| Geburtsdatum | 30.10.1982 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Athletic Bilbao |
Edin Terzic [Trainer]
13.12.2020 - 15:19 Uhr
16.12.2020 - 07:30 Uhr
Da war viel Gutes dabei, aber man muss auch doch sagen, dass Wunderdinge schlicht nicht zu erwarten waren. Er hat eine (!) Trainingseinheit mit der Mannschaft gehabt und ansonsten nur viele Gespräche führen können. Trotzdem hat jeder eine andere Mannschaft auf dem Platz gesehen, bei der es jetzt gilt Automatismen zu schaffen. Ich bin absolut optimistisch, aber Union am Freitag wird ein anderes Kaliber.
16.12.2020 - 08:06 Uhr
Zitat von JayZy
Da war viel Gutes dabei, aber man muss auch doch sagen, dass Wunderdinge schlicht nicht zu erwarten waren. Er hat eine (!) Trainingseinheit mit der Mannschaft gehabt und ansonsten nur viele Gespräche führen können. Trotzdem hat jeder eine andere Mannschaft auf dem Platz gesehen, bei der es jetzt gilt Automatismen zu schaffen. Ich bin absolut optimistisch, aber Union am Freitag wird ein anderes Kaliber.
Da war viel Gutes dabei, aber man muss auch doch sagen, dass Wunderdinge schlicht nicht zu erwarten waren. Er hat eine (!) Trainingseinheit mit der Mannschaft gehabt und ansonsten nur viele Gespräche führen können. Trotzdem hat jeder eine andere Mannschaft auf dem Platz gesehen, bei der es jetzt gilt Automatismen zu schaffen. Ich bin absolut optimistisch, aber Union am Freitag wird ein anderes Kaliber.
Ja, sehe ich auch so. Marco Reus hat ja auch betont, dass die Automatismen noch kommen. Bedeutet aber ja, dass man ganz anders vorgeht, als es vorher der Fall war. Das finde ich gut. Bin auf Freitag gespannt.
16.12.2020 - 08:24 Uhr
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Zum Spiel: Der BVB war überlegen. Die Spielweise hat mir aber ehrlich gesagt nicht gefallen. Da war viel Mut und wenig Spielanlage zu sehen. Schnell nach vorne war das Motto. Aber wenngleich ich die schnellen Balleroberungen gut fand, schüttelt es mich, wenn ich gleichzeitig sehe, wie man umgekehrt den Ball sehr oft schnell wieder verloren habe. Insbesondere bei den vergleichsweise vielen Risikopässen. Vielleicht muss es nicht die Geduld von Favre sein. Aber ob dieser komplett umgekehrte Weg uns über die Bundesliga hinaus erfolgreich sein lässt, lässt mich zweifeln. Klar kann man dieses aggressive Spiel nach vorne noch verbessern und die Fehler reduzieren. Aber spielst Du so gegen offensiv stärkere Gegner, sagen die für die Kontermöglichkeiten "Vielen Dank".
Zum Ergebnis: Man hätte sicherlich höher gewinnen können. Aber wenn man es genau nimmt, hat der BVB fahrig Chancen verballert und am Ende glücklich durch einen Elfmeter gewonnen. Auch hier hat mir das kontrollierte Spiel gefehlt und vielleicht (ich habe keine Glaskugel) war auch zu viel Hektik drin, um bei den Chancen cool genug zu bleiben.
Positiv: Ich sehe Can grundsätzlich als immer gesetzt an - wenn er denn Normalform hat. Derzeit ist er aber nicht gut drauf. Es ist dann schon eine mutige, aber auch folgerichtige Entscheidung, sich gegen seine Aufstellung zu entscheiden. Weiterhin fand ich die Wechsel gut. Moukoko hätte ich schon zur 60. ausgewechselt, aber insgesamt waren die Wechsel nachvollziehbar.
Man wird sehen, was am Ende passiert. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass Trainer wie Bosz oder eben Terzic mit ihrem Offensivfußball am Ende international erfolgreich sein werden. Es ist natürlich auch noch zu früh, um wirklich den Spielstil zu beurteilen. Aber der erste Eindruck ist, dass Terzic offensiver, aggressiver und mutiger spielen lässt. Funktioniert das, ist das toll. Aber mir geht mit dieser Spielweise in der Regel zu viel Risiko einher, dass gute Mittelfeldspieler des Gegners durch Antizipation und kluge Pässe auf diese Spielweise reagieren und uns schnell aufzeigen, wie anfällig man ist, wenn man ständig im Vorwärtsgang unterwegs ist.
Zum Spiel: Der BVB war überlegen. Die Spielweise hat mir aber ehrlich gesagt nicht gefallen. Da war viel Mut und wenig Spielanlage zu sehen. Schnell nach vorne war das Motto. Aber wenngleich ich die schnellen Balleroberungen gut fand, schüttelt es mich, wenn ich gleichzeitig sehe, wie man umgekehrt den Ball sehr oft schnell wieder verloren habe. Insbesondere bei den vergleichsweise vielen Risikopässen. Vielleicht muss es nicht die Geduld von Favre sein. Aber ob dieser komplett umgekehrte Weg uns über die Bundesliga hinaus erfolgreich sein lässt, lässt mich zweifeln. Klar kann man dieses aggressive Spiel nach vorne noch verbessern und die Fehler reduzieren. Aber spielst Du so gegen offensiv stärkere Gegner, sagen die für die Kontermöglichkeiten "Vielen Dank".
Zum Ergebnis: Man hätte sicherlich höher gewinnen können. Aber wenn man es genau nimmt, hat der BVB fahrig Chancen verballert und am Ende glücklich durch einen Elfmeter gewonnen. Auch hier hat mir das kontrollierte Spiel gefehlt und vielleicht (ich habe keine Glaskugel) war auch zu viel Hektik drin, um bei den Chancen cool genug zu bleiben.
Positiv: Ich sehe Can grundsätzlich als immer gesetzt an - wenn er denn Normalform hat. Derzeit ist er aber nicht gut drauf. Es ist dann schon eine mutige, aber auch folgerichtige Entscheidung, sich gegen seine Aufstellung zu entscheiden. Weiterhin fand ich die Wechsel gut. Moukoko hätte ich schon zur 60. ausgewechselt, aber insgesamt waren die Wechsel nachvollziehbar.
Man wird sehen, was am Ende passiert. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass Trainer wie Bosz oder eben Terzic mit ihrem Offensivfußball am Ende international erfolgreich sein werden. Es ist natürlich auch noch zu früh, um wirklich den Spielstil zu beurteilen. Aber der erste Eindruck ist, dass Terzic offensiver, aggressiver und mutiger spielen lässt. Funktioniert das, ist das toll. Aber mir geht mit dieser Spielweise in der Regel zu viel Risiko einher, dass gute Mittelfeldspieler des Gegners durch Antizipation und kluge Pässe auf diese Spielweise reagieren und uns schnell aufzeigen, wie anfällig man ist, wenn man ständig im Vorwärtsgang unterwegs ist.
16.12.2020 - 08:44 Uhr
Zitat von Durchblick
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Zum Spiel: Der BVB war überlegen. Die Spielweise hat mir aber ehrlich gesagt nicht gefallen. Da war viel Mut und wenig Spielanlage zu sehen. Schnell nach vorne war das Motto. Aber wenngleich ich die schnellen Balleroberungen gut fand, schüttelt es mich, wenn ich gleichzeitig sehe, wie man umgekehrt den Ball sehr oft schnell wieder verloren habe. Insbesondere bei den vergleichsweise vielen Risikopässen. Vielleicht muss es nicht die Geduld von Favre sein. Aber ob dieser komplett umgekehrte Weg uns über die Bundesliga hinaus erfolgreich sein lässt, lässt mich zweifeln. Klar kann man dieses aggressive Spiel nach vorne noch verbessern und die Fehler reduzieren. Aber spielst Du so gegen offensiv stärkere Gegner, sagen die für die Kontermöglichkeiten "Vielen Dank".
Zum Ergebnis: Man hätte sicherlich höher gewinnen können. Aber wenn man es genau nimmt, hat der BVB fahrig Chancen verballert und am Ende glücklich durch einen Elfmeter gewonnen. Auch hier hat mir das kontrollierte Spiel gefehlt und vielleicht (ich habe keine Glaskugel) war auch zu viel Hektik drin, um bei den Chancen cool genug zu bleiben.
Positiv: Ich sehe Can grundsätzlich als immer gesetzt an - wenn er denn Normalform hat. Derzeit ist er aber nicht gut drauf. Es ist dann schon eine mutige, aber auch folgerichtige Entscheidung, sich gegen seine Aufstellung zu entscheiden. Weiterhin fand ich die Wechsel gut. Moukoko hätte ich schon zur 60. ausgewechselt, aber insgesamt waren die Wechsel nachvollziehbar.
Man wird sehen, was am Ende passiert. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass Trainer wie Bosz oder eben Terzic mit ihrem Offensivfußball am Ende international erfolgreich sein werden. Es ist natürlich auch noch zu früh, um wirklich den Spielstil zu beurteilen. Aber der erste Eindruck ist, dass Terzic offensiver, aggressiver und mutiger spielen lässt. Funktioniert das, ist das toll. Aber mir geht mit dieser Spielweise in der Regel zu viel Risiko einher, dass gute Mittelfeldspieler des Gegners durch Antizipation und kluge Pässe auf diese Spielweise reagieren und uns schnell aufzeigen, wie anfällig man ist, wenn man ständig im Vorwärtsgang unterwegs ist.
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Zum Spiel: Der BVB war überlegen. Die Spielweise hat mir aber ehrlich gesagt nicht gefallen. Da war viel Mut und wenig Spielanlage zu sehen. Schnell nach vorne war das Motto. Aber wenngleich ich die schnellen Balleroberungen gut fand, schüttelt es mich, wenn ich gleichzeitig sehe, wie man umgekehrt den Ball sehr oft schnell wieder verloren habe. Insbesondere bei den vergleichsweise vielen Risikopässen. Vielleicht muss es nicht die Geduld von Favre sein. Aber ob dieser komplett umgekehrte Weg uns über die Bundesliga hinaus erfolgreich sein lässt, lässt mich zweifeln. Klar kann man dieses aggressive Spiel nach vorne noch verbessern und die Fehler reduzieren. Aber spielst Du so gegen offensiv stärkere Gegner, sagen die für die Kontermöglichkeiten "Vielen Dank".
Zum Ergebnis: Man hätte sicherlich höher gewinnen können. Aber wenn man es genau nimmt, hat der BVB fahrig Chancen verballert und am Ende glücklich durch einen Elfmeter gewonnen. Auch hier hat mir das kontrollierte Spiel gefehlt und vielleicht (ich habe keine Glaskugel) war auch zu viel Hektik drin, um bei den Chancen cool genug zu bleiben.
Positiv: Ich sehe Can grundsätzlich als immer gesetzt an - wenn er denn Normalform hat. Derzeit ist er aber nicht gut drauf. Es ist dann schon eine mutige, aber auch folgerichtige Entscheidung, sich gegen seine Aufstellung zu entscheiden. Weiterhin fand ich die Wechsel gut. Moukoko hätte ich schon zur 60. ausgewechselt, aber insgesamt waren die Wechsel nachvollziehbar.
Man wird sehen, was am Ende passiert. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass Trainer wie Bosz oder eben Terzic mit ihrem Offensivfußball am Ende international erfolgreich sein werden. Es ist natürlich auch noch zu früh, um wirklich den Spielstil zu beurteilen. Aber der erste Eindruck ist, dass Terzic offensiver, aggressiver und mutiger spielen lässt. Funktioniert das, ist das toll. Aber mir geht mit dieser Spielweise in der Regel zu viel Risiko einher, dass gute Mittelfeldspieler des Gegners durch Antizipation und kluge Pässe auf diese Spielweise reagieren und uns schnell aufzeigen, wie anfällig man ist, wenn man ständig im Vorwärtsgang unterwegs ist.
Ich würde vieles unterschreiben was du sagst, aber gegen bestimmte Gegner musst du einfach mutiger, offensiver spielen. Unter Favre war das für mich, gerade gegen schwächere Mannschaften viel zu kontrolliert und zurückhaltend. Man hat zum Teil die Uhr für den Gegner runter gespielt, hast du dir sogar ein 0:1 eingefangenkonnte die Mannschaft oft den Schalter nicht mehr umlegen. Unser Anspruch muss es sein, die gegnerischen Abwehrspieler maximal zu stressen und zu fordern, das kam mir bei Favre viel zu kurz.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vero-amore am 16.12.2020 um 08:45 Uhr bearbeitet
16.12.2020 - 08:45 Uhr
First of all: Glückwunsch zum ersten Sieg Edin.
Für mich kommt er erstmal sehr sympathisch rüber.
Man spührt bei ihm einfach die Lust auf den BVB und den Willen, was zu reißen.
Seine Art wirkt einfach emotionaler - er scheint einfach ein "guter Typ" zu sein.
Diese Eigenschaften alleine machen natürlich nun keinen guten Trainer aus. Aber sie sind eine gute Grundlage, um bei der Mannschaft gut anzukommen.
Am Ende sind das überwiegend einfach junge Männer in der Mannschaft. Mich hat Favre in 2 Minuten die ich ihm in einem Interview gesehen habe auch mehr gelangweilt als heiß gemacht. Nun war ich zwar nie in den Kabinenansprachen dabei, aber wenn die ähnlich wie die Interviews ablaufen, würde es mich nicht wundern wenn die Spieler die c.a. 5-6 Tage die Woche mit ihm zu tun haben auch irgendwann "genervt" sind.
Nicht falsch verstehen, Favre ist garantiert ein feiner Mensch - aber SCHEINBAR hat es mit dieser Mannschaft irgendwie nicht gepasst.
Nungut, geht hier nicht um Lucien.
Gestern sah das für mich schon über weite Strecken besser aus. Der Auftritt war "zielstrebiger", mehr und höheres pressing, direkterer Zug zum Tor, mehr Wille, mehr Mut und vorallem Einsatz.
Alles Dinge auf die man definitiv aufbauen kann.
Ich hoffe, Terzic bekommt seine Ideen im Laufe der Zeit weiter umgesetzt, dass die Mannschaft mitzieht, die Verletzten zurück kommen und man einfach einen Lauf bekommt.
Ich spühre jedenfalls eine "Aufbruchstimmung", es hat wesentlich mehr Lust gemacht zuzuschauen auch wenn weiterhin (natürlich) es einige Nerven gekostet hat. Aber nach 2 Tagen kann man keine Wunderdinge erwarten. Für 2 Tage Arbeit als Chefcoach war das - finde ich - sehr ordentlich.
Habe da ein gutes Gefühl. Wenn seine Ideen & Fähigkeiten ähnlich gut sind wie seine eloquenz und sein Auftreten, ist er ein guter Trainer!
Für mich kommt er erstmal sehr sympathisch rüber.
Man spührt bei ihm einfach die Lust auf den BVB und den Willen, was zu reißen.
Seine Art wirkt einfach emotionaler - er scheint einfach ein "guter Typ" zu sein.
Diese Eigenschaften alleine machen natürlich nun keinen guten Trainer aus. Aber sie sind eine gute Grundlage, um bei der Mannschaft gut anzukommen.
Am Ende sind das überwiegend einfach junge Männer in der Mannschaft. Mich hat Favre in 2 Minuten die ich ihm in einem Interview gesehen habe auch mehr gelangweilt als heiß gemacht. Nun war ich zwar nie in den Kabinenansprachen dabei, aber wenn die ähnlich wie die Interviews ablaufen, würde es mich nicht wundern wenn die Spieler die c.a. 5-6 Tage die Woche mit ihm zu tun haben auch irgendwann "genervt" sind.
Nicht falsch verstehen, Favre ist garantiert ein feiner Mensch - aber SCHEINBAR hat es mit dieser Mannschaft irgendwie nicht gepasst.
Nungut, geht hier nicht um Lucien.
Gestern sah das für mich schon über weite Strecken besser aus. Der Auftritt war "zielstrebiger", mehr und höheres pressing, direkterer Zug zum Tor, mehr Wille, mehr Mut und vorallem Einsatz.
Alles Dinge auf die man definitiv aufbauen kann.
Ich hoffe, Terzic bekommt seine Ideen im Laufe der Zeit weiter umgesetzt, dass die Mannschaft mitzieht, die Verletzten zurück kommen und man einfach einen Lauf bekommt.
Ich spühre jedenfalls eine "Aufbruchstimmung", es hat wesentlich mehr Lust gemacht zuzuschauen auch wenn weiterhin (natürlich) es einige Nerven gekostet hat. Aber nach 2 Tagen kann man keine Wunderdinge erwarten. Für 2 Tage Arbeit als Chefcoach war das - finde ich - sehr ordentlich.
Habe da ein gutes Gefühl. Wenn seine Ideen & Fähigkeiten ähnlich gut sind wie seine eloquenz und sein Auftreten, ist er ein guter Trainer!
16.12.2020 - 08:45 Uhr
Zitat von alisander
Ja, sehe ich auch so. Marco Reus hat ja auch betont, dass die Automatismen noch kommen. Bedeutet aber ja, dass man ganz anders vorgeht, als es vorher der Fall war. Das finde ich gut. Bin auf Freitag gespannt.
Zitat von JayZy
Da war viel Gutes dabei, aber man muss auch doch sagen, dass Wunderdinge schlicht nicht zu erwarten waren. Er hat eine (!) Trainingseinheit mit der Mannschaft gehabt und ansonsten nur viele Gespräche führen können. Trotzdem hat jeder eine andere Mannschaft auf dem Platz gesehen, bei der es jetzt gilt Automatismen zu schaffen. Ich bin absolut optimistisch, aber Union am Freitag wird ein anderes Kaliber.
Da war viel Gutes dabei, aber man muss auch doch sagen, dass Wunderdinge schlicht nicht zu erwarten waren. Er hat eine (!) Trainingseinheit mit der Mannschaft gehabt und ansonsten nur viele Gespräche führen können. Trotzdem hat jeder eine andere Mannschaft auf dem Platz gesehen, bei der es jetzt gilt Automatismen zu schaffen. Ich bin absolut optimistisch, aber Union am Freitag wird ein anderes Kaliber.
Ja, sehe ich auch so. Marco Reus hat ja auch betont, dass die Automatismen noch kommen. Bedeutet aber ja, dass man ganz anders vorgeht, als es vorher der Fall war. Das finde ich gut. Bin auf Freitag gespannt.
Ich befürchte, am Freitag wird es nicht viel anders aussehen, eher sogar noch zäher. Wenn man alle Umstände berücksichtigt, wird das wahrscheinlich eines der schwersten Spiele der Hinrunde.
Inhaltliche Arbeit ist weiter nicht möglich, es gibt wieder nur eine Trainingseinheit und die stellt das Abschlusstraining dar. Mehr noch als gestern wird es am Freitag nur über den absoluten Willen und die Bereitschaft gehen und das, obwohl fast alle Spieler im dunkelroten Bereich laufen.
Auch in Braunschweig wird das kein Fußballfest, wenngleich der Gegner dort natürlich individuell und mannschaftstaktisch deutlich unter dem Niveau der Unioner agiert, zudem haben wir einen Tag mehr Pause.
Diese beiden letzten Spiele in diesem Jahr werden ein Kraftakt sondergleichen und eine physische und psychische Herausforderungen für jeden einzelnen Spieler.
Erstmals inhaltlich arbeiten können wird Terzic wohl erst in der "Winterpause", auch im Januar gibt es nur eine englische Woche, sodass man dort ein paar Trainingseinheiten einstreuen kann, die über Regeneration und Abschlusstraining hinausgehen. Dann ja vermutlich auch wieder mit Erling Haaland.
16.12.2020 - 08:47 Uhr
Zitat von Durchblick
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Zum Spiel: Der BVB war überlegen. Die Spielweise hat mir aber ehrlich gesagt nicht gefallen. Da war viel Mut und wenig Spielanlage zu sehen. Schnell nach vorne war das Motto. Aber wenngleich ich die schnellen Balleroberungen gut fand, schüttelt es mich, wenn ich gleichzeitig sehe, wie man umgekehrt den Ball sehr oft schnell wieder verloren habe. Insbesondere bei den vergleichsweise vielen Risikopässen. Vielleicht muss es nicht die Geduld von Favre sein. Aber ob dieser komplett umgekehrte Weg uns über die Bundesliga hinaus erfolgreich sein lässt, lässt mich zweifeln. Klar kann man dieses aggressive Spiel nach vorne noch verbessern und die Fehler reduzieren. Aber spielst Du so gegen offensiv stärkere Gegner, sagen die für die Kontermöglichkeiten "Vielen Dank".
Zum Ergebnis: Man hätte sicherlich höher gewinnen können. Aber wenn man es genau nimmt, hat der BVB fahrig Chancen verballert und am Ende glücklich durch einen Elfmeter gewonnen. Auch hier hat mir das kontrollierte Spiel gefehlt und vielleicht (ich habe keine Glaskugel) war auch zu viel Hektik drin, um bei den Chancen cool genug zu bleiben.
Positiv: Ich sehe Can grundsätzlich als immer gesetzt an - wenn er denn Normalform hat. Derzeit ist er aber nicht gut drauf. Es ist dann schon eine mutige, aber auch folgerichtige Entscheidung, sich gegen seine Aufstellung zu entscheiden. Weiterhin fand ich die Wechsel gut. Moukoko hätte ich schon zur 60. ausgewechselt, aber insgesamt waren die Wechsel nachvollziehbar.
Man wird sehen, was am Ende passiert. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass Trainer wie Bosz oder eben Terzic mit ihrem Offensivfußball am Ende international erfolgreich sein werden. Es ist natürlich auch noch zu früh, um wirklich den Spielstil zu beurteilen. Aber der erste Eindruck ist, dass Terzic offensiver, aggressiver und mutiger spielen lässt. Funktioniert das, ist das toll. Aber mir geht mit dieser Spielweise in der Regel zu viel Risiko einher, dass gute Mittelfeldspieler des Gegners durch Antizipation und kluge Pässe auf diese Spielweise reagieren und uns schnell aufzeigen, wie anfällig man ist, wenn man ständig im Vorwärtsgang unterwegs ist.
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Zum Spiel: Der BVB war überlegen. Die Spielweise hat mir aber ehrlich gesagt nicht gefallen. Da war viel Mut und wenig Spielanlage zu sehen. Schnell nach vorne war das Motto. Aber wenngleich ich die schnellen Balleroberungen gut fand, schüttelt es mich, wenn ich gleichzeitig sehe, wie man umgekehrt den Ball sehr oft schnell wieder verloren habe. Insbesondere bei den vergleichsweise vielen Risikopässen. Vielleicht muss es nicht die Geduld von Favre sein. Aber ob dieser komplett umgekehrte Weg uns über die Bundesliga hinaus erfolgreich sein lässt, lässt mich zweifeln. Klar kann man dieses aggressive Spiel nach vorne noch verbessern und die Fehler reduzieren. Aber spielst Du so gegen offensiv stärkere Gegner, sagen die für die Kontermöglichkeiten "Vielen Dank".
Zum Ergebnis: Man hätte sicherlich höher gewinnen können. Aber wenn man es genau nimmt, hat der BVB fahrig Chancen verballert und am Ende glücklich durch einen Elfmeter gewonnen. Auch hier hat mir das kontrollierte Spiel gefehlt und vielleicht (ich habe keine Glaskugel) war auch zu viel Hektik drin, um bei den Chancen cool genug zu bleiben.
Positiv: Ich sehe Can grundsätzlich als immer gesetzt an - wenn er denn Normalform hat. Derzeit ist er aber nicht gut drauf. Es ist dann schon eine mutige, aber auch folgerichtige Entscheidung, sich gegen seine Aufstellung zu entscheiden. Weiterhin fand ich die Wechsel gut. Moukoko hätte ich schon zur 60. ausgewechselt, aber insgesamt waren die Wechsel nachvollziehbar.
Man wird sehen, was am Ende passiert. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass Trainer wie Bosz oder eben Terzic mit ihrem Offensivfußball am Ende international erfolgreich sein werden. Es ist natürlich auch noch zu früh, um wirklich den Spielstil zu beurteilen. Aber der erste Eindruck ist, dass Terzic offensiver, aggressiver und mutiger spielen lässt. Funktioniert das, ist das toll. Aber mir geht mit dieser Spielweise in der Regel zu viel Risiko einher, dass gute Mittelfeldspieler des Gegners durch Antizipation und kluge Pässe auf diese Spielweise reagieren und uns schnell aufzeigen, wie anfällig man ist, wenn man ständig im Vorwärtsgang unterwegs ist.
Ich muss dir da widersprechen. Warum soll man sich gegen eine ersatzgeschwächte Bremer Mannschaft mit 3er/5er Kette und am Besten Witsel, Can und Delany (ich weiß, stand nicht zur Verfügung) hinten reinstellen? Das ist doch der völlig falsche Ansatz. So riskiert man doch nur durch irgendwelche Ecken/Freistöße etc. unnötige Gegentore zu fangen weil der Gegner viel zu nah ans Tor kommt.
Bei allem Respekt vor Bremen, aber Gebreselassi und Augustinson sollten auch Guerreiro und Morey wegverteidigen können. Es kam ja auch immer Witsel zur Hilfe.
Der Ansatz muss doch sein, den Gegner sofort hoch unter Druck zu setzen. Das hat doch fast das ganze Spiel hervorragend funktioniert. Pavlenka hat unglaublich viel Bälle blind nach vorne oder ins aus schlagen müssen. Bremen hat im gesamten Spiele nur 1,5 Torchancen gehabt. Dem Gegentor sind zwar einige Fehler vorausgegangen, trotzdem war das ein absoluter Sonntagsschuss.
Die Taktik war gegen Gegner außerhalb der Top4 genau die richtige. Exakt so muss man auch gegen Union und Braunschweig auftreten. Im Offensivspiel fehlte noch die Genauigkeit, aber die Bremer haben auch sehr tief verteidigt.
Ich gehe auf jeden Fall frohen Mutes in die kommenden Spiele.
16.12.2020 - 09:15 Uhr
Zitat von Durchblick
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Die 3er Kette würd vielleicht mit Zagadou-Hummels-Akanji (Ersatz Piszczek) funktionieren, aber nicht mit Can, dass hat man jetzt öfters gesehen.
Die Abseitslinie für Can gilt nicht, der richtet sich nie (wenig) danach aus und dann wird's hinten natürlich schwierig.
Unser Problem liegt eher darin, dass unsere AV eigentlich zu schwach sind, oder besser gesagt "sie stechen nicht heraus", außer Guerreiro .
Guerreiro ist als AV für mich eigentlich verschenkt, weil er seine Stärken eindeutig in der Offensive und nicht so sehr in der Defensive hat.
Wir würden dringend einen sehr guten LAV brauchen, der auch körperlich einiges darstellt, d.h. auch bei hohen Bällen da nicht einknickt.
Morey und Guerreiro, da bist schon arg anfällig was das körperliche Spiel betrifft, wobei ich Guerreiro auf der 8 viel lieber sehen würde, da er extrem viel nach vorne einfädeln kann und auch macht.
Ganz egal ob Terzic Trainer bleibt, auf den AV muss etwas passieren, spätestens im Sommer.
16.12.2020 - 09:22 Uhr
Zitat von Herzog10
Die 3er Kette würd vielleicht mit Zagadou-Hummels-Akanji (Ersatz Piszczek) funktionieren, aber nicht mit Can, dass hat man jetzt öfters gesehen.
Die Abseitslinie für Can gilt nicht, der richtet sich nie (wenig) danach aus und dann wird's hinten natürlich schwierig.
Unser Problem liegt eher darin, dass unsere AV eigentlich zu schwach sind, oder besser gesagt "sie stechen nicht heraus", außer Guerreiro .
Guerreiro ist als AV für mich eigentlich verschenkt, weil er seine Stärken eindeutig in der Offensive und nicht so sehr in der Defensive hat.
Wir würden dringend einen sehr guten LAV brauchen, der auch körperlich einiges darstellt, d.h. auch bei hohen Bällen da nicht einknickt.
Morey und Guerreiro, da bist schon arg anfällig was das körperliche Spiel betrifft, wobei ich Guerreiro auf der 8 viel lieber sehen würde, da er extrem viel nach vorne einfädeln kann und auch macht.
Ganz egal ob Terzic Trainer bleibt, auf den AV muss etwas passieren, spätestens im Sommer.
Zitat von Durchblick
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Die 3er Kette würd vielleicht mit Zagadou-Hummels-Akanji (Ersatz Piszczek) funktionieren, aber nicht mit Can, dass hat man jetzt öfters gesehen.
Die Abseitslinie für Can gilt nicht, der richtet sich nie (wenig) danach aus und dann wird's hinten natürlich schwierig.
Unser Problem liegt eher darin, dass unsere AV eigentlich zu schwach sind, oder besser gesagt "sie stechen nicht heraus", außer Guerreiro .
Guerreiro ist als AV für mich eigentlich verschenkt, weil er seine Stärken eindeutig in der Offensive und nicht so sehr in der Defensive hat.
Wir würden dringend einen sehr guten LAV brauchen, der auch körperlich einiges darstellt, d.h. auch bei hohen Bällen da nicht einknickt.
Morey und Guerreiro, da bist schon arg anfällig was das körperliche Spiel betrifft, wobei ich Guerreiro auf der 8 viel lieber sehen würde, da er extrem viel nach vorne einfädeln kann und auch macht.
Ganz egal ob Terzic Trainer bleibt, auf den AV muss etwas passieren, spätestens im Sommer.
Vll. bekommt Terzic ja den deutschen National LAV im Kader wieder hin
16.12.2020 - 09:30 Uhr
Zitat von Xaxarious
Vll. bekommt Terzic ja den deutschen National LAV im Kader wieder hin
Zitat von Herzog10
Die 3er Kette würd vielleicht mit Zagadou-Hummels-Akanji (Ersatz Piszczek) funktionieren, aber nicht mit Can, dass hat man jetzt öfters gesehen.
Die Abseitslinie für Can gilt nicht, der richtet sich nie (wenig) danach aus und dann wird's hinten natürlich schwierig.
Unser Problem liegt eher darin, dass unsere AV eigentlich zu schwach sind, oder besser gesagt "sie stechen nicht heraus", außer Guerreiro .
Guerreiro ist als AV für mich eigentlich verschenkt, weil er seine Stärken eindeutig in der Offensive und nicht so sehr in der Defensive hat.
Wir würden dringend einen sehr guten LAV brauchen, der auch körperlich einiges darstellt, d.h. auch bei hohen Bällen da nicht einknickt.
Morey und Guerreiro, da bist schon arg anfällig was das körperliche Spiel betrifft, wobei ich Guerreiro auf der 8 viel lieber sehen würde, da er extrem viel nach vorne einfädeln kann und auch macht.
Ganz egal ob Terzic Trainer bleibt, auf den AV muss etwas passieren, spätestens im Sommer.
Zitat von Durchblick
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Ich möchte ehrlich gesagt (noch) nicht auf diese Euphorie teilen. Im Gegenteil, ich war gestern ziemlich besorgt. Das begann bei der Aufstellung. Favre hat vorher viele Dinge richtig gemacht. Unter anderem sehe ich da die Entscheidung, Guerreiro nicht als reinen LV aufzustellen, weil er defensiv zu schwach ist. Das 3-5-2 war da immer ein guter Weg, um Guerreiros Stärken zu betonen und die Schwächen durch die Abwehr zu kaschieren. Nun spielt man gleich mit 2 vergleichsweise schwachen AVS in der 4er-Kette. Klar, es hat geklappt. Aber ob man in so einem Spiel so viel Risiko gehen muss, ist für mich fraglich.
Die 3er Kette würd vielleicht mit Zagadou-Hummels-Akanji (Ersatz Piszczek) funktionieren, aber nicht mit Can, dass hat man jetzt öfters gesehen.
Die Abseitslinie für Can gilt nicht, der richtet sich nie (wenig) danach aus und dann wird's hinten natürlich schwierig.
Unser Problem liegt eher darin, dass unsere AV eigentlich zu schwach sind, oder besser gesagt "sie stechen nicht heraus", außer Guerreiro .
Guerreiro ist als AV für mich eigentlich verschenkt, weil er seine Stärken eindeutig in der Offensive und nicht so sehr in der Defensive hat.
Wir würden dringend einen sehr guten LAV brauchen, der auch körperlich einiges darstellt, d.h. auch bei hohen Bällen da nicht einknickt.
Morey und Guerreiro, da bist schon arg anfällig was das körperliche Spiel betrifft, wobei ich Guerreiro auf der 8 viel lieber sehen würde, da er extrem viel nach vorne einfädeln kann und auch macht.
Ganz egal ob Terzic Trainer bleibt, auf den AV muss etwas passieren, spätestens im Sommer.
Vll. bekommt Terzic ja den deutschen National LAV im Kader wieder hin

Der Mann ist Interimstrainer, kein Zauberer.
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