Ehemalige Arminen
06.04.2014 - 23:38 Uhr
07.01.2018 - 15:06 Uhr
Quelle: www.transfermarkt.de
Umbruch geht weiter: Darmstadt trennt sich auch von Klitzpera
Die Trennung von Klitzpera gab der Verein auf seiner Internetseite bekannt. Der 40 Jahre alte Ex-Profi war erst im Januar 2017 zur Unterstützung des damaligen Trainers Torsten Frings engagiert worden.
Die Trennung von Klitzpera gab der Verein auf seiner Internetseite bekannt. Der 40 Jahre alte Ex-Profi war erst im Januar 2017 zur Unterstützung des damaligen Trainers Torsten Frings engagiert worden.
08.01.2018 - 17:30 Uhr
http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/714467/artikel_fck_przybylko-reist-verletzt-aus-spanien-ab.html
Przybylko ist leider wieder verletzt. Sehr ärgerlich. Irgendwie kommt er nie so richtig auf die Beine. Von der Qualität könnte er dem taumelnden Riesen Kaiserslautern auf jedenfall helfen. Hoffentlich ist es nix langfristiges.
Przybylko ist leider wieder verletzt. Sehr ärgerlich. Irgendwie kommt er nie so richtig auf die Beine. Von der Qualität könnte er dem taumelnden Riesen Kaiserslautern auf jedenfall helfen. Hoffentlich ist es nix langfristiges.
10.01.2018 - 23:59 Uhr
Quelle: www.arminia-bielefeld.de
Traditionself dribbelt in Minden auf
Am Samstag (13. Januar) findet in der Kampa-Halle in Minden das alljährliche Weserspucker-Turnier für Traditionsmannschaften statt.
(...)
Der DSC hat eine illustre Mannschaft für das Turnier zusammengestellt. Unter anderem werden Ayhan Tumani, Diego Leon, Stefan Studtrucker und Dirk van der Ven die schwarz-weiß-blauen Farben vertreten und hoffentlich weit bringen. Interessierte Arminen können sich Tickets an der Tageskasse der Kampa-Halle sichern.
Am Samstag (13. Januar) findet in der Kampa-Halle in Minden das alljährliche Weserspucker-Turnier für Traditionsmannschaften statt.
(...)
Der DSC hat eine illustre Mannschaft für das Turnier zusammengestellt. Unter anderem werden Ayhan Tumani, Diego Leon, Stefan Studtrucker und Dirk van der Ven die schwarz-weiß-blauen Farben vertreten und hoffentlich weit bringen. Interessierte Arminen können sich Tickets an der Tageskasse der Kampa-Halle sichern.
11.01.2018 - 00:31 Uhr
Gerstner trainierte acht Monate Frauenteam – »Immer sicher gefühlt«
Ein Ex-Armine in Nordkorea
Von Jens Brinkmeier
Ein Ex-Armine in Nordkorea
Von Jens Brinkmeier
Zitat von WB
(...)
Der Vertrag des Wormsers lief am 31. Dezember aus. »Der Verband wollte gerne mit mir verlängern. Es ist noch nichts entschieden, die nächsten ein, zwei Monate werden entscheiden«, sagt Gerstner dem WESTFALEN-BLATT und ergänzt: »Ich habe ein Rückflugticket in der Tasche und es könnte sein, dass ich im März wieder hinfliege. Eine U20-WM in Frankreich ist etwas Schönes.«
(...)
Ein Problem sei, dass von den Sanktionen der Vereinten Nationen gegen das Regime in Pjöngjang auch der Fußballverband betroffen sei. So seien Nordkoreas Frauen jüngst Ostasienmeister geworden, doch die Prämie von 250.000 Dollar sei nicht ausgezahlt worden. Der UNO-Sicherheitsrat hatte die Sanktionen am 22. Dezember noch verschärft.
(...)
Thomas Gerstner wohnte während seiner acht Monate in Nordkoreas Hauptstadt im Hotel »Koryo«, mit Supermarkt im Untergeschoss. Im Hotel traf er täglich auf Jörn Andersen. Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig und -Trainer ist Coach der nordkoreanischen Männer. Gerstner: »Wir haben zusammen den Fußballlehrerschein gemacht, über ihn kam auch der Kontakt zustande.«
(...)
Noch mehr von seinem Leben in dem abgeschotteten Land will er derzeit nicht erzählen. Es liefen Verhandlungen mit TV-Anstalten, er soll in Talkshows von den Erfahrungen berichten.
Die Verständigung mit seinen Spielerinnen lief zunächst nur per Dolmetscher. Im Laufe der Zeit eignete sich Gerstner typische Fußballbegriffe in der Landessprache an. Da es keinen Ligabetrieb gibt, konnte er seine Spielerinnen von Montag bis Samstag im Trainingszentrum – wo die jungen Frauen auch wohnen – auf den Platz bitten.
(...)
(...)
Der Vertrag des Wormsers lief am 31. Dezember aus. »Der Verband wollte gerne mit mir verlängern. Es ist noch nichts entschieden, die nächsten ein, zwei Monate werden entscheiden«, sagt Gerstner dem WESTFALEN-BLATT und ergänzt: »Ich habe ein Rückflugticket in der Tasche und es könnte sein, dass ich im März wieder hinfliege. Eine U20-WM in Frankreich ist etwas Schönes.«
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Ein Problem sei, dass von den Sanktionen der Vereinten Nationen gegen das Regime in Pjöngjang auch der Fußballverband betroffen sei. So seien Nordkoreas Frauen jüngst Ostasienmeister geworden, doch die Prämie von 250.000 Dollar sei nicht ausgezahlt worden. Der UNO-Sicherheitsrat hatte die Sanktionen am 22. Dezember noch verschärft.
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Thomas Gerstner wohnte während seiner acht Monate in Nordkoreas Hauptstadt im Hotel »Koryo«, mit Supermarkt im Untergeschoss. Im Hotel traf er täglich auf Jörn Andersen. Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig und -Trainer ist Coach der nordkoreanischen Männer. Gerstner: »Wir haben zusammen den Fußballlehrerschein gemacht, über ihn kam auch der Kontakt zustande.«
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Noch mehr von seinem Leben in dem abgeschotteten Land will er derzeit nicht erzählen. Es liefen Verhandlungen mit TV-Anstalten, er soll in Talkshows von den Erfahrungen berichten.
Die Verständigung mit seinen Spielerinnen lief zunächst nur per Dolmetscher. Im Laufe der Zeit eignete sich Gerstner typische Fußballbegriffe in der Landessprache an. Da es keinen Ligabetrieb gibt, konnte er seine Spielerinnen von Montag bis Samstag im Trainingszentrum – wo die jungen Frauen auch wohnen – auf den Platz bitten.
(...)
13.01.2018 - 16:48 Uhr
Es gibt ja kaum ein Fernsehformat was mich noch weniger interessiert, als das RTL-Dschungelcamp. Aber die Tatsache, dass sich Ansgar gerade auf dem Weg nach Australien befindet - wird mich doch mal reinzappen lassen ... unser weißer Brasilianer - einer meiner liebsten ehem. Arminen - in Down Under, da hat er es „weit“
gebracht.
gebracht.
14.01.2018 - 18:57 Uhr
Quelle: fumsmagazin.de
(...)Wie ist man zu Ihrer Zeit entdeckt worden, denn diese Leistungszentren gab es ja noch nicht.
Ansgar: Das war eine andere Zeit. Ich war 15, da wollte mich Bayer Uerdingen haben. Ich hab mittrainiert und die haben gesagt ich kann für die nächsten zwei Jahre A-Jugend kommen. Die haben mich geholt aus Lohne, das waren dann schon 300 Kilometer. Meine Mama hat in der Schlachterei gearbeitet, mich dann da hingefahren und am gleichen Tag noch eine Wohnung gesucht, die 240 Mark kostete. 120 Mark hatte ich über für den Monat mit Bus, Bahn und Einkaufen – hat natürlich nicht gereicht. Ab dem 26., 27. musste ich öfter mal klauen, weil ich Hunger hatte. Und zwei Jahre hat vom Verein Bayern Uerdingen keiner gefragt, was ich mache, wenn ich nicht beim Training bin. (lacht) (...)
Ansgar: Das war eine andere Zeit. Ich war 15, da wollte mich Bayer Uerdingen haben. Ich hab mittrainiert und die haben gesagt ich kann für die nächsten zwei Jahre A-Jugend kommen. Die haben mich geholt aus Lohne, das waren dann schon 300 Kilometer. Meine Mama hat in der Schlachterei gearbeitet, mich dann da hingefahren und am gleichen Tag noch eine Wohnung gesucht, die 240 Mark kostete. 120 Mark hatte ich über für den Monat mit Bus, Bahn und Einkaufen – hat natürlich nicht gereicht. Ab dem 26., 27. musste ich öfter mal klauen, weil ich Hunger hatte. Und zwei Jahre hat vom Verein Bayern Uerdingen keiner gefragt, was ich mache, wenn ich nicht beim Training bin. (lacht) (...)
14.01.2018 - 20:46 Uhr
http://www.sportschau.de/sendung/tdm/tordesjahres/video-tor----nico-perrey-102.html
Mit Nico Perrey ist ein ehemaliger Armine, für das Tor des Jahres, aufgestellt. Sein Vater hat ja auch eine nicht unbedeutende Arminia-Vita.
Mit Nico Perrey ist ein ehemaliger Armine, für das Tor des Jahres, aufgestellt. Sein Vater hat ja auch eine nicht unbedeutende Arminia-Vita.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SchmeltZork am 14.01.2018 um 20:50 Uhr bearbeitet
16.01.2018 - 09:44 Uhr
Görlitz steht kurz vor einer Unterschrift bei den Münchener Löwen
21.01.2018 - 10:40 Uhr
Wie Essens Vorstand Marcus Uhlig über Arminias neue Perspektive denkt
Uhlig: »Ich freue mich wie ein Kind«
Uhlig: »Ich freue mich wie ein Kind«
Zitat von WB
(...)
Im Juli 2015 sind Sie aufgrund eines Erschöpfungssyndroms als Arminia-Geschäftsführer ausgestiegen. Wie geht es Ihnen heute?
Uhlig: Es geht mir gut. Das liegt auch daran, dass mein Aufgabengebiet bei RWE klarer definiert ist, als es bei Arminia der Fall war. Als Vorstand bin ich natürlich auch in Essen für alle Bereiche verantwortlich. Aber der Klub ist sehr geordnet und klar aufgestellt, das macht es mir einfacher. In Essen gibt es für mich zwei Schwerpunkte: Erstens, unsere ohnehin schon gute Sponsorenstruktur weiter auszubauen und die Erlöse zu erhöhen, um damit zweitens den nächsten Schritt auf sportlicher Ebene vorzubereiten; sprich, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, in der nächsten Saison oben mitzuspielen. Bei Arminia habe ich damals quasi alles gemacht – teilweise auch selbst verschuldet. Heute schreie ich nicht mehr an jeder Ecke: Hallo, immer her mit der Arbeit! Ich delegiere jetzt mehr. Zudem hat mir die lange Auszeit, bevor ich in Essen angefangen habe, gut getan.
Sie hatten nach Ihrem Aus bei Arminia gesagt, nie wieder im Fußball in der ersten Reihe arbeiten zu wollen.
Uhlig: Das stimmt. Und ich hätte das außer bei RWE auch nirgendwo sonst gemacht. Ich habe als Jugendspieler mal ein Angebot von Rot-Weiss bekommen. Meine Eltern waren damals gegen einen Wechsel an die Hafenstraße. Ich sollte mich lieber auf die Schule konzentrieren. Dem musste ich mich beugen. Ich bin seit frühester Kindheit RWE-Fan. Essen und der DSC Arminia, für den ich zwölf Jahre lang als externer Dienstleister, Pressesprecher, Teammanager und Geschäftsführer tätig war, sind tief in meinem Herzen verankert. Als beide Klubs 2016 in der ersten Pokalrunde aufeinandertrafen, war mein größtes Problem, dass ich das ganze Spiel lang nie so richtig wusste, für wen ich sein soll.
(...)
Wie bewerten Sie die finanzielle Entwicklung bei Arminia, insbesondere das »Bündnis Ostwestfalen«?
Uhlig: Wenn für Arminia alles so kommt, wie es sich abzeichnet, dann freue ich mich aus alter Verbundenheit wie ein Kind für meinen alten Klub. Aber natürlich ist das kein ganz neues Thema. Auch zu meiner Zeit haben wir neben dem ständigen kurzfristigen Krisenmanagement etwas Vergleichbares vorgehabt und auch bereits Dinge angestoßen. Die Lizenzierungsphasen waren damals immer eine gewaltige Aufgabe, insbesondere nach dem dramatischen Abstieg in die 3. Liga im Relegationsrückspiel gegen Darmstadt 98 im Mai 2014. Wir haben Arminia Bielefeld damals stabilisieren, aber nicht konsolidieren können. Das sieht jetzt anders aus. Ich habe über den neuen Geschäftsführer Markus Rejek viel Gutes gehört. Wenn das Projekt gelingt, wird man das immer mit seinem Namen in Verbindung bringen.
(...)
Im Juli 2015 sind Sie aufgrund eines Erschöpfungssyndroms als Arminia-Geschäftsführer ausgestiegen. Wie geht es Ihnen heute?
Uhlig: Es geht mir gut. Das liegt auch daran, dass mein Aufgabengebiet bei RWE klarer definiert ist, als es bei Arminia der Fall war. Als Vorstand bin ich natürlich auch in Essen für alle Bereiche verantwortlich. Aber der Klub ist sehr geordnet und klar aufgestellt, das macht es mir einfacher. In Essen gibt es für mich zwei Schwerpunkte: Erstens, unsere ohnehin schon gute Sponsorenstruktur weiter auszubauen und die Erlöse zu erhöhen, um damit zweitens den nächsten Schritt auf sportlicher Ebene vorzubereiten; sprich, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, in der nächsten Saison oben mitzuspielen. Bei Arminia habe ich damals quasi alles gemacht – teilweise auch selbst verschuldet. Heute schreie ich nicht mehr an jeder Ecke: Hallo, immer her mit der Arbeit! Ich delegiere jetzt mehr. Zudem hat mir die lange Auszeit, bevor ich in Essen angefangen habe, gut getan.
Sie hatten nach Ihrem Aus bei Arminia gesagt, nie wieder im Fußball in der ersten Reihe arbeiten zu wollen.
Uhlig: Das stimmt. Und ich hätte das außer bei RWE auch nirgendwo sonst gemacht. Ich habe als Jugendspieler mal ein Angebot von Rot-Weiss bekommen. Meine Eltern waren damals gegen einen Wechsel an die Hafenstraße. Ich sollte mich lieber auf die Schule konzentrieren. Dem musste ich mich beugen. Ich bin seit frühester Kindheit RWE-Fan. Essen und der DSC Arminia, für den ich zwölf Jahre lang als externer Dienstleister, Pressesprecher, Teammanager und Geschäftsführer tätig war, sind tief in meinem Herzen verankert. Als beide Klubs 2016 in der ersten Pokalrunde aufeinandertrafen, war mein größtes Problem, dass ich das ganze Spiel lang nie so richtig wusste, für wen ich sein soll.
(...)
Wie bewerten Sie die finanzielle Entwicklung bei Arminia, insbesondere das »Bündnis Ostwestfalen«?
Uhlig: Wenn für Arminia alles so kommt, wie es sich abzeichnet, dann freue ich mich aus alter Verbundenheit wie ein Kind für meinen alten Klub. Aber natürlich ist das kein ganz neues Thema. Auch zu meiner Zeit haben wir neben dem ständigen kurzfristigen Krisenmanagement etwas Vergleichbares vorgehabt und auch bereits Dinge angestoßen. Die Lizenzierungsphasen waren damals immer eine gewaltige Aufgabe, insbesondere nach dem dramatischen Abstieg in die 3. Liga im Relegationsrückspiel gegen Darmstadt 98 im Mai 2014. Wir haben Arminia Bielefeld damals stabilisieren, aber nicht konsolidieren können. Das sieht jetzt anders aus. Ich habe über den neuen Geschäftsführer Markus Rejek viel Gutes gehört. Wenn das Projekt gelingt, wird man das immer mit seinem Namen in Verbindung bringen.
21.01.2018 - 22:34 Uhr
Pascal Formann
Wie ein Südkirchener Torwarttrainer beim VfL Wolfsburg wurde
Wie ein Südkirchener Torwarttrainer beim VfL Wolfsburg wurde
Zitat von RuhrNachrichten
(…)
Den BVB kannte er. Vier Jahre hatte er in Dortmund gekickt als Junior, kannte den Innenraum auch schon als Balljunge.
20 Jahre später: Sein Ziel als Torwarttrainer hat Pascal Formann in Windeseile erreicht: die erste Fußball-Bundesliga. Formann hat es geschafft. Den Job mit seiner Stellenbeschreibung gibt es in Deutschland nur 18 Mal. Er ist in der Beletage des deutschen Fußballs angekommen. Nach mehreren Jahren in der Jugendakademie des VfL Wolfsburg ist er zum Torwarttrainer der Profis aufgestiegen. Als Borussia Dortmund gegen die Wölfe am Sonntag in die Rückrunde startete, war auch Formann auf dem Rasen, machte Wolfsburgs Torhüter Koen Casteels warm und fieberte später auf der Bank des VfL mit.
Keine große Sportkarriere
Die große Karriere als Spieler hatte er nie hingelegt. In der Jugend kam er vom FC Nordkirchen über Grün-Weiß Selm, Borussia Dortmund und den VfL Bochum schließlich zum MSV Duisburg. Von da aus wagte Formann, damals 18 Jahre alt, den Sprung nach England. Nottingham Forrest, vier Jahre zweite Liga – es sollte nicht sein einziger Ausflug nach England sein. „Als Torwart muss man sowieso ein bisschen verrückt sein, sich da hinten reinzustellen. An einem Tag bist du der Held, am nächsten Tag bist du der Depp“, sagte Formann einmal. Arminia Bielefeld II war Formanns erste Station nach seiner Rückkehr. Saarbrücken, Cloppenburg – dann Hessen Kassel. Formann pendelte in Deutschland zwischen Verbandsliga und Regionalliga, kam auf 112 Ligaspiele in diesen Klassen. Bei Arminia Bielefeld schaffte er es immerhin in den Kader der ersten Mannschaft. In Kassel blieb Formann drei Jahre bis zu seinem frühen Karriereende im Alter von 29 Jahren.
Die „Karriere danach“ hatte der heute 35-Jährige damals schon im Hinterkopf. „Ich habe mich frühzeitig damit beschäftigt, was danach kommt. Ich habe am Trainerjob immer Interesse gehabt, mich damit befasst, dokumentiert und gefiltert, was für mich infrage kommt.“
(…)
Computer- und Büroarbeit waren ihm nie fremd. „Ich habe nicht auf allerhöchstem Niveau gespielt. Aber dass man mit der Erfahrung eines Deutschen Meisters oder Champions-League-Siegers beim Training erscheint, reicht heute nicht mehr. Der Fußball hat sich entwickelt. Es bedarf auch anderer Bausteine wie Trainingssteuerung oder andere Methoden der Trainingsentwicklung“, sagt Formann. Das ist im modernen Profifußball Handwerkszeug, das brauchte er und verfeinerte er, als er nach seinem Karriereende zum zweiten Mal nach England zog, um als Torwarttrainer für die Jugendakademie von Charlton Athletic zu arbeiten. „Das habe ich mit Kusshand angenommen“, sagte er damals über seine erste Trainerstation.
Als Formann Vater wurde, entschied er sich gegen das Angebot des SC Paderborn und für das Angebot vom Wolfsburger Nachwuchsleistungszentrum. „Ich muss auch realistisch bleiben. Ich bin jung und hatte eine Festanstellung in einer Top-Akademie. Aber ich habe nicht geahnt, dass ich so schnell schon die Bundesliga-Chance bekomme“, sagt Formann.
(…)
Formann durfte bleiben. Seit Juli hatte er die Profis dauerhaft trainiert, nachdem Andreas Hilfiker aus gesundheitlichen Gründen zunächst fehlte. Seit dem Jahreswechsel ist Formann unter der Leitung von Andreas Hilfiker fester Torwarttrainer der Profis beim VfL Wolfsburg. „Das Ziel, als Fußballer in der Bundesliga zu spielen, habe ich nicht erreicht, aber als Trainer schon“, sagt Formann.
(…)
Den BVB kannte er. Vier Jahre hatte er in Dortmund gekickt als Junior, kannte den Innenraum auch schon als Balljunge.
20 Jahre später: Sein Ziel als Torwarttrainer hat Pascal Formann in Windeseile erreicht: die erste Fußball-Bundesliga. Formann hat es geschafft. Den Job mit seiner Stellenbeschreibung gibt es in Deutschland nur 18 Mal. Er ist in der Beletage des deutschen Fußballs angekommen. Nach mehreren Jahren in der Jugendakademie des VfL Wolfsburg ist er zum Torwarttrainer der Profis aufgestiegen. Als Borussia Dortmund gegen die Wölfe am Sonntag in die Rückrunde startete, war auch Formann auf dem Rasen, machte Wolfsburgs Torhüter Koen Casteels warm und fieberte später auf der Bank des VfL mit.
Keine große Sportkarriere
Die große Karriere als Spieler hatte er nie hingelegt. In der Jugend kam er vom FC Nordkirchen über Grün-Weiß Selm, Borussia Dortmund und den VfL Bochum schließlich zum MSV Duisburg. Von da aus wagte Formann, damals 18 Jahre alt, den Sprung nach England. Nottingham Forrest, vier Jahre zweite Liga – es sollte nicht sein einziger Ausflug nach England sein. „Als Torwart muss man sowieso ein bisschen verrückt sein, sich da hinten reinzustellen. An einem Tag bist du der Held, am nächsten Tag bist du der Depp“, sagte Formann einmal. Arminia Bielefeld II war Formanns erste Station nach seiner Rückkehr. Saarbrücken, Cloppenburg – dann Hessen Kassel. Formann pendelte in Deutschland zwischen Verbandsliga und Regionalliga, kam auf 112 Ligaspiele in diesen Klassen. Bei Arminia Bielefeld schaffte er es immerhin in den Kader der ersten Mannschaft. In Kassel blieb Formann drei Jahre bis zu seinem frühen Karriereende im Alter von 29 Jahren.
Die „Karriere danach“ hatte der heute 35-Jährige damals schon im Hinterkopf. „Ich habe mich frühzeitig damit beschäftigt, was danach kommt. Ich habe am Trainerjob immer Interesse gehabt, mich damit befasst, dokumentiert und gefiltert, was für mich infrage kommt.“
(…)
Computer- und Büroarbeit waren ihm nie fremd. „Ich habe nicht auf allerhöchstem Niveau gespielt. Aber dass man mit der Erfahrung eines Deutschen Meisters oder Champions-League-Siegers beim Training erscheint, reicht heute nicht mehr. Der Fußball hat sich entwickelt. Es bedarf auch anderer Bausteine wie Trainingssteuerung oder andere Methoden der Trainingsentwicklung“, sagt Formann. Das ist im modernen Profifußball Handwerkszeug, das brauchte er und verfeinerte er, als er nach seinem Karriereende zum zweiten Mal nach England zog, um als Torwarttrainer für die Jugendakademie von Charlton Athletic zu arbeiten. „Das habe ich mit Kusshand angenommen“, sagte er damals über seine erste Trainerstation.
Als Formann Vater wurde, entschied er sich gegen das Angebot des SC Paderborn und für das Angebot vom Wolfsburger Nachwuchsleistungszentrum. „Ich muss auch realistisch bleiben. Ich bin jung und hatte eine Festanstellung in einer Top-Akademie. Aber ich habe nicht geahnt, dass ich so schnell schon die Bundesliga-Chance bekomme“, sagt Formann.
(…)
Formann durfte bleiben. Seit Juli hatte er die Profis dauerhaft trainiert, nachdem Andreas Hilfiker aus gesundheitlichen Gründen zunächst fehlte. Seit dem Jahreswechsel ist Formann unter der Leitung von Andreas Hilfiker fester Torwarttrainer der Profis beim VfL Wolfsburg. „Das Ziel, als Fußballer in der Bundesliga zu spielen, habe ich nicht erreicht, aber als Trainer schon“, sagt Formann.
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