Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von Josh_Simpson
Moment das Konstrukt musst du erklären. Ich dachte Teamsports wäre sozusagen der Vertriebler für Nike und quasi raus wenn ein anderer Ausrüster kommt. Also soll das so bleiben wie bisher?
Zitat von Ponder
Wir sind zumindest bei einigen potentiellen Ausrüstern auf dem Zettel und in einer deutlich stärkeren Position als bei den letzten Verhandlungen. Das wird jetzt nicht unbedingt die Möglichkeiten in den Himmel wachsen lassen, aber bei Adidas waren wir bei den letzten Verhandlungen beispielsweise nicht in der engeren Wahl - jetzt schon.
11teamsports ist da der Mittler und die haben es jetzt natürlich einfacher, uns zu vermarkten.
Wir sind zumindest bei einigen potentiellen Ausrüstern auf dem Zettel und in einer deutlich stärkeren Position als bei den letzten Verhandlungen. Das wird jetzt nicht unbedingt die Möglichkeiten in den Himmel wachsen lassen, aber bei Adidas waren wir bei den letzten Verhandlungen beispielsweise nicht in der engeren Wahl - jetzt schon.
11teamsports ist da der Mittler und die haben es jetzt natürlich einfacher, uns zu vermarkten.
Moment das Konstrukt musst du erklären. Ich dachte Teamsports wäre sozusagen der Vertriebler für Nike und quasi raus wenn ein anderer Ausrüster kommt. Also soll das so bleiben wie bisher?
11teamsports arbeitet bislang mit adidas, Puma und Nike bei solchen Ausrüsterverträgen zusammen.
Die Idee bei Nike dahinter ist wohl, dass die sich auf die großen Partnerschaften konzentrieren können. 11teamsports übernimmt dann die Betreuung der "kleineren" Partner in Deutschland bzw. Europa.
Grundsätzlich kann dir 11teamsports eigentlich alles im Bereich Merchandising bieten. Daher haben die auch viele Partner in den deutschen, aber auch internationalen Ligen.
Bei uns waren sie vor dem Ausrüstervertrag schon exklusiver Schuhpartner.
Hier gibt es einen ganz interessanten Artikel. Ist zwar schon aus dem Jahre 2020, aber da sieht man mal, was 11teamsports eigentlich macht:
https://spobis.com/article/11teamsports-ausruester-deutschland
Ob die jetzt beim nächsten Ausrüstervertrag auch eine Rolle spielen, ist in meinen Augen so nicht gesagt.
Kann, muss aber nicht sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ivo_Ilicevic am 02.11.2023 um 07:30 Uhr bearbeitet
Die Woche dürfte finanziell einer der erfolgreichsten in der FCK-Geschichte sein. Knapp 140.000 Zuschauer bei den 3 Heimspielen. Lässt nur jeder 30 Euro inkl. Eintritt da, sind das über 4 Mio. Umsatz!! Schon eine Hausnummer. Mich würde dann interessieren, was davon wirklich hängen bleibt.
Quelle: www.derneuekaemmerer.de
Vom Erfolg des FCK im DFB-Pokal profitiert auch die Stadtkasse. Wie genau, verraten Stadt, Stadiongesellschaft und Klub aber nicht.
Wieviel bleibt finanziell von den Pokalerfolgen? Interessanter, wenn auch nur bedingt aussagekräftiger Bericht zu den Teilen der Pokaleinnahmen, die an die Stadiongesellschaft abgeführt werden.
Gruß aus der Pfalz
Dieser Beitrag wurde zuletzt von running-man am 10.11.2023 um 11:47 Uhr bearbeitet Zitat von running-man
Interessanter, wenn auch nur bedingt aussagekräftiger Bericht zu den Teilen der Pokaleinnahmen, die an die Stadiongesellschaft abgeführt werden.
Gruß aus der Pfalz
Quelle: www.derneuekaemmerer.de
Vom Erfolg des FCK im DFB-Pokal profitiert auch die Stadtkasse. Wie genau, verraten Stadt, Stadiongesellschaft und Klub aber nicht.
Wieviel bleibt finanziell von den Pokalerfolgen? Interessanter, wenn auch nur bedingt aussagekräftiger Bericht zu den Teilen der Pokaleinnahmen, die an die Stadiongesellschaft abgeführt werden.
Gruß aus der Pfalz
Grundsätzlich erhält die Stadiongesellschaft laut Pachtvertrag 100.000 € für das Achtelfinale, 250.000 € für das Viertelfinale und 500.000 € fürs Finale.
Darüber hinaus werden sie im Zuge der Pachtreduzierung 2020 mit 40% an den Pokaleinnahmen beteiligt.
Steht doch eigentlich genau so in dem von dir zitierten Beitrag.
Auf den Euro genau kann man das vllt nicht berechnen. Aber man erkennt die Richtung mit diesen Angaben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ivo_Ilicevic am 10.11.2023 um 12:06 Uhr bearbeitet Zitat von Ivo_Ilicevic
Grundsätzlich erhält die Stadiongesellschaft laut Pachtvertrag 100.000 € für das Achtelfinale, 250.000 € für das Viertelfinale und 500.000 € fürs Finale.
Darüber hinaus werden sie im Zuge der Pachtreduzierung 2020 mit 40% an den Pokaleinnahmen beteiligt.
Steht doch eigentlich genau so in dem von dir zitierten Beitrag.
Auf den Euro genau kann man das vllt nicht berechnen. Aber man erkennt die Richtung mit diesen Angaben.
Zitat von running-man
Interessanter, wenn auch nur bedingt aussagekräftiger Bericht zu den Teilen der Pokaleinnahmen, die an die Stadiongesellschaft abgeführt werden.
Gruß aus der Pfalz
Quelle: www.derneuekaemmerer.de
Vom Erfolg des FCK im DFB-Pokal profitiert auch die Stadtkasse. Wie genau, verraten Stadt, Stadiongesellschaft und Klub aber nicht.
Wieviel bleibt finanziell von den Pokalerfolgen? Interessanter, wenn auch nur bedingt aussagekräftiger Bericht zu den Teilen der Pokaleinnahmen, die an die Stadiongesellschaft abgeführt werden.
Gruß aus der Pfalz
Grundsätzlich erhält die Stadiongesellschaft laut Pachtvertrag 100.000 € für das Achtelfinale, 250.000 € für das Viertelfinale und 500.000 € fürs Finale.
Darüber hinaus werden sie im Zuge der Pachtreduzierung 2020 mit 40% an den Pokaleinnahmen beteiligt.
Steht doch eigentlich genau so in dem von dir zitierten Beitrag.
Auf den Euro genau kann man das vllt nicht berechnen. Aber man erkennt die Richtung mit diesen Angaben.
@hinnapfalz & @BenMic & @BarcaKL
Ich ziehe mal den Austausch von gestern im DFB-Pokal Thread bzgl. der Prämien die an die Stadt gehen hier her.
Aus dem verlinkten Artikel gehen die Zahlungen aus dem Jahre 2020 hervor und dass der FCK wohl wirklich lediglich 40% der Prämien die fix ausgezahlt werden abtreten muss.
Im Artikel steht, dass die Stadt vom FCK für Runde zwei (Pokalsaison 20/21) 140.000€ und fürs Achtelfinale 274.000€ erwarten würde.
Die Pacht wurde im Februar 2020 inklusive der DFB-Pokal Regelung angepasst, daher habe ich mal die bis dato vorliegenden Prämien für den Pokal 19/20 zum Vergleich genommen.
Jeder Verein bekam laut Q1 für Runde 2 351.000€ (davon 40% sind 140.400€, passt also sehr gut) und fürs Achtelfinale 702.000€ (davon 40% sind 280.800€, passt also recht gut).
Ab dem Viertelfinale wird es dann also günstiger für uns und die Spieltagseinnahmen bleiben wohl auch beim Verein.
Q1 :https://fussball-geld.de/praemien-aus-dem-dfb-pokal-saison-2019-2020/
Also ganz grob, was ich von gestern noch in Erinnerung hatte (und was dbb in deren Threads zur JHV festhielt):
Der Verein 1.FC Kaiserslautern e.V. konnte wegen der guten sportlichen Entwicklung aber auch durch die gesteigerte Mitgliederzahl seine Schulden durch eine Sonderzahlung von € 500.000 reduzieren.
Link zu dbb
Die Kapitalgesellschaft macht laut Hengen inzwischen wieder einen Umsatz von ca. € 43 Mio (im Vergleich zu € 16 Mio in Liga 3).
Link zu dbb
Stand heute hält der 1.FCK e.V. noch knappe 46%, die SPI knappe 35%, Platin knappe 10% und Dienes/Theiss Naturwaren und regionale Investoren zusammen auch knappe 10%.
Nach einer für 2024 angedachten Kapitalerhöhung (die Lizenz wäre somit früh gesichert) um € 7,5 Mio wäre der 1.FCK e.V. erstmals nicht mehr größter Anteilseigner und würde mit noch 40% hinter die SPI (dann 42%) zurückfallen.
Es ist somit abzusehen, dass auch in Liga 2 die Anteile des 1.FCK immer mehr verwässern, da regelmäßig externes Geld (über Kapitalerhöhungen, die der e.V. momentan noch nicht mitgehen kann) zugeschossen werden muss. Dabei wäre die Schwelle von 25% + 1 Aktie eine Marke, die nicht unterschritten werden sollte, da man dann ohne eigene Sperrminorität dasteht und sich nur noch auf die ominöse 50 + 1 Regel, die neben den Verbandsstatuten auch unsere Satzung festschreibt, stützen kann.
Der mittelfristige Plan sieht vor, die Mitgliederzahl in den nächsten 3 Jahren auf 45.000 zu erhöhen (Scira) um die Schulden des e.V. zügig abbauen zu können. Das ist deshalb nötig, da man irgendwann Aktienanteile auch zurückkaufen möchte.
Bis auf Keßler (und Bewerber für den Verwaltungsrat) erwähnte niemand die Fansäule. Aber was Keßler dazu sagte war in meinen Augen nicht gerade erbauend. Es hörte sich für mich so an, als wäre das Konzept zwar (pro forma) ausgearbeitet und läge in der Schublade, aber es wären auch viele Hürden da. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann hat er als eine Hürde auch die heutigen Investoren genannt. Man ist eben in einer Abhängigkeit von dem größten Investor und dass die ihre Interessen schützen möchten ist verständlich. Aber es sollte auch verständlich sein, dass die Mitglieder auf die Umsetzung von Beschlüssen pochen.
Der Verein 1.FC Kaiserslautern e.V. konnte wegen der guten sportlichen Entwicklung aber auch durch die gesteigerte Mitgliederzahl seine Schulden durch eine Sonderzahlung von € 500.000 reduzieren.
Zitat von "dbb"
Zum heutigen 3. Dezember 2023 stehen die Verbindlichkeiten des Vereins bei rund 5,4 Millionen Euro. Davon sind 1,050 Millionen Euro Schulden bei den Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH (fällig am 30. Juni 2026) und 4,372 Millionen Euro bei der FCK GmbH & Co. KGaA (500.000 Euro fällig am 30. Juni 2026, 1,472 Millionen Euro fällig am 30. Juni 2025, 2,4 Millionen Euro fällig am 30. August 2028).
Zum heutigen 3. Dezember 2023 stehen die Verbindlichkeiten des Vereins bei rund 5,4 Millionen Euro. Davon sind 1,050 Millionen Euro Schulden bei den Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH (fällig am 30. Juni 2026) und 4,372 Millionen Euro bei der FCK GmbH & Co. KGaA (500.000 Euro fällig am 30. Juni 2026, 1,472 Millionen Euro fällig am 30. Juni 2025, 2,4 Millionen Euro fällig am 30. August 2028).
Link zu dbb
Die Kapitalgesellschaft macht laut Hengen inzwischen wieder einen Umsatz von ca. € 43 Mio (im Vergleich zu € 16 Mio in Liga 3).
Zitat von "dbb"
Keßler blickt auf den kleinen Gewinn von 160.000 Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr - und auf die mittelfristige Zukunft: "Das Primärziel für die FCK-Kapitalgesellschaft ist es, durch sportlichen Erfolg eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen." Dafür müsse der Klub durchschnittlich im oberen Drittel der Zweiten Liga platziert werden.
Keßler blickt auf den kleinen Gewinn von 160.000 Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr - und auf die mittelfristige Zukunft: "Das Primärziel für die FCK-Kapitalgesellschaft ist es, durch sportlichen Erfolg eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen." Dafür müsse der Klub durchschnittlich im oberen Drittel der Zweiten Liga platziert werden.
Link zu dbb
Stand heute hält der 1.FCK e.V. noch knappe 46%, die SPI knappe 35%, Platin knappe 10% und Dienes/Theiss Naturwaren und regionale Investoren zusammen auch knappe 10%.
Nach einer für 2024 angedachten Kapitalerhöhung (die Lizenz wäre somit früh gesichert) um € 7,5 Mio wäre der 1.FCK e.V. erstmals nicht mehr größter Anteilseigner und würde mit noch 40% hinter die SPI (dann 42%) zurückfallen.
Es ist somit abzusehen, dass auch in Liga 2 die Anteile des 1.FCK immer mehr verwässern, da regelmäßig externes Geld (über Kapitalerhöhungen, die der e.V. momentan noch nicht mitgehen kann) zugeschossen werden muss. Dabei wäre die Schwelle von 25% + 1 Aktie eine Marke, die nicht unterschritten werden sollte, da man dann ohne eigene Sperrminorität dasteht und sich nur noch auf die ominöse 50 + 1 Regel, die neben den Verbandsstatuten auch unsere Satzung festschreibt, stützen kann.
Der mittelfristige Plan sieht vor, die Mitgliederzahl in den nächsten 3 Jahren auf 45.000 zu erhöhen (Scira) um die Schulden des e.V. zügig abbauen zu können. Das ist deshalb nötig, da man irgendwann Aktienanteile auch zurückkaufen möchte.
Bis auf Keßler (und Bewerber für den Verwaltungsrat) erwähnte niemand die Fansäule. Aber was Keßler dazu sagte war in meinen Augen nicht gerade erbauend. Es hörte sich für mich so an, als wäre das Konzept zwar (pro forma) ausgearbeitet und läge in der Schublade, aber es wären auch viele Hürden da. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann hat er als eine Hürde auch die heutigen Investoren genannt. Man ist eben in einer Abhängigkeit von dem größten Investor und dass die ihre Interessen schützen möchten ist verständlich. Aber es sollte auch verständlich sein, dass die Mitglieder auf die Umsetzung von Beschlüssen pochen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 04.12.2023 um 11:12 Uhr bearbeitet
Schöne Zusammenfassung, danke dafür!
Zu dem Absatz noch: Keßler erwähnte noch, dass die Öffnung der Fansäule hohe Einmal- und danach laufende Folgekosten verursachen würde. Konkretisiert wurde das nicht, auch wenn das natürlich für die weitere Bewertung und die Überlegungen hierzu sehr relevant ist.
Zitat von Roon_Bub
Bis auf Keßler (und Bewerber für den Verwaltungsrat) erwähnte niemand die Fansäule. Aber was Keßler dazu sagte war in meinen Augen nicht gerade erbauend. Es hörte sich für mich so an, als wäre das Konzept zwar (pro forma) ausgearbeitet und läge in der Schublade, aber es wären auch viele Hürden da. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann hat er als eine Hürde auch die heutigen Investoren genannt. Man ist eben in einer Abhängigkeit von dem größten Investor und dass die ihre Interessen schützen möchten ist verständlich. Aber es sollte auch verständlich sein, dass die Mitglieder auf die Umsetzung von Beschlüssen pochen.
Bis auf Keßler (und Bewerber für den Verwaltungsrat) erwähnte niemand die Fansäule. Aber was Keßler dazu sagte war in meinen Augen nicht gerade erbauend. Es hörte sich für mich so an, als wäre das Konzept zwar (pro forma) ausgearbeitet und läge in der Schublade, aber es wären auch viele Hürden da. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann hat er als eine Hürde auch die heutigen Investoren genannt. Man ist eben in einer Abhängigkeit von dem größten Investor und dass die ihre Interessen schützen möchten ist verständlich. Aber es sollte auch verständlich sein, dass die Mitglieder auf die Umsetzung von Beschlüssen pochen.
Zu dem Absatz noch: Keßler erwähnte noch, dass die Öffnung der Fansäule hohe Einmal- und danach laufende Folgekosten verursachen würde. Konkretisiert wurde das nicht, auch wenn das natürlich für die weitere Bewertung und die Überlegungen hierzu sehr relevant ist.
Zwei Fragen hätte ich dann noch:
1) Ist die schwarze Null der Kapitalgesellschaft nicht nur deshalb möglich, weil das jäährliche Defizit regelmäßig von den Invesotren ausgeglichen wird? Ist das tstächlich ein Anlass zur Freude?
2) Wie ist es denn möglich, dass die Kapitalgesellschaft ein jährliches Defizit von über 5 Mio. € einfährt? Sind unserer Strukturen tatsächlich dermaßen defizitär, dass es quasi gar nicht möglich ist, in der Zweiten Bundesliga gewinnbringend zu wirtschaften?
1) Ist die schwarze Null der Kapitalgesellschaft nicht nur deshalb möglich, weil das jäährliche Defizit regelmäßig von den Invesotren ausgeglichen wird? Ist das tstächlich ein Anlass zur Freude?
2) Wie ist es denn möglich, dass die Kapitalgesellschaft ein jährliches Defizit von über 5 Mio. € einfährt? Sind unserer Strukturen tatsächlich dermaßen defizitär, dass es quasi gar nicht möglich ist, in der Zweiten Bundesliga gewinnbringend zu wirtschaften?
Zitat von Ozelot
Zwei Fragen hätte ich dann noch:
1) Ist die schwarze Null der Kapitalgesellschaft nicht nur deshalb möglich, weil das jäährliche Defizit regelmäßig von den Invesotren ausgeglichen wird? Ist das tstächlich ein Anlass zur Freude?
2) Wie ist es denn möglich, dass die Kapitalgesellschaft ein jährliches Defizit von über 5 Mio. € einfährt? Sind unserer Strukturen tatsächlich dermaßen defizitär, dass es quasi gar nicht möglich ist, in der Zweiten Bundesliga gewinnbringend zu wirtschaften?
Zwei Fragen hätte ich dann noch:
1) Ist die schwarze Null der Kapitalgesellschaft nicht nur deshalb möglich, weil das jäährliche Defizit regelmäßig von den Invesotren ausgeglichen wird? Ist das tstächlich ein Anlass zur Freude?
2) Wie ist es denn möglich, dass die Kapitalgesellschaft ein jährliches Defizit von über 5 Mio. € einfährt? Sind unserer Strukturen tatsächlich dermaßen defizitär, dass es quasi gar nicht möglich ist, in der Zweiten Bundesliga gewinnbringend zu wirtschaften?
zu 1)
Eine schwarze 0, 340000 TE Überschuss, muss man nicht ausgleichen; im Gegensatz zu einer
roten 0, die wir nicht haben. Das Geld wurde zur Schuldentilgung ( 500000 ) verwendet und das ist
ein Anlass zur Freude.
zu 2)
Der e.V. fährt Gott sei Dank kein jährliches Defizit von über 5 Mio. ein. Dieses Defizit ( Schulden ) wurde
aufgrund der Ausgliederung, bzw. der Insolvenz, übernommen und die Verbindlichkeiten sind über
6 Millionen Euro angewachsen. Ein Großteil dieser Verbindlichkeiten haben Dienes und Nardie, SPI,
durch Darlehen abgesichert. Hätte es den Mitgliederzuwachs nicht gegeben, wäre wahrscheinlich
eine Unterdeckung entstanden.
Es ist trotz der gigantischen Zuschauerentwicklung schwer gewinnbringend zu arbeiten, weil
das Stadion ein Fass ohne Boden ist. Deshalb wird jetzt mit der Kapitalerhöhung von 7,4 Mio.
Geld, aber Fremdgeld, in den Verein gepumpt. Das geht aber nur noch einmal, ansonsten verlieren
wir die Sperrminorität und damit die finanzielle Kontrolle.
Das sind alles keine Zahlen, die überraschen, aber insgeheim doch irgendwo ernüchternd. Wir sind
noch nicht ganz über den Berg, müssen aber weiter Gas geben, um aus eigener Substanz angreifen
zu können.
Morgen ist für uns ein verdammt wichtiges Spiel, das wir gewinnen müssen, denn das gäbe uns
finanziellen Spielraum, also etwas Beinfreiheit.
Bin wieder zuversichtlich, wir packen das.
Zitat von pulder
zu 1)
Eine schwarze 0, 340000 TE Überschuss, muss man nicht ausgleichen; im Gegensatz zu einer
roten 0, die wir nicht haben. Das Geld wurde zur Schuldentilgung ( 500000 ) verwendet und das ist
ein Anlass zur Freude.
zu 2)
Der e.V. fährt Gott sei Dank kein jährliches Defizit von über 5 Mio. ein. Dieses Defizit ( Schulden ) wurde
aufgrund der Ausgliederung, bzw. der Insolvenz, übernommen und die Verbindlichkeiten sind über
6 Millionen Euro angewachsen. Ein Großteil dieser Verbindlichkeiten haben Dienes und Nardie, SPI,
durch Darlehen abgesichert. Hätte es den Mitgliederzuwachs nicht gegeben, wäre wahrscheinlich
eine Unterdeckung entstanden.
Es ist trotz der gigantischen Zuschauerentwicklung schwer gewinnbringend zu arbeiten, weil
das Stadion ein Fass ohne Boden ist. Deshalb wird jetzt mit der Kapitalerhöhung von 7,4 Mio.
Geld, aber Fremdgeld, in den Verein gepumpt. Das geht aber nur noch einmal, ansonsten verlieren
wir die Sperrminorität und damit die finanzielle Kontrolle.
Das sind alles keine Zahlen, die überraschen, aber insgeheim doch irgendwo ernüchternd. Wir sind
noch nicht ganz über den Berg, müssen aber weiter Gas geben, um aus eigener Substanz angreifen
zu können.
Morgen ist für uns ein verdammt wichtiges Spiel, das wir gewinnen müssen, denn das gäbe uns
finanziellen Spielraum, also etwas Beinfreiheit.
Bin wieder zuversichtlich, wir packen das.
Zitat von Ozelot
Zwei Fragen hätte ich dann noch:
1) Ist die schwarze Null der Kapitalgesellschaft nicht nur deshalb möglich, weil das jäährliche Defizit regelmäßig von den Invesotren ausgeglichen wird? Ist das tstächlich ein Anlass zur Freude?
2) Wie ist es denn möglich, dass die Kapitalgesellschaft ein jährliches Defizit von über 5 Mio. € einfährt? Sind unserer Strukturen tatsächlich dermaßen defizitär, dass es quasi gar nicht möglich ist, in der Zweiten Bundesliga gewinnbringend zu wirtschaften?
Zwei Fragen hätte ich dann noch:
1) Ist die schwarze Null der Kapitalgesellschaft nicht nur deshalb möglich, weil das jäährliche Defizit regelmäßig von den Invesotren ausgeglichen wird? Ist das tstächlich ein Anlass zur Freude?
2) Wie ist es denn möglich, dass die Kapitalgesellschaft ein jährliches Defizit von über 5 Mio. € einfährt? Sind unserer Strukturen tatsächlich dermaßen defizitär, dass es quasi gar nicht möglich ist, in der Zweiten Bundesliga gewinnbringend zu wirtschaften?
zu 1)
Eine schwarze 0, 340000 TE Überschuss, muss man nicht ausgleichen; im Gegensatz zu einer
roten 0, die wir nicht haben. Das Geld wurde zur Schuldentilgung ( 500000 ) verwendet und das ist
ein Anlass zur Freude.
zu 2)
Der e.V. fährt Gott sei Dank kein jährliches Defizit von über 5 Mio. ein. Dieses Defizit ( Schulden ) wurde
aufgrund der Ausgliederung, bzw. der Insolvenz, übernommen und die Verbindlichkeiten sind über
6 Millionen Euro angewachsen. Ein Großteil dieser Verbindlichkeiten haben Dienes und Nardie, SPI,
durch Darlehen abgesichert. Hätte es den Mitgliederzuwachs nicht gegeben, wäre wahrscheinlich
eine Unterdeckung entstanden.
Es ist trotz der gigantischen Zuschauerentwicklung schwer gewinnbringend zu arbeiten, weil
das Stadion ein Fass ohne Boden ist. Deshalb wird jetzt mit der Kapitalerhöhung von 7,4 Mio.
Geld, aber Fremdgeld, in den Verein gepumpt. Das geht aber nur noch einmal, ansonsten verlieren
wir die Sperrminorität und damit die finanzielle Kontrolle.
Das sind alles keine Zahlen, die überraschen, aber insgeheim doch irgendwo ernüchternd. Wir sind
noch nicht ganz über den Berg, müssen aber weiter Gas geben, um aus eigener Substanz angreifen
zu können.
Morgen ist für uns ein verdammt wichtiges Spiel, das wir gewinnen müssen, denn das gäbe uns
finanziellen Spielraum, also etwas Beinfreiheit.
Bin wieder zuversichtlich, wir packen das.
Danke für die Antworten.
Ich spezifiziere aber nochmals:
Zu 1)
Zitat von DBB
Hengen nennt ein paar Finanzzahlen, um die sonst meist ein großes Geheimnis gemacht wird, die aber spätestens nächstes Jahr sowieso veröffentlicht werden müssten: Die 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2022/23 einen Umsatz von 43,5 Millionen Euro erwirtschaftet und dabei einen Gewinn von 160.000 Euro gemacht, "also quasi eine schwarze Null".
Hengen nennt ein paar Finanzzahlen, um die sonst meist ein großes Geheimnis gemacht wird, die aber spätestens nächstes Jahr sowieso veröffentlicht werden müssten: Die 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2022/23 einen Umsatz von 43,5 Millionen Euro erwirtschaftet und dabei einen Gewinn von 160.000 Euro gemacht, "also quasi eine schwarze Null".
Diese schwarze Null ist mE nur möglich, weil die Investoren Geld zugeschossen haben. Selbstständig ist die KGaA daher nicht in der Lage wirtschaftlich sinnvoll zu arbeiten. Das ist in meinen Augen kein Grund zur Freude.
Zu 2) Die Höhe dieses Deizits wurde hier gestern auch schon diksutiert:
Zitat von FCKMitglied_16927
Keßler sagt aber auch das wir in den aktuellen Rahmenbedingungen jedes Jahr 5,5 Mio € brauchen, solange wir die Umschuldung noch nicht geschafft haben. Nur sportlicher und damit wirtschaftlicher Erfolg reduziert die Abhängigkeit von Kapitalerhöhungen oder Fremdkapital.
Keßler sagt aber auch das wir in den aktuellen Rahmenbedingungen jedes Jahr 5,5 Mio € brauchen, solange wir die Umschuldung noch nicht geschafft haben. Nur sportlicher und damit wirtschaftlicher Erfolg reduziert die Abhängigkeit von Kapitalerhöhungen oder Fremdkapital.
Das finde ich ehrlich gesagt erschreckend. Wenn ich es richtig verstehe: Unter den aktuellen (sportlichen) Rahmenbedingungen erwirtschaften wir jedes Jahr ein Minus von über 5 Mio. €.
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
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