| Geburtsdatum | 29.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Hansa Rostock |
Daniel Brinkmann [Trainer]
02.11.2024 - 18:50 Uhr
29.09.2025 - 11:04 Uhr
Aber es ist doch völlig zwangsläufig so, dass man, wenn es nicht so läuft, auch etwas dünnhäutiger wird bzw. unter den entstehenden Druck auch Themen wie Schiedsrichterleistungen und Verletzungen thematisiert werden.
Ich denke, dass man in den letzten Wochen im Trainer Team viel von der eigentlichen Vorgaben bzw. inneren Überzeugungen abgerückt ist und auch viel probiert hat, wo man gar nicht die volle Überzeugung hat. Grundsätzlich geht das ganze ja bereits im ersten Spiel los, wo Spieler wie Lebeau oder Gürleyen plötzlichen auf der Bank saßen. Davon ist man dann, teilweise notgedrungen aber sicherlich auch aufgrund von Druck von Außen abgerückt. Man ist auch schnell von der defensiven Stabilität abgerückt, als der Druck von Außen so groß wurde...Dazu gehören dann auch taktische Fragen in einer PK, die natürlich völlig legitim sind, wo man aber auch genau als Trainer weiß, dass die Reporter wie ein T. Bastian, so dicht sie auch am Team dran sind, gar nicht alle Themen die im Team oder den Trainings oder den Spielauswertungen ect. besprochen werden kennen und einordnen können.
Ich würde mir wünschen, dass man im Trainer Team wieder mehr nach der inneren Überzeugung arbeiten würde und versuchen sollte, die äußerlichen Einflüsse auszublenden. Wenn man sich das Interview eines F. Pfanne anschaut, dann habe ich noch nie so einen niedergeschlagenen Spieler gesehen der mehr als sauer auf das Team ist und die entscheidende Worte sagt, dass man dann im Flutlichtspiel wo man im Ostderby eh brennt, wieder ein anderes Team sieht aber das gegen Havelse nicht hinbekommt (sinngemäß). Die große Frage lautet doch dann nun, bekommt der Trainer die Einstellung der Spieler auf die Reihe? Welche Schlüsse zieht er daraus? Bzw welchen Einfluss hat der Trainer auf diese Situation? Ich denke, dass es nicht fair ist einen jungen Trainer in dieser Situation alleine zu lassen, sondern nun ist auch Amir gefragt hier zu unterstützen.
Ich denke, dass man in den letzten Wochen im Trainer Team viel von der eigentlichen Vorgaben bzw. inneren Überzeugungen abgerückt ist und auch viel probiert hat, wo man gar nicht die volle Überzeugung hat. Grundsätzlich geht das ganze ja bereits im ersten Spiel los, wo Spieler wie Lebeau oder Gürleyen plötzlichen auf der Bank saßen. Davon ist man dann, teilweise notgedrungen aber sicherlich auch aufgrund von Druck von Außen abgerückt. Man ist auch schnell von der defensiven Stabilität abgerückt, als der Druck von Außen so groß wurde...Dazu gehören dann auch taktische Fragen in einer PK, die natürlich völlig legitim sind, wo man aber auch genau als Trainer weiß, dass die Reporter wie ein T. Bastian, so dicht sie auch am Team dran sind, gar nicht alle Themen die im Team oder den Trainings oder den Spielauswertungen ect. besprochen werden kennen und einordnen können.
Ich würde mir wünschen, dass man im Trainer Team wieder mehr nach der inneren Überzeugung arbeiten würde und versuchen sollte, die äußerlichen Einflüsse auszublenden. Wenn man sich das Interview eines F. Pfanne anschaut, dann habe ich noch nie so einen niedergeschlagenen Spieler gesehen der mehr als sauer auf das Team ist und die entscheidende Worte sagt, dass man dann im Flutlichtspiel wo man im Ostderby eh brennt, wieder ein anderes Team sieht aber das gegen Havelse nicht hinbekommt (sinngemäß). Die große Frage lautet doch dann nun, bekommt der Trainer die Einstellung der Spieler auf die Reihe? Welche Schlüsse zieht er daraus? Bzw welchen Einfluss hat der Trainer auf diese Situation? Ich denke, dass es nicht fair ist einen jungen Trainer in dieser Situation alleine zu lassen, sondern nun ist auch Amir gefragt hier zu unterstützen.
29.09.2025 - 12:30 Uhr
Gestern habe ich irgendwo gesehen welche Trainer zumindest von den Medien bei 1860 gehandelt werden. Das waren der Hildmann und drei andere Namen, die ich schon wieder verdrängt habe.
Sollten wir im selben Pool fischen müssen, können wir nur beten, das es Hansa im Ernstfall lieber erstmal mit Tiffert versuchen würde.
Also ich weiß nicht was Tiffert kann oder nicht kann, aber ich bekomme überhaupt kein gutes Gefühl, wenn es am Wochenende zur Trennung kommen sollte.
Sollten wir im selben Pool fischen müssen, können wir nur beten, das es Hansa im Ernstfall lieber erstmal mit Tiffert versuchen würde.
Also ich weiß nicht was Tiffert kann oder nicht kann, aber ich bekomme überhaupt kein gutes Gefühl, wenn es am Wochenende zur Trennung kommen sollte.
29.09.2025 - 12:47 Uhr
Zitat von Raulinho7
Aber es ist doch völlig zwangsläufig so, dass man, wenn es nicht so läuft, auch etwas dünnhäutiger wird bzw. unter den entstehenden Druck auch Themen wie Schiedsrichterleistungen und Verletzungen thematisiert werden.
Ich denke, dass man in den letzten Wochen im Trainer Team viel von der eigentlichen Vorgaben bzw. inneren Überzeugungen abgerückt ist und auch viel probiert hat, wo man gar nicht die volle Überzeugung hat. Grundsätzlich geht das ganze ja bereits im ersten Spiel los, wo Spieler wie Lebeau oder Gürleyen plötzlichen auf der Bank saßen. Davon ist man dann, teilweise notgedrungen aber sicherlich auch aufgrund von Druck von Außen abgerückt. Man ist auch schnell von der defensiven Stabilität abgerückt, als der Druck von Außen so groß wurde...Dazu gehören dann auch taktische Fragen in einer PK, die natürlich völlig legitim sind, wo man aber auch genau als Trainer weiß, dass die Reporter wie ein T. Bastian, so dicht sie auch am Team dran sind, gar nicht alle Themen die im Team oder den Trainings oder den Spielauswertungen ect. besprochen werden kennen und einordnen können.
Ich würde mir wünschen, dass man im Trainer Team wieder mehr nach der inneren Überzeugung arbeiten würde und versuchen sollte, die äußerlichen Einflüsse auszublenden. Wenn man sich das Interview eines F. Pfanne anschaut, dann habe ich noch nie so einen niedergeschlagenen Spieler gesehen der mehr als sauer auf das Team ist und die entscheidende Worte sagt, dass man dann im Flutlichtspiel wo man im Ostderby eh brennt, wieder ein anderes Team sieht aber das gegen Havelse nicht hinbekommt (sinngemäß). Die große Frage lautet doch dann nun, bekommt der Trainer die Einstellung der Spieler auf die Reihe? Welche Schlüsse zieht er daraus? Bzw welchen Einfluss hat der Trainer auf diese Situation? Ich denke, dass es nicht fair ist einen jungen Trainer in dieser Situation alleine zu lassen, sondern nun ist auch Amir gefragt hier zu unterstützen.
Aber es ist doch völlig zwangsläufig so, dass man, wenn es nicht so läuft, auch etwas dünnhäutiger wird bzw. unter den entstehenden Druck auch Themen wie Schiedsrichterleistungen und Verletzungen thematisiert werden.
Ich denke, dass man in den letzten Wochen im Trainer Team viel von der eigentlichen Vorgaben bzw. inneren Überzeugungen abgerückt ist und auch viel probiert hat, wo man gar nicht die volle Überzeugung hat. Grundsätzlich geht das ganze ja bereits im ersten Spiel los, wo Spieler wie Lebeau oder Gürleyen plötzlichen auf der Bank saßen. Davon ist man dann, teilweise notgedrungen aber sicherlich auch aufgrund von Druck von Außen abgerückt. Man ist auch schnell von der defensiven Stabilität abgerückt, als der Druck von Außen so groß wurde...Dazu gehören dann auch taktische Fragen in einer PK, die natürlich völlig legitim sind, wo man aber auch genau als Trainer weiß, dass die Reporter wie ein T. Bastian, so dicht sie auch am Team dran sind, gar nicht alle Themen die im Team oder den Trainings oder den Spielauswertungen ect. besprochen werden kennen und einordnen können.
Ich würde mir wünschen, dass man im Trainer Team wieder mehr nach der inneren Überzeugung arbeiten würde und versuchen sollte, die äußerlichen Einflüsse auszublenden. Wenn man sich das Interview eines F. Pfanne anschaut, dann habe ich noch nie so einen niedergeschlagenen Spieler gesehen der mehr als sauer auf das Team ist und die entscheidende Worte sagt, dass man dann im Flutlichtspiel wo man im Ostderby eh brennt, wieder ein anderes Team sieht aber das gegen Havelse nicht hinbekommt (sinngemäß). Die große Frage lautet doch dann nun, bekommt der Trainer die Einstellung der Spieler auf die Reihe? Welche Schlüsse zieht er daraus? Bzw welchen Einfluss hat der Trainer auf diese Situation? Ich denke, dass es nicht fair ist einen jungen Trainer in dieser Situation alleine zu lassen, sondern nun ist auch Amir gefragt hier zu unterstützen.
Ich würde gern mal wissen, welche innere Überzeugung, von der Du denkst, dass DB davon aufgrund des aufkommenden Drucks abgewichen ist, DB Deiner Meinung nach eigentlich hat?
Und wenn ein Abrücken von seiner Überzeugung das Aufstellen von Lebeau und Gürleyen war, wo gab es denn schon nach dem ersten Spiel aufkommenden Druck?
Ich finde, dass sich der Druck doch erst entwickelt hat, weil DB eben nicht von seinen Überzeugungen abgewichen ist und weil diese uns eben nicht zu erfolgreichem Fußball geführt haben.
Die Reihenfolge war doch: Schlechte Spiele mit der Folge aufkommenden Drucks und nicht umgekehrt.
Und jetzt wünscht Du, dass er wieder mehr nach seinen inneren Überzeugungen arbeiten sollte?
Habe ich Dich falsch verstanden? Wo ist mein Denkfehler?
29.09.2025 - 14:06 Uhr
Ich hoffe doch sehr, das unser Trainer weiter die Zeit bekommt, auch wenn es in die Hose gehen sollte gegen Energie. Ich will kein Alois Schwartz Fussball oder ähnliches sehen. Der Trainer hat einen Plan. Es gibt Abläufe.Wir kreieren Chancen. Der Trainer schießt aber nun mal keine Tore. Wir haben sehr viel Pech einfach mit Verletzungen, Fehlentscheidungen etc...! Was ich dem Trainer vorwerfe ist, dass er es nicht schafft die Spieler so heiß zu machen vor dem Spiel gegen Havelse, dass Sie darauf brennen zu Siegen. Anders als gegen 1860. Das Bild und das Interview von Pfanne nachdem Spiel zeigen doch ratlosigkeit und dass muss uns Angst machen. Hoffentlich sehen wir morgen 3 Punkte für Hansa. Ich will keinen neuen TRAINER!
29.09.2025 - 14:14 Uhr
Zitat von meppen
Ich hoffe doch sehr, das unser Trainer weiter die Zeit bekommt, auch wenn es in die Hose gehen sollte gegen Energie. Ich will kein Alois Schwartz Fussball oder ähnliches sehen. Der Trainer hat einen Plan. Es gibt Abläufe.Wir kreieren Chancen. Der Trainer schießt aber nun mal keine Tore. Wir haben sehr viel Pech einfach mit Verletzungen, Fehlentscheidungen etc...! Was ich dem Trainer vorwerfe ist, dass er es nicht schafft die Spieler so heiß zu machen vor dem Spiel gegen Havelse, dass Sie darauf brennen zu Siegen. Anders als gegen 1860. Das Bild und das Interview von Pfanne nachdem Spiel zeigen doch ratlosigkeit und dass muss uns Angst machen. Hoffentlich sehen wir morgen 3 Punkte für Hansa. Ich will keinen neuen TRAINER!
Ich hoffe doch sehr, das unser Trainer weiter die Zeit bekommt, auch wenn es in die Hose gehen sollte gegen Energie. Ich will kein Alois Schwartz Fussball oder ähnliches sehen. Der Trainer hat einen Plan. Es gibt Abläufe.Wir kreieren Chancen. Der Trainer schießt aber nun mal keine Tore. Wir haben sehr viel Pech einfach mit Verletzungen, Fehlentscheidungen etc...! Was ich dem Trainer vorwerfe ist, dass er es nicht schafft die Spieler so heiß zu machen vor dem Spiel gegen Havelse, dass Sie darauf brennen zu Siegen. Anders als gegen 1860. Das Bild und das Interview von Pfanne nachdem Spiel zeigen doch ratlosigkeit und dass muss uns Angst machen. Hoffentlich sehen wir morgen 3 Punkte für Hansa. Ich will keinen neuen TRAINER!
Kannst du Brinkmanns Plan in Worte fassen? Nur für die die ihn in den 8 Spieltagen noch nicht erkannt haben.
29.09.2025 - 14:19 Uhr
Dass Daniel offensichtlich dünnhäutig ist und mit Gründen, wie der Verletztenmisere( gefühlt seit dem 2 Spieltag) und nun mit falschen Schiedsrichterentscheidungen, die dürftige Punkteausbeute und die seltsamen Auftritte der Mannschaft versucht zu rechtfertigen, ist mir zu wenig. Er lenkt von den eigentlichen Problemen ab.
Klar sagt er, dass sie nach Lösungsansätzen suchen und sich selbst hinterfragen. Sie würden im Trainerteam alles auf den Kopf stellen. Letztendlich ist, nach einer weiteren 180° Drehung, alles wieder wie vorher. Vielleicht mit ein, zwei anderen Spielern in der Startelf. Wirkliche positive Änderungen im Spiel, sind nicht zu erkennen.
Die Situation nimmt ihn mit. Er scheint völlig überrascht, vom plötzlichen Gegenwind und das seine Arbeit in Frage gestellt wird.
Er reagiert deshalb auch überempfindlich auf berechtigte Kritik, wirkt gekränkt und reagiert anders, als man es von ihm aus der letzten Saison her kennt.
Die Schmeicheleien und Schulterklopfer, in der vergangen Saison, hat er auch sehr gern angenommen. War ruhig, locker und redefreudig.
Dabei sind die Probleme offensichtlich. Änderung, Fehlanzeige.
Ja er kann nichts dafür, dass die Spieler keine Tore schießen. Der Punkt ist aber, dass die Stürmer/ Spieler , nicht genügend in Szene gesetzt bzw. vernünftig beflankt werden. Hinzu kommt, dass wir bei weitem nicht mehr die defensive Stabilität der vergangenen Spielzeit, haben.
Diese Gesamtlage, liegt in seiner Verantwortung. Und der wird er aktuell nicht gerecht.
Selbstkritik, Mut und echter Wille zur Veränderung, sind gefragt. Hierzu muss er aber auch Ratschläge anderer annehmen und, und vor allem, die Mannschaft mitnehmen.
Klar sagt er, dass sie nach Lösungsansätzen suchen und sich selbst hinterfragen. Sie würden im Trainerteam alles auf den Kopf stellen. Letztendlich ist, nach einer weiteren 180° Drehung, alles wieder wie vorher. Vielleicht mit ein, zwei anderen Spielern in der Startelf. Wirkliche positive Änderungen im Spiel, sind nicht zu erkennen.
Die Situation nimmt ihn mit. Er scheint völlig überrascht, vom plötzlichen Gegenwind und das seine Arbeit in Frage gestellt wird.
Er reagiert deshalb auch überempfindlich auf berechtigte Kritik, wirkt gekränkt und reagiert anders, als man es von ihm aus der letzten Saison her kennt.
Die Schmeicheleien und Schulterklopfer, in der vergangen Saison, hat er auch sehr gern angenommen. War ruhig, locker und redefreudig.
Dabei sind die Probleme offensichtlich. Änderung, Fehlanzeige.
Ja er kann nichts dafür, dass die Spieler keine Tore schießen. Der Punkt ist aber, dass die Stürmer/ Spieler , nicht genügend in Szene gesetzt bzw. vernünftig beflankt werden. Hinzu kommt, dass wir bei weitem nicht mehr die defensive Stabilität der vergangenen Spielzeit, haben.
Diese Gesamtlage, liegt in seiner Verantwortung. Und der wird er aktuell nicht gerecht.
Selbstkritik, Mut und echter Wille zur Veränderung, sind gefragt. Hierzu muss er aber auch Ratschläge anderer annehmen und, und vor allem, die Mannschaft mitnehmen.
29.09.2025 - 14:29 Uhr
Zitat von spence
Ich würde gern mal wissen, welche innere Überzeugung, von der Du denkst, dass DB davon aufgrund des aufkommenden Drucks abgewichen ist, DB Deiner Meinung nach eigentlich hat?
Und wenn ein Abrücken von seiner Überzeugung das Aufstellen von Lebeau und Gürleyen war, wo gab es denn schon nach dem ersten Spiel aufkommenden Druck?
Ich finde, dass sich der Druck doch erst entwickelt hat, weil DB eben nicht von seinen Überzeugungen abgewichen ist und weil diese uns eben nicht zu erfolgreichem Fußball geführt haben.
Die Reihenfolge war doch: Schlechte Spiele mit der Folge aufkommenden Drucks und nicht umgekehrt.
Und jetzt wünscht Du, dass er wieder mehr nach seinen inneren Überzeugungen arbeiten sollte?
Habe ich Dich falsch verstanden? Wo ist mein Denkfehler?
Zitat von Raulinho7
Aber es ist doch völlig zwangsläufig so, dass man, wenn es nicht so läuft, auch etwas dünnhäutiger wird bzw. unter den entstehenden Druck auch Themen wie Schiedsrichterleistungen und Verletzungen thematisiert werden.
Ich denke, dass man in den letzten Wochen im Trainer Team viel von der eigentlichen Vorgaben bzw. inneren Überzeugungen abgerückt ist und auch viel probiert hat, wo man gar nicht die volle Überzeugung hat. Grundsätzlich geht das ganze ja bereits im ersten Spiel los, wo Spieler wie Lebeau oder Gürleyen plötzlichen auf der Bank saßen. Davon ist man dann, teilweise notgedrungen aber sicherlich auch aufgrund von Druck von Außen abgerückt. Man ist auch schnell von der defensiven Stabilität abgerückt, als der Druck von Außen so groß wurde...Dazu gehören dann auch taktische Fragen in einer PK, die natürlich völlig legitim sind, wo man aber auch genau als Trainer weiß, dass die Reporter wie ein T. Bastian, so dicht sie auch am Team dran sind, gar nicht alle Themen die im Team oder den Trainings oder den Spielauswertungen ect. besprochen werden kennen und einordnen können.
Ich würde mir wünschen, dass man im Trainer Team wieder mehr nach der inneren Überzeugung arbeiten würde und versuchen sollte, die äußerlichen Einflüsse auszublenden. Wenn man sich das Interview eines F. Pfanne anschaut, dann habe ich noch nie so einen niedergeschlagenen Spieler gesehen der mehr als sauer auf das Team ist und die entscheidende Worte sagt, dass man dann im Flutlichtspiel wo man im Ostderby eh brennt, wieder ein anderes Team sieht aber das gegen Havelse nicht hinbekommt (sinngemäß). Die große Frage lautet doch dann nun, bekommt der Trainer die Einstellung der Spieler auf die Reihe? Welche Schlüsse zieht er daraus? Bzw welchen Einfluss hat der Trainer auf diese Situation? Ich denke, dass es nicht fair ist einen jungen Trainer in dieser Situation alleine zu lassen, sondern nun ist auch Amir gefragt hier zu unterstützen.
Aber es ist doch völlig zwangsläufig so, dass man, wenn es nicht so läuft, auch etwas dünnhäutiger wird bzw. unter den entstehenden Druck auch Themen wie Schiedsrichterleistungen und Verletzungen thematisiert werden.
Ich denke, dass man in den letzten Wochen im Trainer Team viel von der eigentlichen Vorgaben bzw. inneren Überzeugungen abgerückt ist und auch viel probiert hat, wo man gar nicht die volle Überzeugung hat. Grundsätzlich geht das ganze ja bereits im ersten Spiel los, wo Spieler wie Lebeau oder Gürleyen plötzlichen auf der Bank saßen. Davon ist man dann, teilweise notgedrungen aber sicherlich auch aufgrund von Druck von Außen abgerückt. Man ist auch schnell von der defensiven Stabilität abgerückt, als der Druck von Außen so groß wurde...Dazu gehören dann auch taktische Fragen in einer PK, die natürlich völlig legitim sind, wo man aber auch genau als Trainer weiß, dass die Reporter wie ein T. Bastian, so dicht sie auch am Team dran sind, gar nicht alle Themen die im Team oder den Trainings oder den Spielauswertungen ect. besprochen werden kennen und einordnen können.
Ich würde mir wünschen, dass man im Trainer Team wieder mehr nach der inneren Überzeugung arbeiten würde und versuchen sollte, die äußerlichen Einflüsse auszublenden. Wenn man sich das Interview eines F. Pfanne anschaut, dann habe ich noch nie so einen niedergeschlagenen Spieler gesehen der mehr als sauer auf das Team ist und die entscheidende Worte sagt, dass man dann im Flutlichtspiel wo man im Ostderby eh brennt, wieder ein anderes Team sieht aber das gegen Havelse nicht hinbekommt (sinngemäß). Die große Frage lautet doch dann nun, bekommt der Trainer die Einstellung der Spieler auf die Reihe? Welche Schlüsse zieht er daraus? Bzw welchen Einfluss hat der Trainer auf diese Situation? Ich denke, dass es nicht fair ist einen jungen Trainer in dieser Situation alleine zu lassen, sondern nun ist auch Amir gefragt hier zu unterstützen.
Ich würde gern mal wissen, welche innere Überzeugung, von der Du denkst, dass DB davon aufgrund des aufkommenden Drucks abgewichen ist, DB Deiner Meinung nach eigentlich hat?
Und wenn ein Abrücken von seiner Überzeugung das Aufstellen von Lebeau und Gürleyen war, wo gab es denn schon nach dem ersten Spiel aufkommenden Druck?
Ich finde, dass sich der Druck doch erst entwickelt hat, weil DB eben nicht von seinen Überzeugungen abgewichen ist und weil diese uns eben nicht zu erfolgreichem Fußball geführt haben.
Die Reihenfolge war doch: Schlechte Spiele mit der Folge aufkommenden Drucks und nicht umgekehrt.
Und jetzt wünscht Du, dass er wieder mehr nach seinen inneren Überzeugungen arbeiten sollte?
Habe ich Dich falsch verstanden? Wo ist mein Denkfehler?
1. Innere Überzeugung Brinkmannsche Spielphilosophie:
- strukturierte Defensive
- Ballbesitz orientiert im Spiel nach vorn jedoch taktisch flexibel mit hoher Laufbereitschaft
Problem Gürleyen: Wegen favorisiertem Kurzpassstil und Ballbesitz rückt die Abwehr etwas höher, um den Raum zwischen den Linien zu verkürzen und das Mf leichter kombinieren kann. Dadurch können Mismatches entstehen, da schnelle, wenige Stürmer die offenen Räume hinter der Abwehr ausnutzen können. Zudem haben große, robuste IVs traditionell bei so einer Spielweise Probleme, wenn sie auf Tempo reagieren müssen. Daher Gürleyen Bank. Was wieder revidiert wurde wegen Wallner Ausfall vermutlich. Die Frage nach Lebeau kann ich Dir nicht beantworten, er war ja dann schnell raus wegen Verletzung.
2. Reaktion nach Druck
Grundsätzlich hast Du als Trainer von Hansa immer Druck. Zwischendurch hat sich die Mannschaft fast von selbst aufgestellt, es konnte also keine Rede mehr sein von einer 100 prozentigen Umsetzung eines bestimmten Stiles aufgrund der Ausfälle und natürlich der Qualität der Spieler die ausgefallen sind. Das führt zu mehr Druck nach 1, 2 Niederlagen,wo dann sowohl die initiale Herangehensweise kritisiert werden kann, denn sie führte nicht zum gewünschten Ergebnis, als auch die als unzureichend interpretierten Veränderungen, denn diese haben ebenfalls nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. Negative Ergebnisse führen dann wieder zu mehr Unsicherheit und Fehlern (Uphoff, Carstens, Gürleyen, Pfanne in Essen).
Diese Transformation hin zu mehr Ballbesitz und kontrolliertem Spielaufbau bringt Herausforderungen (mitunter schmerzhafte) mit sich. Laufwege, Positionsspiel müssen stimmen, gerade hinten. Wenn das veränderte System noch nicht richtig verinnerlicht ist, fühlen sich Spieler bei Rückstand schnell unsicher (psychologischer Druck). Dazu kommen die Ausfälle von Schlüsselspielern. In dieser Lernphase muss die Mannschaft Rückschläge einstecken; dann ist Geduld gefragt, denn diese Transformation braucht Zeit.
Pro Brinkmän.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arthrose am 29.09.2025 um 14:32 Uhr bearbeitet
29.09.2025 - 15:23 Uhr
@Arthrose ,
danke für Deine ausführliche Antwort.
Ich denke, dass eine strukturierte Defensive wohl von allen Profimannschaften angestrebt wird, unstrukturiert will doch hoffentlich keine Mannschaft daher kommen.
Und das wir es versuchen, Ballbesitz zu haben, um den Ball nach vorne zu tragen und Tore quasi herausspielen wollen, ist auch für mich offensichtlich, da stimme ich Dir zu. Und das begrüße ich auch, schon in den beiden Spielen zwischen Hollerbach und DB konnte man das erkennen.
Das Problem ist doch aber, dass diese Zielstellung, jetzt etwa ein Jahr nach Verpflichtung von DB nicht wirklich funktioniert, was doch jeder sehen kann, am Spiel und an den Ergebnissen. Ausnahmen waren die erste Halbzeit gegen 1860 und die zweite Halbzeit gegen Havelse.
Mir fehlt die Idee der Umsetzung und da kann ich nicht wirklich mitgehen, wenn immer wieder gesagt wird, dass das alles Zeit braucht, Laufwege einzustudieren und Abläufe zu trainieren. DB ist doch nicht erst seit ein paar Wochen da, sondern er trainiert mit dem Großteil der Mannschaft seit 11 Monaten.
Und da ist dann auch nicht mehr wirklich entscheidend, so blöd das auch ist, ob da zwischendurch die relevanten Mittelstürmer ausgefallen sind, sie haben die Vorbereitung doch alle mitgemacht und DB war sehr zufrieden damit. Und zu Saisonbeginn waren alle dabei, bis auf Naderi glaube ich.
OK, wir wollen ja alle dasselbe, Hansa soll erfolgreich sein, wir schätzen einfach nur unterschiedlich ein, ob das mit DB noch zu erreichen ist. Ist ja irgendwie auch normal!
danke für Deine ausführliche Antwort.
Ich denke, dass eine strukturierte Defensive wohl von allen Profimannschaften angestrebt wird, unstrukturiert will doch hoffentlich keine Mannschaft daher kommen.
Und das wir es versuchen, Ballbesitz zu haben, um den Ball nach vorne zu tragen und Tore quasi herausspielen wollen, ist auch für mich offensichtlich, da stimme ich Dir zu. Und das begrüße ich auch, schon in den beiden Spielen zwischen Hollerbach und DB konnte man das erkennen.
Das Problem ist doch aber, dass diese Zielstellung, jetzt etwa ein Jahr nach Verpflichtung von DB nicht wirklich funktioniert, was doch jeder sehen kann, am Spiel und an den Ergebnissen. Ausnahmen waren die erste Halbzeit gegen 1860 und die zweite Halbzeit gegen Havelse.
Mir fehlt die Idee der Umsetzung und da kann ich nicht wirklich mitgehen, wenn immer wieder gesagt wird, dass das alles Zeit braucht, Laufwege einzustudieren und Abläufe zu trainieren. DB ist doch nicht erst seit ein paar Wochen da, sondern er trainiert mit dem Großteil der Mannschaft seit 11 Monaten.
Und da ist dann auch nicht mehr wirklich entscheidend, so blöd das auch ist, ob da zwischendurch die relevanten Mittelstürmer ausgefallen sind, sie haben die Vorbereitung doch alle mitgemacht und DB war sehr zufrieden damit. Und zu Saisonbeginn waren alle dabei, bis auf Naderi glaube ich.
OK, wir wollen ja alle dasselbe, Hansa soll erfolgreich sein, wir schätzen einfach nur unterschiedlich ein, ob das mit DB noch zu erreichen ist. Ist ja irgendwie auch normal!
29.09.2025 - 15:52 Uhr
@spence Ich denke DIE Antwort, warum es bisher nur in Ansätzen funktioniert und daraus die Ergebniskrise resultierte, gibt es nicht. Da muss ich Dich ein Stück weit auf Murphys Gesetz verweisen
Ich habe die psychologische Komponente angesprochen und könnte mir vorstellen, dass das eine größere Rolle spielt im Transformationsprozess (Traditionsverein mit vollem Stadion, großen Erwartungen, "schwierigen" Fans und daraus resultierendem Druck). Ich würde da zum Teil auch Amir In die Pflicht nehmen (hat er die Spieler scouten lassen und verpflichtet, die diese Philosophie gestalten können und dem hohen Druck standhalten). Positiv bisher Fatkic und Krauß, mit Abstrichen Bergh und Hummel bis zu seiner Verletzung. Einige fallen ab bzw sind Mitläufer (oder verletzt).
Ich habe die psychologische Komponente angesprochen und könnte mir vorstellen, dass das eine größere Rolle spielt im Transformationsprozess (Traditionsverein mit vollem Stadion, großen Erwartungen, "schwierigen" Fans und daraus resultierendem Druck). Ich würde da zum Teil auch Amir In die Pflicht nehmen (hat er die Spieler scouten lassen und verpflichtet, die diese Philosophie gestalten können und dem hohen Druck standhalten). Positiv bisher Fatkic und Krauß, mit Abstrichen Bergh und Hummel bis zu seiner Verletzung. Einige fallen ab bzw sind Mitläufer (oder verletzt).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arthrose am 29.09.2025 um 16:06 Uhr bearbeitet
29.09.2025 - 18:50 Uhr
Nennt mich naiv oder dumm, aber die heutige PK lässt mich positiv in die Zukunft schauen. Wenn selbst Bastian bestätigt, dass die Mannschaft hinter dem Trainer steht, glaube ich das.
Der Sieg morgen wird der Beginn der Aufholjagd der Mannschaft mit DB sein.
Der Sieg morgen wird der Beginn der Aufholjagd der Mannschaft mit DB sein.
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