Die aktuelle Situation der Eintracht
28.04.2015 - 11:04 Uhr
28.08.2018 - 13:06 Uhr
Zitat von WruceBillis
Auf welcher Grundlage bezichtigst du Nyman einer Absicht, wenn du sagst, wie lange er denn noch verletzt "sein will"? Es ist mal mindestens sehr zweifelhaft ob ein Spieler in seinem besten Alter, der zu den besten Stürmern der zweiten Liga gehörte, sonderlich Bock darauf hat eine halbe Ewigkeit auszufallen und nicht spielen zu können, eventuell sogar seine Karriere bedroht zu sehen.
Sowelche Kandidaten hatten wir ja schon mehrere male, Correia beispielsweise und diese verletzungsanfälligen Spieler gibt es halt leider überall. Reus beim BVB, Miyaichi bei Pauli. Ist dann leider so, aber ich bezweifle mal sehr stark dass den Spieler da irgendeine Schuld trifft.
Zitat von Vegas188
Anderes Thema, was ich einfach nur noch suspekt finde, ist Nyman. Wie lange will er denn noch verletzt sein? Ich meine mich daran zu erinnern, das MA vor Wochen meinte, dass Nyman aller Vorraussicht nach die Tage ( bzw. sehr bald) wieder ins Mannschaftstraining einsteigen sollte.. es tut sich dort einfach nichts, finde ich sehr sehr komisch.
Anderes Thema, was ich einfach nur noch suspekt finde, ist Nyman. Wie lange will er denn noch verletzt sein? Ich meine mich daran zu erinnern, das MA vor Wochen meinte, dass Nyman aller Vorraussicht nach die Tage ( bzw. sehr bald) wieder ins Mannschaftstraining einsteigen sollte.. es tut sich dort einfach nichts, finde ich sehr sehr komisch.
Auf welcher Grundlage bezichtigst du Nyman einer Absicht, wenn du sagst, wie lange er denn noch verletzt "sein will"? Es ist mal mindestens sehr zweifelhaft ob ein Spieler in seinem besten Alter, der zu den besten Stürmern der zweiten Liga gehörte, sonderlich Bock darauf hat eine halbe Ewigkeit auszufallen und nicht spielen zu können, eventuell sogar seine Karriere bedroht zu sehen.
Sowelche Kandidaten hatten wir ja schon mehrere male, Correia beispielsweise und diese verletzungsanfälligen Spieler gibt es halt leider überall. Reus beim BVB, Miyaichi bei Pauli. Ist dann leider so, aber ich bezweifle mal sehr stark dass den Spieler da irgendeine Schuld trifft.
Mag evtl falsch rüber gekommen zu sein, ich unterstelle Nyman hier auf gar keinen Fall etwas. Hatte 2 etwas längere Gespräche mit ihm, er scheint nen echt guter Kerl zu sein. Allerdings finde ich es einfach nur komisch, da es sich nun so in die Länge zieht. Vor Wochen hieß es er sei im Aufbautraining und wenige Tage vor der Rückkehr im Mannschaftstraining. Seitdem sind Wochen vergangen und seitens des Verein kommt leider keine wirkliche Meldung, außer er befindet sich weiterhin im Aufbautraining. Oder ich habe es eine genaue Meldung einfach verpasst. Finde ich alles ein bisschen komisch und unglücklich, allerdings Nyman selbst eine Schuld zuzuweisen wollte ich nicht.
28.08.2018 - 13:12 Uhr
Zitat von WieSun
Danke, einer der ganz ganz wenigen Beiträgen in sämtlichen Communities seit Sonntag, den man komplett unterschreiben kann. Ich frage mich manchmal auch, wie man so engstirnig sein kann. Die Erfolge der letzten Jahre werden ausschließlich mit TL verknüpft und die Misserfolge, vorallem der letzen Monate/Jahre, werden ausschließlich mit MA verknüpft.
Wie oft war man letzte Saison im Stadion oder sogar in der Relegationssaison und es wurde sich über das "Spiel" der Eintracht beschwert und indirekt über TL. Da kamen so Punkte wie:
- Immer nur hoch und weit und keine Spiel hinten raus
- Ändert immer die Aufstellung und reagiert auf den Gegner, anstatt das eigene System durchzudrücken
- Spieler die gute Leistungen gebracht haben (auch nach Einwechselung), sitzen im nächsten Spiel auf der Bank
- Es kommen keine jugen Spieler rein und der eigenen Nachwuchs wird vernachlässigt
- usw...
All das wurde jetzt zum Großteil geändert/umgesetzt, bzw. es wurde eine genaue Philosophie ausgegeben. Natürlich funktioniert da noch nicht alles und das Spiel gegen Fortuna war erschreckend, aber trotzdem wollen viele aufeinmal wieder zum ach so tollen TL-Fußball zurück? Und dann noch kurz zu MA. Wie stellen die Leute sich das denn bitte vor? Mal angenommen auch MA wäre vor diese Saison gegangen (worden). Wer hätte sich dann bitte um einen neuen Trainer bzw. Spieler kümmern sollen? Da wäre dann nur irgendwas halbgares vom Vorstand rausgekommen, um erstmal überhaupt wieder handlungsfähig zu sein. Es haben sich doch nun schon alle darüber aufgeregt, dass die Trainersuche so lange gedauert hat und das neue Spieler so spät verpflichtet wurden. Glauben die das wäre schneller oder besser gegangen, wenn auch MA weg gewesen wäre?
Ja, TL hat über die 10 Jahre unglaubliches für die Eintracht geleistet, aber trotzdem darf man da auch nicht MA vergessen, denn komplett alleine hat da keiner etwas Großes erreicht.
Und um das kurz klarzustellen, ja, ich war Sonntag auch im Stadion und auch ich bin nach der Leistung immernoch sehr ratlos und extrem enttäuscht! Klar, ist vieles noch nicht so wie es sein sollte, aber solche Schwankungen muss man einer so jungen Mannschaft evtl. auch eingestehen können. Aber jetzt das komplette Konstrukt schon wieder über den Haufen zu werfen, ist für mich der komplett falsche Weg.
Zum Schluss aber noch was ganz wichtiges. Die, die momentan an dieser ganzen Situation zwischen Fans-Vorstand-MA mit am wenigsten können, ist unsere neue junge Mannschaft. Deshalb hoffe ich, dass im nächsten (Heim-)Spiel die Mannschaft wieder voll unterstützt wird und diese nicht bei jeder missglückten Aktion gleich wieder ausgepfiffen wird. Aber ich habe leider die Befürchtung, dass viele nicht in der Lage sein werden, über ihren eigenen Schatten zu springen.
Zitat von Vegas188
Ich muss hier jetzt einfach mal Dampf rauslassen! Wie können manche wirklich so verblendet sein? Wir haben letzte Saison unter TL den schlechtesten, aber auch wirklich schlimmsten grotten Fussball erlebt. Wie kann man jetzt nur so sein und TL Sprechchöre anstimmen? Letzte Saison vergessen, was das für ein Gebolze war? Da spielt unsere Mannschaft jetzt in meinen Augen schon besser und es sind wenigstens ab und zu schonmal Spielzüge und eine Idee zu erkennen. Schonmal an HP gedacht?? Wie soll er sich denn fühlen, seine erste Station als Cheftrainer, dazu ein mega sympathischer Typ und er muss sich TL Rufe anhören? Für ihn ein Schlag in die Fresse, besser noch ein Uppercut vom allerfeinsten. Ich mag es einfach nicht verstehen. Klar ist die Situation auch alles andere als leicht, für mich und für uns alle! Das mittlerweile die Mehrheit gegen MA ist , kann ich auch nur zum Teil verstehen. Desweiteren wenn ich lese, dass manche zu MA marschieren wollen, da frag ich mich, spinnen die eig ?? Wollen die meisten wirklich wieder in Aktionismus verfallen? Und Trainer und Manager wie Unterhosen wechseln? Dann wird alles nach hinten losgehen! Jetzt MA zu entlassen hätte einfach keinen Sinn. Dann bitte zur Winterpause mit ordentlich Vorlauf um einen adäquaten Manager zu präsentieren. Klar ich bin auch sehr sehr enttäuscht und mir fällt es im Moment schwer wirklich positives zu finden, sich jetzt allerdings von den eingeschlagenen Weg mit HP abzuwenden, wäre der größte Fehler! Der Vorstand hat sich zum Glück schon zu HP bekannt und ich hoffe, dass es die Mehrheit der Fans auch tun werden. Sonst wird alles nach hinten losgehen. Zum Glück sehen es viele so wie ich, allerdings sieht es mittlerweile die Mehrheit meinem Gefühles nach nicht so !
Ich muss hier jetzt einfach mal Dampf rauslassen! Wie können manche wirklich so verblendet sein? Wir haben letzte Saison unter TL den schlechtesten, aber auch wirklich schlimmsten grotten Fussball erlebt. Wie kann man jetzt nur so sein und TL Sprechchöre anstimmen? Letzte Saison vergessen, was das für ein Gebolze war? Da spielt unsere Mannschaft jetzt in meinen Augen schon besser und es sind wenigstens ab und zu schonmal Spielzüge und eine Idee zu erkennen. Schonmal an HP gedacht?? Wie soll er sich denn fühlen, seine erste Station als Cheftrainer, dazu ein mega sympathischer Typ und er muss sich TL Rufe anhören? Für ihn ein Schlag in die Fresse, besser noch ein Uppercut vom allerfeinsten. Ich mag es einfach nicht verstehen. Klar ist die Situation auch alles andere als leicht, für mich und für uns alle! Das mittlerweile die Mehrheit gegen MA ist , kann ich auch nur zum Teil verstehen. Desweiteren wenn ich lese, dass manche zu MA marschieren wollen, da frag ich mich, spinnen die eig ?? Wollen die meisten wirklich wieder in Aktionismus verfallen? Und Trainer und Manager wie Unterhosen wechseln? Dann wird alles nach hinten losgehen! Jetzt MA zu entlassen hätte einfach keinen Sinn. Dann bitte zur Winterpause mit ordentlich Vorlauf um einen adäquaten Manager zu präsentieren. Klar ich bin auch sehr sehr enttäuscht und mir fällt es im Moment schwer wirklich positives zu finden, sich jetzt allerdings von den eingeschlagenen Weg mit HP abzuwenden, wäre der größte Fehler! Der Vorstand hat sich zum Glück schon zu HP bekannt und ich hoffe, dass es die Mehrheit der Fans auch tun werden. Sonst wird alles nach hinten losgehen. Zum Glück sehen es viele so wie ich, allerdings sieht es mittlerweile die Mehrheit meinem Gefühles nach nicht so !
Danke, einer der ganz ganz wenigen Beiträgen in sämtlichen Communities seit Sonntag, den man komplett unterschreiben kann. Ich frage mich manchmal auch, wie man so engstirnig sein kann. Die Erfolge der letzten Jahre werden ausschließlich mit TL verknüpft und die Misserfolge, vorallem der letzen Monate/Jahre, werden ausschließlich mit MA verknüpft.
Wie oft war man letzte Saison im Stadion oder sogar in der Relegationssaison und es wurde sich über das "Spiel" der Eintracht beschwert und indirekt über TL. Da kamen so Punkte wie:
- Immer nur hoch und weit und keine Spiel hinten raus
- Ändert immer die Aufstellung und reagiert auf den Gegner, anstatt das eigene System durchzudrücken
- Spieler die gute Leistungen gebracht haben (auch nach Einwechselung), sitzen im nächsten Spiel auf der Bank
- Es kommen keine jugen Spieler rein und der eigenen Nachwuchs wird vernachlässigt
- usw...
All das wurde jetzt zum Großteil geändert/umgesetzt, bzw. es wurde eine genaue Philosophie ausgegeben. Natürlich funktioniert da noch nicht alles und das Spiel gegen Fortuna war erschreckend, aber trotzdem wollen viele aufeinmal wieder zum ach so tollen TL-Fußball zurück? Und dann noch kurz zu MA. Wie stellen die Leute sich das denn bitte vor? Mal angenommen auch MA wäre vor diese Saison gegangen (worden). Wer hätte sich dann bitte um einen neuen Trainer bzw. Spieler kümmern sollen? Da wäre dann nur irgendwas halbgares vom Vorstand rausgekommen, um erstmal überhaupt wieder handlungsfähig zu sein. Es haben sich doch nun schon alle darüber aufgeregt, dass die Trainersuche so lange gedauert hat und das neue Spieler so spät verpflichtet wurden. Glauben die das wäre schneller oder besser gegangen, wenn auch MA weg gewesen wäre?
Ja, TL hat über die 10 Jahre unglaubliches für die Eintracht geleistet, aber trotzdem darf man da auch nicht MA vergessen, denn komplett alleine hat da keiner etwas Großes erreicht.
Und um das kurz klarzustellen, ja, ich war Sonntag auch im Stadion und auch ich bin nach der Leistung immernoch sehr ratlos und extrem enttäuscht! Klar, ist vieles noch nicht so wie es sein sollte, aber solche Schwankungen muss man einer so jungen Mannschaft evtl. auch eingestehen können. Aber jetzt das komplette Konstrukt schon wieder über den Haufen zu werfen, ist für mich der komplett falsche Weg.
Zum Schluss aber noch was ganz wichtiges. Die, die momentan an dieser ganzen Situation zwischen Fans-Vorstand-MA mit am wenigsten können, ist unsere neue junge Mannschaft. Deshalb hoffe ich, dass im nächsten (Heim-)Spiel die Mannschaft wieder voll unterstützt wird und diese nicht bei jeder missglückten Aktion gleich wieder ausgepfiffen wird. Aber ich habe leider die Befürchtung, dass viele nicht in der Lage sein werden, über ihren eigenen Schatten zu springen.
5 Daumen hoch! Ich sehe es 100% genau so.
Vor allem , wenn man bei FB mal rumschaut, es ist erschreckend wie viele, ja noch in dieser Woche MA'S Kopf fordern, am besten noch Donnerstag Mittag, dass man noch nen halben Tag Zeit hat, sich um neue Spieler zu kümmern. In meinen Augen hat MA eine solide Leistung abgeleistet, klar waren auch Hafensänger dabei, aber denke man mal was für Spieler er an Land gezogen hat, die vorher keiner kannte; einen Decarli, Bicackic, Hernandez, Abdullahi( sehr sehr großes Talent) ich könnte noch ein paar aufzählen. Es wird immer so getan, als hätte MA nur Scheiße gebaut und das missfällt mir völlig.
Ich kann auch nur hoffen, dass die Mannschaft ihren Weg bei behält , sie ist jetzt schon genug unter Druck und das schlimmste kann sein, dass sie jetzt total vor Angst von den Fans verkrampft. Dort sind jetzt Kapitän, Präsident, der vllt auch mal in der Kabine vorbeischaut, Trainer und noch paar andere gefragt. HP tut mir einfach leid, sich TL Sprechchöre anhören zu müssen ist ein Schlag in die Fresse.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vegas188 am 28.08.2018 um 13:18 Uhr bearbeitet
28.08.2018 - 13:26 Uhr
Zitat von Vegas188
Mag evtl falsch rüber gekommen zu sein, ich unterstelle Nyman hier auf gar keinen Fall etwas. Hatte 2 etwas längere Gespräche mit ihm, er scheint nen echt guter Kerl zu sein. Allerdings finde ich es einfach nur komisch, da es sich nun so in die Länge zieht. Vor Wochen hieß es er sei im Aufbautraining und wenige Tage vor der Rückkehr im Mannschaftstraining. Seitdem sind Wochen vergangen und seitens des Verein kommt leider keine wirkliche Meldung, außer er befindet sich weiterhin im Aufbautraining. Oder ich habe es eine genaue Meldung einfach verpasst. Finde ich alles ein bisschen komisch und unglücklich, allerdings Nyman selbst eine Schuld zuzuweisen wollte ich nicht.
Zitat von WruceBillis
Auf welcher Grundlage bezichtigst du Nyman einer Absicht, wenn du sagst, wie lange er denn noch verletzt "sein will"? Es ist mal mindestens sehr zweifelhaft ob ein Spieler in seinem besten Alter, der zu den besten Stürmern der zweiten Liga gehörte, sonderlich Bock darauf hat eine halbe Ewigkeit auszufallen und nicht spielen zu können, eventuell sogar seine Karriere bedroht zu sehen.
Sowelche Kandidaten hatten wir ja schon mehrere male, Correia beispielsweise und diese verletzungsanfälligen Spieler gibt es halt leider überall. Reus beim BVB, Miyaichi bei Pauli. Ist dann leider so, aber ich bezweifle mal sehr stark dass den Spieler da irgendeine Schuld trifft.
Zitat von Vegas188
Anderes Thema, was ich einfach nur noch suspekt finde, ist Nyman. Wie lange will er denn noch verletzt sein? Ich meine mich daran zu erinnern, das MA vor Wochen meinte, dass Nyman aller Vorraussicht nach die Tage ( bzw. sehr bald) wieder ins Mannschaftstraining einsteigen sollte.. es tut sich dort einfach nichts, finde ich sehr sehr komisch.
Anderes Thema, was ich einfach nur noch suspekt finde, ist Nyman. Wie lange will er denn noch verletzt sein? Ich meine mich daran zu erinnern, das MA vor Wochen meinte, dass Nyman aller Vorraussicht nach die Tage ( bzw. sehr bald) wieder ins Mannschaftstraining einsteigen sollte.. es tut sich dort einfach nichts, finde ich sehr sehr komisch.
Auf welcher Grundlage bezichtigst du Nyman einer Absicht, wenn du sagst, wie lange er denn noch verletzt "sein will"? Es ist mal mindestens sehr zweifelhaft ob ein Spieler in seinem besten Alter, der zu den besten Stürmern der zweiten Liga gehörte, sonderlich Bock darauf hat eine halbe Ewigkeit auszufallen und nicht spielen zu können, eventuell sogar seine Karriere bedroht zu sehen.
Sowelche Kandidaten hatten wir ja schon mehrere male, Correia beispielsweise und diese verletzungsanfälligen Spieler gibt es halt leider überall. Reus beim BVB, Miyaichi bei Pauli. Ist dann leider so, aber ich bezweifle mal sehr stark dass den Spieler da irgendeine Schuld trifft.
Mag evtl falsch rüber gekommen zu sein, ich unterstelle Nyman hier auf gar keinen Fall etwas. Hatte 2 etwas längere Gespräche mit ihm, er scheint nen echt guter Kerl zu sein. Allerdings finde ich es einfach nur komisch, da es sich nun so in die Länge zieht. Vor Wochen hieß es er sei im Aufbautraining und wenige Tage vor der Rückkehr im Mannschaftstraining. Seitdem sind Wochen vergangen und seitens des Verein kommt leider keine wirkliche Meldung, außer er befindet sich weiterhin im Aufbautraining. Oder ich habe es eine genaue Meldung einfach verpasst. Finde ich alles ein bisschen komisch und unglücklich, allerdings Nyman selbst eine Schuld zuzuweisen wollte ich nicht.
Hab nochmal drüber gelesen, war eine unglückliche Wortwahl von mir im ersten Post. Falls du das lesen solltest Christoffer, nicht so gemeint
28.08.2018 - 13:33 Uhr
Zunächst mal finde ich gut, dass die meisten Kommentare von einem kühlen Kopf gekennzeichnet sind. Dann muss ich auch erwähnen, dass ich den Offenen Brief der Vereinsführung wirklich geil finde, nicht nur weil er den Ton trifft und auch zeigt, dass dort inhaltlich richtig analysiert wird, sondern weil man in Sachen Kommunikation mit den Fans Versprechen einlöst und auch da Dinge verbessert werden. Ganz großes Lob daher, das ist großes Kino und macht mir Mut. Zudem sollte dies auch ein Signal für diejenigen sein, die zuletzt oft verächtlich vom "Kubus" sprachen. Ich bin stolz auf unseren Präsidenten, der nimmt sich offenbar Dinge zu Herzen, ohne dabei den Kopf zu verlieren. Da dürfen wir uns glücklich schätzen, dass wir da keinen Blender sitzen haben, der sich darstellen muss und dazu in Aktionismus verfällt. Ganz toll!
Dann möchte ich noch auf den aus meiner Sicht validesten Kritikpunkt von @Xeintracht eingehen, den ich als Verbesserungsvorschlag verstehe. Die anderen lasse ich mal unberücksichtigt, nicht weil ich diesen ausweichen möchte, sondern weil dieser aus meiner Sicht der berechtigste Punkt ist, der es auch wert ist umfassender diskutiert zu werden. Dies nur zu Erläuterung vorab.
Zunächst mal sind die Aufgaben bei Eintracht für mich klar verteilt, aber man kann natürlich berechtigt die Frage stellen, ob die checks and balances so strukturell richtig verteilt sind oder ob da Handlungsnotwendigkeit besteht. Wenn man die Äußerungen von Ebel in der Sommerpause im Detail gelesen hat, wurde die Frage im Zusammenhang mit Transfers auch vereinsintern thematisiert, diskutiert und die internen Prozesse, wer da alles einbezogen wird, um dann für Verpflichtungen grünes Licht zu geben, auf eine breitere Basis gestellt. Das ist also bereits intern angepackt worden, ohne dass da öffentlich großes Bohei drum gemacht wurde. Ebel hat das nur in einem Nebensatz im Zeitungsinterview mal erwähnt, was ich sehr souverän finde, weil so niemand an den Pranger gestellt wurde für Prozesse, die da wohl nicht ganz optimal liefen und die man nun verbessern wollte. So muss das.
Nichtsdestotrotz kann man natürlich die Frage stellen, ob man größere formale Strukturen braucht. Üblicherweise wird das bei größeren Vereinen dadurch getan, dass man nochmal einen Sportdirektor installiert, der dann explizit diesen Bereich gegenchecked. Die Frage ob Eintracht so etwas braucht, kann man natürlich stellen und ich interpretiere die Kritik dahingehend, dass dies ein Verbesserungsvorschlag dazu ist. Dazu muss man natürlich schauen, warum sowas anderswo gemacht wird.
Schlussendlich ist das eine organisatorische Struktur, die vorallem größere Vereine haben und praktizieren. Wenn man sieht, dass in der Bundesliga für einen Spieler allein höhere Mios an Vermögenswerten für Ablösen und vorallem für die gern von Fans vergessenen vertraglich zugesicherten Gehälter aufgewendet werden, macht das da natürlich besonderen Sinn, denn dass darüber nur eine Einzelperson entscheidet, ist natürlich nicht angebracht. Aber man kann natürlich auch argumentieren, dass das auch auf viel kleinerem Niveau Sinn macht, weil der Impact für Eintracht da ebenso schwerwiegend ist. Das stimmt so weit.
Der Nachteil einer solchen zusätzlichen Struktur ist, dass die Entscheidungsprozesse sehr starr, aufgebläht und zeitlich länger werden. Ein gravierender Nachteil, den insbesondere kleinere Vereine gern zu ihren Gunsten ausnutzen, weil sie schlicht schneller und flexibler agieren können. Man denke nur bspw an Aue, die das auch zuletzt gern getan haben. Und ich erinnere hier nur daran, dass es vielen Eintracht-Fans schon bei der Trainersuche, die ja von möglichst vielen im Verein getragen werden sollte, viel zu lange dauerte und ihr Geduldsfaden dabei dergestalt gerissen ist, dass sie das als Verschulden Marc Arnold anlasten wollten, obwohl der dabei genau solch einen umfassenden Prozess eingehalten hat.
Das bedeutet also, dass man solche Geduldsspiele zukünftig häufiger will und man auch auf dem Transfermarkt wie ein behäbiger Tanker agieren möchte. Ein umfassender Umbau wie zuletzt, der schon in der Sommerpause alle personellen Ressourcen beanspruchte, weshalb auch das Sommerfest ausfiel, würde dadurch natürlich nochmal verkompliziert und in die Länge gezogen. Ob sowas dann überhaupt noch ansatzweise in der Zeit zu leisten wäre, halte ich für sehr fraglich. Schlussendlich würde man auch den Vorteil der Vergangenheit aufgeben durch kurze Entscheidungswege schneller agieren zu können.
Aber man kann sowas natürlich machen, wie das dann allerdings beim Normal-Fan aus der Süd ankommt, dem schon jetzt der sehr kurze Geduldsfaden oft & schnell reißt, will ich mir allerdings nicht vorstellen. Sowas mag anderswo Sinn ergeben, aber auf die Nachteile einer solchen Konstruktion ist man hier gedanklich nichtmal ansatzweise eingestellt. Da ist mir dann doch lieber, wenn man die Prozesse in schlankeren Strukturen organisiert (wie Ebel das eben schon macht). Insofern wäre das nur die kopflose Übernahme von Strukturen, die man von größeren Vereinen kennt, ohne die gravierenden Folgen und Nachteile solcher Konstruktionen näher zu betrachten.
Ein Wort noch zu Marc Arnold. Er hat bis 2019 Vertrag und ich sehe wirklich nicht, dass man ihm zuletzt gravierende Fehler vorwerfen könnte. Ich hab in der letzten Saison auch Kritik bzgl der Transferpolitik geäußert, kann aber nicht verstehen, dass einige da ihre persönliche Abneigung so freien Lauf lassen und ihm immer nur zum Generalverantwortlichen erklären, wenn es nicht läuft und dabei dann komplett vergessen, dass er auch an allen Erfolgen und Aufstiegen großen Anteil hatte. Und ich könnte gut verstehen, wenn ER und nicht der Verein eine Fortsetzung über 2019 hinaus ablehnt, denn wer von Euch hätte bitte Bock weiter zu machen, wenn Aufstiege immer nur als Leistungen des Trainers verbucht werden, der dann fett abgefeiert wird, der Anteil der Arbeit anderer aber immer nur dann in den Fokus der Fans rückt, wenn es nicht läuft und man dann noch solche Chöre wie zuletzt kassiert? Ich verstehe das nicht, wie man als Fan so vernagelt sein kann und die Ungerechtigkeit dessen nicht sieht. Aber bitte, meiner Vermutung nach hatte Arnold im Sommer sicher Angebote vom HSV und anderen, aber ich schätze, dass er die nicht angenommen hat, weil er sich verpflichtet fühlt, Eintracht nicht in dieser schwierigen Lage hängen zu lassen, auch wenn es leicht gewesen wäre. Das spricht sehr für ihn, nach meiner Meinung will er hier die Dinge so geregelt zurücklassen, dass damit die Vorraussetzungen für einen Wiederaufstieg gegeben sind. Und zwar mit einem nachhaltigen Konzept und dann wird er nächstes Jahr gehen, weil ihm sehe bewusst ist, dass ihm einige Fans keine Chance geben egal wie gut er seinen Job macht. Und dann dürfen sich einige freuen, die es immer besser wussten und könnten. Aber dann schaumer mal, ob wir dann wirklich einen bekommen, der es ebenso geräuschlos macht und erträgt. Ich finde es allerdings unwürdig von der Süd so mit ihm umzugehen, ihn immer nur zum Sündenbock zu erklären, wenn einer gebraucht wird. Zum Glück macht das die Vereinsführung nicht und ich glaube, die können das auch gut und besser einschätzen, was er leistet als die nörgelnden Besserwisser, die aber selbst bei einem Bruchteil an Kritik höchst empfindlich reagieren. Nunja.
PS: Mit den "Besserwissern" will ich niemanden konkret ansprechen, nur um das klar zu stellen. Wer sich den Schuh anzieht, soll das tun, aber dann macht er oder sie das selbst und nicht ich.
Dann möchte ich noch auf den aus meiner Sicht validesten Kritikpunkt von @Xeintracht eingehen, den ich als Verbesserungsvorschlag verstehe. Die anderen lasse ich mal unberücksichtigt, nicht weil ich diesen ausweichen möchte, sondern weil dieser aus meiner Sicht der berechtigste Punkt ist, der es auch wert ist umfassender diskutiert zu werden. Dies nur zu Erläuterung vorab.
Zitat von Xeintracht
1. Bei aller sehr guten Arbeit die Infrastrultur aufzubauen ist komplett vernachlaessigt worden eine kompetent sportliche Aufsicht zu installieren. Ebel ist das sicherlich nicht. MA und SOV koennen allein bestimmen ohne Kontrolle wie der Verein sich sportlich aufstellt. Wir kommen nun in eine Situation wo eventuell gehandlet werden muss, wer zieht da die Faeden im Hintergrund und bereitet das vor?
1. Bei aller sehr guten Arbeit die Infrastrultur aufzubauen ist komplett vernachlaessigt worden eine kompetent sportliche Aufsicht zu installieren. Ebel ist das sicherlich nicht. MA und SOV koennen allein bestimmen ohne Kontrolle wie der Verein sich sportlich aufstellt. Wir kommen nun in eine Situation wo eventuell gehandlet werden muss, wer zieht da die Faeden im Hintergrund und bereitet das vor?
Zunächst mal sind die Aufgaben bei Eintracht für mich klar verteilt, aber man kann natürlich berechtigt die Frage stellen, ob die checks and balances so strukturell richtig verteilt sind oder ob da Handlungsnotwendigkeit besteht. Wenn man die Äußerungen von Ebel in der Sommerpause im Detail gelesen hat, wurde die Frage im Zusammenhang mit Transfers auch vereinsintern thematisiert, diskutiert und die internen Prozesse, wer da alles einbezogen wird, um dann für Verpflichtungen grünes Licht zu geben, auf eine breitere Basis gestellt. Das ist also bereits intern angepackt worden, ohne dass da öffentlich großes Bohei drum gemacht wurde. Ebel hat das nur in einem Nebensatz im Zeitungsinterview mal erwähnt, was ich sehr souverän finde, weil so niemand an den Pranger gestellt wurde für Prozesse, die da wohl nicht ganz optimal liefen und die man nun verbessern wollte. So muss das.
Nichtsdestotrotz kann man natürlich die Frage stellen, ob man größere formale Strukturen braucht. Üblicherweise wird das bei größeren Vereinen dadurch getan, dass man nochmal einen Sportdirektor installiert, der dann explizit diesen Bereich gegenchecked. Die Frage ob Eintracht so etwas braucht, kann man natürlich stellen und ich interpretiere die Kritik dahingehend, dass dies ein Verbesserungsvorschlag dazu ist. Dazu muss man natürlich schauen, warum sowas anderswo gemacht wird.
Schlussendlich ist das eine organisatorische Struktur, die vorallem größere Vereine haben und praktizieren. Wenn man sieht, dass in der Bundesliga für einen Spieler allein höhere Mios an Vermögenswerten für Ablösen und vorallem für die gern von Fans vergessenen vertraglich zugesicherten Gehälter aufgewendet werden, macht das da natürlich besonderen Sinn, denn dass darüber nur eine Einzelperson entscheidet, ist natürlich nicht angebracht. Aber man kann natürlich auch argumentieren, dass das auch auf viel kleinerem Niveau Sinn macht, weil der Impact für Eintracht da ebenso schwerwiegend ist. Das stimmt so weit.
Der Nachteil einer solchen zusätzlichen Struktur ist, dass die Entscheidungsprozesse sehr starr, aufgebläht und zeitlich länger werden. Ein gravierender Nachteil, den insbesondere kleinere Vereine gern zu ihren Gunsten ausnutzen, weil sie schlicht schneller und flexibler agieren können. Man denke nur bspw an Aue, die das auch zuletzt gern getan haben. Und ich erinnere hier nur daran, dass es vielen Eintracht-Fans schon bei der Trainersuche, die ja von möglichst vielen im Verein getragen werden sollte, viel zu lange dauerte und ihr Geduldsfaden dabei dergestalt gerissen ist, dass sie das als Verschulden Marc Arnold anlasten wollten, obwohl der dabei genau solch einen umfassenden Prozess eingehalten hat.
Das bedeutet also, dass man solche Geduldsspiele zukünftig häufiger will und man auch auf dem Transfermarkt wie ein behäbiger Tanker agieren möchte. Ein umfassender Umbau wie zuletzt, der schon in der Sommerpause alle personellen Ressourcen beanspruchte, weshalb auch das Sommerfest ausfiel, würde dadurch natürlich nochmal verkompliziert und in die Länge gezogen. Ob sowas dann überhaupt noch ansatzweise in der Zeit zu leisten wäre, halte ich für sehr fraglich. Schlussendlich würde man auch den Vorteil der Vergangenheit aufgeben durch kurze Entscheidungswege schneller agieren zu können.
Aber man kann sowas natürlich machen, wie das dann allerdings beim Normal-Fan aus der Süd ankommt, dem schon jetzt der sehr kurze Geduldsfaden oft & schnell reißt, will ich mir allerdings nicht vorstellen. Sowas mag anderswo Sinn ergeben, aber auf die Nachteile einer solchen Konstruktion ist man hier gedanklich nichtmal ansatzweise eingestellt. Da ist mir dann doch lieber, wenn man die Prozesse in schlankeren Strukturen organisiert (wie Ebel das eben schon macht). Insofern wäre das nur die kopflose Übernahme von Strukturen, die man von größeren Vereinen kennt, ohne die gravierenden Folgen und Nachteile solcher Konstruktionen näher zu betrachten.
Ein Wort noch zu Marc Arnold. Er hat bis 2019 Vertrag und ich sehe wirklich nicht, dass man ihm zuletzt gravierende Fehler vorwerfen könnte. Ich hab in der letzten Saison auch Kritik bzgl der Transferpolitik geäußert, kann aber nicht verstehen, dass einige da ihre persönliche Abneigung so freien Lauf lassen und ihm immer nur zum Generalverantwortlichen erklären, wenn es nicht läuft und dabei dann komplett vergessen, dass er auch an allen Erfolgen und Aufstiegen großen Anteil hatte. Und ich könnte gut verstehen, wenn ER und nicht der Verein eine Fortsetzung über 2019 hinaus ablehnt, denn wer von Euch hätte bitte Bock weiter zu machen, wenn Aufstiege immer nur als Leistungen des Trainers verbucht werden, der dann fett abgefeiert wird, der Anteil der Arbeit anderer aber immer nur dann in den Fokus der Fans rückt, wenn es nicht läuft und man dann noch solche Chöre wie zuletzt kassiert? Ich verstehe das nicht, wie man als Fan so vernagelt sein kann und die Ungerechtigkeit dessen nicht sieht. Aber bitte, meiner Vermutung nach hatte Arnold im Sommer sicher Angebote vom HSV und anderen, aber ich schätze, dass er die nicht angenommen hat, weil er sich verpflichtet fühlt, Eintracht nicht in dieser schwierigen Lage hängen zu lassen, auch wenn es leicht gewesen wäre. Das spricht sehr für ihn, nach meiner Meinung will er hier die Dinge so geregelt zurücklassen, dass damit die Vorraussetzungen für einen Wiederaufstieg gegeben sind. Und zwar mit einem nachhaltigen Konzept und dann wird er nächstes Jahr gehen, weil ihm sehe bewusst ist, dass ihm einige Fans keine Chance geben egal wie gut er seinen Job macht. Und dann dürfen sich einige freuen, die es immer besser wussten und könnten. Aber dann schaumer mal, ob wir dann wirklich einen bekommen, der es ebenso geräuschlos macht und erträgt. Ich finde es allerdings unwürdig von der Süd so mit ihm umzugehen, ihn immer nur zum Sündenbock zu erklären, wenn einer gebraucht wird. Zum Glück macht das die Vereinsführung nicht und ich glaube, die können das auch gut und besser einschätzen, was er leistet als die nörgelnden Besserwisser, die aber selbst bei einem Bruchteil an Kritik höchst empfindlich reagieren. Nunja.
PS: Mit den "Besserwissern" will ich niemanden konkret ansprechen, nur um das klar zu stellen. Wer sich den Schuh anzieht, soll das tun, aber dann macht er oder sie das selbst und nicht ich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schoenhauser am 28.08.2018 um 13:47 Uhr bearbeitet
28.08.2018 - 13:51 Uhr
Ein Wort noch zu Marc Arnold. Er hat bis 2019 Vertrag und ich sehe wirklich nicht, dass man ihm zuletzt gravierende Fehler vorwerfen könnte. Ich hab in der letzten Saison auch Kritik bzgl der Transferpolitik geäußert, kann aber nicht verstehen, dass einige da ihre persönliche Abneigung so freien Lauf lassen und ihm immer nur zum Generalverantwortlichen erklären, wenn es nicht läuft und dabei dann komplett vergessen, dass er auch an allen Erfolgen und Aufstiegen großen Anteil hatte. Und ich könnte gut verstehen, wenn ER und nicht der Verein eine Fortsetzung über 2019 hinaus ablehnt, denn wer von Euch hätte bitte Bock weiter zu machen, wenn Aufstiege immer nur als Leistungen des Trainers verbucht werden, der dann fett abgefeiert wird, der Anteil der Arbeit anderer aber immer nur dann in den Fokus der Fans rückt, wenn es nicht läuft und man dann noch solche Chöre wie zuletzt kassiert? Ich verstehe das nicht, wie man als Fan so vernagelt sein kann und die Ungerechtigkeit dessen nicht sieht. Aber bitte, meiner Vermutung nach hatte Arnold im Sommer sicher Angebote vom HSV und anderen, aber ich schätze, dass er die nicht angenommen hat, weil er sich verpflichtet fühlt, Eintracht nicht in dieser schwierigen Lage hängen zu lassen, auch wenn es leicht gewesen wäre. Das spricht sehr für ihn, nach meiner Meinung will er hier die Dinge so geregelt zurücklassen, dass damit die Vorraussetzungen für einen Wiederaufstieg gegeben sind. Und zwar mit einem nachhaltigen Konzept und dann wird er nächstes Jahr gehen, weil ihm sehe bewusst ist, dass ihm einige Fans keine Chance geben egal wie gut er seinen Job macht. Und dann dürfen sich einige freuen, die es immer besser wussten und könnten. Aber dann schaumer mal, ob wir dann wirklich einen bekommen, der es ebenso geräuschlos macht und erträgt. Ich finde es allerdings unwürdig von der Süd so mit ihm umzugehen, ihn immer nur zum Sündenbock zu erklären, wenn einer gebraucht wird. Zum Glück macht das die Vereinsführung nicht und ich glaube, die können das auch gut und besser einschätzen, was er leistet als die nörgelnden Besserwisser, die aber selbst bei einem Bruchteil an Kritik höchst empfindlich reagieren. Nunja.

stimme ich voll und ganz zu.

stimme ich voll und ganz zu.Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vegas188 am 28.08.2018 um 13:51 Uhr bearbeitet
28.08.2018 - 15:06 Uhr
Sehr gut von @Schoenhauser analysiert, was auch vorallem die Strukturen innerhalb einer Vereinsführung angeht.
Dazu nur als kleine Ergänzung und Info, dass die ersten lautstarken und gemeinsamen "Arnold Raus-Rufe" von der Ost initiiert wurden. Die Süd ist darauf tatsächlich erst etwas später eingestiegen.
Dazu nur als kleine Ergänzung und Info, dass die ersten lautstarken und gemeinsamen "Arnold Raus-Rufe" von der Ost initiiert wurden. Die Süd ist darauf tatsächlich erst etwas später eingestiegen.
28.08.2018 - 16:54 Uhr
Vorweg: Nur damit keine Legenden entstehen, ich habe (ausnahmsweise saß ich im Familienblock gegen Fortuna Köln) zu keinem Zeitpunkt TL-Sprechchöre gehört.
Arnold ist insofern nicht ganz der falsche Adressat für die Kritik, weil er - im Grunde zum zweiten Mal - offenbar größere Schwierigkeiten hat, dem jeweiligen Trainer einen Kader an die Hand zu geben, mit dem er die von der Vereinsspitze vorgegebenen Ziele realistischerweise anstreben kann.
Wie gesagt, wer sein Tafelsilber anpreist wie Sauerbier, muss sich nicht wundern, wenn er keine adäquaten Angebote bekommt, und dies vor allem dann nicht, wenn zwei von drei "Verkaufsobjekten" aktuell nicht einsatzfähig sind.
Unser neuer erster Anzug sitzt zum Teil nicht schlecht und könnte noch recht schick werden, aber der zweite ist nur ein Konfirmandenanzug. Das ist ganz dünnes Eis, auf dem man sich bewegt.
Wie man mit einer solchen Kaderplanung den direkten Wiederaufstieg dem neuen Trainer als Ziel aufdrücken konnte, ist mir völlig schleierhaft. Das ist kein akribisches Arbeiten, das ist realitätsblind, unverantwortlich und grob fahrlässig.
Mein Grundvertrauen, was ich bei Eintracht in Bezug auf die Transferpolitik lange Zeit gehabt habe, die allerdings auch das Duo MA/TL zu verantworten hatte bis Mai, ist jedenfalls erheblich erschüttert. Dies fing schon vor einem Jahr an, als man zum wichtigsten Zeitpunkt einer Saison, nämlich zu Beginn, nicht mehr in der Weise wie vor allem 2016 Spieler davon überzeugen konnte, zu Eintracht zu kommen, unter anderem auch deswegen, weil die Vereinsführung irrtümlicherweise annahm, mit weniger Invest mehr Ertrag bekommen zu können.
Das Kernproblem sitzt meiner Ansicht also nach tiefer: Die Fehler, die von Vereinsseite (Vorstand, SOV, ...) in der letzten Saison gemacht worden sind, wurden offensichtlich nicht in angemessener Form aufgearbeitet. Stattdessen glaubte man, wenn man den Trainer als Sündenbock identifiziert und vor die Tür setzt, würde das reichen.
Ebel und vor allem Voigt müssten die eigentlichen Adressaten der Kritik sein, sie müssten endlich zur Verantwortung gezogen werden.
Stattdessen werden wahrscheinlich, sollte die negative Entwicklung anhalten, Arnold und /oder Pedersen die nächsten Bauernropfer sein. Das sieht dann zwar so aus, als würde man handeln, verbessern wird man damit aber nichts.
Arnold ist insofern nicht ganz der falsche Adressat für die Kritik, weil er - im Grunde zum zweiten Mal - offenbar größere Schwierigkeiten hat, dem jeweiligen Trainer einen Kader an die Hand zu geben, mit dem er die von der Vereinsspitze vorgegebenen Ziele realistischerweise anstreben kann.
Wie gesagt, wer sein Tafelsilber anpreist wie Sauerbier, muss sich nicht wundern, wenn er keine adäquaten Angebote bekommt, und dies vor allem dann nicht, wenn zwei von drei "Verkaufsobjekten" aktuell nicht einsatzfähig sind.
Unser neuer erster Anzug sitzt zum Teil nicht schlecht und könnte noch recht schick werden, aber der zweite ist nur ein Konfirmandenanzug. Das ist ganz dünnes Eis, auf dem man sich bewegt.
Wie man mit einer solchen Kaderplanung den direkten Wiederaufstieg dem neuen Trainer als Ziel aufdrücken konnte, ist mir völlig schleierhaft. Das ist kein akribisches Arbeiten, das ist realitätsblind, unverantwortlich und grob fahrlässig.
Mein Grundvertrauen, was ich bei Eintracht in Bezug auf die Transferpolitik lange Zeit gehabt habe, die allerdings auch das Duo MA/TL zu verantworten hatte bis Mai, ist jedenfalls erheblich erschüttert. Dies fing schon vor einem Jahr an, als man zum wichtigsten Zeitpunkt einer Saison, nämlich zu Beginn, nicht mehr in der Weise wie vor allem 2016 Spieler davon überzeugen konnte, zu Eintracht zu kommen, unter anderem auch deswegen, weil die Vereinsführung irrtümlicherweise annahm, mit weniger Invest mehr Ertrag bekommen zu können.
Das Kernproblem sitzt meiner Ansicht also nach tiefer: Die Fehler, die von Vereinsseite (Vorstand, SOV, ...) in der letzten Saison gemacht worden sind, wurden offensichtlich nicht in angemessener Form aufgearbeitet. Stattdessen glaubte man, wenn man den Trainer als Sündenbock identifiziert und vor die Tür setzt, würde das reichen.
Ebel und vor allem Voigt müssten die eigentlichen Adressaten der Kritik sein, sie müssten endlich zur Verantwortung gezogen werden.
Stattdessen werden wahrscheinlich, sollte die negative Entwicklung anhalten, Arnold und /oder Pedersen die nächsten Bauernropfer sein. Das sieht dann zwar so aus, als würde man handeln, verbessern wird man damit aber nichts.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rabona95 am 28.08.2018 um 17:05 Uhr bearbeitet
29.08.2018 - 04:52 Uhr
Zitat von Xeintracht
4. Anstatt wenigsten ein Geruest von 2. ligaerfahrenen Spielern schnell zu verflichten oder aus dem bestehenden 2. Ligakader zu verlaengern setzt der Verein alles auf die Karte Petersen und verpflichtet eine Truppe 100% nach seinen theoretischen Anforderungen.
4. Anstatt wenigsten ein Geruest von 2. ligaerfahrenen Spielern schnell zu verflichten oder aus dem bestehenden 2. Ligakader zu verlaengern setzt der Verein alles auf die Karte Petersen und verpflichtet eine Truppe 100% nach seinen theoretischen Anforderungen.
irgendwelche zweitligaerfahrenen Spieler hätten nicht geholfen, das hätte sehr gezielt sein müssen.
Welcher Zweitligaspieler, der unter Vertrag steht und regelmäßig im Kader steht, geht freiwillig in Liga 3? Da wurde mit Fürstner schon einer aus dem Hut gezaubert, der auf dem Papier eine Idealbesetzung verkörpert. Zweitligaerfahren, Führungspersönlichkeit, kennt den Trainer und die Spielidee.
Angekommen ist Fürstner bisher aber noch nicht. Konnte nicht wirklich umsetzten was von ihm erwartet wurde.
Und aus dem Kader sind mit
Engelhardt, Tingager, Becker, Nkansah, Kijewski, Bulut, Hofmann doch einige geblieben.
Dazu sind ja immer noch Nyman und Valsvik da.
Ist halt wie bei 6 aus 49, man hat nicht immer die richtigen Zahlen, auch wenn man mal dicht dran ist oder alle statistischen Werte für einen sprechen.
Wer weiß, ob es mit Hochscheidt, Boland und Reichel jetzt besser gelaufen wäre?
Was hättest du geschrieben, wenn diese Spieler noch bei und wären und wir trotzdem da stehen würden?
War ja klar, wer absteigen will, spielt mit Absteigern oder irgendetwas in dieser Art.
Was immer man gemacht hätte, wenn der Erfolg ausbleibt, dann wissen es hinterher alle besser.
Ich übrigens auch
Aber äußere meine Meinung auch gerne vorher mal, auch wenn ich damit das Risiko eingehe, dass ich angreifbar werde, weil ich mich einfach mal irre.
So hätte ich Putaro z.B. nicht ausgeliehen, schon gar nicht ohne Kaufoption.
Und ich würde in einem anderen System spielen lassen, bis sich die Mannschaft gefunden hat.
In einem 4-2-3-1 mit zwei 6ern und gegenpressing zu 100%, bin ich ein Freund von, ansonsten aber erst im Mittelfeld, 10 Meter in Gegners Hälfte mit Anlaufen beginnen. Dadurch habe ich ein kompaktes Mittelfeld, forciere lange Bälle und schaffe Räume um bei Ballgewinn schnell kontern zu können.
Aber das mag jeder so sehen wie er mag.
29.08.2018 - 08:59 Uhr
Zitat von Rabona95
Mein Grundvertrauen, was ich bei Eintracht in Bezug auf die Transferpolitik lange Zeit gehabt habe, die allerdings auch das Duo MA/TL zu verantworten hatte bis Mai, ist jedenfalls erheblich erschüttert. Dies fing schon vor einem Jahr an, als man zum wichtigsten Zeitpunkt einer Saison, nämlich zu Beginn, nicht mehr in der Weise wie vor allem 2016 Spieler davon überzeugen konnte, zu Eintracht zu kommen, unter anderem auch deswegen, weil die Vereinsführung irrtümlicherweise annahm, mit weniger Invest mehr Ertrag bekommen zu können.
Mein Grundvertrauen, was ich bei Eintracht in Bezug auf die Transferpolitik lange Zeit gehabt habe, die allerdings auch das Duo MA/TL zu verantworten hatte bis Mai, ist jedenfalls erheblich erschüttert. Dies fing schon vor einem Jahr an, als man zum wichtigsten Zeitpunkt einer Saison, nämlich zu Beginn, nicht mehr in der Weise wie vor allem 2016 Spieler davon überzeugen konnte, zu Eintracht zu kommen, unter anderem auch deswegen, weil die Vereinsführung irrtümlicherweise annahm, mit weniger Invest mehr Ertrag bekommen zu können.
Hmm, halte ich für eine sehr gewagte These zur Motivation. Wenn ich erinnern darf, dürfte die Fast-Aufstiegssaison die leistungsorientierten Verträge, die uns unter Normalbedingungen relativ günstige Saisonbudgets ermöglichten, die Gehaltsstrukturen deutlich verteuert haben. Das steht dann nur nicht fett in der Zeitung. Außerdem war ja nicht anzunehmen, dass uns in der Folgesaison der Relegationsfluch ereilt, so dass es aus damaliger Sicht nicht dumm war, für einen eventuellen weiteren Anlauf gen 1. Bundesliga das Pulver nicht komplett zu verballern, das einem im Erfolgsfall dann hinten raus fehlt, um sich zu halten.
Rein statistisch betrachtet, benötigt ein Bundesliga-Aufsteiger MINDESTENS 7 Mio an Zusatzinvestitionen zum 2. Liga-Lizenzspielerbudget, um die Klasse "Bundesliga" halten zu können. Das ist die Summe, die den Unterschied ausmacht, wenn es um einen Verbleib in der 1. Liga geht und gleichzeitig die Summe, die wir und andere eben nur schwer nur für das Lizenzspielerbudget zusätzlich im Aufstiegsfall aufwenden können, um drin zu bleiben, denn dafür muss man den Umsatz und das Gesamtbudget deutlich steigern. Eigentlich sind es mehr als 7 Mio oben drauf. Wenn ich richtig erinnere, braucht man statistisch 10-15 Mio Zusatzinvestition für einen Verbleib, weil unter 7 kannste Dich innerlich schon auf Wiederabstieg einstellen, ab 7 hat man ne Chance und ab 15 Mio bleibst Du in der Bundesliga (jedenfalls gibt es keinen Aufsteiger, dem mit diesem Zusatzinvest je den Klassenerhalt mißlang). Nochmal, wir reden hier darüber, was Du als aufsteigender Zweitligist bei Aufstieg nur für diesen Bereich am Saisonanfang ZUSÄTZLICH aus dem Ärmel schütteln musst, wenn Du da verbleiben willst. Da haste auch noch keine vollständigen TV-Gelder der 1. Liga und anderweitige Zusatzeinnahmen, weil die TV-Gelder bspw nicht am Saisonanfang vollständig überwiesen werden. Bedeutet dass Du auf die Schnelle mal irgendwo anderweitig 7-15 Mio zusätzlich akquirieren darfst. Erklär mir mal, wie das ein Verein wie Eintracht ohne Investor oder Mäzen schafft! Das ist dabei nämlich der ganz große Knackpunkt dabei.
Dementsprechend war es eben NICHT grundsätzlich blöd von Arnold die Preissteigerungen auf dem Transfermarkt, die mit TV-Geldanhebung und zusätzlicher Nachfrage aus England einhergingen, mitzugehen, wenn man zumindestens ein kleines Polster braucht, um im Erfolgsfall zumindest einen Teil des nötigen Zusatzbudgets zu haben? Ich hätte mir auch etwas mehr erhofft, aber ich sehe zumindestens die Rahmenbedingungen in denen er handeln und Erwartungen erfüllen muss.
Aber so wie hier manch Fan (damit meine ich nicht Dich) argumentiert, wachsen ja in der Metropole Braunschweig (wo es nur VW gibt, die mal das Portmonee öffnen könnten) die Millionen auf den Bäumen, die anderswo ein Kind mal kurz über sein Vitamin B bei Rossmann & Co aquiriert. Von den Radkappen, die das nötige Kleingeld als Portokasse von VW bekommen, brauchen wir da gar nicht erst reden. Alles easy, "muss man nur mal Geld in die Hand nehmen". So der häufige Vorwurf. Wo das allerdings alles herkommt, da machen sich nur wenige nen Kopf drum. Was wären wir alles glücklich, würde nur einer, der so in der Vergangenheit argumentiert hat, mal das Portmonee öffnen. Damit meine ich aber nicht das Geld für die Dauerkarte sondern die Mios, die auf dem Schweizer Nummernkonto rumliegen.
Faktisch, hat uns der Fast-Erfolg vorletzte Saison das Genick gebrochen. Herzlichen Dank nochmal an den geschenkten Gomez-Elfer von Stegemann, möchte man rufen. Der war für uns teurer als 20 Mio Einnahmenausfall.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schoenhauser am 29.08.2018 um 09:16 Uhr bearbeitet
29.08.2018 - 09:59 Uhr
Sehe grade, dass die "Arnold raus"-Rufer via Aufsichtsrat bekommen haben, wonach sie verlangten. Gratuliere! War mein Hinweis auf den auslaufenden Vertrag ja wohl ungeahnt ein Treffer ins Schwarze. Bin gespannt wer der Nachfolger beim Weltverein Eintracht Braunschweig werden wird, der das besser machen soll.
Schaumer mal, eins steht für mich fest, ich warte nicht nochmal Jahrzehnte drauf, dass sich Eintracht doch noch mal irgendwann wieder rappelt, wenn das schief läuft. Alle Leute, die im sportlichen Bereich irgendwas reißen und die ewige Lethargie beenden konnten, wurden und werden damit erfolgreich vergrault. Läuft das schief, kann die Süd die nächsten Jahrzehnte "Steht auf, wenn Ihr Löwen seid" grölen. Aber allein. Die Jahre des Erfolgs sind hier imho einigen zu sehr zu Kopf gestiegen. Ich hab jedenfalls keinen Bock mehr, mir von Kalle aus der Süd erklären zu lassen, wie das im heutigen Profifussball zu laufen hat. Wolfsburg und Magdeburg sind nah und wenn der Move fehlschlägt, hau ich in den Sack bevor ich erst als Rentner wieder Bundesliga-Fußball in Braunschweig erleben darf. Kann mich "Erfolgsfan" schimpfen wer will, den Scheiss tue ich mir nicht nochmal an.
Schaumer mal, eins steht für mich fest, ich warte nicht nochmal Jahrzehnte drauf, dass sich Eintracht doch noch mal irgendwann wieder rappelt, wenn das schief läuft. Alle Leute, die im sportlichen Bereich irgendwas reißen und die ewige Lethargie beenden konnten, wurden und werden damit erfolgreich vergrault. Läuft das schief, kann die Süd die nächsten Jahrzehnte "Steht auf, wenn Ihr Löwen seid" grölen. Aber allein. Die Jahre des Erfolgs sind hier imho einigen zu sehr zu Kopf gestiegen. Ich hab jedenfalls keinen Bock mehr, mir von Kalle aus der Süd erklären zu lassen, wie das im heutigen Profifussball zu laufen hat. Wolfsburg und Magdeburg sind nah und wenn der Move fehlschlägt, hau ich in den Sack bevor ich erst als Rentner wieder Bundesliga-Fußball in Braunschweig erleben darf. Kann mich "Erfolgsfan" schimpfen wer will, den Scheiss tue ich mir nicht nochmal an.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schoenhauser am 29.08.2018 um 10:08 Uhr bearbeitet
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