Fanszene Teil VII
27.01.2017 - 19:06 Uhr
14.01.2025 - 13:04 Uhr
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
14.01.2025 - 13:23 Uhr
Zitat von Counterstrike
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Ich bin 100%-ig bei dir! Einen Verein zu lieben bedeutet nicht, die Spieler, Trainer oder Fans des gegnerischen Vereins zu hassen. Schaum vor dem Mund passt nicht zum Sport. Es muss nicht immer so super-sülzig-harmonisch wie gegen die Herthaner zugehen. Aber mit Respekt und fairem Verhalten und ohne Fäuste, Wurfgeschosse und Böller!
14.01.2025 - 13:28 Uhr
Zitat von Counterstrike
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
gilt das dann auch für andere Veranstaltungen wo es mehr Gewalt als bei jedem Fußballspiel gibt? Also Oktoberfest, Wasen, Konzerte und Festivals? Oder dürfen Vereine dann auch mit Entscheiden was überhaupt ein Hochrisiko Spiel ist und was und wie viel die Polizei da dann auffahren wird. Sonst ist demnächst KSC-Elversberg ein Hochrisiko Spiel wo man 3 Wasserwerfer und 5000 Cops braucht
14.01.2025 - 13:31 Uhr
Zitat von Counterstrike
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Deine Ansicht kann man ja haben, ich frage mich nur, wenn man das weiter denkt, wo fängt man da an und wo hört man da auf? Oktoverfest... Millionen Besucher, da muss dann auch die Orga bezahlen. Karneval in Köln? Ja, muss auch der Veranstalter mit zahlen hallo? Und was ist dann mit dem Diskobetreiber in Buxdehude? Wie läufts bei Weihnachtsmärkten?
Bei deiner Argumentation würde mich interessieren, wie und warum du da dann Grenzen ziehen willst, ab wann Veranstalter mit in die Haftung genommen werden. Achja, so gut wie jeder Hauptbahnhof, da ist auch wesentlich mehr Polizeipräsenz... da muss die DB dann auch nachzahlen.
Und wie läuft das dann in der Praxis?
KSC - VfB ... Die Polizei diktiert dem KSC auf wieviel Polizei dafür benötigt wird und schickt dann die Rechnung? Das ist ja fast so aufdringlich wie der ÖRR... Kann man dann auch nur die Hälfte bestellen?
Gibts Mengenrabatt?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von KAlist am 14.01.2025 um 13:32 Uhr bearbeitet
14.01.2025 - 13:54 Uhr
Zitat von KAlist
Deine Ansicht kann man ja haben, ich frage mich nur, wenn man das weiter denkt, wo fängt man da an und wo hört man da auf? Oktoverfest... Millionen Besucher, da muss dann auch die Orga bezahlen. Karneval in Köln? Ja, muss auch der Veranstalter mit zahlen hallo? Und was ist dann mit dem Diskobetreiber in Buxdehude? Wie läufts bei Weihnachtsmärkten?
Bei deiner Argumentation würde mich interessieren, wie und warum du da dann Grenzen ziehen willst, ab wann Veranstalter mit in die Haftung genommen werden. Achja, so gut wie jeder Hauptbahnhof, da ist auch wesentlich mehr Polizeipräsenz... da muss die DB dann auch nachzahlen.
Und wie läuft das dann in der Praxis?
KSC - VfB ... Die Polizei diktiert dem KSC auf wieviel Polizei dafür benötigt wird und schickt dann die Rechnung? Das ist ja fast so aufdringlich wie der ÖRR... Kann man dann auch nur die Hälfte bestellen?
Gibts Mengenrabatt?
Zitat von Counterstrike
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Deine Ansicht kann man ja haben, ich frage mich nur, wenn man das weiter denkt, wo fängt man da an und wo hört man da auf? Oktoverfest... Millionen Besucher, da muss dann auch die Orga bezahlen. Karneval in Köln? Ja, muss auch der Veranstalter mit zahlen hallo? Und was ist dann mit dem Diskobetreiber in Buxdehude? Wie läufts bei Weihnachtsmärkten?
Bei deiner Argumentation würde mich interessieren, wie und warum du da dann Grenzen ziehen willst, ab wann Veranstalter mit in die Haftung genommen werden. Achja, so gut wie jeder Hauptbahnhof, da ist auch wesentlich mehr Polizeipräsenz... da muss die DB dann auch nachzahlen.
Und wie läuft das dann in der Praxis?
KSC - VfB ... Die Polizei diktiert dem KSC auf wieviel Polizei dafür benötigt wird und schickt dann die Rechnung? Das ist ja fast so aufdringlich wie der ÖRR... Kann man dann auch nur die Hälfte bestellen?
Gibts Mengenrabatt?

Gut, dass wir dafür Gerichte haben, die das einordnen und entscheiden. Sicherlich ist es zum Beispiel das Recht des Freistaates Bayern zu versuchen, den Veranstalter des Oktoberfestes zur Kasse zu bitten. Ob das dann rechtens ist, werden wieder Gerichte entscheiden. Das Gleiche gilt für NRW und den Karneval.
Ich persönlich finde es sehr gut, wenn Geld aus dem System Fußball abfließt, weil ich die Entwicklung der Ablösesummen und Gehälter vieler Spieler in vielerlei Hinsicht für schädlich halte. Schädlich für den Sport und schädlich für die Gesellschaft.
14.01.2025 - 14:25 Uhr
Ich denke das der Fußball ein ernsthaftes Problem hat, was Gewalt und asoziales Verhalten angeht und das muss man nicht als quasi normal herunter relativieren mit Verweis aufs Oktoberfest oder Karneval.
Bleibe auch dabei, dass Vereine und Verbände sich stärker um den Fairness Gedanken bemühen sollten, in der Jugendarbeit, denn es ist auch eine Frage der Erziehung. Irgendwelche Symbol Aktionen mit Regenbogen Quatsch hilft offensichtlich nicht weiter.
Es ist schon auf unterster Amateurebene erkennbar, dass einige nicht begreifen, was der Grundgedanke von Sport und Fairness eigentlich ist.
Wie will man denn etwas geändert bekommen, wenn man sich lieber mit Massen Besäufnissen vergleicht, als mit anderen Sportveranstaltungen ?
Deshalb ist Geld der richtige Weg, mit Vernunft scheint man früh an Grenzen zu stoßen.
Bleibe auch dabei, dass Vereine und Verbände sich stärker um den Fairness Gedanken bemühen sollten, in der Jugendarbeit, denn es ist auch eine Frage der Erziehung. Irgendwelche Symbol Aktionen mit Regenbogen Quatsch hilft offensichtlich nicht weiter.
Es ist schon auf unterster Amateurebene erkennbar, dass einige nicht begreifen, was der Grundgedanke von Sport und Fairness eigentlich ist.
Wie will man denn etwas geändert bekommen, wenn man sich lieber mit Massen Besäufnissen vergleicht, als mit anderen Sportveranstaltungen ?
Deshalb ist Geld der richtige Weg, mit Vernunft scheint man früh an Grenzen zu stoßen.
14.01.2025 - 14:32 Uhr
Ein schwieriges und wichtiges Thema, und sicher kein Fußballspezifisches. Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen der öffentlichen Aufgabe der Sicherheitsgewährleistung von Veranstaltungen generell und Sicherheitsleistung von Veranstaltungen, in denen aufgrund erhöhter Gewaltbereitschaft eben mit dieser gerechnet werden muss. Zusätzlich kommt der kommerzielle Aspekt der Veranataltung hinzu. Das schließt sehr viele Veranstaltungen aus.
Drei Aspekte stehen für mich im Vordergrund:
- Wer definiert, was ein erhöhtes Risiko darstellt und was fällt unter Gewalt?
- Wer entscheidet über die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und Inrechnungstellung?
- Muss unsere Gesellschaft sich nicht eingestehen, dass die Gewährleistung von Sicherheit völlig unterfinanziert und personell unterbesetzt ist und erheblich höhere Steuermittel verlangt?
Statt den Weg der Risiko-Inrechnungstellung im Einzelfall würde ich mittelfristig Letzteres für notwendig erachten. Einen Anteil davon müsste generell durch höhere Sonderbesteuerung kommerzieller Großveranstaltungen erfolgen und direkt in diese Aufgabendurchführung fließen. Das muss nicht u.a. aus der Mehrwertsteuer für Lebensmittel erfolgen. Der Fondsgedanke DFL und DFB bezogen ist für mich erstmal der beste Weg hierfür. Das Problem besteht aber unabhängig davon nicht nur den Fußball betreffend.
Das BVG-Urteil befasst sich mit grundgesetzlichen Fragen, nicht gesellschaftspolitischen. Und grundgesetzlich gewertet ist es für mich logisch und richtig.
Die Umsetzungsproblematik ist eine andere.
Solange aus Sicherheitsgründe getrennte Blöcke, getrennte Zugangswege etc. erforderlich sind, fällt es mir schwer, den Veranstaltungsbegriff auf Stadion einzuschränken und der öffentlichen Hand zuzurufen: Seht zu, wie ihr den Weg dorthin absichert. Andernseits fällt es auch schwer, den Fußball als Ursache zu sehen und die dort auftretende Gewalt nicht als Bestandteil des gesellschaftlichen Problems.
Gesellschaftspolitisch gesehen ist es deshalb ein sehr problematisches Urteil.
Aber durch ein gegenteiliges Urteil wäre das Problem nicht geringer. Vielleicht ist es ein Zwangsschritt in die richtige Richtung: bessere Ausstattung der polizeilichen Aufgaben einerseits und bessere Kontrolle über die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes. Denn wer bezahlt, hat darauf Anspruch auf Transparenz und Darlegung der Verhältnismäßigkeitsannahme.
Polarisierung halte ich in dieser Frage für verkehrt. Und eine DFL und DFB, die nun plötzlich davon spricht, dass Veranstalter und Verursacher zu unterscheiden sind, erscheint mir geradezu lachhaft angesichts der eigenen Rechtsprechungen.
Aber vielleicht übersehe ich auf den ersten Blick auch in diesem Punkt etwas Grundlegendes. Das Ganze ist ein Diskussionsbeitrag und ohne Anspruch auf Rechthaben.
Drei Aspekte stehen für mich im Vordergrund:
- Wer definiert, was ein erhöhtes Risiko darstellt und was fällt unter Gewalt?
- Wer entscheidet über die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und Inrechnungstellung?
- Muss unsere Gesellschaft sich nicht eingestehen, dass die Gewährleistung von Sicherheit völlig unterfinanziert und personell unterbesetzt ist und erheblich höhere Steuermittel verlangt?
Statt den Weg der Risiko-Inrechnungstellung im Einzelfall würde ich mittelfristig Letzteres für notwendig erachten. Einen Anteil davon müsste generell durch höhere Sonderbesteuerung kommerzieller Großveranstaltungen erfolgen und direkt in diese Aufgabendurchführung fließen. Das muss nicht u.a. aus der Mehrwertsteuer für Lebensmittel erfolgen. Der Fondsgedanke DFL und DFB bezogen ist für mich erstmal der beste Weg hierfür. Das Problem besteht aber unabhängig davon nicht nur den Fußball betreffend.
Das BVG-Urteil befasst sich mit grundgesetzlichen Fragen, nicht gesellschaftspolitischen. Und grundgesetzlich gewertet ist es für mich logisch und richtig.
Die Umsetzungsproblematik ist eine andere.
Solange aus Sicherheitsgründe getrennte Blöcke, getrennte Zugangswege etc. erforderlich sind, fällt es mir schwer, den Veranstaltungsbegriff auf Stadion einzuschränken und der öffentlichen Hand zuzurufen: Seht zu, wie ihr den Weg dorthin absichert. Andernseits fällt es auch schwer, den Fußball als Ursache zu sehen und die dort auftretende Gewalt nicht als Bestandteil des gesellschaftlichen Problems.
Gesellschaftspolitisch gesehen ist es deshalb ein sehr problematisches Urteil.
Aber durch ein gegenteiliges Urteil wäre das Problem nicht geringer. Vielleicht ist es ein Zwangsschritt in die richtige Richtung: bessere Ausstattung der polizeilichen Aufgaben einerseits und bessere Kontrolle über die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes. Denn wer bezahlt, hat darauf Anspruch auf Transparenz und Darlegung der Verhältnismäßigkeitsannahme.
Polarisierung halte ich in dieser Frage für verkehrt. Und eine DFL und DFB, die nun plötzlich davon spricht, dass Veranstalter und Verursacher zu unterscheiden sind, erscheint mir geradezu lachhaft angesichts der eigenen Rechtsprechungen.
Aber vielleicht übersehe ich auf den ersten Blick auch in diesem Punkt etwas Grundlegendes. Das Ganze ist ein Diskussionsbeitrag und ohne Anspruch auf Rechthaben.
14.01.2025 - 14:57 Uhr
Zitat von Counterstrike
Irgendwelche Symbol Aktionen mit Regenbogen Quatsch hilft offensichtlich nicht weiter.
Irgendwelche Symbol Aktionen mit Regenbogen Quatsch hilft offensichtlich nicht weiter.
Eigentlich wollte ich hier sachlich diskutieren, aber erstens haben die anderen die Problematik des Themas schon oft genug aufgezählt, egal wie man zum Verhalten der Leute im Stadion steht, so einfach wie du das hier alles beschreibst ist es leider nicht.
Zweitens scheinst du generell eine Wut in dir zu tragen und wenig Lust auf sachliche Diskussionen zu haben, denn der " Regenbogen Quatsch" wie du es nennst, hat rein gar nichts mit irgendeinem Verhalten von Fans im Stadion oder ähnlichem zu tun. Du vermischst zwei Themen, die nichts miteinander zu tun haben.
14.01.2025 - 15:01 Uhr
Zitat von pizzafunghi
Gut, dass wir dafür Gerichte haben, die das einordnen und entscheiden. Sicherlich ist es zum Beispiel das Recht des Freistaates Bayern zu versuchen, den Veranstalter des Oktoberfestes zur Kasse zu bitten. Ob das dann rechtens ist, werden wieder Gerichte entscheiden. Das Gleiche gilt für NRW und den Karneval.
Ich persönlich finde es sehr gut, wenn Geld aus dem System Fußball abfließt, weil ich die Entwicklung der Ablösesummen und Gehälter vieler Spieler in vielerlei Hinsicht für schädlich halte. Schädlich für den Sport und schädlich für die Gesellschaft.
Zitat von KAlist
Deine Ansicht kann man ja haben, ich frage mich nur, wenn man das weiter denkt, wo fängt man da an und wo hört man da auf? Oktoverfest... Millionen Besucher, da muss dann auch die Orga bezahlen. Karneval in Köln? Ja, muss auch der Veranstalter mit zahlen hallo? Und was ist dann mit dem Diskobetreiber in Buxdehude? Wie läufts bei Weihnachtsmärkten?
Bei deiner Argumentation würde mich interessieren, wie und warum du da dann Grenzen ziehen willst, ab wann Veranstalter mit in die Haftung genommen werden. Achja, so gut wie jeder Hauptbahnhof, da ist auch wesentlich mehr Polizeipräsenz... da muss die DB dann auch nachzahlen.
Und wie läuft das dann in der Praxis?
KSC - VfB ... Die Polizei diktiert dem KSC auf wieviel Polizei dafür benötigt wird und schickt dann die Rechnung? Das ist ja fast so aufdringlich wie der ÖRR... Kann man dann auch nur die Hälfte bestellen?
Gibts Mengenrabatt?
Zitat von Counterstrike
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Deine Ansicht kann man ja haben, ich frage mich nur, wenn man das weiter denkt, wo fängt man da an und wo hört man da auf? Oktoverfest... Millionen Besucher, da muss dann auch die Orga bezahlen. Karneval in Köln? Ja, muss auch der Veranstalter mit zahlen hallo? Und was ist dann mit dem Diskobetreiber in Buxdehude? Wie läufts bei Weihnachtsmärkten?
Bei deiner Argumentation würde mich interessieren, wie und warum du da dann Grenzen ziehen willst, ab wann Veranstalter mit in die Haftung genommen werden. Achja, so gut wie jeder Hauptbahnhof, da ist auch wesentlich mehr Polizeipräsenz... da muss die DB dann auch nachzahlen.
Und wie läuft das dann in der Praxis?
KSC - VfB ... Die Polizei diktiert dem KSC auf wieviel Polizei dafür benötigt wird und schickt dann die Rechnung? Das ist ja fast so aufdringlich wie der ÖRR... Kann man dann auch nur die Hälfte bestellen?
Gibts Mengenrabatt?

Gut, dass wir dafür Gerichte haben, die das einordnen und entscheiden. Sicherlich ist es zum Beispiel das Recht des Freistaates Bayern zu versuchen, den Veranstalter des Oktoberfestes zur Kasse zu bitten. Ob das dann rechtens ist, werden wieder Gerichte entscheiden. Das Gleiche gilt für NRW und den Karneval.
Ich persönlich finde es sehr gut, wenn Geld aus dem System Fußball abfließt, weil ich die Entwicklung der Ablösesummen und Gehälter vieler Spieler in vielerlei Hinsicht für schädlich halte. Schädlich für den Sport und schädlich für die Gesellschaft.
Welches Geld soll denn dann bitte abfließen? Die Kosten der Polizei werden einfach auf die Ticketpreise umgelegt. Auf Ablösesummen und Gehälter hat das überhaupt keinen Einfluss.
14.01.2025 - 15:04 Uhr
Zitat von pizzafunghi
Gut, dass wir dafür Gerichte haben, die das einordnen und entscheiden. Sicherlich ist es zum Beispiel das Recht des Freistaates Bayern zu versuchen, den Veranstalter des Oktoberfestes zur Kasse zu bitten. Ob das dann rechtens ist, werden wieder Gerichte entscheiden. Das Gleiche gilt für NRW und den Karneval.
Ich persönlich finde es sehr gut, wenn Geld aus dem System Fußball abfließt, weil ich die Entwicklung der Ablösesummen und Gehälter vieler Spieler in vielerlei Hinsicht für schädlich halte. Schädlich für den Sport und schädlich für die Gesellschaft.
Zitat von KAlist
Deine Ansicht kann man ja haben, ich frage mich nur, wenn man das weiter denkt, wo fängt man da an und wo hört man da auf? Oktoverfest... Millionen Besucher, da muss dann auch die Orga bezahlen. Karneval in Köln? Ja, muss auch der Veranstalter mit zahlen hallo? Und was ist dann mit dem Diskobetreiber in Buxdehude? Wie läufts bei Weihnachtsmärkten?
Bei deiner Argumentation würde mich interessieren, wie und warum du da dann Grenzen ziehen willst, ab wann Veranstalter mit in die Haftung genommen werden. Achja, so gut wie jeder Hauptbahnhof, da ist auch wesentlich mehr Polizeipräsenz... da muss die DB dann auch nachzahlen.
Und wie läuft das dann in der Praxis?
KSC - VfB ... Die Polizei diktiert dem KSC auf wieviel Polizei dafür benötigt wird und schickt dann die Rechnung? Das ist ja fast so aufdringlich wie der ÖRR... Kann man dann auch nur die Hälfte bestellen?
Gibts Mengenrabatt?
Zitat von Counterstrike
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Wer den Fußball missbraucht, um sein eigenes Süpplein zu kochen, der soll die Suppe auch auslöffeln, die er sich eingebrockt hat.
Vielleicht fühlen sich Vereine durch das Urteil ja endlich angesprochen, das Thema Sicherheit ernster zu nehmen und an alle Chaoten eindeutige Signale zu senden:
1. Wir dulden euer Verhalten nicht und wir wollen euch nicht, wenn ihr nicht bereit seid, euch an die Regeln zu halten.
2. Wir werden alles technisch und juristisch mögliche tun, um jene zu ermitteln, die gegen die Regeln verstoßen.
Bisher sind das immer nur die üblichen Rituale. Lerneffekte bei Fans wie bei Vereinen, die das Thema Sicherheit zu lasch betrachten, sehr überschaubar. Und so wird der Fußball das Thema Gewalt und asoziales Verhalten dann auch nicht los.
Geredet wurde genug, man kann nicht ewig nur auf Einsicht hoffen und im Grunde alles laufen lassen, wie es läuft.
Deine Ansicht kann man ja haben, ich frage mich nur, wenn man das weiter denkt, wo fängt man da an und wo hört man da auf? Oktoverfest... Millionen Besucher, da muss dann auch die Orga bezahlen. Karneval in Köln? Ja, muss auch der Veranstalter mit zahlen hallo? Und was ist dann mit dem Diskobetreiber in Buxdehude? Wie läufts bei Weihnachtsmärkten?
Bei deiner Argumentation würde mich interessieren, wie und warum du da dann Grenzen ziehen willst, ab wann Veranstalter mit in die Haftung genommen werden. Achja, so gut wie jeder Hauptbahnhof, da ist auch wesentlich mehr Polizeipräsenz... da muss die DB dann auch nachzahlen.
Und wie läuft das dann in der Praxis?
KSC - VfB ... Die Polizei diktiert dem KSC auf wieviel Polizei dafür benötigt wird und schickt dann die Rechnung? Das ist ja fast so aufdringlich wie der ÖRR... Kann man dann auch nur die Hälfte bestellen?
Gibts Mengenrabatt?

Gut, dass wir dafür Gerichte haben, die das einordnen und entscheiden. Sicherlich ist es zum Beispiel das Recht des Freistaates Bayern zu versuchen, den Veranstalter des Oktoberfestes zur Kasse zu bitten. Ob das dann rechtens ist, werden wieder Gerichte entscheiden. Das Gleiche gilt für NRW und den Karneval.
Ich persönlich finde es sehr gut, wenn Geld aus dem System Fußball abfließt, weil ich die Entwicklung der Ablösesummen und Gehälter vieler Spieler in vielerlei Hinsicht für schädlich halte. Schädlich für den Sport und schädlich für die Gesellschaft.
Wenn es in der Fläche einheitlich wäre (u.a. BaWü hat schon mitgeteilt, dass sie keine Rechnungen stellen, Bremen hingegen wohl schon) und auch die Kosten skaliert werden, könnte man auf dieser Grundlage diskutieren.
Mit der Skalierung meine ich, dass die Möglichkeiten der Clubs berücksichtigt werden müssten. Wenn ich von Summen um die 400.000 € lese, machst Du einem CL-Teilnehmer damit nicht mal einen Kratzer in den Lack. Einen Zweitligisten kannst Du bei 4 Spielen damit schon fast in den Abstieg treiben. Die Eckpunkte (die ich mir einbilde gelesen zu haben) sind mit 5.000+ Zuschauer, anzunehmender Gewalt und Gewinnorientierung der Veranstaltung bei Recht vielen Veranstaltungen zulässig.
Und auch wenn man das auf den Fußball in den gutbesuchten deutschen Niederrungen überträgt, wird halt schnell ein Problem daraus, wenn Du wirklich jedesmal 400.000 € aufrufst. Bei manchem Drittligisten mit Problemfans ist das ein erheblicher Anteil des Etats.
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