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Die aktuelle Situation der Eintracht

28.04.2015 - 11:04 Uhr
Entscheidungen treffen ist wahrlich nicht die Stärke der Leute am Zepter hier, ich denke Leute wie Ebel müssten einfach schleunigst abgelöst werden. Ein derartiges Level an Inkompetenz hat mich echt schockiert, für so unfähig habe ich dort niemanden gehalten, aber man muss auch sehen dass der Verein dank Lieberknecht und Arnold ja quasi die letzten 10 Jahre auf Autopilot lief.
Vom Aufstiegsfavorit zur Schießbude der Liga hin zur Lachnummer Fußballdeutschlands ,da blutet ein das Eintrachtherz. Selbst für leiderprobte alte Eintrachfans kaum noch zu ertragen.
Da Ebel sich bereits am Samstag für HP stark gemacht hatte, gehe ich davon aus, dass er als Aufsichtsratsvorsitzender pro Trainerverbleib argumentiert hat - und da es keine Einigung gab, dürften andere contra HP eingestellt sein. Aber habe natürlich keinen blassen Schimmer, wie der unsägliche Krentel, Oettinger, der BS-OB oder die Wirtschaftsvertreter sich positionieren. Kann man nur spekulieren....ist aber auch müssig.
Am Mittwoch muss dann eine einheitliche Linie her - und die muss auch für Monate tragfähig sein...jetzt, da sich der AR einschaltet, kriecht in mir echt die Furcht hoch, dass da Dinge beschlossen werden, die mit Fußball-Sachverstand überhaupt nichts mehr zu tun haben...
Zitat von Elbloewe
Da Ebel sich bereits am Samstag für HP stark gemacht hatte, gehe ich davon aus, dass er als Aufsichtsratsvorsitzender pro Trainerverbleib argumentiert hat - und da es keine Einigung gab, dürften andere contra HP eingestellt sein. Aber habe natürlich keinen blassen Schimmer, wie der unsägliche Krentel, Oettinger, der BS-OB oder die Wirtschaftsvertreter sich positionieren. Kann man nur spekulieren....ist aber auch müssig.
Am Mittwoch muss dann eine einheitliche Linie her - und die muss auch für Monate tragfähig sein...jetzt, da sich der AR einschaltet, kriecht in mir echt die Furcht hoch, dass da Dinge beschlossen werden, die mit Fußball-Sachverstand überhaupt nichts mehr zu tun haben...


Und genau so wird es kommen! Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die gesamte VF im Bereich Sport inkompetent ist. Fast ein Jahrzehnt wurde sich auf das Duo TL/ MA verlassen, so dass sich der Rest komplett auf den wirtschaftlichen Bereich konzentrieren konnte. Ja, Eintracht steht wirtschaftlich recht gut da, aber sportlich geht es nun wirklich nicht mehr.

Es ist auch schade, dass sich nur Ebel den Fans präsentiert....wo ist denn der Rest wie SOV und Konsorten, die ihren Teil zu der Misere beigetragen haben? Nee, die hocken schön in der Lounge und trinken sich einen. Dass Ebel keine gute Figur abgibt mag auch den Umständen geschuldet sein. Wann gab es denn mal so eine Situation? Wahrscheinlich schickt die VF den Ebel raus, weil er mit den Fans so gut kann. Kann/ Konnte er auch. Zumindest ist es einer der wenigen, die den Verein entsprechend repräsentiert haben. Der Rest ist doch fürn Anus.

Für die Personalie HP und Co. tut es mir leid. Wahrscheinlich haben alle nur gelabert und keiner hatte eine wirkliche Vorstellung davon, wie es aussehen wird. Und nu ham'wer den Salat. Zeit geben ist das Eine, aber normalerweise sollte langsam mal was kommen - aber ohne sportliche Kompetenz (sportlicher Leiter) dreht sich das Hamsterrad immer weiter. Was wir sehen ist reiner Stillstand in allen Ebenen.

Und wer hier glaubt, dass es mit einem Trainerwechsel getan ist, der hat sich geschnitten. Diese ganze Unruhe und das Unwissen haben uns den Abstieg beschert. Und wenn sich oben nix ändert, wird sich die Unruhe und die nicht-vorhandene Kompetenz in Sachen Sport immer weiter auf die Spieler auswirken. Viel Spaß.....

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Wer nicht hüpft, der ist ein Roter
Aus der Ferne betrachtet ist es schon sehr traurig, wie euer Verein gerade sportlich abzusaufen droht. Ich hatte die Eintracht ehrlich gesagt als Aufstiegsfavoriten Nr. 1 auf dem Schirm und von Marc Arnold eine hohe Meinung, dacht er schafft dort den Turnaround. Offensichtlich hat man sich im Vorstand auch nur auf ihn verlassen, um dann recht schnell die Nerven zu verlieren ohne auf weitere sportliche Kompetenzen im und um den Verein zurückzugreifen (bzw. zurückgreifen zu können).

Euer Trainer ist mit dieser hinausgezögerten Entscheidung m. E. jedenfalls komplett enteiert. Wenn man am Mittwoch bekannt gibt, dass man mit ihm weitermacht, weiß doch jeder, dass es am Sonntag offensichtlich genügend Skepsis im Verein gab, ihm vorerst nicht das Vertrauen auszusprechen. Damit wäre er vor der Mannschaft kaum noch glaubwürdig als starker Mann zu verantworten.

Ich hoffe, dass geht zum guten aus und ihr bekommt ein, zwei sportkompetente Männer und Gesichter für einen Neuaufbau präsentiert. Darüber hinaus wird Geduld jetzt als höchstes Gut benötigt.
Man hätte MA nicht entlassen dürfen. Zumindest nicht ersatzlos.
Zitat von akki58
Habe gerade in der BZ gelesen das der Aufsichtsrat kurzfristig für Sonntag eine Sitzung einberufen hat.
Mein Traum:
Ebel u.SOV treten zurück nach dem Sie Dennis Kruppke zum neuen Sportlichen Leiter ernannt haben dessen erste Amtshandlung die Entlassung von HP und Vorstellung seines Nachfolgers Uwe Neuhaus ist. Außerdem stellt sich Bernd Gersdorf als neuer Präsident zur Verfügung!


Was genau qualifiziert (und damit meine ich nicht nur langjährige Tätigkeit im Verein) denn eigentlich einen Dennis Kruppke, dass er hier vielfach als neuer Sportlicher Leiter gewünscht wird?

Zitat von Elbloewe

Und was den Aufsichtsrat angeht: Bevor diese unfähigen Nasen irgendeinen Trainer aussuchen, halte ich lieber HP die Stange. Mögen tue ich ihn ja - und liebend gern hätte ich es, dass Eintracht mit HP Erfolg hat...auch wenn ich daran nicht mehr glauben kann. Aber der AR hat sich in meinen Augen in der Causa Arnold derart übel disqualifiziert, dass ich inständig hoffe, dass dieses Gremium keine wegweisenden Entscheidungen mehr bei der Eintracht trifft, bevor dort nicht andere Leute drinsitzen!


Dem kann ich mich leider(!) nur anschließen...
http://www.kicker.de/news/fussball/3liga/startseite/733498/artikel_pedersen_die-entscheidung-faellt-doch-erst-am-mittwoch.html

Pedersen: Die Entscheidung fällt doch erst am Mittwoch
Was für eine besch...ne Situation, schlimmer geht offenbar immer. Aber man sollte vielleicht trotzdem oder besser gesagt mehr denn je die Dinge differenziert betrachten:

- Sportlicher Leiter: Kruppke saß am Samstag auf der Bank, das ist schon mal ein deutlicher Fingerzeig. Für diesen Posten bringt er eigentlich alles mit, nur die gerade jetzt dringend benötigte Erfahrung fehlt ihm. Dass man - endlich - auf Kompetenz und Expertise aus dem Verein zurückgreifen will, ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Lars Dobbertin, gebürtiger Braunschweiger, Sportjounalist, inzwischen Rechtsanwalt in Hamburg, Spielerberater (u.a. die Ottos, Baffo), wäre eine Alternative.
Zu bedenken wäre u.a., dass Kruppke sicherlich andere Gehaltsvorstellungen haben würde.

Ebel zufolge will man, was diesen Posten angeht, während der Länderspielpause Vollzug melden. Entscheidend wäre, dass dieser neue Mann alle Befugnisse in der Hand haben und von SOV so unabhängig wie nur irgendmöglich agieren müsste.

Es wäre aus meiner Sicht im Grunde sehr sinnvoll, die Trainerfrage erst zu beantworten, wenn man diesen neuen Sportlichen Leiter eingestellt hat. Ich traue weder dem AR noch SOV zu, diese Frage selbst kompetent beantworten zu können.

- Trainer: Was Pedersen angeht, so bin ich hin- und hergerissen: Einerseits bin ich weiterhin der Auffassung, dass wir mit Pedersen einen sehr kompetenten Trainer haben. Alle Aussagen, die man aus Berlin hören könnte, gehen in diese Richtung. Gleiches gilt für unsere Spieler: Bulut, Fejzullahu, Janzer, Kruse - alle bescheinigen ihm höchste sportliche und soziale Kompetenzen. Pedersen ist viel mehr als der "sympathische Däne". Das Spiel gegen Lotte, nun unabhängig vom Ergebnis betracht, hat zudem bewiesen, dass die Mannschaft lebt und intakt ist und dass sie in der Lage ist, seine anspruchsvolle Spielidee in die Tat umzusetzen.

Andererseits hat er die Dritte Liga offenbar unterschätzt und seinen Kader überschätzt, gerade was die Leistungsträger, die er geholt hat, betrifft. Das gilt in besonderer Weise für die Position des Torwarts. Es spricht allerdings auch viel dafür, dass er bei der Kaderplanung von falschen Voraussetzungen ausgegangen ist. SOV und MA haben ihm möglicherweise mehr versprochen, als sie einhalten konnten.

Nur am Rande sei erwähnt, dass die Entscheidung für Pedersen und beispielsweise gegen Rösler höchstwahrscheinlich auch deswegen so getroffen wurde, weil man nach dem ach so furchbaren Gegurke und Gemauere unter Lieberknecht nicht nur erfolgreich, sondern auch noch schön spielen lassen wollte.

Spätestens im Nachhinein muss man zudem einräumen, dass das Risiko zu groß war, dass es falsch war, Pedersen die komplette Kaderplanung zu überlassen, sodass alle Identifikationsfiguren den Verein verlassen haben, teils aus eigenem Antrieb, teils gezwungenermaßen. Gerade Arnold hätte mehr Einfluss auf die Kadergestaltung nehmen müssen, war aber im Grunde schon kastriert.
Zumindest bei Boland und Fejzic hätte man Pedersen klar sagen müssen: Die gehören zum Inventar, die brauchen wir für die Fans, und Du wirst sie auch gut als Führungsspieler gebrauchen können, die kennen die Dritte Liga. Da gab es Fehleinschätzungen und Versäumnisse bei allen Beteiligten.

Der überflüssige Druck seitens des Vereins, aufsteigen zu müssen, und zum Teil unglückliche Spielverläufe wie in Wiesbaden oder jetzt am Samstag taten ihr Übriges, diese junge und komplett neu zusammengestellte Mannschaft zu verunsichern.
Aus dieser Negativspirale wird er sich wohl nicht mehr befreien können. Mit einem Sieg am Samstag hätte das möglicherweise noch anders ausgesehen.

Ich fürchte also, dass seine Zeit hier vorbei ist. Wie es inzwischen guter Brauch bei Eintracht ist, werden diejenigen, die eigentlich für das Sportliche verantwortlich sind, jedoch erst in aller Seelenruhe demontiert, gerne auch öffentlich, um erst dann in die Wüste geschickt zu werden.
Pedersen bekam zuletzt nur noch von Spiel zu Spiel eine Jobgarantie, ob er am Mittwoch noch eine für das Spiel in München bekommt, bezweifle ich. Über einen Nachfolger möchte ich allerdings noch nicht spekulieren.


- Geschäftsführer: Dass man mit Voigt im letzten Herbst für fünf Jahre verlängert hat und sich nicht getraut hat, dies zu kommunizieren, ist für mich der Kardinalfehler, die Erbsünde des Aufsichtsrates. Auch in diesem Punkt fehlt ihnen völlig das Verständnis dafür, dass diese Maßnahme Mitglieder und Fans zutiefst verärgert hat.

Bei Voigt, der für mich der Hauptschuldige für die ganze Misere ist, kann es erst einmal nur darum gehen, ihm möglichst schnell wieder alle sportlichen Kompetenzen zu nehmen, die er an sich gerissen hat. Was Wirtschaft und Finanzen betrifft, so könnte er von mir aus gerne weiter arbeiten, aber als alleinverantwortlicher Geschäftsführer ist er absolut untragbar und ein großes Unglück für den Verein. Am besten wäre, er würde von sich aus kündigen. Das hätte Größe, denn dann würde er auf die Abfindung verzichten. Doch darauf werden wir wohl ewig warten können.


- Präsidium, Aufsichtsrat: Auch da scheint es dringend nötig, dass die "Verantwortlichen" ihren Posten aufgeben oder dazu gezwungen werden. Viel zu lange hat man amateurhaft, dilettantisch, kurzsichtig und selbstherrlich agiert, dabei grob fahrlässig den Abstieg mit herbeigeführt und anschließend ein mangelhaftes Krisenmanagement an den Tag gelegt, das scheinbar direkt in die Vierte Liga führt.


Was der Verein dringend und sofort braucht, ist ein neues gesundes Fundament. Dafür müssen im Zweifel neue Strukturen geschaffen werden, damit kompetente Menschen diesen Verein wieder nach vorne bringen können. Das Vertrauen in diejenigen, in deren Händen im Moment die Geschicke von Eintracht liegen, ist auf alle Fälle komplett und dauerhaft zerstört.

Letztlich müsste sich also sehr schnell eine Opposition im Verein bilden, die Alternativen für die entsprechenden Posten und Positionen aufzeigen müsste.
Ein Beispiel wäre Bernd Gersdorff, der sich gestern im NDR sehr kritisch geäußert hat.

Allerdings bin ich sehr skeptisch, das man dies in der Kürze der Zeit bis zur nächsten Jahreshauptversammlung bewerkstelligen könnte, zumal der Klüngel nicht kampflos kapitulieren wird.

Was für eine besch..ne Situation.

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Mensch, saa helle, wenns ooch duster is.




Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rabona95 am 08.10.2018 um 15:56 Uhr bearbeitet
Thomas Linke wäre mein Favorit als Sportdirektor. Hat damals in Ingoldstadt gute Arbeit geleistet. Woran es letztendlich gescheitert ist, weis ich nicht. Genauso wenig kann ich den finanziellen Part beurteilen, daher schiebe ich den mal eher in einer Graustufe.

Ebenso wenig kann ich das Präsidium/AR abschließend beurteilen, da ich weder alle Informationen habe noch eine Übersicht zu ihrer Entscheidungsfindung. Daher kann man das auch nur oberflächlich betrachten und urteilen dass ihre Halbwertzeit wohl überschritten ist. Es gibt auch andere gute Menschen.

SOV z.B. wie Rabona sagt rein auf den geschäftlichen/finanziellen Bereich zu limitieren klingt gut. Dafür braucht es aber eine grundlegende Strukturreform. Was aus meiner Sicht Probleme von Morgen sind, wenn auch nicht minder wichtig.

Dennis Kruppke. Was macht der eigtl, was ist seine genaue Jobbezeichnung? War der nicht verantwortlich für das NLZ/Nachwuchsarbeit? Gut das jeder nur MA den schwarzen Peter zugeschoben hat für das Versagen der Jugendmannschaften.
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