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Finanzen

22.07.2015 - 22:13 Uhr
Finanzen |#171
08.09.2015 - 15:01 Uhr
Zitat von topai
..dazu ( zum Thema Hauptsponsor ) fällt mir ein : Dr. N. Riesenkampff, hatte ja letztes Jahr den Hauptsponsor Paysafecard klargemacht, wollte doch den FCK bzgl. Sponsoren "voran" bringen lt. eigener Aussage bei seiner Rede zur Kandidatur für den Aufs.rat.
Oder habe ich da was verpasst, seit seiner Ernennung ist es still geworden um ihn... !?

Gruß aus dem Hunsrück


grins
Ich hatte ja bereits gewarnt.

Man wirft eine Granate in ein Gebäude, dreht sich um, zieht den Kopf ein und schützt diesen mit Händen und Armen vor Lärm und eventuellen Erschütterungsgeschossen. Ist nach 2 Minuten nichts passiert, dann kann man entweder noch eine Granate hinterherwerfen, oder man kann das Gebäude wieder betreten. FCK Fans sitzen aber jahrelang in zusammengekauerter Haltung, den Kopf immer noch durch die Arme schützend.

Für die Damen im Forum:
Nein, der Herr des letztlichen One-Night-Stand ruft garantiert nicht noch an, wenn er sich jetzt schon seit drei Wochen nicht gemeldet hat.

•     •     •

$ echo "Bonsoir, Elliot"
Finanzen |#172
08.09.2015 - 17:10 Uhr
Zitat von BenMic
Zitat von StefanE


Weniger gut erscheint mir, dass hier ein massiver Bilanzfehlbetrag erwirtschaftet wurde vor Steuern (nur durch Steuererstattung war das Ergebnis 2014 demnach positiv).



Du darfst dich nur nicht davon blenden lassen das Grünewald auf der JHV ausruft das der FCK gewinn macht aber gleichzeitig die Verbindlichkeiten sich erhöhen.

@Berti auch wenn ich an deiner Aussage weniger Zweifeln würde als an den Aussagen vom FCK, ich hatte nur gehofft wir sind langsam davon weg das wir Zahlungen verschieben müssen weil wir diese nicht bedienen können sowie Sponsoren Gelder für mehre Jahre kmpl in eine Bilanz zu nehmen.
Finanzen |#173
08.09.2015 - 17:16 Uhr
Zitat von Bertikoks

Und dabei wurde ein eigentlich im Geschäftsjahr fälliger Kredit über fast zwei Millionen Euro nicht bedient und höher verzinst in die Zukunft verschoben (jetzt 2016 fällig)


Das wirkt sich aber nicht auf das Bilanzergebnis aus, da die Verbindlichkeit damit weiterbesteht in unveränderter Höhe. Lediglich die folgenden Jahre wird eine etwas höhere Zinsbelastung fällig.

Zitat von Bertikoks

die Zoller Ablöse nach Auskunft Grünewalts auf der JHV vollständig dem Geschäftsjahr 13/14 zugerechnet, genau wie das DFB Pokalhalbfinale und die Sondererlöse aus die Verlängerung des Vermarkter-, Ausrüster-, und des Ausschankvertrages. Was sagt uns das aus deiner Sicht über das Ergebnis des operativen Geschäftes ohne nicht planbare Zusatzeinnahmen aus Sondereffekten?


Nicht unbedingt Gutes, würde ich sagen. Wobei natürlich die Frage wäre, ob es auch auf Ausgabenseite Sonderpositionen gab und wenn ja, welche. Auffällig ist doch bei den obigen Zahlen, dass die "Sonderausgaben" deutlich schlechter ausfallen und das Finanzergebnis massiv negativ ist (d.h. deutliche Zinszahlungen?).

Andererseits ist zu bedenken, dass in der Bilanz für 13/14 noch ein paar höhere Gehälter untergebracht gewesen sein dürften als heute. Ob das schon reicht, um rund 2 Mio. Unterschied auszumachen, weiß ich natürlich nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BenMic am 08.09.2015 um 17:17 Uhr bearbeitet
Finanzen |#174
09.09.2015 - 09:05 Uhr
Zitat von BenMic
Wenn ich mal unterstelle, dass das Umlaufvermögen überwiegend liquide Mittel und Forderungen sind, werden wir keine so nennenswerten Fremdkredite benötigt haben. Die Annahme eines Zinssatzes von 10% ist vollkommen unrealistisch, es sei denn es wurden sträflich schlechte Kredite abgeschlossen.

Realistisch dürfte sein, dass gewisse Kosten für Zwischenfinanzierungen oder Überziehungen anfallen dürften, es sei denn man hat - und davon gehe ich aus - dafür Mittel aus der Betze-Anleihe zwischenverwendet (was, wenn es nur um Liquiditätssteuerung geht vollkommen richtig wäre).

Spannend an den Zahlen finde ich die Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite. Hier gibt es sicher mehrere Gründe dafür (saisonübergreifende Kosten / Einnahmen; Abgrenzung von Kosten für Spieler die Nachzahlungen etc. kosten), aber grundsätzlich können hier auch Gewinne "versteckt" werden...

Weniger gut erscheint mir, dass hier ein massiver Bilanzfehlbetrag erwirtschaftet wurde vor Steuern (nur durch Steuererstattung war das Ergebnis 2014 demnach positiv).


Selbst in der verkürzten GuV sind die Zinszahlungen (Finanzergebnis) ziemlich zutreffend abbilden. Im Finanzergebnis sind sämtliche Erträge und Zuschreiben und Finanzgeschäften, sowie die Aufwendungen und Abschreibungen aus Finanzgeschäften enthalten. Die Erträge und Zuschreibungen kann man beim FCK vernachlässigen, sodass sich das Finanzergebnis im Grunde nur aus Zinszahlungen zusammen setzt. Entsprechend sind die 1,5 Mio. EUR fern der Realität.

Die PRAP setzen sich bei uns, wie bei fast allen Fußballvereinen, fast vollständig aus den Dauerkarteneinnahmen zusammen. Aus den Dauerkarten erhält man vor Saisonbeginn, das i.d.R. noch im alten Geschäftsjahr ist, Einzahlungen, die "Leistung" wird aber erst im folgenden GJ erbracht. Deshalb werden die Einnahmen bei den passiven RAP verbucht. Rechnet man mit ca. 18.000 verkauften Dauerkarten zu einem Durchschnittspreis von 190 EUR, kommt der Wert hin. Da sich die DK-Einnahmen relativ konstant verhalten, hat man in jedem GJ den gleichen Effekt. Gewinne lassen sich dadurch also nicht wirklich verstecken.

Positiv im Jahr 13/14 war im Grunde nur, dass man operativ einen Gewinn erzielt hat, d.h. die Einnahmen vor Zinsen und Steuern die Ausgaben überstiegen. Den positiven Jahresüberschuss konnte man hingegen nur durch eine Steuererstattung ausweisen. In wie Weit diese eingeplant bzw. zu erwarten war, ist hier die zentrale Frage.

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"I spent a lot of my money on booze, birds and fast cars - the rest I just squandered"


"Winning isn´t everything. It´s the only thing!"- Vince Lombardi
Finanzen |#175
09.09.2015 - 09:15 Uhr
Danke Waterhead, an die Dauerkarten hatte ich nicht gedacht, das erklärt die PRAP sehr gut, zumindest einen guten Teil davon. Die Frage, ob ergebnissteuernd eingegriffen wurde (und wenn ja in welche Richtung) bleibt natürlich bestehen, weil, wie gesagt, die Datenlage eben sehr schlecht ist.

Zitat von Waterhead

Positiv im Jahr 13/14 war im Grunde nur, dass man operativ einen Gewinn erzielt hat, d.h. die Einnahmen vor Zinsen und Steuern die Ausgaben überstiegen. Den positiven Jahresüberschuss konnte man hingegen nur durch eine Steuererstattung ausweisen. In wie Weit diese eingeplant bzw. zu erwarten war, ist hier die zentrale Frage.


Grundsätzlich würde ich schon davon ausgehen, dass das erwartet wurde. Andererseits sollte man bedenken, dass die von Berti erwähnten Sondereffekte in dieses operative Ergebnis eingeflossen sind und zum Beispiel ohne die Zoller-Erlöse das Ergebnis auch operativ negativ gewesen wäre. Da erwarte ich für dieses Jahr schon eine andere Hausnummer ehrlich gesagt.
Finanzen |#176
09.09.2015 - 09:38 Uhr
Auf welche Summe belief sich noch einmal die Auflage der DFL zur Reduzierung der Schulden bei der jährlichen Lizenzvergabe? Meininger oder Waterhead hatten das doch einmal dargelegt.
Finanzen |#177
09.09.2015 - 10:18 Uhr
Zitat von BenMic

Grundsätzlich würde ich schon davon ausgehen, dass das erwartet wurde. Andererseits sollte man bedenken, dass die von Berti erwähnten Sondereffekte in dieses operative Ergebnis eingeflossen sind und zum Beispiel ohne die Zoller-Erlöse das Ergebnis auch operativ negativ gewesen wäre. Da erwarte ich für dieses Jahr schon eine andere Hausnummer ehrlich gesagt.


Bei den Ablösesummen muss man vorsichtig sein. Einerseits hat man durch Zoller eine ungeplant (hohe) Ablösesumme erzielt. Andererseits hätte man ohne den Zollerverkauf wohl auch nicht Hofmann gekauft. So dass man hier zumindest etwas gegen rechnen muss.
Trotzdem bin ich auf die Zahlen von diesem Jahr gespannt. Heintz und Orban wurden im GJ 14/15 verkauft, bei Hofmann besteht m.M.n. ein Spielraum. Trotzdem müsste durch die Verkäufe ein Ertrag (gerade wenn man ihren bilanzierten Wert berücksichtigt) realiert werden, dem nur geringe Aufwendungen aus weiteren Transfergeschäften gegenüber stehen. Entsprechend müsste ein deutlicher Gewinn ausgewiesen werden.

@Marbod: Da wie 13/14 und 14/15 in der zweiten Liga spielten, muss im Jahr 14/15 das negative EK um ca. 90.000 EUR verbessert werden. Das sollte im Grunde kein Problem darstellen. Hoffentlich...

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Finanzen |#178
09.09.2015 - 10:33 Uhr
Zitat von Waterhead
Zitat von BenMic

@Marbod: Da wie 13/14 und 14/15 in der zweiten Liga spielten, muss im Jahr 14/15 das negative EK um ca. 90.000 EUR verbessert werden. Das sollte im Grunde kein Problem darstellen. Hoffentlich...




Wie war denn da die genaue Zusammensetzung der Auflage?

Edith sagt Marbod hat es selbst gefunden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Marbod am 09.09.2015 um 10:41 Uhr bearbeitet
Finanzen |#179
09.09.2015 - 10:38 Uhr
Ich habe da im Hinterkopf, dass Zweitligisten jährlich das negative EK um 5 % und Erstligisten um 10 % p. a. vermindern müssen. Bin mir aber nicht mehr absolut sicher, daher ohne Gewähr.

Edit: Hier gibt Werner Möglich (Direktor Lizenzierung bei der DFL) die Antwort.
Zitat von Möglich
(...)
Es gibt eine Auflage im Hinblick auf die Vermögenslage: Ist ein Kapital negativ, muss es sich innerhalb eines Jahres um fünf oder zehn Prozent verbessern. Stellen wir fest, dieser Wert ist nicht erfüllt, gibt es im ersten Jahr Sanktionen in Form von Geldstrafen. Werden im folgenden Jahr die Auflagen erneut nicht erfüllt, gibt es Punktabzüge während der laufenden Saison.
(...)

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Durlacher, achso

Dieser Beitrag wurde zuletzt von martinf112 am 09.09.2015 um 10:41 Uhr bearbeitet
Finanzen |#180
09.09.2015 - 10:40 Uhr
Zitat von Waterhead
Zitat von BenMic

@Marbod: Da wie 13/14 und 14/15 in der zweiten Liga spielten, muss im Jahr 14/15 das negative EK um ca. 90.000 EUR verbessert werden. Das sollte im Grunde kein Problem darstellen. Hoffentlich...


Wie war denn da die genaue Zusammensetzung der Auflage?


Die Vereine sind gezwungen, bei negativen EK zu einem Stichtag (31.12) dieses zum nächsten Stichtag zu verbessern. Der Prozentsatz hängt von der Ligazugehörigkeit des aktuellen und des letzten Jahres ab. Nachzulesen im Anhang zur Lizenzierungsordnung (Anhang IX, Abschnitt 4). Wegen dem Stichtag 31.12 kann man auch nicht exakt aus unserem Jahresabschluss (30.06) den Betrag ablesen.

Übrigens hat Aalen deshalb auch den Punktabzug bekommen. Sie haben zwei Saisons nacheinander ihr negatives EK nicht verbessert und wurden deshalb mit einem Punktabzug bestraft.

Also so ganz ohne ist diese Auflage nicht, sollte für uns aber grundsätzlich kein Problem darstellen.

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