Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von DanielFranklin
Der OB spielt da echt mit dem Feuer. Wenn der FCK insolvent geht, kann er sich eigentlich eine neue Heimat suchen. So wie ich höre bröckelt sein Rückhalt auch in der SPD. Mutig da noch einen drauf zu setzen, während die parteiinterne Konkurrenz schon das sprichwörtliche Messer wetzt. Hach sind manche Menschen dämlich.
Der OB spielt da echt mit dem Feuer. Wenn der FCK insolvent geht, kann er sich eigentlich eine neue Heimat suchen. So wie ich höre bröckelt sein Rückhalt auch in der SPD. Mutig da noch einen drauf zu setzen, während die parteiinterne Konkurrenz schon das sprichwörtliche Messer wetzt. Hach sind manche Menschen dämlich.

Wie sieht es eigentlich in Sachen Haftung aus. Durch vorenthaltene Informationen die zu einem Abstimmungsergebnis führen das den FCK in die Insolvenz führt, kann man dann den Herr Weichel haftbar machen. In Sachen steuerschuld da der Schuldenberg auf einen Schlag um 100 Millionen erhöht wurde. Oder ist der nicht haftbar zu machen.
Sehr aufschlussreich diese Sitzung heute.
Weichel beginnt seinen Kommentar zu "unserem" Sitzungspunkt" indem er Merk / Kessler der Lüge bezichtigt (die Investoren hätten doch gar kein Bedenken gegen die Aktienabgabe als Kompensation). Eine schöne Aussage-gegen-Aussage Situation, die, weil Merk, Kessler und Voigt nur "Besucher" ohne Rederecht waren, auch nicht aufgeklärt werden konnte. Die Pressemitteilung des FCK sagt alles.
Weichel musste nachfragen, warum die Aktien beim FCK e.V. liegen und nicht bei der KGaA. Was ihn offensichtlich schmerzt. Er bekam es dann erklärt.
Zusammengefasst kam das so rüber, daß Weichel auf den e.V. mit seinen 18.000 Mitgliedern keinen Pfifferling gibt und er sich lieber mit der KGaA und mit deren "Investoren" (Buchholz, Becker, Dienes etc plus Gregorius / Becca) abgeben würde.
Es ist jetzt müßig zu spekulieren von welchem Handy aus die Medien vorab informiert wurden. Von Seiten des FCK e.V. sicher nicht.
Jede Aufforderung, egal aus welcher Fraktion sie auch vorgetragen wurde, sich beim Land, bei der ADD oder bei der kreditgebenden Bank, für seine Stadt und den FCK einzusetzen beantwortete er pampig, abweisend und wenig solidarisch.
Weichel hat 2 mal betont, daß die Stadt nicht um eine Debatte über Steuererhöhungen rumkommen wird und daß man die nicht mit dem FCK verbinden kann. Also so, wie es vor 2 Jahren mit der "FCK-Steuer" in den Medien lief kann und darf das nicht mehr laufen, da der FCK nicht der Auslöser ist, sondern die Vorgaben aus Mainz und Berlin.
Hier liegt noch ein ganz dickes Brett vor uns und Weichel hinterlässt den Eindruck, daß er nicht dabei helfen wird den Bohrer zu suchen.
Ein Bürgermeister, der seit 12 Jahren im Amt seine Stadt an den Rand der Handlungsfähigkeit geführt hat und dem mit dem Wegfallen des FCK als größtem Identifikationsfaktor ein finanzielles Desaster droht könnte sich ruhig etwas cooperativer geben.
Weichel beginnt seinen Kommentar zu "unserem" Sitzungspunkt" indem er Merk / Kessler der Lüge bezichtigt (die Investoren hätten doch gar kein Bedenken gegen die Aktienabgabe als Kompensation). Eine schöne Aussage-gegen-Aussage Situation, die, weil Merk, Kessler und Voigt nur "Besucher" ohne Rederecht waren, auch nicht aufgeklärt werden konnte. Die Pressemitteilung des FCK sagt alles.
Weichel musste nachfragen, warum die Aktien beim FCK e.V. liegen und nicht bei der KGaA. Was ihn offensichtlich schmerzt. Er bekam es dann erklärt.
Zusammengefasst kam das so rüber, daß Weichel auf den e.V. mit seinen 18.000 Mitgliedern keinen Pfifferling gibt und er sich lieber mit der KGaA und mit deren "Investoren" (Buchholz, Becker, Dienes etc plus Gregorius / Becca) abgeben würde.
Es ist jetzt müßig zu spekulieren von welchem Handy aus die Medien vorab informiert wurden. Von Seiten des FCK e.V. sicher nicht.
Jede Aufforderung, egal aus welcher Fraktion sie auch vorgetragen wurde, sich beim Land, bei der ADD oder bei der kreditgebenden Bank, für seine Stadt und den FCK einzusetzen beantwortete er pampig, abweisend und wenig solidarisch.
Weichel hat 2 mal betont, daß die Stadt nicht um eine Debatte über Steuererhöhungen rumkommen wird und daß man die nicht mit dem FCK verbinden kann. Also so, wie es vor 2 Jahren mit der "FCK-Steuer" in den Medien lief kann und darf das nicht mehr laufen, da der FCK nicht der Auslöser ist, sondern die Vorgaben aus Mainz und Berlin.
Hier liegt noch ein ganz dickes Brett vor uns und Weichel hinterlässt den Eindruck, daß er nicht dabei helfen wird den Bohrer zu suchen.
Ein Bürgermeister, der seit 12 Jahren im Amt seine Stadt an den Rand der Handlungsfähigkeit geführt hat und dem mit dem Wegfallen des FCK als größtem Identifikationsfaktor ein finanzielles Desaster droht könnte sich ruhig etwas cooperativer geben.
Es kommt einfach keine Ruhe rein, wirklich sehr ärgerlich. Gestern hieß es noch, es gab eine äußerst konstruktive Diskussion mit einem für beide Seiten wohl tragfähigen Kompromiss. Und dann noch die Worte von Herrn Weichel im DBB-Interview „... eine Insolvenz des FCK wäre der Super-GAU ...“.
Ich frage mich, was ist in der Zwischenzeit passiert? Und finde darauf nicht wirklich eine Antwort. Wer kann helfen?
Ich frage mich, was ist in der Zwischenzeit passiert? Und finde darauf nicht wirklich eine Antwort. Wer kann helfen?
Zitat von Fck_Fan
Wie sieht es eigentlich in Sachen Haftung aus. Durch vorenthaltene Informationen die zu einem Abstimmungsergebnis führen das den FCK in die Insolvenz führt, kann man dann den Herr Weichel haftbar machen. In Sachen steuerschuld da der Schuldenberg auf einen Schlag um 100 Millionen erhöht wurde. Oder ist der nicht haftbar zu machen.
Zitat von DanielFranklin
Der OB spielt da echt mit dem Feuer. Wenn der FCK insolvent geht, kann er sich eigentlich eine neue Heimat suchen. So wie ich höre bröckelt sein Rückhalt auch in der SPD. Mutig da noch einen drauf zu setzen, während die parteiinterne Konkurrenz schon das sprichwörtliche Messer wetzt. Hach sind manche Menschen dämlich.
Der OB spielt da echt mit dem Feuer. Wenn der FCK insolvent geht, kann er sich eigentlich eine neue Heimat suchen. So wie ich höre bröckelt sein Rückhalt auch in der SPD. Mutig da noch einen drauf zu setzen, während die parteiinterne Konkurrenz schon das sprichwörtliche Messer wetzt. Hach sind manche Menschen dämlich.

Wie sieht es eigentlich in Sachen Haftung aus. Durch vorenthaltene Informationen die zu einem Abstimmungsergebnis führen das den FCK in die Insolvenz führt, kann man dann den Herr Weichel haftbar machen. In Sachen steuerschuld da der Schuldenberg auf einen Schlag um 100 Millionen erhöht wurde. Oder ist der nicht haftbar zu machen.
Das sollte man klären. Wenn dem so ist, sollte man das am besten überall öffentlich besprechen um den OB auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Schließlich möchte er ja nicht versehentlich in seinen finanziellen Ruin laufen. Er wird uns sicher dankbar sein. @kicker @SWR @RP wird Zeit aktiv zu werden.
Dann gibtst du halt eine unvollständige ab und lässt dich anmahnen.
Danach wird die eh erstmal vom Verband geprüft und wenn etwas zu beanstanden hast mußt du bis Mitte Mai (nicht März) korrigieren/ausbessern.
Und als Zusatz:
Der FCK hat auf Basis des letzten Vertrags von 2018 einen Antrag zu gleichen Konditionen verfasst.
Weichel hat diesen Antrag ohne Absprachen verändert, seinen Wunsch nach Aktien integriert und wollte den schon vor 14 Tagen bei der Sitzung am 20.01. abstimmen lassen. Er hatte kein Glück (oder besser: er bekam dafür keine Mehrheit im Stadtrat). Damals waren Vertreter des FCK als Gäste mit Rederecht anwesend.
Jetzt sollen spekulative Parameter (DFB-Pokal 2020/2021) in den Beschlussvorschlag aufgenommen werden.
Als FCK e.V. würde ich mir heute denken: wir hatten einen Original-Antrag gestellt. Den können sie entweder nehmen und zustimmen oder mit den Konsequenzen leben. Jede Debatte mit diesem OB ist für die Nüsse.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 03.02.2020 um 23:22 Uhr bearbeitet
Da sollte Weichel auch klar sein, dass er und seine Partei nie mehr gewählt werden.
Zitat von X DanowarX
Da sollte Weichel auch klar sein, dass er und seine Partei nie mehr gewählt werden.
Da sollte Weichel auch klar sein, dass er und seine Partei nie mehr gewählt werden.
Aber er hat mit seiner Vertagung falls es bei diesem Termin zum. 2 März bleibt, erreicht daß der fck die Unterlagen ohne mietminderung beim DFB einreichen muss.
Und wenn dem FCK im ersten step die Lizenz verweigert wird, bin ich mal gespannt wie Herr Weichel dann reagiert wenn er merkt das er sich beim Spiel mit dem Feuer üble Verbrennungen zu gezogen hat. Und die Stadt vor den Ruine getrieben hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fck_Fan am 03.02.2020 um 23:34 Uhr bearbeitet
Ich wohne im Kreis Südwestpfalz und bin kein Bürger von KL, also nicht in irgendeiner Art und Weise stimmberechtigt für die Stadt KL.
Was sich dieser Mensch allem Anschein nach leistet, macht fassungslos. Es ist doch keinem normal denkenden Mensch zu erklären, dass man nach einer gestrigen "Elefantenrunde" mit extrem wichtiger Bedeutung sowas raushaut.
Ich habe es nie gewollt, gesagt oder sonstwas, weil ich den FCK seit Jahrzehnten liebe aber lasst der Stadt ihr Stadion, sollen alle Verantwortlichen zum Dank Hupkorsos Richtung Südpfalz machen. Nur noch spielen um das zu erhalten? Es muss jetzt mal ein Ende haben.
Was sich dieser Mensch allem Anschein nach leistet, macht fassungslos. Es ist doch keinem normal denkenden Mensch zu erklären, dass man nach einer gestrigen "Elefantenrunde" mit extrem wichtiger Bedeutung sowas raushaut.
Ich habe es nie gewollt, gesagt oder sonstwas, weil ich den FCK seit Jahrzehnten liebe aber lasst der Stadt ihr Stadion, sollen alle Verantwortlichen zum Dank Hupkorsos Richtung Südpfalz machen. Nur noch spielen um das zu erhalten? Es muss jetzt mal ein Ende haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DiaboloEagle am 03.02.2020 um 23:44 Uhr bearbeitet
So ein Winkelzug war leider von Seiten des OB zu befürchten. Vor so etwas ist man in der Politik leider selten (nie) gefeit.
Die in der Stadtratssitzung von Seiten des OB angekündigten Tatsachen lassen für mich folgende Schlüsse zu:
1. Der Termin der neuen Stadtratssitzung wurde mit Bedacht auf den 2.03.2020 gelegt um Druck auf den FCK auszuüben - dieser muss somit bei der Lizenzierung erstmal einen "Leerposten" oder einen hoch defizitären Posten angeben. Eine erstmalige Ablehnung, Auflagenerteilung und und und ist damit sehr wahrscheinlich (inkl schlechter Publicity).
2. Daraus erwächst für mich folgende Vermutung/Spekulation:
Man möchte den FCK in einen Kuhhandel treiben den er ohne Pistole auf der Brust nicht annehmen würde.
Möglich Optionen hierbei sind eben weiterhin der von Weichel zuletzt propagierte "Anteilsplan" der Stadt, ODER es handelt sich bei Weichel um den vielleicht letzten wahren Verfechter Beccas welcher als "Großinteressent" (FCK, Pfaff, sonstige Gelände und angedachte Investitionen) ein wichtiger Handelspartner für die überaus klamme Stadt Kaiserslautern sein könnte und dem FCK nun, wie in der Ära Banf bereits mehrfach suggeriert als "Ultima Ratio" präsentiert werden soll.
Inwiefern man im ersten Falle (Anteilsplan) als Stadt berechtigt ist die Anteile weiterzuverkaufen (bspw an Becca) weiß ich nicht - dafür bin ich viel zu sehr Laie.
Die Reaktion des FCK darauf halte ich für grundlegend richtig - sowohl Weichel als auch der FCK befinden sich hier allerdings auf ganz dünnem Eis.
Geht der FCK "an" schlittert er Richtung Insolvenz - gibt er nach verkauft er einen großen Teil seiner letzten Werte.
Begräbt die Stadt (und damit die SPD) den FCK färbt sich das Stadtgebiet (und möglicherweise mehr) auf längere Sicht weiter Schwarz/Grün/sonstwas.
Das wahrscheinlichste Szenario aber ist wohl das beide zusammen "einbrechen". Was dann passiert - weiß ich nicht. Ich hoffe nur das das Team Merk
a) einen Plan mehr hat als ich
b) sich keinesfalls "erpressen" lässt - auch wenn dies zu schlimmsten Konsequenzen für den Verein führen sollte.
Insgesamt sehe ich nach dem heutigen Tage keine gesichtswahrende Lösung für beide Seiten (außer es kommt der Leprechaun mit dem 50 Millionen Goldtopf).
Nochmal wiederholt - alles Spekulation... Mit gehöriger Prise Pessimismus.
___
Eine Frage die ich mir bezogen auf die politische Situation der Stadt Kaiserslautern Stelle: Wie steht den der Rest der SPD dazu? Finden sich dort genügend Andersdenkende oder steht diese SPD fest hinter ihrem OB?
Würde mich ehrlich gesagt wundern - Einigkeit war in den vergangenen 20 Jahren selten Tugend der Genossen.
Spannende Tage ... bei trübem Wetter.

Die in der Stadtratssitzung von Seiten des OB angekündigten Tatsachen lassen für mich folgende Schlüsse zu:
1. Der Termin der neuen Stadtratssitzung wurde mit Bedacht auf den 2.03.2020 gelegt um Druck auf den FCK auszuüben - dieser muss somit bei der Lizenzierung erstmal einen "Leerposten" oder einen hoch defizitären Posten angeben. Eine erstmalige Ablehnung, Auflagenerteilung und und und ist damit sehr wahrscheinlich (inkl schlechter Publicity).
2. Daraus erwächst für mich folgende Vermutung/Spekulation:
Man möchte den FCK in einen Kuhhandel treiben den er ohne Pistole auf der Brust nicht annehmen würde.
Möglich Optionen hierbei sind eben weiterhin der von Weichel zuletzt propagierte "Anteilsplan" der Stadt, ODER es handelt sich bei Weichel um den vielleicht letzten wahren Verfechter Beccas welcher als "Großinteressent" (FCK, Pfaff, sonstige Gelände und angedachte Investitionen) ein wichtiger Handelspartner für die überaus klamme Stadt Kaiserslautern sein könnte und dem FCK nun, wie in der Ära Banf bereits mehrfach suggeriert als "Ultima Ratio" präsentiert werden soll.
Inwiefern man im ersten Falle (Anteilsplan) als Stadt berechtigt ist die Anteile weiterzuverkaufen (bspw an Becca) weiß ich nicht - dafür bin ich viel zu sehr Laie.
Die Reaktion des FCK darauf halte ich für grundlegend richtig - sowohl Weichel als auch der FCK befinden sich hier allerdings auf ganz dünnem Eis.
Geht der FCK "an" schlittert er Richtung Insolvenz - gibt er nach verkauft er einen großen Teil seiner letzten Werte.
Begräbt die Stadt (und damit die SPD) den FCK färbt sich das Stadtgebiet (und möglicherweise mehr) auf längere Sicht weiter Schwarz/Grün/sonstwas.
Das wahrscheinlichste Szenario aber ist wohl das beide zusammen "einbrechen". Was dann passiert - weiß ich nicht. Ich hoffe nur das das Team Merk
a) einen Plan mehr hat als ich
b) sich keinesfalls "erpressen" lässt - auch wenn dies zu schlimmsten Konsequenzen für den Verein führen sollte.
Insgesamt sehe ich nach dem heutigen Tage keine gesichtswahrende Lösung für beide Seiten (außer es kommt der Leprechaun mit dem 50 Millionen Goldtopf).
Nochmal wiederholt - alles Spekulation... Mit gehöriger Prise Pessimismus.
___
Eine Frage die ich mir bezogen auf die politische Situation der Stadt Kaiserslautern Stelle: Wie steht den der Rest der SPD dazu? Finden sich dort genügend Andersdenkende oder steht diese SPD fest hinter ihrem OB?
Würde mich ehrlich gesagt wundern - Einigkeit war in den vergangenen 20 Jahren selten Tugend der Genossen.
Spannende Tage ... bei trübem Wetter.


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Localhero am 04.02.2020 um 00:35 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
