BVB - Taktik-Thread
20.01.2006 - 12:09 Uhr
16.07.2017 - 19:52 Uhr
Zitat von wololo
Wir können die Kinder beim Namen nennen: Dembele, Mor, Pulisic, Castro. Alle vier spielen desöfteren sehr riskant und sind dann immer in der Lage den Ball unnötig zu verlieren und den Gegner zum Kontern einzuladen. Und dann geht es oft sehr schnell in zwei drei Pässen ist man vor unserem Tor. Beim 4-3-3 sind dann bloß zwei IV und der 6er, die noch wirklich eingreifen können und die drei können nur die Mitte und eine der beiden Seiten abdecken.
Ich wüsste nicht, dass Castro und Dahoud ungeignet für ein 3-4-3 sein sollen. Castro hat mit Weigl eigentlich ziemlich gut funktioniert. Sogar Kagawa hat am Ende seine Rolle gefunden.
Und Götze hat in dem System bei uns nicht im Vollbesitz seiner Kräfte gespielt.
Ich versteh übrigens nicht, warum du das 3-4-3 verteufelst und das 4-3-3 als Weisheit letzter Schluss verkaufen willst, wenn dir selbst ein asymmetrisches 4-3-3 vorschwebt, was praktisch eine Dreierkette ist.
Wir können die Kinder beim Namen nennen: Dembele, Mor, Pulisic, Castro. Alle vier spielen desöfteren sehr riskant und sind dann immer in der Lage den Ball unnötig zu verlieren und den Gegner zum Kontern einzuladen. Und dann geht es oft sehr schnell in zwei drei Pässen ist man vor unserem Tor. Beim 4-3-3 sind dann bloß zwei IV und der 6er, die noch wirklich eingreifen können und die drei können nur die Mitte und eine der beiden Seiten abdecken.
Ich wüsste nicht, dass Castro und Dahoud ungeignet für ein 3-4-3 sein sollen. Castro hat mit Weigl eigentlich ziemlich gut funktioniert. Sogar Kagawa hat am Ende seine Rolle gefunden.
Und Götze hat in dem System bei uns nicht im Vollbesitz seiner Kräfte gespielt.
Ich versteh übrigens nicht, warum du das 3-4-3 verteufelst und das 4-3-3 als Weisheit letzter Schluss verkaufen willst, wenn dir selbst ein asymmetrisches 4-3-3 vorschwebt, was praktisch eine Dreierkette ist.
Hatte ich versucht oben zu beschreiben, wobei ich das 3-4-3 nicht verteufele und das 4-3-3 als Weisheit letzter Schluss darstelle
Ich meine lediglich, dass ein offensiver Spieler mehr auf dem Platz für Mannschaften, die das Spiel machen wollen (müssen) besser ist und ein 4-3-3 defensiv nicht anfälliger ist als das 3-4-3, wenn es bspw. asymmetrisch gespielt wird. An welcher Stelle habe ich das unverständlich ausgedrückt? Dann versuche ich es anders zu erklären
.
16.07.2017 - 22:25 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Bei seinen beiden Stationen in den Niederlanden hat er aber stark Ballbesitz orientiert spielen lassen. Von daher wird es wohl eher Richtung Pep gehen.
Zitat von Harlekin
Das ist ne sehr diffizile Frage, die hier schon seitenlang diskutiert wurde in ihren Verästelungen. Vielleicht kurz mein Eindruck: Bisher lässt sich keine Einschätzung abgeben, ob Bosz das offensive Pressing dazu nutzt, den Ballgewinn wie Klopp möglichst in Richtung gegnerisches Tor zu nutzen oder wie Tuchel und krasser noch die Guardiola-Mannschaften eher zunächst zur Ballsicherung.
Grundsätzlich hatte sich das kloppsche Brutalpressing der Endphase letztlich selbst 'verausgabt'
- während bei Tuchel am Ende für mein Gefühl klar die Zuspitzung gefehlt hat (die kam dann meist fast nur über ein, zwei Einzelaktionen rein). Sofern Bosz da ein Stück weit die 'Mitte' daraus findet, wäre das vielleicht nicht schlecht. Nach 180 Minuten Spiel gucken und sieben Tagen Training lässt sich aber noch rein gar nix konstatieren.
Zitat von LaBestiaNegra3
Ich habe mal eine Frage an euch:
Inwiefern unterscheidet sich das Spielsystem von Bosz von dem eines Jürgen Klopp? Außer, dass Klopp ein 4-2-3-1 gespielt hat und Bosz ein 4-3-3 wirkt die Taktik für mich doch sehr ähnlich. Ist es richtig, dass ihr jetzt wieder mehr weg von dem Tuchelschen-Ballbesitzfussball weggeht zu einem überwiegenden Pressing-System? War einer der Gründe von Klopps Rücktritt nicht der, dass man aufgrund der Taktik an seine Grenzen vor allem gegen kleinere Gegner gestoßen ist, weil man vorne wenig Ideen hatte und hinten sehr offen für Konter war? Und hat man nicht daher unter Tuchel versucht auf ein ballbesitzorientiertes Spiel umzustellen? Mich würde mal interessieren, wie ihr Fans das seht. Danke!
Ich habe mal eine Frage an euch:
Inwiefern unterscheidet sich das Spielsystem von Bosz von dem eines Jürgen Klopp? Außer, dass Klopp ein 4-2-3-1 gespielt hat und Bosz ein 4-3-3 wirkt die Taktik für mich doch sehr ähnlich. Ist es richtig, dass ihr jetzt wieder mehr weg von dem Tuchelschen-Ballbesitzfussball weggeht zu einem überwiegenden Pressing-System? War einer der Gründe von Klopps Rücktritt nicht der, dass man aufgrund der Taktik an seine Grenzen vor allem gegen kleinere Gegner gestoßen ist, weil man vorne wenig Ideen hatte und hinten sehr offen für Konter war? Und hat man nicht daher unter Tuchel versucht auf ein ballbesitzorientiertes Spiel umzustellen? Mich würde mal interessieren, wie ihr Fans das seht. Danke!
Das ist ne sehr diffizile Frage, die hier schon seitenlang diskutiert wurde in ihren Verästelungen. Vielleicht kurz mein Eindruck: Bisher lässt sich keine Einschätzung abgeben, ob Bosz das offensive Pressing dazu nutzt, den Ballgewinn wie Klopp möglichst in Richtung gegnerisches Tor zu nutzen oder wie Tuchel und krasser noch die Guardiola-Mannschaften eher zunächst zur Ballsicherung.
Grundsätzlich hatte sich das kloppsche Brutalpressing der Endphase letztlich selbst 'verausgabt'
- während bei Tuchel am Ende für mein Gefühl klar die Zuspitzung gefehlt hat (die kam dann meist fast nur über ein, zwei Einzelaktionen rein). Sofern Bosz da ein Stück weit die 'Mitte' daraus findet, wäre das vielleicht nicht schlecht. Nach 180 Minuten Spiel gucken und sieben Tagen Training lässt sich aber noch rein gar nix konstatieren.Bei seinen beiden Stationen in den Niederlanden hat er aber stark Ballbesitz orientiert spielen lassen. Von daher wird es wohl eher Richtung Pep gehen.
Okay. Es hätte mich nämlich gewundert, wenn man wieder dieses Klopp-ähnliche Pressing spielen will, mit der Gefahr, dass die ohnehin nicht ganz sattelfeste Defensive zusätzlich weitere Lücken reißt.
Dann bin ich gespannt, wie es Bosz gelingen wird und wie lange es dauern wird, bis die Spieler das System zu 100 % drin haben.
16.07.2017 - 22:25 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Bei seinen beiden Stationen in den Niederlanden hat er aber stark Ballbesitz orientiert spielen lassen. Von daher wird es wohl eher Richtung Pep gehen.
Zitat von Harlekin
Das ist ne sehr diffizile Frage, die hier schon seitenlang diskutiert wurde in ihren Verästelungen. Vielleicht kurz mein Eindruck: Bisher lässt sich keine Einschätzung abgeben, ob Bosz das offensive Pressing dazu nutzt, den Ballgewinn wie Klopp möglichst in Richtung gegnerisches Tor zu nutzen oder wie Tuchel und krasser noch die Guardiola-Mannschaften eher zunächst zur Ballsicherung.
Grundsätzlich hatte sich das kloppsche Brutalpressing der Endphase letztlich selbst 'verausgabt'
- während bei Tuchel am Ende für mein Gefühl klar die Zuspitzung gefehlt hat (die kam dann meist fast nur über ein, zwei Einzelaktionen rein). Sofern Bosz da ein Stück weit die 'Mitte' daraus findet, wäre das vielleicht nicht schlecht. Nach 180 Minuten Spiel gucken und sieben Tagen Training lässt sich aber noch rein gar nix konstatieren.
Zitat von LaBestiaNegra3
Ich habe mal eine Frage an euch:
Inwiefern unterscheidet sich das Spielsystem von Bosz von dem eines Jürgen Klopp? Außer, dass Klopp ein 4-2-3-1 gespielt hat und Bosz ein 4-3-3 wirkt die Taktik für mich doch sehr ähnlich. Ist es richtig, dass ihr jetzt wieder mehr weg von dem Tuchelschen-Ballbesitzfussball weggeht zu einem überwiegenden Pressing-System? War einer der Gründe von Klopps Rücktritt nicht der, dass man aufgrund der Taktik an seine Grenzen vor allem gegen kleinere Gegner gestoßen ist, weil man vorne wenig Ideen hatte und hinten sehr offen für Konter war? Und hat man nicht daher unter Tuchel versucht auf ein ballbesitzorientiertes Spiel umzustellen? Mich würde mal interessieren, wie ihr Fans das seht. Danke!
Ich habe mal eine Frage an euch:
Inwiefern unterscheidet sich das Spielsystem von Bosz von dem eines Jürgen Klopp? Außer, dass Klopp ein 4-2-3-1 gespielt hat und Bosz ein 4-3-3 wirkt die Taktik für mich doch sehr ähnlich. Ist es richtig, dass ihr jetzt wieder mehr weg von dem Tuchelschen-Ballbesitzfussball weggeht zu einem überwiegenden Pressing-System? War einer der Gründe von Klopps Rücktritt nicht der, dass man aufgrund der Taktik an seine Grenzen vor allem gegen kleinere Gegner gestoßen ist, weil man vorne wenig Ideen hatte und hinten sehr offen für Konter war? Und hat man nicht daher unter Tuchel versucht auf ein ballbesitzorientiertes Spiel umzustellen? Mich würde mal interessieren, wie ihr Fans das seht. Danke!
Das ist ne sehr diffizile Frage, die hier schon seitenlang diskutiert wurde in ihren Verästelungen. Vielleicht kurz mein Eindruck: Bisher lässt sich keine Einschätzung abgeben, ob Bosz das offensive Pressing dazu nutzt, den Ballgewinn wie Klopp möglichst in Richtung gegnerisches Tor zu nutzen oder wie Tuchel und krasser noch die Guardiola-Mannschaften eher zunächst zur Ballsicherung.
Grundsätzlich hatte sich das kloppsche Brutalpressing der Endphase letztlich selbst 'verausgabt'
- während bei Tuchel am Ende für mein Gefühl klar die Zuspitzung gefehlt hat (die kam dann meist fast nur über ein, zwei Einzelaktionen rein). Sofern Bosz da ein Stück weit die 'Mitte' daraus findet, wäre das vielleicht nicht schlecht. Nach 180 Minuten Spiel gucken und sieben Tagen Training lässt sich aber noch rein gar nix konstatieren.Bei seinen beiden Stationen in den Niederlanden hat er aber stark Ballbesitz orientiert spielen lassen. Von daher wird es wohl eher Richtung Pep gehen.
Okay. Es hätte mich nämlich gewundert, wenn man wieder dieses Klopp-ähnliche Pressing spielen will, mit der Gefahr, dass die ohnehin nicht ganz sattelfeste Defensive zusätzlich weitere Lücken reißt.
Dann bin ich gespannt, wie es Bosz gelingen wird und wie lange es dauern wird, bis die Spieler das System zu 100 % drin haben.
16.07.2017 - 22:54 Uhr
Zitat von wololo
Es gibt da schon ein paar grundlegende Unterschiede. Klopp verfolgte den Ansatz innerhalb von wenigen Sekunden nach Balleroberung zum Abschluss zu kommen, während Bosz' erklärtes Ziel es ist innerhalb von wenigen Sekunden den Ball wieder zurück zu erobern. Ich glaube auch nicht, dass Bosz vom gepflegten Ballbesitzfußball abweichen wird, den TT eingeführt hat. Wir haben halt die Spieler für eine dominante Spielweise und unsere Gegner erzweingt diese, weil sie sich zumeist kategorisch weigern das Spiel gegen uns zu machen. TT hatte vor zwei Jahren auch mit einem dem 4-3-3 nicht unähnlichen System angefangen. Er ist nur davon abgewichen, weil er kein Mittel für die Instabilität gefunden hat. Bosz scheint den Ansatz zu verfolgen, die Defensive durch aggressiveres Gegenpressing zu stabilisieren.
Wir können die Kinder beim Namen nennen: Dembele, Mor, Pulisic, Castro. Alle vier spielen desöfteren sehr riskant und sind dann immer in der Lage den Ball unnötig zu verlieren und den Gegner zum Kontern einzuladen. Und dann geht es oft sehr schnell in zwei drei Pässen ist man vor unserem Tor. Beim 4-3-3 sind dann bloß zwei IV und der 6er, die noch wirklich eingreifen können und die drei können nur die Mitte und eine der beiden Seiten abdecken.
Ich wüsste nicht, dass Castro und Dahoud ungeignet für ein 3-4-3 sein sollen. Castro hat mit Weigl eigentlich ziemlich gut funktioniert. Sogar Kagawa hat am Ende seine Rolle gefunden.
Und Götze hat in dem System bei uns nicht im Vollbesitz seiner Kräfte gespielt.
Ich versteh übrigens nicht, warum du das 3-4-3 verteufelst und das 4-3-3 als Weisheit letzter Schluss verkaufen willst, wenn dir selbst ein asymmetrisches 4-3-3 vorschwebt, was praktisch eine Dreierkette ist.
Zitat von LaBestiaNegra3
Ich habe mal eine Frage an euch:
Inwiefern unterscheidet sich das Spielsystem von Bosz von dem eines Jürgen Klopp? Außer, dass Klopp ein 4-2-3-1 gespielt hat und Bosz ein 4-3-3 wirkt die Taktik für mich doch sehr ähnlich. Ist es richtig, dass ihr jetzt wieder mehr weg von dem Tuchelschen-Ballbesitzfussball weggeht zu einem überwiegenden Pressing-System? War einer der Gründe von Klopps Rücktritt nicht der, dass man aufgrund der Taktik an seine Grenzen vor allem gegen kleinere Gegner gestoßen ist, weil man vorne wenig Ideen hatte und hinten sehr offen für Konter war? Und hat man nicht daher unter Tuchel versucht auf ein ballbesitzorientiertes Spiel umzustellen? Mich würde mal interessieren, wie ihr Fans das seht. Danke!
Ich habe mal eine Frage an euch:
Inwiefern unterscheidet sich das Spielsystem von Bosz von dem eines Jürgen Klopp? Außer, dass Klopp ein 4-2-3-1 gespielt hat und Bosz ein 4-3-3 wirkt die Taktik für mich doch sehr ähnlich. Ist es richtig, dass ihr jetzt wieder mehr weg von dem Tuchelschen-Ballbesitzfussball weggeht zu einem überwiegenden Pressing-System? War einer der Gründe von Klopps Rücktritt nicht der, dass man aufgrund der Taktik an seine Grenzen vor allem gegen kleinere Gegner gestoßen ist, weil man vorne wenig Ideen hatte und hinten sehr offen für Konter war? Und hat man nicht daher unter Tuchel versucht auf ein ballbesitzorientiertes Spiel umzustellen? Mich würde mal interessieren, wie ihr Fans das seht. Danke!
Es gibt da schon ein paar grundlegende Unterschiede. Klopp verfolgte den Ansatz innerhalb von wenigen Sekunden nach Balleroberung zum Abschluss zu kommen, während Bosz' erklärtes Ziel es ist innerhalb von wenigen Sekunden den Ball wieder zurück zu erobern. Ich glaube auch nicht, dass Bosz vom gepflegten Ballbesitzfußball abweichen wird, den TT eingeführt hat. Wir haben halt die Spieler für eine dominante Spielweise und unsere Gegner erzweingt diese, weil sie sich zumeist kategorisch weigern das Spiel gegen uns zu machen. TT hatte vor zwei Jahren auch mit einem dem 4-3-3 nicht unähnlichen System angefangen. Er ist nur davon abgewichen, weil er kein Mittel für die Instabilität gefunden hat. Bosz scheint den Ansatz zu verfolgen, die Defensive durch aggressiveres Gegenpressing zu stabilisieren.
Zitat von tirobvb
Zwei Testspiele sind um. 3 Halbzeiten mit 4-3-3 "klassischer Art" und eine mit 3-4-2-1.
Ich gebe zu, ich bin kein Freund der 3er Kette und halte es für eine Modeerscheinung, hauptsächlich von Mannschaften, die individuell unterlegen sind und/oder defensiv orientiert denken / spielen wollen.
Ja, die N11 und auch die Bayern hin und wieder mal unter Pep spiel(t)en auch eine Art 3-4-3 und sind auf Dominanz aus - aber das sind aus meiner Sicht Ausnahmen.
Klar haben wir 5 gute Innenverteidiger, weswegen man vielleicht sagen könnte "Hey, 3er Kette ist super für uns".
Ich sehe aber nicht, dass wir die Außenspieler für das System haben (Guerreiro wäre so einer, nur fehlt ihm meiner Meinung nach die Fitness - auch wenn er gesund ist - um 90 Minuten Vollgas die Linie rauf und runter zu rennen). Auch im zentralen Mittelfeld sind die Spieler die wir haben eher für andere Systeme geeignet als für eine "flache 4". Dazu sehe ich nicht den Vorteil darin (also generell im 3-4-3 oder 3-4-2-1) einen Abwehrspieler mehr auf dem Platz zu haben, wenn wir über Dominanz, Ballbesitz und Kontrolle reden. Da ist aus meiner Sicht ein Mittelfeldspieler mehr deutlich wertvoller.
Das Argument was viele anbringen (Konteranfälligkeit des 4-3-3) ist für mich Augenwischerei. Ich kann nicht sagen ich will Ballbesitz, Dominanz, etc. und dann für ein 3-4-3 sein weil es "angeblich" defensiv stabiler ist.
Die Außenbahnen sind im 3-4-3 ( = 3-4-2-1) nur einfach besetzt und genauso "offen" wie im 4-3-3, vielleicht sogar noch offener, weil eben nur ein Spieler die Seite beackert. Klar kann der jeweilige LIV / RIV rausrücken und unterstützen, dann sind die Abstände zum Rest aber trotzdem zu groß.
Spielt man dagegen ein asymmetrisches 4-3-3 in dem nicht beide AV's gleich hoch stehen sondern einer offensiver agiert als der andere (bei uns in der Vergangenheit bspw. Piszczek offensiver als Schmelzer), entsteht in der Grundordnung mit Ballbesitz fast eine 3er Kette - aber mit dem Vorteil dass die Mitte weiterhin von einem MF besetzt wird der gemeinhin ballsicherer ist.
Kommt es dann zu einem Konter sind alle Systeme der Welt anfällig, da die Grundordnung aufgehoben ist. Im 4-3-3 muss dann der zentrale MF weit nach hinten einrücken sollte ein IV auf die Außenbahn ausweichen. Auch dann habe ich die gleiche Raumaufteilung wie bei einer 3er Kette (zumindest immer kurzzeitig).
Unser Kader bietet mit Götze, Dahoud, Kagawa und Castro (wobei der sich extrem strecken muss dieses Jahr) schon vier zentrale Mittelfeldspieler, die wie geschaffen für ein 4-3-3 sind, aber ungeeignet für ein 3-4-3. Pulisic, Dembele, Mor, Reus und mit Abstrichen auch Schürrle (den ich zentral sehe, ähnlich wie im letzten halben Jahr in WOB und zu Beginn der Rückrunde bei uns) haben wir exzellente Spieler die den Unterschied ausmachen können - warum also einen der vielen Offensivkräfte für einen Innenverteidiger opfern? Ein gut gespieltes 4-3-3 ist offensiv und defensiv ausgewogen sowie super geeignet für Mannschaften mit viel % Ballbesitz.
Meine Frage an die "3er Kette Fanboys
"- Warum soll Boss weg von "seinem" System und dem BVB ein 3-4-3 einhauchen, mit dem wir auch unter Tuches defensiv nicht wirklich besser /sicherer waren als mit 4er Kette?
Zwei Testspiele sind um. 3 Halbzeiten mit 4-3-3 "klassischer Art" und eine mit 3-4-2-1.
Ich gebe zu, ich bin kein Freund der 3er Kette und halte es für eine Modeerscheinung, hauptsächlich von Mannschaften, die individuell unterlegen sind und/oder defensiv orientiert denken / spielen wollen.
Ja, die N11 und auch die Bayern hin und wieder mal unter Pep spiel(t)en auch eine Art 3-4-3 und sind auf Dominanz aus - aber das sind aus meiner Sicht Ausnahmen.
Klar haben wir 5 gute Innenverteidiger, weswegen man vielleicht sagen könnte "Hey, 3er Kette ist super für uns".
Ich sehe aber nicht, dass wir die Außenspieler für das System haben (Guerreiro wäre so einer, nur fehlt ihm meiner Meinung nach die Fitness - auch wenn er gesund ist - um 90 Minuten Vollgas die Linie rauf und runter zu rennen). Auch im zentralen Mittelfeld sind die Spieler die wir haben eher für andere Systeme geeignet als für eine "flache 4". Dazu sehe ich nicht den Vorteil darin (also generell im 3-4-3 oder 3-4-2-1) einen Abwehrspieler mehr auf dem Platz zu haben, wenn wir über Dominanz, Ballbesitz und Kontrolle reden. Da ist aus meiner Sicht ein Mittelfeldspieler mehr deutlich wertvoller.
Das Argument was viele anbringen (Konteranfälligkeit des 4-3-3) ist für mich Augenwischerei. Ich kann nicht sagen ich will Ballbesitz, Dominanz, etc. und dann für ein 3-4-3 sein weil es "angeblich" defensiv stabiler ist.
Die Außenbahnen sind im 3-4-3 ( = 3-4-2-1) nur einfach besetzt und genauso "offen" wie im 4-3-3, vielleicht sogar noch offener, weil eben nur ein Spieler die Seite beackert. Klar kann der jeweilige LIV / RIV rausrücken und unterstützen, dann sind die Abstände zum Rest aber trotzdem zu groß.
Spielt man dagegen ein asymmetrisches 4-3-3 in dem nicht beide AV's gleich hoch stehen sondern einer offensiver agiert als der andere (bei uns in der Vergangenheit bspw. Piszczek offensiver als Schmelzer), entsteht in der Grundordnung mit Ballbesitz fast eine 3er Kette - aber mit dem Vorteil dass die Mitte weiterhin von einem MF besetzt wird der gemeinhin ballsicherer ist.
Kommt es dann zu einem Konter sind alle Systeme der Welt anfällig, da die Grundordnung aufgehoben ist. Im 4-3-3 muss dann der zentrale MF weit nach hinten einrücken sollte ein IV auf die Außenbahn ausweichen. Auch dann habe ich die gleiche Raumaufteilung wie bei einer 3er Kette (zumindest immer kurzzeitig).
Unser Kader bietet mit Götze, Dahoud, Kagawa und Castro (wobei der sich extrem strecken muss dieses Jahr) schon vier zentrale Mittelfeldspieler, die wie geschaffen für ein 4-3-3 sind, aber ungeeignet für ein 3-4-3. Pulisic, Dembele, Mor, Reus und mit Abstrichen auch Schürrle (den ich zentral sehe, ähnlich wie im letzten halben Jahr in WOB und zu Beginn der Rückrunde bei uns) haben wir exzellente Spieler die den Unterschied ausmachen können - warum also einen der vielen Offensivkräfte für einen Innenverteidiger opfern? Ein gut gespieltes 4-3-3 ist offensiv und defensiv ausgewogen sowie super geeignet für Mannschaften mit viel % Ballbesitz.
Meine Frage an die "3er Kette Fanboys
"- Warum soll Boss weg von "seinem" System und dem BVB ein 3-4-3 einhauchen, mit dem wir auch unter Tuches defensiv nicht wirklich besser /sicherer waren als mit 4er Kette?Wir können die Kinder beim Namen nennen: Dembele, Mor, Pulisic, Castro. Alle vier spielen desöfteren sehr riskant und sind dann immer in der Lage den Ball unnötig zu verlieren und den Gegner zum Kontern einzuladen. Und dann geht es oft sehr schnell in zwei drei Pässen ist man vor unserem Tor. Beim 4-3-3 sind dann bloß zwei IV und der 6er, die noch wirklich eingreifen können und die drei können nur die Mitte und eine der beiden Seiten abdecken.
Ich wüsste nicht, dass Castro und Dahoud ungeignet für ein 3-4-3 sein sollen. Castro hat mit Weigl eigentlich ziemlich gut funktioniert. Sogar Kagawa hat am Ende seine Rolle gefunden.
Und Götze hat in dem System bei uns nicht im Vollbesitz seiner Kräfte gespielt.
Ich versteh übrigens nicht, warum du das 3-4-3 verteufelst und das 4-3-3 als Weisheit letzter Schluss verkaufen willst, wenn dir selbst ein asymmetrisches 4-3-3 vorschwebt, was praktisch eine Dreierkette ist.
Ich hatte noch mal im Peter-Thread geantwortest. Vielleicht können wie die Diskussion ja hier zusammenziehen.
Ballverlust ist nicht Ballverlust. Deshalb ist Dembele auch im Fokus der Top-Clubs und Mor vor einer Leihe. Klopp hat nicht umsonst das Gegenpressing zum besten Spielmacher erklärt. Gewollte Fehlpässe sind als taktisches Mittel bekannt. Von daher sind Fehlpässe und Risikofußball gar nicht das Thema. Es muss nur ein funktionierendes Gegenpressing (welches schon im Positionsspiel bei Ballbesitz anfängt) impementiert werden. Wie offensiv dies gestaltet wird, ist ja variabel...wichtig ist es nur, dass der Gegner nicht über das Zentrum in die Schnittstellen der 2er oder 3er-Kette kommt. In so einem Fall hilft auch keine Dreierkette. Vorteil ist, dass man bei Ballbesitz über die gesamte Breite Anspielstationen bietet. Natürlich ist es im Konterfall auch gut einen Mann mehr hinten zu haben. Dafür fehlt aber eben ein Spieler im Pressing/Gegenpressing/Ballbesitz vorne.
Ein Kompromiss ist eben ein asymmetrisches 4-3-3, welches bei Ballbesitz Breite geben kann. Die Dreierkette ist nicht wie bei einem 5-2-3 (ich nehmen mal die 5, damit es klarer wird, welche Kette ich gerade meine) fix, sondern kann aus den IV mit dem DM oder einem der AV gebildet werden. Die Kette kann situativ aufgelöst werden und der DM vorrücken. Zum Beispiel bei Ballverlust im Gegenpressing.
Ich sehe einfach keine Vorteile eines 3-4-3, wenn (ja, eben nur "wenn") ein 4-3-3 funktioniert. Aber warum sollte es nicht funktionieren. Das Dreier-MF ist technisch stark und ballsicher. Weigl, Castro und Kagawa sind spielintelligent und haben schon nachgewiesen, dass sie es offensiv und defensiv auf hohem Niveau geregelt bekommen. Unsere AV sind ebenfalls technisch gut bis solide. In der IV kommt ein spielstarker Mann dazu. Um die Jungs erfolgreich zu pressen muss schon richtig was kommen.
Ein Sahin ist - wie du richtig angemerkt hast - kein Weigl. Kopfballtechnisch...da muss man sehen, wie Bosz dies lösen will. So nicht Rode oder Dahoud Weigl vertreten werden. Wer weiss?
Ein 4-3-3 schließt ein 3-4-3 ja auch nicht aus. Selbst Bundes-Lögi ließ gegen die ungeliebten Italiener und deren 3-5-2 mit einer Fünferkette spielen...und gewann endlich mal...
17.07.2017 - 09:01 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Ich hatte noch mal im Peter-Thread geantwortest. Vielleicht können wie die Diskussion ja hier zusammenziehen.
Ballverlust ist nicht Ballverlust. Deshalb ist Dembele auch im Fokus der Top-Clubs und Mor vor einer Leihe. Klopp hat nicht umsonst das Gegenpressing zum besten Spielmacher erklärt. Gewollte Fehlpässe sind als taktisches Mittel bekannt. Von daher sind Fehlpässe und Risikofußball gar nicht das Thema. Es muss nur ein funktionierendes Gegenpressing (welches schon im Positionsspiel bei Ballbesitz anfängt) impementiert werden. Wie offensiv dies gestaltet wird, ist ja variabel...wichtig ist es nur, dass der Gegner nicht über das Zentrum in die Schnittstellen der 2er oder 3er-Kette kommt. In so einem Fall hilft auch keine Dreierkette. Vorteil ist, dass man bei Ballbesitz über die gesamte Breite Anspielstationen bietet. Natürlich ist es im Konterfall auch gut einen Mann mehr hinten zu haben. Dafür fehlt aber eben ein Spieler im Pressing/Gegenpressing/Ballbesitz vorne.
Ein Kompromiss ist eben ein asymmetrisches 4-3-3, welches bei Ballbesitz Breite geben kann. Die Dreierkette ist nicht wie bei einem 5-2-3 (ich nehmen mal die 5, damit es klarer wird, welche Kette ich gerade meine) fix, sondern kann aus den IV mit dem DM oder einem der AV gebildet werden. Die Kette kann situativ aufgelöst werden und der DM vorrücken. Zum Beispiel bei Ballverlust im Gegenpressing.
Ich sehe einfach keine Vorteile eines 3-4-3, wenn (ja, eben nur "wenn") ein 4-3-3 funktioniert. Aber warum sollte es nicht funktionieren. Das Dreier-MF ist technisch stark und ballsicher. Weigl, Castro und Kagawa sind spielintelligent und haben schon nachgewiesen, dass sie es offensiv und defensiv auf hohem Niveau geregelt bekommen. Unsere AV sind ebenfalls technisch gut bis solide. In der IV kommt ein spielstarker Mann dazu. Um die Jungs erfolgreich zu pressen muss schon richtig was kommen.
Ein Sahin ist - wie du richtig angemerkt hast - kein Weigl. Kopfballtechnisch...da muss man sehen, wie Bosz dies lösen will. So nicht Rode oder Dahoud Weigl vertreten werden. Wer weiss?
Ein 4-3-3 schließt ein 3-4-3 ja auch nicht aus. Selbst Bundes-Lögi ließ gegen die ungeliebten Italiener und deren 3-5-2 mit einer Fünferkette spielen...und gewann endlich mal...
Zitat von wololo
Es gibt da schon ein paar grundlegende Unterschiede. Klopp verfolgte den Ansatz innerhalb von wenigen Sekunden nach Balleroberung zum Abschluss zu kommen, während Bosz' erklärtes Ziel es ist innerhalb von wenigen Sekunden den Ball wieder zurück zu erobern. Ich glaube auch nicht, dass Bosz vom gepflegten Ballbesitzfußball abweichen wird, den TT eingeführt hat. Wir haben halt die Spieler für eine dominante Spielweise und unsere Gegner erzweingt diese, weil sie sich zumeist kategorisch weigern das Spiel gegen uns zu machen. TT hatte vor zwei Jahren auch mit einem dem 4-3-3 nicht unähnlichen System angefangen. Er ist nur davon abgewichen, weil er kein Mittel für die Instabilität gefunden hat. Bosz scheint den Ansatz zu verfolgen, die Defensive durch aggressiveres Gegenpressing zu stabilisieren.
Wir können die Kinder beim Namen nennen: Dembele, Mor, Pulisic, Castro. Alle vier spielen desöfteren sehr riskant und sind dann immer in der Lage den Ball unnötig zu verlieren und den Gegner zum Kontern einzuladen. Und dann geht es oft sehr schnell in zwei drei Pässen ist man vor unserem Tor. Beim 4-3-3 sind dann bloß zwei IV und der 6er, die noch wirklich eingreifen können und die drei können nur die Mitte und eine der beiden Seiten abdecken.
Ich wüsste nicht, dass Castro und Dahoud ungeignet für ein 3-4-3 sein sollen. Castro hat mit Weigl eigentlich ziemlich gut funktioniert. Sogar Kagawa hat am Ende seine Rolle gefunden.
Und Götze hat in dem System bei uns nicht im Vollbesitz seiner Kräfte gespielt.
Ich versteh übrigens nicht, warum du das 3-4-3 verteufelst und das 4-3-3 als Weisheit letzter Schluss verkaufen willst, wenn dir selbst ein asymmetrisches 4-3-3 vorschwebt, was praktisch eine Dreierkette ist.
Zitat von LaBestiaNegra3
Ich habe mal eine Frage an euch:
Inwiefern unterscheidet sich das Spielsystem von Bosz von dem eines Jürgen Klopp? Außer, dass Klopp ein 4-2-3-1 gespielt hat und Bosz ein 4-3-3 wirkt die Taktik für mich doch sehr ähnlich. Ist es richtig, dass ihr jetzt wieder mehr weg von dem Tuchelschen-Ballbesitzfussball weggeht zu einem überwiegenden Pressing-System? War einer der Gründe von Klopps Rücktritt nicht der, dass man aufgrund der Taktik an seine Grenzen vor allem gegen kleinere Gegner gestoßen ist, weil man vorne wenig Ideen hatte und hinten sehr offen für Konter war? Und hat man nicht daher unter Tuchel versucht auf ein ballbesitzorientiertes Spiel umzustellen? Mich würde mal interessieren, wie ihr Fans das seht. Danke!
Ich habe mal eine Frage an euch:
Inwiefern unterscheidet sich das Spielsystem von Bosz von dem eines Jürgen Klopp? Außer, dass Klopp ein 4-2-3-1 gespielt hat und Bosz ein 4-3-3 wirkt die Taktik für mich doch sehr ähnlich. Ist es richtig, dass ihr jetzt wieder mehr weg von dem Tuchelschen-Ballbesitzfussball weggeht zu einem überwiegenden Pressing-System? War einer der Gründe von Klopps Rücktritt nicht der, dass man aufgrund der Taktik an seine Grenzen vor allem gegen kleinere Gegner gestoßen ist, weil man vorne wenig Ideen hatte und hinten sehr offen für Konter war? Und hat man nicht daher unter Tuchel versucht auf ein ballbesitzorientiertes Spiel umzustellen? Mich würde mal interessieren, wie ihr Fans das seht. Danke!
Es gibt da schon ein paar grundlegende Unterschiede. Klopp verfolgte den Ansatz innerhalb von wenigen Sekunden nach Balleroberung zum Abschluss zu kommen, während Bosz' erklärtes Ziel es ist innerhalb von wenigen Sekunden den Ball wieder zurück zu erobern. Ich glaube auch nicht, dass Bosz vom gepflegten Ballbesitzfußball abweichen wird, den TT eingeführt hat. Wir haben halt die Spieler für eine dominante Spielweise und unsere Gegner erzweingt diese, weil sie sich zumeist kategorisch weigern das Spiel gegen uns zu machen. TT hatte vor zwei Jahren auch mit einem dem 4-3-3 nicht unähnlichen System angefangen. Er ist nur davon abgewichen, weil er kein Mittel für die Instabilität gefunden hat. Bosz scheint den Ansatz zu verfolgen, die Defensive durch aggressiveres Gegenpressing zu stabilisieren.
Zitat von tirobvb
Zwei Testspiele sind um. 3 Halbzeiten mit 4-3-3 "klassischer Art" und eine mit 3-4-2-1.
Ich gebe zu, ich bin kein Freund der 3er Kette und halte es für eine Modeerscheinung, hauptsächlich von Mannschaften, die individuell unterlegen sind und/oder defensiv orientiert denken / spielen wollen.
Ja, die N11 und auch die Bayern hin und wieder mal unter Pep spiel(t)en auch eine Art 3-4-3 und sind auf Dominanz aus - aber das sind aus meiner Sicht Ausnahmen.
Klar haben wir 5 gute Innenverteidiger, weswegen man vielleicht sagen könnte "Hey, 3er Kette ist super für uns".
Ich sehe aber nicht, dass wir die Außenspieler für das System haben (Guerreiro wäre so einer, nur fehlt ihm meiner Meinung nach die Fitness - auch wenn er gesund ist - um 90 Minuten Vollgas die Linie rauf und runter zu rennen). Auch im zentralen Mittelfeld sind die Spieler die wir haben eher für andere Systeme geeignet als für eine "flache 4". Dazu sehe ich nicht den Vorteil darin (also generell im 3-4-3 oder 3-4-2-1) einen Abwehrspieler mehr auf dem Platz zu haben, wenn wir über Dominanz, Ballbesitz und Kontrolle reden. Da ist aus meiner Sicht ein Mittelfeldspieler mehr deutlich wertvoller.
Das Argument was viele anbringen (Konteranfälligkeit des 4-3-3) ist für mich Augenwischerei. Ich kann nicht sagen ich will Ballbesitz, Dominanz, etc. und dann für ein 3-4-3 sein weil es "angeblich" defensiv stabiler ist.
Die Außenbahnen sind im 3-4-3 ( = 3-4-2-1) nur einfach besetzt und genauso "offen" wie im 4-3-3, vielleicht sogar noch offener, weil eben nur ein Spieler die Seite beackert. Klar kann der jeweilige LIV / RIV rausrücken und unterstützen, dann sind die Abstände zum Rest aber trotzdem zu groß.
Spielt man dagegen ein asymmetrisches 4-3-3 in dem nicht beide AV's gleich hoch stehen sondern einer offensiver agiert als der andere (bei uns in der Vergangenheit bspw. Piszczek offensiver als Schmelzer), entsteht in der Grundordnung mit Ballbesitz fast eine 3er Kette - aber mit dem Vorteil dass die Mitte weiterhin von einem MF besetzt wird der gemeinhin ballsicherer ist.
Kommt es dann zu einem Konter sind alle Systeme der Welt anfällig, da die Grundordnung aufgehoben ist. Im 4-3-3 muss dann der zentrale MF weit nach hinten einrücken sollte ein IV auf die Außenbahn ausweichen. Auch dann habe ich die gleiche Raumaufteilung wie bei einer 3er Kette (zumindest immer kurzzeitig).
Unser Kader bietet mit Götze, Dahoud, Kagawa und Castro (wobei der sich extrem strecken muss dieses Jahr) schon vier zentrale Mittelfeldspieler, die wie geschaffen für ein 4-3-3 sind, aber ungeeignet für ein 3-4-3. Pulisic, Dembele, Mor, Reus und mit Abstrichen auch Schürrle (den ich zentral sehe, ähnlich wie im letzten halben Jahr in WOB und zu Beginn der Rückrunde bei uns) haben wir exzellente Spieler die den Unterschied ausmachen können - warum also einen der vielen Offensivkräfte für einen Innenverteidiger opfern? Ein gut gespieltes 4-3-3 ist offensiv und defensiv ausgewogen sowie super geeignet für Mannschaften mit viel % Ballbesitz.
Meine Frage an die "3er Kette Fanboys
"- Warum soll Boss weg von "seinem" System und dem BVB ein 3-4-3 einhauchen, mit dem wir auch unter Tuches defensiv nicht wirklich besser /sicherer waren als mit 4er Kette?
Zwei Testspiele sind um. 3 Halbzeiten mit 4-3-3 "klassischer Art" und eine mit 3-4-2-1.
Ich gebe zu, ich bin kein Freund der 3er Kette und halte es für eine Modeerscheinung, hauptsächlich von Mannschaften, die individuell unterlegen sind und/oder defensiv orientiert denken / spielen wollen.
Ja, die N11 und auch die Bayern hin und wieder mal unter Pep spiel(t)en auch eine Art 3-4-3 und sind auf Dominanz aus - aber das sind aus meiner Sicht Ausnahmen.
Klar haben wir 5 gute Innenverteidiger, weswegen man vielleicht sagen könnte "Hey, 3er Kette ist super für uns".
Ich sehe aber nicht, dass wir die Außenspieler für das System haben (Guerreiro wäre so einer, nur fehlt ihm meiner Meinung nach die Fitness - auch wenn er gesund ist - um 90 Minuten Vollgas die Linie rauf und runter zu rennen). Auch im zentralen Mittelfeld sind die Spieler die wir haben eher für andere Systeme geeignet als für eine "flache 4". Dazu sehe ich nicht den Vorteil darin (also generell im 3-4-3 oder 3-4-2-1) einen Abwehrspieler mehr auf dem Platz zu haben, wenn wir über Dominanz, Ballbesitz und Kontrolle reden. Da ist aus meiner Sicht ein Mittelfeldspieler mehr deutlich wertvoller.
Das Argument was viele anbringen (Konteranfälligkeit des 4-3-3) ist für mich Augenwischerei. Ich kann nicht sagen ich will Ballbesitz, Dominanz, etc. und dann für ein 3-4-3 sein weil es "angeblich" defensiv stabiler ist.
Die Außenbahnen sind im 3-4-3 ( = 3-4-2-1) nur einfach besetzt und genauso "offen" wie im 4-3-3, vielleicht sogar noch offener, weil eben nur ein Spieler die Seite beackert. Klar kann der jeweilige LIV / RIV rausrücken und unterstützen, dann sind die Abstände zum Rest aber trotzdem zu groß.
Spielt man dagegen ein asymmetrisches 4-3-3 in dem nicht beide AV's gleich hoch stehen sondern einer offensiver agiert als der andere (bei uns in der Vergangenheit bspw. Piszczek offensiver als Schmelzer), entsteht in der Grundordnung mit Ballbesitz fast eine 3er Kette - aber mit dem Vorteil dass die Mitte weiterhin von einem MF besetzt wird der gemeinhin ballsicherer ist.
Kommt es dann zu einem Konter sind alle Systeme der Welt anfällig, da die Grundordnung aufgehoben ist. Im 4-3-3 muss dann der zentrale MF weit nach hinten einrücken sollte ein IV auf die Außenbahn ausweichen. Auch dann habe ich die gleiche Raumaufteilung wie bei einer 3er Kette (zumindest immer kurzzeitig).
Unser Kader bietet mit Götze, Dahoud, Kagawa und Castro (wobei der sich extrem strecken muss dieses Jahr) schon vier zentrale Mittelfeldspieler, die wie geschaffen für ein 4-3-3 sind, aber ungeeignet für ein 3-4-3. Pulisic, Dembele, Mor, Reus und mit Abstrichen auch Schürrle (den ich zentral sehe, ähnlich wie im letzten halben Jahr in WOB und zu Beginn der Rückrunde bei uns) haben wir exzellente Spieler die den Unterschied ausmachen können - warum also einen der vielen Offensivkräfte für einen Innenverteidiger opfern? Ein gut gespieltes 4-3-3 ist offensiv und defensiv ausgewogen sowie super geeignet für Mannschaften mit viel % Ballbesitz.
Meine Frage an die "3er Kette Fanboys
"- Warum soll Boss weg von "seinem" System und dem BVB ein 3-4-3 einhauchen, mit dem wir auch unter Tuches defensiv nicht wirklich besser /sicherer waren als mit 4er Kette?Wir können die Kinder beim Namen nennen: Dembele, Mor, Pulisic, Castro. Alle vier spielen desöfteren sehr riskant und sind dann immer in der Lage den Ball unnötig zu verlieren und den Gegner zum Kontern einzuladen. Und dann geht es oft sehr schnell in zwei drei Pässen ist man vor unserem Tor. Beim 4-3-3 sind dann bloß zwei IV und der 6er, die noch wirklich eingreifen können und die drei können nur die Mitte und eine der beiden Seiten abdecken.
Ich wüsste nicht, dass Castro und Dahoud ungeignet für ein 3-4-3 sein sollen. Castro hat mit Weigl eigentlich ziemlich gut funktioniert. Sogar Kagawa hat am Ende seine Rolle gefunden.
Und Götze hat in dem System bei uns nicht im Vollbesitz seiner Kräfte gespielt.
Ich versteh übrigens nicht, warum du das 3-4-3 verteufelst und das 4-3-3 als Weisheit letzter Schluss verkaufen willst, wenn dir selbst ein asymmetrisches 4-3-3 vorschwebt, was praktisch eine Dreierkette ist.
Ich hatte noch mal im Peter-Thread geantwortest. Vielleicht können wie die Diskussion ja hier zusammenziehen.
Ballverlust ist nicht Ballverlust. Deshalb ist Dembele auch im Fokus der Top-Clubs und Mor vor einer Leihe. Klopp hat nicht umsonst das Gegenpressing zum besten Spielmacher erklärt. Gewollte Fehlpässe sind als taktisches Mittel bekannt. Von daher sind Fehlpässe und Risikofußball gar nicht das Thema. Es muss nur ein funktionierendes Gegenpressing (welches schon im Positionsspiel bei Ballbesitz anfängt) impementiert werden. Wie offensiv dies gestaltet wird, ist ja variabel...wichtig ist es nur, dass der Gegner nicht über das Zentrum in die Schnittstellen der 2er oder 3er-Kette kommt. In so einem Fall hilft auch keine Dreierkette. Vorteil ist, dass man bei Ballbesitz über die gesamte Breite Anspielstationen bietet. Natürlich ist es im Konterfall auch gut einen Mann mehr hinten zu haben. Dafür fehlt aber eben ein Spieler im Pressing/Gegenpressing/Ballbesitz vorne.
Ein Kompromiss ist eben ein asymmetrisches 4-3-3, welches bei Ballbesitz Breite geben kann. Die Dreierkette ist nicht wie bei einem 5-2-3 (ich nehmen mal die 5, damit es klarer wird, welche Kette ich gerade meine) fix, sondern kann aus den IV mit dem DM oder einem der AV gebildet werden. Die Kette kann situativ aufgelöst werden und der DM vorrücken. Zum Beispiel bei Ballverlust im Gegenpressing.
Ich sehe einfach keine Vorteile eines 3-4-3, wenn (ja, eben nur "wenn") ein 4-3-3 funktioniert. Aber warum sollte es nicht funktionieren. Das Dreier-MF ist technisch stark und ballsicher. Weigl, Castro und Kagawa sind spielintelligent und haben schon nachgewiesen, dass sie es offensiv und defensiv auf hohem Niveau geregelt bekommen. Unsere AV sind ebenfalls technisch gut bis solide. In der IV kommt ein spielstarker Mann dazu. Um die Jungs erfolgreich zu pressen muss schon richtig was kommen.
Ein Sahin ist - wie du richtig angemerkt hast - kein Weigl. Kopfballtechnisch...da muss man sehen, wie Bosz dies lösen will. So nicht Rode oder Dahoud Weigl vertreten werden. Wer weiss?
Ein 4-3-3 schließt ein 3-4-3 ja auch nicht aus. Selbst Bundes-Lögi ließ gegen die ungeliebten Italiener und deren 3-5-2 mit einer Fünferkette spielen...und gewann endlich mal...
Ich denke, allein aus der Grundformation können nur sehr wenige generelle Stärken und Schwächen abgeleitet. Durch taktische Maßnahmen und die personelle Besetzung können sich die Stärken und Schwächen der Mannschaft komplett ändern; unabhängig von der Grundformation.
Bezogen auf unseren Kader sehe ich daher auch sehr wenig, was allein von der Grundformation abhängt. Nicht ideal finde ich bei einer Viererkette die Besetzung der AVs. Besonders die Kandidaten für den RV gehören für mich eher zu den schwächeren Spielern im Kader. Daher wünschen sich hier viele auch einen neuen Spieler.
Bei einer Dreierkette kommen für die Position des RMs hingegen auch noch andere Spieler in Betracht (Pulisic, Schürrle, Castro...).
Wenn die erste Elf mit Dreierkette personell sich dann nur durch Pulisic statt Piszczek unterschieden würde, wäre die individuelle Qualität sicherlich erhöht.
Allerdings würde sich durch so einen Wechsel eventuell die Balance zwischen Defensive und Offensive ändern und auch die anderen Spieler würden neue taktische Aufgaben erfüllen müssen, so dass diese vielleicht auf weniger geeigneten Positionen agieren müssen.
Ich denke daher, dass bei einer Diskussion über die Grundformation immer auch die Taktik und die personelle Besetzung einbezogen werden muss.
Beispielsweise kann man die Taktik aus Tuchel's erster Hinrunde bevorzugen. Wenn diese jetzt mit Bartra, Dahoud und Dembele statt Hummels, Gündogan und Mkhitaryan gespielt werden würde, hätte das aber wahrscheinlich auch Auswirkungen auf die Stärken und Schwächen der Mannschaft.
17.07.2017 - 13:32 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Ich hatte noch mal im Peter-Thread geantwortest. Vielleicht können wie die Diskussion ja hier zusammenziehen.
Ballverlust ist nicht Ballverlust. Deshalb ist Dembele auch im Fokus der Top-Clubs und Mor vor einer Leihe. Klopp hat nicht umsonst das Gegenpressing zum besten Spielmacher erklärt. Gewollte Fehlpässe sind als taktisches Mittel bekannt. Von daher sind Fehlpässe und Risikofußball gar nicht das Thema. Es muss nur ein funktionierendes Gegenpressing (welches schon im Positionsspiel bei Ballbesitz anfängt) impementiert werden. Wie offensiv dies gestaltet wird, ist ja variabel...wichtig ist es nur, dass der Gegner nicht über das Zentrum in die Schnittstellen der 2er oder 3er-Kette kommt. In so einem Fall hilft auch keine Dreierkette. Vorteil ist, dass man bei Ballbesitz über die gesamte Breite Anspielstationen bietet. Natürlich ist es im Konterfall auch gut einen Mann mehr hinten zu haben. Dafür fehlt aber eben ein Spieler im Pressing/Gegenpressing/Ballbesitz vorne.
Ein Kompromiss ist eben ein asymmetrisches 4-3-3, welches bei Ballbesitz Breite geben kann. Die Dreierkette ist nicht wie bei einem 5-2-3 (ich nehmen mal die 5, damit es klarer wird, welche Kette ich gerade meine) fix, sondern kann aus den IV mit dem DM oder einem der AV gebildet werden. Die Kette kann situativ aufgelöst werden und der DM vorrücken. Zum Beispiel bei Ballverlust im Gegenpressing.
Ich sehe einfach keine Vorteile eines 3-4-3, wenn (ja, eben nur "wenn") ein 4-3-3 funktioniert. Aber warum sollte es nicht funktionieren. Das Dreier-MF ist technisch stark und ballsicher. Weigl, Castro und Kagawa sind spielintelligent und haben schon nachgewiesen, dass sie es offensiv und defensiv auf hohem Niveau geregelt bekommen. Unsere AV sind ebenfalls technisch gut bis solide. In der IV kommt ein spielstarker Mann dazu. Um die Jungs erfolgreich zu pressen muss schon richtig was kommen.
Ein Sahin ist - wie du richtig angemerkt hast - kein Weigl. Kopfballtechnisch...da muss man sehen, wie Bosz dies lösen will. So nicht Rode oder Dahoud Weigl vertreten werden. Wer weiss?
Ein 4-3-3 schließt ein 3-4-3 ja auch nicht aus. Selbst Bundes-Lögi ließ gegen die ungeliebten Italiener und deren 3-5-2 mit einer Fünferkette spielen...und gewann endlich mal...
Ich hatte noch mal im Peter-Thread geantwortest. Vielleicht können wie die Diskussion ja hier zusammenziehen.
Ballverlust ist nicht Ballverlust. Deshalb ist Dembele auch im Fokus der Top-Clubs und Mor vor einer Leihe. Klopp hat nicht umsonst das Gegenpressing zum besten Spielmacher erklärt. Gewollte Fehlpässe sind als taktisches Mittel bekannt. Von daher sind Fehlpässe und Risikofußball gar nicht das Thema. Es muss nur ein funktionierendes Gegenpressing (welches schon im Positionsspiel bei Ballbesitz anfängt) impementiert werden. Wie offensiv dies gestaltet wird, ist ja variabel...wichtig ist es nur, dass der Gegner nicht über das Zentrum in die Schnittstellen der 2er oder 3er-Kette kommt. In so einem Fall hilft auch keine Dreierkette. Vorteil ist, dass man bei Ballbesitz über die gesamte Breite Anspielstationen bietet. Natürlich ist es im Konterfall auch gut einen Mann mehr hinten zu haben. Dafür fehlt aber eben ein Spieler im Pressing/Gegenpressing/Ballbesitz vorne.
Ein Kompromiss ist eben ein asymmetrisches 4-3-3, welches bei Ballbesitz Breite geben kann. Die Dreierkette ist nicht wie bei einem 5-2-3 (ich nehmen mal die 5, damit es klarer wird, welche Kette ich gerade meine) fix, sondern kann aus den IV mit dem DM oder einem der AV gebildet werden. Die Kette kann situativ aufgelöst werden und der DM vorrücken. Zum Beispiel bei Ballverlust im Gegenpressing.
Ich sehe einfach keine Vorteile eines 3-4-3, wenn (ja, eben nur "wenn") ein 4-3-3 funktioniert. Aber warum sollte es nicht funktionieren. Das Dreier-MF ist technisch stark und ballsicher. Weigl, Castro und Kagawa sind spielintelligent und haben schon nachgewiesen, dass sie es offensiv und defensiv auf hohem Niveau geregelt bekommen. Unsere AV sind ebenfalls technisch gut bis solide. In der IV kommt ein spielstarker Mann dazu. Um die Jungs erfolgreich zu pressen muss schon richtig was kommen.
Ein Sahin ist - wie du richtig angemerkt hast - kein Weigl. Kopfballtechnisch...da muss man sehen, wie Bosz dies lösen will. So nicht Rode oder Dahoud Weigl vertreten werden. Wer weiss?
Ein 4-3-3 schließt ein 3-4-3 ja auch nicht aus. Selbst Bundes-Lögi ließ gegen die ungeliebten Italiener und deren 3-5-2 mit einer Fünferkette spielen...und gewann endlich mal...
Ganz im Gegenteil, Fehlpässe und Risikofußball sind natürlich ein Thema. Wenn es etwas gibt, was alle Mannschaften in der BuLi können, dann ist es das Umschaltspiel. Die von mir genannten Spieler verlieren den Ball häufig in der Vorwärtsbewegung oder wenn sie von Außen in die Mitte ziehen. Solche Ballverluste führen ganz schnell zu kontern. Und die Gegner wissen das, deswegen lauern die gegnerischen Stürmer auch immer auf den langen Ball. Tuchel war sich dieses Problems bewusst und hatte da insbesondere in der 15/16 Saison die Lösung gewählt, das Spiel stark auf die linke Seite zu verlagern, so dass bei einem Ballverlust, der Gegner am Gegenstoß leichter gehindert werden konnte.
Warum ich die Dreierkette bei uns befürworte ist, weil sie die Schwächen unserer Spieler besser kaschiert. In der Abwehr haben wir einen Mann mehr bei unseren Angriffen, was uns eine bessere Absicherung gegen die typische Mittelfeldüberbrückung beim Tempogegenstoß gibt.
Der Spieler, an dem ich mein Argument festmache ist Guerreiro. So sehr er mich begeistert, hat er mMn nicht die notwendige Balance für einen LAV. Er kann entweder im Offensivspiel brillieren, aber dann immer mit dem Risiko eines Ballverlustes, oder er spielt einen zahnlosen LV mit wenig Drang nach vorne. Mit einem LIV hinter sich, der ihm den Rücken freihält, funktioniert er besser.
Dazu wird in einem Vierermittelfeld unser Spielaufbau breiter. Letzte Saison war es oft so, dass Gegner gegen uns die Mitte zugestellt hatten. Weigl wurde praktisch in Manndeckung genommen. Die Folge war, dass unser Spiel recht statisch wurde.
In einem 3-4-3 wie ich es mir vorstelle, würden der LM und der RM viel stärker am Spielaufbau beteiligt. Gerade ein Guerreiro der auch im ZM hervorragend ist, kann noch stärker zur Geltung kommen.
Das Problem an meiner Überlegung ist, dass es bislang kein vernünftiges Pendant zu Guerreiro auf rechts gab. Durm war limitiert darauf Ous den Rücken freizuhalten. Und nur wenn die ganze Breite des Spielfelds genutzt wird, kann man den Vorteil des Systems voll ausschöpfen.
Mein neuester Gedanke ist es da auf Castro zu setzen. Mit Dahoud und hoffentlich Götze haben wir zwei Spieler, die neben oder vor Weigl agieren können, aber noch etwas ballsicherer sind als Castro. Er könnte dafür auf rechts ausweichen. Castro ist ein Spieler, der sehr viel Dynamik in ein Spiel bringen kann, wenn er die Freiheit hat. Ähnlich wie Guerreiro kann er unser Spiel mit machen und er könnte auch mal einen Sprint in die Mitte ziehen ohne größeres Risiko.
17.07.2017 - 20:39 Uhr
Ich will das System mit der 3er Kette nicht komplett schlecht reden, es gibt Mannschaften die damit definitiv erfolgreich sind, aber ich mag dieses System ganz einfach nicht.
Die Stärken? Man hat vorne 3 extrem Offensive und hinten einen Verteidiger mehr. Die Schwächen? Im Mittelfeld hat man in der Regel eher weniger Spieler und so ist das Aufbauspiel häufig genug Recht zäh. Erst, seitdem wir dieses System spielen haben wir fast nur noch mit langen Bällen agiert. Keine Kritik an sich, aber ich mag den Fußball einfach nicht. Zudem ist dieses System wie wololo sagt von den AVs durchaus abhängig.
Ich sehe bei uns die richtigen Sturmer für dieses System und auch die richtigen IVs, aber keiner unserer AVs ist in diesem System aufgeblüht . Pischu würde ständig überlaufen, Schmelzer ähnlich, Durm total Katastrophe (obwohl er das vom Typ her können müsste) und auch Guerreiro hat sich zumindest nicht mit Ruhm bekleckert. Meist waren beide AVs nicht eingebunden.
Über die beiden ZMs könnte man ebenfalls sprechen, aber aufgrund der fehlenden AVs wäre das Thema 3er Kette für mich schon beendet. Das 433 finde ich ich allerdings genauso unpassend. Hier sind die AVs im Ansatz wieder eher anfällig fürs Überlaufen werden und wieder sind vorne 3 Mann, die kaum nach hinten arbeiten bzw beim Aufbauspiel helfen können.
Das richtige System wäre für mich 4231 oder 4141. 4141 klingt erstmal ähnlich wie 433, aber die Flügel sind eben deutlich tiefer und können Schmelle und Pischu helfen.
Pischu und Schmelle sind einfach keine LAV bzw RAV Typen, für solche Positionen brauchst du schnelle und am besten Starke selbstbewusste AVs, die nicht nur abwartend verteidigen. Abwarten kannst du eben im Kollektiv besser, weil dann sofort Hilfe eilt.
Die Stärken? Man hat vorne 3 extrem Offensive und hinten einen Verteidiger mehr. Die Schwächen? Im Mittelfeld hat man in der Regel eher weniger Spieler und so ist das Aufbauspiel häufig genug Recht zäh. Erst, seitdem wir dieses System spielen haben wir fast nur noch mit langen Bällen agiert. Keine Kritik an sich, aber ich mag den Fußball einfach nicht. Zudem ist dieses System wie wololo sagt von den AVs durchaus abhängig.
Ich sehe bei uns die richtigen Sturmer für dieses System und auch die richtigen IVs, aber keiner unserer AVs ist in diesem System aufgeblüht . Pischu würde ständig überlaufen, Schmelzer ähnlich, Durm total Katastrophe (obwohl er das vom Typ her können müsste) und auch Guerreiro hat sich zumindest nicht mit Ruhm bekleckert. Meist waren beide AVs nicht eingebunden.
Über die beiden ZMs könnte man ebenfalls sprechen, aber aufgrund der fehlenden AVs wäre das Thema 3er Kette für mich schon beendet. Das 433 finde ich ich allerdings genauso unpassend. Hier sind die AVs im Ansatz wieder eher anfällig fürs Überlaufen werden und wieder sind vorne 3 Mann, die kaum nach hinten arbeiten bzw beim Aufbauspiel helfen können.
Das richtige System wäre für mich 4231 oder 4141. 4141 klingt erstmal ähnlich wie 433, aber die Flügel sind eben deutlich tiefer und können Schmelle und Pischu helfen.
Pischu und Schmelle sind einfach keine LAV bzw RAV Typen, für solche Positionen brauchst du schnelle und am besten Starke selbstbewusste AVs, die nicht nur abwartend verteidigen. Abwarten kannst du eben im Kollektiv besser, weil dann sofort Hilfe eilt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Luis_Figo7 am 17.07.2017 um 20:40 Uhr bearbeitet
17.07.2017 - 23:49 Uhr
Zitat von wololo
Ganz im Gegenteil, Fehlpässe und Risikofußball sind natürlich ein Thema. Wenn es etwas gibt, was alle Mannschaften in der BuLi können, dann ist es das Umschaltspiel. Die von mir genannten Spieler verlieren den Ball häufig in der Vorwärtsbewegung oder wenn sie von Außen in die Mitte ziehen. Solche Ballverluste führen ganz schnell zu kontern. Und die Gegner wissen das, deswegen lauern die gegnerischen Stürmer auch immer auf den langen Ball. Tuchel war sich dieses Problems bewusst und hatte da insbesondere in der 15/16 Saison die Lösung gewählt, das Spiel stark auf die linke Seite zu verlagern, so dass bei einem Ballverlust, der Gegner am Gegenstoß leichter gehindert werden konnte.
Warum ich die Dreierkette bei uns befürworte ist, weil sie die Schwächen unserer Spieler besser kaschiert. In der Abwehr haben wir einen Mann mehr bei unseren Angriffen, was uns eine bessere Absicherung gegen die typische Mittelfeldüberbrückung beim Tempogegenstoß gibt.
Der Spieler, an dem ich mein Argument festmache ist Guerreiro. So sehr er mich begeistert, hat er mMn nicht die notwendige Balance für einen LAV. Er kann entweder im Offensivspiel brillieren, aber dann immer mit dem Risiko eines Ballverlustes, oder er spielt einen zahnlosen LV mit wenig Drang nach vorne. Mit einem LIV hinter sich, der ihm den Rücken freihält, funktioniert er besser.
Dazu wird in einem Vierermittelfeld unser Spielaufbau breiter. Letzte Saison war es oft so, dass Gegner gegen uns die Mitte zugestellt hatten. Weigl wurde praktisch in Manndeckung genommen. Die Folge war, dass unser Spiel recht statisch wurde.
In einem 3-4-3 wie ich es mir vorstelle, würden der LM und der RM viel stärker am Spielaufbau beteiligt. Gerade ein Guerreiro der auch im ZM hervorragend ist, kann noch stärker zur Geltung kommen.
Das Problem an meiner Überlegung ist, dass es bislang kein vernünftiges Pendant zu Guerreiro auf rechts gab. Durm war limitiert darauf Ous den Rücken freizuhalten. Und nur wenn die ganze Breite des Spielfelds genutzt wird, kann man den Vorteil des Systems voll ausschöpfen.
Mein neuester Gedanke ist es da auf Castro zu setzen. Mit Dahoud und hoffentlich Götze haben wir zwei Spieler, die neben oder vor Weigl agieren können, aber noch etwas ballsicherer sind als Castro. Er könnte dafür auf rechts ausweichen. Castro ist ein Spieler, der sehr viel Dynamik in ein Spiel bringen kann, wenn er die Freiheit hat. Ähnlich wie Guerreiro kann er unser Spiel mit machen und er könnte auch mal einen Sprint in die Mitte ziehen ohne größeres Risiko.
Zitat von Bremer_Hesse
Ich hatte noch mal im Peter-Thread geantwortest. Vielleicht können wie die Diskussion ja hier zusammenziehen.
Ballverlust ist nicht Ballverlust. Deshalb ist Dembele auch im Fokus der Top-Clubs und Mor vor einer Leihe. Klopp hat nicht umsonst das Gegenpressing zum besten Spielmacher erklärt. Gewollte Fehlpässe sind als taktisches Mittel bekannt. Von daher sind Fehlpässe und Risikofußball gar nicht das Thema. Es muss nur ein funktionierendes Gegenpressing (welches schon im Positionsspiel bei Ballbesitz anfängt) impementiert werden. Wie offensiv dies gestaltet wird, ist ja variabel...wichtig ist es nur, dass der Gegner nicht über das Zentrum in die Schnittstellen der 2er oder 3er-Kette kommt. In so einem Fall hilft auch keine Dreierkette. Vorteil ist, dass man bei Ballbesitz über die gesamte Breite Anspielstationen bietet. Natürlich ist es im Konterfall auch gut einen Mann mehr hinten zu haben. Dafür fehlt aber eben ein Spieler im Pressing/Gegenpressing/Ballbesitz vorne.
Ein Kompromiss ist eben ein asymmetrisches 4-3-3, welches bei Ballbesitz Breite geben kann. Die Dreierkette ist nicht wie bei einem 5-2-3 (ich nehmen mal die 5, damit es klarer wird, welche Kette ich gerade meine) fix, sondern kann aus den IV mit dem DM oder einem der AV gebildet werden. Die Kette kann situativ aufgelöst werden und der DM vorrücken. Zum Beispiel bei Ballverlust im Gegenpressing.
Ich sehe einfach keine Vorteile eines 3-4-3, wenn (ja, eben nur "wenn") ein 4-3-3 funktioniert. Aber warum sollte es nicht funktionieren. Das Dreier-MF ist technisch stark und ballsicher. Weigl, Castro und Kagawa sind spielintelligent und haben schon nachgewiesen, dass sie es offensiv und defensiv auf hohem Niveau geregelt bekommen. Unsere AV sind ebenfalls technisch gut bis solide. In der IV kommt ein spielstarker Mann dazu. Um die Jungs erfolgreich zu pressen muss schon richtig was kommen.
Ein Sahin ist - wie du richtig angemerkt hast - kein Weigl. Kopfballtechnisch...da muss man sehen, wie Bosz dies lösen will. So nicht Rode oder Dahoud Weigl vertreten werden. Wer weiss?
Ein 4-3-3 schließt ein 3-4-3 ja auch nicht aus. Selbst Bundes-Lögi ließ gegen die ungeliebten Italiener und deren 3-5-2 mit einer Fünferkette spielen...und gewann endlich mal...
Ich hatte noch mal im Peter-Thread geantwortest. Vielleicht können wie die Diskussion ja hier zusammenziehen.
Ballverlust ist nicht Ballverlust. Deshalb ist Dembele auch im Fokus der Top-Clubs und Mor vor einer Leihe. Klopp hat nicht umsonst das Gegenpressing zum besten Spielmacher erklärt. Gewollte Fehlpässe sind als taktisches Mittel bekannt. Von daher sind Fehlpässe und Risikofußball gar nicht das Thema. Es muss nur ein funktionierendes Gegenpressing (welches schon im Positionsspiel bei Ballbesitz anfängt) impementiert werden. Wie offensiv dies gestaltet wird, ist ja variabel...wichtig ist es nur, dass der Gegner nicht über das Zentrum in die Schnittstellen der 2er oder 3er-Kette kommt. In so einem Fall hilft auch keine Dreierkette. Vorteil ist, dass man bei Ballbesitz über die gesamte Breite Anspielstationen bietet. Natürlich ist es im Konterfall auch gut einen Mann mehr hinten zu haben. Dafür fehlt aber eben ein Spieler im Pressing/Gegenpressing/Ballbesitz vorne.
Ein Kompromiss ist eben ein asymmetrisches 4-3-3, welches bei Ballbesitz Breite geben kann. Die Dreierkette ist nicht wie bei einem 5-2-3 (ich nehmen mal die 5, damit es klarer wird, welche Kette ich gerade meine) fix, sondern kann aus den IV mit dem DM oder einem der AV gebildet werden. Die Kette kann situativ aufgelöst werden und der DM vorrücken. Zum Beispiel bei Ballverlust im Gegenpressing.
Ich sehe einfach keine Vorteile eines 3-4-3, wenn (ja, eben nur "wenn") ein 4-3-3 funktioniert. Aber warum sollte es nicht funktionieren. Das Dreier-MF ist technisch stark und ballsicher. Weigl, Castro und Kagawa sind spielintelligent und haben schon nachgewiesen, dass sie es offensiv und defensiv auf hohem Niveau geregelt bekommen. Unsere AV sind ebenfalls technisch gut bis solide. In der IV kommt ein spielstarker Mann dazu. Um die Jungs erfolgreich zu pressen muss schon richtig was kommen.
Ein Sahin ist - wie du richtig angemerkt hast - kein Weigl. Kopfballtechnisch...da muss man sehen, wie Bosz dies lösen will. So nicht Rode oder Dahoud Weigl vertreten werden. Wer weiss?
Ein 4-3-3 schließt ein 3-4-3 ja auch nicht aus. Selbst Bundes-Lögi ließ gegen die ungeliebten Italiener und deren 3-5-2 mit einer Fünferkette spielen...und gewann endlich mal...
Ganz im Gegenteil, Fehlpässe und Risikofußball sind natürlich ein Thema. Wenn es etwas gibt, was alle Mannschaften in der BuLi können, dann ist es das Umschaltspiel. Die von mir genannten Spieler verlieren den Ball häufig in der Vorwärtsbewegung oder wenn sie von Außen in die Mitte ziehen. Solche Ballverluste führen ganz schnell zu kontern. Und die Gegner wissen das, deswegen lauern die gegnerischen Stürmer auch immer auf den langen Ball. Tuchel war sich dieses Problems bewusst und hatte da insbesondere in der 15/16 Saison die Lösung gewählt, das Spiel stark auf die linke Seite zu verlagern, so dass bei einem Ballverlust, der Gegner am Gegenstoß leichter gehindert werden konnte.
Warum ich die Dreierkette bei uns befürworte ist, weil sie die Schwächen unserer Spieler besser kaschiert. In der Abwehr haben wir einen Mann mehr bei unseren Angriffen, was uns eine bessere Absicherung gegen die typische Mittelfeldüberbrückung beim Tempogegenstoß gibt.
Der Spieler, an dem ich mein Argument festmache ist Guerreiro. So sehr er mich begeistert, hat er mMn nicht die notwendige Balance für einen LAV. Er kann entweder im Offensivspiel brillieren, aber dann immer mit dem Risiko eines Ballverlustes, oder er spielt einen zahnlosen LV mit wenig Drang nach vorne. Mit einem LIV hinter sich, der ihm den Rücken freihält, funktioniert er besser.
Dazu wird in einem Vierermittelfeld unser Spielaufbau breiter. Letzte Saison war es oft so, dass Gegner gegen uns die Mitte zugestellt hatten. Weigl wurde praktisch in Manndeckung genommen. Die Folge war, dass unser Spiel recht statisch wurde.
In einem 3-4-3 wie ich es mir vorstelle, würden der LM und der RM viel stärker am Spielaufbau beteiligt. Gerade ein Guerreiro der auch im ZM hervorragend ist, kann noch stärker zur Geltung kommen.
Das Problem an meiner Überlegung ist, dass es bislang kein vernünftiges Pendant zu Guerreiro auf rechts gab. Durm war limitiert darauf Ous den Rücken freizuhalten. Und nur wenn die ganze Breite des Spielfelds genutzt wird, kann man den Vorteil des Systems voll ausschöpfen.
Mein neuester Gedanke ist es da auf Castro zu setzen. Mit Dahoud und hoffentlich Götze haben wir zwei Spieler, die neben oder vor Weigl agieren können, aber noch etwas ballsicherer sind als Castro. Er könnte dafür auf rechts ausweichen. Castro ist ein Spieler, der sehr viel Dynamik in ein Spiel bringen kann, wenn er die Freiheit hat. Ähnlich wie Guerreiro kann er unser Spiel mit machen und er könnte auch mal einen Sprint in die Mitte ziehen ohne größeres Risiko.
Interessante Diskussion.
Ich glaube generell jedes System hat Stärken und Schwächen.
Was ich hier anbingen wollen würde, ohne, dass ich eine Ausrichtung präferiere, ein 3-4-3 hat einen gewissen Vorteil, du hast in der letzten Reihe der Verteidiger weniger Raum pro Spieler abzudecken, was durchaus im Aufbau helfen kann und gerade Tuchel knabberte oft an der fehldenen Kompaktheit im Spiel.
Ich glaube, das war auch mit einer der Gründe wieso TT das System oft hat spielen lassen. Wir sagen ja schnell 4-3-3 oder 3-4-3...oft sind das aber sehr reduzierte Interpretationen einer Staffelung.
Aber schlüsseln wir das 3-4-3 auf, ist es oft ein 3-1-4-2 gewesen.
Hier hat man dann bewusst eine Art flache Raute mit Weigl und den 3 Verteidigen gebildet wo dann optional aus den 4 davor Anspielstationen abgesunken sind. Der Vorteil hier, zumindest in der Mitte steht man so über eine große Tiefe relativ kompakt, öffnet dafür aber stark die Seiten.
Umgekehrt, hat man die flachere 4 in den Defensive, wird das System schnell ein 2-4-3-1. In diesem hat man weniger Kompaktheit in der defensiven Mitte, auch weniger Anspielstationen in der abgesicherten Rotation des Balls um den Gegner herum. Dafür aber natürlich mit den vermeitlichen 4 Spielern in einer 2ten Reihe, dort eine bessere Absicherung als wenn das zB Weigl mit einem Weiteren abfallenden Spieler alleine macht.
Als kleinen Vorteil kann man aber auch aufwiegen, wir haben diese Saison theoretisch genug spielstarke IVs, so dass man einen interessante Aufbau sehen könnte. gerade auch um Weigls Fehlen zu kompensieren.
Ich wollte mich damit gar nicht für oder gegen ein System stellen. Die Systeme sind heute so fliessend, dass man das eh nicht kann. Entscheidener sind für die Punkte, wie erzielt man eine möglichst hohe Kompaktheit in welchen Zonen und wie generiert man einen sicheren Spielaufbau.
18.07.2017 - 07:31 Uhr
https://youtu.be/7zReZtTYZyY
Bin ich der Einzige, der durchaus versteht was die Reporterin andeuten will?
Bin ich der Einzige, der durchaus versteht was die Reporterin andeuten will?
18.07.2017 - 07:41 Uhr
Zitat von bvballez
https://youtu.be/7zReZtTYZyY
Bin ich der Einzige, der durchaus versteht was die Reporterin andeuten will?
https://youtu.be/7zReZtTYZyY
Bin ich der Einzige, der durchaus versteht was die Reporterin andeuten will?
@bvballez
Was denkst du denn, was sie andeuten möchte?
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