 Jahre gescheitert ist, will Gianni nun einen 3 Jahresryrhmus.
Und das natürlich mit immer mehr Mannschaften.
Dazu die Club WM mit 32 Teams als Champions League Konkurrenz.
Watzke drängt die DFL immer mehr dazu, 50+1 zu kippen.
Der Ausverkauf wird immer extremer.
Für den Fussball wie ich ihn mag wird es immer enger.
Und das natürlich mit immer mehr Mannschaften.
Dazu die Club WM mit 32 Teams als Champions League Konkurrenz.
Watzke drängt die DFL immer mehr dazu, 50+1 zu kippen.
Der Ausverkauf wird immer extremer.
Für den Fussball wie ich ihn mag wird es immer enger.
21.01.2023 - 16:41 Uhr
Schau grade Buli Konferenz... dabei fällt mir auf das ich von vielen Mannschaften nicht mal 5 Spieler aufzählen könnte.
Das hätte ich nie gedacht und wäre vor ein paar Jahren undenkbar gewesen..und zeigt mir nur wie austauschbar das alles geworden ist. Ich finds grade krass. Hängt wohl auch mit ständigen Wechseln zusammen und uninteressanten Mannschaften und nur noch Kommerzzirkus mit DAZN sky und magenta usw.
Insofern.... nur der SVD
Das hätte ich nie gedacht und wäre vor ein paar Jahren undenkbar gewesen..und zeigt mir nur wie austauschbar das alles geworden ist. Ich finds grade krass. Hängt wohl auch mit ständigen Wechseln zusammen und uninteressanten Mannschaften und nur noch Kommerzzirkus mit DAZN sky und magenta usw.
Insofern.... nur der SVD
04.02.2023 - 16:18 Uhr
Man denkt nicht nur bei den Spielen an uns! Ohne Worte was hier im Vorfeld an das Spiel passiert! Echt traurig. Die gehören alle weggesperrt! Wünsche schon heute jedem Einzelnen eine gute An- und Abreise.
POL-DA: Bickenbach: Polizei verhindert Auseinandersetzung zwischen Fußballanhängern
Bickenbach/Darmstadt (ots)
Erfolgreich verhindern konnte die Polizei eine Auseinandersetzung zwischen Fußballanhängern am Freitagabend (03.02.2023). An dem größeren Polizeieinsatz in Bickenbach waren rund 30 Streifen beteiligt. Gegen 22.50 Uhr befanden sich etwa 250 Darmstädter Fußballfans im Zug auf der Rückreise vom Auswärtsspiel in Sandhausen. Die Polizei Südhessen hatte Hinweise, dass sich Anhänger eines Bundesligavereins aus dem Rhein-Main-Gebiet am Bahnhof Bickenbach verabreden und beim Halt des Zuges die arglosen Darmstädter Anhänger angreifen würden. Beim Eintreffen der ersten Streifen konnten tatsächlich in der Unterführung des Bahnhofes Bickenbach zwischen 80 und 100 teils vermummte Personen festgestellt werden, die sofort zu ihren Fahrzeugen rannten und flüchten wollten. Den Streifen gelang es, mehr als 30 von ihnen an ihren Fahrzeugen zu kontrollieren. Utensilien wie Lederhandschuhe und Bandagen erhärteten den Verdacht, dass sie keine friedlichen Absichten hegten. Die Personen stammten überwiegend aus dem Rhein-Main-Gebiet und waren nach polizeilichen Erkenntnissen in der Vergangenheit fast ausnahmslos als Beteiligte von gewalttätigen Auseinandersetzungen in Zusammenhang mit Fußballspielen auffällig geworden. Auch eine Fanzugehörigkeit zu dem Bundesligaverein bestätigte sich. Nach der Feststellung der Personalien und den polizeilichen Maßnahmen erhielten alle Personen einen Platzverweis. Die abreisenden Fahrzeuge wurden auf der Autobahn von Polizeikräften Richtung Frankfurt begleitet. Auch am Darmstädter Hauptbahnhof zeigte die Polizei vorsorglich verstärkt Präsenz, so dass alle Fußballanhänger aussteigen und unbehelligt nach Hause gelangen konnten
POL-DA: Bickenbach: Polizei verhindert Auseinandersetzung zwischen Fußballanhängern
Bickenbach/Darmstadt (ots)
Erfolgreich verhindern konnte die Polizei eine Auseinandersetzung zwischen Fußballanhängern am Freitagabend (03.02.2023). An dem größeren Polizeieinsatz in Bickenbach waren rund 30 Streifen beteiligt. Gegen 22.50 Uhr befanden sich etwa 250 Darmstädter Fußballfans im Zug auf der Rückreise vom Auswärtsspiel in Sandhausen. Die Polizei Südhessen hatte Hinweise, dass sich Anhänger eines Bundesligavereins aus dem Rhein-Main-Gebiet am Bahnhof Bickenbach verabreden und beim Halt des Zuges die arglosen Darmstädter Anhänger angreifen würden. Beim Eintreffen der ersten Streifen konnten tatsächlich in der Unterführung des Bahnhofes Bickenbach zwischen 80 und 100 teils vermummte Personen festgestellt werden, die sofort zu ihren Fahrzeugen rannten und flüchten wollten. Den Streifen gelang es, mehr als 30 von ihnen an ihren Fahrzeugen zu kontrollieren. Utensilien wie Lederhandschuhe und Bandagen erhärteten den Verdacht, dass sie keine friedlichen Absichten hegten. Die Personen stammten überwiegend aus dem Rhein-Main-Gebiet und waren nach polizeilichen Erkenntnissen in der Vergangenheit fast ausnahmslos als Beteiligte von gewalttätigen Auseinandersetzungen in Zusammenhang mit Fußballspielen auffällig geworden. Auch eine Fanzugehörigkeit zu dem Bundesligaverein bestätigte sich. Nach der Feststellung der Personalien und den polizeilichen Maßnahmen erhielten alle Personen einen Platzverweis. Die abreisenden Fahrzeuge wurden auf der Autobahn von Polizeikräften Richtung Frankfurt begleitet. Auch am Darmstädter Hauptbahnhof zeigte die Polizei vorsorglich verstärkt Präsenz, so dass alle Fußballanhänger aussteigen und unbehelligt nach Hause gelangen konnten
04.02.2023 - 17:15 Uhr
Die Überschrift ist missverständlich, der erste Satz aber doch recht eindeutig:
"Anhänger von Eintracht Frankfurt wollten einen Zug entern, in dem Lilien-Fans von Sandhausen gen Heimat reisten. Die Polizei funkte dazwischen."
WER in dem Fall die Schuld trägt, ist doch unstrittig. Schade, dass es im Umfeld vom Fussball eine solche Ansammlung von Vollpfosten gibt.
"Anhänger von Eintracht Frankfurt wollten einen Zug entern, in dem Lilien-Fans von Sandhausen gen Heimat reisten. Die Polizei funkte dazwischen."
WER in dem Fall die Schuld trägt, ist doch unstrittig. Schade, dass es im Umfeld vom Fussball eine solche Ansammlung von Vollpfosten gibt.
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