Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Das Thema wurde hier doch schon bis zum Erbrechen diskutiert und es konnte noch nicht eine plausible Variante aufgezeigt werden. Wie @Marbod schon geschrieben hat, ist Stuttgart und auch jedes andere halbwegs vernünftige Stadion doch aus finanzieller Sicht unmöglich. Wenn man mal die 400.000 €, die der FCK ursprünglich pro Jahr zahlen wollte und die 600.000 € zu denen man sich schlussendlich bereiterklärt hat nimmt und von 17 Heimspielen pro Jahr ausgeht, dann wären dies maximal 35.000 € pro Spiel, vielleicht noch weniger. Welcher Verein stellt dann für eine solche Summe seine Stadion zur Verfügung und lässt den FCK noch jedes 2. Wochenende den Rasen kaputttreten.
Das Thema Distanz und FCK in einer anderen Stadt haben wir dann noch nicht mal aufgegriffen.
Das Thema Distanz und FCK in einer anderen Stadt haben wir dann noch nicht mal aufgegriffen.
Zitat von jaybee
Das Thema wurde hier doch schon bis zum Erbrechen diskutiert und es konnte noch nicht eine plausible Variante aufgezeigt werden. Wie @Marbod schon geschrieben hat, ist Stuttgart und auch jedes andere halbwegs vernünftige Stadion doch aus finanzieller Sicht unmöglich. Wenn man mal die 400.000 €, die der FCK ursprünglich pro Jahr zahlen wollte und die 600.000 € zu denen man sich schlussendlich bereiterklärt hat nimmt und von 17 Heimspielen pro Jahr ausgeht, dann wären dies maximal 35.000 € pro Spiel, vielleicht noch weniger. Welcher Verein stellt dann für eine solche Summe seine Stadion zur Verfügung und lässt den FCK noch jedes 2. Wochenende den Rasen kaputttreten.
Das Thema Distanz und FCK in einer anderen Stadt haben wir dann noch nicht mal aufgegriffen.
Das Thema wurde hier doch schon bis zum Erbrechen diskutiert und es konnte noch nicht eine plausible Variante aufgezeigt werden. Wie @Marbod schon geschrieben hat, ist Stuttgart und auch jedes andere halbwegs vernünftige Stadion doch aus finanzieller Sicht unmöglich. Wenn man mal die 400.000 €, die der FCK ursprünglich pro Jahr zahlen wollte und die 600.000 € zu denen man sich schlussendlich bereiterklärt hat nimmt und von 17 Heimspielen pro Jahr ausgeht, dann wären dies maximal 35.000 € pro Spiel, vielleicht noch weniger. Welcher Verein stellt dann für eine solche Summe seine Stadion zur Verfügung und lässt den FCK noch jedes 2. Wochenende den Rasen kaputttreten.
Das Thema Distanz und FCK in einer anderen Stadt haben wir dann noch nicht mal aufgegriffen.
Die Frage ist ob wir eine Wahl haben? Dieses Stadion vernichtet den Verein seit 20 Jahren finanziell. Es ist ein absolutes Grab wirtschaftlich. Wenn wir in den Verhandlungen mit Weichel eine Alternative als Druckmittel haben, kann uns das nur helfen. Eine Regelinsolvenz ist das letzte was der Verein braucht, aber alleine das Szenario das der Insolvenzverwalter in diesem Fall eine Alternative hat, dürfte bei der Stadt ziemlich viel Druck erzeugen. Vielleicht sieht man dann von solchen dummen Aktionen wie zuletzt mal ab.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DanielFranklin am 18.05.2020 um 19:06 Uhr bearbeitet Zitat von DanielFranklin
Die Frage ist ob wir eine Wahl haben? Dieses Stadion vernichtet den Verein seit 20 Jahren finanziell. Es ist ein absolutes Grab wirtschaftlich. Wenn wir in den Verhandlungen mit Weichel eine Alternative als Druckmittel haben, kann uns das nur helfen. Eine Regelinsolvenz ist das letzte was der Verein braucht, aber alleine das Szenario das der Insolvenzverwalter in diesem Fall eine Alternative hat, dürfte bei der Stadt ziemlich viel Druck erzeugen von solchen dummen Aktionen wie sie sie seit Monaten fahren abzusehen.
Zitat von jaybee
Das Thema wurde hier doch schon bis zum Erbrechen diskutiert und es konnte noch nicht eine plausible Variante aufgezeigt werden. Wie @Marbod schon geschrieben hat, ist Stuttgart und auch jedes andere halbwegs vernünftige Stadion doch aus finanzieller Sicht unmöglich. Wenn man mal die 400.000 €, die der FCK ursprünglich pro Jahr zahlen wollte und die 600.000 € zu denen man sich schlussendlich bereiterklärt hat nimmt und von 17 Heimspielen pro Jahr ausgeht, dann wären dies maximal 35.000 € pro Spiel, vielleicht noch weniger. Welcher Verein stellt dann für eine solche Summe seine Stadion zur Verfügung und lässt den FCK noch jedes 2. Wochenende den Rasen kaputttreten.
Das Thema Distanz und FCK in einer anderen Stadt haben wir dann noch nicht mal aufgegriffen.
Das Thema wurde hier doch schon bis zum Erbrechen diskutiert und es konnte noch nicht eine plausible Variante aufgezeigt werden. Wie @Marbod schon geschrieben hat, ist Stuttgart und auch jedes andere halbwegs vernünftige Stadion doch aus finanzieller Sicht unmöglich. Wenn man mal die 400.000 €, die der FCK ursprünglich pro Jahr zahlen wollte und die 600.000 € zu denen man sich schlussendlich bereiterklärt hat nimmt und von 17 Heimspielen pro Jahr ausgeht, dann wären dies maximal 35.000 € pro Spiel, vielleicht noch weniger. Welcher Verein stellt dann für eine solche Summe seine Stadion zur Verfügung und lässt den FCK noch jedes 2. Wochenende den Rasen kaputttreten.
Das Thema Distanz und FCK in einer anderen Stadt haben wir dann noch nicht mal aufgegriffen.
Die Frage ist ob wir eine Wahl haben? Dieses Stadion vernichtet den Verein seit 20 Jahren finanziell. Es ist ein absolutes Grab wirtschaftlich. Wenn wir in den Verhandlungen mit Weichel eine Alternative als Druckmittel haben, kann uns das nur helfen. Eine Regelinsolvenz ist das letzte was der Verein braucht, aber alleine das Szenario das der Insolvenzverwalter in diesem Fall eine Alternative hat, dürfte bei der Stadt ziemlich viel Druck erzeugen von solchen dummen Aktionen wie sie sie seit Monaten fahren abzusehen.
Die Verantwortlichen finden aber mit grosser Wahrscheinlichkeit keine Alternative, die auch tatsächlich realistisch ist. Du stellst es auch so einfach dar, dann spielen wir halt mal woanders.... In meinen Augen birgt ein Standortwechsel eine gewaltige Menge an Zündstoff, dagegen war die Ehrmann-Entlassung ein Kindergeburtstag.
Zitat von jaybee
Die Verantwortlichen finden aber mit grosser Wahrscheinlichkeit keine Alternative, die auch tatsächlich realistisch ist. Du stellst es auch so einfach dar, dann spielen wir halt mal woanders.... In meinen Augen birgt ein Standortwechsel eine gewaltige Menge an Zündstoff, dagegen war die Ehrmann-Entlassung ein Kindergeburtstag.
Zitat von DanielFranklin
Die Frage ist ob wir eine Wahl haben? Dieses Stadion vernichtet den Verein seit 20 Jahren finanziell. Es ist ein absolutes Grab wirtschaftlich. Wenn wir in den Verhandlungen mit Weichel eine Alternative als Druckmittel haben, kann uns das nur helfen. Eine Regelinsolvenz ist das letzte was der Verein braucht, aber alleine das Szenario das der Insolvenzverwalter in diesem Fall eine Alternative hat, dürfte bei der Stadt ziemlich viel Druck erzeugen von solchen dummen Aktionen wie sie sie seit Monaten fahren abzusehen.
Zitat von jaybee
Das Thema wurde hier doch schon bis zum Erbrechen diskutiert und es konnte noch nicht eine plausible Variante aufgezeigt werden. Wie @Marbod schon geschrieben hat, ist Stuttgart und auch jedes andere halbwegs vernünftige Stadion doch aus finanzieller Sicht unmöglich. Wenn man mal die 400.000 €, die der FCK ursprünglich pro Jahr zahlen wollte und die 600.000 € zu denen man sich schlussendlich bereiterklärt hat nimmt und von 17 Heimspielen pro Jahr ausgeht, dann wären dies maximal 35.000 € pro Spiel, vielleicht noch weniger. Welcher Verein stellt dann für eine solche Summe seine Stadion zur Verfügung und lässt den FCK noch jedes 2. Wochenende den Rasen kaputttreten.
Das Thema Distanz und FCK in einer anderen Stadt haben wir dann noch nicht mal aufgegriffen.
Das Thema wurde hier doch schon bis zum Erbrechen diskutiert und es konnte noch nicht eine plausible Variante aufgezeigt werden. Wie @Marbod schon geschrieben hat, ist Stuttgart und auch jedes andere halbwegs vernünftige Stadion doch aus finanzieller Sicht unmöglich. Wenn man mal die 400.000 €, die der FCK ursprünglich pro Jahr zahlen wollte und die 600.000 € zu denen man sich schlussendlich bereiterklärt hat nimmt und von 17 Heimspielen pro Jahr ausgeht, dann wären dies maximal 35.000 € pro Spiel, vielleicht noch weniger. Welcher Verein stellt dann für eine solche Summe seine Stadion zur Verfügung und lässt den FCK noch jedes 2. Wochenende den Rasen kaputttreten.
Das Thema Distanz und FCK in einer anderen Stadt haben wir dann noch nicht mal aufgegriffen.
Die Frage ist ob wir eine Wahl haben? Dieses Stadion vernichtet den Verein seit 20 Jahren finanziell. Es ist ein absolutes Grab wirtschaftlich. Wenn wir in den Verhandlungen mit Weichel eine Alternative als Druckmittel haben, kann uns das nur helfen. Eine Regelinsolvenz ist das letzte was der Verein braucht, aber alleine das Szenario das der Insolvenzverwalter in diesem Fall eine Alternative hat, dürfte bei der Stadt ziemlich viel Druck erzeugen von solchen dummen Aktionen wie sie sie seit Monaten fahren abzusehen.
Die Verantwortlichen finden aber mit grosser Wahrscheinlichkeit keine Alternative, die auch tatsächlich realistisch ist. Du stellst es auch so einfach dar, dann spielen wir halt mal woanders.... In meinen Augen birgt ein Standortwechsel eine gewaltige Menge an Zündstoff, dagegen war die Ehrmann-Entlassung ein Kindergeburtstag.
Brotlose Diskussion. Langfristig kann man nicht in Stuttgart oder sonst was spielen. Kurzfristig als "Druckmittel" bringt es dem Verein nichts, weil die Mietkosten lediglich den weit geringeren Anteil der Bürden durch das FWS darstellen und man somit auch nichts für irgendwelche Verhandlungen gewinnen kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Previal am 18.05.2020 um 22:09 Uhr bearbeitet
Alternative Spielorte, die weiter als 30 Kilometer von Lautern entfernt sind, sind keine Alternativen.
Wenn man tatsächlich ein (politisches) Szenario schaffen kann, in dem man das Stadion nach einer kurzen Übergangszeit erwerben kann, kann man meinetwegen Homburg oder Pirmasens in Betracht ziehen.
Das geht aber von der Größe her maximal für Liga Drei klar. Wie man in dieser Spielklasse einen Rückkauf und vor allem die Betriebskosten des FWS finanzieren oder auch nur vorbereiten soll, muss man mir aber echt mal erklären.
Das FWS ist außerdem bestenfalls in der Zweiten Liga finanzierbar - in dieser Spielklasse können wir aber wiederum nirgendwo anders spielen.
Längerfristig oder noch weiter weg zu spielen, ruiniert die Identität des Vereins vollends. Wofür steht der FCK im Jahr 2020 denn noch ohne seine Spielstätte?
Ein Auszug wäre eine Wette auf folgendes Szenario:
Man findet während einer kurzen Übergangszeit (2 Jahre) einen richtig potenten Investor und steigt genau in dem Moment auf, in dem man das Stadion zurückkaufen kann.
Ha. Ha. Ha.
Dauert die Abstinenz länger, vergammelt der Sanierungsfall noch weiter und ein Rückkauf wird gänzlich unattraktiv. Man kann sich vorstellen, wie viel die Stadt in der Zwischenzeit in die Instandhaltung stecken wird...
Steigt man nicht auf, kann man sich den Rückkauf sowieso sparen, weil man den Unterhalt nicht bezahlen kann. Kein Investor gibt jährlich 5-7 Millionen für den Betrieb eines total unrentablen Stadions. Keiner. Das lohnt sich nämlich null und steigert die Chancen auf einen Aufstieg (und nur dann ist das Projekt attraktiv) nahezu gar nicht.
Nimmt man dann noch das vereinspolitische Programm Merks dazu, komme zumindest ich zu dem Schluss, dass eine Zukunft außerhalb des FWS keine Option sein wird.
Entweder man kauft das Ding zurück und steigt zeitnah auf, um es bezahlen zu können (und dann lohnt sich der Schuppen ja auch) oder man macht das Licht aus.
Ein Neubau auf der grünen Wiese mag wirtschaftlich vernünftiger sein, aber auch den bekommen wir nicht bezahlt und: das ist dann nicht mehr wirklich der FCK.
Das hab ich auch mal anders gesehen, aber einen nichtssagenden Club, der einfach nur unter dem Namen "FCK" aufläuft, den brauch ich nicht.
Wenn man tatsächlich ein (politisches) Szenario schaffen kann, in dem man das Stadion nach einer kurzen Übergangszeit erwerben kann, kann man meinetwegen Homburg oder Pirmasens in Betracht ziehen.
Das geht aber von der Größe her maximal für Liga Drei klar. Wie man in dieser Spielklasse einen Rückkauf und vor allem die Betriebskosten des FWS finanzieren oder auch nur vorbereiten soll, muss man mir aber echt mal erklären.
Das FWS ist außerdem bestenfalls in der Zweiten Liga finanzierbar - in dieser Spielklasse können wir aber wiederum nirgendwo anders spielen.
Längerfristig oder noch weiter weg zu spielen, ruiniert die Identität des Vereins vollends. Wofür steht der FCK im Jahr 2020 denn noch ohne seine Spielstätte?
Ein Auszug wäre eine Wette auf folgendes Szenario:
Man findet während einer kurzen Übergangszeit (2 Jahre) einen richtig potenten Investor und steigt genau in dem Moment auf, in dem man das Stadion zurückkaufen kann.
Ha. Ha. Ha.
Dauert die Abstinenz länger, vergammelt der Sanierungsfall noch weiter und ein Rückkauf wird gänzlich unattraktiv. Man kann sich vorstellen, wie viel die Stadt in der Zwischenzeit in die Instandhaltung stecken wird...
Steigt man nicht auf, kann man sich den Rückkauf sowieso sparen, weil man den Unterhalt nicht bezahlen kann. Kein Investor gibt jährlich 5-7 Millionen für den Betrieb eines total unrentablen Stadions. Keiner. Das lohnt sich nämlich null und steigert die Chancen auf einen Aufstieg (und nur dann ist das Projekt attraktiv) nahezu gar nicht.
Nimmt man dann noch das vereinspolitische Programm Merks dazu, komme zumindest ich zu dem Schluss, dass eine Zukunft außerhalb des FWS keine Option sein wird.
Entweder man kauft das Ding zurück und steigt zeitnah auf, um es bezahlen zu können (und dann lohnt sich der Schuppen ja auch) oder man macht das Licht aus.
Ein Neubau auf der grünen Wiese mag wirtschaftlich vernünftiger sein, aber auch den bekommen wir nicht bezahlt und: das ist dann nicht mehr wirklich der FCK.
Das hab ich auch mal anders gesehen, aber einen nichtssagenden Club, der einfach nur unter dem Namen "FCK" aufläuft, den brauch ich nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FckTribun am 18.05.2020 um 22:37 Uhr bearbeitet Zitat von FckTribun
Ein Neubau auf der grünen Wiese mag wirtschaftlich vernünftiger sein, aber auch den bekommen wir nicht bezahlt und: das ist dann nicht mehr wirklich der FCK.
Das hab ich auch mal anders gesehen, aber einen nichtssagenden Club, der einfach nur unter dem Namen "FCK" aufläuft, den brauch ich nicht.
Ein Neubau auf der grünen Wiese mag wirtschaftlich vernünftiger sein, aber auch den bekommen wir nicht bezahlt und: das ist dann nicht mehr wirklich der FCK.
Das hab ich auch mal anders gesehen, aber einen nichtssagenden Club, der einfach nur unter dem Namen "FCK" aufläuft, den brauch ich nicht.
Ich bin da völlig bei Dir. Allerdings fällt mir bei diesem Abschnitt das Beispiel Bökelberg ein. Hättest Du vor dem Neubau einen Gladbacher gefragt, ob es noch "seine" Borussia ohne den Bökelberg sei, er hätte verneint. Mein Schwiegervater ist Borusse und wohnt dort. Ganz, ganz heikles Thema damals... Und heute? Da schwelgen vielleicht noch die Älteren von den steilen Treppen; einen Bruch in der Tradition, im Selbstverständnis des Vereins gibt es (zumindest mittlerweile) nicht.
Klar, alleine durch den sportlichen Erfolg ist das nicht miteinander vergleichbar. Und ja, auch ich persönlich kann (und vor allem WILL) mir einen FCK ohne Betze einfach nicht vorstellen. Wenn es aber zur Entweder-oder Entscheidung kommen sollte, dann sehe ich unser Wappen lieber in einem Stadion auf der grünen Wiese als nur noch in meinen Erinnerungen.
@martinf112
An die Gladbacher Borussia habe ich in dem Kontext auch schon öfter gedacht. Die sind wirklich ein positives Beispiel dafür, Tradition und Identität einerseits und wirtschaftlichen sowie sportlichen Erfolg unter den Voraussetzungen des 21. Jahrhunderts unter einen Hut zu bringen - ohne super strukturstarkes Umfeld wie Frankfurt oder eine Millionenstadt wie Köln im Hintergrund.
Davor habe ich wirklich viel Respekt und ich wünsche mir immer wieder, dass der FCK einen ähnlichen Weg einschlagen kann.
Dank Eberl hat Gladbach in den letzten zehn Jahren all das richtig gemacht, was wir verbockt haben.
Kuntz hat mal im Rahmen eines Testspiels gegen die Borussia so um 2014 rum gesagt, sich an denen ein Vorbild nehmen zu wollen.
Mir fehlt ein Stück weit die Motivation, wieder zu diskutieren, wieso es nicht funktioniert hat - aber es ist sehr schade, dass es nicht mal im Ansatz funktioniert hat.
Wegen des Stadions: Es ist etwas ganz anderes, sich von seiner alten Spielstätte in dem Bewusstsein zu verabschieden, dass die alte den eigenen Ansprüchen nicht mehr genügt, als sein Stadion aufzugeben, weil man sich zwingend verkleinern muss und das aktuelle Stadion nicht mehr finanzieren kann.
Mit diesem Gefühl umzuziehen ist wirklich etwas anderes.
Vielleicht irgendwo vergleichbar mit dem Privaten: Man verlässt seine alte kleine Wohnung, in der man sich immer wohlgefühlt hat, weil Nachwuchs unterwegs ist und man gerade baut vs man kann sein Haus, das seit Generationen in Familienhand ist nicht mehr halten, der Zwangsvollstrecker steht vor der Tür und man braucht eine billige, kleine Unterkunft...
An die Gladbacher Borussia habe ich in dem Kontext auch schon öfter gedacht. Die sind wirklich ein positives Beispiel dafür, Tradition und Identität einerseits und wirtschaftlichen sowie sportlichen Erfolg unter den Voraussetzungen des 21. Jahrhunderts unter einen Hut zu bringen - ohne super strukturstarkes Umfeld wie Frankfurt oder eine Millionenstadt wie Köln im Hintergrund.
Davor habe ich wirklich viel Respekt und ich wünsche mir immer wieder, dass der FCK einen ähnlichen Weg einschlagen kann.
Dank Eberl hat Gladbach in den letzten zehn Jahren all das richtig gemacht, was wir verbockt haben.
Kuntz hat mal im Rahmen eines Testspiels gegen die Borussia so um 2014 rum gesagt, sich an denen ein Vorbild nehmen zu wollen.
Mir fehlt ein Stück weit die Motivation, wieder zu diskutieren, wieso es nicht funktioniert hat - aber es ist sehr schade, dass es nicht mal im Ansatz funktioniert hat.
Wegen des Stadions: Es ist etwas ganz anderes, sich von seiner alten Spielstätte in dem Bewusstsein zu verabschieden, dass die alte den eigenen Ansprüchen nicht mehr genügt, als sein Stadion aufzugeben, weil man sich zwingend verkleinern muss und das aktuelle Stadion nicht mehr finanzieren kann.
Mit diesem Gefühl umzuziehen ist wirklich etwas anderes.
Vielleicht irgendwo vergleichbar mit dem Privaten: Man verlässt seine alte kleine Wohnung, in der man sich immer wohlgefühlt hat, weil Nachwuchs unterwegs ist und man gerade baut vs man kann sein Haus, das seit Generationen in Familienhand ist nicht mehr halten, der Zwangsvollstrecker steht vor der Tür und man braucht eine billige, kleine Unterkunft...
Zitat von FckTribun
@martinf112
An die Gladbacher Borussia habe ich in dem Kontext auch schon öfter gedacht. Die sind wirklich ein positives Beispiel dafür, Tradition und Identität einerseits und wirtschaftlichen sowie sportlichen Erfolg unter den Voraussetzungen des 21. Jahrhunderts unter einen Hut zu bringen - ohne super strukturstarkes Umfeld wie Frankfurt oder eine Millionenstadt wie Köln im Hintergrund.
Davor habe ich wirklich viel Respekt und ich wünsche mir immer wieder, dass der FCK einen ähnlichen Weg einschlagen kann.
Dank Eberl hat Gladbach in den letzten zehn Jahren all das richtig gemacht, was wir verbockt haben.
Kuntz hat mal im Rahmen eines Testspiels gegen die Borussia so um 2014 rum gesagt, sich an denen ein Vorbild nehmen zu wollen.
Mir fehlt ein Stück weit die Motivation, wieder zu diskutieren, wieso es nicht funktioniert hat - aber es ist sehr schade, dass es nicht mal im Ansatz funktioniert hat.
Wegen des Stadions: Es ist etwas ganz anderes, sich von seiner alten Spielstätte in dem Bewusstsein zu verabschieden, dass die alte den eigenen Ansprüchen nicht mehr genügt, als sein Stadion aufzugeben, weil man sich zwingend verkleinern muss und das aktuelle Stadion nicht mehr finanzieren kann.
Mit diesem Gefühl umzuziehen ist wirklich etwas anderes.
Vielleicht irgendwo vergleichbar mit dem Privaten: Man verlässt seine alte kleine Wohnung, in der man sich immer wohlgefühlt hat, weil Nachwuchs unterwegs ist und man gerade baut vs man kann sein Haus, das seit Generationen in Familienhand ist nicht mehr halten, der Zwangsvollstrecker steht vor der Tür und man braucht eine billige, kleine Unterkunft...
@martinf112
An die Gladbacher Borussia habe ich in dem Kontext auch schon öfter gedacht. Die sind wirklich ein positives Beispiel dafür, Tradition und Identität einerseits und wirtschaftlichen sowie sportlichen Erfolg unter den Voraussetzungen des 21. Jahrhunderts unter einen Hut zu bringen - ohne super strukturstarkes Umfeld wie Frankfurt oder eine Millionenstadt wie Köln im Hintergrund.
Davor habe ich wirklich viel Respekt und ich wünsche mir immer wieder, dass der FCK einen ähnlichen Weg einschlagen kann.
Dank Eberl hat Gladbach in den letzten zehn Jahren all das richtig gemacht, was wir verbockt haben.
Kuntz hat mal im Rahmen eines Testspiels gegen die Borussia so um 2014 rum gesagt, sich an denen ein Vorbild nehmen zu wollen.
Mir fehlt ein Stück weit die Motivation, wieder zu diskutieren, wieso es nicht funktioniert hat - aber es ist sehr schade, dass es nicht mal im Ansatz funktioniert hat.
Wegen des Stadions: Es ist etwas ganz anderes, sich von seiner alten Spielstätte in dem Bewusstsein zu verabschieden, dass die alte den eigenen Ansprüchen nicht mehr genügt, als sein Stadion aufzugeben, weil man sich zwingend verkleinern muss und das aktuelle Stadion nicht mehr finanzieren kann.
Mit diesem Gefühl umzuziehen ist wirklich etwas anderes.
Vielleicht irgendwo vergleichbar mit dem Privaten: Man verlässt seine alte kleine Wohnung, in der man sich immer wohlgefühlt hat, weil Nachwuchs unterwegs ist und man gerade baut vs man kann sein Haus, das seit Generationen in Familienhand ist nicht mehr halten, der Zwangsvollstrecker steht vor der Tür und man braucht eine billige, kleine Unterkunft...
Das sehe ich ganz ähnlich. Das Zauberwort heißt Erfolg. Würde der FCK halbwegs erfolgreich in der erste Liga spielen oder sogar international, dann kann man den Fans mehr oder weniger alles verkaufen. An dem Punkt war der FCK Ende der 90er Jahre ja schon mal. Natürlich gibt es dann ein paar Unzufriedene oder welche, die mahnend den Zeigefinger heben aber die gehen in der großen Masse der allgemeinen Zustimmung unter.
Ein Umzug nach Pirmasens oder ähnlich Überlegungen sind nach meiner Meinung völlig realitätsfremd. Die Husterhöhe wäre nur eine Lösung für die 3. Liga. Bei einem Aufstieg in die 2. Liga würde sie die Voraussetzungen bereits nicht mehr erfüllen und der Aufstieg muss das Ziel bleiben. Die Rückkehr auf den Betze kann man sich nach zwei, drei Jahren aber abschminken, denn das Stadion wäre in diesem Zeitraum höchstwahrscheinlich schon weitgehend verfallen. Ein Neubau im Raum KL ist gleich aus mehreren Gründen an der Grenze zur Utopie. Für das Geld könnte man wahrscheinlich den Betzenberg zurückkaufen und sanieren, das wäre noch realistischer. Die Stadionfrage ist ohne richtig große Investoren, in Verbindung mit sportlichem Erfolg nicht im Sinne das FCK zu beantworten. Das ist meine nüchterne Meinung zu diesem Thema
Wir hatten aber auch sehr viel Glück. Vor Max Eberl stand unser Verein auch an einem Scheideweg. Damals gab es bei uns ja die Initiative die mit der Entwicklung des Vereines nicht zufrieden war wie viele Fans auch. Viele haben Max Eberl die Entwicklung nicht zugetraut, war ja auch irgendwie ein Risiko jemanden für den Posten zu besetzen, der auf dem Papier so unerfahren war. Berti Vogts sagte damals, der Max ist wahrscheinlich irgendwann mit dem Fahrrad vorbei gekommen und wir haben ihn dann eingestellt und zum damaligen Zeitpunkt fühlte sich das auch so an, der Spruch ist ihm natürlich durch die positive Entwicklung auf die Füße gefallen. Die Initiative wollte ihr eigenes Team stellen, glücklicherweise ist es anders gekommen und Max Eberl hat mit Lucien Favre den richtigen Trainer verpflichtet und aufeinmal ging es fast nur noch aufwärts als Frontzeck weg war (menschlich ein klasse Typ, aber meiner Meinung nach ein furchtbarer Trainer). Man muss sich nur mal anschauen was Frontzeck mit nahezu dem gleichen Kader "erreicht" hat den danach dann Favre zur Verfügung hatte. Allein daran kann man schon sehen was ein guter Trainer alleine manchmal aus einer Mannschaft rausholen kann.
Ich hab viele Freunde von Clubs wie Nürnberg oder Lautern, die mal eine große Rolle gespielt haben im deutschen Fußball und die mittlerweile auf dem "absteigenden Ast" sind. Ich bin der Meinung wir könnten heute ähnlich da stehen, wir haben zum richtigen Zeitpunkt aber die richtigen Personen gefunden. Wieviel sportliche Kompetenz dahinter stand darüber streiten sich auch heute noch die Geister.
Sich an uns ein Beispiel zu nehmen ist sicher immer schmeichelhaft zu hören, trotzdem muss man auch daran denken, dass zu so einer Entwicklung auch viel Glück dazu gehört. Jede kleine Personal-Entscheidung kann da einen Unterschied machen, manchmal passt es einfach.
Mir tut es immer weh zu sehen wo Vereine wie Nürnberg und Lautern gelandet sind, nicht nur wegen der Tradition die dahinter steht, sondern auch weil ich immer denke, dass das auch wir sein könnten, hätte damals nicht alles zueinander gepasst.
Ich hab viele Freunde von Clubs wie Nürnberg oder Lautern, die mal eine große Rolle gespielt haben im deutschen Fußball und die mittlerweile auf dem "absteigenden Ast" sind. Ich bin der Meinung wir könnten heute ähnlich da stehen, wir haben zum richtigen Zeitpunkt aber die richtigen Personen gefunden. Wieviel sportliche Kompetenz dahinter stand darüber streiten sich auch heute noch die Geister.
Sich an uns ein Beispiel zu nehmen ist sicher immer schmeichelhaft zu hören, trotzdem muss man auch daran denken, dass zu so einer Entwicklung auch viel Glück dazu gehört. Jede kleine Personal-Entscheidung kann da einen Unterschied machen, manchmal passt es einfach.
Mir tut es immer weh zu sehen wo Vereine wie Nürnberg und Lautern gelandet sind, nicht nur wegen der Tradition die dahinter steht, sondern auch weil ich immer denke, dass das auch wir sein könnten, hätte damals nicht alles zueinander gepasst.
Zitat von martinf112
Ich bin da völlig bei Dir. Allerdings fällt mir bei diesem Abschnitt das Beispiel Bökelberg ein. Hättest Du vor dem Neubau einen Gladbacher gefragt, ob es noch "seine" Borussia ohne den Bökelberg sei, er hätte verneint. Mein Schwiegervater ist Borusse und wohnt dort. Ganz, ganz heikles Thema damals... Und heute? Da schwelgen vielleicht noch die Älteren von den steilen Treppen; einen Bruch in der Tradition, im Selbstverständnis des Vereins gibt es (zumindest mittlerweile) nicht.
Klar, alleine durch den sportlichen Erfolg ist das nicht miteinander vergleichbar. Und ja, auch ich persönlich kann (und vor allem WILL) mir einen FCK ohne Betze einfach nicht vorstellen. Wenn es aber zur Entweder-oder Entscheidung kommen sollte, dann sehe ich unser Wappen lieber in einem Stadion auf der grünen Wiese als nur noch in meinen Erinnerungen.
Zitat von FckTribun
Ein Neubau auf der grünen Wiese mag wirtschaftlich vernünftiger sein, aber auch den bekommen wir nicht bezahlt und: das ist dann nicht mehr wirklich der FCK.
Das hab ich auch mal anders gesehen, aber einen nichtssagenden Club, der einfach nur unter dem Namen "FCK" aufläuft, den brauch ich nicht.
Ein Neubau auf der grünen Wiese mag wirtschaftlich vernünftiger sein, aber auch den bekommen wir nicht bezahlt und: das ist dann nicht mehr wirklich der FCK.
Das hab ich auch mal anders gesehen, aber einen nichtssagenden Club, der einfach nur unter dem Namen "FCK" aufläuft, den brauch ich nicht.
Ich bin da völlig bei Dir. Allerdings fällt mir bei diesem Abschnitt das Beispiel Bökelberg ein. Hättest Du vor dem Neubau einen Gladbacher gefragt, ob es noch "seine" Borussia ohne den Bökelberg sei, er hätte verneint. Mein Schwiegervater ist Borusse und wohnt dort. Ganz, ganz heikles Thema damals... Und heute? Da schwelgen vielleicht noch die Älteren von den steilen Treppen; einen Bruch in der Tradition, im Selbstverständnis des Vereins gibt es (zumindest mittlerweile) nicht.
Klar, alleine durch den sportlichen Erfolg ist das nicht miteinander vergleichbar. Und ja, auch ich persönlich kann (und vor allem WILL) mir einen FCK ohne Betze einfach nicht vorstellen. Wenn es aber zur Entweder-oder Entscheidung kommen sollte, dann sehe ich unser Wappen lieber in einem Stadion auf der grünen Wiese als nur noch in meinen Erinnerungen.
Meiner Meinung nach hat Gladbach durch den Umzug viel von seiner Identitaet aufgegeben. Der Boekelberg war wie der Betze in den 70ern gefuerchtet und auch eng mit dem Begriff Fohlenelf verknuepft. Klar, kann man das hinter sich lassen und nur nach vorne blicken, womit wir wieder beim Thema Kommerzialisierung sind.
Ich sehe das auch aehnlich bei Waldhof und Mainz, die zwar jetzt etwas ordentlichere Stadien haben, dafuer das Flair frueher Tage vermissen lassen. Wobei das natuerlich auch in Lautern verloren ging durch die vielen Umbauten oder selbst in Muenchen gefaellt nicht jedem die Arena auf der gruenen Wiese, was ja gerade bei 1860 immer ein Thema war.
Ich persoenlich halte den Standort fuer sehr wichtig, da es mit Ritualen verbunden ist, also das Hochpilgern auf den Betze gleich einem Sternenmarsch inklusive der Anreise mit Auto, Bus oder Bahn. Gut, frueher sind wir hin und wieder nach Ludwigshafen ausgewichen, aber das waren Ausnahmen und andere Zeiten. Kann mir nicht vorstellen, dass eine komplette Saison oder noch laenger durchzuziehen. Allein die Marke "Rote Teufel" funktioniert nur in Verbindung mit Betze, das laesst sich nicht einfach so transferieren.
Eigentlich schlimm, dass die Stadt Kaiserslautern bzw. ein unwichtiger Politiker wie Weichel einen ueberregionalen Verein so in der Hand hat. Geht der FCK kaputt, wird kein anderer Pfaelzer Verein an seine Stelle treten koennen, den alle Fans gleichsam verehren. Nur aus dem lokalpatriotischem Grund und des Zusammenhaltes wegen, wuerde ich daher einen Umzug mitmachen, wobei es nicht mehr wie frueher waere.
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