Cheftrainer: Rüdiger Rehm
15.06.2016 - 11:36 Uhr
24.10.2016 - 01:19 Uhr
Ich glaube schon, dass Rehm der Richtige gewesen wäre...
Viele sehen im Fussball nur schwarz oder weiß. Es wird nur beim Erfolg gejubelt...
Wieviele hatten NM zu Beginn verteufelt und dann im Pokalhalbfinale gefeiert?
Man darf nicht vergessen, dass wir auch letztes Jahre einige Spiele mit Glück gewonnen haben.
Es lief unter Rehm halt alles irgendwie gegen ihn. Von der Vorbereitung geblendet hatten die meisten Fans schon von Traumfussball geträumt.
Auch weil Rehm, gleich zu Beginn die Messlatte eigenständig sehr hoch gelegt hatte. "Besser als letzte Saison!"
Dann kam der enttäuschende Saisonstart, wo in vielen Spielen auch das Quäntchen Glück gefehlt hat. Dazu kam, dass die Mannschaft gerade im Abwehrverbund durch Verletzungen und Babypausen immer auseinander gerissen wurde. Zusätzlich machte sich Rehm dann auch noch das Problem das er zusätzlich weitere Spieler aus dem Abwehrverbund wechselte. Z. B. Beugte er sich den Medien und den Fans und brachte Dick in die Startelf, der es ihm gleich mit 2 Torentscheidenen Fehlern dankte.
Somit verkaufte er gleich ein Stück Autorität bei den Spielern. Mit jedem weiteren Nichtsiegen verlor auch die Mannschaft das Vertrauen. Man verlor viele Spiele durch individuelle Fehler.
Man hatte oft die Chance gehabt den Bock umzustoßen, nur gab man sicher geglaubte Spiele einfach aus der Hand. Mit 4 Punkten mehr würde Rehm weiterhin Trainer sein. Die späten Tore haben Rehm den Job gekostet... Manchmal sind es nur wenige Minuten, die über Glück und Unglück entscheiden.
Ich bin fest davon überzeugt, daß man mit 1-2 Siegen auf dem Konto wesentlich selbstsicherer aufgetreten wäre. Die Spieler hätten an sich und dem Trainer geglaubt.
Jetzt war es so, dass die Spieler über Taktik und Aufstellung schon mitbestimmen durften. Wahrscheinlich ging es schon über das normale Maß hinaus (reine Vermutung, aufgrund der Interviews).
Hier hatte Rehm spätestens sein Gesicht verloren. Auch wenn man jetzt die Kurve bekommen hätte, wäre ihm das irgendwann wieder zum Problem geworden.
Ich hätte mich riesig gefreut, wenn dieses Projekt geklappt hätte. Nicht nur für Arminia, sondern auch für Rehm.
Ich denke wir werden ihn irgendwann wieder sehen...Er findet einen Verein, bei dem er sein System besser Spieler lassen kann.
Schade, aber manchmal passt es einfach nicht. Vielleicht war es auch einfach der falsche Zeitpunkt.
Viele sehen im Fussball nur schwarz oder weiß. Es wird nur beim Erfolg gejubelt...
Wieviele hatten NM zu Beginn verteufelt und dann im Pokalhalbfinale gefeiert?
Man darf nicht vergessen, dass wir auch letztes Jahre einige Spiele mit Glück gewonnen haben.
Es lief unter Rehm halt alles irgendwie gegen ihn. Von der Vorbereitung geblendet hatten die meisten Fans schon von Traumfussball geträumt.
Auch weil Rehm, gleich zu Beginn die Messlatte eigenständig sehr hoch gelegt hatte. "Besser als letzte Saison!"
Dann kam der enttäuschende Saisonstart, wo in vielen Spielen auch das Quäntchen Glück gefehlt hat. Dazu kam, dass die Mannschaft gerade im Abwehrverbund durch Verletzungen und Babypausen immer auseinander gerissen wurde. Zusätzlich machte sich Rehm dann auch noch das Problem das er zusätzlich weitere Spieler aus dem Abwehrverbund wechselte. Z. B. Beugte er sich den Medien und den Fans und brachte Dick in die Startelf, der es ihm gleich mit 2 Torentscheidenen Fehlern dankte.
Somit verkaufte er gleich ein Stück Autorität bei den Spielern. Mit jedem weiteren Nichtsiegen verlor auch die Mannschaft das Vertrauen. Man verlor viele Spiele durch individuelle Fehler.
Man hatte oft die Chance gehabt den Bock umzustoßen, nur gab man sicher geglaubte Spiele einfach aus der Hand. Mit 4 Punkten mehr würde Rehm weiterhin Trainer sein. Die späten Tore haben Rehm den Job gekostet... Manchmal sind es nur wenige Minuten, die über Glück und Unglück entscheiden.
Ich bin fest davon überzeugt, daß man mit 1-2 Siegen auf dem Konto wesentlich selbstsicherer aufgetreten wäre. Die Spieler hätten an sich und dem Trainer geglaubt.
Jetzt war es so, dass die Spieler über Taktik und Aufstellung schon mitbestimmen durften. Wahrscheinlich ging es schon über das normale Maß hinaus (reine Vermutung, aufgrund der Interviews).
Hier hatte Rehm spätestens sein Gesicht verloren. Auch wenn man jetzt die Kurve bekommen hätte, wäre ihm das irgendwann wieder zum Problem geworden.
Ich hätte mich riesig gefreut, wenn dieses Projekt geklappt hätte. Nicht nur für Arminia, sondern auch für Rehm.
Ich denke wir werden ihn irgendwann wieder sehen...Er findet einen Verein, bei dem er sein System besser Spieler lassen kann.
Schade, aber manchmal passt es einfach nicht. Vielleicht war es auch einfach der falsche Zeitpunkt.
24.10.2016 - 03:00 Uhr
Quelle: www.westfalen-blatt.de
Am Morgen wurde Rehm (Vertrag bis Juni 2018) die Entscheidung in der Geschäftsstelle mitgeteilt, dann verabschiedete sich der 37-Jährige bei der Mannschaft und verließ gegen 10.55 Uhr das Trainingsgelände. Für eine Stellungnahme war Rehm Samstag telefonisch nicht zu erreichen. Wie das WESTFALEN-BLATT erfuhr, soll sich zuletzt allerdings auch die Mannschaft gegen den Coach ausgesprochen haben. Damit bröckelte Rehms Rückhalt zusehends.
24.10.2016 - 11:29 Uhr
Zitat von Ugolini
Ich glaube schon, dass Rehm der Richtige gewesen wäre...
Viele sehen im Fussball nur schwarz oder weiß. Es wird nur beim Erfolg gejubelt...
Wieviele hatten NM zu Beginn verteufelt und dann im Pokalhalbfinale gefeiert?
Man darf nicht vergessen, dass wir auch letztes Jahre einige Spiele mit Glück gewonnen haben.
Es lief unter Rehm halt alles irgendwie gegen ihn. Von der Vorbereitung geblendet hatten die meisten Fans schon von Traumfussball geträumt.
Auch weil Rehm, gleich zu Beginn die Messlatte eigenständig sehr hoch gelegt hatte. "Besser als letzte Saison!"
Dann kam der enttäuschende Saisonstart, wo in vielen Spielen auch das Quäntchen Glück gefehlt hat. Dazu kam, dass die Mannschaft gerade im Abwehrverbund durch Verletzungen und Babypausen immer auseinander gerissen wurde. Zusätzlich machte sich Rehm dann auch noch das Problem das er zusätzlich weitere Spieler aus dem Abwehrverbund wechselte. Z. B. Beugte er sich den Medien und den Fans und brachte Dick in die Startelf, der es ihm gleich mit 2 Torentscheidenen Fehlern dankte.
Somit verkaufte er gleich ein Stück Autorität bei den Spielern. Mit jedem weiteren Nichtsiegen verlor auch die Mannschaft das Vertrauen. Man verlor viele Spiele durch individuelle Fehler.
Man hatte oft die Chance gehabt den Bock umzustoßen, nur gab man sicher geglaubte Spiele einfach aus der Hand. Mit 4 Punkten mehr würde Rehm weiterhin Trainer sein. Die späten Tore haben Rehm den Job gekostet... Manchmal sind es nur wenige Minuten, die über Glück und Unglück entscheiden.
Ich bin fest davon überzeugt, daß man mit 1-2 Siegen auf dem Konto wesentlich selbstsicherer aufgetreten wäre. Die Spieler hätten an sich und dem Trainer geglaubt.
Jetzt war es so, dass die Spieler über Taktik und Aufstellung schon mitbestimmen durften. Wahrscheinlich ging es schon über das normale Maß hinaus (reine Vermutung, aufgrund der Interviews).
Hier hatte Rehm spätestens sein Gesicht verloren. Auch wenn man jetzt die Kurve bekommen hätte, wäre ihm das irgendwann wieder zum Problem geworden.
Ich hätte mich riesig gefreut, wenn dieses Projekt geklappt hätte. Nicht nur für Arminia, sondern auch für Rehm.
Ich denke wir werden ihn irgendwann wieder sehen...Er findet einen Verein, bei dem er sein System besser Spieler lassen kann.
Schade, aber manchmal passt es einfach nicht. Vielleicht war es auch einfach der falsche Zeitpunkt.
Ich glaube schon, dass Rehm der Richtige gewesen wäre...
Viele sehen im Fussball nur schwarz oder weiß. Es wird nur beim Erfolg gejubelt...
Wieviele hatten NM zu Beginn verteufelt und dann im Pokalhalbfinale gefeiert?
Man darf nicht vergessen, dass wir auch letztes Jahre einige Spiele mit Glück gewonnen haben.
Es lief unter Rehm halt alles irgendwie gegen ihn. Von der Vorbereitung geblendet hatten die meisten Fans schon von Traumfussball geträumt.
Auch weil Rehm, gleich zu Beginn die Messlatte eigenständig sehr hoch gelegt hatte. "Besser als letzte Saison!"
Dann kam der enttäuschende Saisonstart, wo in vielen Spielen auch das Quäntchen Glück gefehlt hat. Dazu kam, dass die Mannschaft gerade im Abwehrverbund durch Verletzungen und Babypausen immer auseinander gerissen wurde. Zusätzlich machte sich Rehm dann auch noch das Problem das er zusätzlich weitere Spieler aus dem Abwehrverbund wechselte. Z. B. Beugte er sich den Medien und den Fans und brachte Dick in die Startelf, der es ihm gleich mit 2 Torentscheidenen Fehlern dankte.
Somit verkaufte er gleich ein Stück Autorität bei den Spielern. Mit jedem weiteren Nichtsiegen verlor auch die Mannschaft das Vertrauen. Man verlor viele Spiele durch individuelle Fehler.
Man hatte oft die Chance gehabt den Bock umzustoßen, nur gab man sicher geglaubte Spiele einfach aus der Hand. Mit 4 Punkten mehr würde Rehm weiterhin Trainer sein. Die späten Tore haben Rehm den Job gekostet... Manchmal sind es nur wenige Minuten, die über Glück und Unglück entscheiden.
Ich bin fest davon überzeugt, daß man mit 1-2 Siegen auf dem Konto wesentlich selbstsicherer aufgetreten wäre. Die Spieler hätten an sich und dem Trainer geglaubt.
Jetzt war es so, dass die Spieler über Taktik und Aufstellung schon mitbestimmen durften. Wahrscheinlich ging es schon über das normale Maß hinaus (reine Vermutung, aufgrund der Interviews).
Hier hatte Rehm spätestens sein Gesicht verloren. Auch wenn man jetzt die Kurve bekommen hätte, wäre ihm das irgendwann wieder zum Problem geworden.
Ich hätte mich riesig gefreut, wenn dieses Projekt geklappt hätte. Nicht nur für Arminia, sondern auch für Rehm.
Ich denke wir werden ihn irgendwann wieder sehen...Er findet einen Verein, bei dem er sein System besser Spieler lassen kann.
Schade, aber manchmal passt es einfach nicht. Vielleicht war es auch einfach der falsche Zeitpunkt.
Vollkommen richtig. Ich gehe sogar noch ein Stückchen weiter, und mache diesen Prozess und damit den kompletten bisherigen Saisonverlauf an unserer allerersten Großchance der Saison fest, als Fabi Klos das nahezu leere KSC-Tor verfehlt. Dort der Treffer wäre gegen die Karlsruher an dem Tag der Sieg gewesen und die ganze Saison wäre komplett anders verlaufen. Danach dann der von dir beschriebene schleichende "Niedergang".
Im Prinzip schon absurd, dass eine "falsche" Entscheidung, blöd (oder kläglich) vergebene Torchance, derartigen Einfluss auf die weiteren Geschicke von Trainer, Mannschaft und Verein haben kann.
Aber Fußball ist eben auch ein emotionsgeladener Sport, der viel im Kopf stattfindet.
24.10.2016 - 12:57 Uhr
Hier noch ein Kommentar aus dem WB, wo der Trainerwechsel als überfällig bezeichnet wird:
Kommentar zur Trainersituation beim DSC
Den Zeitpunkt verpasst
Kommentar zur Trainersituation beim DSC
Den Zeitpunkt verpasst
Zitat von WB
(...)
Dafür gab es die richtigen Zeitpunkte: vor der letzten Länderspielpause Anfang Oktober oder spätestens nach dem 0:1 im Heimspiel gegen Würzburg. Gewählt hat man schließlich den absolut falschen. Zu Beginn der englischen Woche, mit dem wichtigen Pokalspiel um 630.000 Euro Prämie in Dresden, zog man die Reißleine.
Ruhig und sorgfältig soll der neue Coach nun gesucht werden, betonen alle Beteiligten. Zu beneiden sind die beiden Trainer-Suchbeauftragen Arabi und Meinke allerdings nicht. Denn es lässt sich nicht abstreiten, dass sich der Handlungsdruck durch den verpassten Zeitpunkt mächtig erhöht hat. Erstens, weil die Trennung überfällig war. Zweitens, weil nun Spiel auf Spiel folgt. Und drittens, weil der Trainermarkt in der 2. Liga schon am kommenden Wochenende noch mehr in Bewegung kommen könnte, da der ein oder andere DSC-Kandidat auch auf einen bald freien Trainerstuhl beim FC St. Pauli, bei 1860 München oder in Kaiserslautern hofft.
(...)
(...)
Dafür gab es die richtigen Zeitpunkte: vor der letzten Länderspielpause Anfang Oktober oder spätestens nach dem 0:1 im Heimspiel gegen Würzburg. Gewählt hat man schließlich den absolut falschen. Zu Beginn der englischen Woche, mit dem wichtigen Pokalspiel um 630.000 Euro Prämie in Dresden, zog man die Reißleine.
Ruhig und sorgfältig soll der neue Coach nun gesucht werden, betonen alle Beteiligten. Zu beneiden sind die beiden Trainer-Suchbeauftragen Arabi und Meinke allerdings nicht. Denn es lässt sich nicht abstreiten, dass sich der Handlungsdruck durch den verpassten Zeitpunkt mächtig erhöht hat. Erstens, weil die Trennung überfällig war. Zweitens, weil nun Spiel auf Spiel folgt. Und drittens, weil der Trainermarkt in der 2. Liga schon am kommenden Wochenende noch mehr in Bewegung kommen könnte, da der ein oder andere DSC-Kandidat auch auf einen bald freien Trainerstuhl beim FC St. Pauli, bei 1860 München oder in Kaiserslautern hofft.
(...)
24.10.2016 - 13:02 Uhr
Ich habe mich in letzter Zeit etwas zurückgehalten, weil ich die ganze Situation nicht so richtig begriffen habe oder einschätzen konnte.
Ähnlich wie Sven und Gaya das im STT äußerten, haben mich einige Sachen etwas Distanz zur Arminia aufbauen lassen.
Aber so Reaktionen, von wegen "die Jugend macht total respektlos einen 'Wer wird neuer Trainer' Thread auf" halte ich auch für unglaublich dreist. Vor allem wenn man sich gesamtgesellschaftlich anschaut, dass gerade die aktuell "älteren" Generationen dazu beigetragen haben, dass die junge Generation zum ersten Mal seit Ewigkeiten schlechter dasteht, als ihre vorherige.... Aber gut, das ist ein anderes Fass...
Ich war glaube ich noch nie so zwiegespalten bei einem Trainer, wie bei Rehm.
Dachte ich anfangs, dass wir einen richtig tollen Coach verpflichtet haben, der hier mit Enthusiasmus was aufbauen kann (obwohl ich vom Kader her auch etwas skeptisch war, weil alle Manschaften, die letztes Jahr hinter uns waren, wirtschaftlich eigentlich vor uns stehen und man nicht davon ausgehen konnte, dass wir mit unseren Mitteln sofort Wunderdinge auf dem Platz und in der Tabelle sehen würden), dachte ich nach den ersten Interviews, dass der Coach etwas arrogant wirkte und hatte Angst vor einem Zorniger-Effekt. Dann wandelte sich das in der Vorbereitung aber und ich fand Gefallen an Rehm und sogar Sympathie.
Die letzten Wochen war dann wieder ein Hin- und Her....
Manchmal dachte ich das, was das Westfalen-Blatt heute schreibt:
Aber oft dachte ich auch, lasst dem Trainer etwas mehr Zeit. Weinzierl hatte in Augsburg auch große Startprobleme und hat dann sein Konzept durchgebracht und auf einmal kam der Erfolg. Auch die Mannschaft hatte sich ja öffentlich zum Trainer bekannt.
Jetzt schien aber laut WB auch die Mannschaft nicht mehr an Rehm zu glauben.
Deswegen musste wohl oder übel gehandelt werden...
Keine Ahnung, ob das jetzt "richtig", "notwendig" oder doch "überhastet" war....
Aber ich muss zugeben, dass mich schlagartig wieder das Interesse an der Arminia übermannt hat.
Gerade für Rumpi freut es mich, dass er die Chance hat, ein wichtiges Kapitel für unsere Arminia zu schreiben.
Und für Rehm hoffe ich, dass er bei einem anderen Verein die Chance bekommt, zu zeigen, was in ihm steckt.
Wie gerade Frankenarmine schon geschrieben hat. Manchmal sind es im Fußball Kleinigkeiten, die Pfadabhängigkeiten und Negativspiralen produzieren. Das ist ja im "richtigen" Leben nicht anders.
Ähnlich wie Sven und Gaya das im STT äußerten, haben mich einige Sachen etwas Distanz zur Arminia aufbauen lassen.
Aber so Reaktionen, von wegen "die Jugend macht total respektlos einen 'Wer wird neuer Trainer' Thread auf" halte ich auch für unglaublich dreist. Vor allem wenn man sich gesamtgesellschaftlich anschaut, dass gerade die aktuell "älteren" Generationen dazu beigetragen haben, dass die junge Generation zum ersten Mal seit Ewigkeiten schlechter dasteht, als ihre vorherige.... Aber gut, das ist ein anderes Fass...
Ich war glaube ich noch nie so zwiegespalten bei einem Trainer, wie bei Rehm.
Dachte ich anfangs, dass wir einen richtig tollen Coach verpflichtet haben, der hier mit Enthusiasmus was aufbauen kann (obwohl ich vom Kader her auch etwas skeptisch war, weil alle Manschaften, die letztes Jahr hinter uns waren, wirtschaftlich eigentlich vor uns stehen und man nicht davon ausgehen konnte, dass wir mit unseren Mitteln sofort Wunderdinge auf dem Platz und in der Tabelle sehen würden), dachte ich nach den ersten Interviews, dass der Coach etwas arrogant wirkte und hatte Angst vor einem Zorniger-Effekt. Dann wandelte sich das in der Vorbereitung aber und ich fand Gefallen an Rehm und sogar Sympathie.
Die letzten Wochen war dann wieder ein Hin- und Her....
Manchmal dachte ich das, was das Westfalen-Blatt heute schreibt:
Zitat von WB
Fragen lassen müssen sich die Verantwortlichen in der Nachbetrachtung aber vor allem, ob der Schlussstrich bei Rehm nicht viel zu spät gezogen worden ist
. Fragen lassen müssen sich die Verantwortlichen in der Nachbetrachtung aber vor allem, ob der Schlussstrich bei Rehm nicht viel zu spät gezogen worden ist
Aber oft dachte ich auch, lasst dem Trainer etwas mehr Zeit. Weinzierl hatte in Augsburg auch große Startprobleme und hat dann sein Konzept durchgebracht und auf einmal kam der Erfolg. Auch die Mannschaft hatte sich ja öffentlich zum Trainer bekannt.
Jetzt schien aber laut WB auch die Mannschaft nicht mehr an Rehm zu glauben.
Deswegen musste wohl oder übel gehandelt werden...
Keine Ahnung, ob das jetzt "richtig", "notwendig" oder doch "überhastet" war....
Aber ich muss zugeben, dass mich schlagartig wieder das Interesse an der Arminia übermannt hat.
Gerade für Rumpi freut es mich, dass er die Chance hat, ein wichtiges Kapitel für unsere Arminia zu schreiben.
Und für Rehm hoffe ich, dass er bei einem anderen Verein die Chance bekommt, zu zeigen, was in ihm steckt.
Wie gerade Frankenarmine schon geschrieben hat. Manchmal sind es im Fußball Kleinigkeiten, die Pfadabhängigkeiten und Negativspiralen produzieren. Das ist ja im "richtigen" Leben nicht anders.
24.10.2016 - 14:18 Uhr
Zitat von TofuTier
Aber so Reaktionen, von wegen "die Jugend macht total respektlos einen 'Wer wird neuer Trainer' Thread auf" halte ich auch für unglaublich dreist. Vor allem wenn man sich gesamtgesellschaftlich anschaut, dass gerade die aktuell "älteren" Generationen dazu beigetragen haben, dass die junge Generation zum ersten Mal seit Ewigkeiten schlechter dasteht, als ihre vorherige.... Aber gut, das ist ein anderes Fass...
Aber so Reaktionen, von wegen "die Jugend macht total respektlos einen 'Wer wird neuer Trainer' Thread auf" halte ich auch für unglaublich dreist. Vor allem wenn man sich gesamtgesellschaftlich anschaut, dass gerade die aktuell "älteren" Generationen dazu beigetragen haben, dass die junge Generation zum ersten Mal seit Ewigkeiten schlechter dasteht, als ihre vorherige.... Aber gut, das ist ein anderes Fass...
Bitte nicht aus dem Zusammenhang reissen !
Kam vielleicht so rüber, aber ich habe nicht von "respektlos" gesprochen, sondern nur gesagt dass es ebenso legitim wäre einem Trainer, der hier mit Sicherheit alles versucht hat und sicherlich ebenso Leidenschaft investiert hat, mit ein bischen mehr Respekt gegenübertreten sollte bzw. es zumindest versuchen. Er hatte mit Sicherheit nicht absichtlich hier keinen Erfolg. Und es ging mit Sicherheit auch nicht wie von Dir behauptet"gegen die Jugend", sondern einfach nur darum daß der neue Thread in solch einer Windeseile erstellt wurde, noch bevor man vielleicht mal eine Art Dank oder Nachruf auf RR gemacht hat. Wenn sich hier jetzt jemand auf den Schlips getreten fühlt tut mir das leid, wollte niemanden angreifen. Nur bin ich es hier im Forum von früher her gewohnt das man scheidende Arminen zumindest respektvoll verabschiedet.
Im Großen und Ganzen gehe ich mit Dir aber konform, was Rehm anging und die Situation : war es richtig oder nicht ? Weiß man das vorher ? Es kam halt sehr viel Pech und unglückliche Situationen (Schiedsrichterentscheidungen etc.) zusammen, sodass man einfach nur das Gefühl hatte : Rehm und Arminia, das passte irgendwie nicht.
Hoffen wir mal, das Rump ein gutes Händchen hat und vielleicht den Anstoss gibt auf erfolgreichere Wochen.
RR wünsche ich weiterhin alles Gute !
27.10.2016 - 12:51 Uhr
Ist schon interessant was gegen Dresden geschehen ist.
Personell wurden die Spieler wieder dort aufgestellt, wo Sie unter Meier gespielt haben
(Salger IV, Schütz DM, Görlitz RV etc.)
Und es funktioniert.
Ich denke wenn Rehm etwas behutsamer vorgegangen wäre und die neuen und Jungen Spieler nicht verbrannt hätte, hätten wir heute noch einen Jungen erfolgreichen Trainer auf der ALM.
Gleiches gilt fürs Spielsystem.
Es kann auch ohne ein 4-4-2 offensiv und attraktiv gespielt werden.
Personell wurden die Spieler wieder dort aufgestellt, wo Sie unter Meier gespielt haben
(Salger IV, Schütz DM, Görlitz RV etc.)
Und es funktioniert.
Ich denke wenn Rehm etwas behutsamer vorgegangen wäre und die neuen und Jungen Spieler nicht verbrannt hätte, hätten wir heute noch einen Jungen erfolgreichen Trainer auf der ALM.
Gleiches gilt fürs Spielsystem.
Es kann auch ohne ein 4-4-2 offensiv und attraktiv gespielt werden.
27.10.2016 - 13:15 Uhr
Zitat von Tribun Daniel
Ist schon interessant was gegen Dresden geschehen ist.
Personell wurden die Spieler wieder dort aufgestellt, wo Sie unter Meier gespielt haben
(Salger IV, Schütz DM, Görlitz RV etc.)
Und es funktioniert.
Ich denke wenn Rehm etwas behutsamer vorgegangen wäre und die neuen und Jungen Spieler nicht verbrannt hätte, hätten wir heute noch einen Jungen erfolgreichen Trainer auf der ALM.
Gleiches gilt fürs Spielsystem.
Es kann auch ohne ein 4-4-2 offensiv und attraktiv gespielt werden.
Ist schon interessant was gegen Dresden geschehen ist.
Personell wurden die Spieler wieder dort aufgestellt, wo Sie unter Meier gespielt haben
(Salger IV, Schütz DM, Görlitz RV etc.)
Und es funktioniert.
Ich denke wenn Rehm etwas behutsamer vorgegangen wäre und die neuen und Jungen Spieler nicht verbrannt hätte, hätten wir heute noch einen Jungen erfolgreichen Trainer auf der ALM.
Gleiches gilt fürs Spielsystem.
Es kann auch ohne ein 4-4-2 offensiv und attraktiv gespielt werden.
Interessant fand ich in erster Linie das das Passspiel funktioniert hat...
Von der AUfstellung her war das passabel, wobei ich ehrlich finde, dass Görlitz nun kein zwingend gutes Spiel in der Rv gemacht hat - aber gut das ist Sache der Sichtweise.
Vielmehr beruhigt mich deine letzte Zeile, es könne auch ohne ein 4-4-2 offensiv und attraktiv gespielt werden.
Ich hoffe so ein wenig du verallgemeinerst die Aussage und beziehst sie nicht auf das Pokalspiel gegen Dresden, da für mich kein attraktiver, geschweige denn offensiver, Fußball unserer Männer geboten wurde.
Vielleicht wieder Sache der Sichtweise, aber für mich ist der Fußball der gezeigt wurde (GOTT SEI DANK) an diesem Tag erfolgreich, aber auf Dauer und lange Sicht, sollte dass doch kein Grundstein sein
27.10.2016 - 13:36 Uhr
Zitat von Tribun Daniel
Ist schon interessant was gegen Dresden geschehen ist.
Personell wurden die Spieler wieder dort aufgestellt, wo Sie unter Meier gespielt haben
(Salger IV, Schütz DM, Görlitz RV etc.)
Und es funktioniert.
Ich denke wenn Rehm etwas behutsamer vorgegangen wäre und die neuen und Jungen Spieler nicht verbrannt hätte, hätten wir heute noch einen Jungen erfolgreichen Trainer auf der ALM.
Gleiches gilt fürs Spielsystem.
Es kann auch ohne ein 4-4-2 offensiv und attraktiv gespielt werden.
Ist schon interessant was gegen Dresden geschehen ist.
Personell wurden die Spieler wieder dort aufgestellt, wo Sie unter Meier gespielt haben
(Salger IV, Schütz DM, Görlitz RV etc.)
Und es funktioniert.
Ich denke wenn Rehm etwas behutsamer vorgegangen wäre und die neuen und Jungen Spieler nicht verbrannt hätte, hätten wir heute noch einen Jungen erfolgreichen Trainer auf der ALM.
Gleiches gilt fürs Spielsystem.
Es kann auch ohne ein 4-4-2 offensiv und attraktiv gespielt werden.
Naja, wir haben aber schon deutlich in einem 4-4-2 verteidigt!
So weit entfernt war es von dem alten System nicht.
Gerade den Satz, "und es funktioniert", kann ich hier nicht unterschreiben.
Ich finde immer lustig, wie Spiele bewertet werden, nur weil man es gewonnen hat.
Man hatte so viel Dusel gehabt wie schon lange nicht mehr...das Spiel in Düsseldorf, bis zum 3-0, fand ich persönlich besser (und das mit 10 Mann). Gerade die ersten 20 Min. waren in der Rheinstadt wesentlich besser und vor allem strukturierter.
In Dresden hätten wir uns bei einer 4-0 Niederlage auch nicht beschweren dürfen, denn alleine Paco hätte die 4 Tore schon schießen können.
In einem gebe ich Dir aber Recht und das waren die zu vielen Rotationen. Allein auf der RV-Position hatten wir 3 verschiedene Spieler unter Rehm.
Aber auch NM hatte Görlitz nicht wirklich RV spielen lassen, da Dick immer den Vorrang hatte. Görlitz wurde auch unter NM viel zu wenig auf dieser Position eingesetzt.
Allerdings war die zweite Hälfte in Dresden schon etwas besser und ich erwarte nach einer so langen Negativserie auch nicht, dass man sich nicht so weit hinten reindrängen lässt und strukturiert nach vorne spielt.
Viel mehr war es ein Sieg des Willen. Wie Rump hatte ich nach der Rettungstat von Salger sofort gesagt, jetzt passiert nichts mehr.
Unter Rehm wäre dieser Einsatz nicht gewesen...und das war der entscheidende Unterschied.
Ansonsten war es spielerisch nicht besser.
Ich finde man sollte sich etwas frei machen und nicht nur nach dem Ergebnis bewerten. Denn auch mit der Leistung in Dresden werden wir nicht viele Punkte in der Liga holen.
Trotzdem hoffe ich, dass man jetzt befreiter aufspielt und sich die Passquoute signifikant verbessert.
Die Idee mit dem Warten, finde ich persönlich gar nicht so schlecht (auch wenn diese vermutlich nicht absichtlich ist).
Jetzt sollten wir die Rump-Erfolgswelle mitnehmen und wenn danach der neue Trainer kommt gibt es eventuell einen kleinen weitere Auffrischungsruck im Team.
27.10.2016 - 13:41 Uhr
Zudem haben wir in Dresden eigentlich genau das von Rehm auch zu installierende System gespielt. In der Defensive (und genau da sollte das 4-4-2 laut Rehm die Grundordnung darstellen) haben Prietl und Klos auf gleicher Höhe um die Mittellinie herum angefangen die Dresdner zu stören, dahinter standen unsere beiden 4er Ketten in Abwehr und Mittelfeld. Gutes Beispiel war der Ballgewinn von Prietl, das Mitlaufen von und Abspiel auf Hertherz und die aus der versuchten Hereingabe resultierende 2. Ecke für uns, nach der Paco dann seine erste Großchance vergab.
Zusätzlich war das nichts anderes als das, was wir defensiv auch schon unter Meier des öfteren praktiziert haben, man muss nur Prietl durch Müller ersetzen. Also von der Grundordnung und dem defensiven Anlaufen dürfte die Mannschaft gar nicht so sehr zum umgewöhnen gezwungen gewesen sein, wie das durch den "Systemwechsel" immer suggeriert wird/wurde.
Natürlich hat Rehm ein unterschiedliches Verhalten in dieser Grundordnung verlangt als Meier zuvor, und damit scheinen die meisten Spieler ihre Probleme zusätzlich zur aktuell nicht vorhandenen Topform gehabt zu haben. Aber in den Grundzügen sollten sie das System von Rehm bereits gekannt haben.
Zusätzlich war das nichts anderes als das, was wir defensiv auch schon unter Meier des öfteren praktiziert haben, man muss nur Prietl durch Müller ersetzen. Also von der Grundordnung und dem defensiven Anlaufen dürfte die Mannschaft gar nicht so sehr zum umgewöhnen gezwungen gewesen sein, wie das durch den "Systemwechsel" immer suggeriert wird/wurde.
Natürlich hat Rehm ein unterschiedliches Verhalten in dieser Grundordnung verlangt als Meier zuvor, und damit scheinen die meisten Spieler ihre Probleme zusätzlich zur aktuell nicht vorhandenen Topform gehabt zu haben. Aber in den Grundzügen sollten sie das System von Rehm bereits gekannt haben.
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