Fanszene Teil VII
27.01.2017 - 19:06 Uhr
18.04.2017 - 20:51 Uhr
Zitat von turbine
Ein Oktoberfest hat keinen "Dachverband" der sich Prinzipien auf die Fahne schreibt und sich daran messen lassen muss und die Interessen aller Oktoberfestbesucher vertreten möchte.
Zitat von Botibot
Welche waren denn die letzten 5 nennenswerten Fälle von Gewalt und Randale? Ernst gemeint Frage.
Edit. Stuttgart auswärts, Nürnberg daheim, Dresden auswärts...
Edit: ist halt die Frage, wo man die Grenze zieht. Karlsruhe soll 170 gewaltbereite Fans haben. Union Berlin über 400. Läßt sich sowas überhaupt vermeiden? Auf jedem Volksfest mit mehreren Tausend Besuchern haste auch immer ne Hand voll Idxotxn. Und wo gibt's keine? Bei RB sinds die Ordner... Bei Hoffe.. Hmm aber sonst?
Zitat von Moetee
Solange dies so ist, ist jegliche Distanzierung von Gewalt und Randale gehaltlos und alibimäßig.
Solange dies so ist, ist jegliche Distanzierung von Gewalt und Randale gehaltlos und alibimäßig.
Welche waren denn die letzten 5 nennenswerten Fälle von Gewalt und Randale? Ernst gemeint Frage.
Edit. Stuttgart auswärts, Nürnberg daheim, Dresden auswärts...
Edit: ist halt die Frage, wo man die Grenze zieht. Karlsruhe soll 170 gewaltbereite Fans haben. Union Berlin über 400. Läßt sich sowas überhaupt vermeiden? Auf jedem Volksfest mit mehreren Tausend Besuchern haste auch immer ne Hand voll Idxotxn. Und wo gibt's keine? Bei RB sinds die Ordner... Bei Hoffe.. Hmm aber sonst?
Ein Oktoberfest hat keinen "Dachverband" der sich Prinzipien auf die Fahne schreibt und sich daran messen lassen muss und die Interessen aller Oktoberfestbesucher vertreten möchte.
Wiesnteam
Doch aber der distanziert sich nicht mal von Gewalt, sexueller Belästigung und Alkoholmissbrauch.
Ja aber die Frage ist halt auch in wieweit das auch ein Stück Lebensrealität ist, die man halt auch nicht so ohne Weiteres in den Griff bekommt. Wenn man in den Ligen weiter nach unten geht wirds ja teilweise noch deutlich schlimmer als bei uns. Und warum sollen die Fans einer Sportart integrer sein als ihre Funktionäre? (ok, ich ziehe die Frage zurück!
)Dieser Beitrag wurde zuletzt von Botibot am 18.04.2017 um 20:53 Uhr bearbeitet
18.04.2017 - 21:25 Uhr
Zitat von Botibot
Ja aber die Frage ist halt auch in wieweit das auch ein Stück Lebensrealität ist, die man halt auch nicht so ohne Weiteres in den Griff bekommt. Wenn man in den Ligen weiter nach unten geht wirds ja teilweise noch deutlich schlimmer als bei uns. Und warum sollen die Fans einer Sportart integrer sein als ihre Funktionäre? (ok, ich ziehe die Frage zurück!
)
Ja aber die Frage ist halt auch in wieweit das auch ein Stück Lebensrealität ist, die man halt auch nicht so ohne Weiteres in den Griff bekommt. Wenn man in den Ligen weiter nach unten geht wirds ja teilweise noch deutlich schlimmer als bei uns. Und warum sollen die Fans einer Sportart integrer sein als ihre Funktionäre? (ok, ich ziehe die Frage zurück!
)Ja also ich sehe die Problematik sowieso nicht auf den Fußball bezogen. Ich frage mich auch was Ultra Kultur wirklich bedeuten soll.
Ich sehe das so. Jeder Kerl weiß wie man so zwischen 16-30 Jahren tickt. Testosteron, Gruppendynamik, Selbstüberschätzung usw. Ich kann zumindest ein Lied davon singen. Ich wäre mit Sicherheit ein potentieller Kandidat gewesen für die erste Reihe ganz in Schwarz. Bin aber in der Eifel aufgewachsen so dass es beim Dorfpunk blieb.
Es ist aber so, dass das was sich im Fanblock abspielt ein gesellschaftliches Ding ist was erstmal mit Fußball und dem Verein wenig zu tun hat. Der Fußball ist nur eine ideale Plattform dafür. Aber an sich können sich die Jungs auch Eastside und Westside nennen, sich jeweils eine Farbe aussuchen und los gehts. Man muss das einfach auch mal aus der Sicht betrachten. Und dann kommt man auch zu der Antwort auf die Frage, wieso schaden sie eigentlich dem Verein den sie doch so lieben. Weil es darum gar nicht geht.
18.04.2017 - 22:26 Uhr
Zitat von turbine
Ja also ich sehe die Problematik sowieso nicht auf den Fußball bezogen. Ich frage mich auch was Ultra Kultur wirklich bedeuten soll.
Ich sehe das so. Jeder Kerl weiß wie man so zwischen 16-30 Jahren tickt. Testosteron, Gruppendynamik, Selbstüberschätzung usw. Ich kann zumindest ein Lied davon singen. Ich wäre mit Sicherheit ein potentieller Kandidat gewesen für die erste Reihe ganz in Schwarz. Bin aber in der Eifel aufgewachsen so dass es beim Dorfpunk blieb.
Es ist aber so, dass das was sich im Fanblock abspielt ein gesellschaftliches Ding ist was erstmal mit Fußball und dem Verein wenig zu tun hat. Der Fußball ist nur eine ideale Plattform dafür. Aber an sich können sich die Jungs auch Eastside und Westside nennen, sich jeweils eine Farbe aussuchen und los gehts. Man muss das einfach auch mal aus der Sicht betrachten. Und dann kommt man auch zu der Antwort auf die Frage, wieso schaden sie eigentlich dem Verein den sie doch so lieben. Weil es darum gar nicht geht.
Zitat von Botibot
Ja aber die Frage ist halt auch in wieweit das auch ein Stück Lebensrealität ist, die man halt auch nicht so ohne Weiteres in den Griff bekommt. Wenn man in den Ligen weiter nach unten geht wirds ja teilweise noch deutlich schlimmer als bei uns. Und warum sollen die Fans einer Sportart integrer sein als ihre Funktionäre? (ok, ich ziehe die Frage zurück!
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Ja aber die Frage ist halt auch in wieweit das auch ein Stück Lebensrealität ist, die man halt auch nicht so ohne Weiteres in den Griff bekommt. Wenn man in den Ligen weiter nach unten geht wirds ja teilweise noch deutlich schlimmer als bei uns. Und warum sollen die Fans einer Sportart integrer sein als ihre Funktionäre? (ok, ich ziehe die Frage zurück!
)Ja also ich sehe die Problematik sowieso nicht auf den Fußball bezogen. Ich frage mich auch was Ultra Kultur wirklich bedeuten soll.
Ich sehe das so. Jeder Kerl weiß wie man so zwischen 16-30 Jahren tickt. Testosteron, Gruppendynamik, Selbstüberschätzung usw. Ich kann zumindest ein Lied davon singen. Ich wäre mit Sicherheit ein potentieller Kandidat gewesen für die erste Reihe ganz in Schwarz. Bin aber in der Eifel aufgewachsen so dass es beim Dorfpunk blieb.
Es ist aber so, dass das was sich im Fanblock abspielt ein gesellschaftliches Ding ist was erstmal mit Fußball und dem Verein wenig zu tun hat. Der Fußball ist nur eine ideale Plattform dafür. Aber an sich können sich die Jungs auch Eastside und Westside nennen, sich jeweils eine Farbe aussuchen und los gehts. Man muss das einfach auch mal aus der Sicht betrachten. Und dann kommt man auch zu der Antwort auf die Frage, wieso schaden sie eigentlich dem Verein den sie doch so lieben. Weil es darum gar nicht geht.
Dein letzter Satz trifft es perfekt. Warum aber lässt ein Dachverband von angeblich allen KSC-Fans sowas zu?
19.04.2017 - 08:11 Uhr
Zitat von Rigsby
Dein letzter Satz trifft es perfekt. Warum aber lässt ein Dachverband von angeblich allen KSC-Fans sowas zu?
Zitat von turbine
Ja also ich sehe die Problematik sowieso nicht auf den Fußball bezogen. Ich frage mich auch was Ultra Kultur wirklich bedeuten soll.
Ich sehe das so. Jeder Kerl weiß wie man so zwischen 16-30 Jahren tickt. Testosteron, Gruppendynamik, Selbstüberschätzung usw. Ich kann zumindest ein Lied davon singen. Ich wäre mit Sicherheit ein potentieller Kandidat gewesen für die erste Reihe ganz in Schwarz. Bin aber in der Eifel aufgewachsen so dass es beim Dorfpunk blieb.
Es ist aber so, dass das was sich im Fanblock abspielt ein gesellschaftliches Ding ist was erstmal mit Fußball und dem Verein wenig zu tun hat. Der Fußball ist nur eine ideale Plattform dafür. Aber an sich können sich die Jungs auch Eastside und Westside nennen, sich jeweils eine Farbe aussuchen und los gehts. Man muss das einfach auch mal aus der Sicht betrachten. Und dann kommt man auch zu der Antwort auf die Frage, wieso schaden sie eigentlich dem Verein den sie doch so lieben. Weil es darum gar nicht geht.
Zitat von Botibot
Ja aber die Frage ist halt auch in wieweit das auch ein Stück Lebensrealität ist, die man halt auch nicht so ohne Weiteres in den Griff bekommt. Wenn man in den Ligen weiter nach unten geht wirds ja teilweise noch deutlich schlimmer als bei uns. Und warum sollen die Fans einer Sportart integrer sein als ihre Funktionäre? (ok, ich ziehe die Frage zurück!
)
Ja aber die Frage ist halt auch in wieweit das auch ein Stück Lebensrealität ist, die man halt auch nicht so ohne Weiteres in den Griff bekommt. Wenn man in den Ligen weiter nach unten geht wirds ja teilweise noch deutlich schlimmer als bei uns. Und warum sollen die Fans einer Sportart integrer sein als ihre Funktionäre? (ok, ich ziehe die Frage zurück!
)Ja also ich sehe die Problematik sowieso nicht auf den Fußball bezogen. Ich frage mich auch was Ultra Kultur wirklich bedeuten soll.
Ich sehe das so. Jeder Kerl weiß wie man so zwischen 16-30 Jahren tickt. Testosteron, Gruppendynamik, Selbstüberschätzung usw. Ich kann zumindest ein Lied davon singen. Ich wäre mit Sicherheit ein potentieller Kandidat gewesen für die erste Reihe ganz in Schwarz. Bin aber in der Eifel aufgewachsen so dass es beim Dorfpunk blieb.
Es ist aber so, dass das was sich im Fanblock abspielt ein gesellschaftliches Ding ist was erstmal mit Fußball und dem Verein wenig zu tun hat. Der Fußball ist nur eine ideale Plattform dafür. Aber an sich können sich die Jungs auch Eastside und Westside nennen, sich jeweils eine Farbe aussuchen und los gehts. Man muss das einfach auch mal aus der Sicht betrachten. Und dann kommt man auch zu der Antwort auf die Frage, wieso schaden sie eigentlich dem Verein den sie doch so lieben. Weil es darum gar nicht geht.
Dein letzter Satz trifft es perfekt. Warum aber lässt ein Dachverband von angeblich allen KSC-Fans sowas zu?
Danke, das trifft's echt perfekt! Aber genau das ist der Punkt: Wenn das alles gar nichts mit Fußball zu tun hat und Fußball "nur" die ideale Bühne für diesen Zirkus ist, finde ich, sollte man als Fan, dem es einfach nur um blau-weiß und nichts anderes geht, die Verengung zwischen Fußball und diesen Schwanzvergleichen kritisch sehen. Ich kann die Affinität zu Jugendkulturen nachvollziehen und war selbst HipHopper. Da verteidigte ich - traditionsbewusst wie ich war - z.B. Graffiti, weil es zur HipHop-Kultur gehört. Obwohl das für Außenstehende Sachbeschädigung ist. Aber wenn ein Writer irgendwo etwas taggt, verkauft deshalb ein Rapper, dessen Musik ich gut finde, nicht weniger Platten. Der direkte Schaden für das, was mir am Herzen liegt, ist da nicht vorhanden. Bei der Vermengen zwischen Jugendkultur und Fußball dagegen schon.
19.04.2017 - 12:38 Uhr
@alle die das fordern:
Wie soll das denn konkret aussehen, das denunzieren von Leuten aus dem 'schwarzen Block'? Nehmen wir Stuttgart. Soll dann der Supportersvorstand da vorne reinlaufen, warten bis einer ne Rakete abschießt, dem die Maske runter reißen und ihn fotografieren? Würde ja nicht mal reichen, man müsste ihn die komplette Zeit über filmen, um eine eindeutige Zuordnung zur Tat zu haben. Jetzt stellt euch mal vor, ihr seid Supporters Mitglied (oder seid es ja tatsächlich) und werdet zum Zwecke der Beweissicherung da vorne reingeschickt. In welchem Krankenhaus darf ich euch besuchen kommen? Da haben die Supporters einfach nur recht, dass dafür andere zuständig sind. Und jeder der das hier fordert ist weltfremd. Für ein Stadionverbot oder eine Strafanzeige braucht man belastbares Beweismaterial. Die Namensliste der Ultragruppierung und das bloße kennen der üblichen Verdächtigen hilft zur Strafverfolgung nicht weiter.
Und genau hier fängt der Protest gegen Kollektivstrafen an Sinn zu ergeben. Fair ist es nunmal, nur die Täter zu bestrafen, nicht die Unschuldigen, nicht die Mitläufer ja nicht mal die Sympathisanten. Es ist sogar nicht nur fair sondern alleine das ist rechtens in einem Rechtsstaat. Jede Abweichung davon, selbst wenn sie aufgrund des Hausrechts möglich erscheint, wird grundsätzlich zu Recht kritisiert. Was hier gefordert wird, alle drumrum zur Verantwortung zu ziehen ist nichts anderes als die Forderung nach Gesinnungsstrafen. Das mag emotional nachvollziehbar sein, ist aber schlicht Unrecht.
Das ist wahrlich keine Verteidigung von Gewalttätern. Aber was hier gefordert wird ist schlicht populistisch, unüberlegt und realitätsfern. Geht zu den Supportern. Meldet euch freiwillig. Und bringt selbst die Beweise für Verein, DFB und Staatsanwaltschaft. Dann reden wir weiter.
Wie soll das denn konkret aussehen, das denunzieren von Leuten aus dem 'schwarzen Block'? Nehmen wir Stuttgart. Soll dann der Supportersvorstand da vorne reinlaufen, warten bis einer ne Rakete abschießt, dem die Maske runter reißen und ihn fotografieren? Würde ja nicht mal reichen, man müsste ihn die komplette Zeit über filmen, um eine eindeutige Zuordnung zur Tat zu haben. Jetzt stellt euch mal vor, ihr seid Supporters Mitglied (oder seid es ja tatsächlich) und werdet zum Zwecke der Beweissicherung da vorne reingeschickt. In welchem Krankenhaus darf ich euch besuchen kommen? Da haben die Supporters einfach nur recht, dass dafür andere zuständig sind. Und jeder der das hier fordert ist weltfremd. Für ein Stadionverbot oder eine Strafanzeige braucht man belastbares Beweismaterial. Die Namensliste der Ultragruppierung und das bloße kennen der üblichen Verdächtigen hilft zur Strafverfolgung nicht weiter.
Und genau hier fängt der Protest gegen Kollektivstrafen an Sinn zu ergeben. Fair ist es nunmal, nur die Täter zu bestrafen, nicht die Unschuldigen, nicht die Mitläufer ja nicht mal die Sympathisanten. Es ist sogar nicht nur fair sondern alleine das ist rechtens in einem Rechtsstaat. Jede Abweichung davon, selbst wenn sie aufgrund des Hausrechts möglich erscheint, wird grundsätzlich zu Recht kritisiert. Was hier gefordert wird, alle drumrum zur Verantwortung zu ziehen ist nichts anderes als die Forderung nach Gesinnungsstrafen. Das mag emotional nachvollziehbar sein, ist aber schlicht Unrecht.
Das ist wahrlich keine Verteidigung von Gewalttätern. Aber was hier gefordert wird ist schlicht populistisch, unüberlegt und realitätsfern. Geht zu den Supportern. Meldet euch freiwillig. Und bringt selbst die Beweise für Verein, DFB und Staatsanwaltschaft. Dann reden wir weiter.
19.04.2017 - 12:49 Uhr
Zitat von Botibot
@alle die das fordern:
Wie soll das denn konkret aussehen, das denunzieren von Leuten aus dem 'schwarzen Block'? Nehmen wir Stuttgart. Soll dann der Supportersvorstand da vorne reinlaufen, warten bis einer ne Rakete abschießt, dem die Maske runter reißen und ihn fotografieren? Würde ja nicht mal reichen, man müsste ihn die komplette Zeit über filmen, um eine eindeutige Zuordnung zur Tat zu haben. Jetzt stellt euch mal vor, ihr seid Supporters Mitglied (oder seid es ja tatsächlich) und werdet zum Zwecke der Beweissicherung da vorne reingeschickt. In welchem Krankenhaus darf ich euch besuchen kommen? Da haben die Supporters einfach nur recht, dass dafür andere zuständig sind. Und jeder der das hier fordert ist weltfremd. Für ein Stadionverbot oder eine Strafanzeige braucht man belastbares Beweismaterial. Die Namensliste der Ultragruppierung und das bloße kennen der üblichen Verdächtigen hilft zur Strafverfolgung nicht weiter.
Und genau hier fängt der Protest gegen Kollektivstrafen an Sinn zu ergeben. Fair ist es nunmal, nur die Täter zu bestrafen, nicht die Unschuldigen, nicht die Mitläufer ja nicht mal die Sympathisanten. Es ist sogar nicht nur fair sondern alleine das ist rechtens in einem Rechtsstaat. Jede Abweichung davon, selbst wenn sie aufgrund des Hausrechts möglich erscheint, wird grundsätzlich zu Recht kritisiert. Was hier gefordert wird, alle drumrum zur Verantwortung zu ziehen ist nichts anderes als die Forderung nach Gesinnungsstrafen. Das mag emotional nachvollziehbar sein, ist aber schlicht Unrecht.
Das ist wahrlich keine Verteidigung von Gewalttätern. Aber was hier gefordert wird ist schlicht populistisch, unüberlegt und realitätsfern. Geht zu den Supportern. Meldet euch freiwillig. Und bringt selbst die Beweise für Verein, DFB und Staatsanwaltschaft. Dann reden wir weiter.
@alle die das fordern:
Wie soll das denn konkret aussehen, das denunzieren von Leuten aus dem 'schwarzen Block'? Nehmen wir Stuttgart. Soll dann der Supportersvorstand da vorne reinlaufen, warten bis einer ne Rakete abschießt, dem die Maske runter reißen und ihn fotografieren? Würde ja nicht mal reichen, man müsste ihn die komplette Zeit über filmen, um eine eindeutige Zuordnung zur Tat zu haben. Jetzt stellt euch mal vor, ihr seid Supporters Mitglied (oder seid es ja tatsächlich) und werdet zum Zwecke der Beweissicherung da vorne reingeschickt. In welchem Krankenhaus darf ich euch besuchen kommen? Da haben die Supporters einfach nur recht, dass dafür andere zuständig sind. Und jeder der das hier fordert ist weltfremd. Für ein Stadionverbot oder eine Strafanzeige braucht man belastbares Beweismaterial. Die Namensliste der Ultragruppierung und das bloße kennen der üblichen Verdächtigen hilft zur Strafverfolgung nicht weiter.
Und genau hier fängt der Protest gegen Kollektivstrafen an Sinn zu ergeben. Fair ist es nunmal, nur die Täter zu bestrafen, nicht die Unschuldigen, nicht die Mitläufer ja nicht mal die Sympathisanten. Es ist sogar nicht nur fair sondern alleine das ist rechtens in einem Rechtsstaat. Jede Abweichung davon, selbst wenn sie aufgrund des Hausrechts möglich erscheint, wird grundsätzlich zu Recht kritisiert. Was hier gefordert wird, alle drumrum zur Verantwortung zu ziehen ist nichts anderes als die Forderung nach Gesinnungsstrafen. Das mag emotional nachvollziehbar sein, ist aber schlicht Unrecht.
Das ist wahrlich keine Verteidigung von Gewalttätern. Aber was hier gefordert wird ist schlicht populistisch, unüberlegt und realitätsfern. Geht zu den Supportern. Meldet euch freiwillig. Und bringt selbst die Beweise für Verein, DFB und Staatsanwaltschaft. Dann reden wir weiter.
Deine "Beweisführung" zugunsten der Ultras in allen Ehren, aber das ist doch quatsch. Du schreibst hier, das die User hier weltfremd sind, weil die Supporters dafür Beweise erbringen müssen wer der/die Schuldigen sind. Das halte ich für gelinde gesagt einfach Blödsinn. natürlich haben Ultras und Supporters hier die Beweispflicht, denn sie waren es die die schei+e losgetreten haben, Und natürlich wissen Supporters und Ultras ganz genau wer da was gemacht hat. Kann mir niemand erzählen das man die Schuldigen nicht kennt. Und nein: Für eine genaue Beweispflicht muss man weder Bilder haben noch filmen, als Augenzeuge mit einer Aussage kann man genau diese Leute schon aus dem Verkehr ziehen.
Anstatt aber dem Verein hier zu helfen kuschen die Supporters aus Angst vor den Ultras und halten denen offiziell mit einer absolut lachhaften "Richtigstellung" in der BNN den Rücken frei. Sorry. Für mich ist das mittlerweile nur noch ganz großer Kindergarten, der dem Verein noch mehr schadet als die Taten selbst, die schon schlimm genug waren. Von mir aus kann man Supporters und Ultras auflösen. Sollen sie sich irgendwo im Park treffen damit sie Leuchtraketen anzünden können, von mir aus auch das ganze Jahr über. Im Stadion hat das nichts verloren. Wer das nicht einssieht ist im Spiort Fußball einfach falsch aufgehoben und sollte sich mal gedanken darüber machen, warum er/sie überhaupt ein Fußballspiel besucht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ajax_KSC am 19.04.2017 um 12:50 Uhr bearbeitet
19.04.2017 - 13:11 Uhr
Zitat von Moetee
Forza, der Punkt ist doch, dass der Kapuzen- und Sturmhaubenmop vom restlichen Mop gefeiert wird. Die laufen in den Block mit Siegerposen und Sprungeinlagen ein, als hätten sie gerade ein F1-Rennen gewonnen und die umliegenden Gästeblockbesucher jubeln, als wäre gerade die Mannschaft eingelaufen. Zumindest war das in Stuttgart so. Es scheint, als verneigten sich die Normalos in Ehrfurcht vor ihren Königen. Das will ich persönlich halt nicht mitmachen und ich sehe nicht, wieso ein Dachverband, der gegen Kollektivstrafen ist, so etwas mitmachen sollte. Weiter unten hast du ja selbst die Supporters kritisiert.
Deshalb finde ich jetzt nicht, dass wir in unserer Diskussion zu sehr pauschalisiert haben. Der Rückhalt für die Krawallmacher ist einfach zu groß: Bei den friedlichen Ultras (die es wohl sicherlich auch gibt), bei Teilen der Normalos, bei Fanbetreuung und Dachverband. Solange dies so ist, ist jegliche Distanzierung von Gewalt und Randale gehaltlos und alibimäßig.
Zitat von Forza-KA
Hab mir das jetzt alles so durchgelesen und ein großes Problem bei der ganzen Diskussion ist, dass man A teilweise völlig pauschalisiert und fast den ganzen D1 und L Bereich in die schwarze Suppe kippt (klar, dort sind ja auch unsere Randalierer, aber eben nicht ausschließlich), und B nun wirklich alles den Supporters oder Ultras ankreidet...
Hab mir das jetzt alles so durchgelesen und ein großes Problem bei der ganzen Diskussion ist, dass man A teilweise völlig pauschalisiert und fast den ganzen D1 und L Bereich in die schwarze Suppe kippt (klar, dort sind ja auch unsere Randalierer, aber eben nicht ausschließlich), und B nun wirklich alles den Supporters oder Ultras ankreidet...
Zitat von Forza-KA
Es ist aber ein recht überschaubarer Mop, der gern schwarz gekleidet mit Kapuzen auftritt und eben mit beschriebenem verbalen Dünnschiss wie "...verecke... / ... ***** nsöhne... / ...ACAB...." und ähnlichem aggresivem Schwachsinn auffällt
Es ist aber ein recht überschaubarer Mop, der gern schwarz gekleidet mit Kapuzen auftritt und eben mit beschriebenem verbalen Dünnschiss wie "...verecke... / ... ***** nsöhne... / ...ACAB...." und ähnlichem aggresivem Schwachsinn auffällt
Forza, der Punkt ist doch, dass der Kapuzen- und Sturmhaubenmop vom restlichen Mop gefeiert wird. Die laufen in den Block mit Siegerposen und Sprungeinlagen ein, als hätten sie gerade ein F1-Rennen gewonnen und die umliegenden Gästeblockbesucher jubeln, als wäre gerade die Mannschaft eingelaufen. Zumindest war das in Stuttgart so. Es scheint, als verneigten sich die Normalos in Ehrfurcht vor ihren Königen. Das will ich persönlich halt nicht mitmachen und ich sehe nicht, wieso ein Dachverband, der gegen Kollektivstrafen ist, so etwas mitmachen sollte. Weiter unten hast du ja selbst die Supporters kritisiert.
Deshalb finde ich jetzt nicht, dass wir in unserer Diskussion zu sehr pauschalisiert haben. Der Rückhalt für die Krawallmacher ist einfach zu groß: Bei den friedlichen Ultras (die es wohl sicherlich auch gibt), bei Teilen der Normalos, bei Fanbetreuung und Dachverband. Solange dies so ist, ist jegliche Distanzierung von Gewalt und Randale gehaltlos und alibimäßig.
Ich weiß was du meinst Moe, denke bzw. sehe aber immer wieder wie viele Trottel da einfach nur mitmachen, bzw. diese Aktionen begaffen und "sehenswert" finden, im Sinne von Sensationslust wie bei einem Unfall.
Entfernst den Unfall, gibts auch nix mehr zu begaffen und die Mitläufer orientieren sich neu, im besten Fall eben einem mopfreien Support.
In dem Moment einer "Sensation", auch wenn sie äußerst negativ ist, wird so manch einer zum Schaulistigen (teilweise ja wirklich im Sinne von -ich will da hin, ich will das sehn- ) und bestärkt die Ursacher damit auch noch in ihrem Tun, so abartig das auch ist.
Natürlich ist das nicht einfach so etwas zu lösen und genau deswegen gibt es doch Kollektivstrafen.
Wollen die Supporters keine Kollektivstrafen, dann müssen eben alle an den Tisch und darüber nachdenken und nicht sagen - nicht mein Problem -, gerade wenn es teilweise aus den eigenen Reihen ist!
19.04.2017 - 15:29 Uhr
Der KSC muss 8000 Euro zahlen
Mal sehen, was dann die Aktion in Stuttgart den Verein kostet.
Mal sehen, was dann die Aktion in Stuttgart den Verein kostet.
19.04.2017 - 17:00 Uhr
Zitat von Ajax_KSC
natürlich haben Ultras und Supporters hier die Beweispflicht, denn sie waren es die die schei+e losgetreten haben,
natürlich haben Ultras und Supporters hier die Beweispflicht, denn sie waren es die die schei+e losgetreten haben,
Seit wann hat der Beschuldigte die Beweispflicht für sein Vergehen?
Wer ist der Beschuldigte? Wer von den Ultras war für Raketen und Böller verantwortlich?
Warum setzt Du Ultras und Supporters gleich? Und sind alle Ultras Supporters Mitglied? Haben die Supporters wiederum irgendein Mitspracherecht bei den Ultras?
Zitat von Ajax_KSC
Und nein: Für eine genaue Beweispflicht muss man weder Bilder haben noch filmen, als Augenzeuge mit einer Aussage kann man genau diese Leute schon aus dem Verkehr ziehen.
Und nein: Für eine genaue Beweispflicht muss man weder Bilder haben noch filmen, als Augenzeuge mit einer Aussage kann man genau diese Leute schon aus dem Verkehr ziehen.
Ajax_ksc wars. Ich habs gesehen. Er war der mit der Maske.
Mal sehen ob du morgen Post vom Verein bekommst.
Zitat von Ajax_KSC
Und natürlich wissen Supporters und Ultras ganz genau wer da was gemacht hat. Kann mir niemand erzählen das man die Schuldigen nicht kennt.
Und natürlich wissen Supporters und Ultras ganz genau wer da was gemacht hat. Kann mir niemand erzählen das man die Schuldigen nicht kennt.
Ich weiß von mehreren Supporters, dass sie es nicht wissen und auch niemanden kennen, der es weiß. Somit wissen es DIE Supporters nicht.
Abgesehen davon, dass das weder die eine noch die andere Gruppe interessiert, hättest du die Möglichkeit zumindest den Supporters beizutreten. Dann würdest dort du ja auch die Rundmail mit den Namen der Schuldigen erhalten und könntest die dann an die entsprechenden Stellen weiterleiten. Alternativ hab ich ja schon vorgeschlagen, die Schuldigen selbst zu ermitteln. Nur zu!
Es gab und die gibt auch innerhalb der Kurven Diskussionen über das Thema. Der DFB und die Vereine haben es verpasst,diese Diskussionen in eine konstruktive Richtung zu lenken und gemäßigte Kräfte zu stärken.
Quelle: www.sueddeutsche.de
Tatsächlich sagen viele Ultras hinter vorgehaltener Hand, dass sie nicht mehr lange gewillt sind, die Hardliner im Block stillschweigend zu dulden. Allerdings wirkt das Scheitern der Gespräche zwischen der Ultra-Initiative "Pyrotechnik legalisieren" sowie DFB und DFL nach. Die Fans wollten über ein geduldetes Abbrennen in ausgewiesen Stadionsektoren verhandeln und versprachen im Gegenzug, auf jedes unkontrollierte Abbrennen zu verzichten.
Der Kompromiss scheiterte. "Die harte Haltung der Verbände hat denen erst die Argumente geliefert. Die finden, dass es eh' keinen Sinn hat, mit Vereinen und Verbänden zu reden", sagt Volker Goll von der Koordinierungsstelle der Fanprojekte
Abgesehen davon dulden Vereine und DFB diese ganzen Begleiterscheinungen ein Stück weit,um ihre finanziellen Interessen zu schützen. Es wird immer abgewägt werden,was dem Geschäft mehr schadet. Zuviel Repression oder zu viel Pyro und Gewalt. Jeder hier weiß, dass die Verantwortlichen viel mehr machen könnten, wenn sie wollten. Nicht die Supporters wohlgemerkt, sondern die Fussballfunktionäre. Wenn die entsprechenden Gruppierungen das als Einladung verstehen, die Grenzen stets auszureizen, ist das dann ein Stück weit ein hausgemachtes Problem.
Dass problematische weil gewalttätige, rechtsradikale oder sonstwie grenzdebile Verbrecher einem Vereinsimage nur bedingt schaden, sieht man zudem in Dortmund. Auch gestern in Bayern wieder. Dort hat die BLÖD übrigens eher von Polizeigewalt als von Fanrandalen gesprochen als Bayern Fans sich mit der Polizei auf der Tribüne geprügelt haben. So eine Presse wünsche ich dem KSC auch mal. Nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Botibot am 19.04.2017 um 17:08 Uhr bearbeitet
19.04.2017 - 17:37 Uhr
Zitat von Botibot
Seit wann hat der Beschuldigte die Beweispflicht für sein Vergehen?
Wer ist der Beschuldigte? Wer von den Ultras war für Raketen und Böller verantwortlich?
Warum setzt Du Ultras und Supporters gleich? Und sind alle Ultras Supporters Mitglied? Haben die Supporters wiederum irgendein Mitspracherecht bei den Ultras?
Ajax_ksc wars. Ich habs gesehen. Er war der mit der Maske.
Mal sehen ob du morgen Post vom Verein bekommst.
Ich weiß von mehreren Supporters, dass sie es nicht wissen und auch niemanden kennen, der es weiß. Somit wissen es DIE Supporters nicht.
Abgesehen davon, dass das weder die eine noch die andere Gruppe interessiert, hättest du die Möglichkeit zumindest den Supporters beizutreten. Dann würdest dort du ja auch die Rundmail mit den Namen der Schuldigen erhalten und könntest die dann an die entsprechenden Stellen weiterleiten. Alternativ hab ich ja schon vorgeschlagen, die Schuldigen selbst zu ermitteln. Nur zu!
Es gab und die gibt auch innerhalb der Kurven Diskussionen über das Thema. Der DFB und die Vereine haben es verpasst,diese Diskussionen in eine konstruktive Richtung zu lenken und gemäßigte Kräfte zu stärken.
Tatsächlich sagen viele Ultras hinter vorgehaltener Hand, dass sie nicht mehr lange gewillt sind, die Hardliner im Block stillschweigend zu dulden. Allerdings wirkt das Scheitern der Gespräche zwischen der Ultra-Initiative "Pyrotechnik legalisieren" sowie DFB und DFL nach. Die Fans wollten über ein geduldetes Abbrennen in ausgewiesen Stadionsektoren verhandeln und versprachen im Gegenzug, auf jedes unkontrollierte Abbrennen zu verzichten.
Der Kompromiss scheiterte. "Die harte Haltung der Verbände hat denen erst die Argumente geliefert. Die finden, dass es eh' keinen Sinn hat, mit Vereinen und Verbänden zu reden", sagt Volker Goll von der Koordinierungsstelle der Fanprojekte
Abgesehen davon dulden Vereine und DFB diese ganzen Begleiterscheinungen ein Stück weit,um ihre finanziellen Interessen zu schützen. Es wird immer abgewägt werden,was dem Geschäft mehr schadet. Zuviel Repression oder zu viel Pyro und Gewalt. Jeder hier weiß, dass die Verantwortlichen viel mehr machen könnten, wenn sie wollten. Nicht die Supporters wohlgemerkt, sondern die Fussballfunktionäre. Wenn die entsprechenden Gruppierungen das als Einladung verstehen, die Grenzen stets auszureizen, ist das dann ein Stück weit ein hausgemachtes Problem.
Dass problematische weil gewalttätige, rechtsradikale oder sonstwie grenzdebile Verbrecher einem Vereinsimage nur bedingt schaden, sieht man zudem in Dortmund. Auch gestern in Bayern wieder. Dort hat die BLÖD übrigens eher von Polizeigewalt als von Fanrandalen gesprochen als Bayern Fans sich mit der Polizei auf der Tribüne geprügelt haben. So eine Presse wünsche ich dem KSC auch mal. Nicht.
Zitat von Ajax_KSC
natürlich haben Ultras und Supporters hier die Beweispflicht, denn sie waren es die die schei+e losgetreten haben,
natürlich haben Ultras und Supporters hier die Beweispflicht, denn sie waren es die die schei+e losgetreten haben,
Seit wann hat der Beschuldigte die Beweispflicht für sein Vergehen?
Wer ist der Beschuldigte? Wer von den Ultras war für Raketen und Böller verantwortlich?
Warum setzt Du Ultras und Supporters gleich? Und sind alle Ultras Supporters Mitglied? Haben die Supporters wiederum irgendein Mitspracherecht bei den Ultras?
Zitat von Ajax_KSC
Und nein: Für eine genaue Beweispflicht muss man weder Bilder haben noch filmen, als Augenzeuge mit einer Aussage kann man genau diese Leute schon aus dem Verkehr ziehen.
Und nein: Für eine genaue Beweispflicht muss man weder Bilder haben noch filmen, als Augenzeuge mit einer Aussage kann man genau diese Leute schon aus dem Verkehr ziehen.
Ajax_ksc wars. Ich habs gesehen. Er war der mit der Maske.
Mal sehen ob du morgen Post vom Verein bekommst.
Zitat von Ajax_KSC
Und natürlich wissen Supporters und Ultras ganz genau wer da was gemacht hat. Kann mir niemand erzählen das man die Schuldigen nicht kennt.
Und natürlich wissen Supporters und Ultras ganz genau wer da was gemacht hat. Kann mir niemand erzählen das man die Schuldigen nicht kennt.
Ich weiß von mehreren Supporters, dass sie es nicht wissen und auch niemanden kennen, der es weiß. Somit wissen es DIE Supporters nicht.
Abgesehen davon, dass das weder die eine noch die andere Gruppe interessiert, hättest du die Möglichkeit zumindest den Supporters beizutreten. Dann würdest dort du ja auch die Rundmail mit den Namen der Schuldigen erhalten und könntest die dann an die entsprechenden Stellen weiterleiten. Alternativ hab ich ja schon vorgeschlagen, die Schuldigen selbst zu ermitteln. Nur zu!
Es gab und die gibt auch innerhalb der Kurven Diskussionen über das Thema. Der DFB und die Vereine haben es verpasst,diese Diskussionen in eine konstruktive Richtung zu lenken und gemäßigte Kräfte zu stärken.
Quelle: www.sueddeutsche.de
Tatsächlich sagen viele Ultras hinter vorgehaltener Hand, dass sie nicht mehr lange gewillt sind, die Hardliner im Block stillschweigend zu dulden. Allerdings wirkt das Scheitern der Gespräche zwischen der Ultra-Initiative "Pyrotechnik legalisieren" sowie DFB und DFL nach. Die Fans wollten über ein geduldetes Abbrennen in ausgewiesen Stadionsektoren verhandeln und versprachen im Gegenzug, auf jedes unkontrollierte Abbrennen zu verzichten.
Der Kompromiss scheiterte. "Die harte Haltung der Verbände hat denen erst die Argumente geliefert. Die finden, dass es eh' keinen Sinn hat, mit Vereinen und Verbänden zu reden", sagt Volker Goll von der Koordinierungsstelle der Fanprojekte
Abgesehen davon dulden Vereine und DFB diese ganzen Begleiterscheinungen ein Stück weit,um ihre finanziellen Interessen zu schützen. Es wird immer abgewägt werden,was dem Geschäft mehr schadet. Zuviel Repression oder zu viel Pyro und Gewalt. Jeder hier weiß, dass die Verantwortlichen viel mehr machen könnten, wenn sie wollten. Nicht die Supporters wohlgemerkt, sondern die Fussballfunktionäre. Wenn die entsprechenden Gruppierungen das als Einladung verstehen, die Grenzen stets auszureizen, ist das dann ein Stück weit ein hausgemachtes Problem.
Dass problematische weil gewalttätige, rechtsradikale oder sonstwie grenzdebile Verbrecher einem Vereinsimage nur bedingt schaden, sieht man zudem in Dortmund. Auch gestern in Bayern wieder. Dort hat die BLÖD übrigens eher von Polizeigewalt als von Fanrandalen gesprochen als Bayern Fans sich mit der Polizei auf der Tribüne geprügelt haben. So eine Presse wünsche ich dem KSC auch mal. Nicht.
Du hast von Supporters gehört, dass sie es nicht wissen. Könnte es rein hypothetisch sein, dass man es dir einfach nicht sagen WOLLTE?
Die Diskussionen drehen sich im Kreis: Du verteidigst Supporters, Ultras, etc. weil du es für falsch hältst Kritik am Dachverband und seinen Mitgliedern zu äußern. Das ist ok. Andere sehen dies eben anders. Letztlich können nur die Beteiligten selbst wissen, ob und wen sie schützen und warum.
Klar dürfte aber auch sein, dass das was im Fanblock (v.a. auswärts) läuft nicht in Ordnung ist und dass es immer mehr nicht-organisierten Fans auf die Nerven geht, was auf Kosten des Vereins dort getrieben wird und dass ein freiwilliges Engagement nicht alles entschuldigen kann.
Dies wird hier geäußert. Dass es dabei mit den Begriffen "Supporters", "Ultras" und den "Pyro- ***** en" teilweise etwas durcheinander geht, das hast du richtig erkannt. Aber letztendlich geht es nicht um Begrifflichkeiten, sondern darum, dass Leute gedeckt werden, die dem Verein schaden. Ob dieses Decken von einzelnen Ultras, Supporters oder sonst wem ausgeht, dürfte schnuppe sein. Es ist nicht in Ordnung und schadet dem Ansehen der ganzen Gruppe. Für Außenstehende ist es unbegreiflich, dass man nicht alles dafür tut, diese Personen aus der Gruppe hinauszubekommen.
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