Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Ich versuche mal, die TV-Geld-Tabelle zu erstellen (die einfache 5-Jahreswertung, ohne Jugendanteil, 10-Jahreswertung etc. pp.). Für die Saison 2021/22 und 22/23 komme ich auf folgende Punkte. Das stimmt so, oder?
2021/22:
Tabellenplatz Verein TV-Punkte
1 Schalke 18
2 Werder 17
3 HSV 16
4 Darmstadt 15
5 Pauli 14
6 Heidenheim 13
7 Paderborn 12
8 Nürnberg 11
9 Kiel 10
10 Düsseldorf 9
11 Hannover 8
12 KSC 7
13 Rostock 6
14 Sandhausen 5
15 Regensburg 4
16 Dresden 3
17 Aue 2
18 Ingolstadt 1
Plus damals erste Liga:
Bochum 24
Hertha 21
Bielefeld 20
Fürth 19
2022/23:
Tabellenplatz Verein TV-Punkte
1 Heidenheim 36
2 Darmstadt 34
3 HSV 32
4 Düsseldorf 30
5 Pauli 28
6 Paderborn 26
7 KSC 24
8 Kiel 22
9 FCK 20
10 Hannover 18
11 Magdeburg 16
12 Führt 14
13 Rostock 12
14 Nürnberg 10
15 Braunschweig 8
16 Bielefeld 6
17 Regensburg 4
18 Sandhausen 2
Plus, damals erste Liga:
Bochum 46
Schalke 40
Hertha 38
2021/22:
Tabellenplatz Verein TV-Punkte
1 Schalke 18
2 Werder 17
3 HSV 16
4 Darmstadt 15
5 Pauli 14
6 Heidenheim 13
7 Paderborn 12
8 Nürnberg 11
9 Kiel 10
10 Düsseldorf 9
11 Hannover 8
12 KSC 7
13 Rostock 6
14 Sandhausen 5
15 Regensburg 4
16 Dresden 3
17 Aue 2
18 Ingolstadt 1
Plus damals erste Liga:
Bochum 24
Hertha 21
Bielefeld 20
Fürth 19
2022/23:
Tabellenplatz Verein TV-Punkte
1 Heidenheim 36
2 Darmstadt 34
3 HSV 32
4 Düsseldorf 30
5 Pauli 28
6 Paderborn 26
7 KSC 24
8 Kiel 22
9 FCK 20
10 Hannover 18
11 Magdeburg 16
12 Führt 14
13 Rostock 12
14 Nürnberg 10
15 Braunschweig 8
16 Bielefeld 6
17 Regensburg 4
18 Sandhausen 2
Plus, damals erste Liga:
Bochum 46
Schalke 40
Hertha 38
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nordishLautrer am 12.04.2026 um 11:35 Uhr bearbeitet
Dann müsste es derzeit in der Fünfjahreswertung so aussehen (Stand: Nach dem 28. Spieltag).
Natürlich steigen einige auf und einige ab. Kommen Wolfsburg und Heidenheim runter, stehen die auf Platz 1 und 2, weil sie viele Jahre erste Liga haben. Aus Liga 3 kann eigentlich kein Team aufsteigen, dass viele gute Jahre 2-Liga vorzuweisen hat. Duisburg hätte wohl am meisten TV-Punkte.
Elversberg könnte 10 Punkte verlieren, wenn sie am Ende 5. statt 3. werden. (3. und in der Relegation scheitern, sonst wären sie ja auch aus der Tabelle raus). Der KSC müsste auf Platz 12 abstürzen (- 15 Punkte) und wir auf Platz 5 springen (+10 Punkte), damit wir die noch kassieren. Tauschen wir den Platz mit Nürnberg (die 7. wir 8.) überholen sie uns trotzdem nicht in der TV-Tabelle.
Nach der nächsten Saison fällt dann unsere 0-Punkte 3.Liga-Saison raus. Dann hätten wir für die älteste Saison der Fünfjahreswertung 10 Punkte (Vergleich: Nürnberg: 5, Magdeburg 8, KSC 12, Düsseldorf 15).
ABER: Das ist alles die einfache Fünfjahreswertung. Wie sich die Punkte am Ende mit der 10-Jahreswertung und dem Jugendanteil verteilen, habe ich NICHT ausgerechnet. Und: Alles ohne Gewähr. Ich habe erst mal nur eine Excel-Tabelle erstellt - ohne die ganzen Daten noch mal zu prüfen. Ich schaue es mir heute Abend eventuell noch mal an. Aber falls jemand Lust hat, kann er / sie auch gerne stichprobenartig gegenrechnen. Wenn jemand die 10-Jahres-Wertung ausrechnen und addieren will, teile ich meine Excel-Tabelle gerne.
1. Bochum 254
2. Paderborn 219
3. Darmstadt 209
4. Schalke 195
5. Hertha 186
6. Kiel 178
7. Hannover 175
8. Düsseldorf 174
9. Elversberg 168
10. KSC 167
11. FCK 146
12. Nürnberg 133
13. Magdeburg 117
14. Fürth 100
15. Bielefeld 66
16. Braunschweig 57
17. Dresden 23
18. Münster 21
Alles ohne Gewähr und Gewehr!
Die FCK-Werte stimmen aber mit den Rheinpfalz-Berechnungen überein. Damals lagen wir noch auf Rang 6 (+ 5 Punkte im Vergleich zu meiner Rechnung.)
Saison 2021/2022: Dritte Liga = 0 Punkte
2022/2023: Zweite Liga, 9. Platz, 10 Punkte mal Faktor 2 = 20 Punkte
2023/2024: 13. Platz, 6 Punkte mal Faktor 3 = 18 Punkte
2024/2025: 7. Platz, 12 Punkte mal Faktor 4 = 48 Punkte
2025/2026: aktuell 6. Platz, 13 Punkte mal Faktor 5 = 65 Punkte
Natürlich steigen einige auf und einige ab. Kommen Wolfsburg und Heidenheim runter, stehen die auf Platz 1 und 2, weil sie viele Jahre erste Liga haben. Aus Liga 3 kann eigentlich kein Team aufsteigen, dass viele gute Jahre 2-Liga vorzuweisen hat. Duisburg hätte wohl am meisten TV-Punkte.
Elversberg könnte 10 Punkte verlieren, wenn sie am Ende 5. statt 3. werden. (3. und in der Relegation scheitern, sonst wären sie ja auch aus der Tabelle raus). Der KSC müsste auf Platz 12 abstürzen (- 15 Punkte) und wir auf Platz 5 springen (+10 Punkte), damit wir die noch kassieren. Tauschen wir den Platz mit Nürnberg (die 7. wir 8.) überholen sie uns trotzdem nicht in der TV-Tabelle.
Nach der nächsten Saison fällt dann unsere 0-Punkte 3.Liga-Saison raus. Dann hätten wir für die älteste Saison der Fünfjahreswertung 10 Punkte (Vergleich: Nürnberg: 5, Magdeburg 8, KSC 12, Düsseldorf 15).
ABER: Das ist alles die einfache Fünfjahreswertung. Wie sich die Punkte am Ende mit der 10-Jahreswertung und dem Jugendanteil verteilen, habe ich NICHT ausgerechnet. Und: Alles ohne Gewähr. Ich habe erst mal nur eine Excel-Tabelle erstellt - ohne die ganzen Daten noch mal zu prüfen. Ich schaue es mir heute Abend eventuell noch mal an. Aber falls jemand Lust hat, kann er / sie auch gerne stichprobenartig gegenrechnen. Wenn jemand die 10-Jahres-Wertung ausrechnen und addieren will, teile ich meine Excel-Tabelle gerne.
1. Bochum 254
2. Paderborn 219
3. Darmstadt 209
4. Schalke 195
5. Hertha 186
6. Kiel 178
7. Hannover 175
8. Düsseldorf 174
9. Elversberg 168
10. KSC 167
11. FCK 146
12. Nürnberg 133
13. Magdeburg 117
14. Fürth 100
15. Bielefeld 66
16. Braunschweig 57
17. Dresden 23
18. Münster 21
Alles ohne Gewähr und Gewehr!
Die FCK-Werte stimmen aber mit den Rheinpfalz-Berechnungen überein. Damals lagen wir noch auf Rang 6 (+ 5 Punkte im Vergleich zu meiner Rechnung.)
Saison 2021/2022: Dritte Liga = 0 Punkte
2022/2023: Zweite Liga, 9. Platz, 10 Punkte mal Faktor 2 = 20 Punkte
2023/2024: 13. Platz, 6 Punkte mal Faktor 3 = 18 Punkte
2024/2025: 7. Platz, 12 Punkte mal Faktor 4 = 48 Punkte
2025/2026: aktuell 6. Platz, 13 Punkte mal Faktor 5 = 65 Punkte
Zitat von Josh_Simpson
Zu Fürth musst du ein Bundesliga Jahr addieren 2021/2022.
Zu Fürth musst du ein Bundesliga Jahr addieren 2021/2022.
Hab ich! Laut meinen Berechnungen bekommen die für die letzten fünf Jahre (alt zu neu): 19, 14, 33, 24, 10 Punkte.
Ich hatte mich auch gewundert, dass sie so schlecht da stehen. Aber so entwickelt sich das, wenn du kontinuierlich abstürzt.
Siehe deren Ligaplatzierungen: https://www.transfermarkt.de/spvgg-greuther-furth/platzierungen/verein/65
KI:
Die Tabellenposition am Saisonende hat einen massiven Einfluss auf die TV-Einnahmen der folgenden Spielzeit (2026/27), da 43 % der nationalen Mediengelder über die Säule "Sportliche Leistung" verteilt werden. Für den 1. FC Kaiserslautern bedeutet der aktuelle 7. Tabellenplatz (Stand: April 2026) eine weitere finanzielle Konsolidierung.
sportschau.de
Prognose: TV-Gelder 2026/27 für den FCK
Wenn der FCK die Saison auf Platz 7 beendet, verbessert sich sein Stand in der maßgeblichen Fünf-Jahres-Wertung der DFL erheblich.
Geschätzte Einnahmen: Nach dem aktuellen Stand kann der FCK für 2026/27 mit ca. 12,5 Mio. € bis 13,5 Mio. € planen. Dies wäre eine Steigerung von ca. 2–3 Mio. € gegenüber der aktuellen Saison (10,69 Mio. €).
Ranking-Aufstieg: In der TV-Geld-Tabelle würde der FCK voraussichtlich von Platz 12 auf Platz 9 oder 10 klettern und damit Vereine wie den SC Paderborn oder den Karlsruher SC angreifen.
Die Rheinpfalz
Aktuelle Tabelle 2. Bundesliga (Stand 12.04.2026)
Die aktuelle Tabellensituation zeigt den FCK im gesicherten oberen Mittelfeld, was die finanzielle Planungssicherheit erhöht (Platz 7).
Die Tabellenposition am Saisonende hat einen massiven Einfluss auf die TV-Einnahmen der folgenden Spielzeit (2026/27), da 43 % der nationalen Mediengelder über die Säule "Sportliche Leistung" verteilt werden. Für den 1. FC Kaiserslautern bedeutet der aktuelle 7. Tabellenplatz (Stand: April 2026) eine weitere finanzielle Konsolidierung.
sportschau.de
Prognose: TV-Gelder 2026/27 für den FCK
Wenn der FCK die Saison auf Platz 7 beendet, verbessert sich sein Stand in der maßgeblichen Fünf-Jahres-Wertung der DFL erheblich.
Geschätzte Einnahmen: Nach dem aktuellen Stand kann der FCK für 2026/27 mit ca. 12,5 Mio. € bis 13,5 Mio. € planen. Dies wäre eine Steigerung von ca. 2–3 Mio. € gegenüber der aktuellen Saison (10,69 Mio. €).
Ranking-Aufstieg: In der TV-Geld-Tabelle würde der FCK voraussichtlich von Platz 12 auf Platz 9 oder 10 klettern und damit Vereine wie den SC Paderborn oder den Karlsruher SC angreifen.
Die Rheinpfalz
Aktuelle Tabelle 2. Bundesliga (Stand 12.04.2026)
Die aktuelle Tabellensituation zeigt den FCK im gesicherten oberen Mittelfeld, was die finanzielle Planungssicherheit erhöht (Platz 7).
Ein Aufstieg in die Bundesliga wäre für den 1. FC Kaiserslautern ein finanzieller Quantensprung. Die Einnahmen aus der TV-Vermarktung würden sich bei einer Rückkehr ins Oberhaus für die Saison 2026/27 voraussichtlich mehr als verdreifachen.
Hier ist der Vergleich der erwarteten TV-Gelder:
TV-Einnahmen im Vergleich (Prognose 2026/27)
Szenario Geschätzte TV-Gelder Steigerung zum Ist-Zustand
Verbleib 2. Bundesliga ~12,5 – 13,5 Mio. € + 2,0 Mio. €
Aufstieg Bundesliga ~31,0 – 35,0 Mio. € + ~22,0 Mio. €
Warum der Sprung so groß ist
80:20-Verteilung: Die DFL verteilt die nationalen Medienerlöse (insgesamt ca. 1,121 Mrd. € pro Saison) im Verhältnis 80 % für die Bundesliga und nur 20 % für die 2. Liga.
Höherer Sockelbetrag: Allein die "Gleichverteilung" (Säule 1) garantiert jedem Erstligisten einen Betrag, der oft schon doppelt so hoch ist wie die Gesamtausschüttung für viele Zweitligisten.
Minimalbetrag im Oberhaus: Selbst der Tabellenletzte der Bundesliga erhält in der Regel mindestens 30 bis 32 Mio. €. Zum Vergleich: Der FCK erhält aktuell nur rund 10,69 Mio. €.
Zusätzliche finanzielle Vorteile bei Aufstieg
Neben den TV-Geldern steigen bei einem Aufstieg auch andere Einnahmequellen drastisch an:
Get German Football News
Sponsoring: Verträge mit Haupt- und Ärmelsponsoren enthalten oft Klauseln, die die Zahlungen bei Erstklassigkeit verdoppeln oder verdreifachen.
Ticketing & Hospitality: Höhere Ticketpreise und eine größere Nachfrage nach VIP-Logen im Fritz-Walter-Stadion.
Merchandising: Ein Aufstieg löst meist einen massiven Boom beim Trikotverkauf aus.
Wichtig für die Planung: Der FCK müsste als Aufsteiger zwar mit dem geringsten TV-Budget der 1. Liga planen, stünde aber finanziell sofort auf einer ganz anderen Ebene als jeder Verfolger in der 2. Bundesliga.
Transfermarkt
Möchtest du wissen, wie der FCK dieses zusätzliche Geld investieren müsste, um die Klasse in der Bundesliga zu halten?
Ja
Ein Aufstieg in die Bundesliga würde das Budget des 1. FC Kaiserslautern massiv vergrößern. Um den Klassenerhalt sportlich und wirtschaftlich zu sichern, müsste der Verein die zusätzlichen TV-Gelder (ca. +22 Mio. €) und Mehreinnahmen strategisch in drei Kernbereiche investieren:
1. Massive Erhöhung des Kaderetats
Der aktuelle Marktwert des FCK-Kaders liegt bei ca. 22,70 Mio. € (Stand April 2026). Im Vergleich dazu verfügen etablierte Bundesligisten über Kaderwerte von mehreren hundert Millionen Euro.
Transfermarkt
Qualitätssicherung: Ein Großteil des Geldes müsste in die Verpflichtung bundesligatauglicher Stammspieler fließen, um die sportliche Lücke zu schließen.
Gehaltsstruktur: Die Personalkostenquote in der Bundesliga liegt im Schnitt bei 58 %. Der FCK müsste seine Gehaltsobergrenzen deutlich anheben, um konkurrenzfähig zu bleiben, darf aber laut DFL-Regel ab 2026/27 maximal 70 % seiner relevanten Einnahmen für den Kader ausgeben.
Deloitte
2. Modernisierung der Infrastruktur (NLZ & Stadion)
Um langfristig gesund zu bleiben, plant der FCK bereits jetzt Investitionen in Millionenhöhe, die durch einen Aufstieg beschleunigt würden:
Fröhnerhof 2.0: Geplant ist der Ausbau des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ), inklusive eines eigenen Stadions, das für die Regionalliga tauglich ist. Dies ist essenziell für die 4%-Quote der DFL-TV-Gelder, die nach Nachwuchsförderung verteilt werden.
Fritz-Walter-Stadion: Der Verein trägt die Kosten für Instandhaltung und Sanierung selbst. Aktuelle Projekte umfassen die Modernisierung von Aufzügen, Kühlhäusern und bauliche Maßnahmen an den Tribünen, um die Funktionalität und Betriebssicherheit zu gewährleisten.
www.fritz-walter-stadion.de
3. Aufbau finanzieller Reserven
Nach der Planinsolvenz 2020 ist eine solide Rücklage überlebenswichtig:
Eigenkapital: Ein Teil der Mehreinnahmen müsste zur weiteren Stärkung der Eigenkapitalbasis genutzt werden, um für den Fall eines direkten Wiederabstiegs ("Fahrstuhlmannschaft") gewappnet zu sein.
Investoren-Modell: Investoren wie die Pacific Media Group oder NewCity Capital (halten ca. 10 % der Anteile) setzen auf eine nachhaltige "Weiterentwicklung Schritt für Schritt", statt auf riskante Sofort-Investitionen.
Get German Football News
Investitionsschwerpunkte im Überblick:
Bereich Zielsetzung
Lizenzspieler Verdopplung des Gehaltsbudgets zur sportlichen Konkurrenzfähigkeit
NLZ (Jugend) Bau eines Regionalliga-Stadions & Modernisierung der Trainingsplätze
Infrastruktur Sanierung veralteter Stadiontechnik (Aufzüge, Sanitäranlagen)
Rücklagen Absicherung gegen das Risiko eines direkten Wiederabstiegs
Hier ist der Vergleich der erwarteten TV-Gelder:
TV-Einnahmen im Vergleich (Prognose 2026/27)
Szenario Geschätzte TV-Gelder Steigerung zum Ist-Zustand
Verbleib 2. Bundesliga ~12,5 – 13,5 Mio. € + 2,0 Mio. €
Aufstieg Bundesliga ~31,0 – 35,0 Mio. € + ~22,0 Mio. €
Warum der Sprung so groß ist
80:20-Verteilung: Die DFL verteilt die nationalen Medienerlöse (insgesamt ca. 1,121 Mrd. € pro Saison) im Verhältnis 80 % für die Bundesliga und nur 20 % für die 2. Liga.
Höherer Sockelbetrag: Allein die "Gleichverteilung" (Säule 1) garantiert jedem Erstligisten einen Betrag, der oft schon doppelt so hoch ist wie die Gesamtausschüttung für viele Zweitligisten.
Minimalbetrag im Oberhaus: Selbst der Tabellenletzte der Bundesliga erhält in der Regel mindestens 30 bis 32 Mio. €. Zum Vergleich: Der FCK erhält aktuell nur rund 10,69 Mio. €.
Zusätzliche finanzielle Vorteile bei Aufstieg
Neben den TV-Geldern steigen bei einem Aufstieg auch andere Einnahmequellen drastisch an:
Get German Football News
Sponsoring: Verträge mit Haupt- und Ärmelsponsoren enthalten oft Klauseln, die die Zahlungen bei Erstklassigkeit verdoppeln oder verdreifachen.
Ticketing & Hospitality: Höhere Ticketpreise und eine größere Nachfrage nach VIP-Logen im Fritz-Walter-Stadion.
Merchandising: Ein Aufstieg löst meist einen massiven Boom beim Trikotverkauf aus.
Wichtig für die Planung: Der FCK müsste als Aufsteiger zwar mit dem geringsten TV-Budget der 1. Liga planen, stünde aber finanziell sofort auf einer ganz anderen Ebene als jeder Verfolger in der 2. Bundesliga.
Transfermarkt
Möchtest du wissen, wie der FCK dieses zusätzliche Geld investieren müsste, um die Klasse in der Bundesliga zu halten?
Ja
Ein Aufstieg in die Bundesliga würde das Budget des 1. FC Kaiserslautern massiv vergrößern. Um den Klassenerhalt sportlich und wirtschaftlich zu sichern, müsste der Verein die zusätzlichen TV-Gelder (ca. +22 Mio. €) und Mehreinnahmen strategisch in drei Kernbereiche investieren:
1. Massive Erhöhung des Kaderetats
Der aktuelle Marktwert des FCK-Kaders liegt bei ca. 22,70 Mio. € (Stand April 2026). Im Vergleich dazu verfügen etablierte Bundesligisten über Kaderwerte von mehreren hundert Millionen Euro.
Transfermarkt
Qualitätssicherung: Ein Großteil des Geldes müsste in die Verpflichtung bundesligatauglicher Stammspieler fließen, um die sportliche Lücke zu schließen.
Gehaltsstruktur: Die Personalkostenquote in der Bundesliga liegt im Schnitt bei 58 %. Der FCK müsste seine Gehaltsobergrenzen deutlich anheben, um konkurrenzfähig zu bleiben, darf aber laut DFL-Regel ab 2026/27 maximal 70 % seiner relevanten Einnahmen für den Kader ausgeben.
Deloitte
2. Modernisierung der Infrastruktur (NLZ & Stadion)
Um langfristig gesund zu bleiben, plant der FCK bereits jetzt Investitionen in Millionenhöhe, die durch einen Aufstieg beschleunigt würden:
Fröhnerhof 2.0: Geplant ist der Ausbau des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ), inklusive eines eigenen Stadions, das für die Regionalliga tauglich ist. Dies ist essenziell für die 4%-Quote der DFL-TV-Gelder, die nach Nachwuchsförderung verteilt werden.
Fritz-Walter-Stadion: Der Verein trägt die Kosten für Instandhaltung und Sanierung selbst. Aktuelle Projekte umfassen die Modernisierung von Aufzügen, Kühlhäusern und bauliche Maßnahmen an den Tribünen, um die Funktionalität und Betriebssicherheit zu gewährleisten.
www.fritz-walter-stadion.de
3. Aufbau finanzieller Reserven
Nach der Planinsolvenz 2020 ist eine solide Rücklage überlebenswichtig:
Eigenkapital: Ein Teil der Mehreinnahmen müsste zur weiteren Stärkung der Eigenkapitalbasis genutzt werden, um für den Fall eines direkten Wiederabstiegs ("Fahrstuhlmannschaft") gewappnet zu sein.
Investoren-Modell: Investoren wie die Pacific Media Group oder NewCity Capital (halten ca. 10 % der Anteile) setzen auf eine nachhaltige "Weiterentwicklung Schritt für Schritt", statt auf riskante Sofort-Investitionen.
Get German Football News
Investitionsschwerpunkte im Überblick:
Bereich Zielsetzung
Lizenzspieler Verdopplung des Gehaltsbudgets zur sportlichen Konkurrenzfähigkeit
NLZ (Jugend) Bau eines Regionalliga-Stadions & Modernisierung der Trainingsplätze
Infrastruktur Sanierung veralteter Stadiontechnik (Aufzüge, Sanitäranlagen)
Rücklagen Absicherung gegen das Risiko eines direkten Wiederabstiegs
Lizenz für die nächste Saison ohne Auflagen und Bedingungen erteilt.
https://fck.de/blog/fck-erhaelt-lizenz-2026-27/
Schöne Sache. Die älteren werden sich erinnern, dass es nicht immer so war. Ganz im Gegenteil.
https://fck.de/blog/fck-erhaelt-lizenz-2026-27/
Schöne Sache. Die älteren werden sich erinnern, dass es nicht immer so war. Ganz im Gegenteil.
Zitat von nordishLautrer
Lizenz für die nächste Saison ohne Auflagen und Bedingungen erteilt.
https://fck.de/blog/fck-erhaelt-lizenz-2026-27/
Schöne Sache. Die älteren werden sich erinnern, dass es nicht immer so war. Ganz im Gegenteil.
Lizenz für die nächste Saison ohne Auflagen und Bedingungen erteilt.
https://fck.de/blog/fck-erhaelt-lizenz-2026-27/
Schöne Sache. Die älteren werden sich erinnern, dass es nicht immer so war. Ganz im Gegenteil.
Ja und nein...wir schreiben theoretisch immer noch Verluste, was theoretisch dazu führen würde, das unser Eigenkapital negativer wird. Faktisch wurde die Regel aufgeweicht, also eine Lex Schalke sozusagen, so dass man jetzt nicht mehr auf ein Jahr schaut sondern auf drei Jahre.
Und in unserem Fall haben wir eine Kapitalerhöhung gezogen, die jetzt schon Auswirkungen haben dürfte. Das ist aber auch total logisch. Man überbrückt das hoffentlich letzte fehlende Jahr in der 5 Jahreswertung mit der Kapitalerhöhung.
Selbst wenn wir im nächsten Jahr wieder nur Platz 8-10 holen, sollten wir dann den großen Sprung im TV-Geld machen. Dann dürften wir entweder in den Kader investieren oder theoretisch mit geschätzt 3-5 Millionen Euro mehr TV-Geld als jetzt uns selbst tragen in der Liga.
Das müssen wir auch, den der e.V ist faktisch kurz vor dem Ausverkauf. Viele Anteile sind nicht mehr übrig. Wir liegen da unter 50 Prozent. Mag dank 50 Plus 1 jetzt niemanden jucken.
Aber was wenn 50 Plus 1 im Rahmen der Gerichtsprozesse fällt?
Dann haben wir zwei große Probleme. Andere Vereine werden dann aufgekauft werden. Es wird ein brutaler Geldmarkt entstehen wie in England und unsere Regionalen werden da nicht mitgehen können. Heißt wir verlieren den Anschluss oder werden dann weiterverkauft. Wenn nämlich plötzlich der "Scheich von Simbabwe" 200 Millionen Euro für die Anteile der SPI bietet, ist es irgendwann eine reine Geldfrage, ob man verkauft. Dann gibt es kein "Liebe zum Verein mehr".
Deswegen ist es eben nicht egal, wie der e.V seine restlichen Anteile verhökert. Das kann in ein paar Jahren ganz böse Konsequenzen haben. Merkt euch meine Worte...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 20.04.2026 um 20:48 Uhr bearbeitet Dann spielt das ohnehin alles keine Rolle mehr, da Vereine dann eben ganz normal "gehandelt" werden und eben einzig die Geldbörse des Investors eine Rolle spielt. An wen wir dann "verkauft" oder ob wir dann gehalten werden, ist komplett irrelevant. Zumal eben auch die Kaufsumme keinerlei Aufschluss darüber lässt, wie viel dann in den laufenden Betrieb - und das ist für uns ja viel relevanter - investiert wird.
Unabhängig davon glaube ich nicht, dass 50+1 Fallen wird. Ich glaube den meisten Leuten ist inzwischen klar, dass sich damit rein gar nichts ändern oder "fairer" wird - sich eben nur Spieler, Berater und Funktionäre noch mehr die Taschen füllen.
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