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Finanzen, Stadionname und Merchandising

15.05.2015 - 20:31 Uhr
Zitat von Shoreditch
Unfassbar, dass wir das bei dem Mini-Schriftzug, der jetzt auch noch beleuchtet ist, nicht eher gemacht und über 20 Jahre auf die Knete verzichtet haben…

https://www.borussia.de/news/zukunftsfaehige-entscheidungen-fuer-unser-stadion-treffen


Ich sage es schon seit Jahren: Es ist einfach komplett unverantwortlich gewesen, dass man so lange auf dieses Geld verzichtet hat, obwohl man es eigentlich echt hätte gebrauchen können. Der Schriftzug ist echt Mini und deswegen wurde so ein Aufstand gemacht...
Sehr löblich, dass wir den Stadionnamen endlich vermarktet haben. Stegemann ist wirklich ein Upgrade zu Schippers, der mir hier viel zu lange verklärt wurde. Faktisch wurden von ihm zig Millionen durch die Nichtvermarktung des Namens verschenkt. Ich finde es auch richtig gut, dass Stegemann nunmehr vorsichtig das Thema strategischer Partner/ Genossenschaftsmodell auf den Tisch gebracht hat. Auf mittlere Sicht müssen wir un finanziell besser aufstellen und hieran wird endlich wieder gearbeitet. Bei Schippers war es zuletzt zu sehr Verwaltung des status quo.
Zitat von Prof-Calcio
Sehr löblich, dass wir den Stadionnamen endlich vermarktet haben. Stegemann ist wirklich ein Upgrade zu Schippers, der mir hier viel zu lange verklärt wurde. Faktisch wurden von ihm zig Millionen durch die Nichtvermarktung des Namens verschenkt. Ich finde es auch richtig gut, dass Stegemann nunmehr vorsichtig das Thema strategischer Partner/ Genossenschaftsmodell auf den Tisch gebracht hat. Auf mittlere Sicht müssen wir un finanziell besser aufstellen und hieran wird endlich wieder gearbeitet. Bei Schippers war es zuletzt zu sehr Verwaltung des status quo.


Sorry, aber Schippers war ein absoluter Experte und wieso der Stadionname nicht schon längst vermarktet wurde lag meines Wissens nicht an ihm.
Mit Stegemann hat man sicherlich einen würdigen Nachfolger für Schippers gefunden, wer da unterm Strich nun der Bessere ist möchte ich nicht entscheiden, weit auseinander liegen sie in meinen Augen aber nicht.
Schippers hat uns von einem bankrotten Kaufhaus des Westens zu einem der finanziell best geführten Vereinen Europas geführt und nebenbei noch eine Infrastruktur im Borussia Park aufgebaut von dem viele Vereine, dabei auch wesentlich größere, nur Träumen können.
Wie gesagt, ich bin von Stegemann auch überzeugt, eine sehr gute Wahl für einen sehr guten Vorgänger.

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Zitat von BorussenNik

Zitat von Shoreditch

Unfassbar, dass wir das bei dem Mini-Schriftzug, der jetzt auch noch beleuchtet ist, nicht eher gemacht und über 20 Jahre auf die Knete verzichtet haben…

https://www.borussia.de/news/zukunftsfaehige-entscheidungen-fuer-unser-stadion-treffen


Ich sage es schon seit Jahren: Es ist einfach komplett unverantwortlich gewesen, dass man so lange auf dieses Geld verzichtet hat, obwohl man es eigentlich echt hätte gebrauchen können. Der Schriftzug ist echt Mini und deswegen wurde so ein Aufstand gemacht...


Jetzt mal unabhängig vom Stadionnamen, meiner Meinung nach hatten/haben wir eher ein Ausgaben- als ein Einnahmenproblem.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arango7 am 01.07.2026 um 22:06 Uhr bearbeitet
Zitat von Arango7
Zitat von BorussenNik

Zitat von Shoreditch

Unfassbar, dass wir das bei dem Mini-Schriftzug, der jetzt auch noch beleuchtet ist, nicht eher gemacht und über 20 Jahre auf die Knete verzichtet haben…

https://www.borussia.de/news/zukunftsfaehige-entscheidungen-fuer-unser-stadion-treffen


Ich sage es schon seit Jahren: Es ist einfach komplett unverantwortlich gewesen, dass man so lange auf dieses Geld verzichtet hat, obwohl man es eigentlich echt hätte gebrauchen können. Der Schriftzug ist echt Mini und deswegen wurde so ein Aufstand gemacht...


Jetzt mal unabhängig vom Stadionnamen, meiner Meinung nach hatten/haben wir eher ein Ausgaben- als ein Einnahmenproblem.


In den letzten 3,4 Jahren stimmt das. Davor hat man es aber ganz klar verschlafen, den sportlichen Erfolg in eine finanziell bessere Grundlage umzumünzen. Man hat sich darauf ausgeruht, dass man das kleine gallische Dorf ist und hat einfach gehofft, dass man die ganze Zeit weiterhin europäisch spielt, damit man den Kader zusammenhalten kann.

Hätte man den Erfolg genutzt, um die Marke Borussia wirklich zu verbessern, hätten wir diesen krassen finanziellen Engpass nicht. Da hätte man dann vielleicht auch den ein oder anderen Flop aus den letzten Jahren besser auffangen können.
Zitat von BorussenNik
Zitat von Shoreditch

Unfassbar, dass wir das bei dem Mini-Schriftzug, der jetzt auch noch beleuchtet ist, nicht eher gemacht und über 20 Jahre auf die Knete verzichtet haben…

https://www.borussia.de/news/zukunftsfaehige-entscheidungen-fuer-unser-stadion-treffen


Ich sage es schon seit Jahren: Es ist einfach komplett unverantwortlich gewesen, dass man so lange auf dieses Geld verzichtet hat, obwohl man es eigentlich echt hätte gebrauchen können. Der Schriftzug ist echt Mini und deswegen wurde so ein Aufstand gemacht...


Ja, der Schriftzug ist echt Mini und überhaupt nicht "störend". Aber wer sagt denn, dass das bei einem anderen Sponsor genau so gewesen wäre? Es wäre vermutlich nicht jeder Namensgeber damit einverstanden gewesen, dass das so "dezent" ins Bild eingefügt wird und man quasi nur das "Anhängsel" vom Borussia Park ist (was dann vermutlich auch nicht mal mit ausgesprochen wird)

Die Aufmerksamkeit bekommt der Sponsor ja allgemein auch dadurch, das explizit darüber gesprochen wird, das man heute statt in den (Ista) Borussia Park, in den "AOK Park" oder in die "Coca Cola Arena" fährt. Und welcher Sponsor hätte denn sonst "freiwillig" auf diese Aufmerksamkeit verzichtet?


Markus Aretz hat im letzten Podcast erklärt, das man wohl in den vergangenen Jahren mehrere Angebote hatte, diese aber nicht zum Verein gepasst haben und man deshalb davon Abstand genommen hat.

Ich finde das schon in Ordnung, das man hier nicht jeden Hinz und Kunz genommen hat nur um die schnelle Mark zu machen.
Nun passt es so, das man nicht komplett seine Identität verkaufen musste, ein Unternehmen gefunden hat das auf Nachhaltigkeit setzt, man keine andere "Farbkombi" akzeptieren musste und man keine "dubiosen Machenschaften" unterstützt.
Zitat von xhakaxhaka

Zitat von Prof-Calcio

Sehr löblich, dass wir den Stadionnamen endlich vermarktet haben. Stegemann ist wirklich ein Upgrade zu Schippers, der mir hier viel zu lange verklärt wurde. Faktisch wurden von ihm zig Millionen durch die Nichtvermarktung des Namens verschenkt. Ich finde es auch richtig gut, dass Stegemann nunmehr vorsichtig das Thema strategischer Partner/ Genossenschaftsmodell auf den Tisch gebracht hat. Auf mittlere Sicht müssen wir un finanziell besser aufstellen und hieran wird endlich wieder gearbeitet. Bei Schippers war es zuletzt zu sehr Verwaltung des status quo.


Sorry, aber Schippers war ein absoluter Experte und wieso der Stadionname nicht schon längst vermarktet wurde lag meines Wissens nicht an ihm.
Mit Stegemann hat man sicherlich einen würdigen Nachfolger für Schippers gefunden, wer da unterm Strich nun der Bessere ist möchte ich nicht entscheiden, weit auseinander liegen sie in meinen Augen aber nicht.
Schippers hat uns von einem bankrotten Kaufhaus des Westens zu einem der finanziell best geführten Vereinen Europas geführt und nebenbei noch eine Infrastruktur im Borussia Park aufgebaut von dem viele Vereine, dabei auch wesentlich größere, nur Träumen können.
Wie gesagt, ich bin von Stegemann auch überzeugt, eine sehr gute Wahl für einen sehr guten Vorgänger.


Dass Schippers ein Fachmann war, bezweifelt doch keiner. Das habe ich auch nicht getan. Unter seiner Leitung hat man die Mehreinnahmen der Stadionnamen- Vermarktung aber nun einmal jahrelang verschlafen. Und unter Schippers wurde es auch versäumt, den sportlichen Peak zu vergolden. Das wäre der richtige Moment gewesen, die alten Strukturen aufzubrechen und sich einen Partner ins Boot zu holen. Stattdessen hat man trotz ganz erheblicher Einnahmen dann zu wenig daraus gemacht, weil es unter Schippers doch ziemlich bieder und wenig kreativ nach Schema F weiterlief. Und dass wir so gute Einnahmen hatten, lag weniger an Schippers als vielmehr daran, dass Eberl schon viele sehr gute Transferentscheidungen getroffen hat. Warum nur uns Corona so hart getroffen hat, darf man auch einmal hinterfragen. Man hat meines Wissens keine Corona- Hilfen beantragt und war da auch sehr stolz drauf. In Frankfurt beispielsweise, die uns dann den Rang abgelaufen haben, wurde die Stadionmiete beispielsweise auf deren Drängen in Mio.- Höhe erlassen.
Noch einmal, kaufmännisch war das alls sauber unter Schippers, keine Frage. Aber dass er nicht alles herausgeholt hat, der Eindruck bleibt bei mir.
Ich blicke rückblickend doch um Einiges kritischer auf ihn als andere und finde, dass es Stegemann progressiver angeht. Und bevor das Totschlagsargument des Ausverkaufs der Werte kommt: Niemand will hier ein Schalke2.0 aber wir müssen unsere Einnahmen auf mittlere Sicht erhöhen, sonst wird es Jahr für Jahr ein Existenzkampf. Und das kann man doch nicht wollen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Prof-Calcio am 02.07.2026 um 08:50 Uhr bearbeitet
Zitat von Prof-Calcio
Zitat von xhakaxhaka

Zitat von Prof-Calcio

Sehr löblich, dass wir den Stadionnamen endlich vermarktet haben. Stegemann ist wirklich ein Upgrade zu Schippers, der mir hier viel zu lange verklärt wurde. Faktisch wurden von ihm zig Millionen durch die Nichtvermarktung des Namens verschenkt. Ich finde es auch richtig gut, dass Stegemann nunmehr vorsichtig das Thema strategischer Partner/ Genossenschaftsmodell auf den Tisch gebracht hat. Auf mittlere Sicht müssen wir un finanziell besser aufstellen und hieran wird endlich wieder gearbeitet. Bei Schippers war es zuletzt zu sehr Verwaltung des status quo.


Sorry, aber Schippers war ein absoluter Experte und wieso der Stadionname nicht schon längst vermarktet wurde lag meines Wissens nicht an ihm.
Mit Stegemann hat man sicherlich einen würdigen Nachfolger für Schippers gefunden, wer da unterm Strich nun der Bessere ist möchte ich nicht entscheiden, weit auseinander liegen sie in meinen Augen aber nicht.
Schippers hat uns von einem bankrotten Kaufhaus des Westens zu einem der finanziell best geführten Vereinen Europas geführt und nebenbei noch eine Infrastruktur im Borussia Park aufgebaut von dem viele Vereine, dabei auch wesentlich größere, nur Träumen können.
Wie gesagt, ich bin von Stegemann auch überzeugt, eine sehr gute Wahl für einen sehr guten Vorgänger.


Dass Schippers ein Fachmann war, bezweifelt doch keiner. Das habe ich auch nicht getan. Unter seiner Leitung hat man die Mehreinnahmen der Stadionnamen- Vermarktung aber nun einmal jahrelang verschlafen. Und unter Schippers wurde es auch versäumt, den sportlichen Peak zu vergolden. Das wäre der richtige Moment gewesen, die alten Strukturen aufzubrechen und sich einen Partner ins Boot zu holen. Stattdessen hat man trotz ganz erheblicher Einnahmen dann zu wenig daraus gemacht, weil es unter Schippers doch ziemlich bieder und wenig kreativ nach Schema F weiterlief. Und dass wir so gute Einnahmen hatten, lag weniger an Schippers als vielmehr daran, dass Eberl schon viele sehr gute Transferentscheidungen getroffen hat. Warum nur uns Corona so hart getroffen hat, darf man auch einmal hinterfragen. Man hat meines Wissens keine Corona- Hilfen beantragt und war da auch sehr stolz drauf. In Frankfurt beispielsweise, die uns dann den Rang abgelaufen haben, wurde die Stadionmiete beispielsweise auf deren Drängen in Mio.- Höhe erlassen.
Noch einmal, kaufmännisch war das alls sauber unter Schippers, keine Frage. Aber dass er nicht alles herausgeholt hat, der Eindruck bleibt bei mir.
Ich blicke rückblickend doch um Einiges kritischer auf ihn als andere und finde, dass es Stegemann progressiver angeht.


so ähnlich habe ich es damals auch geschrieben. Die CL Teilnahme nicht genutzt um sowas wie den Stadionnamen zu vermarkten. Zu der Zeit wäre da ganz anderes drin. Strategischer Partner war von Eberl anvisiert, ist dann aber aus unbekannten Gründen nichts geworden. Da gibt es nur Spekulationen über interne Meinungsverschiedenheit.

Jetzt kommt es mir eher so vor, dass man aus „Not“ so handelt.
Schippers war perfekt, um einen wilden Verein zu einem seriösen Unternehmen zu formen. Das erfolgte mit klassischem Stil.

Der Wechsel zu Stegemann kam zum richtigen Zeitpunkt. Ich habe nun schon mehrfach aus dem Verein gehört, dass Stegemann enorm anschiebt - aber eben auch vereinspolitisch versiert ist. Er war es meinen Infos nach, der alle vom ista-Deal maßgeblich umgesetzt und vor allem intern alle dahinter gebracht hat. Seine Rede bei der JHV ist auch politisch zu sehen - man muss gelegentlich auch dem Präsidium gefallen.

Er weis, dass man bei diese Präsidium nicht zu viel auf einmal anschieben darf. Das Konstrukt um Virkus konnte er auch nur umbauen (Head of Sports nun kein GF mehr), weil der Druck groß war auf Bonhof und co. Dass Schröder jetzt als Macher des Vereins da Schalten uns walten kann wie er will wie Eberl zu seiner Prime ist maßgeblich Stegemann zu verdanken.

Der nächste Schritt ist, den Verein wieder attraktiver zu machen. Da ist er jetzt natürlich auf 1-2 gute Saisons und vor allem die moderne Außendarstellung von Schröder angewiesen. Auf der Basis wird er denke ich dann versuchen, den Verein für externes Geld zu öffnen. Also entweder 10 bis 20 Prozent des Vereins an seriöse Partner verkaufen (Bayern-Modell) oder das Genossenschaftsmodell. Die Basis wird aber sein, wieder schwarze Zahlen zu schreiben und attraktiv als Verein aufzutreten. Die Basis hat man gelegt. Wenn jetzt die jungen Wilden Castrop, Mohya, Bolin, Chiarodia und co. durchstarten, ist die perfekte Storyline geschrieben, um noch mehr Partner reinzuholen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Inside_BMG am 02.07.2026 um 09:10 Uhr bearbeitet
Meiner Meinung nach wird hier zu sehr nach anderen geschielt wo vermeintlich besser oder cleverer gearbeitet wird. Und das genannte Frankfurt taugt nicht als positives Beispiel. Die bezahlen 8 Mios an Stadionmiete, tragen 90% der Betriebskosten dürfen seit 2020 im Gegenzug das Stadion zu 80% der Mietzeit vermarkten. Der Erlass der Stadionmiete zu Coronazeiten belief sich meines Wissens auf 4 Mio EUR. Den finanziellen Vorteil kann ich hier nicht erkennen.
Borussia zahlt jährlich 4 Mios an Krediten ab und 2036 ist das Stadion abbezahlt und Vereinseigen .In Frankfurt träumt man von einer eigenen Arena. Bei Borussia wurde meiner Meinung nach vernünftig ,vielleicht zu vorsichtig ,gewirtschaftet. In Frankfurt wird jongliert. By the way: Frankfurt ist meine Geburtsstadt und ich lebe in der Region. Vielen Kollegen und Freunde sehen die Entwicklung bei der Eintracht eher skeptisch.
Was hätte man eurer Meinung nach mit den ,vermeintlich über Jahre hinweg verschenkten, Mehreinnahmen machen sollen? In den Kader investieren? In weitere Cvancaras ,Omlins und wie sie alle heißen oder In den nächsten Trainer? Das Eigenkapital stärken? Was würdet Ihr mit dem Geld eines vielzitierten "Investors" anstellen? Das kann man auch nur einmal ausgeben .Dafür über einen langen Zeitraum abhängig sein und evtl. die eigene Identität aufgeben ? Es gibt genügend Beispiele wo das in die Hose gegangen ist.
Vernünftig wirtschaften ist die Grundlage.

•     •     •

50 Jahre Borussia. SVWW.
Sympathien: SC Freiburg , Vfl Osnabrück, FC St.Pauli ,FC Liverpool, Real Mallorca.
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