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Ex-Cheftrainer: Uli Forte

04.06.2022 - 18:23 Uhr
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#61
17.07.2022 - 06:48 Uhr
Zitat von Toastar1860
Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.

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Arminia!!!
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#62
17.07.2022 - 08:53 Uhr
Zitat von Ugolini
Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich hätte mir ein "Cornflakes-Zähler"-Statement von unserer Seite gewünscht. Warum akzpetieren, dass einfach alle? (habe einige, aber nicht alle Interviews gesehen). Es war absolut keine Glanzleistung unsererseits. Aber wie man als Schiri so wenig Fingerspitzengefühl haben kann, versteh ich nicht. Wie der Kommentator bei Sky zur Halbzeit sagte "auffälligster Mann auf dem Platz, der Schiri".


Also wenn man sich diese Bilder noch 20mal anschaut, wird man nicht schlauer draus und sollte diese Regelauslegung wirklich nochmal überdenken. Da gibt es 100 Dinge die an der Seitenlinie passieren, die schlimmer sind und wo die "Vorbildsfunktion" eher verletzt wird.

Sidler für zwei Allerweltsfouls direkt gelb-rot, ohne Zwischenstufen oder Kommunikation mit dem Spieler. Fragwürdig.

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///////BlueLoyalista////////
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#63
17.07.2022 - 12:46 Uhr
Zitat von Ugolini
Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.

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DSC Arminia | TSV 1860 | Djurgårdens IF

Heimatverein: Sportfreunde Siegen



Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#64
17.07.2022 - 13:09 Uhr
Zitat von Toastar1860

Zitat von Ugolini

Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.


Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.

Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.

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Schwarz - Weiß - Blau

Dieser Beitrag wurde zuletzt von tw6253 am 17.07.2022 um 13:10 Uhr bearbeitet
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#65
17.07.2022 - 13:49 Uhr
Zitat von tw6253
Zitat von Toastar1860

Zitat von Ugolini

Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.


Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.

Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.


Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.

Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.

Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.

Viel Glück für den Rest der Saison.
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#66
17.07.2022 - 14:03 Uhr
Der Ball wird von Forte kurz vor dem Wurf des Balljungen berührt. Die Entscheidung bleibt eine Farce!
Und ein guter Schiedsrichter bekommt das auch ohne rote Karte geregelt.
Letzten Endes haben Fußballer auch eine Vorbildfunktion und nicht nur der Trainer. Wenn man diese Unsportlichkeiten wirklich rausbekommen will, dann muss es für die Spieler ebenso rot geben. Alles andere macht keinerlei Sinn und ist wieder messen mit zweierlei Maß und verursacht mehr Diskussionen als es zur Klärung beiträgt.
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#67
17.07.2022 - 15:40 Uhr
Zitat von Agratee
Zitat von tw6253

Zitat von Toastar1860

Zitat von Ugolini

Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.


Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.

Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.


Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.

Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.

Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.

Viel Glück für den Rest der Saison.



Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.

Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.

Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.

Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#68
17.07.2022 - 16:02 Uhr
Zitat von Johannesbach

Zitat von Agratee

Zitat von tw6253

Zitat von Toastar1860

Zitat von Ugolini

Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.


Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.

Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.


Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.

Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.

Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.

Viel Glück für den Rest der Saison.



Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.

Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.

Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.

Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.


Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.

Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.

Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Agratee am 17.07.2022 um 16:11 Uhr bearbeitet
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#69
17.07.2022 - 17:18 Uhr
Zitat von Agratee
Zitat von Johannesbach

Zitat von Agratee

Zitat von tw6253

Zitat von Toastar1860

Zitat von Ugolini

Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.


Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.

Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.


Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.

Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.

Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.

Viel Glück für den Rest der Saison.



Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.

Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.

Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.

Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.


Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.

Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.

Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.


Ihr habt gestern total verdient gewonnen. Aber wer hier ab 02:14 sehen will, dass Forte mutwillig das Spiel unterbinden will, dem kann ich nicht mehr helfen. Für mich ist das eine klare Fehlentscheidung. Ob diese Regel unsinnig ist oder nicht, ist eine andere Diskussion. Von mir aus kann diese Regel gerne bleiben, aber doch nicht, wenn es hier um Hundertstel geht. Wenn der Balljunge nicht so schnell geschalten hätte, der SVS Spieler sich ggf. sogar zu Forte dreht, dann bedankt er sich bei Forte, dass der Ball wieder zu ihm zurück kommt. Die Absicht spielt nur keine Rolle, wenn die Spielverzögerung eine eindeutige ist. Das ist hier doch absolut nicht gegeben, hier sind Millisekunden zwischen der Aktion des Balljungen und dem Hochtippen von Forte. Ich wiederhole mich. Mit solche einer Schiedsrichter-Leistung macht Fußball auf jeden Fall sehr viel weniger Spaß, unabhängig ob die "Regeln" hier richtig angewendet wurden, oder nicht... Das ist alles Auslegungssache. Zu einem guten Schiedsrichter gehört auch das nötige Fingerspitzengefühl, diese hat er das ganze Spiel über absolut nicht bewiesen.
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#70
17.07.2022 - 17:35 Uhr
Zitat von KoyoDSC
Zitat von Agratee

Zitat von Johannesbach

Zitat von Agratee

Zitat von tw6253

Zitat von Toastar1860

Zitat von Ugolini

Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.


Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.

Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.


Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.

Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.

Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.

Viel Glück für den Rest der Saison.



Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.

Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.

Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.

Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.


Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.

Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.

Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.


Ihr habt gestern total verdient gewonnen. Aber wer hier ab 02:14 sehen will, dass Forte mutwillig das Spiel unterbinden will, dem kann ich nicht mehr helfen. Für mich ist das eine klare Fehlentscheidung. Ob diese Regel unsinnig ist oder nicht, ist eine andere Diskussion. Von mir aus kann diese Regel gerne bleiben, aber doch nicht, wenn es hier um Hundertstel geht. Wenn der Balljunge nicht so schnell geschalten hätte, der SVS Spieler sich ggf. sogar zu Forte dreht, dann bedankt er sich bei Forte, dass der Ball wieder zu ihm zurück kommt. Die Absicht spielt nur keine Rolle, wenn die Spielverzögerung eine eindeutige ist. Das ist hier doch absolut nicht gegeben, hier sind Millisekunden zwischen der Aktion des Balljungen und dem Hochtippen von Forte. Ich wiederhole mich. Mit solche einer Schiedsrichter-Leistung macht Fußball auf jeden Fall sehr viel weniger Spaß, unabhängig ob die "Regeln" hier richtig angewendet wurden, oder nicht... Das ist alles Auslegungssache. Zu einem guten Schiedsrichter gehört auch das nötige Fingerspitzengefühl, diese hat er das ganze Spiel über absolut nicht bewiesen.


Ich bin da auch vollkommen bei euch! Im Stadion dachte ich, daß er irgendwas beleidigendes zum Schiri gesagt hat, mir wäre nie in den Sinn gekommen, daß die Karte wegen dem Ball einwerfen gezeigt wurde und auch im TV sieht man mMn eindeutig, daß das sicher keine Absicht war! Die Regel gibt es und es ist mMn gut, daß es diese gibt, aber bei sowas muß man ein gewisses Fingerspitzengefühl haben als Schiri. Nun gut, daß er das nicht hat, hat er mehrfach eindrucksvoll bewiesen, da waren einige gelbe Karten unnötig, die gelb rote aber nicht: der Ellbogen hat da oben nichts verloren, allerdings hätte Sidler die erste von mir halt auch nicht bekommen... Ist halt dumm gelaufen, aber ich glaube, daß das alles nicht den größten Einfluss auf das Spiel hatte: Arminia war auch in Hz 2 ganz ordentlich im Spiel und unsere Mannschaft hat jetzt auch nicht das allergrößte Kapital aus den Situationen schlagen können: es war davor ein Spiel auf Augenhöhe und nach den Platzverweisen auch weiterhin.
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