Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von deadflower
Leidiges Thema, hätten wir auch vor einem halben Jahr mit Becca haben können. Leider glaube ich auch dass es so ist wie @Previal oben geschrieben hat, auch mit Insolvenz kommen wir ohne Investor leider nicht mehr aus der Oberliga raus. Und ich glaube auch nicht dass dafür Dr. Theiss, Sachs und Layenberger ausreichen.
Naja, das klärt sich dann wohl nach Corona...
Zitat von DanielFranklin
Die Frage ist ob Leute wie Uerdingens "Investor" nicht die Chance nutzen bei einer Regelinsolvenz den Verein billig zu übernehmen. Ich glaube es gäbe da einige Interessenten. Und im Vordergrund steht in diesem Fall ja die Auszahlung der Gläubiger. Da hat dann weder unser Aufsichtsrat noch die Fanszene noch irgendwas zu melden.
Das so ein Szenario dann möglicherweise mit dem kompletten Verlust der Identität des Vereins einhergeht, muss hier jedem klar sein. Ich vermute auch deshalb wehrt sich der Aufsichtsrat mit Händen und Füßen gegen jegliches Aufkommen einer Insolvenzdebatte. Damit lockt man die Wölfe an.
Die Frage ist ob Leute wie Uerdingens "Investor" nicht die Chance nutzen bei einer Regelinsolvenz den Verein billig zu übernehmen. Ich glaube es gäbe da einige Interessenten. Und im Vordergrund steht in diesem Fall ja die Auszahlung der Gläubiger. Da hat dann weder unser Aufsichtsrat noch die Fanszene noch irgendwas zu melden.
Das so ein Szenario dann möglicherweise mit dem kompletten Verlust der Identität des Vereins einhergeht, muss hier jedem klar sein. Ich vermute auch deshalb wehrt sich der Aufsichtsrat mit Händen und Füßen gegen jegliches Aufkommen einer Insolvenzdebatte. Damit lockt man die Wölfe an.
Leidiges Thema, hätten wir auch vor einem halben Jahr mit Becca haben können. Leider glaube ich auch dass es so ist wie @Previal oben geschrieben hat, auch mit Insolvenz kommen wir ohne Investor leider nicht mehr aus der Oberliga raus. Und ich glaube auch nicht dass dafür Dr. Theiss, Sachs und Layenberger ausreichen.
Naja, das klärt sich dann wohl nach Corona...
Den Unterschied aber hab ich doch schon angesprochen. Vor einem halben Jahr hatten wir die Wahl. Bei einer Regelinsolvenz, haben wir die nicht mehr. Wir können uns ab dem Zeitpunkt der Insolvenz nicht mehr auf einer JHV hinstellen und eine Übernahme durch eine demokratische Wahl abwenden. Wir müssen dann alles hinnehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DanielFranklin am 16.05.2020 um 18:33 Uhr bearbeitet
https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern_artikel,-fck-gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrer-voigt-zu-insolvenz-stadionpacht-und-verh%C3%A4ltnis-zur-stadt-_arid,5065719.html?_ga=2.214257886.873991919.1589572826-969510664.1541680516
Die Stadt hat in den neuen Pachtvertrag eine Klausel aufgenommen, die die Pacht bei einer Insolvenz auf die ursprünglich vereinbarten 3,2 Millionen Euro zurück fallen lässt. Das Ziel ist es sich in einem Insolvenzverfahren besser zu stellen.
Ich würde ja bei einem normalen Oberbürgermeister unterstellen, die Stadt tue dies, um im Verfahren den Verein zu unterstützen. Ehrlicherweise macht mir dieser Schachzug erhebliche Angst. Wenn sich dieser Elephant im Porzellanladen so verhält, wie bei der Aushandlung der Pacht, dann brauchen wir kein Verfahren mehr. Vielleicht kann Weichel nach der Liquidation noch irgendwelche Aktien von Spielern erwerben. Da scheint er ja so drauf zu stehen.
Die Stadt hat in den neuen Pachtvertrag eine Klausel aufgenommen, die die Pacht bei einer Insolvenz auf die ursprünglich vereinbarten 3,2 Millionen Euro zurück fallen lässt. Das Ziel ist es sich in einem Insolvenzverfahren besser zu stellen.
Ich würde ja bei einem normalen Oberbürgermeister unterstellen, die Stadt tue dies, um im Verfahren den Verein zu unterstützen. Ehrlicherweise macht mir dieser Schachzug erhebliche Angst. Wenn sich dieser Elephant im Porzellanladen so verhält, wie bei der Aushandlung der Pacht, dann brauchen wir kein Verfahren mehr. Vielleicht kann Weichel nach der Liquidation noch irgendwelche Aktien von Spielern erwerben. Da scheint er ja so drauf zu stehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DanielFranklin am 17.05.2020 um 09:15 Uhr bearbeitet Zitat von DanielFranklin
https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern_artikel,-fck-gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrer-voigt-zu-insolvenz-stadionpacht-und-verh%C3%A4ltnis-zur-stadt-_arid,5065719.html?_ga=2.214257886.873991919.1589572826-969510664.1541680516
Die Stadt hat in den neuen Pachtvertrag eine Klausel aufgenommen, die die Pacht bei einer Insolvenz auf die ursprünglich vereinbarten 3,2 Millionen Euro zurück fallen lässt. Das Ziel ist es sich in einem Insolvenzverfahren besser zu stellen.
Ich würde ja bei einem normalen Oberbürgermeister unterstellen, die Stadt tue dies, um im Verfahren den Verein zu unterstützen. Ehrlicherweise macht mir dieser Schachzug erhebliche Angst. Wenn sich dieser Elephant im Porzellanladen so verhält, wie bei der Aushandlung der Pacht, dann brauchen wir kein Verfahren mehr. Vielleicht kann Weichel nach der Liquidation noch irgendwelche Aktien von Spielern erwerben. Da scheint er ja so drauf zu stehen.
https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern_artikel,-fck-gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrer-voigt-zu-insolvenz-stadionpacht-und-verh%C3%A4ltnis-zur-stadt-_arid,5065719.html?_ga=2.214257886.873991919.1589572826-969510664.1541680516
Die Stadt hat in den neuen Pachtvertrag eine Klausel aufgenommen, die die Pacht bei einer Insolvenz auf die ursprünglich vereinbarten 3,2 Millionen Euro zurück fallen lässt. Das Ziel ist es sich in einem Insolvenzverfahren besser zu stellen.
Ich würde ja bei einem normalen Oberbürgermeister unterstellen, die Stadt tue dies, um im Verfahren den Verein zu unterstützen. Ehrlicherweise macht mir dieser Schachzug erhebliche Angst. Wenn sich dieser Elephant im Porzellanladen so verhält, wie bei der Aushandlung der Pacht, dann brauchen wir kein Verfahren mehr. Vielleicht kann Weichel nach der Liquidation noch irgendwelche Aktien von Spielern erwerben. Da scheint er ja so drauf zu stehen.
Der Schachzug war von diesem OB zu erwarten.
Mit dem Zug verbaut er dem FCK den Weg über die Planinsolvenz, denn mit 3.2 Millionen Euro Jahresmiete
für das Stadion, wird es wohl unmöglich ein gemeinsames Planverfahren umzusetzen. Es besteht die große
Gefahr, dass es in die Regelinsolvenz übergeht. Da würde der Insolvenzverwalter allerdings von seinem
Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und die Stadt hätte eine Ruine da stehen. Der FCK würde aller-
dings in die Insolvenz gehen und alle hätten verloren.
Insofern sehe ich in einem solchen Vorgehen nur den Versuch den theoretischen Wertansatz des Stadions
zu erhöhen, weil in einem Ertragswertverfahren ( Verkehrswertberechnung ) der Wert des Stadions
begründet relativ hoch angesetzt werden würde ( Größenordnung knapp unter 60 Millionen ). Ich glaube
zwar nicht, dass das Ertragswertverfahren zum Zuge käme, aber der OB hätte seine Verhandlungs-
position bei einem Verkauf gestärkt.
Hier trifft uns der OB auch an der Schwachstelle, denn wir haben keine alternative Spielstätte.
Voigt muss jetzt raus mit der Sprache, was für ihn, den FCK, die "große Lösung" ist.
Die "Ruine" steht allerdings auf für die Stadt relativ wertvollen Baugrund und ließe sich eventuell sogar in Gewerbeimmobilien umbauen.
Das Problem ist das ein alternativer Spielort für den FCK tatsächlich die einzige Option ist, diesen Oberbürgermeister endlich mal kalt zu stellen. Ansonsten wird der Mann jeden Sanierungsversuch torpedieren. Stellt euch vor wir finden eine Sanierungsmoglichkeit und einen Sponsor der das finanziert. So wie ich Weichel kenne, lässt er dann zwei Stunden vor Vertragsunterzeichnung öffentlich verlauten, der FCK könne ja jetzt auch 8 Millionen Euro zahlen, jetzt wo es einen Sponsor gäbe. Dann springt uns der Sponsor ab und Weichel gibt dann braun einen Tag später der RP ein Interview, wo er behauptet, die Vereinsführung hätte den Deal verbockt. Nein das ist kein Horrorszenario, das ist bei Weichel im Bereich des möglichen.
Dementsprechend muss man bei aller Identität und Verbundenheit es eben mal in Betracht ziehen, zwei Jahre woanders zu spielen. Es ist ja nicht für immer.
Dementsprechend muss man bei aller Identität und Verbundenheit es eben mal in Betracht ziehen, zwei Jahre woanders zu spielen. Es ist ja nicht für immer.
Zitat von DanielFranklin
Dementsprechend muss man bei aller Identität und Verbundenheit es eben mal in Betracht ziehen, zwei Jahre woanders zu spielen. Es ist ja nicht für immer.
Dementsprechend muss man bei aller Identität und Verbundenheit es eben mal in Betracht ziehen, zwei Jahre woanders zu spielen. Es ist ja nicht für immer.
immer wieder das gleiche - wo willste denn spielen lasssen, aber bitte dann eine ernstgemeinte Alternative
Oh...hab grad gesehen, dass ich von Kapilendo eine Zinszahlung bekommen habe...
Ist dann wohl auch nochmal ein ordentlicher Kostenfaktor für den Verein
Ist dann wohl auch nochmal ein ordentlicher Kostenfaktor für den Verein
Zitat von betzegeier
immer wieder das gleiche - wo willste denn spielen lasssen, aber bitte dann eine ernstgemeinte Alternative
Zitat von DanielFranklin
Dementsprechend muss man bei aller Identität und Verbundenheit es eben mal in Betracht ziehen, zwei Jahre woanders zu spielen. Es ist ja nicht für immer.
Dementsprechend muss man bei aller Identität und Verbundenheit es eben mal in Betracht ziehen, zwei Jahre woanders zu spielen. Es ist ja nicht für immer.
immer wieder das gleiche - wo willste denn spielen lasssen, aber bitte dann eine ernstgemeinte Alternative
In Stuttgart...2 Stunden sind das mit dem Auto. Da muss man dann einfach mal durch. Zumal wir ja ein gutes Verhältnis zu den Fans dort haben.
... Und wer soll das bezahlen? Glaubt hier ernsthaft jemand man könnte für das gleiche Geld wie in kaiserslautern auch in Stuttgart spielen? Wahrscheinlich nicht mal bei den Kickers...
Zitat von Marbod
... Und wer soll das bezahlen? Glaubt hier ernsthaft jemand man könnte für das gleiche Geld wie in kaiserslautern auch in Stuttgart spielen? Wahrscheinlich nicht mal bei den Kickers...
... Und wer soll das bezahlen? Glaubt hier ernsthaft jemand man könnte für das gleiche Geld wie in kaiserslautern auch in Stuttgart spielen? Wahrscheinlich nicht mal bei den Kickers...
In Stuttgart müssten wir uns nicht an den Betriebskosten beteiligen. Uerdingen zahlt in Düsseldorf etwa eine Million Euro pro Jahr. Wenn man das hochrechnet, ist Stuttgart billiger. Zumal der Präsident des VfB doch der Chef von Quattrex ist.
Ich sehe einige Vorteile darin dieses Szenario in der Öffentlichkeit zu spielen. Dann gerät Weichel aber gehörig unter Druck.
Niemand sagt das man das am Ende durchziehen muss, aber bevor es am Ende keinen FCK mehr gibt, sollte man zumindest mal offen darüber nachdenken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DanielFranklin am 18.05.2020 um 18:56 Uhr bearbeitet
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