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BVB - Transferpolitik

14.02.2015 - 15:43 Uhr
BVB - Transferpolitik |#26241
13.08.2026 - 10:32 Uhr
Zitat von BVB_Chris274
Zitat von Fehlerteufel

Zitat von BVB_Chris274

Gerade festgestellt, dass es hier viel besser rein passt.

Moin moin, nach längerer Zeit fühle ich mich mal wieder genötigt was zu schreiben.

Vorneweg, ich kann die bisher getätigten Transfers nicht beurteilen, dafür fehlt mir schlicht die Expertise. Ich teile dies im Übrigen mit 99% der User hier, auch wenn das vielen scheinbar nicht bewusst ist.
Auch ob 50-55 Millionen Euro für El Mala ein "no Brainer", Pflichttransfer, Statement oder Geldverbrennung wäre, kann ich nicht beurteilen.

Was ich aber beurteilen kann ist der Weg den wir scheinbar WIEDER gehen wollen. Es ist eindeutig, dass wir wieder auf Toptalente mit massivem Entwicklungspotential setzen wollen. Das gefällt mir. Was haben wir denn die letzten 10 Jahre zunehmend gemacht? Wir haben gestandene Bundesliga-Profis, zum Teil nach einer guten Saison gekauft, oder Spieler die bei Bayern, oder Leipzig von der Resterampe gefallen sind. Damit sind wir ganz sicher immer in der CL vertreten. Was aber niemals (Ausnahme vielleicht alle 10 Jahre mal) passieren wird ist, dass wir ernsthaft eine Mannschaft haben, die den Bayern Paroli bieten kann oder international (ebenfalls Ausnahme alle 10 Jahre) was reißen kann.

Hier haben sich über Jahre sehr viele Menschen über Transfers wie (Schürrle, Götze 2.0, Schulz, Can, Sabitzer, Süle und den ein oder anderen den ich vergessen habe) aufgeregt. Damit waren wir der positive VFL Bochum der Bundesliga, langweilig, effektiv in der Zielerreichung und fertig.

Mit dem was wir jetzt machen besteht die Chance wieder so etwas wie Anfang der 10er Jahre zu erreichen und das ist mir das Risiko absolut wert. Selbst wenn wir mal die CL verpassen sollten.

Zudem werden sicherlich mindestens 2-3 Talente ordentlich durchstarten und wieder Marktwerte und Ablösen generieren die wir all die Jahre dringend gebraucht haben und durch o.g. Spieler nicht generiert werden konnten.

Ich war lange nicht mehr so positiv vor einer Saison wie jetzt, unabhängig vom sportlichen Ergebnis.

Edit:
Eine Sache noch zu Kehl und Book. Ich verstehe nicht, wie so hart auf Kehl rumgeritten werden kann. Glauben wirklich so viele Menschen, dass Watzke/Ricken Kehl den Auftrag gegeben haben, europäische Toptalente zu holen und dieser kam dann mit Bensebaini und Süle um die Ecke? Im Leben nicht. Kehl wird genau das gesucht haben, was man ihm vorgegeben hat. Ich glaube eher, dass Watzke und Ricken endlich erkannt haben, dass sie auf dem Holzweg sind, Kehl das Bauernopfer war und unter Book ein Neuanfang gestartet wurde.


Also du denkst das wir mit der neuen Strategie öfter ins CL-Finale kommen? Und öfter den "Bayern Paroli" bieten können? Haben wir in der glorreichen Zeit unter Klopp übrigens auch nur 2x geschafft in der Liga, also genauso oft wie in den letzten 10 Jahren.

Deinen ersten Absatz unterschreibe ich aber. Man baut sich keinen Topkader EINFACH SO mit Spielern, die "nur" 15-20m wert sind. Wenn das EINFACH wäre würden es ja alle machen/versuchen.


Nein, was ich damit meine ist, dass theoretisch die Chance besteht dass der Kader eine Qualität erreicht, die es uns erlaubt die Bayern ernsthaft anzugreifen. Und zum erreichen von Zielen, als wir unter Klopp mit einer jungen hochtalentierten Truppe das Finale erreicht haben, haben wir das aufgrund der Qualität der Mannschaft erreicht. Wenn ich ans letzte Finale denke, haben wir das erreicht, weil Pfosten und Latte ungefähr jeweils 2 Meter breit waren. Das war mMn eins der glücklichsten Spiele das ich je erlebt habe.

Mir geht es schlicht darum das aus den jetzt verpflichteten Spielern Weltklasse-Spieler werden können, aus denen, die ich in meinem ursprünglichen Post genannt hatte, könnte das (wie man gesehen hat) niemals passieren.


Der BVB wird den FC Bayern nie ernsthaft angreifen können.
Das ist der Klopp Fluch, der den BVB nicht nur 2x zum Meister gemacht hat, sondern die Bayern dazu veranlasst hat ihr Festgeldkonto zu plündern.
Das Problem wird dann auch sein, daß diese hochbegabten Talente früher weg sind, als wir "Meister" sagen können.
Man ist selbst mit Bellingham und Haaland nicht Meister geworden und ernsthaft haben wir die Bayern auch nicht angegriffen.
Die lassen sich nur angreifen, wenn sie schwächer spielen, als erwartet und man selbst eine Fabelsaison spielt.
Das wäre unter Tuchel möglich gewesen, unter dem die Bayern 72 und 71 Punkte geholt haben.
Normal performen die Bayern in der 80 Punkte Region.
Da war der BVB bisher einmal. Unter Klopp 2011/12 mit 81 Punkten.

Der BVB sollte zusehen zukünftig regelmäßig über 75 Punkte zu holen. Das wäre noch weg von Bayern angreifen, aber immerhin so etwas wie "auf Bayern etwas Druck aufbauen" und den Abstand nach hinten wieder vergrößern.

Selbst der angesprochene Klopp hat mit dem BVB in 7 Saisons nur 3x mehr als 70 Punkte geholt.
BVB - Transferpolitik |#26242
13.08.2026 - 11:02 Uhr
Zitat von MrSimpson
Zitat von BVB_Chris274

Zitat von Fehlerteufel

Zitat von BVB_Chris274

Gerade festgestellt, dass es hier viel besser rein passt.

Moin moin, nach längerer Zeit fühle ich mich mal wieder genötigt was zu schreiben.

Vorneweg, ich kann die bisher getätigten Transfers nicht beurteilen, dafür fehlt mir schlicht die Expertise. Ich teile dies im Übrigen mit 99% der User hier, auch wenn das vielen scheinbar nicht bewusst ist.
Auch ob 50-55 Millionen Euro für El Mala ein "no Brainer", Pflichttransfer, Statement oder Geldverbrennung wäre, kann ich nicht beurteilen.

Was ich aber beurteilen kann ist der Weg den wir scheinbar WIEDER gehen wollen. Es ist eindeutig, dass wir wieder auf Toptalente mit massivem Entwicklungspotential setzen wollen. Das gefällt mir. Was haben wir denn die letzten 10 Jahre zunehmend gemacht? Wir haben gestandene Bundesliga-Profis, zum Teil nach einer guten Saison gekauft, oder Spieler die bei Bayern, oder Leipzig von der Resterampe gefallen sind. Damit sind wir ganz sicher immer in der CL vertreten. Was aber niemals (Ausnahme vielleicht alle 10 Jahre mal) passieren wird ist, dass wir ernsthaft eine Mannschaft haben, die den Bayern Paroli bieten kann oder international (ebenfalls Ausnahme alle 10 Jahre) was reißen kann.

Hier haben sich über Jahre sehr viele Menschen über Transfers wie (Schürrle, Götze 2.0, Schulz, Can, Sabitzer, Süle und den ein oder anderen den ich vergessen habe) aufgeregt. Damit waren wir der positive VFL Bochum der Bundesliga, langweilig, effektiv in der Zielerreichung und fertig.

Mit dem was wir jetzt machen besteht die Chance wieder so etwas wie Anfang der 10er Jahre zu erreichen und das ist mir das Risiko absolut wert. Selbst wenn wir mal die CL verpassen sollten.

Zudem werden sicherlich mindestens 2-3 Talente ordentlich durchstarten und wieder Marktwerte und Ablösen generieren die wir all die Jahre dringend gebraucht haben und durch o.g. Spieler nicht generiert werden konnten.

Ich war lange nicht mehr so positiv vor einer Saison wie jetzt, unabhängig vom sportlichen Ergebnis.

Edit:
Eine Sache noch zu Kehl und Book. Ich verstehe nicht, wie so hart auf Kehl rumgeritten werden kann. Glauben wirklich so viele Menschen, dass Watzke/Ricken Kehl den Auftrag gegeben haben, europäische Toptalente zu holen und dieser kam dann mit Bensebaini und Süle um die Ecke? Im Leben nicht. Kehl wird genau das gesucht haben, was man ihm vorgegeben hat. Ich glaube eher, dass Watzke und Ricken endlich erkannt haben, dass sie auf dem Holzweg sind, Kehl das Bauernopfer war und unter Book ein Neuanfang gestartet wurde.


Also du denkst das wir mit der neuen Strategie öfter ins CL-Finale kommen? Und öfter den "Bayern Paroli" bieten können? Haben wir in der glorreichen Zeit unter Klopp übrigens auch nur 2x geschafft in der Liga, also genauso oft wie in den letzten 10 Jahren.

Deinen ersten Absatz unterschreibe ich aber. Man baut sich keinen Topkader EINFACH SO mit Spielern, die "nur" 15-20m wert sind. Wenn das EINFACH wäre würden es ja alle machen/versuchen.


Nein, was ich damit meine ist, dass theoretisch die Chance besteht dass der Kader eine Qualität erreicht, die es uns erlaubt die Bayern ernsthaft anzugreifen. Und zum erreichen von Zielen, als wir unter Klopp mit einer jungen hochtalentierten Truppe das Finale erreicht haben, haben wir das aufgrund der Qualität der Mannschaft erreicht. Wenn ich ans letzte Finale denke, haben wir das erreicht, weil Pfosten und Latte ungefähr jeweils 2 Meter breit waren. Das war mMn eins der glücklichsten Spiele das ich je erlebt habe.

Mir geht es schlicht darum das aus den jetzt verpflichteten Spielern Weltklasse-Spieler werden können, aus denen, die ich in meinem ursprünglichen Post genannt hatte, könnte das (wie man gesehen hat) niemals passieren.


Der BVB wird den FC Bayern nie ernsthaft angreifen können.
Das ist der Klopp Fluch, der den BVB nicht nur 2x zum Meister gemacht hat, sondern die Bayern dazu veranlasst hat ihr Festgeldkonto zu plündern.
Das Problem wird dann auch sein, daß diese hochbegabten Talente früher weg sind, als wir "Meister" sagen können.
Man ist selbst mit Bellingham und Haaland nicht Meister geworden und ernsthaft haben wir die Bayern auch nicht angegriffen.
Die lassen sich nur angreifen, wenn sie schwächer spielen, als erwartet und man selbst eine Fabelsaison spielt.
Das wäre unter Tuchel möglich gewesen, unter dem die Bayern 72 und 71 Punkte geholt haben.
Normal performen die Bayern in der 80 Punkte Region.
Da war der BVB bisher einmal. Unter Klopp 2011/12 mit 81 Punkten.

Der BVB sollte zusehen zukünftig regelmäßig über 75 Punkte zu holen. Das wäre noch weg von Bayern angreifen, aber immerhin so etwas wie "auf Bayern etwas Druck aufbauen" und den Abstand nach hinten wieder vergrößern.

Selbst der angesprochene Klopp hat mit dem BVB in 7 Saisons nur 3x mehr als 70 Punkte geholt.

Ich gehe stark davon aus, dass unsere Talente im Schnitt länger bleiben als die geholten erfahrenen Spieler.
Klar, es gab auch einen Dembele, der nach einem Jahr direkt wieder ging. Dafür gab's aber auch erfahrene Spieler wie Yarmolenko und Immobile, die ebenfalls direkt wieder gingen.
Und einige jüngere Spieler blieben auch lange. Reus ist das Extrembeispiel. Aber auch ein Guerreiro war hier lange oder aktuell Kobel und Schlotterbeck.
Von daher sehe ich es gar nicht so, dass eine auf Talente ausgerichtete Transferpolitik für eine höhere Fluktuation im Kader sorgt. Im Gegenteil, es besteht eine höhere Chance auf einen festen Kern, der viele Jahre zusammenspielt. Welcher erfahrene Neuzugang wird hier beispielweise über fünf Jahre Teil der ersten Elf sein?
Eine Achse, die einige Jahre zusammenbleibt, wird sich mit erfahrenen Neuzugängen nicht bilden, denke ich.
Außerdem bekommt man selten das gewünschte Niveau bei erfahrenen Neuzugängen. Einen Kobel oder Schlotterbeck könnten wir nicht holen, wenn sie bei einem anderen Verein spielen würden. Wir müssen solche Spieler bei uns entwickeln und können dann hoffen, dass sie sich hier so wohl fühlen und länger bleiben.
BVB - Transferpolitik |#26243
13.08.2026 - 12:52 Uhr
Karetsas hat einen 5 Jahresvertrag ohne Ausstiegsklausel bei 3,5 Mio Gehalt.
Daß BVB ständig seine Talente teuer verkauft, dafür die superteuren Spieler behält, war die Transferpolitik unter Watzke.

Jetzt aber unter Ricken/Cramer/Book dürfte sich diese Transferpolitik sehr deutlich geändert haben!

BVB hatte Dembele verkauft, obwohl dieser einen 5 Jahresvertrag besaß und ein extrem günstiges Gehalt, die teuerst gekauften Schürrle und Götze behielt man jahrelang. In 2017/18 lief es ohne Dembele denkbar bescheiden, nur 2 Pkt in der CL Gruppenphase war da schlechteste Abschneiden aller Zeiten. Natürlich musste das gewaltige Auswirkungen auf die Bilanz haben, denn so ein Debakel hatte man nicht einkalkuliert.

Was machte Watzke?

Verkaufte mitten im Mitten völlig ohne Not Aubameyang zum Schnäppchenpreis!!

letzte Saison verpasste BVB das CL Achtelfinale, dafür gab es direkt eine ad hoc mit einer sehr klaren Senkung der Gewinnprognose. Für Guirassy gab es mitten im Winter ein sehr werthaltiges Angebot.

Watzke hätte verkauft.

Ricken/Cramer aber eben nicht!!!! Ricken sagte völlig offiziell, es wäre ärgerlich, daß man einmalig ein Minus gemacht hätte, das würde aber nichts am Transferbudget ändern. Und nein, man müsse nicht Spieler verkaufen, damit man netto investieren würde können.

Es ist definitiv eine sehr gewaltige und grundsätzliche Änderung der Transferstrategie! Die besten Spieler werden NICHT verkauft, im Gegenteil, es wird teuerst mit ihnen verlängert. Man nimmt in Kauf, daß Spieler den Verein ablösefrei verlassen, man investiert zusätzlich gewaltig netto in den Kader. Dieses Verhalten kennnt man von den Bayern, es ist das Erfolgsmodell schlechthin.

Aber daß irgendwelche 30 oder gar 50 Mio Transfers teuer wären, ist in der Verhältnismäßigkeit sowieso grundfalsch. Es geht jedes Mal um die Gesamtkosten, nichts anderes.

Schürrle 6 Mio jährliche Abschreibung + 8 Mio Gehalt = 14 Mio jährlich
Götze 5,5 Mio jährliche Abschreibung (Ablöse war wg Boni höher, aber egal) + 10 Mio Gehalt = 15,5 Mio jährlich
Süle 4 Mio jährlich Handgeld (da ablösefrei) + 10 Mio Gehalt = 14 Mio jährlich

zum Vergleich
Karetsas 6 Mio jährliche Abschreibung + 3,5 Mio Gehalt = 9,5 Mio jährlich
el Mala 10 Mio jährliche Abschreibung + 3,5 Mio Gehalt oder 5 Mio Gehalt bei Erfolg = 13,5 - 15 Mio jährlich

die anderen jungen Spieler EXTREM günstiger, bei den teuersten gilt aber festzuhalten, die sind auch bei 50 Mio Ablöse nicht teurer und beenden nicht 4 Jahre später ihre Karriere oder verlassen BVB ablösefrei (BVB zahlt Schürrle sogar ne Abfindung)
Gefahr für Wertverlust ist aufgrund des Alters und des sehr niedrigen Gehalts also ganz außerordentlich extrem geringer.

bei der sportl Expertise war es eigentlich sowieso jedem klar, Dembele oder Emre Mor könnten besser als Schürrle sein, aber überall wird man nie vor Irrtümern gefeit sein, das ist bei Bayern auch so und darum geht es nicht!

Es geht um die grundsätzlich sehr andere Unternehmensstrategie und nichts anders!

.
BVB - Transferpolitik |#26244
13.08.2026 - 13:56 Uhr
Zitat von halbgott
Karetsas hat einen 5 Jahresvertrag ohne Ausstiegsklausel bei 3,5 Mio Gehalt.
Daß BVB ständig seine Talente teuer verkauft, dafür die superteuren Spieler behält, war die Transferpolitik unter Watzke.

Jetzt aber unter Ricken/Cramer/Book dürfte sich diese Transferpolitik sehr deutlich geändert haben!

BVB hatte Dembele verkauft, obwohl dieser einen 5 Jahresvertrag besaß und ein extrem günstiges Gehalt, die teuerst gekauften Schürrle und Götze behielt man jahrelang. In 2017/18 lief es ohne Dembele denkbar bescheiden, nur 2 Pkt in der CL Gruppenphase war da schlechteste Abschneiden aller Zeiten. Natürlich musste das gewaltige Auswirkungen auf die Bilanz haben, denn so ein Debakel hatte man nicht einkalkuliert.

Was machte Watzke?

Verkaufte mitten im Mitten völlig ohne Not Aubameyang zum Schnäppchenpreis!!

letzte Saison verpasste BVB das CL Achtelfinale, dafür gab es direkt eine ad hoc mit einer sehr klaren Senkung der Gewinnprognose. Für Guirassy gab es mitten im Winter ein sehr werthaltiges Angebot.

Watzke hätte verkauft.

Ricken/Cramer aber eben nicht!!!! Ricken sagte völlig offiziell, es wäre ärgerlich, daß man einmalig ein Minus gemacht hätte, das würde aber nichts am Transferbudget ändern. Und nein, man müsse nicht Spieler verkaufen, damit man netto investieren würde können.

Es ist definitiv eine sehr gewaltige und grundsätzliche Änderung der Transferstrategie! Die besten Spieler werden NICHT verkauft, im Gegenteil, es wird teuerst mit ihnen verlängert. Man nimmt in Kauf, daß Spieler den Verein ablösefrei verlassen, man investiert zusätzlich gewaltig netto in den Kader. Dieses Verhalten kennnt man von den Bayern, es ist das Erfolgsmodell schlechthin.

Aber daß irgendwelche 30 oder gar 50 Mio Transfers teuer wären, ist in der Verhältnismäßigkeit sowieso grundfalsch. Es geht jedes Mal um die Gesamtkosten, nichts anderes.

Schürrle 6 Mio jährliche Abschreibung + 8 Mio Gehalt = 14 Mio jährlich
Götze 5,5 Mio jährliche Abschreibung (Ablöse war wg Boni höher, aber egal) + 10 Mio Gehalt = 15,5 Mio jährlich
Süle 4 Mio jährlich Handgeld (da ablösefrei) + 10 Mio Gehalt = 14 Mio jährlich

zum Vergleich
Karetsas 6 Mio jährliche Abschreibung + 3,5 Mio Gehalt = 9,5 Mio jährlich
el Mala 10 Mio jährliche Abschreibung + 3,5 Mio Gehalt oder 5 Mio Gehalt bei Erfolg = 13,5 - 15 Mio jährlich

die anderen jungen Spieler EXTREM günstiger, bei den teuersten gilt aber festzuhalten, die sind auch bei 50 Mio Ablöse nicht teurer und beenden nicht 4 Jahre später ihre Karriere oder verlassen BVB ablösefrei (BVB zahlt Schürrle sogar ne Abfindung)
Gefahr für Wertverlust ist aufgrund des Alters und des sehr niedrigen Gehalts also ganz außerordentlich extrem geringer.

bei der sportl Expertise war es eigentlich sowieso jedem klar, Dembele oder Emre Mor könnten besser als Schürrle sein, aber überall wird man nie vor Irrtümern gefeit sein, das ist bei Bayern auch so und darum geht es nicht!

Es geht um die grundsätzlich sehr andere Unternehmensstrategie und nichts anders!

.


hui, da ist aber sehr viel Stammtischgeplaudere dabei. FAkt ist, sowohl Dembele als auch Auba haben sich weggestreikt. Und wenn jetzt Diomande für 125 Mio geht und Dembele vor 9 Jahren um 117 + Boni ging, dann ist das kein Schnäppchen. Selbst Auba ging für 64 Mio, was damals auch kein Schnäppchen war.

Klar hätten wir alle gerne Schürrle verkauft, nur gab es damals halt keine Interessenten für ihn oder andere.

Genauso hat man ja letzte Saison Özcan versucht von der Gehaltsliste zu bekommen, ging aber nicht auf, weil entweder keiner den Spieler wollte oder der Spieler lieber den Vertrag ausgesessen hat!

Und es sagt auch keiner, dass Karetsas sich in einem Jahr nicht wegstreiken wird und ebenfalls für 100+ Mio weggeht. Kann STand heute niemand sagen!
BVB - Transferpolitik |#26245
13.08.2026 - 13:56 Uhr
Zitat von halbgott
Karetsas hat einen 5 Jahresvertrag ohne Ausstiegsklausel bei 3,5 Mio Gehalt.
Daß BVB ständig seine Talente teuer verkauft, dafür die superteuren Spieler behält, war die Transferpolitik unter Watzke.

Jetzt aber unter Ricken/Cramer/Book dürfte sich diese Transferpolitik sehr deutlich geändert haben!

BVB hatte Dembele verkauft, obwohl dieser einen 5 Jahresvertrag besaß und ein extrem günstiges Gehalt, die teuerst gekauften Schürrle und Götze behielt man jahrelang. In 2017/18 lief es ohne Dembele denkbar bescheiden, nur 2 Pkt in der CL Gruppenphase war da schlechteste Abschneiden aller Zeiten. Natürlich musste das gewaltige Auswirkungen auf die Bilanz haben, denn so ein Debakel hatte man nicht einkalkuliert.

Was machte Watzke?

Verkaufte mitten im Mitten völlig ohne Not Aubameyang zum Schnäppchenpreis!!

letzte Saison verpasste BVB das CL Achtelfinale, dafür gab es direkt eine ad hoc mit einer sehr klaren Senkung der Gewinnprognose. Für Guirassy gab es mitten im Winter ein sehr werthaltiges Angebot.

Watzke hätte verkauft.

Ricken/Cramer aber eben nicht!!!! Ricken sagte völlig offiziell, es wäre ärgerlich, daß man einmalig ein Minus gemacht hätte, das würde aber nichts am Transferbudget ändern. Und nein, man müsse nicht Spieler verkaufen, damit man netto investieren würde können.

Es ist definitiv eine sehr gewaltige und grundsätzliche Änderung der Transferstrategie! Die besten Spieler werden NICHT verkauft, im Gegenteil, es wird teuerst mit ihnen verlängert. Man nimmt in Kauf, daß Spieler den Verein ablösefrei verlassen, man investiert zusätzlich gewaltig netto in den Kader. Dieses Verhalten kennnt man von den Bayern, es ist das Erfolgsmodell schlechthin.

Aber daß irgendwelche 30 oder gar 50 Mio Transfers teuer wären, ist in der Verhältnismäßigkeit sowieso grundfalsch. Es geht jedes Mal um die Gesamtkosten, nichts anderes.

Schürrle 6 Mio jährliche Abschreibung + 8 Mio Gehalt = 14 Mio jährlich
Götze 5,5 Mio jährliche Abschreibung (Ablöse war wg Boni höher, aber egal) + 10 Mio Gehalt = 15,5 Mio jährlich
Süle 4 Mio jährlich Handgeld (da ablösefrei) + 10 Mio Gehalt = 14 Mio jährlich

zum Vergleich
Karetsas 6 Mio jährliche Abschreibung + 3,5 Mio Gehalt = 9,5 Mio jährlich
el Mala 10 Mio jährliche Abschreibung + 3,5 Mio Gehalt oder 5 Mio Gehalt bei Erfolg = 13,5 - 15 Mio jährlich

die anderen jungen Spieler EXTREM günstiger, bei den teuersten gilt aber festzuhalten, die sind auch bei 50 Mio Ablöse nicht teurer und beenden nicht 4 Jahre später ihre Karriere oder verlassen BVB ablösefrei (BVB zahlt Schürrle sogar ne Abfindung)
Gefahr für Wertverlust ist aufgrund des Alters und des sehr niedrigen Gehalts also ganz außerordentlich extrem geringer.

bei der sportl Expertise war es eigentlich sowieso jedem klar, Dembele oder Emre Mor könnten besser als Schürrle sein, aber überall wird man nie vor Irrtümern gefeit sein, das ist bei Bayern auch so und darum geht es nicht!

Es geht um die grundsätzlich sehr andere Unternehmensstrategie und nichts anders!

.


hui, da ist aber sehr viel Stammtischgeplaudere dabei. FAkt ist, sowohl Dembele als auch Auba haben sich weggestreikt. Und wenn jetzt Diomande für 125 Mio geht und Dembele vor 9 Jahren um 117 + Boni ging, dann ist das kein Schnäppchen. Selbst Auba ging für 64 Mio, was damals auch kein Schnäppchen war.

Klar hätten wir alle gerne Schürrle verkauft, nur gab es damals halt keine Interessenten für ihn oder andere.

Genauso hat man ja letzte Saison Özcan versucht von der Gehaltsliste zu bekommen, ging aber nicht auf, weil entweder keiner den Spieler wollte oder der Spieler lieber den Vertrag ausgesessen hat!

Und es sagt auch keiner, dass Karetsas sich in einem Jahr nicht wegstreiken wird und ebenfalls für 100+ Mio weggeht. Kann STand heute niemand sagen!
BVB - Transferpolitik |#26246
13.08.2026 - 14:37 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von MrSimpson

Zitat von BVB_Chris274

Zitat von Fehlerteufel

Zitat von BVB_Chris274

Gerade festgestellt, dass es hier viel besser rein passt.

Moin moin, nach längerer Zeit fühle ich mich mal wieder genötigt was zu schreiben.

Vorneweg, ich kann die bisher getätigten Transfers nicht beurteilen, dafür fehlt mir schlicht die Expertise. Ich teile dies im Übrigen mit 99% der User hier, auch wenn das vielen scheinbar nicht bewusst ist.
Auch ob 50-55 Millionen Euro für El Mala ein "no Brainer", Pflichttransfer, Statement oder Geldverbrennung wäre, kann ich nicht beurteilen.

Was ich aber beurteilen kann ist der Weg den wir scheinbar WIEDER gehen wollen. Es ist eindeutig, dass wir wieder auf Toptalente mit massivem Entwicklungspotential setzen wollen. Das gefällt mir. Was haben wir denn die letzten 10 Jahre zunehmend gemacht? Wir haben gestandene Bundesliga-Profis, zum Teil nach einer guten Saison gekauft, oder Spieler die bei Bayern, oder Leipzig von der Resterampe gefallen sind. Damit sind wir ganz sicher immer in der CL vertreten. Was aber niemals (Ausnahme vielleicht alle 10 Jahre mal) passieren wird ist, dass wir ernsthaft eine Mannschaft haben, die den Bayern Paroli bieten kann oder international (ebenfalls Ausnahme alle 10 Jahre) was reißen kann.

Hier haben sich über Jahre sehr viele Menschen über Transfers wie (Schürrle, Götze 2.0, Schulz, Can, Sabitzer, Süle und den ein oder anderen den ich vergessen habe) aufgeregt. Damit waren wir der positive VFL Bochum der Bundesliga, langweilig, effektiv in der Zielerreichung und fertig.

Mit dem was wir jetzt machen besteht die Chance wieder so etwas wie Anfang der 10er Jahre zu erreichen und das ist mir das Risiko absolut wert. Selbst wenn wir mal die CL verpassen sollten.

Zudem werden sicherlich mindestens 2-3 Talente ordentlich durchstarten und wieder Marktwerte und Ablösen generieren die wir all die Jahre dringend gebraucht haben und durch o.g. Spieler nicht generiert werden konnten.

Ich war lange nicht mehr so positiv vor einer Saison wie jetzt, unabhängig vom sportlichen Ergebnis.

Edit:
Eine Sache noch zu Kehl und Book. Ich verstehe nicht, wie so hart auf Kehl rumgeritten werden kann. Glauben wirklich so viele Menschen, dass Watzke/Ricken Kehl den Auftrag gegeben haben, europäische Toptalente zu holen und dieser kam dann mit Bensebaini und Süle um die Ecke? Im Leben nicht. Kehl wird genau das gesucht haben, was man ihm vorgegeben hat. Ich glaube eher, dass Watzke und Ricken endlich erkannt haben, dass sie auf dem Holzweg sind, Kehl das Bauernopfer war und unter Book ein Neuanfang gestartet wurde.


Also du denkst das wir mit der neuen Strategie öfter ins CL-Finale kommen? Und öfter den "Bayern Paroli" bieten können? Haben wir in der glorreichen Zeit unter Klopp übrigens auch nur 2x geschafft in der Liga, also genauso oft wie in den letzten 10 Jahren.

Deinen ersten Absatz unterschreibe ich aber. Man baut sich keinen Topkader EINFACH SO mit Spielern, die "nur" 15-20m wert sind. Wenn das EINFACH wäre würden es ja alle machen/versuchen.


Nein, was ich damit meine ist, dass theoretisch die Chance besteht dass der Kader eine Qualität erreicht, die es uns erlaubt die Bayern ernsthaft anzugreifen. Und zum erreichen von Zielen, als wir unter Klopp mit einer jungen hochtalentierten Truppe das Finale erreicht haben, haben wir das aufgrund der Qualität der Mannschaft erreicht. Wenn ich ans letzte Finale denke, haben wir das erreicht, weil Pfosten und Latte ungefähr jeweils 2 Meter breit waren. Das war mMn eins der glücklichsten Spiele das ich je erlebt habe.

Mir geht es schlicht darum das aus den jetzt verpflichteten Spielern Weltklasse-Spieler werden können, aus denen, die ich in meinem ursprünglichen Post genannt hatte, könnte das (wie man gesehen hat) niemals passieren.


Der BVB wird den FC Bayern nie ernsthaft angreifen können.
Das ist der Klopp Fluch, der den BVB nicht nur 2x zum Meister gemacht hat, sondern die Bayern dazu veranlasst hat ihr Festgeldkonto zu plündern.
Das Problem wird dann auch sein, daß diese hochbegabten Talente früher weg sind, als wir "Meister" sagen können.
Man ist selbst mit Bellingham und Haaland nicht Meister geworden und ernsthaft haben wir die Bayern auch nicht angegriffen.
Die lassen sich nur angreifen, wenn sie schwächer spielen, als erwartet und man selbst eine Fabelsaison spielt.
Das wäre unter Tuchel möglich gewesen, unter dem die Bayern 72 und 71 Punkte geholt haben.
Normal performen die Bayern in der 80 Punkte Region.
Da war der BVB bisher einmal. Unter Klopp 2011/12 mit 81 Punkten.

Der BVB sollte zusehen zukünftig regelmäßig über 75 Punkte zu holen. Das wäre noch weg von Bayern angreifen, aber immerhin so etwas wie "auf Bayern etwas Druck aufbauen" und den Abstand nach hinten wieder vergrößern.

Selbst der angesprochene Klopp hat mit dem BVB in 7 Saisons nur 3x mehr als 70 Punkte geholt.

Ich gehe stark davon aus, dass unsere Talente im Schnitt länger bleiben als die geholten erfahrenen Spieler.
Klar, es gab auch einen Dembele, der nach einem Jahr direkt wieder ging. Dafür gab's aber auch erfahrene Spieler wie Yarmolenko und Immobile, die ebenfalls direkt wieder gingen.
Und einige jüngere Spieler blieben auch lange. Reus ist das Extrembeispiel. Aber auch ein Guerreiro war hier lange oder aktuell Kobel und Schlotterbeck.
Von daher sehe ich es gar nicht so, dass eine auf Talente ausgerichtete Transferpolitik für eine höhere Fluktuation im Kader sorgt. Im Gegenteil, es besteht eine höhere Chance auf einen festen Kern, der viele Jahre zusammenspielt. Welcher erfahrene Neuzugang wird hier beispielweise über fünf Jahre Teil der ersten Elf sein?
Eine Achse, die einige Jahre zusammenbleibt, wird sich mit erfahrenen Neuzugängen nicht bilden, denke ich.
Außerdem bekommt man selten das gewünschte Niveau bei erfahrenen Neuzugängen. Einen Kobel oder Schlotterbeck könnten wir nicht holen, wenn sie bei einem anderen Verein spielen würden. Wir müssen solche Spieler bei uns entwickeln und können dann hoffen, dass sie sich hier so wohl fühlen und länger bleiben.

Wir werden immer Schwierigkeiten haben, Weltklassespieler zu halten. Ein Haaland, ein Jude Bellingham, die werden immer weggekauft werden. Aber bei Spielern eine Stufe drunter, da haben wir die Möglichkeit die, die wir halten wollen, auch zu halten. Siehe z.B. Schlotterbeck oder Kobel. Auch ein Jobe Bellingham könnte so einer werden. Bei Nmecha weißich auch noch nicht, ob da wirklich einer 80 Mio. für hinblättert. Und wenn, soll es wahrscheinlich auch eine sportliche Verbesserung sein.
BVB - Transferpolitik |#26247
13.08.2026 - 15:33 Uhr
Zitat von halbgott
Karetsas hat einen 5 Jahresvertrag ohne Ausstiegsklausel bei 3,5 Mio Gehalt.
Daß BVB ständig seine Talente teuer verkauft, dafür die superteuren Spieler behält, war die Transferpolitik unter Watzke.

Jetzt aber unter Ricken/Cramer/Book dürfte sich diese Transferpolitik sehr deutlich geändert haben!

BVB hatte Dembele verkauft, obwohl dieser einen 5 Jahresvertrag besaß und ein extrem günstiges Gehalt, die teuerst gekauften Schürrle und Götze behielt man jahrelang. In 2017/18 lief es ohne Dembele denkbar bescheiden, nur 2 Pkt in der CL Gruppenphase war da schlechteste Abschneiden aller Zeiten. Natürlich musste das gewaltige Auswirkungen auf die Bilanz haben, denn so ein Debakel hatte man nicht einkalkuliert.

Was machte Watzke?

Verkaufte mitten im Mitten völlig ohne Not Aubameyang zum Schnäppchenpreis!!

letzte Saison verpasste BVB das CL Achtelfinale, dafür gab es direkt eine ad hoc mit einer sehr klaren Senkung der Gewinnprognose. Für Guirassy gab es mitten im Winter ein sehr werthaltiges Angebot.

Watzke hätte verkauft.

Ricken/Cramer aber eben nicht!!!! Ricken sagte völlig offiziell, es wäre ärgerlich, daß man einmalig ein Minus gemacht hätte, das würde aber nichts am Transferbudget ändern. Und nein, man müsse nicht Spieler verkaufen, damit man netto investieren würde können.

Es ist definitiv eine sehr gewaltige und grundsätzliche Änderung der Transferstrategie! Die besten Spieler werden NICHT verkauft, im Gegenteil, es wird teuerst mit ihnen verlängert. Man nimmt in Kauf, daß Spieler den Verein ablösefrei verlassen, man investiert zusätzlich gewaltig netto in den Kader. Dieses Verhalten kennnt man von den Bayern, es ist das Erfolgsmodell schlechthin.

Aber daß irgendwelche 30 oder gar 50 Mio Transfers teuer wären, ist in der Verhältnismäßigkeit sowieso grundfalsch. Es geht jedes Mal um die Gesamtkosten, nichts anderes.

Schürrle 6 Mio jährliche Abschreibung + 8 Mio Gehalt = 14 Mio jährlich
Götze 5,5 Mio jährliche Abschreibung (Ablöse war wg Boni höher, aber egal) + 10 Mio Gehalt = 15,5 Mio jährlich
Süle 4 Mio jährlich Handgeld (da ablösefrei) + 10 Mio Gehalt = 14 Mio jährlich

zum Vergleich
Karetsas 6 Mio jährliche Abschreibung + 3,5 Mio Gehalt = 9,5 Mio jährlich
el Mala 10 Mio jährliche Abschreibung + 3,5 Mio Gehalt oder 5 Mio Gehalt bei Erfolg = 13,5 - 15 Mio jährlich

die anderen jungen Spieler EXTREM günstiger, bei den teuersten gilt aber festzuhalten, die sind auch bei 50 Mio Ablöse nicht teurer und beenden nicht 4 Jahre später ihre Karriere oder verlassen BVB ablösefrei (BVB zahlt Schürrle sogar ne Abfindung)
Gefahr für Wertverlust ist aufgrund des Alters und des sehr niedrigen Gehalts also ganz außerordentlich extrem geringer.

bei der sportl Expertise war es eigentlich sowieso jedem klar, Dembele oder Emre Mor könnten besser als Schürrle sein, aber überall wird man nie vor Irrtümern gefeit sein, das ist bei Bayern auch so und darum geht es nicht!

Es geht um die grundsätzlich sehr andere Unternehmensstrategie und nichts anders!

.


1. Wo hat sich denn bitte großartig etwas an der Transferstrategie geändert?! Auch nach Dembele, Sancho, Haaland und Jude Bellingham hat man mit Duranville, Jobe Bellingham, Nmecha, Coulibaly, Gittens, Adeyemi, Beier oder Chukwuemeka sehr junge talentierte Spieler geholt. Also ist der aktuelle "Jugendwahn" nichts neues, und auch dem geschuldet, dass man für Brandt und Süle keine Ablöse erhalten hat.

2. Der BVB wird auch weiterhin ältere und erfahrenere Spieler verpflichten, die dann wahrscheinlich mehr Gehalt als die Talente beziehen werden. Und wenn diese Spieler nicht überzeugen, wird man sie auch nicht so einfach loswerden. Ist ja bei allen anderen Vereinen, wie z. B. den Bayern auch nicht anders, dass die Kaderleichen schwer loszuwerden sind.

3. Genau so werden die Toptalente, sofern sie voll einschlagen, auch nicht 4 oder 5 Jahre beim BVB bleiben. Weil es eben einige Vereine über dem BVB gibt, die den Spielern mehr bieten können. Und es ist ja auch nichts neues, dass der BVB seine Leistungsträger gerne länger behalten möchte. Das hat man bei Haaland versucht, oder auch bei Bellingham. Und Spieler wie Schlotterbeck und Nmecha konnte man nur mit AK verlängern, was der BVB eigentlich vor einiger Zeit nie wieder machen wollte. Hätte sich Schlotterbeck nicht bei der WM verletzt, wäre er jetzt vielleicht sogar kein BVB-Spieler mehr.

4. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ein El Mala lediglich ein Grundgehalt von 3,5 Mio erhalten wird?! Da wird auch Handgeld fließen.

5. Der BVB wird nicht jedes Jahr so massiv netto in Transfers investieren können. Höchstens wenn eine Klub-WM stattfindet oder aber man sehr weit in der CL kommt. Sollte El Mala kommen, wird das Transferminus wahrscheinlich bei 60-70 Mio liegen. Zum Vergleich: Die Bayern hatten in ihrer Historie ein maximales Transferminus von 85 Mio, und das bei einem fast doppelt so hohen Umsatz. Da würde der BVB also nicht so weit entfernt liegen, was noch mehr unterstreicht, dass es sich um eine Ausnahme in diesem Transfersommer handelt.

Ich sehe nicht, was sich hier großartig an der Unternehmensstrategie geändert haben soll.
BVB - Transferpolitik |#26248
13.08.2026 - 16:01 Uhr
Zitat von mba123
Zitat von MrSimpson

Zitat von BVB_Chris274

Zitat von Fehlerteufel

Zitat von BVB_Chris274

Gerade festgestellt, dass es hier viel besser rein passt.

Moin moin, nach längerer Zeit fühle ich mich mal wieder genötigt was zu schreiben.

Vorneweg, ich kann die bisher getätigten Transfers nicht beurteilen, dafür fehlt mir schlicht die Expertise. Ich teile dies im Übrigen mit 99% der User hier, auch wenn das vielen scheinbar nicht bewusst ist.
Auch ob 50-55 Millionen Euro für El Mala ein "no Brainer", Pflichttransfer, Statement oder Geldverbrennung wäre, kann ich nicht beurteilen.

Was ich aber beurteilen kann ist der Weg den wir scheinbar WIEDER gehen wollen. Es ist eindeutig, dass wir wieder auf Toptalente mit massivem Entwicklungspotential setzen wollen. Das gefällt mir. Was haben wir denn die letzten 10 Jahre zunehmend gemacht? Wir haben gestandene Bundesliga-Profis, zum Teil nach einer guten Saison gekauft, oder Spieler die bei Bayern, oder Leipzig von der Resterampe gefallen sind. Damit sind wir ganz sicher immer in der CL vertreten. Was aber niemals (Ausnahme vielleicht alle 10 Jahre mal) passieren wird ist, dass wir ernsthaft eine Mannschaft haben, die den Bayern Paroli bieten kann oder international (ebenfalls Ausnahme alle 10 Jahre) was reißen kann.

Hier haben sich über Jahre sehr viele Menschen über Transfers wie (Schürrle, Götze 2.0, Schulz, Can, Sabitzer, Süle und den ein oder anderen den ich vergessen habe) aufgeregt. Damit waren wir der positive VFL Bochum der Bundesliga, langweilig, effektiv in der Zielerreichung und fertig.

Mit dem was wir jetzt machen besteht die Chance wieder so etwas wie Anfang der 10er Jahre zu erreichen und das ist mir das Risiko absolut wert. Selbst wenn wir mal die CL verpassen sollten.

Zudem werden sicherlich mindestens 2-3 Talente ordentlich durchstarten und wieder Marktwerte und Ablösen generieren die wir all die Jahre dringend gebraucht haben und durch o.g. Spieler nicht generiert werden konnten.

Ich war lange nicht mehr so positiv vor einer Saison wie jetzt, unabhängig vom sportlichen Ergebnis.

Edit:
Eine Sache noch zu Kehl und Book. Ich verstehe nicht, wie so hart auf Kehl rumgeritten werden kann. Glauben wirklich so viele Menschen, dass Watzke/Ricken Kehl den Auftrag gegeben haben, europäische Toptalente zu holen und dieser kam dann mit Bensebaini und Süle um die Ecke? Im Leben nicht. Kehl wird genau das gesucht haben, was man ihm vorgegeben hat. Ich glaube eher, dass Watzke und Ricken endlich erkannt haben, dass sie auf dem Holzweg sind, Kehl das Bauernopfer war und unter Book ein Neuanfang gestartet wurde.


Also du denkst das wir mit der neuen Strategie öfter ins CL-Finale kommen? Und öfter den "Bayern Paroli" bieten können? Haben wir in der glorreichen Zeit unter Klopp übrigens auch nur 2x geschafft in der Liga, also genauso oft wie in den letzten 10 Jahren.

Deinen ersten Absatz unterschreibe ich aber. Man baut sich keinen Topkader EINFACH SO mit Spielern, die "nur" 15-20m wert sind. Wenn das EINFACH wäre würden es ja alle machen/versuchen.


Nein, was ich damit meine ist, dass theoretisch die Chance besteht dass der Kader eine Qualität erreicht, die es uns erlaubt die Bayern ernsthaft anzugreifen. Und zum erreichen von Zielen, als wir unter Klopp mit einer jungen hochtalentierten Truppe das Finale erreicht haben, haben wir das aufgrund der Qualität der Mannschaft erreicht. Wenn ich ans letzte Finale denke, haben wir das erreicht, weil Pfosten und Latte ungefähr jeweils 2 Meter breit waren. Das war mMn eins der glücklichsten Spiele das ich je erlebt habe.

Mir geht es schlicht darum das aus den jetzt verpflichteten Spielern Weltklasse-Spieler werden können, aus denen, die ich in meinem ursprünglichen Post genannt hatte, könnte das (wie man gesehen hat) niemals passieren.


Der BVB wird den FC Bayern nie ernsthaft angreifen können.
Das ist der Klopp Fluch, der den BVB nicht nur 2x zum Meister gemacht hat, sondern die Bayern dazu veranlasst hat ihr Festgeldkonto zu plündern.
Das Problem wird dann auch sein, daß diese hochbegabten Talente früher weg sind, als wir "Meister" sagen können.
Man ist selbst mit Bellingham und Haaland nicht Meister geworden und ernsthaft haben wir die Bayern auch nicht angegriffen.
Die lassen sich nur angreifen, wenn sie schwächer spielen, als erwartet und man selbst eine Fabelsaison spielt.
Das wäre unter Tuchel möglich gewesen, unter dem die Bayern 72 und 71 Punkte geholt haben.
Normal performen die Bayern in der 80 Punkte Region.
Da war der BVB bisher einmal. Unter Klopp 2011/12 mit 81 Punkten.

Der BVB sollte zusehen zukünftig regelmäßig über 75 Punkte zu holen. Das wäre noch weg von Bayern angreifen, aber immerhin so etwas wie "auf Bayern etwas Druck aufbauen" und den Abstand nach hinten wieder vergrößern.

Selbst der angesprochene Klopp hat mit dem BVB in 7 Saisons nur 3x mehr als 70 Punkte geholt.

Ich gehe stark davon aus, dass unsere Talente im Schnitt länger bleiben als die geholten erfahrenen Spieler.



Das nicht, sondern die Verweildauer im Profibereich ist mittlerweile ziemlich unabhängig vom Alter sehr ähnlich. Finanziell sind die Unterschiede allerdings groß ... Wenn die Jungen daher nicht so lange bleiben, kann man daher auch schnell eine andere Perspektive einnehmen: sie haben schließlich einen Markt und Druck zu wechseln. Wenn die Jungen gehen, ist das für uns daher so oder so meistens nicht so schlecht. Vor allem im Vergleich dazu, wenn die Älteren bleiben, die vielleicht noch nie die bezahlte Leistung gebracht haben.



Klar, es gab auch einen Dembele, der nach einem Jahr direkt wieder ging. Dafür gab's aber auch erfahrene Spieler wie Yarmolenko und Immobile, die ebenfalls direkt wieder gingen.
Und einige jüngere Spieler blieben auch lange. Reus ist das Extrembeispiel. Aber auch ein Guerreiro war hier lange oder aktuell Kobel und Schlotterbeck.
Von daher sehe ich es gar nicht so, dass eine auf Talente ausgerichtete Transferpolitik für eine höhere Fluktuation im Kader sorgt. Im Gegenteil, es besteht eine höhere Chance auf einen festen Kern, der viele Jahre zusammenspielt. Welcher erfahrene Neuzugang wird hier beispielweise über fünf Jahre Teil der ersten Elf sein?
Eine Achse, die einige Jahre zusammenbleibt, wird sich mit erfahrenen Neuzugängen nicht bilden, denke ich.
Außerdem bekommt man selten das gewünschte Niveau bei erfahrenen Neuzugängen. Einen Kobel oder Schlotterbeck könnten wir nicht holen, wenn sie bei einem anderen Verein spielen würden. Wir müssen solche Spieler bei uns entwickeln und können dann hoffen, dass sie sich hier so wohl fühlen und länger bleiben.


Es ist auch einfach wahnsinnig teuer Erfahrung zu kaufen. Mal hier der aktuelle Stand, unter Einbezug der Gehaltskosten von der Verpflichtung bis zum Abgang, also was die Spieler insgesamt mit Ablöse und Gehalt gekostet haben:

Alter | Spieler | Verweildauer | Gesamtkosten
U21 | 35 | 2,64 | -7,23 €
U23 | 47 | 2,71 | -0,87 €
U25 | 55 | 2,73 | 2,82 €
Early Prime | 12 | 3,15 | 30,38 €
Late Prime | 7 | 2,67 | 30,08 €
Ü30 | 5 | 2,45 | 21,77 €

Hier zeigt sich im Prinzip, dass selbst bei relativ kleinteiliger Betrachtung kein signifikanter Unterschied bei der Verweildauer in den Altersgruppen feststellbar ist. Gibt lediglich zwischen 24-26 (Early Prime) einen positiven Ausschlag, Ü30 aber eben auch einen negativen. Das wird nicht signifikant sein, wobei die Early Prime Verpflichtungen auch mit Abstand die teuersten Spieler sind, die sich der BVB seit 15/16 (Beginn des Betrachtungszeitraums --> Spieler die seitdem kamen und nicht mehr beim BVB unter Vertrag stehen) geleistet hat. Dabei ist es übrigens so, dass die eigenen U21 Spieler erst mit Tag der Aufnahme in den Profikader gewertet werden und deren Jahre in den Jugendmannschaften für die Auswertung somit keine Rolle spielen. Die negativen Gesamtkosten für Spieler, die U23 geholt wurden, bedeuten übrigens, dass sich diese Spieler rein statistisch betrachtet mehr als von allein gezahlt haben. Spieler in ihrer Prime kosten rund 9,7 Mio. Gehalt und Ablöse pro Jahr in der Early Prime. In der Late Prime (27-29) sind es sogar 11,3 Mio. p.a.. Ü30 immer noch satte 8,9 Mio., gegenüber maximal 1 Mio. für Spieler U25. Der Cut, ab dem es teuer wird, kommt übrigens bei Spielern unter bzw. über 24. Spieler, die spätestens bis dann verpflichtet wurden, kosten den BVB maximal 1,5 Mio. p.a., im Schnitt sogar nur 1,2 Mio.. Danach sind es minimal 2,7 (Spieler, die mit 28 verpflichtet wurden sind vergleichsweise ein Ausreißer) und im Schnitt 28,5 Mio.. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob die Leistungen seit 15/16 den älteren Spielern Recht gegeben haben, dass sie so viel mehr kosten dürfen ...

Im Endeffekt ist es aber in jedem Fall so, dass man sich das mit der Verweildauer einfach abschminken sollte. Es gibt gute und schlechte Spieler, die hier länger bleiben, unabhängig vom Alter. Damit sich ein Gerüst bilden kann, gehört viel dazu. Die Jungen wollen schnell mehr Geld, die Älteren kriegen schnell nirgendwo anders mehr mehr Geld. Im Kern ist es daher eine Verteilungsfrage, will man eine Mannschaft länger zusammenhalten. Die Verträge müssen zu den Leistungen passen. Das bedingt, dass man den langfristigen Wert der älteren Spieler korrekt erfasst und genug Raum für Anpassungen bei den jüngeren Spielern hat. Und selbst dann wird man an allen Enden immer Fluktuation haben. Es gilt daher meines Erachtens nicht nur damit zu leben, sondern darauf angepasst, also vorbereitet, zu arbeiten.
BVB - Transferpolitik |#26249
13.08.2026 - 18:18 Uhr
Zitat von BVBBC
Zitat von mba123

Zitat von MrSimpson

Zitat von BVB_Chris274

Zitat von Fehlerteufel

Zitat von BVB_Chris274


Im Endeffekt ist es aber in jedem Fall so, dass man sich das mit der Verweildauer einfach abschminken sollte. Es gibt gute und schlechte Spieler, die hier länger bleiben, unabhängig vom Alter. Damit sich ein Gerüst bilden kann, gehört viel dazu. Die Jungen wollen schnell mehr Geld, die Älteren kriegen schnell nirgendwo anders mehr mehr Geld. Im Kern ist es daher eine Verteilungsfrage, will man eine Mannschaft länger zusammenhalten. Die Verträge müssen zu den Leistungen passen. Das bedingt, dass man den langfristigen Wert der älteren Spieler korrekt erfasst und genug Raum für Anpassungen bei den jüngeren Spielern hat. Und selbst dann wird man an allen Enden immer Fluktuation haben. Es gilt daher meines Erachtens nicht nur damit zu leben, sondern darauf angepasst, also vorbereitet, zu arbeiten.


Ich finde hier im letzten Absatz steckt sehr viel Wahrheit drin.
Jüngere Spieler bieten den Vorteil, dass man sie mit einem relativ günstigen Gehalt bekommt und, nachdem man sie kennengelernt hat, dann leistungsgerecht anpassen oder dann eben verkaufen kann. So wie jetzt z.B. bei Adeyemi geschehen (auch wenn eine Saison zu spät). Bei älteren Spielern, die schon mit einem hohen Gehalt hier aufschlagen, gibt es dann meist wenig Luft nach oben und selten eine Option nach unten, siehe z.B. Brandt, Can oder Sabitzer. Gleichzeitig sind die Spieler mit hohem Gehalt schlechter zu verkaufen, insbesondere dann, wenn man sie aufgrund mangenldem Mehrwertes gerne abgeben möchte.
Letztlich haben wir gelernt, dass anhezu niemand unersetzlich ist. Die Fluktuation ist bei unserer Stellung in der Nahrungskette unvermeidlich. Man muss nur dem Drang widerstehen, einem Spieler zu viel Gehalt zu bezahlen, wenn er nicht DER Unterschiedspieler ist.
BVB - Transferpolitik |#26250
13.08.2026 - 18:22 Uhr
Zitat von Lidjo123
Selbst Auba ging für 64 Mio, was damals auch kein Schnäppchen war.


Aubameyang hatte im Winter 2017/18 einen Marktwert von 65 Mio.
wenn man diesen Wert netto haben will, muss man weit über 65 Mio verkaufen, sonst hat man hinterher weniger und hätte sich klar verschlechtert.

Aubameyang wurde aber sogar unter dem Bruttowert 65 Mio verkauft, mitten im Winter macht das niemand. Die sportl Ziele erneute CL Qualifikation wurden damit herbe gefährdet, es wurde eines der schlechtesten BVB Jahre überhaupt:
2 Punkte in der CL Gruppenphase, danach in EL völlig versagt
Bundesliga 55 Pkt

Diesmal hatte BVB in der CL Pech gehabt, das CL Achtelfinale wurde knapp verpasst. So etwas kommt selten vor, aber das heisst nicht, daß man mitten im Winter seine besten Spieler unter Marktwert verkauft.
Für Guirassy gab es mitten im Winter ein sehr werthaltiges Angebot, überall wurde Saudi Arabien genannt. Niemand nimmt an, daß ein sehr werthaltiges Angebot ein Preis unter Marktwert ist, im Gegenteil.
BVB hat das aber direkt und umstandslos abgelehnt, hinterher waren die Berater nicht erfreut, weil sie sich das Angebot wenigstens mal angehört hätten, aber das wurde sehr schnell abgebügelt und fertig,

Man verkauft nicht mitten im Winter seine besten Spieler. Niemand kann sich wegstreiken, glaubst Du, daß irgendein Spieler sich dann ein halbes Jahr beleidigt auf die Tribühne setzt, weil sich ein Verein weigert, seinen besten Spieler mitten im Winter unter Marktwert zu verkaufen?
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