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Das HSV-Mitarbeiterkarussell

16.01.2017 - 12:22 Uhr
Das HSV-Mitarbeiterkarussell |#7241
29.04.2026 - 23:36 Uhr
Zitat von RoyalOak
Zitat von KuhnederGanove

Hat alle Bereiche im Sport koordiniert, evaluiert & optimiert beim FCB




Stimmt schlichtweg nicht oder ist zumindest sehr unpräzise ausgedrückt.


Verbesser mich gerne.
Das HSV-Mitarbeiterkarussell |#7242
29.04.2026 - 23:44 Uhr
Vielleicht ist sie mit ihrer Vita genau die Person für einen "technischen" Direktor neben einem "Sport"direktor wie Costa.

Da fehlen noch 1 oder 2 weitere, dann kann Huwer genug delegieren, um den Vorstandsjob allein zu bewältigen.
Das HSV-Mitarbeiterkarussell |#7243
30.04.2026 - 00:58 Uhr
Zitat von KuhnederGanove
Zitat von RoyalOak

Zitat von KuhnederGanove

Hat alle Bereiche im Sport koordiniert, evaluiert & optimiert beim FCB




Stimmt schlichtweg nicht oder ist zumindest sehr unpräzise ausgedrückt.


Verbesser mich gerne.


Wer das liest und eins und eins zusammenzählt (es geht hier schließlich um den Posten als Sportvorstand beim HSV), muss unweigerlich denken, dass sie tief in der Kaderplanung, der Evaluierung des Trainerteams und dem Scouting tätig war und all das beim FC Bayern optimiert hätte. Das ist aber ein völlig falsches Bild.

Angefangen hat sie als Assistentin von Christian Nerlinger. Nach Nerlingers Ausscheiden wurde sie Teammanagerin. Da war sie zuständig für die komplette Logistik und Reiseplanung, die Unterstützung der Spieler bei organisatorischen Themen und für Aufgaben am Spieltag wie die Wechseltafel oder die Kommunikation mit dem 4. Offiziellen. Seit 2024 hat sie sich dann in einer Stabsstelle im Vorstandsbereich als "Leiterin Organisation und Infrastruktur" um Infrastrukturprojekte, interne Prozesse und Strategien gekümmert.

Beim FC Bayern kommt niemand in solche Positionen, der sich nicht selbst die Schuhe binden kann.
Sie ist auf ihrem Gebiet sicher hervorragend aufgestellt. Aber sie hatte eben in ihrer gesamten Karriere noch nie eine Position inne, die unmittelbar mit dem operativen Sportgeschäft – sprich dem aktiven Scouting, der direkten Kaderplanung oder der sportlichen Bewertung – zu tun hatte und wird damit nicht diejenige sein, die als "Oberhaupt" im sportlichen Bereich Einfluss auf eben diese Bereiche nimmt.

Richtig Sinn ergeben würde diese Besetzung eigentlich dann, wenn zusätzlich noch jemand kommt, der die Sportressorts übersieht, wie es eben Kuntz gemacht hat. Ansonsten würde das da entstanden Vakuum nicht gefüllt werden, was eigentlich einer Beförderung von Costa nur ohne Vorstandsposten gleich käme.
Das HSV-Mitarbeiterkarussell |#7244
30.04.2026 - 06:07 Uhr
Zitat von BallToGo

Vielleicht ist sie mit ihrer Vita genau die Person für einen "technischen" Direktor neben einem "Sport"direktor wie Costa.

Da fehlen noch 1 oder 2 weitere, dann kann Huwer genug delegieren, um den Vorstandsjob allein zu bewältigen.


Moin,

ich kann sie zugegeben schwer einschätzen, ob sie eher den Part als TD abdecken würde. Als TD wäre mir jedenfalls auch ein Flemming Pedersen, Nordsjelland ob seiner Erfahrung (ähnlich Hrubesch) - wie vorgeschlagen- als Bindeglied zwischen Akademie und erster Elf ganz lieb gewesen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VanMa am 30.04.2026 um 06:07 Uhr bearbeitet
Das HSV-Mitarbeiterkarussell |#7245
30.04.2026 - 06:36 Uhr
Zitat von RoyalOak
Zitat von KuhnederGanove

Zitat von RoyalOak

Zitat von KuhnederGanove

Hat alle Bereiche im Sport koordiniert, evaluiert & optimiert beim FCB




Stimmt schlichtweg nicht oder ist zumindest sehr unpräzise ausgedrückt.


Verbesser mich gerne.


Wer das liest und eins und eins zusammenzählt (es geht hier schließlich um den Posten als Sportvorstand beim HSV), muss unweigerlich denken, dass sie tief in der Kaderplanung, der Evaluierung des Trainerteams und dem Scouting tätig war und all das beim FC Bayern optimiert hätte. Das ist aber ein völlig falsches Bild.

Angefangen hat sie als Assistentin von Christian Nerlinger. Nach Nerlingers Ausscheiden wurde sie Teammanagerin. Da war sie zuständig für die komplette Logistik und Reiseplanung, die Unterstützung der Spieler bei organisatorischen Themen und für Aufgaben am Spieltag wie die Wechseltafel oder die Kommunikation mit dem 4. Offiziellen. Seit 2024 hat sie sich dann in einer Stabsstelle im Vorstandsbereich als "Leiterin Organisation und Infrastruktur" um Infrastrukturprojekte, interne Prozesse und Strategien gekümmert.

Beim FC Bayern kommt niemand in solche Positionen, der sich nicht selbst die Schuhe binden kann.
Sie ist auf ihrem Gebiet sicher hervorragend aufgestellt. Aber sie hatte eben in ihrer gesamten Karriere noch nie eine Position inne, die unmittelbar mit dem operativen Sportgeschäft – sprich dem aktiven Scouting, der direkten Kaderplanung oder der sportlichen Bewertung – zu tun hatte und wird damit nicht diejenige sein, die als "Oberhaupt" im sportlichen Bereich Einfluss auf eben diese Bereiche nimmt.

Richtig Sinn ergeben würde diese Besetzung eigentlich dann, wenn zusätzlich noch jemand kommt, der die Sportressorts übersieht, wie es eben Kuntz gemacht hat. Ansonsten würde das da entstanden Vakuum nicht gefüllt werden, was eigentlich einer Beförderung von Costa nur ohne Vorstandsposten gleich käme.


Ich denke, dass wird zumindest die Lösung in der Praxis sein. Huwer kümmert sich um die Finanzen, Krüger um die strategische Ausrichtung und costa muss unter den Vorraussetzungen einen passenden Kader liefern.
Das HSV-Mitarbeiterkarussell |#7246
30.04.2026 - 06:59 Uhr
Zitat von TopFalcon

Zitat von RoyalOak

Zitat von KuhnederGanove

Zitat von RoyalOak

Zitat von KuhnederGanove

Hat alle Bereiche im Sport koordiniert, evaluiert & optimiert beim FCB




Stimmt schlichtweg nicht oder ist zumindest sehr unpräzise ausgedrückt.


Verbesser mich gerne.


Wer das liest und eins und eins zusammenzählt (es geht hier schließlich um den Posten als Sportvorstand beim HSV), muss unweigerlich denken, dass sie tief in der Kaderplanung, der Evaluierung des Trainerteams und dem Scouting tätig war und all das beim FC Bayern optimiert hätte. Das ist aber ein völlig falsches Bild.

Angefangen hat sie als Assistentin von Christian Nerlinger. Nach Nerlingers Ausscheiden wurde sie Teammanagerin. Da war sie zuständig für die komplette Logistik und Reiseplanung, die Unterstützung der Spieler bei organisatorischen Themen und für Aufgaben am Spieltag wie die Wechseltafel oder die Kommunikation mit dem 4. Offiziellen. Seit 2024 hat sie sich dann in einer Stabsstelle im Vorstandsbereich als "Leiterin Organisation und Infrastruktur" um Infrastrukturprojekte, interne Prozesse und Strategien gekümmert.

Beim FC Bayern kommt niemand in solche Positionen, der sich nicht selbst die Schuhe binden kann.
Sie ist auf ihrem Gebiet sicher hervorragend aufgestellt. Aber sie hatte eben in ihrer gesamten Karriere noch nie eine Position inne, die unmittelbar mit dem operativen Sportgeschäft – sprich dem aktiven Scouting, der direkten Kaderplanung oder der sportlichen Bewertung – zu tun hatte und wird damit nicht diejenige sein, die als "Oberhaupt" im sportlichen Bereich Einfluss auf eben diese Bereiche nimmt.

Richtig Sinn ergeben würde diese Besetzung eigentlich dann, wenn zusätzlich noch jemand kommt, der die Sportressorts übersieht, wie es eben Kuntz gemacht hat. Ansonsten würde das da entstanden Vakuum nicht gefüllt werden, was eigentlich einer Beförderung von Costa nur ohne Vorstandsposten gleich käme.


Ich denke, dass wird zumindest die Lösung in der Praxis sein. Huwer kümmert sich um die Finanzen, Krüger um die strategische Ausrichtung und costa muss unter den Vorraussetzungen einen passenden Kader liefern.


Ergänzend dazu wird Costa auch für die Trainer Bewertung und gegebenenfalls oder falls notwendig auch die Trainersuche zu verantworten haben. ich glaube so ist das auch bei den Fußball Frauen, die ja auch in die AG eingegliedert werden sollen. Dort nennt sich das dann Koordinatorin.

•     •     •

_________________________________________________

Man gebe den Volk Brot und Spiele und es wird zufrieden sein.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von AndiSotho am 30.04.2026 um 07:19 Uhr bearbeitet
Das HSV-Mitarbeiterkarussell |#7247
30.04.2026 - 07:08 Uhr
Zitat von RoyalOak
Zitat von KuhnederGanove

Zitat von RoyalOak

Zitat von KuhnederGanove

Hat alle Bereiche im Sport koordiniert, evaluiert & optimiert beim FCB




Stimmt schlichtweg nicht oder ist zumindest sehr unpräzise ausgedrückt.


Verbesser mich gerne.


Wer das liest und eins und eins zusammenzählt (es geht hier schließlich um den Posten als Sportvorstand beim HSV), muss unweigerlich denken, dass sie tief in der Kaderplanung, der Evaluierung des Trainerteams und dem Scouting tätig war und all das beim FC Bayern optimiert hätte. Das ist aber ein völlig falsches Bild.

Angefangen hat sie als Assistentin von Christian Nerlinger. Nach Nerlingers Ausscheiden wurde sie Teammanagerin. Da war sie zuständig für die komplette Logistik und Reiseplanung, die Unterstützung der Spieler bei organisatorischen Themen und für Aufgaben am Spieltag wie die Wechseltafel oder die Kommunikation mit dem 4. Offiziellen. Seit 2024 hat sie sich dann in einer Stabsstelle im Vorstandsbereich als "Leiterin Organisation und Infrastruktur" um Infrastrukturprojekte, interne Prozesse und Strategien gekümmert.

Beim FC Bayern kommt niemand in solche Positionen, der sich nicht selbst die Schuhe binden kann.
Sie ist auf ihrem Gebiet sicher hervorragend aufgestellt. Aber sie hatte eben in ihrer gesamten Karriere noch nie eine Position inne, die unmittelbar mit dem operativen Sportgeschäft – sprich dem aktiven Scouting, der direkten Kaderplanung oder der sportlichen Bewertung – zu tun hatte und wird damit nicht diejenige sein, die als "Oberhaupt" im sportlichen Bereich Einfluss auf eben diese Bereiche nimmt.

Richtig Sinn ergeben würde diese Besetzung eigentlich dann, wenn zusätzlich noch jemand kommt, der die Sportressorts übersieht, wie es eben Kuntz gemacht hat. Ansonsten würde das da entstanden Vakuum nicht gefüllt werden, was eigentlich einer Beförderung von Costa nur ohne Vorstandsposten gleich käme.


Stefan Kuntz war doch auch nicht tief in der Kaderplanung
Das HSV-Mitarbeiterkarussell |#7248
30.04.2026 - 07:19 Uhr
Zitat von kHamsun
Zitat von Mnemosyne

Wo hast Du das mit dem stur und schnippisch gelesen? Ich finde nur positive Attribute zu ihrem Charakter.
Diskret, Loyal, absolut vertrauenswürdig, meinungsstark usw. , klingt für mich gut. Und 12 Jahre Teammanagement bei Bayern, da lernt man was. Also so unqualifiziert wie manche hier schrieben, finde ich sie nicht.

Es gab in den letzten Jahren ihres Teammanagerdaseins Klagen aus der Mannschaft, sie sei (inzwischen) zu herrisch (tz: "unangemessener Befehlston"). Abseits des Zwischenmenschlichen machte sie in dieser Zeit mit einem Auswechselfehler in Freiburg Schlagzeilen - aber ich denke, wenn man das im Kontext der langen Tätigkeit auf dieser Position mit insgesamt 8 Trainern und einem zeitweise chaotisch-überforderten Management betrachtet, sind das keine gravierenden Kritikpunkte. Guardiola war ja so angetan von ihr, dass er sie gern mit nach Manchester genommen hätte.
Der Wechsel auf die strategische Ebene war, was man so liest, für den Verein und Krüger selbst ein Gewinn. Die 100 Mio.-Modernisierung der Säbener Straße hat sie laut tz hauptverantwortlich geführt. Sie hat (laut Podcast Bayern Insider) den von Eberl angestoßenen Change-Prozess, die interne FCB-Kultur und -Organisation zu hinterfragen und ganzheitlicher aufzusetzen, maßgeblich konzipiert und organisiert. Begleitend hat sie die 18-Monate DFB-Fortbildung "Management im Profifußball" absolviert.
Für mein Empfinden also eine zeitlich zwar überschaubare aber inhaltlich durchaus ergiebige Zeit als Managerin, die sich damit "erste Sporen" verdient und womöglich nun für höhere Aufgaben empfohlen hat. Ich finde es generell gut, dass zunehmend mehr Frauen das zuweilen etwas Mad Men-artige Bundesligageschäft bereichern; aber über einen Mann mit vergleichbarem Profil als wahrscheinlichen neuen HSV-Sportvorstand hätte ich mich ebenso gefreut.


Ich bin fest davon überzeugt, dass über einen Mann mit vergleichbarem Profil auch deutlich weniger diskutiert werden würde. Insbesondere wenn er mal Profifußballer war. Wenn die Person mit exakt der Vita jetzt Benedikt Höwedes oder Philipp Lahm geheißen hätte, wäre hier wahrscheinlich kaum jemand so vehement dagegen.
Das HSV-Mitarbeiterkarussell |#7249
30.04.2026 - 07:29 Uhr
Zitat von BallToGo

Vielleicht ist sie mit ihrer Vita genau die Person für einen "technischen" Direktor neben einem "Sport"direktor wie Costa.

Da fehlen noch 1 oder 2 weitere, dann kann Huwer genug delegieren, um den Vorstandsjob allein zu bewältigen.

Momentan wissen wir noch zu wenig, über alle Gedanken und Entscheidungen des AR im Zusammenhang mit der Sport Suche und Besetzung.

Evtl werden auch Aufgaben neu verteilt und es kommt noch jemand. Mal sehen.

Aus Wiki habe ich nachfolgende Info gefunden.

Zitat von Wiki

Seit der Bundesliga-Saison 2024/25 leitet Kathleen Krüger als Senior Leading Expert Sport Strategy & Development eine Stabsstelle im Vorstandsbereich Sport der FC Bayern München AG, die die Koordination, Evaluierung und Optimierung aller Verbindungen und Synergien im Bereich Sport verantwortet. Ihr Nachfolger als Teammanager im Lizenzspielerbereich ist Maciej Jagiellowicz.


Danach könnte der nächste Schritt eine Stufe höher in einen Vorstand aus ihrer Sicht mMn schon Sinn machen. Und bei Bayern ist dieser Posten für die nächsten Jahre ja vergeben.

Nerlinger, Sammer, Eberl , sie kennt ja alle. Brazzo wohl auch.

Einige User hatten befürchtet, wir bekommen von den Bayern nur die 2te Garde (oä formuliert).

In diesem Fall glaube ich eher, dass die Durchlässigkeit im Management für interne Lösungen bei Bayern evtl auch nicht so leicht ist.

Selbst die holen sich auch neue frische Kompetenzen von außen, um evtl Betriebsblindheit entgegenzuwirken. Das ist natürlich eine totale Mutmaßung von mir. Aber aus meiner Beruftserfahrung weiß ich, dass es so etwas gibt bzw. geben kann.

Und sich so viel Bayern Wissen mit einer Person ins Haus zu holen, ist mMn schon ein nicht zu unterschätzender Gewinn für uns.

Kathleen Krüger‘s Schritt zu uns (so er denn passiert) , könnte eine Win-Win Situation sein.

•     •     •

Gegen das „Wahrlügen“ in unserer Zeit !
(in Erinnerung an Hannah Arendt)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ahoi am 30.04.2026 um 07:36 Uhr bearbeitet
Das HSV-Mitarbeiterkarussell |#7250
30.04.2026 - 07:58 Uhr
Zitat von FireCrackerHSv
Zitat von kHamsun

Zitat von Mnemosyne

Wo hast Du das mit dem stur und schnippisch gelesen? Ich finde nur positive Attribute zu ihrem Charakter.
Diskret, Loyal, absolut vertrauenswürdig, meinungsstark usw. , klingt für mich gut. Und 12 Jahre Teammanagement bei Bayern, da lernt man was. Also so unqualifiziert wie manche hier schrieben, finde ich sie nicht.

Es gab in den letzten Jahren ihres Teammanagerdaseins Klagen aus der Mannschaft, sie sei (inzwischen) zu herrisch (tz: "unangemessener Befehlston"). Abseits des Zwischenmenschlichen machte sie in dieser Zeit mit einem Auswechselfehler in Freiburg Schlagzeilen - aber ich denke, wenn man das im Kontext der langen Tätigkeit auf dieser Position mit insgesamt 8 Trainern und einem zeitweise chaotisch-überforderten Management betrachtet, sind das keine gravierenden Kritikpunkte. Guardiola war ja so angetan von ihr, dass er sie gern mit nach Manchester genommen hätte.
Der Wechsel auf die strategische Ebene war, was man so liest, für den Verein und Krüger selbst ein Gewinn. Die 100 Mio.-Modernisierung der Säbener Straße hat sie laut tz hauptverantwortlich geführt. Sie hat (laut Podcast Bayern Insider) den von Eberl angestoßenen Change-Prozess, die interne FCB-Kultur und -Organisation zu hinterfragen und ganzheitlicher aufzusetzen, maßgeblich konzipiert und organisiert. Begleitend hat sie die 18-Monate DFB-Fortbildung "Management im Profifußball" absolviert.
Für mein Empfinden also eine zeitlich zwar überschaubare aber inhaltlich durchaus ergiebige Zeit als Managerin, die sich damit "erste Sporen" verdient und womöglich nun für höhere Aufgaben empfohlen hat. Ich finde es generell gut, dass zunehmend mehr Frauen das zuweilen etwas Mad Men-artige Bundesligageschäft bereichern; aber über einen Mann mit vergleichbarem Profil als wahrscheinlichen neuen HSV-Sportvorstand hätte ich mich ebenso gefreut.


Ich bin fest davon überzeugt, dass über einen Mann mit vergleichbarem Profil auch deutlich weniger diskutiert werden würde. Insbesondere wenn er mal Profifußballer war. Wenn die Person mit exakt der Vita jetzt Benedikt Höwedes oder Philipp Lahm geheißen hätte, wäre hier wahrscheinlich kaum jemand so vehement dagegen.


Das man mal erfolgreicher Profifussballer war ist eben Teil des Profils. Für mich wäre dieser Teil des Profils eine sinnvolle Ergänzung gewesen weil sie im Verein so nicht vorhanden ist und die Erfahrungen, Kontakte & Standing uns weiterhelfen könnten.
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