Der Vorstand
30.08.2019 - 10:01 Uhr
30.09.2023 - 14:31 Uhr
Ich persönlich sehe nach wie vor keine Veranlassung mit dem Sportvorstand einen weiteren Posten zu schaffen, da ich das Risiko, dass man dadurch Prozesse noch mehr verlangsamt, weil man einen weiteren meinungsstarken Entscheider installiert, weitaus höher gewichte als den sportlichen Nutzen. Das Ganze unabhängig von konkreten Namen wie Eberl.
Wir haben doch bei unserer Task Force gerade ein Negativ-Beispiel vorgezeigt bekommen, dass viele meinungsstarke und kompetente (zumindest in der eigenen Wahrnehmung) Verantwortliche keine Garantie für eine fruchtbare Arbeit sind, sondern vielmehr dazu geführt haben, dass sich die Arbeit verkomplizierte, weil Mitglied A eine andere Meinung als Mitglied B hat und diese Meinung wiederum nicht kompatibel zu der Meinung von Mitglied C steht.
Mit Freund hat man jetzt eine mMn sehr innovative, unverbrauchte und auch ein Stück weit mutige Entscheidung auf der Sportdirektor-Position getroffen, völlig losgelöst von irgendwelchen Stallgerüchen. Mit dem Trainer (Tuchel), dem Sportdirektor (Freund) und Neppe mitsamt dem Scoutingteam, für das wir auch einiges an Geld ausgeben, hat man aus meiner Sicht mehr als genügend sportliche Expertise zur Verfügung und bzgl. der Verhandlungsführung gibt es zusätzlich noch den CEO (Dreesen), der mit tätig werden kann, wenn es denn erforderlich ist. Zudem muss man bedenken, dass mit Rummenigge und Hoeneß zwei Granden im Hintergrund wirken, die zwar offiziell nichts mit dem operativen Geschäft zu tun haben, aber gerne im Hintergrund "beratend" tätig sind und wer glaubt, dass sich das mit einem Eberl als Sportvorstand ändern wird, der ist aus meiner Sicht doch ein wenig naiv. Da befürchte ich durch die Verbindung von Hoeneß zu Eberl eher einen gegenteiligen Effekt, sodass der Patron vermehrt versuchen wird Einfluss zu nehmen und es wäre wohl keine haltlose Spekulation, wenn ich behaupten würde, dass das der eigentliche Grund für eine Installierung Eberls wäre und nicht etwa, dass wir neben Trainer, Sportdirektor, technischem Direktor, Scoutingteam und mit Abstrichen dem CEO noch unbedingt einen weiteren Mann brauchen, um hier seine Expertise zum besten zu geben. Sonst kann man auch gleich beliebig weitermachen und beispielsweise mit Lahm einen Vize-Sportvorstand für die Stallgeruch-Funktion installieren. Wäre analog zu Eberl als Sportvorstand nur eine weitere Person und damit eine weitere Meinung, mit dem Postential durch noch mehr Köche den Brei noch mehr zu verderben.
Tuchel, Freund, Neppe, Scouting, Sauer für den Jugendbereich, Dreesen, Hainer und die mehr als präsenten Hoeneß und Rummenigge im Hintergrund - wir haben da mMn jetzt schon zu viele Leute mitreden, womit ich speziell unsere Granden meine, aber wozu braucht es da jetzt noch einen Sportvorstand, außer für eine stabilere Leitung zum Tegernsee?
Damit würde man seinen gerade erst installierten Sportdirektor gleich weider ein Stück weit enteiern und bevor man dies tut, halte ich es für bedeutend sinnvoller ihn erst einmal gemeinsam mit Neppe und Tuchel seine Arbeit im operativen Geschäft machen zu lassen und dann kann man immer noch schauen ob man eine weitere Person braucht, ob man einen anderen Sportdirektor benötigt oder ob Freund eine Beförderung zum Sportvorstand verdient hat. Das muss man aber nicht jetzt entscheiden, übrigens genauso wenig wie eine Nachfolge Dreesens, dessen Abgang 2025 rein spekulativer Natur ist, aber hier von einigen in ihrer Pro-Eberl-Argumentation als Fakt angesehen wird, weil der aktuell 56 Jahre alte Dreesen ja unbedingt in zwei Jahren in Rente gehen will, nur weil er als routinierter Kommunikator seine Zusage als Vorstandsvorsitzender zu arbeiten als Freundschaftsdienst verkauft, was bei den Fans natürlich deutlich besser ankommt als wären für Dreesens Fast-Abgang nicht eher Differenzen mit Kahn verantwortlich, wie damals in den Medien zu lesen war. Daher war es wahrscheinlich auch kein Zufall, dass Dreesen nach der Demission von Kahn wieder für ein neues Amt zur Verfügung stand und entsprechend ist es aus meiner Sicht keinesfalls in Stein gemeißelt, dass er 2025 aufhören wird. Und selbst wenn, dann sehe ich immer noch nicht die Alternativlosigkeit von Max Eberl, zumindest nicht zum aktuellen Zeitpunkt. Zum aktuellen Zeitpunkt bietet er bzw. der zusätzliche Sportvorstands-Posten mehr Potential als Unruheherd und konkret für die Personalie Eberl als machtpolitischer Move seitens UH, um sich mit einem Vertrauten potentiell mehr Einfluss zuzuschustern.
Von daher gilt für mich: kein Sportvorstand, kein Eberl!
Wir haben doch bei unserer Task Force gerade ein Negativ-Beispiel vorgezeigt bekommen, dass viele meinungsstarke und kompetente (zumindest in der eigenen Wahrnehmung) Verantwortliche keine Garantie für eine fruchtbare Arbeit sind, sondern vielmehr dazu geführt haben, dass sich die Arbeit verkomplizierte, weil Mitglied A eine andere Meinung als Mitglied B hat und diese Meinung wiederum nicht kompatibel zu der Meinung von Mitglied C steht.
Mit Freund hat man jetzt eine mMn sehr innovative, unverbrauchte und auch ein Stück weit mutige Entscheidung auf der Sportdirektor-Position getroffen, völlig losgelöst von irgendwelchen Stallgerüchen. Mit dem Trainer (Tuchel), dem Sportdirektor (Freund) und Neppe mitsamt dem Scoutingteam, für das wir auch einiges an Geld ausgeben, hat man aus meiner Sicht mehr als genügend sportliche Expertise zur Verfügung und bzgl. der Verhandlungsführung gibt es zusätzlich noch den CEO (Dreesen), der mit tätig werden kann, wenn es denn erforderlich ist. Zudem muss man bedenken, dass mit Rummenigge und Hoeneß zwei Granden im Hintergrund wirken, die zwar offiziell nichts mit dem operativen Geschäft zu tun haben, aber gerne im Hintergrund "beratend" tätig sind und wer glaubt, dass sich das mit einem Eberl als Sportvorstand ändern wird, der ist aus meiner Sicht doch ein wenig naiv. Da befürchte ich durch die Verbindung von Hoeneß zu Eberl eher einen gegenteiligen Effekt, sodass der Patron vermehrt versuchen wird Einfluss zu nehmen und es wäre wohl keine haltlose Spekulation, wenn ich behaupten würde, dass das der eigentliche Grund für eine Installierung Eberls wäre und nicht etwa, dass wir neben Trainer, Sportdirektor, technischem Direktor, Scoutingteam und mit Abstrichen dem CEO noch unbedingt einen weiteren Mann brauchen, um hier seine Expertise zum besten zu geben. Sonst kann man auch gleich beliebig weitermachen und beispielsweise mit Lahm einen Vize-Sportvorstand für die Stallgeruch-Funktion installieren. Wäre analog zu Eberl als Sportvorstand nur eine weitere Person und damit eine weitere Meinung, mit dem Postential durch noch mehr Köche den Brei noch mehr zu verderben.
Tuchel, Freund, Neppe, Scouting, Sauer für den Jugendbereich, Dreesen, Hainer und die mehr als präsenten Hoeneß und Rummenigge im Hintergrund - wir haben da mMn jetzt schon zu viele Leute mitreden, womit ich speziell unsere Granden meine, aber wozu braucht es da jetzt noch einen Sportvorstand, außer für eine stabilere Leitung zum Tegernsee?
Damit würde man seinen gerade erst installierten Sportdirektor gleich weider ein Stück weit enteiern und bevor man dies tut, halte ich es für bedeutend sinnvoller ihn erst einmal gemeinsam mit Neppe und Tuchel seine Arbeit im operativen Geschäft machen zu lassen und dann kann man immer noch schauen ob man eine weitere Person braucht, ob man einen anderen Sportdirektor benötigt oder ob Freund eine Beförderung zum Sportvorstand verdient hat. Das muss man aber nicht jetzt entscheiden, übrigens genauso wenig wie eine Nachfolge Dreesens, dessen Abgang 2025 rein spekulativer Natur ist, aber hier von einigen in ihrer Pro-Eberl-Argumentation als Fakt angesehen wird, weil der aktuell 56 Jahre alte Dreesen ja unbedingt in zwei Jahren in Rente gehen will, nur weil er als routinierter Kommunikator seine Zusage als Vorstandsvorsitzender zu arbeiten als Freundschaftsdienst verkauft, was bei den Fans natürlich deutlich besser ankommt als wären für Dreesens Fast-Abgang nicht eher Differenzen mit Kahn verantwortlich, wie damals in den Medien zu lesen war. Daher war es wahrscheinlich auch kein Zufall, dass Dreesen nach der Demission von Kahn wieder für ein neues Amt zur Verfügung stand und entsprechend ist es aus meiner Sicht keinesfalls in Stein gemeißelt, dass er 2025 aufhören wird. Und selbst wenn, dann sehe ich immer noch nicht die Alternativlosigkeit von Max Eberl, zumindest nicht zum aktuellen Zeitpunkt. Zum aktuellen Zeitpunkt bietet er bzw. der zusätzliche Sportvorstands-Posten mehr Potential als Unruheherd und konkret für die Personalie Eberl als machtpolitischer Move seitens UH, um sich mit einem Vertrauten potentiell mehr Einfluss zuzuschustern.
Von daher gilt für mich: kein Sportvorstand, kein Eberl!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von James_Dean_500 am 30.09.2023 um 14:45 Uhr bearbeitet
30.09.2023 - 18:05 Uhr
Diese ganzen "Eberl" for CEO-Geschichten sind doch alle Quatsch.
Fakt ist, dass Dreesen gerade erst frisch der CEO wurde.
Fakt ist ebenso, dass Eberl nur und ausschließlich im Sportbereich gearbeitet hat und ein CEO deutlich umfangreicher und vielschichtiger arbeiten muss.
Das hat gerade ein Kahn auf die ganz harte Tour gelernt.
Käme Eberl, wäre er der Vorstand Sport und das auch für die kommenden Jahre.
Entsprechend hätte sich Freund unterzuordnen und er wäre quasi der Reschke unter Sammer.
Achja Sammer - Gefällige Interviews und sportliche Analysen (on Point), von dem aber große Teile des Forums überzeugt sind, er war nur der Showman, ohne echte, sichtbare Arbeit.
Fakt ist, dass Dreesen gerade erst frisch der CEO wurde.
Fakt ist ebenso, dass Eberl nur und ausschließlich im Sportbereich gearbeitet hat und ein CEO deutlich umfangreicher und vielschichtiger arbeiten muss.
Das hat gerade ein Kahn auf die ganz harte Tour gelernt.
Käme Eberl, wäre er der Vorstand Sport und das auch für die kommenden Jahre.
Entsprechend hätte sich Freund unterzuordnen und er wäre quasi der Reschke unter Sammer.
Achja Sammer - Gefällige Interviews und sportliche Analysen (on Point), von dem aber große Teile des Forums überzeugt sind, er war nur der Showman, ohne echte, sichtbare Arbeit.
03.10.2023 - 12:34 Uhr
Zitat von schnopsnosn
Ich kann das absolut nicht nachvollziehen.
Wir haben im Vorstand keinen, der Ahnung vom sportlichen Bereich hat und Dreesen wird sich auch sehr schnell wieder in seinen Ruhestand verziehen denn der macht das nur als Freundschaftsdienst.
Warum die Arbeit der Task-Force dazu verwendet wird, um gegen einen Mann mit sehr guten Kenntnissen im sportlichen Bereich zu argumentieren, ist mir absolut schleierhaft denn die Abläufe mit denen haben nichts mit dem Tagesgeschäft, wie es eigenltich sein sollte, zu tun. sondern haben nur den Scherbenhaufen von Kahn und Brazzo eher mittelmäßig versucht zu kitten
Zitat von Riga2011
Völlig egal, wieso Eberl geflogen ist bei RB, es braucht bei Bayern weder ihn noch sonst irgendjemanden, wenn man das Rumgestümper der Task Farce nicht wiederholen will, wo man sich nur ständig selbst blockiert und im Weg steht.
Aber wir wissen alle wie es am Ende kommen wird…
Völlig egal, wieso Eberl geflogen ist bei RB, es braucht bei Bayern weder ihn noch sonst irgendjemanden, wenn man das Rumgestümper der Task Farce nicht wiederholen will, wo man sich nur ständig selbst blockiert und im Weg steht.
Aber wir wissen alle wie es am Ende kommen wird…
Ich kann das absolut nicht nachvollziehen.
Wir haben im Vorstand keinen, der Ahnung vom sportlichen Bereich hat und Dreesen wird sich auch sehr schnell wieder in seinen Ruhestand verziehen denn der macht das nur als Freundschaftsdienst.
Warum die Arbeit der Task-Force dazu verwendet wird, um gegen einen Mann mit sehr guten Kenntnissen im sportlichen Bereich zu argumentieren, ist mir absolut schleierhaft denn die Abläufe mit denen haben nichts mit dem Tagesgeschäft, wie es eigenltich sein sollte, zu tun. sondern haben nur den Scherbenhaufen von Kahn und Brazzo eher mittelmäßig versucht zu kitten

Der Fall ist ganz klar: es braucht nicht einen Sportvorstand und einen Sportdirektor. Die blockieren sich nur gegenseitig, und wie das aussehen kann, haben wir im vergangenen Sommer gesehen. Entweder befördert man Freund nach einer Einarbeitung oder man kann den im Prinzip gleich wieder gehen lasse und holt stattdessen Eberl. Beides zusammen ist in Verbindung mit Dreesen, KHR, UH und einem sehr profilierten Trainer ein absoluter Overkill, zumal du ja noch Leute wie Neppe usw. dabei hast.
03.10.2023 - 13:22 Uhr
Zitat von Riga2011
Dann sag doch mal konkret: was macht ein Sportvorstand Eberl, was ein Sportdirektor Freund nicht macht, also von irgendwelchen Vorstandssitzungen abgesehen? Was macht ein Sportdirektor Freund, was ein Sportvorstand Eberl nicht macht? Das sind bis auf den Terminus genau dieselben Jobbeschreibungen, bei denen es überhaupt keinen Sinn macht, beide prominent zu besetzen, so kann von denen keiner seine Ideen so einbringen, wie es nötig wäre und auch Sinn machen würde. Eines von beiden, und dann kann man ja von mir aus noch jemanden aus dem Unterbau mit dazu nehmen so wie das mit Reschke als "technischem Direktor" der Fall war.
Und wenn du den letzten Satz ernstmeinst, dann kannst du diesen Verein nicht wirklich verfolgen, die sind bei jeder relevanten sportlichen Entscheidung im Tagesgeschäft involviert, siehe die 6er-Posse, siehe die Torwart-Posse, siehe den Kane-Transfer, usw.
Zitat von Triplefeld
Wie man diese Positionen nennt ist doch völlig egal. Zurzeit hat man Neppe / Freund. Vielleicht wird auch Neppe zukünftig als Scout eingesetzt. Das man 2 braucht ist für mich völlig klar. Eberl brauch ich auch nicht. Freund kann aber nicht alles machen. Er kann nicht nah an der Mannschaft sein, die Verzahnung Campus / Profis voran treiben, Vertragsverlängerungen führen, Spielerprofile besprechen, Transferverhandlungen führen und so weiter. Und das Kalle und Uli nix mehr mit dem Tagesgeschäft zu tun haben ist auch klar.
Zitat von Riga2011
Der Fall ist ganz klar: es braucht nicht einen Sportvorstand und einen Sportdirektor. Die blockieren sich nur gegenseitig, und wie das aussehen kann, haben wir im vergangenen Sommer gesehen. Entweder befördert man Freund nach einer Einarbeitung oder man kann den im Prinzip gleich wieder gehen lasse und holt stattdessen Eberl. Beides zusammen ist in Verbindung mit Dreesen, KHR, UH und einem sehr profilierten Trainer ein absoluter Overkill, zumal du ja noch Leute wie Neppe usw. dabei hast.
Zitat von schnopsnosn
Ich kann das absolut nicht nachvollziehen.
Wir haben im Vorstand keinen, der Ahnung vom sportlichen Bereich hat und Dreesen wird sich auch sehr schnell wieder in seinen Ruhestand verziehen denn der macht das nur als Freundschaftsdienst.
Warum die Arbeit der Task-Force dazu verwendet wird, um gegen einen Mann mit sehr guten Kenntnissen im sportlichen Bereich zu argumentieren, ist mir absolut schleierhaft denn die Abläufe mit denen haben nichts mit dem Tagesgeschäft, wie es eigenltich sein sollte, zu tun. sondern haben nur den Scherbenhaufen von Kahn und Brazzo eher mittelmäßig versucht zu kitten
Zitat von Riga2011
Völlig egal, wieso Eberl geflogen ist bei RB, es braucht bei Bayern weder ihn noch sonst irgendjemanden, wenn man das Rumgestümper der Task Farce nicht wiederholen will, wo man sich nur ständig selbst blockiert und im Weg steht.
Aber wir wissen alle wie es am Ende kommen wird…
Völlig egal, wieso Eberl geflogen ist bei RB, es braucht bei Bayern weder ihn noch sonst irgendjemanden, wenn man das Rumgestümper der Task Farce nicht wiederholen will, wo man sich nur ständig selbst blockiert und im Weg steht.
Aber wir wissen alle wie es am Ende kommen wird…
Ich kann das absolut nicht nachvollziehen.
Wir haben im Vorstand keinen, der Ahnung vom sportlichen Bereich hat und Dreesen wird sich auch sehr schnell wieder in seinen Ruhestand verziehen denn der macht das nur als Freundschaftsdienst.
Warum die Arbeit der Task-Force dazu verwendet wird, um gegen einen Mann mit sehr guten Kenntnissen im sportlichen Bereich zu argumentieren, ist mir absolut schleierhaft denn die Abläufe mit denen haben nichts mit dem Tagesgeschäft, wie es eigenltich sein sollte, zu tun. sondern haben nur den Scherbenhaufen von Kahn und Brazzo eher mittelmäßig versucht zu kitten

Der Fall ist ganz klar: es braucht nicht einen Sportvorstand und einen Sportdirektor. Die blockieren sich nur gegenseitig, und wie das aussehen kann, haben wir im vergangenen Sommer gesehen. Entweder befördert man Freund nach einer Einarbeitung oder man kann den im Prinzip gleich wieder gehen lasse und holt stattdessen Eberl. Beides zusammen ist in Verbindung mit Dreesen, KHR, UH und einem sehr profilierten Trainer ein absoluter Overkill, zumal du ja noch Leute wie Neppe usw. dabei hast.
Wie man diese Positionen nennt ist doch völlig egal. Zurzeit hat man Neppe / Freund. Vielleicht wird auch Neppe zukünftig als Scout eingesetzt. Das man 2 braucht ist für mich völlig klar. Eberl brauch ich auch nicht. Freund kann aber nicht alles machen. Er kann nicht nah an der Mannschaft sein, die Verzahnung Campus / Profis voran treiben, Vertragsverlängerungen führen, Spielerprofile besprechen, Transferverhandlungen führen und so weiter. Und das Kalle und Uli nix mehr mit dem Tagesgeschäft zu tun haben ist auch klar.
Dann sag doch mal konkret: was macht ein Sportvorstand Eberl, was ein Sportdirektor Freund nicht macht, also von irgendwelchen Vorstandssitzungen abgesehen? Was macht ein Sportdirektor Freund, was ein Sportvorstand Eberl nicht macht? Das sind bis auf den Terminus genau dieselben Jobbeschreibungen, bei denen es überhaupt keinen Sinn macht, beide prominent zu besetzen, so kann von denen keiner seine Ideen so einbringen, wie es nötig wäre und auch Sinn machen würde. Eines von beiden, und dann kann man ja von mir aus noch jemanden aus dem Unterbau mit dazu nehmen so wie das mit Reschke als "technischem Direktor" der Fall war.
Und wenn du den letzten Satz ernstmeinst, dann kannst du diesen Verein nicht wirklich verfolgen, die sind bei jeder relevanten sportlichen Entscheidung im Tagesgeschäft involviert, siehe die 6er-Posse, siehe die Torwart-Posse, siehe den Kane-Transfer, usw.
Zunächst:
Wie sehr sich hier mittlerweile verselbstständigt hat, dass Dreesen den Job nur "aus Gefälligkeit" übernommen hätte und "gleich wieder Richtung Ruhestand abdüsen" wolle, ist mal wieder typisch.
Der hatte sich - vom Patron höchstselbst bestätigt - mit Kahn zerstritten und wollte keineswegs "in den Ruhestand wechseln", sondern in einen anderen Job. (Meine, bei der Liga?) - Jedenfalls ließ er diesen Posten dann (natürlich!) zugunsten des bayerischen "Chefsessels" sausen.
Der Mann ist gerade mal 56! Jetzt hebt man den schön in alle möglichen Gremien, wo er auch eifrig netzwerken dürfte; nur, damit dann in zwei Jahren ein neuer CEO wieder von vorne anfangen darf?
...
Zum o. g. Punkt "Freund kann nicht alles machen...Verzahnung Campus/Profis vorantreiben...": Haargenau hierfür hat er doch Kitzbichler mitgebracht!
Zum anderen gibt es ja auch noch den Posten eines "Technischen Direktors", unterhalb des Sportdirektors.
=> Derzeit bekanntlich noch Neppe. In Bälde - so jedenfalls meine Vermutung - jemand aus dem RB-Kosmos, mit dem ein Vertrauensverhältnis zu Freund besteht.
Nun war zu lesen, dass Eberl wohl einen Vertrauten (u. a. gelabelt als "Verhandlungsexperte") mitbringen wollen würde. Für den braucht es ja dann auch noch einen entsprechenden Posten/Titel. => Verstärkt alles nur Riga's Punkt von den "vielen Köchen"...
...
Generell zu Eberl wurde ja bereits alles gesagt, auch wenn manches (dem ein oder anderen...) "wehtun" mag. Darauf muss man nun nicht nochmal eingehen.
Wenn ich allerdings hier lese, dass Eberl der absolute Wunschkandidat des Patrons als "strategisch wirkender Head of Football" sei, würde mich bspw. interessieren, für welche "Philosophie"/welchen Fußball denn der Maxe angeblich stünde: Meyer, Frontzeck, Favre, Schubert, Hecking, Rose, Hütter - Wie passt das bitteschön zusammen?
Und was die (wohl eher albtraumhaften...) Phantasien mancher von wegen eines Vorstandsvorsitzenden Eberl angeht: Bitte geht zum Arzt! Du liebe Güte...
=> Gerade wenn/weil es so viele Positionen zum sportlichen gibt/geben wird: Sportvorstand, Sportdirektor, Technischer Direktor, Chefscouts, "mächtigster Bayerntrainer aller Zeiten" etc. gehören hoffentlich die Tage von Ex-Spielern an der Unternehmensspitze (bei demnächst 1 Milliarde Umsatz und weit über 1.000 Mitarbeitern!) endgültig der Vergangenheit an.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Atticus_Finch am 03.10.2023 um 13:41 Uhr bearbeitet
06.10.2023 - 00:24 Uhr
Zitat von Tormund
Deswegen auch die „“ und ich habe nur versucht die Gedankengänge des Vereins zu verstehen. Das Eberl ein guter CEO sein könnte liegt daran das er schon bei Gladbach mehr war als nur Sportvorstand.
Zitat von Olli Kahn
Zitat von Tormund
Langfristig soll doch sicher Eberl der CEO werden und Freund Sportvorstand. Die aktuelle Regelung ist doch eine Notlösung nachdem man Kahn und Brazzo abgesägt hat. Man will nun keinen "Jungspund" als Sportvorstand haben und natürlich auch nicht direkt wieder den CEO neu besetzen. Daher erstmal die Konstellation mit Eberl und Freund. Neppe wird dafür rausfliegen und UH und KHR werden sich wieder etwas zurückziehen.
Der "Jungspund" ist 46 und hat den copy/paste Lebenslauf vom "senioren" Eberl (50). Wie kommt Eberl in den Verdacht, ein guter CEO zu sein?Zitat von Riga2011
Das ist doch sowieso nicht der Fall? Du hast den CEO (ob nun Dreesen oder wer anders), du hast UH, du hast KHR, die weiterhin in nahezu jeglicher relevanter Entscheidung im sportlichen Bereich involviert sind, du hast den Trainer, du hast noch Leute wie Neppe, die Gefahr, dass es hier zu einer one-man-Show kommt, ist doch nun wirklich lachhaft gering. Eher droht doch wie im vergangenen Sommer das Gegenteil: ein heilloses Durcheinander an Kompetenzen, so dass du den Brei vor lauter Köchen gar nicht mehr erkennst.
Zitat von username
Für das Prinzip, dass bei sportlichen Entscheidungen nie einer allein das letzte Wort hat; also für die Konstellation, wie sie hier in den letzten 32 Jahren vorgeherrscht hat.
Zitat von Riga2011
Schon klar, aber wofür braucht es da einen zweiten Mann?
Zitat von username
Als zweiten Mann aus dem Kerngeschäft in der Entscheiderriege. Es gab hier ja auch schon Interpretationen/Mutmaßungen, dass Dreesens Engagement hier eher früher als später endet. Oder aber es gibt ganz einfach Umstrukturierungen in den Zuständigkeiten im Vorstand. Wir hatten ja schon mal einen 5-Mann-Vorstand, als Wacker noch da war.
Zitat von Riga2011
Okay, und wofür braucht es Eberl dann, wenn Freund schon alles abdeckt?
Zitat von username
Vllt. steht v.a. die Definition der Aufgabenbereiche noch zur Diskussion und wenn sich herauskristallisieren sollte, dass Freund alles abdeckt, was man sich für einen Sportvorstand vorstellt, wird der für Eberl anders definiert, als wenn sich Sammer-like bestimmte Spezialisierungen auftun. In einem Fall beließe man die Lücke für einen späteren SV Freund und setzt das Ressort von Eberl von vorneherein daneben auf, im anderen stünde Eberl halt drüber.
Zitat von Riga2011
Als was soll Eberl denn dann sonst kommen, wenn man in den nächsten 2.5 Monaten sehen will, ob Freund so arbeitet, dass er als Vorstandsmitglied infrage kommt? Mal ganz davon abgesehen, dass dieser kurze Zeitraum hierfür natürlich völliger Quatsch ist, aber Eberl ist doch wenn als Sportvorstand vorgesehen, wofür muss man dann die Eignung Freunds für den Vorstand abwarten, wenn diese beiden Personalien gar nichts miteinander zu tun haben sollen?
Zitat von username
Es kann doch auch sein, dass es bei der Beurteilung von Freunds Fähigkeiten darum geht, wie genau man Eberls Aufgabenbereich absteckt. Dass Eberls Verpflichtung überhaupt nur dann zustande kommt, wenn Freund als untauglich beurteilt & er ihm deshalb übergestellt wird, lese ich da nicht heraus.
Zitat von ct157
Zitat von fcbayern89
Was sollte Freund denn in den 2.5 Monaten leisten, damit man ihm den Sportvorstands Posten zutraut.
am Ende wirds heißen, er hat es in diesen Monaten nicht geschafft, an den richtigen Spielern dran zu sein, konnte keine Verstärkung verpflichten, hat nicht zur gewünschten Durchlässigkeit des Campus beigetragen, konnte wichtige Verträge nicht verlängern, hat das Loch im Mittelfeld nicht gestopft, viele Gegentore verschuldet, die Stimmung im Stadion nach unten gezogen, sein Mittag nicht aufgegessen und deshalb Regen verschuldet und nichts gegen den Welthunger unternommen. man ist quasi einfach nur dazu gezwungen, Eberl zusätzlich ins Boot zu holen.Zitat von LordSinclair
Stellt Hoeneß den AR im November vor vollendete Tatsachen....und die nicken wieder alles ab, was der Patriarch will....?
Quelle: twitter.com
Bayern will discuss the topic of Max Eberl in concrete terms during the next supervisory board meeting, scheduled to take place mid-November. Until then, the club's bosses want to get an impression of the work of Christoph Freund - whether he's capable of being promoted as a board member, or he has to remain sporting director working under a board member for sport (Eberl)
Das heißt also, wenn Eberl kommt, Hoeneß forciert den Deal ja, dann traut man Freund den Vorstandsposten jetzt schon nicht zu. Stellt Hoeneß den AR im November vor vollendete Tatsachen....und die nicken wieder alles ab, was der Patriarch will....?
Was sollte Freund denn in den 2.5 Monaten leisten, damit man ihm den Sportvorstands Posten zutraut.

Es kann doch auch sein, dass es bei der Beurteilung von Freunds Fähigkeiten darum geht, wie genau man Eberls Aufgabenbereich absteckt. Dass Eberls Verpflichtung überhaupt nur dann zustande kommt, wenn Freund als untauglich beurteilt & er ihm deshalb übergestellt wird, lese ich da nicht heraus.
Als was soll Eberl denn dann sonst kommen, wenn man in den nächsten 2.5 Monaten sehen will, ob Freund so arbeitet, dass er als Vorstandsmitglied infrage kommt? Mal ganz davon abgesehen, dass dieser kurze Zeitraum hierfür natürlich völliger Quatsch ist, aber Eberl ist doch wenn als Sportvorstand vorgesehen, wofür muss man dann die Eignung Freunds für den Vorstand abwarten, wenn diese beiden Personalien gar nichts miteinander zu tun haben sollen?
Vllt. steht v.a. die Definition der Aufgabenbereiche noch zur Diskussion und wenn sich herauskristallisieren sollte, dass Freund alles abdeckt, was man sich für einen Sportvorstand vorstellt, wird der für Eberl anders definiert, als wenn sich Sammer-like bestimmte Spezialisierungen auftun. In einem Fall beließe man die Lücke für einen späteren SV Freund und setzt das Ressort von Eberl von vorneherein daneben auf, im anderen stünde Eberl halt drüber.
Okay, und wofür braucht es Eberl dann, wenn Freund schon alles abdeckt?
Als zweiten Mann aus dem Kerngeschäft in der Entscheiderriege. Es gab hier ja auch schon Interpretationen/Mutmaßungen, dass Dreesens Engagement hier eher früher als später endet. Oder aber es gibt ganz einfach Umstrukturierungen in den Zuständigkeiten im Vorstand. Wir hatten ja schon mal einen 5-Mann-Vorstand, als Wacker noch da war.
Schon klar, aber wofür braucht es da einen zweiten Mann?
Für das Prinzip, dass bei sportlichen Entscheidungen nie einer allein das letzte Wort hat; also für die Konstellation, wie sie hier in den letzten 32 Jahren vorgeherrscht hat.
Das ist doch sowieso nicht der Fall? Du hast den CEO (ob nun Dreesen oder wer anders), du hast UH, du hast KHR, die weiterhin in nahezu jeglicher relevanter Entscheidung im sportlichen Bereich involviert sind, du hast den Trainer, du hast noch Leute wie Neppe, die Gefahr, dass es hier zu einer one-man-Show kommt, ist doch nun wirklich lachhaft gering. Eher droht doch wie im vergangenen Sommer das Gegenteil: ein heilloses Durcheinander an Kompetenzen, so dass du den Brei vor lauter Köchen gar nicht mehr erkennst.
Langfristig soll doch sicher Eberl der CEO werden und Freund Sportvorstand. Die aktuelle Regelung ist doch eine Notlösung nachdem man Kahn und Brazzo abgesägt hat. Man will nun keinen "Jungspund" als Sportvorstand haben und natürlich auch nicht direkt wieder den CEO neu besetzen. Daher erstmal die Konstellation mit Eberl und Freund. Neppe wird dafür rausfliegen und UH und KHR werden sich wieder etwas zurückziehen.
Deswegen auch die „“ und ich habe nur versucht die Gedankengänge des Vereins zu verstehen. Das Eberl ein guter CEO sein könnte liegt daran das er schon bei Gladbach mehr war als nur Sportvorstand.
Welche Kaufmännische Befähigung bringt ein Eberl denn mit?
Als CEO braucht es doch niemanden, der für seine Fußballkompetenz berühmt ist, sondern jemanden der die AG administrativ im Griff hat.
So wie der FC Bayern seit je her organisiert ist, sollte man sich mal eher Gedanken machen, wie man Sport Kompetenz in den AR bzw. Präsidium des e.V. (ohne Rummenigge und Hoeneß) bekommen, um da ein gewisses Gegengewicht zu haben und als Präsident jemanden, der weniger Bürokrat ist, dafür aber emotional alle vereinen und mitnehmen kann.
Jemand der qua Person die große Klammer um den ganzen Verein legen kann.
Es braucht doch nicht noch einen sportlichen Entscheider, der im Tagesgeschäft neben Trainer, technischem Direktor und Sportdirektor /Sportvorstand auch noch mitmischen will. Das kann doch nicht gutgehen
07.10.2023 - 09:13 Uhr
Eberl hat sich doch komplett selbst verbrannt.
Erst sein Anfang und peinliche PK bei Gladbach, in der er mit der Medienlandschaft und dem Profifußball abgerechnet hat und einfach wieder Max sein wollte um dann 10 Monate später beim Inbegriff des modernen Profifußballs anzuheuern. Dort permanent öffentlich mit Bayern geflirtet und jedes Bekenntnis zu seinem Arbeitgeber vermieden hat und damit seinen Rauswurf provoziert hat.
Jetzt also Bayern, nachdem die Medienlandschaft in GLADBACH ihn überfordert hat?
Was sagt er, der 2 mal seinen Vertrag ignoriert hat, zu einem Davies, Sane etc. Wenn sie nächstes Jahr mit Real und Barcelona öffentlich flirten?
In Leipzig war er wohl sehr um eine ausgeglichene work life Balance bemüht, jetzt soll er im haifisch Becken Bayern München voll durchstarten?
Was, wenn er in nem halben Jahr wieder merkt, dass das doch nicht das richtige für den Max Eberl ist?
Erst sein Anfang und peinliche PK bei Gladbach, in der er mit der Medienlandschaft und dem Profifußball abgerechnet hat und einfach wieder Max sein wollte um dann 10 Monate später beim Inbegriff des modernen Profifußballs anzuheuern. Dort permanent öffentlich mit Bayern geflirtet und jedes Bekenntnis zu seinem Arbeitgeber vermieden hat und damit seinen Rauswurf provoziert hat.
Jetzt also Bayern, nachdem die Medienlandschaft in GLADBACH ihn überfordert hat?
Was sagt er, der 2 mal seinen Vertrag ignoriert hat, zu einem Davies, Sane etc. Wenn sie nächstes Jahr mit Real und Barcelona öffentlich flirten?
In Leipzig war er wohl sehr um eine ausgeglichene work life Balance bemüht, jetzt soll er im haifisch Becken Bayern München voll durchstarten?
Was, wenn er in nem halben Jahr wieder merkt, dass das doch nicht das richtige für den Max Eberl ist?
07.10.2023 - 10:49 Uhr
Zitat von Wackelkandidat
Naja es steht doch eindeutig drin, dass sich Kalle und Uli (wieder) aus dem Tagesgeschäft zurück ziehen wollen, also kannst du die zwei schon Mal aus deiner gleichung rausnhemen.
Bleiben Freund, Tuchel und Eberl und vielleicht in Ausnahmefällen Dreesen. Den Kaderplanung sollte im Normalfall auch nicht zu seinem Aufgabenbereich zählen.
Zitat von Riga2011
Genau, Eberl hatte in Leipzig nicht den Gestaltungsfreiraum, den er wollte, daher geht er jetzt zu Bayern
Und andersherum soll das dann mit UH, KHR, Dreesen, Eberl und Freund sowie Tuchel funktionieren? Na dann viel Spaß damit, klingt für mich danach, dass die ernsthaft bemüht sind, den letzten Transfersommer an Kompetenzstreitigkeiten und Planlosigkeit wegen Selbstblockade nochmals zu toppen.
Zitat von Wackelkandidat
Nein, offenbar suchen wir keinen Nachfolger für Dreesen.
"Max Eberl is expected to become the new 'face' and the 'strong man' of FC Bayern. That's due to the fact that Uli Hoeneß and Karl-Heinz Rummenigge want to withdraw again from the day-to-day operations. In their opinion, Eberl is the ideal man to fill the gap together with CEO Jan-Christian Dreesen. At Leipzig, Eberl was angry that his work was being controlled by Oliver Mintzlaff and he didn't have the freedom he was hoping for - something that he will have at FC Bayern"
https://twitter.com/iMiaSanMia/status/1710047856420163705?t=y_o89uxnfPKCpkF_xYDGlg&s=19
Zitat von Quincy2008
Nur ist Dreesen einer der ganz wenigen, der aktuell noch eine halbwegs passable Figur abgibt. Und jetzt suchen wir für den einen Nachfolger?
Zitat von filigran60
Nun, Eberl hat am IST Sportmanagement studiert und ist somit Sportfachwirt.
War zudem Geschäftsführer Sport in Gladbach.
Nach einer gewissen Einarbeitungszeit sollte er als CEO nicht weniger tauglich sein, als so manch anderer. Wenn man denn in diese Richtung plant. Das ist ja kein Hexenwerk, für den kaufmännischen Bereich gibt es Dr.Diederich, als Kontrollorgan den AR.
Ein CEO aus dem sportlichen Bereich wäre durchaus bereichernd, ob man den Sportdirektor dann zusätzlich zum Sportvorstand ernennen müsste halte ich für fraglich, aber nicht undenkbar. Ein Klub, der Hoeneß und Rummenigge nicht nur aushielt, sondern von ihnen profitierte, der wird an der Eberl/Freund-Konstellation sicherlich nicht zu Grunde gehen. Diese wäre im Vergleich zu Salihamidzic/Kahn ein Quantensprung.
Nun, Eberl hat am IST Sportmanagement studiert und ist somit Sportfachwirt.
War zudem Geschäftsführer Sport in Gladbach.
Nach einer gewissen Einarbeitungszeit sollte er als CEO nicht weniger tauglich sein, als so manch anderer. Wenn man denn in diese Richtung plant. Das ist ja kein Hexenwerk, für den kaufmännischen Bereich gibt es Dr.Diederich, als Kontrollorgan den AR.
Ein CEO aus dem sportlichen Bereich wäre durchaus bereichernd, ob man den Sportdirektor dann zusätzlich zum Sportvorstand ernennen müsste halte ich für fraglich, aber nicht undenkbar. Ein Klub, der Hoeneß und Rummenigge nicht nur aushielt, sondern von ihnen profitierte, der wird an der Eberl/Freund-Konstellation sicherlich nicht zu Grunde gehen. Diese wäre im Vergleich zu Salihamidzic/Kahn ein Quantensprung.
Nur ist Dreesen einer der ganz wenigen, der aktuell noch eine halbwegs passable Figur abgibt. Und jetzt suchen wir für den einen Nachfolger?
Nein, offenbar suchen wir keinen Nachfolger für Dreesen.
"Max Eberl is expected to become the new 'face' and the 'strong man' of FC Bayern. That's due to the fact that Uli Hoeneß and Karl-Heinz Rummenigge want to withdraw again from the day-to-day operations. In their opinion, Eberl is the ideal man to fill the gap together with CEO Jan-Christian Dreesen. At Leipzig, Eberl was angry that his work was being controlled by Oliver Mintzlaff and he didn't have the freedom he was hoping for - something that he will have at FC Bayern"
https://twitter.com/iMiaSanMia/status/1710047856420163705?t=y_o89uxnfPKCpkF_xYDGlg&s=19
Genau, Eberl hatte in Leipzig nicht den Gestaltungsfreiraum, den er wollte, daher geht er jetzt zu Bayern
Und andersherum soll das dann mit UH, KHR, Dreesen, Eberl und Freund sowie Tuchel funktionieren? Na dann viel Spaß damit, klingt für mich danach, dass die ernsthaft bemüht sind, den letzten Transfersommer an Kompetenzstreitigkeiten und Planlosigkeit wegen Selbstblockade nochmals zu toppen.
Naja es steht doch eindeutig drin, dass sich Kalle und Uli (wieder) aus dem Tagesgeschäft zurück ziehen wollen, also kannst du die zwei schon Mal aus deiner gleichung rausnhemen.
Bleiben Freund, Tuchel und Eberl und vielleicht in Ausnahmefällen Dreesen. Den Kaderplanung sollte im Normalfall auch nicht zu seinem Aufgabenbereich zählen.
Uli wird man im Sarg von der Säbener holen müssen, bis der aufhört sich einzumischen. Alles anders sind Ammenmärchen, die man auch Fans wie mir nicht mehr anders erklären kann. Ich hatte nach dessen Ende derPräsidentschaft gedacht, er würde Wort halten. Das Gegenteil ist im Hintergrund der Fall.
Hainer macht einen schwachen Eindruck als Präsident, was seine Aussenkommunikation angeht. Und Uli sucht, so mein Eindruck , mittlerweile jedes Fettnäpfchen gezielt aus, um reinzutreten. Die Äußerungen zu Levy und Kane mitten in den Transferverhandlungen waren die Worte eines „weissen alten Mannes“, der immer noch glaubt, dass die Welt sich nur um ihn dreht.
Kalle wird immer dann dazugeholt um einen Gegenpol zu Uki zu haben. Als Uli die Transfer Task Force ins Leben rief, gab es einen Hilferuf an Kalle, bitte dazuzustossen. Denn auf Kalle hört Uli bisweilen. Kalle vermittelt eigentlich den Eindruck, dass der ohne den FCB ganz gut klar kommt. Mehr als so klar kann man nicht Abstand nehmen. Er ging bewusst 6 Monate vor dem eigentlichen Vertragsablauf.
Ergo glaube ich kaum, dass Eberl frei agieren kann. Der wird wie andere auch regelmäßig zu Uli nach Bad Wiessee reisen müssen zum Weisswurstessen um Bericht zu erstatten und sich die Absolution für gewisse Entscheidungen abzuholen.
Diese Vorgehensweise ist nicht zu verwechseln mit den Vorgesprächen, die im Rahmen von AR Sitzungen ablaufen. Also Gesprächen, die dem Austausch von Detailinformationen zwischen Vorstand und AR dienen um sich im Vorfeld auf die zur Entscheidung anstehenden Sachverhalte einzudenken.
07.10.2023 - 12:59 Uhr
Zitat von Westfalian
Uli wird man im Sarg von der Säbener holen müssen, bis der aufhört sich einzumischen. Alles anders sind Ammenmärchen, die man auch Fans wie mir nicht mehr anders erklären kann. Ich hatte nach dessen Ende derPräsidentschaft gedacht, er würde Wort halten. Das Gegenteil ist im Hintergrund der Fall.
Hainer macht einen schwachen Eindruck als Präsident, was seine Aussenkommunikation angeht. Und Uli sucht, so mein Eindruck , mittlerweile jedes Fettnäpfchen gezielt aus, um reinzutreten. Die Äußerungen zu Levy und Kane mitten in den Transferverhandlungen waren die Worte eines „weissen alten Mannes“, der immer noch glaubt, dass die Welt sich nur um ihn dreht.
Kalle wird immer dann dazugeholt um einen Gegenpol zu Uki zu haben. Als Uli die Transfer Task Force ins Leben rief, gab es einen Hilferuf an Kalle, bitte dazuzustossen. Denn auf Kalle hört Uli bisweilen. Kalle vermittelt eigentlich den Eindruck, dass der ohne den FCB ganz gut klar kommt. Mehr als so klar kann man nicht Abstand nehmen. Er ging bewusst 6 Monate vor dem eigentlichen Vertragsablauf.
Ergo glaube ich kaum, dass Eberl frei agieren kann. Der wird wie andere auch regelmäßig zu Uli nach Bad Wiessee reisen müssen zum Weisswurstessen um Bericht zu erstatten und sich die Absolution für gewisse Entscheidungen abzuholen.
Diese Vorgehensweise ist nicht zu verwechseln mit den Vorgesprächen, die im Rahmen von AR Sitzungen ablaufen. Also Gesprächen, die dem Austausch von Detailinformationen zwischen Vorstand und AR dienen um sich im Vorfeld auf die zur Entscheidung anstehenden Sachverhalte einzudenken.
Zitat von Wackelkandidat
Naja es steht doch eindeutig drin, dass sich Kalle und Uli (wieder) aus dem Tagesgeschäft zurück ziehen wollen, also kannst du die zwei schon Mal aus deiner gleichung rausnhemen.
Bleiben Freund, Tuchel und Eberl und vielleicht in Ausnahmefällen Dreesen. Den Kaderplanung sollte im Normalfall auch nicht zu seinem Aufgabenbereich zählen.
Zitat von Riga2011
Genau, Eberl hatte in Leipzig nicht den Gestaltungsfreiraum, den er wollte, daher geht er jetzt zu Bayern
Und andersherum soll das dann mit UH, KHR, Dreesen, Eberl und Freund sowie Tuchel funktionieren? Na dann viel Spaß damit, klingt für mich danach, dass die ernsthaft bemüht sind, den letzten Transfersommer an Kompetenzstreitigkeiten und Planlosigkeit wegen Selbstblockade nochmals zu toppen.
Zitat von Wackelkandidat
Nein, offenbar suchen wir keinen Nachfolger für Dreesen.
"Max Eberl is expected to become the new 'face' and the 'strong man' of FC Bayern. That's due to the fact that Uli Hoeneß and Karl-Heinz Rummenigge want to withdraw again from the day-to-day operations. In their opinion, Eberl is the ideal man to fill the gap together with CEO Jan-Christian Dreesen. At Leipzig, Eberl was angry that his work was being controlled by Oliver Mintzlaff and he didn't have the freedom he was hoping for - something that he will have at FC Bayern"
https://twitter.com/iMiaSanMia/status/1710047856420163705?t=y_o89uxnfPKCpkF_xYDGlg&s=19
Zitat von Quincy2008
Nur ist Dreesen einer der ganz wenigen, der aktuell noch eine halbwegs passable Figur abgibt. Und jetzt suchen wir für den einen Nachfolger?
Zitat von filigran60
Nun, Eberl hat am IST Sportmanagement studiert und ist somit Sportfachwirt.
War zudem Geschäftsführer Sport in Gladbach.
Nach einer gewissen Einarbeitungszeit sollte er als CEO nicht weniger tauglich sein, als so manch anderer. Wenn man denn in diese Richtung plant. Das ist ja kein Hexenwerk, für den kaufmännischen Bereich gibt es Dr.Diederich, als Kontrollorgan den AR.
Ein CEO aus dem sportlichen Bereich wäre durchaus bereichernd, ob man den Sportdirektor dann zusätzlich zum Sportvorstand ernennen müsste halte ich für fraglich, aber nicht undenkbar. Ein Klub, der Hoeneß und Rummenigge nicht nur aushielt, sondern von ihnen profitierte, der wird an der Eberl/Freund-Konstellation sicherlich nicht zu Grunde gehen. Diese wäre im Vergleich zu Salihamidzic/Kahn ein Quantensprung.
Nun, Eberl hat am IST Sportmanagement studiert und ist somit Sportfachwirt.
War zudem Geschäftsführer Sport in Gladbach.
Nach einer gewissen Einarbeitungszeit sollte er als CEO nicht weniger tauglich sein, als so manch anderer. Wenn man denn in diese Richtung plant. Das ist ja kein Hexenwerk, für den kaufmännischen Bereich gibt es Dr.Diederich, als Kontrollorgan den AR.
Ein CEO aus dem sportlichen Bereich wäre durchaus bereichernd, ob man den Sportdirektor dann zusätzlich zum Sportvorstand ernennen müsste halte ich für fraglich, aber nicht undenkbar. Ein Klub, der Hoeneß und Rummenigge nicht nur aushielt, sondern von ihnen profitierte, der wird an der Eberl/Freund-Konstellation sicherlich nicht zu Grunde gehen. Diese wäre im Vergleich zu Salihamidzic/Kahn ein Quantensprung.
Nur ist Dreesen einer der ganz wenigen, der aktuell noch eine halbwegs passable Figur abgibt. Und jetzt suchen wir für den einen Nachfolger?
Nein, offenbar suchen wir keinen Nachfolger für Dreesen.
"Max Eberl is expected to become the new 'face' and the 'strong man' of FC Bayern. That's due to the fact that Uli Hoeneß and Karl-Heinz Rummenigge want to withdraw again from the day-to-day operations. In their opinion, Eberl is the ideal man to fill the gap together with CEO Jan-Christian Dreesen. At Leipzig, Eberl was angry that his work was being controlled by Oliver Mintzlaff and he didn't have the freedom he was hoping for - something that he will have at FC Bayern"
https://twitter.com/iMiaSanMia/status/1710047856420163705?t=y_o89uxnfPKCpkF_xYDGlg&s=19
Genau, Eberl hatte in Leipzig nicht den Gestaltungsfreiraum, den er wollte, daher geht er jetzt zu Bayern
Und andersherum soll das dann mit UH, KHR, Dreesen, Eberl und Freund sowie Tuchel funktionieren? Na dann viel Spaß damit, klingt für mich danach, dass die ernsthaft bemüht sind, den letzten Transfersommer an Kompetenzstreitigkeiten und Planlosigkeit wegen Selbstblockade nochmals zu toppen.
Naja es steht doch eindeutig drin, dass sich Kalle und Uli (wieder) aus dem Tagesgeschäft zurück ziehen wollen, also kannst du die zwei schon Mal aus deiner gleichung rausnhemen.
Bleiben Freund, Tuchel und Eberl und vielleicht in Ausnahmefällen Dreesen. Den Kaderplanung sollte im Normalfall auch nicht zu seinem Aufgabenbereich zählen.
Uli wird man im Sarg von der Säbener holen müssen, bis der aufhört sich einzumischen. Alles anders sind Ammenmärchen, die man auch Fans wie mir nicht mehr anders erklären kann. Ich hatte nach dessen Ende derPräsidentschaft gedacht, er würde Wort halten. Das Gegenteil ist im Hintergrund der Fall.
Hainer macht einen schwachen Eindruck als Präsident, was seine Aussenkommunikation angeht. Und Uli sucht, so mein Eindruck , mittlerweile jedes Fettnäpfchen gezielt aus, um reinzutreten. Die Äußerungen zu Levy und Kane mitten in den Transferverhandlungen waren die Worte eines „weissen alten Mannes“, der immer noch glaubt, dass die Welt sich nur um ihn dreht.
Kalle wird immer dann dazugeholt um einen Gegenpol zu Uki zu haben. Als Uli die Transfer Task Force ins Leben rief, gab es einen Hilferuf an Kalle, bitte dazuzustossen. Denn auf Kalle hört Uli bisweilen. Kalle vermittelt eigentlich den Eindruck, dass der ohne den FCB ganz gut klar kommt. Mehr als so klar kann man nicht Abstand nehmen. Er ging bewusst 6 Monate vor dem eigentlichen Vertragsablauf.
Ergo glaube ich kaum, dass Eberl frei agieren kann. Der wird wie andere auch regelmäßig zu Uli nach Bad Wiessee reisen müssen zum Weisswurstessen um Bericht zu erstatten und sich die Absolution für gewisse Entscheidungen abzuholen.
Diese Vorgehensweise ist nicht zu verwechseln mit den Vorgesprächen, die im Rahmen von AR Sitzungen ablaufen. Also Gesprächen, die dem Austausch von Detailinformationen zwischen Vorstand und AR dienen um sich im Vorfeld auf die zur Entscheidung anstehenden Sachverhalte einzudenken.
Es dauert aber, bis sich die Erkenntnis durchsetzt. In bewundernswert stoischer Weise durften Vielschreiber hier über Jahre zunächst ausbreiten, dass UH keine Rolle mehr spielt, teils von Verschwörung etc. sprechen, is es sich nicht mehr leugnen ließ. Seit dem Zeitpunkt hieß es - u.a. auch als KHR wieder an Bord kam und teils auch schon vorher, als er noch an Bord war - ein großes ABER zu akzeptieren.
Plötzlich stimmte es irgendwie, dass die auch temporär noch dabei sind, ABER alle, die hier meinen, die hätten keine Ahnung, seien ja mehr oder weniger Verirrte. Wie könnte es denn sein, dass die beiden den FCB zu dem gemacht haben, was er ist, wenn die keine Ahnung hätten. Also sind sie zwar momentan oder eben temporär inzwischen anerkanntermaßen dabei, aber auch irgendwo zum Glück. Das ist wohl die vorherrschende Story.
Tatsächlich bemüht sich UH nach Kräften und immer wieder erfolgreich, so viel wie möglich in den eigenen Händen zu haben. Es ist selbstverständlich, dass das kein einfacher Strippenzieher ist, aber er bedient den Apparat doch recht geschickt. Sieht man ja insbesondere im eV, wo einfach alles (z. B. der weit unterschätzte Verwaltungsrat) mit seinen Leuten besetzt ist, wo Hainer wohl lange Zeit seine Rolle gar nicht klar war (er sah sich ja wohl in erster Linie als "Freund" von UH. Der verlangt seinem Freund aber dann doch recht viel Loyalität ab). Die Auswahl vom SD und späteren SV sowie vom CEO hat UH ja wohl im Alleingang vollzogen, was als AR-Chef, der er da noch war, dennoch ungewöhnlich ist, wenn noch Leute aus der Industrie dadrin sitzen. Deutet wohl sehr daraufhin, dass die Freunde schon lange in die Schranken gewiesen sind.
Sportlich sind UH und KHR, auch diese Transferperiode zeigt es offensichtlich, schon lange vollkommen in einer Parallelwelt unterwegs. Inzwischen leider auch in der eigenen Weltwahrnehmung. KHR mit seiner unsäglichen Verteidigung des Kusses vom spanischen Verbandspräsidenten (warum kommentiert der das überhaupt in der Öffentlichkeit?), UH mit den Kommentaren zu Lewy, Kroos, Kane, Laimer. Dazu die Farce des späten Palinha, der beiden an jenem Freitag diskutierten rechten Verteidiger, jetzt die Einbestellung von Boateng zum Probetraining, den Äußerungen nach wohl mit sportlich ausreichendem Auftritt, um den Mann dann doch unter fadenscheinigen Begründungen (Kim und Upa wieder fit) wieder nach Hause zu schicken. Das ist schlicht nur noch absurdes Theater, das dieser Klub aufführt.
Unter diesen Voraussetzungen ist es unplausibel, dass vor allem UH die geistige Kraft findet, ein für sich würdiges Ende der Veranstaltung selbst zu setzen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vielarbeit2 am 07.10.2023 um 13:01 Uhr bearbeitet
04.11.2023 - 12:28 Uhr
Zitat von Westfalian
Nicht arbeitsam ist aber etwss anderes als fehlende physische Präsenz.
Es ist ein Unterschied, ob jd tatsächlich nur 4 h arbeitet und oder 12 h aus dem Homeoffice heraus. Das sind unterschiedliche Aspekte.
Was aber durchaus diskutabel ist, inwiefern Eberl sich dem Job als SV beim FCB gewachsen sieht. Wenn der Eindruck entstanden ist, dass er bei RB nicht vollstes Commitment zeigte, wie soll dies dann trotz physischer Präsenz vor Ort geschehen.
Zitat von Becks84
Uli ungleich Mintzlaff.
Wenn es für Mintzlaff schon nicht reicht...
Es gab durchaus Artikel , die weitergehen als lediglich "Home Office". Und sorry, aber er ist kein reiner Facharbeiter. In so einer herausstehenden Position gehört gerade im Geschäft Fußball gehört physische Sichtbarkeit nun mal auch dazu.
Zitat von Westfalian
Hauptkritikpunkt an Eberl war bei RB, dass der nicht vor Ort in Leipzig war und zudem kein klares Statement zu RB abgab als er danach gefragt wurde.
Ich möchte gar nicht beurteilen, ob dessen Anwesenheit bei RB notwendig gewesen wäre. Es ist aber argumentativ gut nachvollziehbar, wenn man ihn in seinen ersten Wochen und Monaten bei RB lieber vor Ort zu persönlichen Gesprächen gesehen hätte als per Telefon von München aus.
Nicht so arbeitsam bedeutet im Schluss faul. Fraglich wie man das definiert. Uli hat ja eine subjektive Bewertung dazu abgegeben, dass für einen CEO 12 h Tage durchaus angebracht seien. Bedeuten dann 9-10 h Faulheit?
Zitat von Becks84
Eberl war in Leipzig wohl nicht so arbeitsam.
Entsprechend wird die Arbeit Freund erledigen und Eberl sich in gefälligen Interviews sonnen. Das für ne Mio. - Könnte ich mir auch vorstellen.
Zitat von risery7
War absehbar, dass das Thema zeitnah heiß wird. UH und KHR können sich dann zurückziehen, auch wenn ihr Wort natürlich weiter Gewicht haben wird. Ich kaufe beiden ab, dass sie das auch tatsächlich möchten, sobald sie ihren Verein in guten Händen sehen.
Eberl und Freund können sich dann in ihren jeweiligen Positionen beweisen und werden hoffentlich gut zusammenarbeiten. M. E. gibt es mehr als genügend Themenfelder, die bearbeitet werden müssen, sodass sich niemand langweilen oder man sich zwangsläufig gegenseitig ins Gehege kommen wird.
Dass wir dann wieder zwei Verantwortliche mit sportlicher Kompetenz und entsprechender Erfahrung haben, ist m. E. zu begrüßen.
Bei Eberl vertraue ich darauf, dass er bei „seinem“ Verein auch die entsprechende Bindung fühlt, sodass es charakterlich passt und er auch die nötige Hingabe zeigt. Das ist natürlich die Grundvoraussetzung.
Zitat von Feuerkicker
Bayern have decided to fill the position of 'board member for sport', which has been vacant since Hasan Salihamidžić's dismissal. There's currently much to suggest that the solution will be Max Eberl. Behind the scenes, however, Eberl has supporters at Bayern, but also doubters. Uli Hoeneß has always been Eberl's biggest proponent. Herbert Hainer and CFO Michael Diederich also support Hoeneß' idea. Jan-Christian Dreesen believes Christoph Freund can take over this role, but is also aware that the decision lies with the supervisory board. Meanwhile, the fact that Karl-Heinz Rummenigge is currently on the same page as Hoeneß could be good news for Eberl. Decision expected at the next supervisory board meeting on November 13. Eberl would be ready to take up the position as soon as possible - he's honoured by Liverpool's interest, but Bayern has always been his priority
(@CFBayern, @altobelli13)
(@CFBayern, @altobelli13)
War absehbar, dass das Thema zeitnah heiß wird. UH und KHR können sich dann zurückziehen, auch wenn ihr Wort natürlich weiter Gewicht haben wird. Ich kaufe beiden ab, dass sie das auch tatsächlich möchten, sobald sie ihren Verein in guten Händen sehen.
Eberl und Freund können sich dann in ihren jeweiligen Positionen beweisen und werden hoffentlich gut zusammenarbeiten. M. E. gibt es mehr als genügend Themenfelder, die bearbeitet werden müssen, sodass sich niemand langweilen oder man sich zwangsläufig gegenseitig ins Gehege kommen wird.
Dass wir dann wieder zwei Verantwortliche mit sportlicher Kompetenz und entsprechender Erfahrung haben, ist m. E. zu begrüßen.
Bei Eberl vertraue ich darauf, dass er bei „seinem“ Verein auch die entsprechende Bindung fühlt, sodass es charakterlich passt und er auch die nötige Hingabe zeigt. Das ist natürlich die Grundvoraussetzung.
Eberl war in Leipzig wohl nicht so arbeitsam.
Entsprechend wird die Arbeit Freund erledigen und Eberl sich in gefälligen Interviews sonnen. Das für ne Mio. - Könnte ich mir auch vorstellen.
Hauptkritikpunkt an Eberl war bei RB, dass der nicht vor Ort in Leipzig war und zudem kein klares Statement zu RB abgab als er danach gefragt wurde.
Ich möchte gar nicht beurteilen, ob dessen Anwesenheit bei RB notwendig gewesen wäre. Es ist aber argumentativ gut nachvollziehbar, wenn man ihn in seinen ersten Wochen und Monaten bei RB lieber vor Ort zu persönlichen Gesprächen gesehen hätte als per Telefon von München aus.
Nicht so arbeitsam bedeutet im Schluss faul. Fraglich wie man das definiert. Uli hat ja eine subjektive Bewertung dazu abgegeben, dass für einen CEO 12 h Tage durchaus angebracht seien. Bedeuten dann 9-10 h Faulheit?
Uli ungleich Mintzlaff.
Wenn es für Mintzlaff schon nicht reicht...
Es gab durchaus Artikel , die weitergehen als lediglich "Home Office". Und sorry, aber er ist kein reiner Facharbeiter. In so einer herausstehenden Position gehört gerade im Geschäft Fußball gehört physische Sichtbarkeit nun mal auch dazu.
Nicht arbeitsam ist aber etwss anderes als fehlende physische Präsenz.
Es ist ein Unterschied, ob jd tatsächlich nur 4 h arbeitet und oder 12 h aus dem Homeoffice heraus. Das sind unterschiedliche Aspekte.
Was aber durchaus diskutabel ist, inwiefern Eberl sich dem Job als SV beim FCB gewachsen sieht. Wenn der Eindruck entstanden ist, dass er bei RB nicht vollstes Commitment zeigte, wie soll dies dann trotz physischer Präsenz vor Ort geschehen.
Das meinte ich ja mit Facharbeiter vs. Sportvorstand bei einem so öffentlichkeitswirksamen Laden wie einem Bundesligisten.
Ich kann meinen Job im Zweifel auch 100% im Home-Office machen, wenn es sein muss.
Der Sportvorstand nicht.
Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass ich Eberls letzte Zeit in Gladbach sowie sein gesamtes Wirken bei RB so bewerte, dass er kein Mann für uns ist.
Da kann ich mich täuschen. Es sind tatsächlich mehr Eindrücke als, dass ich alles um diese Personalie verfolgen würde, aber mit derartigen Eindrücken ist meine Trefferquote nicht so schlecht.
Und ich komme nicht umhin, dass ich keinen Platz für Eberl und Freund gleichzeitig sehe. Wenn Freund hier weiter seinen Weg geht, dann blockiert Eberl ihn nur.
Warum gebe ich Brazzo so viele Jahre und Zig Millionen und hätte ihn wohl ohne Zutun von KHR weiter beschäftigt, aber Freund, der deutlich mehr vorzuweisen hat, kriegt diesen Raum nicht?
06.11.2023 - 12:19 Uhr
Zitat von Vielarbeit2
In dem Punkt bin ich anderer Meinung. Daumen hoch für Dreesen. Ich denke, dass die Installation von Eberl der letzte Schritt für Hoeneß ist, den Laden in bis dato nicht gekannter Weise in den Griff zu bekommen. Eberl ist ja kein Jünger mehr wie Dreesen, der ist ja quasi Ziehsohn von UH, übertragen gesprochen. Der verpasst ja keine Gelegenheit, UH als sein großes Vorbild darzustellen.
Die Gerüchteküche brodelt ja auch hinsichtlich einer späteren CEO-Tätigkeit von Eberl.
Wenn Eberl kommt, wird Dreesen (vielleicht ja auch ohnehin, das weiß ich nicht), keine zwei Jahre bleiben. Dann schart der Herr Hoeneß nur noch Hainer und Eberl um sich. Mit seinen Weisheiten und Wünschen. Denn auch KHR ist bekanntlich kein Eberl-Freund, gibt aber hier wohl klein bei. Der kann ja loslassen. Dann geht er halt, oder, falls wirtschaftlich attraktiv, sitzt halt im AR noch rum. Würde mich aber nicht wundern, wenn KHR auch irgendwann sagt, dass seine Übergangsaufgabe ja dann erledigt ist.
Also: Dreesen käme hier eher ein Verdienst zu, UH noch zu bremsen. Aber die Hausmacht geht natürlich gegen Null.
---
Unabhängig davon hat Dreesen meiner Meinung nach auch nicht die Transferperiode vergeigt. Der ist nur der Blöde gewesen. Die Taskforce, das Instrument von UH, hat über Wochen Prozesse verlangsamt, bestimmte Dinge ausgeschlossen (die bekannte 6), erfolgreich einen RV blockiert (vor Walker gab es meines Wissens nach noch andere Kandidaten in der Gerüchteküche). Dreesen haben sie dann am Ende in die Endlosverhandlungen mit Tottenham geschickt und wahrscheinlich mit guten Tipps und Wünschen versorgt. Der soll ja auch nachts viel telefoniert haben mit seinem Gegenüber. Am Ende kam dann die Panik auf. Hat für mich dieselben Vibes wie bei der Verpflichtung von Kovac, der ja eine legendäre Sitzung an der Säbener vorausging. Als klar war, dass JHeynckes eine Ente von UH war ("Hosen runterlassen"), haben sie zu dritt im Büro gehockt (angeblich nervöse Stimmung, sozusagen ein Auf und Ab gehen im Büro) und versucht, noch bei Tuchel anzurufen. Ich sehe direkt vor meinem Auge, wie UH dem Brazzo, der wohl anrief, noch nebenher immer ins Ohr flüsterte, was er dem TT jetzt sagen soll. Der hatte aber nach Wochen des Wartens schon woanders unterschrieben.
Jetzt war halt Dreesen der Blöde.
Zitat von Daas1985
So so, Dreesen will also keinen Sportvorstand, weil man den Sportdirektor mal machen lassen soll. Klar, der ist ja Dreesen auch weisungsbefugt. Wir haben hier gleich den nächsten Hoeneß-Jünger, der keine Macht abgeben kann. Null Fußballkompetenz, aber will weiterhin für die Transferpolitik zuständiger Vorstand bleiben, obwohl die letzte Transferperiode, die in seiner Verantwortung lag, völlig verkorksten wurde.
Na Prost Mahlzeit...
So so, Dreesen will also keinen Sportvorstand, weil man den Sportdirektor mal machen lassen soll. Klar, der ist ja Dreesen auch weisungsbefugt. Wir haben hier gleich den nächsten Hoeneß-Jünger, der keine Macht abgeben kann. Null Fußballkompetenz, aber will weiterhin für die Transferpolitik zuständiger Vorstand bleiben, obwohl die letzte Transferperiode, die in seiner Verantwortung lag, völlig verkorksten wurde.
Na Prost Mahlzeit...
In dem Punkt bin ich anderer Meinung. Daumen hoch für Dreesen. Ich denke, dass die Installation von Eberl der letzte Schritt für Hoeneß ist, den Laden in bis dato nicht gekannter Weise in den Griff zu bekommen. Eberl ist ja kein Jünger mehr wie Dreesen, der ist ja quasi Ziehsohn von UH, übertragen gesprochen. Der verpasst ja keine Gelegenheit, UH als sein großes Vorbild darzustellen.
Die Gerüchteküche brodelt ja auch hinsichtlich einer späteren CEO-Tätigkeit von Eberl.
Wenn Eberl kommt, wird Dreesen (vielleicht ja auch ohnehin, das weiß ich nicht), keine zwei Jahre bleiben. Dann schart der Herr Hoeneß nur noch Hainer und Eberl um sich. Mit seinen Weisheiten und Wünschen. Denn auch KHR ist bekanntlich kein Eberl-Freund, gibt aber hier wohl klein bei. Der kann ja loslassen. Dann geht er halt, oder, falls wirtschaftlich attraktiv, sitzt halt im AR noch rum. Würde mich aber nicht wundern, wenn KHR auch irgendwann sagt, dass seine Übergangsaufgabe ja dann erledigt ist.
Also: Dreesen käme hier eher ein Verdienst zu, UH noch zu bremsen. Aber die Hausmacht geht natürlich gegen Null.
---
Unabhängig davon hat Dreesen meiner Meinung nach auch nicht die Transferperiode vergeigt. Der ist nur der Blöde gewesen. Die Taskforce, das Instrument von UH, hat über Wochen Prozesse verlangsamt, bestimmte Dinge ausgeschlossen (die bekannte 6), erfolgreich einen RV blockiert (vor Walker gab es meines Wissens nach noch andere Kandidaten in der Gerüchteküche). Dreesen haben sie dann am Ende in die Endlosverhandlungen mit Tottenham geschickt und wahrscheinlich mit guten Tipps und Wünschen versorgt. Der soll ja auch nachts viel telefoniert haben mit seinem Gegenüber. Am Ende kam dann die Panik auf. Hat für mich dieselben Vibes wie bei der Verpflichtung von Kovac, der ja eine legendäre Sitzung an der Säbener vorausging. Als klar war, dass JHeynckes eine Ente von UH war ("Hosen runterlassen"), haben sie zu dritt im Büro gehockt (angeblich nervöse Stimmung, sozusagen ein Auf und Ab gehen im Büro) und versucht, noch bei Tuchel anzurufen. Ich sehe direkt vor meinem Auge, wie UH dem Brazzo, der wohl anrief, noch nebenher immer ins Ohr flüsterte, was er dem TT jetzt sagen soll. Der hatte aber nach Wochen des Wartens schon woanders unterschrieben.
Jetzt war halt Dreesen der Blöde.
Ich sehe sowohl Dreesen als auch Eberl sehr kritisch. Bei Eberl bin ich bei dir, der ist zu nah an Hoeneß. Dreesen würde aber sicherlich auch auf Hoeneß Betreiben zum VV befördert. Den sehe ich schon als sehr Hoeneß-nah.
Der aktuelle Stand mit Dreesen in der Zuständigkeit für unsere Transfers kann mE kein Dauerzustand bleiben. Ich sehe nicht ansatzweise eine Kompetenz bei Dreesen für fußballerische Fragen und Entscheidungen. Dafür ist der nicht geeignet, der Mann ist Bänker. Man wäre früher ja auch nicht auf den Gedanken gekommen, Hopfner zum Sportvorstand zu machen. Wie Sammer vor kurzem schon gesagt hat: Sportliche Entscheidungen sollten von ehemaligen Sportlern getroffen werden und nicht von Leuten aus der Wirtschaft. Wir brauchen sehr dringend einen neuen Sportvorstand, damit 1. Dreesen im sportlichen Bereich abgelöst wird und 2. auf Augenhöhe mit dem AR gesprochen wird (ein Sportdirektor ist dafür zu niedrig). Eberl ist natürlich nicht optimal, aber kein Sportvorstand ist in meinen Augen die noch schlechtere Lösung. Und bei Dreesen bleibt halt eben doch hängen, dass er als verantwortlicher Vorstand die "Task-Force" nicht von weiteren Transfers überzeugen konnte oder wollte. Das nennt sich dann Erfolglosigkeit. Zudem die Sache mit Stanisic und Pavard, die man ausnahmsweise mal nicht dem Aufsichtsrat bzw der Task-Force ankreiden kann. Das war laufendes Geschäft des Vorstands. Dreesen überschätzt sich hier massiv, wenn er meint, dass er längerfristig die Aufgaben des Sportvorstands erledigen kann. Das wird schief gehen. Ich bin auch überzeugt, dass es zwischen Tuchel und Dreesen erhebliche Probleme gibt oder noch geben wird. Der arbeitet nämlich ungern mit Laien zusammen und wird nach der letzten Transferperiode Dreesen wohl kaum positiv sehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Daas1985 am 06.11.2023 um 12:22 Uhr bearbeitet
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