| Geburtsdatum | 04.11.1985 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,91m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Linker Verteidiger |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Danke und alles Gute, Marcell Jansen!
19.01.2019 - 17:19 Uhr
03.11.2023 - 21:16 Uhr
Zitat von gringo73
Das Abendblatt kennt die Inhalte des internen Papiers, das Jansen verfasst hat und mit in die Sitzung bei der HanseMerkur bringen wollte, um dem potenziellen neuen Gesellschafter bei Bedarf zu präsentieren, wie die gemeinsame Zukunft aussehen könnte. Konkret schrieb Jansen dabei unter anderem von einer neuen Vorstandsstruktur mit einem möglichen dritten Vorstand, einer veränderten Aufsichtsratskonstruktion, von der Besetzung des Beirats, verbesserten Governance-Strukturen und dem Plan, die Frauenabteilung möglichst schnell vom e.V. in die AG zu überführen.
Auf Abendblatt-Anfrage teilte Jansen mit: „Zu internen Vorgängen werde ich mich nicht äußern. Grundsätzlich arbeiten wir als HSV-Präsidium gemeinsam daran, die Zukunft des HSV im Sinne des Vereins bestmöglich zu gestalten. Und dazu gehört, dass wir uns permanent intensiv austauschen, Chancen erkennen und handeln.“
...Offenbar war es Jansens Intention, im Falle der Verkündung einer Einigung zwischen Wüstefeld und der HanseMerkur auf mögliche Fragen der Versicherungsgruppe vorbereitet zu sein und dem künftigen Anteilseigner konkrete Ideen über die HSV-Zukunft präsentieren zu können. Papenfuß soll sich allerdings nach kurzer Ansicht des Papiers entschieden haben, dieses nicht zu unterschreiben.
..Innerhalb des HSV sprach sich der Vorgang aber schnell herum. In der Arbeitsgruppe Rechtsform, die aktuell die Abstimmung über eine Strukturveränderung der HSV AG in eine KGaA vorbereitet, soll Jansens Schriftstück für allgemeines Kopfschütteln gesorgt haben.
... Dabei ist es kein Geheimnis, dass sich Jansen schon seit einiger Zeit einen dritten Vorstand sowie einen CEO wünscht, um Boldt (41) und Huwer (40) zu unterstützen. Diese Kritik hat er schon mehrfach in Aufsichtsratssitzungen kundgetan.
Zudem schlägt Jansen im Kontrollgremium seit zwei Jahren vor, neben Robert Glatzel einen weiteren Topstürmer zu verpflichten. Jansen definiert seine Rolle im Aufsichtsrat als Mahner und Warner.
Quelle: www.abendblatt.de
HSV-Präsident sorgt mit einem Papier zur Zukunft des Vereins für Unruhe in den Gremien. Die Hintergründe.
...Dabei war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass das Vertrauen zwischen dem Präsidium und dem Vorstand erheblich gestört ist. Genauer gesagt zwischen Präsident Jansen und den Vorständen. Das ist nicht neu. Wenige Wochen später wird nun aber deutlich: Auch Jansens Stellvertreter Papenfuß, der Anfang des Jahres von Jansen den Vorsitz im Aufsichtsrat der HSV Fußball AG übernommen hat, ist nach Abendblatt-Informationen mittlerweile von Jansen abgerückt. Damit ist der Präsident in nahezu allen Gremien des HSV weitestgehend isoliert.
...Weniger Zustimmung erhielt allerdings ein unterschriftsreifes Papier, das Jansen seinen Präsidiumskollegen noch in der selben Sitzung vorlegte und das in den vergangenen Wochen für reichlich Unruhe in den Gremien des Vereins gesorgt hat. Wahlweise ist zu hören von einem Letter of intent, einem Thesenpapier oder einfach nur von einem Schriftstück mit Ideen für die Zukunft des HSV. ...Dabei war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass das Vertrauen zwischen dem Präsidium und dem Vorstand erheblich gestört ist. Genauer gesagt zwischen Präsident Jansen und den Vorständen. Das ist nicht neu. Wenige Wochen später wird nun aber deutlich: Auch Jansens Stellvertreter Papenfuß, der Anfang des Jahres von Jansen den Vorsitz im Aufsichtsrat der HSV Fußball AG übernommen hat, ist nach Abendblatt-Informationen mittlerweile von Jansen abgerückt. Damit ist der Präsident in nahezu allen Gremien des HSV weitestgehend isoliert.
Das Abendblatt kennt die Inhalte des internen Papiers, das Jansen verfasst hat und mit in die Sitzung bei der HanseMerkur bringen wollte, um dem potenziellen neuen Gesellschafter bei Bedarf zu präsentieren, wie die gemeinsame Zukunft aussehen könnte. Konkret schrieb Jansen dabei unter anderem von einer neuen Vorstandsstruktur mit einem möglichen dritten Vorstand, einer veränderten Aufsichtsratskonstruktion, von der Besetzung des Beirats, verbesserten Governance-Strukturen und dem Plan, die Frauenabteilung möglichst schnell vom e.V. in die AG zu überführen.
Auf Abendblatt-Anfrage teilte Jansen mit: „Zu internen Vorgängen werde ich mich nicht äußern. Grundsätzlich arbeiten wir als HSV-Präsidium gemeinsam daran, die Zukunft des HSV im Sinne des Vereins bestmöglich zu gestalten. Und dazu gehört, dass wir uns permanent intensiv austauschen, Chancen erkennen und handeln.“
...Offenbar war es Jansens Intention, im Falle der Verkündung einer Einigung zwischen Wüstefeld und der HanseMerkur auf mögliche Fragen der Versicherungsgruppe vorbereitet zu sein und dem künftigen Anteilseigner konkrete Ideen über die HSV-Zukunft präsentieren zu können. Papenfuß soll sich allerdings nach kurzer Ansicht des Papiers entschieden haben, dieses nicht zu unterschreiben.
..Innerhalb des HSV sprach sich der Vorgang aber schnell herum. In der Arbeitsgruppe Rechtsform, die aktuell die Abstimmung über eine Strukturveränderung der HSV AG in eine KGaA vorbereitet, soll Jansens Schriftstück für allgemeines Kopfschütteln gesorgt haben.
... Dabei ist es kein Geheimnis, dass sich Jansen schon seit einiger Zeit einen dritten Vorstand sowie einen CEO wünscht, um Boldt (41) und Huwer (40) zu unterstützen. Diese Kritik hat er schon mehrfach in Aufsichtsratssitzungen kundgetan.
Zudem schlägt Jansen im Kontrollgremium seit zwei Jahren vor, neben Robert Glatzel einen weiteren Topstürmer zu verpflichten. Jansen definiert seine Rolle im Aufsichtsrat als Mahner und Warner.
Hat dss Abendblatt da jetzt kalten Kaffee aus der Wüstefeld-Aera aufgewärmt oder ist davon auch was aktuell?
04.11.2023 - 09:09 Uhr
Zitat von BallToGo
Hat dss Abendblatt da jetzt kalten Kaffee aus der Wüstefeld-Aera aufgewärmt oder ist davon auch was aktuell?
Zitat von gringo73
Das Abendblatt kennt die Inhalte des internen Papiers, das Jansen verfasst hat und mit in die Sitzung bei der HanseMerkur bringen wollte, um dem potenziellen neuen Gesellschafter bei Bedarf zu präsentieren, wie die gemeinsame Zukunft aussehen könnte. Konkret schrieb Jansen dabei unter anderem von einer neuen Vorstandsstruktur mit einem möglichen dritten Vorstand, einer veränderten Aufsichtsratskonstruktion, von der Besetzung des Beirats, verbesserten Governance-Strukturen und dem Plan, die Frauenabteilung möglichst schnell vom e.V. in die AG zu überführen.
Auf Abendblatt-Anfrage teilte Jansen mit: „Zu internen Vorgängen werde ich mich nicht äußern. Grundsätzlich arbeiten wir als HSV-Präsidium gemeinsam daran, die Zukunft des HSV im Sinne des Vereins bestmöglich zu gestalten. Und dazu gehört, dass wir uns permanent intensiv austauschen, Chancen erkennen und handeln.“
...Offenbar war es Jansens Intention, im Falle der Verkündung einer Einigung zwischen Wüstefeld und der HanseMerkur auf mögliche Fragen der Versicherungsgruppe vorbereitet zu sein und dem künftigen Anteilseigner konkrete Ideen über die HSV-Zukunft präsentieren zu können. Papenfuß soll sich allerdings nach kurzer Ansicht des Papiers entschieden haben, dieses nicht zu unterschreiben.
..Innerhalb des HSV sprach sich der Vorgang aber schnell herum. In der Arbeitsgruppe Rechtsform, die aktuell die Abstimmung über eine Strukturveränderung der HSV AG in eine KGaA vorbereitet, soll Jansens Schriftstück für allgemeines Kopfschütteln gesorgt haben.
... Dabei ist es kein Geheimnis, dass sich Jansen schon seit einiger Zeit einen dritten Vorstand sowie einen CEO wünscht, um Boldt (41) und Huwer (40) zu unterstützen. Diese Kritik hat er schon mehrfach in Aufsichtsratssitzungen kundgetan.
Zudem schlägt Jansen im Kontrollgremium seit zwei Jahren vor, neben Robert Glatzel einen weiteren Topstürmer zu verpflichten. Jansen definiert seine Rolle im Aufsichtsrat als Mahner und Warner.
Quelle: www.abendblatt.de
HSV-Präsident sorgt mit einem Papier zur Zukunft des Vereins für Unruhe in den Gremien. Die Hintergründe.
...Dabei war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass das Vertrauen zwischen dem Präsidium und dem Vorstand erheblich gestört ist. Genauer gesagt zwischen Präsident Jansen und den Vorständen. Das ist nicht neu. Wenige Wochen später wird nun aber deutlich: Auch Jansens Stellvertreter Papenfuß, der Anfang des Jahres von Jansen den Vorsitz im Aufsichtsrat der HSV Fußball AG übernommen hat, ist nach Abendblatt-Informationen mittlerweile von Jansen abgerückt. Damit ist der Präsident in nahezu allen Gremien des HSV weitestgehend isoliert.
...Weniger Zustimmung erhielt allerdings ein unterschriftsreifes Papier, das Jansen seinen Präsidiumskollegen noch in der selben Sitzung vorlegte und das in den vergangenen Wochen für reichlich Unruhe in den Gremien des Vereins gesorgt hat. Wahlweise ist zu hören von einem Letter of intent, einem Thesenpapier oder einfach nur von einem Schriftstück mit Ideen für die Zukunft des HSV. ...Dabei war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass das Vertrauen zwischen dem Präsidium und dem Vorstand erheblich gestört ist. Genauer gesagt zwischen Präsident Jansen und den Vorständen. Das ist nicht neu. Wenige Wochen später wird nun aber deutlich: Auch Jansens Stellvertreter Papenfuß, der Anfang des Jahres von Jansen den Vorsitz im Aufsichtsrat der HSV Fußball AG übernommen hat, ist nach Abendblatt-Informationen mittlerweile von Jansen abgerückt. Damit ist der Präsident in nahezu allen Gremien des HSV weitestgehend isoliert.
Das Abendblatt kennt die Inhalte des internen Papiers, das Jansen verfasst hat und mit in die Sitzung bei der HanseMerkur bringen wollte, um dem potenziellen neuen Gesellschafter bei Bedarf zu präsentieren, wie die gemeinsame Zukunft aussehen könnte. Konkret schrieb Jansen dabei unter anderem von einer neuen Vorstandsstruktur mit einem möglichen dritten Vorstand, einer veränderten Aufsichtsratskonstruktion, von der Besetzung des Beirats, verbesserten Governance-Strukturen und dem Plan, die Frauenabteilung möglichst schnell vom e.V. in die AG zu überführen.
Auf Abendblatt-Anfrage teilte Jansen mit: „Zu internen Vorgängen werde ich mich nicht äußern. Grundsätzlich arbeiten wir als HSV-Präsidium gemeinsam daran, die Zukunft des HSV im Sinne des Vereins bestmöglich zu gestalten. Und dazu gehört, dass wir uns permanent intensiv austauschen, Chancen erkennen und handeln.“
...Offenbar war es Jansens Intention, im Falle der Verkündung einer Einigung zwischen Wüstefeld und der HanseMerkur auf mögliche Fragen der Versicherungsgruppe vorbereitet zu sein und dem künftigen Anteilseigner konkrete Ideen über die HSV-Zukunft präsentieren zu können. Papenfuß soll sich allerdings nach kurzer Ansicht des Papiers entschieden haben, dieses nicht zu unterschreiben.
..Innerhalb des HSV sprach sich der Vorgang aber schnell herum. In der Arbeitsgruppe Rechtsform, die aktuell die Abstimmung über eine Strukturveränderung der HSV AG in eine KGaA vorbereitet, soll Jansens Schriftstück für allgemeines Kopfschütteln gesorgt haben.
... Dabei ist es kein Geheimnis, dass sich Jansen schon seit einiger Zeit einen dritten Vorstand sowie einen CEO wünscht, um Boldt (41) und Huwer (40) zu unterstützen. Diese Kritik hat er schon mehrfach in Aufsichtsratssitzungen kundgetan.
Zudem schlägt Jansen im Kontrollgremium seit zwei Jahren vor, neben Robert Glatzel einen weiteren Topstürmer zu verpflichten. Jansen definiert seine Rolle im Aufsichtsrat als Mahner und Warner.
Hat dss Abendblatt da jetzt kalten Kaffee aus der Wüstefeld-Aera aufgewärmt oder ist davon auch was aktuell?
Ich denke das ist aktuell, aber die Frage ist, wer hat denn diese Interna wieder zum Abendblatt gemeldet. Ist ja nicht so, dass, wenn das Abendblatt keine Interna meldet, der Aufsichtsrat und der Vorstand nichts tun und nur Jansen sich Gedanken um den HSV macht und Vorschläge präsentiert.
Allerdings, sollte es doch so, dass nur Janssen sich Gedanken macht zbd intern Vorschläge präsentiert, dann sollte den Aufsichtsrat und das restliche Präsidium zum Teufel jagen.
05.03.2025 - 17:30 Uhr
Quelle: www.hsv.de
Marcell Jansen verzichtet auf Präsidentschaftskandidatur
Nach sechs Jahren Amtszeit erklärt der 39-jährige HSV-Präsident seine Entscheidung: "Für mich beginnt im Sommer ein Lebensabschnitt, in dem ich meine eigene berufliche Zukunft vorantreiben möchte."
Zur Kenntnisnahme.
Nach sechs Jahren Amtszeit erklärt der 39-jährige HSV-Präsident seine Entscheidung: "Für mich beginnt im Sommer ein Lebensabschnitt, in dem ich meine eigene berufliche Zukunft vorantreiben möchte."
05.03.2025 - 18:11 Uhr
Zitat von gringo73
Das Abendblatt kennt die Inhalte des internen Papiers, das Jansen verfasst hat und mit in die Sitzung bei der HanseMerkur bringen wollte, um dem potenziellen neuen Gesellschafter bei Bedarf zu präsentieren, wie die gemeinsame Zukunft aussehen könnte. Konkret schrieb Jansen dabei unter anderem von einer neuen Vorstandsstruktur mit einem möglichen dritten Vorstand, einer veränderten Aufsichtsratskonstruktion, von der Besetzung des Beirats, verbesserten Governance-Strukturen und dem Plan, die Frauenabteilung möglichst schnell vom e.V. in die AG zu überführen.
Auf Abendblatt-Anfrage teilte Jansen mit: „Zu internen Vorgängen werde ich mich nicht äußern. Grundsätzlich arbeiten wir als HSV-Präsidium gemeinsam daran, die Zukunft des HSV im Sinne des Vereins bestmöglich zu gestalten. Und dazu gehört, dass wir uns permanent intensiv austauschen, Chancen erkennen und handeln.“
...Offenbar war es Jansens Intention, im Falle der Verkündung einer Einigung zwischen Wüstefeld und der HanseMerkur auf mögliche Fragen der Versicherungsgruppe vorbereitet zu sein und dem künftigen Anteilseigner konkrete Ideen über die HSV-Zukunft präsentieren zu können. Papenfuß soll sich allerdings nach kurzer Ansicht des Papiers entschieden haben, dieses nicht zu unterschreiben.
..Innerhalb des HSV sprach sich der Vorgang aber schnell herum. In der Arbeitsgruppe Rechtsform, die aktuell die Abstimmung über eine Strukturveränderung der HSV AG in eine KGaA vorbereitet, soll Jansens Schriftstück für allgemeines Kopfschütteln gesorgt haben.
... Dabei ist es kein Geheimnis, dass sich Jansen schon seit einiger Zeit einen dritten Vorstand sowie einen CEO wünscht, um Boldt (41) und Huwer (40) zu unterstützen. Diese Kritik hat er schon mehrfach in Aufsichtsratssitzungen kundgetan.
Zudem schlägt Jansen im Kontrollgremium seit zwei Jahren vor, neben Robert Glatzel einen weiteren Topstürmer zu verpflichten. Jansen definiert seine Rolle im Aufsichtsrat als Mahner und Warner.
Quelle: www.abendblatt.de
HSV-Präsident sorgt mit einem Papier zur Zukunft des Vereins für Unruhe in den Gremien. Die Hintergründe.
...Dabei war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass das Vertrauen zwischen dem Präsidium und dem Vorstand erheblich gestört ist. Genauer gesagt zwischen Präsident Jansen und den Vorständen. Das ist nicht neu. Wenige Wochen später wird nun aber deutlich: Auch Jansens Stellvertr...
...Weniger Zustimmung erhielt allerdings ein unterschriftsreifes Papier, das Jansen seinen Präsidiumskollegen noch in der selben Sitzung vorlegte und das in den vergangenen Wochen für reichlich Unruhe in den Gremien des Vereins gesorgt hat. Wahlweise ist zu hören von einem Letter of intent, einem Thesenpapier oder einfach nur von einem Schriftstück mit Ideen für die Zukunft des HSV. ...Dabei war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass das Vertrauen zwischen dem Präsidium und dem Vorstand erheblich gestört ist. Genauer gesagt zwischen Präsident Jansen und den Vorständen. Das ist nicht neu. Wenige Wochen später wird nun aber deutlich: Auch Jansens Stellvertr...
Das Abendblatt kennt die Inhalte des internen Papiers, das Jansen verfasst hat und mit in die Sitzung bei der HanseMerkur bringen wollte, um dem potenziellen neuen Gesellschafter bei Bedarf zu präsentieren, wie die gemeinsame Zukunft aussehen könnte. Konkret schrieb Jansen dabei unter anderem von einer neuen Vorstandsstruktur mit einem möglichen dritten Vorstand, einer veränderten Aufsichtsratskonstruktion, von der Besetzung des Beirats, verbesserten Governance-Strukturen und dem Plan, die Frauenabteilung möglichst schnell vom e.V. in die AG zu überführen.
Auf Abendblatt-Anfrage teilte Jansen mit: „Zu internen Vorgängen werde ich mich nicht äußern. Grundsätzlich arbeiten wir als HSV-Präsidium gemeinsam daran, die Zukunft des HSV im Sinne des Vereins bestmöglich zu gestalten. Und dazu gehört, dass wir uns permanent intensiv austauschen, Chancen erkennen und handeln.“
...Offenbar war es Jansens Intention, im Falle der Verkündung einer Einigung zwischen Wüstefeld und der HanseMerkur auf mögliche Fragen der Versicherungsgruppe vorbereitet zu sein und dem künftigen Anteilseigner konkrete Ideen über die HSV-Zukunft präsentieren zu können. Papenfuß soll sich allerdings nach kurzer Ansicht des Papiers entschieden haben, dieses nicht zu unterschreiben.
..Innerhalb des HSV sprach sich der Vorgang aber schnell herum. In der Arbeitsgruppe Rechtsform, die aktuell die Abstimmung über eine Strukturveränderung der HSV AG in eine KGaA vorbereitet, soll Jansens Schriftstück für allgemeines Kopfschütteln gesorgt haben.
... Dabei ist es kein Geheimnis, dass sich Jansen schon seit einiger Zeit einen dritten Vorstand sowie einen CEO wünscht, um Boldt (41) und Huwer (40) zu unterstützen. Diese Kritik hat er schon mehrfach in Aufsichtsratssitzungen kundgetan.
Zudem schlägt Jansen im Kontrollgremium seit zwei Jahren vor, neben Robert Glatzel einen weiteren Topstürmer zu verpflichten. Jansen definiert seine Rolle im Aufsichtsrat als Mahner und Warner.
Für mich hat Jansen in Seiner Zeit dafür gesorgt das der Totengräber Nummer 1 des HSV, Bernd Hoffmann, wieder verschwunden ist. Sowohl mit Walter als auch Boldt hatte er Recht behalten nur wollten das damals viele nicht hören. Und was es wert ist einen 2 Top Stürmer zu haben sehen wir diese Saison deutlich.
05.03.2025 - 19:42 Uhr
Gewogen - und für viel zu leicht befunden. Der Rückzug erfolgt seine gesamte Amtszeit zu spät.
05.03.2025 - 20:51 Uhr
Dass Jansen nicht wieder antritt ist m.E. konsequent, zuviel ist passiert, leider viel negatives, was insbesondere der HSV AG geschadet hat.
Als Jansen damals das erste Mal angetreten ist, war er sicher das unverbrauchte Gesicht, ein Gesicht, dass noch erfolgreiche Zeiten des HSV in der 1. Liga gesehen hat, insbesondere in der Saison 09/10 als in 18 Spielen 6 Tore erzielte und im Europapokal bis ins Halbfinale einzog und dort in 8 Spielen 3 Tore erzielte. Später wurde er sogar auch Kapitän des HSV. Nicht zu vergessen seine Karriere in der Nationalmannschaft, u.a. bei der WM 2010 in Südafrika als Spieler des HSV, erzielte er beim Spiel um den 3. Platz sogar ein Tor. Er war auch der letzte Nationalspieler des HSV. Vor diesem Hintergrund war klar, dass seine Nominierung als Präsident trotz des jungen Alters bei den auf den MV primär anwesenden Fußball-Fans, ich erinnere mich genau, da ich auch dort war, auf euphorische Unterstützung traf und auch auch von den wenigen anwesenden Mitgliedern gewählt wurde. Nach Eignung, Erfahrung u.ä., was im Anforderungskatalog des Beirats eigentlich gefordert war, wurde nicht gefragt.
Unabhängig davon, brachte Jansen, damals noch sehr nervös und ungelenk in seiner Antrittsrede, eine gewisse positive Aufbruchstimmung in den Saal, wollte er doch viel erreichen für „seinen“ Verein. Dies war auch irgendwie notwendig nach der Hoffmann-Affäre und des Rücktritts des Hoffmann-Verbündeten Köttgen. Allerdings stand seine Positionierung von Anfang an auch unter einem unglücklichen Stern, wurde er doch Mitglied des alten Hoffmann-Teams mit Schäfer und Schulz, was überhaupt nicht funktionierte. In seinem Team mit Papenfuß und Wehmeyer sollte es dann eigentlich besser werden, wurde es aber nicht.
Unter der Jansen-Ägide war es satzungsgemäß noch so, dass der Präsident geborenes Mitglied im Aufsichtsrat der HSV AG war, dessen Vorsitzender Jansen dann zunächst sogar war. Diese organische Verquickung war für mich die entscheidende Problemstelle für Jansen. Während Jansen im e.V. sicher aufgrund seiner Kommunikationsfähigkeit gut passte, schien er die ganz andere Anforderung mit sich bringende Aufgabe im Aufsichtsrat und speziell als AR-Vorsitzender ungeeignet, nicht nur fachlich, auch menschlich, konnte er die verschiedenen Strömungen nicht „managen“, wirkte total überfordert. Vermutlich um seine Position zu stärken und Verbündete um sich zu scharen, holte er Thomas Wüstefeld in den Aufsichtsrat und ermöglichte ihm die Anteilseignerschaft bei der AG, schließlich wurde dieser sogar Finanzvorstand bei der AG. Wüstefeld, dessen beste Leistung vielleicht die war ein besseres Kostenmanagement in finanziell schweren Zeiten zu etablieren (z.B. Beraterverträge), blamierte sich mit seinen angeblichen Titeln, die nicht belegt werden konnten, und Träumereien zur Umgestaltung des Stadiongeländes („200 Mio. Megaprojekt Plaza“). Auch eigene Ideen Jansens zur Erweiterung des Vorstands, die vielleicht im Ansatz richtig erschienen, führten zu Streitereien mit dem Vorstand Boldt oder auch mit Kleinaktionären. Die Besetzung von Aufsichtsratsposten mit Schrumm und Köhnke sorgen bis heute für Kopfschütteln bei Insidern. Insgesamt sind dies nur die wesentlichen Beispiele für die z.T. verbrannte Erde, die Jansen hinterlassen hat, was erstaunt, war er an sich u.a. auch mit seiner Idee „HSV-Vereint 205“ doch immer auch um Harmonie und Weiterentwicklung bemüht (https://www.hsv.de/fileadmin/user_upload/HSV_EV/Verein/Onepager_Praesidium_2021_22.pdf). Letztlich wurde er aufgrund dieser Ereignisse zunehmend im HSV und im Präsidium isoliert. Unabhängig davon, sehe ich die unter ihm in der Satzung des e.V. festgelegte Ablehnung hybrider Mitgliederversammlungen als Bärendienst für den ansonsten so angeblich „weltoffenen“ Verein an.
Man würde ihm aber unrecht tun, wenn man die positiven Entwicklungen unerwähnt ließe. Wie in „Vereint 2025“ als Ziel gesetzt, wurde u.a. die Rechtsformänderung geprüft und umgesetzt, die Mitgliedszahlen sind rasant unter seiner Präsidentschaft gestiegen, seine Nähe zur HanseMerkur hat dem e.V. (z.B. Sprinter Ansah und HSV-Frauen) und der AG (Sponsor 1. Mannschaft Herren) erhebliche finanzielle Unterstützung gebracht.
Aus meiner Sicht muss man konstatieren, dass er in Anlehnung an den alten Dorte Koller-Song „wärst du doch in Düsseldorf geblieben“ doch bloß nur im Präsidium geblieben, dann hätte es einen anderen Ausgang seiner Präsidentschaft gegeben. Die Tätigkeit als Ausichtsrat hat ihm leider nicht gut getan, nicht unerwartet allerdings, da er das Anforderungsprofil hierfür von Anfang an nicht erfüllt hat, der Beirat wurde hier seiner Verantwortung nicht gerecht, zumindest hätte er nicht Präsident und damit zwingend Aufsichtsrat werden dürfen, einfaches Präsidiumsmitglied hätte sicher gut gepasst. Schade, aber war vermeidbar.
Als Jansen damals das erste Mal angetreten ist, war er sicher das unverbrauchte Gesicht, ein Gesicht, dass noch erfolgreiche Zeiten des HSV in der 1. Liga gesehen hat, insbesondere in der Saison 09/10 als in 18 Spielen 6 Tore erzielte und im Europapokal bis ins Halbfinale einzog und dort in 8 Spielen 3 Tore erzielte. Später wurde er sogar auch Kapitän des HSV. Nicht zu vergessen seine Karriere in der Nationalmannschaft, u.a. bei der WM 2010 in Südafrika als Spieler des HSV, erzielte er beim Spiel um den 3. Platz sogar ein Tor. Er war auch der letzte Nationalspieler des HSV. Vor diesem Hintergrund war klar, dass seine Nominierung als Präsident trotz des jungen Alters bei den auf den MV primär anwesenden Fußball-Fans, ich erinnere mich genau, da ich auch dort war, auf euphorische Unterstützung traf und auch auch von den wenigen anwesenden Mitgliedern gewählt wurde. Nach Eignung, Erfahrung u.ä., was im Anforderungskatalog des Beirats eigentlich gefordert war, wurde nicht gefragt.
Unabhängig davon, brachte Jansen, damals noch sehr nervös und ungelenk in seiner Antrittsrede, eine gewisse positive Aufbruchstimmung in den Saal, wollte er doch viel erreichen für „seinen“ Verein. Dies war auch irgendwie notwendig nach der Hoffmann-Affäre und des Rücktritts des Hoffmann-Verbündeten Köttgen. Allerdings stand seine Positionierung von Anfang an auch unter einem unglücklichen Stern, wurde er doch Mitglied des alten Hoffmann-Teams mit Schäfer und Schulz, was überhaupt nicht funktionierte. In seinem Team mit Papenfuß und Wehmeyer sollte es dann eigentlich besser werden, wurde es aber nicht.
Unter der Jansen-Ägide war es satzungsgemäß noch so, dass der Präsident geborenes Mitglied im Aufsichtsrat der HSV AG war, dessen Vorsitzender Jansen dann zunächst sogar war. Diese organische Verquickung war für mich die entscheidende Problemstelle für Jansen. Während Jansen im e.V. sicher aufgrund seiner Kommunikationsfähigkeit gut passte, schien er die ganz andere Anforderung mit sich bringende Aufgabe im Aufsichtsrat und speziell als AR-Vorsitzender ungeeignet, nicht nur fachlich, auch menschlich, konnte er die verschiedenen Strömungen nicht „managen“, wirkte total überfordert. Vermutlich um seine Position zu stärken und Verbündete um sich zu scharen, holte er Thomas Wüstefeld in den Aufsichtsrat und ermöglichte ihm die Anteilseignerschaft bei der AG, schließlich wurde dieser sogar Finanzvorstand bei der AG. Wüstefeld, dessen beste Leistung vielleicht die war ein besseres Kostenmanagement in finanziell schweren Zeiten zu etablieren (z.B. Beraterverträge), blamierte sich mit seinen angeblichen Titeln, die nicht belegt werden konnten, und Träumereien zur Umgestaltung des Stadiongeländes („200 Mio. Megaprojekt Plaza“). Auch eigene Ideen Jansens zur Erweiterung des Vorstands, die vielleicht im Ansatz richtig erschienen, führten zu Streitereien mit dem Vorstand Boldt oder auch mit Kleinaktionären. Die Besetzung von Aufsichtsratsposten mit Schrumm und Köhnke sorgen bis heute für Kopfschütteln bei Insidern. Insgesamt sind dies nur die wesentlichen Beispiele für die z.T. verbrannte Erde, die Jansen hinterlassen hat, was erstaunt, war er an sich u.a. auch mit seiner Idee „HSV-Vereint 205“ doch immer auch um Harmonie und Weiterentwicklung bemüht (https://www.hsv.de/fileadmin/user_upload/HSV_EV/Verein/Onepager_Praesidium_2021_22.pdf). Letztlich wurde er aufgrund dieser Ereignisse zunehmend im HSV und im Präsidium isoliert. Unabhängig davon, sehe ich die unter ihm in der Satzung des e.V. festgelegte Ablehnung hybrider Mitgliederversammlungen als Bärendienst für den ansonsten so angeblich „weltoffenen“ Verein an.
Man würde ihm aber unrecht tun, wenn man die positiven Entwicklungen unerwähnt ließe. Wie in „Vereint 2025“ als Ziel gesetzt, wurde u.a. die Rechtsformänderung geprüft und umgesetzt, die Mitgliedszahlen sind rasant unter seiner Präsidentschaft gestiegen, seine Nähe zur HanseMerkur hat dem e.V. (z.B. Sprinter Ansah und HSV-Frauen) und der AG (Sponsor 1. Mannschaft Herren) erhebliche finanzielle Unterstützung gebracht.
Aus meiner Sicht muss man konstatieren, dass er in Anlehnung an den alten Dorte Koller-Song „wärst du doch in Düsseldorf geblieben“ doch bloß nur im Präsidium geblieben, dann hätte es einen anderen Ausgang seiner Präsidentschaft gegeben. Die Tätigkeit als Ausichtsrat hat ihm leider nicht gut getan, nicht unerwartet allerdings, da er das Anforderungsprofil hierfür von Anfang an nicht erfüllt hat, der Beirat wurde hier seiner Verantwortung nicht gerecht, zumindest hätte er nicht Präsident und damit zwingend Aufsichtsrat werden dürfen, einfaches Präsidiumsmitglied hätte sicher gut gepasst. Schade, aber war vermeidbar.
06.03.2025 - 00:45 Uhr
Zitat von Marvin
Quelle: www.hsv.de
Marcell Jansen verzichtet auf Präsidentschaftskandidatur
Nach sechs Jahren Amtszeit erklärt der 39-jährige HSV-Präsident seine Entscheidung: "Für mich beginnt im Sommer ein Lebensabschnitt, in dem ich meine eigene berufliche Zukunft vorantreiben möchte."
Zur Kenntnisnahme.Nach sechs Jahren Amtszeit erklärt der 39-jährige HSV-Präsident seine Entscheidung: "Für mich beginnt im Sommer ein Lebensabschnitt, in dem ich meine eigene berufliche Zukunft vorantreiben möchte."
"... meine eigene berufliche Zukunft vorantreiben ... " Böse Zungen behaupten er habe in seiner Präsidentschaft Nichts anderes getan...
Danke @fanbeauftragter für die neutrale Einschätzung zu seiner Schaffenszeit zu der ich nicht in der Lage bin.
06.03.2025 - 05:23 Uhr
Zitat von fanbeauftragter
Dass Jansen nicht wieder antritt ist m.E. konsequent, zuviel ist passiert, leider viel negatives, was insbesondere der HSV AG geschadet hat.
Als Jansen damals das erste Mal angetreten ist, war er sicher das unverbrauchte Gesicht, ein Gesicht, dass noch erfolgreiche Zeiten des HSV in der 1. Liga gesehen hat, insbesondere in der Saison 09/10 als in 18 Spielen 6 Tore erzielte und im Europapokal bis ins Halbfinale einzog und dort in 8 Spielen 3 Tore erzielte. Später wurde er sogar auch Kapitän des HSV. Nicht zu vergessen seine Karriere in der Nationalmannschaft, u.a. bei der WM 2010 in Südafrika als Spieler des HSV, erzielte er beim Spiel um den 3. Platz sogar ein Tor. Er war auch der letzte Nationalspieler des HSV. Vor diesem Hintergrund war klar, dass seine Nominierung als Präsident trotz des jungen Alters bei den auf den MV primär anwesenden Fußball-Fans, ich erinnere mich genau, da ich auch dort war, auf euphorische Unterstützung traf und auch auch von den wenigen anwesenden Mitgliedern gewählt wurde. Nach Eignung, Erfahrung u.ä., was im Anforderungskatalog des Beirats eigentlich gefordert war, wurde nicht gefragt.
Unabhängig davon, brachte Jansen, damals noch sehr nervös und ungelenk in seiner Antrittsrede, eine gewisse positive Aufbruchstimmung in den Saal, wollte er doch viel erreichen für „seinen“ Verein. Dies war auch irgendwie notwendig nach der Hoffmann-Affäre und des Rücktritts des Hoffmann-Verbündeten Köttgen. Allerdings stand seine Positionierung von Anfang an auch unter einem unglücklichen Stern, wurde er doch Mitglied des alten Hoffmann-Teams mit Schäfer und Schulz, was überhaupt nicht funktionierte. In seinem Team mit Papenfuß und Wehmeyer sollte es dann eigentlich besser werden, wurde es aber nicht.
Unter der Jansen-Ägide war es satzungsgemäß noch so, dass der Präsident geborenes Mitglied im Aufsichtsrat der HSV AG war, dessen Vorsitzender Jansen dann zunächst sogar war. Diese organische Verquickung war für mich die entscheidende Problemstelle für Jansen. Während Jansen im e.V. sicher aufgrund seiner Kommunikationsfähigkeit gut passte, schien er die ganz andere Anforderung mit sich bringende Aufgabe im Aufsichtsrat und speziell als AR-Vorsitzender ungeeignet, nicht nur fachlich, auch menschlich, konnte er die verschiedenen Strömungen nicht „managen“, wirkte total überfordert. Vermutlich um seine Position zu stärken und Verbündete um sich zu scharen, holte er Thomas Wüstefeld in den Aufsichtsrat und ermöglichte ihm die Anteilseignerschaft bei der AG, schließlich wurde dieser sogar Finanzvorstand bei der AG. Wüstefeld, dessen beste Leistung vielleicht die war ein besseres Kostenmanagement in finanziell schweren Zeiten zu etablieren (z.B. Beraterverträge), blamierte sich mit seinen angeblichen Titeln, die nicht belegt werden konnten, und Träumereien zur Umgestaltung des Stadiongeländes („200 Mio. Megaprojekt Plaza“). Auch eigene Ideen Jansens zur Erweiterung des Vorstands, die vielleicht im Ansatz richtig erschienen, führten zu Streitereien mit dem Vorstand Boldt oder auch mit Kleinaktionären. Die Besetzung von Aufsichtsratsposten mit Schrumm und Köhnke sorgen bis heute für Kopfschütteln bei Insidern. Insgesamt sind dies nur die wesentlichen Beispiele für die z.T. verbrannte Erde, die Jansen hinterlassen hat, was erstaunt, war er an sich u.a. auch mit seiner Idee „HSV-Vereint 205“ doch immer auch um Harmonie und Weiterentwicklung bemüht (https://www.hsv.de/fileadmin/user_upload/HSV_EV/Verein/Onepager_Praesidium_2021_22.pdf). Letztlich wurde er aufgrund dieser Ereignisse zunehmend im HSV und im Präsidium isoliert. Unabhängig davon, sehe ich die unter ihm in der Satzung des e.V. festgelegte Ablehnung hybrider Mitgliederversammlungen als Bärendienst für den ansonsten so angeblich „weltoffenen“ Verein an.
Man würde ihm aber unrecht tun, wenn man die positiven Entwicklungen unerwähnt ließe. Wie in „Vereint 2025“ als Ziel gesetzt, wurde u.a. die Rechtsformänderung geprüft und umgesetzt, die Mitgliedszahlen sind rasant unter seiner Präsidentschaft gestiegen, seine Nähe zur HanseMerkur hat dem e.V. (z.B. Sprinter Ansah und HSV-Frauen) und der AG (Sponsor 1. Mannschaft Herren) erhebliche finanzielle Unterstützung gebracht.
Aus meiner Sicht muss man konstatieren, dass er in Anlehnung an den alten Dorte Koller-Song „wärst du doch in Düsseldorf geblieben“ doch bloß nur im Präsidium geblieben, dann hätte es einen anderen Ausgang seiner Präsidentschaft gegeben. Die Tätigkeit als Ausichtsrat hat ihm leider nicht gut getan, nicht unerwartet allerdings, da er das Anforderungsprofil hierfür von Anfang an nicht erfüllt hat, der Beirat wurde hier seiner Verantwortung nicht gerecht, zumindest hätte er nicht Präsident und damit zwingend Aufsichtsrat werden dürfen, einfaches Präsidiumsmitglied hätte sicher gut gepasst. Schade, aber war vermeidbar.
Dass Jansen nicht wieder antritt ist m.E. konsequent, zuviel ist passiert, leider viel negatives, was insbesondere der HSV AG geschadet hat.
Als Jansen damals das erste Mal angetreten ist, war er sicher das unverbrauchte Gesicht, ein Gesicht, dass noch erfolgreiche Zeiten des HSV in der 1. Liga gesehen hat, insbesondere in der Saison 09/10 als in 18 Spielen 6 Tore erzielte und im Europapokal bis ins Halbfinale einzog und dort in 8 Spielen 3 Tore erzielte. Später wurde er sogar auch Kapitän des HSV. Nicht zu vergessen seine Karriere in der Nationalmannschaft, u.a. bei der WM 2010 in Südafrika als Spieler des HSV, erzielte er beim Spiel um den 3. Platz sogar ein Tor. Er war auch der letzte Nationalspieler des HSV. Vor diesem Hintergrund war klar, dass seine Nominierung als Präsident trotz des jungen Alters bei den auf den MV primär anwesenden Fußball-Fans, ich erinnere mich genau, da ich auch dort war, auf euphorische Unterstützung traf und auch auch von den wenigen anwesenden Mitgliedern gewählt wurde. Nach Eignung, Erfahrung u.ä., was im Anforderungskatalog des Beirats eigentlich gefordert war, wurde nicht gefragt.
Unabhängig davon, brachte Jansen, damals noch sehr nervös und ungelenk in seiner Antrittsrede, eine gewisse positive Aufbruchstimmung in den Saal, wollte er doch viel erreichen für „seinen“ Verein. Dies war auch irgendwie notwendig nach der Hoffmann-Affäre und des Rücktritts des Hoffmann-Verbündeten Köttgen. Allerdings stand seine Positionierung von Anfang an auch unter einem unglücklichen Stern, wurde er doch Mitglied des alten Hoffmann-Teams mit Schäfer und Schulz, was überhaupt nicht funktionierte. In seinem Team mit Papenfuß und Wehmeyer sollte es dann eigentlich besser werden, wurde es aber nicht.
Unter der Jansen-Ägide war es satzungsgemäß noch so, dass der Präsident geborenes Mitglied im Aufsichtsrat der HSV AG war, dessen Vorsitzender Jansen dann zunächst sogar war. Diese organische Verquickung war für mich die entscheidende Problemstelle für Jansen. Während Jansen im e.V. sicher aufgrund seiner Kommunikationsfähigkeit gut passte, schien er die ganz andere Anforderung mit sich bringende Aufgabe im Aufsichtsrat und speziell als AR-Vorsitzender ungeeignet, nicht nur fachlich, auch menschlich, konnte er die verschiedenen Strömungen nicht „managen“, wirkte total überfordert. Vermutlich um seine Position zu stärken und Verbündete um sich zu scharen, holte er Thomas Wüstefeld in den Aufsichtsrat und ermöglichte ihm die Anteilseignerschaft bei der AG, schließlich wurde dieser sogar Finanzvorstand bei der AG. Wüstefeld, dessen beste Leistung vielleicht die war ein besseres Kostenmanagement in finanziell schweren Zeiten zu etablieren (z.B. Beraterverträge), blamierte sich mit seinen angeblichen Titeln, die nicht belegt werden konnten, und Träumereien zur Umgestaltung des Stadiongeländes („200 Mio. Megaprojekt Plaza“). Auch eigene Ideen Jansens zur Erweiterung des Vorstands, die vielleicht im Ansatz richtig erschienen, führten zu Streitereien mit dem Vorstand Boldt oder auch mit Kleinaktionären. Die Besetzung von Aufsichtsratsposten mit Schrumm und Köhnke sorgen bis heute für Kopfschütteln bei Insidern. Insgesamt sind dies nur die wesentlichen Beispiele für die z.T. verbrannte Erde, die Jansen hinterlassen hat, was erstaunt, war er an sich u.a. auch mit seiner Idee „HSV-Vereint 205“ doch immer auch um Harmonie und Weiterentwicklung bemüht (https://www.hsv.de/fileadmin/user_upload/HSV_EV/Verein/Onepager_Praesidium_2021_22.pdf). Letztlich wurde er aufgrund dieser Ereignisse zunehmend im HSV und im Präsidium isoliert. Unabhängig davon, sehe ich die unter ihm in der Satzung des e.V. festgelegte Ablehnung hybrider Mitgliederversammlungen als Bärendienst für den ansonsten so angeblich „weltoffenen“ Verein an.
Man würde ihm aber unrecht tun, wenn man die positiven Entwicklungen unerwähnt ließe. Wie in „Vereint 2025“ als Ziel gesetzt, wurde u.a. die Rechtsformänderung geprüft und umgesetzt, die Mitgliedszahlen sind rasant unter seiner Präsidentschaft gestiegen, seine Nähe zur HanseMerkur hat dem e.V. (z.B. Sprinter Ansah und HSV-Frauen) und der AG (Sponsor 1. Mannschaft Herren) erhebliche finanzielle Unterstützung gebracht.
Aus meiner Sicht muss man konstatieren, dass er in Anlehnung an den alten Dorte Koller-Song „wärst du doch in Düsseldorf geblieben“ doch bloß nur im Präsidium geblieben, dann hätte es einen anderen Ausgang seiner Präsidentschaft gegeben. Die Tätigkeit als Ausichtsrat hat ihm leider nicht gut getan, nicht unerwartet allerdings, da er das Anforderungsprofil hierfür von Anfang an nicht erfüllt hat, der Beirat wurde hier seiner Verantwortung nicht gerecht, zumindest hätte er nicht Präsident und damit zwingend Aufsichtsrat werden dürfen, einfaches Präsidiumsmitglied hätte sicher gut gepasst. Schade, aber war vermeidbar.
Danke @fanbeauftragter
Das trifft auch meine Gefühlswelt am besten.
Aber trotzdem habe ich noch einen Nachsatz.
Wann hatten wir in den letzten 20 Jahren einen eV Präsidenten bei den wur nicht froh waren, wie der Weg war. Lag das an den Präsidenten oder an unseren Erwartungen?
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht und mag auch nicht mutmaßen. Nur wünschen, würde ich mir eine Perspn mal, wo die Mehrheit und auch ich zufrieden mit seiner Arbeit nach den Ausscheiden sind.
Marcell Jansen wünsche ich alles Gute.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AndiSotho am 06.03.2025 um 05:23 Uhr bearbeitet
06.03.2025 - 09:10 Uhr
Man hat fast vergessen, das er Präsident des Vereins ist. Zeigt auch wie wichtig die Rolle im Verein ist...
06.03.2025 - 14:14 Uhr
Ich will mich gar nicht groß äußern, aber da "meine" Vereine aus Köln und St. Pauli eben in den letzten Jahren immer in enger Parallelität mit dem HSV gelebt haben, hat man zu eurem Club ja schon eine gewisse "Verbindung". Und ich finde, ihr geht mit Marcell Jansen hier sehr hart ins Gericht. Ja, ihr seid nicht aufgestiegen, was ein Muss gewesen wäre nach dem finanziellen und sonstigen Einsatz. Aber ich denke nicht, dass MJ dafür allein verantwortlich ist. Ihr dürft nicht vergessen, dass der Präsident eures Vereins ein ehrenamtlicher Job ist. Abgesehen von Spesen hat MJ die ganze Arbeit für umme gemacht - das ist in anderen Vereinen eben nicht so, da sind Präsidenten die starken Männer, die halt auch entsprechend bezahlt werden. Er hat ja in der Sport Bild auch gesagt, dass er mit Jonas Boldt in Sachen Stürmer nicht einer Meinung war - und seine Variante mit zwei richtigen Stürmern a la Glatzel und Selke wird euch dieses Jahr ganz sicher den Aufstieg bescheren. Da seh ich euch in der absoluten Pole Position. Dazu kommt, dass Merlin Polzin scheinbar ein Trainer ist, der super zu euch passt. Da war zB Steffen Baumgart auch ein Schnellschuss, der unglücklich war - aber das war doch auch eine Boldt-Aktion, oder nicht. So oder so: Ich habe das Gefühl, der HSV des Jahres 2025 sieht viel gesünder und unabhängiger aus als der HSV der Zeit vor Jansen, wo der wichtigste Mann zeitweise eben ein Externer namens Klaus-Michael Kühne war, der den Club mit Entscheidungen erpresst und die internen Abläufe und Akteure damit massiv geschwächt hat. Ihr steht in der Breite gut da und ja, ihr seid natürlich nicht der HSV der 80er und 90er, aber das konntet ihr im Vornherein doch nicht ernsthaft erwarten.
Ja, auch Marcell Jansen hat Fehler gemacht und war nicht perfekt, aber er hinterlässt zumindest von außen gesehen einen Verein, der gefestigt wirkt wie lange nicht.
Ja, auch Marcell Jansen hat Fehler gemacht und war nicht perfekt, aber er hinterlässt zumindest von außen gesehen einen Verein, der gefestigt wirkt wie lange nicht.
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