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Ex-Cheftrainer: Uli Forte

04.06.2022 - 18:23 Uhr
Der DSC Arminia Bielefeld hat mit Uli Forte einen neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 48-jährige Italiener unterzeichnete einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 und kommt vom Schweizer Verein Yverdon Sport FC. Zuvor war Uli Forte bereits beim Grasshopper-Club und FC Zürich sowie bei Young Boys Bern, FC St. Gallen und FC Wil tätig. Er gewann zweimal den Schweizer Pokal.(…)
Herzlich Willkommen. Kommt mir ähnlich zu der Saibene-Verpflichtung vor. Hoffentlich wird er ähnlich erfolgreich.

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Schwarz-Weiß-Blau! Arminia und der HSV!

---Toros Azules Bielefeld---

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Juan-Lede am 18.08.2022 um 16:04 Uhr bearbeitet
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Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#1
05.06.2022 - 09:08 Uhr
Zitat von Arminia-Horst
Erst weise gemeckert, weil kein Trainer vorgestellt wird, jetzt wird gemeckert, weil es UF ist.

Herzlich willkommen in Bielefeld.

Wir schauen mal im Winter ob sich der Transfer ausgezahlt hat.


Sehe ich auch so.
Aber das ist typisch Ostwestfale...

Die meisten die meckern, machen das nur, weil er sich etwas anders verkauft.
Das mit der Homepage etc. ist auch für mich befremdlich, trotzdem freue ich mich das er hier ist.

Vom Typus ist er was ganz anderes und wird bei der ersten kleinen Niederlagenserie vermutlich zerrissen.
Der kleinste Hauch an Eitelkeit, kommt hier nicht gut an.

Die meisten in OWL wünschen sich einen zurückhaltenden Trainer...also am besten keine Veränderung, alles soll so bleiben wie bisher.

Ich freue mich, dass er da ist, auch wenn ich absolut nicht einschätzen kann, was er hier bewirkt.
Er hat eine faire Chance verdient und da ist mir egal, was für eine tolle Homepage er hat und wie lange er morgens im Bad benötigt, um sich fertig zu machen.

Lasst Menschen erst einmal Menschen sein...sollte seine Art irgendwie seine Leistung beeinflussen, kann man immer noch schimpfen.

Caldo benvenuto Ulrich Massimo Forte.

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Arminia!!!
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#2
05.06.2022 - 10:24 Uhr
Andere Trainer waren am Anfang auch eher unbekannt: Trainer wie Glasner, Hütter, Favre oder Fischer kannte man in Deutschland auch kaum und wurden kritisch betrachtet.

Forte hatte verschiedene Stationen in der obersten Schweizer Liga. Er hat mehrmals mit Teams aus der zweiten Liga den Aufstieg geschafft. Meist waren diese Teams (FC Zürich, St. Gallen) jeweils erstklassige Teams die abgestiegen sind und sofort wieder rauf wollten. Entsprechend war jeweils dieses Team aufgrund des Kaders klarer Aufstiegsfavorit. Es zeigte sich aus meiner Sicht bei vielen Stationen, dass Forte die Spieler vorallem emotional packen kann. Allerdings hat sich dieses Vorgehen bei manchen Stationen mit der Zeit etwas abgenutzt. Deshalb war die Verweildauer immer so bei 2-3 Saisons.

Ich bin gespannt, wie es Forte so macht bei Bielefeld. Grundsätzlich finde ich ist er eine interessante Wahl.
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#3
13.07.2022 - 13:08 Uhr
Ich war heute beim Training und muss wirklich sagen, dass ich menschlich von Forte sehr angetan bin. Er war als erster auf dem Platz, ich nutzte die Möglichkeit ihn um ein Foto mit meiner Tochter zu fragen.
ER suchte sofort das Gespräch, auch mit dem Kind. Sprach über die Ferien etc.
Als die Spieler alle angetreten waren, machte er eine deutliche Ansprache in die Rund (mehrsprachig) zwischendurch immer persönliche Nachfragen (z.B bei Bello ob in den USA alles OK ist).
Nach dem Training habe ich mich mit einem Spieler unterhalten, er berichtete, dass es ein sehr intensives Training unter Forte ist.

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DSC--------Arminia Bielefeld----------DSC
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Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#4
17.07.2022 - 17:35 Uhr
Zitat von KoyoDSC
Zitat von Agratee

Zitat von Johannesbach

Zitat von Agratee

Zitat von tw6253

Zitat von Toastar1860

Zitat von Ugolini

Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.


Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.

Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.


Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.

Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.

Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.

Viel Glück für den Rest der Saison.



Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.

Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.

Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.

Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.


Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.

Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.

Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.


Ihr habt gestern total verdient gewonnen. Aber wer hier ab 02:14 sehen will, dass Forte mutwillig das Spiel unterbinden will, dem kann ich nicht mehr helfen. Für mich ist das eine klare Fehlentscheidung. Ob diese Regel unsinnig ist oder nicht, ist eine andere Diskussion. Von mir aus kann diese Regel gerne bleiben, aber doch nicht, wenn es hier um Hundertstel geht. Wenn der Balljunge nicht so schnell geschalten hätte, der SVS Spieler sich ggf. sogar zu Forte dreht, dann bedankt er sich bei Forte, dass der Ball wieder zu ihm zurück kommt. Die Absicht spielt nur keine Rolle, wenn die Spielverzögerung eine eindeutige ist. Das ist hier doch absolut nicht gegeben, hier sind Millisekunden zwischen der Aktion des Balljungen und dem Hochtippen von Forte. Ich wiederhole mich. Mit solche einer Schiedsrichter-Leistung macht Fußball auf jeden Fall sehr viel weniger Spaß, unabhängig ob die "Regeln" hier richtig angewendet wurden, oder nicht... Das ist alles Auslegungssache. Zu einem guten Schiedsrichter gehört auch das nötige Fingerspitzengefühl, diese hat er das ganze Spiel über absolut nicht bewiesen.


Ich bin da auch vollkommen bei euch! Im Stadion dachte ich, daß er irgendwas beleidigendes zum Schiri gesagt hat, mir wäre nie in den Sinn gekommen, daß die Karte wegen dem Ball einwerfen gezeigt wurde und auch im TV sieht man mMn eindeutig, daß das sicher keine Absicht war! Die Regel gibt es und es ist mMn gut, daß es diese gibt, aber bei sowas muß man ein gewisses Fingerspitzengefühl haben als Schiri. Nun gut, daß er das nicht hat, hat er mehrfach eindrucksvoll bewiesen, da waren einige gelbe Karten unnötig, die gelb rote aber nicht: der Ellbogen hat da oben nichts verloren, allerdings hätte Sidler die erste von mir halt auch nicht bekommen... Ist halt dumm gelaufen, aber ich glaube, daß das alles nicht den größten Einfluss auf das Spiel hatte: Arminia war auch in Hz 2 ganz ordentlich im Spiel und unsere Mannschaft hat jetzt auch nicht das allergrößte Kapital aus den Situationen schlagen können: es war davor ein Spiel auf Augenhöhe und nach den Platzverweisen auch weiterhin.
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#5
17.07.2022 - 20:48 Uhr
Zitat von Agratee
Zitat von Johannesbach

Zitat von Agratee

Zitat von tw6253

Zitat von Toastar1860

Zitat von Ugolini

Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.


Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.

Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.


Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.

Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.

Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.

Viel Glück für den Rest der Saison.



Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.

Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.

Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.

Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.


Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.

Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.

Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.



Punkt 1: Jeder, der hier schreibt verdient mein Respekt, dies ist unabhängig von einer kontroversen Meinung, die jeder haben darf.
Punkt 2: Wenn ich eine Fußball-Regel aufstelle, dann wollen die Verantwortlichen damit auch etwas erreichen, genauso wie die Bestimmung von z.Zt. 5 Einwechselspielern oder auch die deutlich ausgeprägter Nachspielzeit gegenüber früheren Jahren.
Wenn ich also hier diese Regel des Ball-Wegwerfens, ob nun unsportliches Verhalten oder Spielverzögerung, dann habe ich als Außenstehender den Wunsch, dass das Spiel nicht so lange unterbrochen wird. Aber genau dies ist in diesem Fall von seiten des Arminia Trainers nicht gemacht worden.
Punkt 3 : Jeder Schiedsrichter hat auch Interpretations-Spielraum. Und dieser Spielraum wurde nun eindeutig falsch ausgelegt, denn Uli Forte hat den Ball nicht in den Zuschauerraum, sondern sofort zurück auf's Spielfeld befördert. Das ein Balljunge zeitgleich dem Sandhausener Spieler zum Einwurf verhelfen wollte, konnte er gar nicht so schnell sehen. Auch die Fernsehbilder ergeben hier kein anderes Bild.
Punkt 4: Deine Wahrnehmung, dass das Arminia-Tor leer war, haben die Fernsehbilder in keinster Weise bestätigt, zwar war Kapino etwas weit vorne im Strafraum, aber nicht soweit, dass er einen Heber nach einem Einwurf nicht noch hätte abfangen können.
Punkt 5: Ich bleibe bei meiner Feststellung, dass diese rote Karte trotz des Regelwerks vom Schiedsrichter völlig überflüssig war und in der eigenen Entscheidungsfindung von seiten des Unparteiischen deutlich nachsichtiger hätte beurteilt werden müssen. Ein unsportliches Verhalten lag einfach nicht vor.

Das Sandhausen dieses Spiel gewonnen hat, lag sicherlich nicht an der roten Karten gegenüber unseres Trainers.
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#6
17.07.2022 - 23:10 Uhr
Zitat von joegi

Die zweite gelbe Karte für Sidler finde ich schon passend. Die erste wurde ja nicht in dem Video gezeigt. Und die Hin ausstellung von Forte ist zwar hart, aber in meinen Augen vertretbar. Wenn die gegnerische Mannschaft einwerfen möchte und er einen anderen Ball aufs Spielfeld wirft, ist das schon eine Unsportlichkeit


Nochmal: Er wirft den Ball überhaupt nicht! Und schon gar nicht "einen anderen Ball". Er tippt den Spielball, der auf ihn zugeflogen kommt und zu dem sich auch der Spieler des SV Sandhausen zunächst orientiert, nach vorn. Und zwar recht genau dorthin, wo eben jener Spieler sich befand als Forte sich zum hochspringenden Ball orientierte.

Nur wirft eben exakt in dem Moment ein Balljunge dem Spieler einen (Ersatz-)Ball zu, woraufhin der einen Haken schlägt und sich dorthin wendet. In dem Moment, in dem der Spieler den Ersatzball fängt, berührt auch Forte den Ball. Und zwar exakt in derselben Sekunde.

Der Ball fliegt dann ca. einen Meter neben die Position, an der sich der gegnerische Spieler ein oder zwei Sekunden zuvor befunden hat.

Wenn das also keine absichtliche Unsportlichkeit von Forte war, sondern ein unglücklicher Zufall und trotzdem die rote Karte richtig gewesen sein soll: Wie weit greift dann die Regel? Spielen wir das mal durch.

Was passiert, wenn ein strammer Schuss auf ihn zufliegt und er die Arme hochreißt, um sich zu schützen, der Ball dann aber von ihm ins Spielfeld prallt? Das war dann ja eine aktive Bewegung von ihm. Rot?

Oder wenn ihn ein Ball am Kopf trifft und der dann aufs Spielfeld rollt? Rot?

Wenn (!) er den Ball mit der erkennbaren Absicht, den gegnerischen Angriff zu unterbrechen, aufs Spielfeld geworfen hätte, würden sich vermutlich nicht so viele Leute so vehement beschweren. Aber dieser Tatbestand ist hier einfach nicht gegeben. Und ich bleibe dabei, dass es ein Wahrnehmungsfehler des Schiedsrichters ist, den der Videoassistent hätte korrigieren müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SvG0815 am 17.07.2022 um 23:12 Uhr bearbeitet
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#7
20.07.2022 - 13:42 Uhr
Zitat von Ugolini

Die reaktive Schutzmaßnahme ist bei unserem Trainer ja nicht der Fall, deshalb für mich nicht relevant.
Der aktuelle Tatbestand ist das aktive Eingreifen...



Nochmal: Wo genau steht, dass eine "reaktive Schutzmaßnahme" von der Bestrafung in Form einer roten Karte ausgenommen ist? Zeig mir das doch bitte.

Zitat von Ugolini

Und dabei ist es egal ob absicht oder nicht.


Und wie passt das dazu? Eine "reaktive Schutzmaßnahme" wäre doch keine Absicht. Es ist aber egal, ob Absicht oder nicht?

Eigentlich gibt es nur zwei Optionen:

Option 1: Es ist egal ob Absicht oder nicht. Dann ist die Regel tatsächlich mangelhaft formuliert, denn es besteht ja zumindest die theoretische Möglichkeit der Heimmannschaft, einen Platzverweis (oder gelbe Karten für Spieler auf der Bank) zu provozieren, indem man (z.B. bei Klärungsversuchen) den Ball möglichst so rausschlägt, dass er von einer Person aus dem Team des Gegners ins Feld zurückprallen könnte und gleichzeitig die Balljungen anweist, die Ersatzbälle direkt zum nächsten Spieler zu werfen sobald ein Ball die Auslinie überquert.
Zugegeben: Das ist konstruiert, aber wir haben schon anderes Ausnutzen von schlecht formulierten Regeln gesehen. Um solcherlei Spielchen zu unterbinden müsste die Regel nachgebessert werden.

Option 2: Es muss die Absicht der Spielverzögerung gegeben sein. Dafür muss aber in irgendeiner Form eine Beurteilung erfolgen, hier also durch den Schiedsrichter und sein Team. Und dann ist die zeitliche Abfolge nicht nur

Zitat von Ugolini

Zeitliche Abläufe etc. sind zwar interessant, haben aber keinen Einfluss auf die Entscheidungm


Sondern muss in meinen Augen zumindest in diesem Fall zur Beurteilung herangezogen werden.

Aber vielleicht hast du in den Regeln ja den entsprechenden Passus gefunden, den ich bislang übersehen habe.

Ich habe besonders in Regel 12 gesucht (Fouls und sonstiges Fehlverhalten). Unter Punkt 3 (Disziplinarmaßnahmen) sind auf Seite 80 ff. auch Teamoffizielle explizit erwähnt. Der Feldverweis (Seite 81) ist u.a. (!) bei

Zitat von DFB

Verzögerung der Spielfortsetzung durch das gegnerische Team (z. B. durch Nichtfreigabe des Balls, Wegspielen des Balls, Behinderung der Bewegung eines Spielers)


auszusprechen. Gut, die drei Punkte passen hier jetzt nicht, denn Forte sperrt den Ball nicht, er behindert den Spieler nicht und er spielt den Ball auch nicht weg (also weg vom Spieler).

Es steht dort aber auch nicht, dass eine Spielfortsetzung absichtlich vorgenommen muss, wobei in den Beispielen nur aktive Handlungen genannt werden. Allerdings steht da eben auch "z.B.". Das bedeutet ja, dass es möglicherweise weitere Fälle gibt, von denen aber nichts in der Regel steht. Demnach wäre es vielleicht doch Ermessenssache des Schiedsrichters, ob etwas eine Spielverzögerung darstellt oder nicht?

Es wäre auch noch möglich, dass die rote Karte durch diesen Passus begründbar wäre

Zitat von DFB

absichtliches Werfen/Treten von Gegenständen auf das Spielfeld


Sollte sich der Schiedsrichter hierauf berufen, könnte man natürlich spitzfindig hinterfragen, ob der Ball zu den "Gegenständen" zählt (an anderer Stelle wird es in dem Fall explizit erwähnt), und ob Forte diesen Gegenstand geworfen oder getreten hat. Beides könnte man verneinen, auch wenn das Wortklauberei darstellen würde.

Es gibt dort auch den Punkt

Zitat von DFB

Vergehen durch Werfen von Gegenständen (einschließlich Ball)
, weshalb ich glaube, dass oben eben explizit andere Dinge gemeint sind, die gemeinhin in Stadien so herumliegen. Wasserflaschen, Medizinkoffer, Stühle, ihr wisst schon...

Das Vergehen durch Werfen von Gegenständen (einschließlich Ball) wird hier vermutlich übrigens nicht zur Geltung kommen, denn hier geht es eher darum, ob der Wurf eines Gegenstands rücksichtslos (Verwarnung) oder übermäßig hart stattfindet (Feldverweis).

Es ist also in meinen Augen eben nicht alles ganz klar und logisch und zwingend korrekt. Aber ich habe auch tatsächlich nicht das gesamte Regelwerk durchforstet und bin auch kein Jurist. Ich interpretiere nur das, was ich da lese und vielleicht habe ich ja entweder etwas falsch gelesen, falsch aufgefasst oder an einer anderen Stelle einfach eine entscheidende Info übersehen.

Edit: Link vergessen, sorry!

Hier geht es zu den DFB-Regeln der Saison 2021/22!

Edit 2:



Ok, das sind ja dann doch gute Nachrichten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SvG0815 am 20.07.2022 um 14:22 Uhr bearbeitet
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#8
20.07.2022 - 17:05 Uhr
Zitat von Agratee

Zitat von Johannesbach

Zitat von Agratee

Zitat von tw6253

Zitat von Toastar1860

Zitat von Ugolini

Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.


Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.

Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.


Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.

Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.

Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.

Viel Glück für den Rest der Saison.



Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.

Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.

Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.

Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.


Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.

Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.

Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.


Mit der heutigen Entscheidung hat der DFB wohl deinen Post und die all der anderen vermeintlichen Fußballexperten, die meinten diese Schwachsinnsentscheidung auch noch mit irgendwas rechtfertigen zu können, widerlegt.
Manchmal kann man sich doch einfach auf den gesunden Menschenverstand verlassen, als sich auf irgendwelche Paragraphen zu berufen.
Es war eine eindeutige (!) Fehlentscheidung - das hat nun auch der DFB ganz klar und richtig so benannt. Und folgerichtig gehört nicht Forte, sondern der sich selbst darstellende Schiedsrichter für eine Zeit gesperrt, der sich statt Regelkunde mal lieber im Fingerspitzengefühl trainieren sollte und seinen Sport vielleicht erstmal lieber in der Oberliga ausüben sollte.
Freut mich jedenfalls sehr, dass Forte sein Heimdebut als Verantwortlicher auf der Bank und nicht von der Tribüne aus erleben darf.

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Arminia till I die!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von studti am 20.07.2022 um 17:18 Uhr bearbeitet
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#9
20.07.2022 - 20:22 Uhr
Zitat von studti
Zitat von Agratee

Zitat von Johannesbach

Zitat von Agratee

Zitat von tw6253

Zitat von Toastar1860

Zitat von Ugolini

Zitat von Toastar1860

Zitat von Johannesbach

Die rote Karte gegen unseren Trainer wurde nach seiner eigenen Aussage gegeben, weil er einen Ball an der Außenlinie hat abprallen lassen, dass wurde als Spielverzögerung gewertet.


Wobei man meiner Meinung nach eine fast schon böswillige Interpretation nutzen muss, um ihm da Absicht zu unterstellen. Er hält einfach nur die Hand hin, weil der Ball in Richtung Ersatzbank fliegt. Kann mir gut vorstellen, dass ich aus Reflex exakt das Gleiche gemacht hätte. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass er auch den Hintergedanken hatte, den Einwurf zu verzögern, bei einer solch uneindeutigen Handlung hätte man es aber auch bei einer gelben Karte, einer Ermahnung oder ähnliches belassen können.


Lt Regel ist es eine Spielverzögerung und eine rote Karte, da der Gegner den Einwurf hatte. Wäre dies bei unserem Einwurf passiert, hätte es nur gelbe gegeben.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regel bei einer im Zweifel unabsichtlichen Spielverzögerung so geringen Ausmaßes keine andere Möglichkeit bietet als glatt rot zu geben. Vor allem, weil ja auch andere Regeln zu Gunsten des Fingerspitzengefühls mal etwas gebogen werden. Wenn doch, muss hier doch auch einfach die Regel hinterfragt werden.


Die Regel ist da, aber sie lässt Spielraum zur Interpretation. Ein guter Schiri hätte sich damit gar nicht beschäftigt, da eine Spielverzögerung nicht eingetreten ist. Wie oft sind gestern 2 Bälle auf das Feld geflogen - da hätte er eigentlich zu jedem Balljungen rennen müssen um ihn zu verwarnen.

Leider hat der Schiri gestern durch diese Entscheidung und die gelb-rote gegen Sidler bewiesen, dass er das Spiel nicht im Griff hatte und dadurch auch noch angestachelt hat. Ein typischer Wichtigtuer ala Robert Kempkes.


Nun ja, ich finde auch man sollte eher die Regel diskutieren wie die Entscheidung.
Ich finde es gut, dass bei dieser Regel (nicht wie bei der Handregel) kein Interpretationsspielraum gibt, wie Absicht. Egal ob Absicht oder nicht, wenn der Gegner am weiter spielen von außen unterbunden wird, ob Absicht oder nicht, gibt es rot.
Das führt im ersten Moment für staunende Gesichter, aber mal ehrlich fast jedes Spiel gibt es super viele solche Aktionen im Spiel, wo der Ball nicht rausgerückt wird, oder weggespielt wird, etc. um zu verzögern und zu provozieren und das ist in der Tat unsportlich. Wenn das dann auch noch von außen passiert, finde ich rot durchaus für angemessen um diese Unsportlichkeiten ein für allemal zu unterbinden. Hinzu kommt, dass Rot für einen Ersatzspieler oder jemanden vom Trainer-Stuff das Spiel nicht entscheidet, aber dennoch sehr lehrreich ist. Ich hätte auch nix dagegen, wenn das auf dem Platz härter geahndet werden würde.
Ps die Regel ist gar nicht ganz so neu. Wie schon gesagt hat es letztes Jahr bei uns einen Ersatzspieler getroffen der beim warm machen nen Ball der ihm vor die Füße rollte zurück zu einem Feldspieler spielte.

Speziell zu der gestrigen Situation: Nur meine Wahrnehmung der Situation ohne Anspruch auf Richtigkeit. Bachmann rasselt mit Kapino an der Außenkante vom 16er zusammen. der Bal geistert unkontrolliert durch Bielefelds Sechzehner und wird unter Bedrängnis in Richtung Seiten aus geschlagen. Der Balljunge hat direkt nach dem Überqueren der Linie dem SVS Spieler den Ball zugeworfen für den Einwurf. Zu diesem Zeitpunkt war das Bielefelder Tor noch leer und drei SVS Spieler im Strafraum.
Ob jetzt des Gegners Trainer der das letzte aus sich rausholt um den Ball zurück ins Feld zu buxieren mit Absicht handelt wird natürlich nie geklärt werden. Ein Schelm, wer schlimmes denkt.

Ist aber genau die Situation, für die es diese Regel gibt. Wenn der Schiri gerade in dieser Situation nicht reagiert, dann kann man die Regel aber auf jeden fall wieder Einstampfen.

Viel Glück für den Rest der Saison.



Bei allem Respekt, aber wer in der 44.ten Minute von einer bewußten Spielverzögerung ausgeht, oder auch davon ausgeht, dass unser Torwart grade mal nicht die beste Position zum Abwehren eines plötzlichen langen Torschuß nach einem noch durchzuführenden Einwurf hat, der hat die Regel nicht verstanden.

Es ist einfach absurd, hier eine rote Karte zu ziehen. Und dies auch, dass hier eine Regelauslegung diese rote Karte vertretbar machen könnte. Ein erfahrener Schiedsrichter, der nicht auf eine Art Selbstdarstellung aus ist, hätte einfach darüber weggeguckt.

Selbst im Sport 1 Doppelpass für die 2. Liga heute mittag wurde diese Situation diskutiert und bewertet. Alle Beteiligten im Sender waren der gleichen Meinung. dass diese Regel in dieser Form keinen Sinn macht und diese Entscheidung mit der Roten Karte völlig daneben war, obwohl sie vom Regelwerk vertretbar war.

Daher haben mir die Auslegungen von Dir völliges Erstaunen ausgelöst. Wie gesagt, bin ich auch gegen Spielverzögerungen, aber in der 44. Minute halte ich es einfach für falsch.


Ich finde es nicht sonderlich nett, wenn man erst was von Respekt faselt dann Unverständnis der regeln unterstellt.
Das Unverständnis liegt hier wohl eher auf der Seite der beteiligten im Doppelpass und anderen. Die Rote Karte gab es nicht wegen Spielverzögerung, sondern wegen genau definiertem unsportlichem verhalten.
https://www.youtube.com/watch?v=e4re7LuICso
Schau hier bitte mal rein bei 2:14 SVS will einwerfen und genau dann wird der Ball ins Feld geschlagen.

Das ist wirklich exakt das wofür es die Regel gibt. Es geht dabei nicht um Spielverzögerung, sondern um das Unterbinden des schnellen Weiterführens des Spielverlaufs von Außen. Wenn das geschieht ist nach Regel zwingend Rot zu geben wegen unsportlichem verhalten. Absicht spielt hier keine Rolle. Wie ich schon mehrfach betont habe muss wenn die Regel diskutiert werden nicht die Anwendung.

Nun ja jetzt ist die Regel wohl bekannt. Und Hoffentlich hat das Ball nicht rausrücken etc. endlich mal ein Ende. Jeder nicht Spieler der das macht bekommt sofort Rot, Fertig. Macht ein Spieler das, bekommt er Gelb. Hier wird tatsächlich unterschieden weil das überhand nahm. Angefangen von Balljungen über Betreuer, Ersatzspieler und Trainern. Das in dieser Situation keinerlei Gefahr bestand tut hier nix zur Sache.


Mit der heutigen Entscheidung hat der DFB wohl deinen Post und die all der anderen vermeintlichen Fußballexperten, die meinten diese Schwachsinnsentscheidung auch noch mit irgendwas rechtfertigen zu können, widerlegt.
Manchmal kann man sich doch einfach auf den gesunden Menschenverstand verlassen, als sich auf irgendwelche Paragraphen zu berufen.
Es war eine eindeutige (!) Fehlentscheidung - das hat nun auch der DFB ganz klar und richtig so benannt. Und folgerichtig gehört nicht Forte, sondern der sich selbst darstellende Schiedsrichter für eine Zeit gesperrt, der sich statt Regelkunde mal lieber im Fingerspitzengefühl trainieren sollte und seinen Sport vielleicht erstmal lieber in der Oberliga ausüben sollte.
Freut mich jedenfalls sehr, dass Forte sein Heimdebut als Verantwortlicher auf der Bank und nicht von der Tribüne aus erleben darf.

Auch wenn der Schiedsrichter nicht seinen besten Tag erwischt hat, würde ich ihm für diese Situation keinen Vorwurf machen. Bei der Umsetzung neuer Regeln sind die Schiedsrichter am Anfang immer etwas kleinlicher. Mit der Zeit legt sich das. In der realen Geschwindigkeit hat er wahrscheinlich nur wahrgenommen, dass Forte den Ball gleichzeitig mit dem Balljungen aufs Spielfeld geworfen hat, ohne wirklich zu erkennen, wie es dazu gekommen ist. Mit dem Druck der neuen Regel hat er dann die falsche Entscheidung getroffen. Menschlich.
Entscheidend für mich ist die Reaktion des DFB, die den Fehler zugeben haben und keine Speere verhängt haben. Das war in der Vergangenheit auch schon anders.
Ex-Cheftrainer: Uli Forte |#10
21.07.2022 - 00:04 Uhr
Zitat von studti
Zitat von Agratee

@studti freut mich für euch und auch für den Fußball.


Souveräne Reaktion. Respekt daumen-hoch

Du musst aber auch zugeben dass er sich, trotz zwischenzeitlich unterschiedlicher Meinungen, immer respektvoll und anständig geäußert hat. Jeder hat versucht seine Argumente so überzeugend wie möglich rüber zu bringen und die Diskussion wird beendet positiven Aussagen von beiden, dem jeweils Anderen gegenüber.
Hinzu kommt das die Diskussion über ein Spiel ging, bei der die eine Seite nicht wirklich zufrieden mit Ausgang ist, was eine Diskussion sicherlich nochmal erschwert. Das dieser Austausch nicht ausgeartet ist, ist definitiv auch dem Sandhausen User positiv anzurechnen.

So und nicht anders muss es laufen daumen-hoch
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