BVB - Taktik-Thread
20.01.2006 - 12:09 Uhr
02.02.2017 - 21:56 Uhr
Zitat von Wuschel90
...........MS
RA .....OM ....LA
.......ZM
LV......... DM.. RV
.....IV....... IV
......... TW
Ich finde mit dem Aktuellen Kader wäre dieses System das besste welches wir nutzen könnte um gegen tiefstehende Gegner und starkes pressing vorzugehen.
Im Spielaufbau kann sich der DM (z.B. Weigl) zwischen die IV fallen lassen um dem Pressing zu entgehen da so eine Anspielmöglichkeit mehr zur verfügung steht. Der ZM schafft hierbei mithilfe der AV die überbrückung zur Offensive. Wenn man es jetzt kurz vorm letzten drittel geschafft hat bringen sich die beiden Außen und der OM mit ein. so könnte man es über die außen oder durch das Zentrum probieren. Wenn die AV noch mit aufrücken wären auch noch ein paar anspielstationen dabei wobei ich diese eher zurück halten würde
RA..... MS..... LA
....OM ....ZM
LV............... RV
....IV DM IV
So würde dan die Absicherung aussehen wenn wir kurz vorm letzten drittel wären. Der DM ist hierbei kann dabei leicht aufrücken um als anspielstation zu dienen, oder ZM lässt sich ein bisschen fallen um mehr druck raus zu nehmen. Auch könnte einer der AV in den freien Raum einrücken wobei hier die gefahr bestehen würde auf dierse seite bei Ballverlust überlaufen zu werden. Mann könnte auch den Ball in den freien raum zwischen den beiden AV zurck spielen von wo er dann von einen der 5 defensiven spielern in das letzte drittel geschipt wird. Bei Ballverlusst sind alle bis auf die Offensive Dreierreihe defensiv ausgerichtet wärend die anderen drei starkes Pressing betreiben, wärend die anderen sich Defensiv Ordnen können.
So jetzt bin ich mal gespannt was ihr daraus macht.
Ich habe mit absicht auf eine Aufstellung verzichtet da ich glaube das bei dieser Aufstellung jeder spieler seinen Optimalen platz finden könnte und ohne an stärke einbüßen zu müssen.
...........MS
RA .....OM ....LA
.......ZM
LV......... DM.. RV
.....IV....... IV
......... TW
Ich finde mit dem Aktuellen Kader wäre dieses System das besste welches wir nutzen könnte um gegen tiefstehende Gegner und starkes pressing vorzugehen.
Im Spielaufbau kann sich der DM (z.B. Weigl) zwischen die IV fallen lassen um dem Pressing zu entgehen da so eine Anspielmöglichkeit mehr zur verfügung steht. Der ZM schafft hierbei mithilfe der AV die überbrückung zur Offensive. Wenn man es jetzt kurz vorm letzten drittel geschafft hat bringen sich die beiden Außen und der OM mit ein. so könnte man es über die außen oder durch das Zentrum probieren. Wenn die AV noch mit aufrücken wären auch noch ein paar anspielstationen dabei wobei ich diese eher zurück halten würde
RA..... MS..... LA
....OM ....ZM
LV............... RV
....IV DM IV
So würde dan die Absicherung aussehen wenn wir kurz vorm letzten drittel wären. Der DM ist hierbei kann dabei leicht aufrücken um als anspielstation zu dienen, oder ZM lässt sich ein bisschen fallen um mehr druck raus zu nehmen. Auch könnte einer der AV in den freien Raum einrücken wobei hier die gefahr bestehen würde auf dierse seite bei Ballverlust überlaufen zu werden. Mann könnte auch den Ball in den freien raum zwischen den beiden AV zurck spielen von wo er dann von einen der 5 defensiven spielern in das letzte drittel geschipt wird. Bei Ballverlusst sind alle bis auf die Offensive Dreierreihe defensiv ausgerichtet wärend die anderen drei starkes Pressing betreiben, wärend die anderen sich Defensiv Ordnen können.
So jetzt bin ich mal gespannt was ihr daraus macht.
Ich habe mit absicht auf eine Aufstellung verzichtet da ich glaube das bei dieser Aufstellung jeder spieler seinen Optimalen platz finden könnte und ohne an stärke einbüßen zu müssen.
Im Kern richtig überlegt, aber:
Die Ballschieberei zwischen den IV + DM, die manchmal von Ballholaktionen des ZM/OM oder von Anspielbarkeit der AV (wenn sie nicht ganz so hoch stehen) unterstützt werden, kannst du mit deiner Taktik aber auch nicht verhindern. Und das hat momentan v.a. zwei Gründe:
1. Alle IV, DM, ZM, OM und AV haben momentan wenig Selbstvertrauen bzgl. vertikaler und spielöffnender Pässe (damit sind ausdrücklich keine hohen Bälle nach vorne gemeint). Das liegt teilweise v.a. bei Ginter und Sokratis an ihrem limitierten Möglichkeiten, durch Körpertäuschungen oder Körperdrehungen die pressenden Gegenspieler zwar nicht auszuspielen, aber immerhin eine freie Passbahn nach vorne zu erwirken. Sie müssen die pressenden Gegner gleichsam durch Ballschieberei unter Einbeziehung des Torhüters gleichsam "lahmspielen". Bartra könnte das besser, ist aber defensiv noch immer ein Sicherheitsrisiko (mehr als Ginter). Weigl hat da schon mehr Möglichkeiten, zieht auch schon mal geschickt an einem pressenden Gegenspieler vorbei, indem er geschickt an der Vorwärtsbewegung des Gegenspielers mit Ball vorbeiläuft, ist aber in dem auf Passsicherheit getrimmten Spiel zu vorsichtig und spielt deshalb momentan auch relativ wenig vertikale Pässe. ZM/OM wie Castro, Guerreiro, Götze usw. stehen bei Ballholaktionen vor ähnlichen Problemen. Sie lassen entweder den Ball wieder direkt zu einem IV prallen, versuchen auf die AV zu spielen oder wählen den direkten Weg mit Ball am Fuß nach vorne (Götze weniger), indem sie die pressende Vorwärtsbewegung des Gegners (ähnlich wie Weigl) ausnutzen und mit Gegentempo an ihm vorbeiziehen. Aber auch bei solchen Aktionen zeigt sich mMn das noch viel größere Problem, was ich unter 2. beschreibe und damit dürfte auch die Verunsicherung beim Spielaufbau aus der Tiefe zumindest zum Teil erklärbar sein.
2. Die Laufwege des ZM und des OM (einschl. des RA und LA, wie du sie nennst) sowie des MS, das Besetzen der Zwischenräume und die Generierung von Spielideen durch diese Spieler ist momentan entweder gar nicht vorhanden oder unterentwickelt. Die Unterstützung durch aufrückende AV ist minimal (außer den Flanken von Piszczek aus dem Halbfeld). Man merkt den Spielern an, dass sie vorne kaum kreativen Flow hinbekommen. Reus hat das gegen Mainz anfangs hervorragend gemacht, weil er für die Mainzer verwirrend in ihrer Spielhälfte herumgekurvt ist und nicht sklavisch auf links spielte (später hat er das weitgehend eingestellt). Auba hat einen hervorragenden Laufweg fabriziert, nämlich vor dem Tor durch Reus. Das war es aber auch schon fast. Schürrle wirkte immer dynamisch, aber was hat er tatsächlich für einen offensiven Spielaufbau getan?
Bei stark pressenden Gegnern bieten sich die Offensivspieler zu wenig an, versuchen also viel zu wenig durch hohe Laufbereitschaft das Pressing des Gegners auszuhebeln, indem sie in die anspielbaren Zwischenräume kommen. Wohin also sollen die Vertikalpässe aus der eigenen Hälfte gespielt werden? Man konnte es an Castro und Guerreiro gut sehen. Selbst wenn sie sich den Ball um die Mittellinie herum geholt hatten, selbst wenn sie den Ball nicht direkt (wegen Gegnerpressings) zu den IV zurückspielen mussten, sondern sich durch Tempovorstöße ein Stück dem Pressing entziehen konnten, wussten sie meist nicht, wohin mit dem Ball und spielten dann auf einen AV oder quer oder doch wieder zurück.
Außerdem ist das Defensivverhalten der Offensivspieler sehr ausbaubedürftig und -fähig.
Meiner Ansicht nach ist die Defensive nicht sooo schwach, wie sie hier oft dargestellt wird, sie leidet eher mehr an einer indisponierten Offensive (und deren Defensivverhalten).
Was ich sagen will:
Ich halte die momentanen Spielprobleme des BVB auf relativ hohem Niveau (siehe Tabelle) vorwiegend nicht für ein Ergebnis falscher Taktik, auch wenn sicherlich z.B. über den alleinigen 6er (Weigl), also die Problematik eines 4-1-4-1 oder auch 4-3-3 oder je nach Gegner über die Alternative einer defensiven 4er- oder 3er-Kette nachgedacht werden sollte.
Die Hauptgründe liegen mMn darin, dass
1. bisher keine eingespielte 11 + 3 gefunden wurde, in die weitere Spieler des Kaders nach Bedarf in geringem Umfang eingewechselt werden können;
2. bisher der eigentlich offensiv ausgerichtete tuchelsche Ballbesitzfußball wegen der genannten Probleme viel zu wenig offensiv ist;
3. einige Spieler (v.a. Götze, aber auch andere) im Mannschaftsgefüge noch nicht auf geeigneten Positionen mit für sie gut lösbaren Aufgaben eingesetzt werden (können?);
4. wegen 1. bis 3. eine gewisse Verunsicherung und Mutlosigkeit in der Mannschaft festzustellen ist. (Am Einsatzwillen mangelt es nicht, wie manche hier behaupten.)
Ich kann Tuchel durchaus verstehen, wenn er davon ausgeht, wegen dreier Wettbewerbe stark rotieren und den Konkurrenten zeigen zu müssen, dass der Kader des BVB mindestens 20-22 jederzeit einsetzbare Spieler hat. Nur momentan bekommen die Spieler ihre individuelle und potenziell mannschaftliche Qualität eben nur so auf den Platz, dass sie nah am Ziel (= internationaler Platz) sind, aber eben nicht sicher.
In gewisser Weise beruhigend ist zu sehen, dass fast alle Mannschaften (nicht nur in der BL) beim Entwicklungsstand des heutigen Profifußballs Mühe haben, ihr Potenzial regelmäßig auf dem Platz in erfolgreiche Spiele umzusetzen.
02.02.2017 - 22:52 Uhr
Quelle: inside11.de
Die roten Bullen fegen über die Liga hinweg. Mit rasantem, aggressivem Pressing, enormer Wucht und für solch eine junge Truppe unerhört kaltschnäuzig scheinen sie kaum zu bremsen. Die Liga muss sich die Frage stellen, wie man gegen dieses RB Leipzig spielen muss, um nicht nach allen Regeln der Kunst überfahren zu werden. 1899 Hoffenheim hat es 60 Minuten lang erfolgreich vorgemacht. Eine Analyse.
Vielleicht interessant für Samstag. Ich bin jedenfalls gespannt, was sich Tuchel ausdenken wird.
02.02.2017 - 23:12 Uhr
Zitat von alves
Quelle: inside11.de
Die roten Bullen fegen über die Liga hinweg. Mit rasantem, aggressivem Pressing, enormer Wucht und für solch eine junge Truppe unerhört kaltschnäuzig scheinen sie kaum zu bremsen. Die Liga muss sich die Frage stellen, wie man gegen dieses RB Leipzig spielen muss, um nicht nach allen Regeln der Kunst überfahren zu werden. 1899 Hoffenheim hat es 60 Minuten lang erfolgreich vorgemacht. Eine Analyse.
Vielleicht interessant für Samstag. Ich bin jedenfalls gespannt, was sich Tuchel ausdenken wird.Mir wird Angst und Bange von Samstag. Diese Saison hat man schon so oft gesehen: Benfica, HSV und und und, wie große Probleme wir haben, wenn wir schon früh unter Druck gesetzt werden. Dan kam es zum Teil zu haarsträubenden Aussetzern. Gleichzeitig war das Konterspiel zunehmend ineffizient und unkonzentriert. Sehe in der aktuellen Verfassung nicht, wo man gegen Leipzig Land sehen kann.
03.02.2017 - 09:54 Uhr
Zitat von TwoStep
Mir wird Angst und Bange von Samstag. Diese Saison hat man schon so oft gesehen: Benfica, HSV und und und, wie große Probleme wir haben, wenn wir schon früh unter Druck gesetzt werden. Dan kam es zum Teil zu haarsträubenden Aussetzern. Gleichzeitig war das Konterspiel zunehmend ineffizient und unkonzentriert. Sehe in der aktuellen Verfassung nicht, wo man gegen Leipzig Land sehen kann.
Zitat von alves
Quelle: inside11.de
Die roten Bullen fegen über die Liga hinweg. Mit rasantem, aggressivem Pressing, enormer Wucht und für solch eine junge Truppe unerhört kaltschnäuzig scheinen sie kaum zu bremsen. Die Liga muss sich die Frage stellen, wie man gegen dieses RB Leipzig spielen muss, um nicht nach allen Regeln der Kunst überfahren zu werden. 1899 Hoffenheim hat es 60 Minuten lang erfolgreich vorgemacht. Eine Analyse.
Vielleicht interessant für Samstag. Ich bin jedenfalls gespannt, was sich Tuchel ausdenken wird.Mir wird Angst und Bange von Samstag. Diese Saison hat man schon so oft gesehen: Benfica, HSV und und und, wie große Probleme wir haben, wenn wir schon früh unter Druck gesetzt werden. Dan kam es zum Teil zu haarsträubenden Aussetzern. Gleichzeitig war das Konterspiel zunehmend ineffizient und unkonzentriert. Sehe in der aktuellen Verfassung nicht, wo man gegen Leipzig Land sehen kann.
Ich sehe im Gegenteil bei der derzeitigen Verfassung des BVB Chancen gegen Leipzig, weil Leipzig zwar massiv presst, aber nicht mit dem Ziel der ausschließlichen Zerstörung des BVB-Spiels mit der Option, bei Balleroberung weite, hohe Pässe nach vorne zu schlagen, wie das "unterlegene" Vereine praktizieren, sondern eben auch mit dem Ziel, selbst das Spiel machen zu wollen. Es sei denn, Hasenhüttl der Fuchs (sorry für das ungewollte Wortspiel), spielt gegen den BVB anders als bisher.
03.02.2017 - 10:11 Uhr
Zitat von arche
Ich sehe im Gegenteil bei der derzeitigen Verfassung des BVB Chancen gegen Leipzig, weil Leipzig zwar massiv presst, aber nicht mit dem Ziel der ausschließlichen Zerstörung des BVB-Spiels mit der Option, bei Balleroberung weite, hohe Pässe nach vorne zu schlagen, wie das "unterlegene" Vereine praktizieren, sondern eben auch mit dem Ziel, selbst das Spiel machen zu wollen. Es sei denn, Hasenhüttl der Fuchs (sorry für das ungewollte Wortspiel), spielt gegen den BVB anders als bisher.
Zitat von TwoStep
Mir wird Angst und Bange von Samstag. Diese Saison hat man schon so oft gesehen: Benfica, HSV und und und, wie große Probleme wir haben, wenn wir schon früh unter Druck gesetzt werden. Dan kam es zum Teil zu haarsträubenden Aussetzern. Gleichzeitig war das Konterspiel zunehmend ineffizient und unkonzentriert. Sehe in der aktuellen Verfassung nicht, wo man gegen Leipzig Land sehen kann.
Zitat von alves
Quelle: inside11.de
Die roten Bullen fegen über die Liga hinweg. Mit rasantem, aggressivem Pressing, enormer Wucht und für solch eine junge Truppe unerhört kaltschnäuzig scheinen sie kaum zu bremsen. Die Liga muss sich die Frage stellen, wie man gegen dieses RB Leipzig spielen muss, um nicht nach allen Regeln der Kunst überfahren zu werden. 1899 Hoffenheim hat es 60 Minuten lang erfolgreich vorgemacht. Eine Analyse.
Vielleicht interessant für Samstag. Ich bin jedenfalls gespannt, was sich Tuchel ausdenken wird.Mir wird Angst und Bange von Samstag. Diese Saison hat man schon so oft gesehen: Benfica, HSV und und und, wie große Probleme wir haben, wenn wir schon früh unter Druck gesetzt werden. Dan kam es zum Teil zu haarsträubenden Aussetzern. Gleichzeitig war das Konterspiel zunehmend ineffizient und unkonzentriert. Sehe in der aktuellen Verfassung nicht, wo man gegen Leipzig Land sehen kann.
Ich sehe im Gegenteil bei der derzeitigen Verfassung des BVB Chancen gegen Leipzig, weil Leipzig zwar massiv presst, aber nicht mit dem Ziel der ausschließlichen Zerstörung des BVB-Spiels mit der Option, bei Balleroberung weite, hohe Pässe nach vorne zu schlagen, wie das "unterlegene" Vereine praktizieren, sondern eben auch mit dem Ziel, selbst das Spiel machen zu wollen. Es sei denn, Hasenhüttl der Fuchs (sorry für das ungewollte Wortspiel), spielt gegen den BVB anders als bisher.
Die sehe ich auch. Das Spiel gegen Mainz war von einem sehr schlechten Platz geprägt. Der BVB ist wohl aktuell die Mannschaft in der BuLi die mit solchen Verhältnissen wohl am schlechtesten umgehen kann. Im Signal-Iduna-Park wird der Platz wieder deutlich besser sein. Auch deshalb ist die Heimstärke der Dortmunder so ausgeprägt, der Platz ist einfach überdurchnittlich gut ist.
Das heißt der BVB kann den Ball flach halten und die technischen Stärken wieder auf den Platz bringen. Gegen Mainz war das ja quasi nicht möglich und es wurden nur noch hohe Bälle gespielt. Das wird am Samstag anders laufen.
Dazu glaube ich, das Tuchel die Bullen mit einer taktischen Umstellung überraschen wird um den Druck von Weigl zu nehmen. Ich würd mir ja wünschen, dass er Mikel Merino ne Chance gibt neben Weigl das Aufbauspiel vorranzutreiben.
Aber egal wer dann letzendlich spielt, wir werden Zuhause gegen RB einen ganz anderen BVB sehen als zuletzt in Mainz oder Bremen.
04.02.2017 - 23:57 Uhr
Auch wenn heute nicht alles geklappt hat, denke ich heute hat man Tuchels taktischen Ansatz gegen Mannschaften die permanent hoch gegen uns pressen gesehen. Er ist noch nicht 100% ausgereift, da man meines Erachtens erst in der Winterpause angefangen hat ihn zu verinnerlichen. Er ähnelt eher dem Kloppschen Fußball aus den Meisterjahren und die vielen langen Bälle, über die sich viele aufregen, sind ganz klar eingeplant. Klar ist auch, dass dieser Fußball gegen Mannschaften die igeln nicht funktioniert.
Deshalb hoffe ich, dass uns dabei die Fähigkeit durch Spieldominanz durch Kurzpassspiel nicht abhanden kommt, so dass wir zweigleisig fahren können. Wie heute gegen die RBs, Bayer 04s und Hoffenheims der Liga und gegen den Rest der bunkert durch Ballzirkulation.
Deshalb hoffe ich, dass uns dabei die Fähigkeit durch Spieldominanz durch Kurzpassspiel nicht abhanden kommt, so dass wir zweigleisig fahren können. Wie heute gegen die RBs, Bayer 04s und Hoffenheims der Liga und gegen den Rest der bunkert durch Ballzirkulation.
05.02.2017 - 13:55 Uhr
Welche taktischen Ursachen seht Ihr für die deutlich gesunkenen Passquoten in der Rückrunde?
Hat Tuchel den Spielern vorgegeben, schneller nach vorne zu spielen, wodurch automatisch die Passquote sinkt?
Haben die Gegner durch ihre Taktik keine besseren Passquoten zugelassen?
Oder hat Tuchel die Taktik so geändert, dass es weniger sichere Anspielstationen gibt und zwangsläufig schneller nach vorne gespielt werden muss?
Hat Tuchel den Spielern vorgegeben, schneller nach vorne zu spielen, wodurch automatisch die Passquote sinkt?
Haben die Gegner durch ihre Taktik keine besseren Passquoten zugelassen?
Oder hat Tuchel die Taktik so geändert, dass es weniger sichere Anspielstationen gibt und zwangsläufig schneller nach vorne gespielt werden muss?
05.02.2017 - 17:39 Uhr
Zitat von mba123
Welche taktischen Ursachen seht Ihr für die deutlich gesunkenen Passquoten in der Rückrunde?
Hat Tuchel den Spielern vorgegeben, schneller nach vorne zu spielen, wodurch automatisch die Passquote sinkt?
Haben die Gegner durch ihre Taktik keine besseren Passquoten zugelassen?
Oder hat Tuchel die Taktik so geändert, dass es weniger sichere Anspielstationen gibt und zwangsläufig schneller nach vorne gespielt werden muss?
Welche taktischen Ursachen seht Ihr für die deutlich gesunkenen Passquoten in der Rückrunde?
Hat Tuchel den Spielern vorgegeben, schneller nach vorne zu spielen, wodurch automatisch die Passquote sinkt?
Haben die Gegner durch ihre Taktik keine besseren Passquoten zugelassen?
Oder hat Tuchel die Taktik so geändert, dass es weniger sichere Anspielstationen gibt und zwangsläufig schneller nach vorne gespielt werden muss?
Ich denke Tuchel hat eingesehen, dass wir einfach diese Saison nicht stabil genug sind, um gegen Mannschaften, die konsequent vorne pressen und diszipliniert hinten stehen durch dominantes Kurzpassspiel zu bestehen. Wir sind zu verwundbar in unserem Aufbauspiel, deshalb weicht er von seiner Spielphilosophie ab. Der Abstand zwischen Weigl und dem 8er wurde vergrößert und es wird mehr auf die Geschwindigkeit der Spitzen, sowie auf das Konterspiel gesetzt. Und Konterspiel funktioniert halt nur wenn der Gegner auch mal den Ball hat.
Schon in den Testspielen in der Winterpause war mir aufgefallen, dass viel mehr lange Bälle geschlagen wurden und so langsam scheint die Mannschaft das Spiel zu lernen. Schön sieht es leider noch nicht aus.
05.02.2017 - 18:20 Uhr
Zitat von wololo
Ich denke Tuchel hat eingesehen, dass wir einfach diese Saison nicht stabil genug sind, um gegen Mannschaften, die konsequent vorne pressen und diszipliniert hinten stehen durch dominantes Kurzpassspiel zu bestehen. Wir sind zu verwundbar in unserem Aufbauspiel, deshalb weicht er von seiner Spielphilosophie ab. Der Abstand zwischen Weigl und dem 8er wurde vergrößert und es wird mehr auf die Geschwindigkeit der Spitzen, sowie auf das Konterspiel gesetzt. Und Konterspiel funktioniert halt nur wenn der Gegner auch mal den Ball hat.
Schon in den Testspielen in der Winterpause war mir aufgefallen, dass viel mehr lange Bälle geschlagen wurden und so langsam scheint die Mannschaft das Spiel zu lernen. Schön sieht es leider noch nicht aus.
Zitat von mba123
Welche taktischen Ursachen seht Ihr für die deutlich gesunkenen Passquoten in der Rückrunde?
Hat Tuchel den Spielern vorgegeben, schneller nach vorne zu spielen, wodurch automatisch die Passquote sinkt?
Haben die Gegner durch ihre Taktik keine besseren Passquoten zugelassen?
Oder hat Tuchel die Taktik so geändert, dass es weniger sichere Anspielstationen gibt und zwangsläufig schneller nach vorne gespielt werden muss?
Welche taktischen Ursachen seht Ihr für die deutlich gesunkenen Passquoten in der Rückrunde?
Hat Tuchel den Spielern vorgegeben, schneller nach vorne zu spielen, wodurch automatisch die Passquote sinkt?
Haben die Gegner durch ihre Taktik keine besseren Passquoten zugelassen?
Oder hat Tuchel die Taktik so geändert, dass es weniger sichere Anspielstationen gibt und zwangsläufig schneller nach vorne gespielt werden muss?
Ich denke Tuchel hat eingesehen, dass wir einfach diese Saison nicht stabil genug sind, um gegen Mannschaften, die konsequent vorne pressen und diszipliniert hinten stehen durch dominantes Kurzpassspiel zu bestehen. Wir sind zu verwundbar in unserem Aufbauspiel, deshalb weicht er von seiner Spielphilosophie ab. Der Abstand zwischen Weigl und dem 8er wurde vergrößert und es wird mehr auf die Geschwindigkeit der Spitzen, sowie auf das Konterspiel gesetzt. Und Konterspiel funktioniert halt nur wenn der Gegner auch mal den Ball hat.
Schon in den Testspielen in der Winterpause war mir aufgefallen, dass viel mehr lange Bälle geschlagen wurden und so langsam scheint die Mannschaft das Spiel zu lernen. Schön sieht es leider noch nicht aus.
Ergänzend dazu spielen wir häufiger 1Kontakt-fußball im Spiel übers Zentrum.
Gegen Leipzig hat man endlich auch auslösehandlungen gesehen, worauf verschiedene Aktionen folgten. Nicht selten mal ein diagonalball in die av IV Schnittstelle, wodurch dann zwangsläufig die passerfolgsquote deutlich zurückgeht.
Oh, und in Bremen war sicherlich auch der Platz mitschuldig für niedrigere Quoten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Domsi am 05.02.2017 um 18:21 Uhr bearbeitet
06.02.2017 - 09:41 Uhr
Zitat von Domsi
Ergänzend dazu spielen wir häufiger 1Kontakt-fußball im Spiel übers Zentrum.
Gegen Leipzig hat man endlich auch auslösehandlungen gesehen, worauf verschiedene Aktionen folgten. Nicht selten mal ein diagonalball in die av IV Schnittstelle, wodurch dann zwangsläufig die passerfolgsquote deutlich zurückgeht.
Oh, und in Bremen war sicherlich auch der Platz mitschuldig für niedrigere Quoten.
Zitat von wololo
Ich denke Tuchel hat eingesehen, dass wir einfach diese Saison nicht stabil genug sind, um gegen Mannschaften, die konsequent vorne pressen und diszipliniert hinten stehen durch dominantes Kurzpassspiel zu bestehen. Wir sind zu verwundbar in unserem Aufbauspiel, deshalb weicht er von seiner Spielphilosophie ab. Der Abstand zwischen Weigl und dem 8er wurde vergrößert und es wird mehr auf die Geschwindigkeit der Spitzen, sowie auf das Konterspiel gesetzt. Und Konterspiel funktioniert halt nur wenn der Gegner auch mal den Ball hat.
Schon in den Testspielen in der Winterpause war mir aufgefallen, dass viel mehr lange Bälle geschlagen wurden und so langsam scheint die Mannschaft das Spiel zu lernen. Schön sieht es leider noch nicht aus.
Zitat von mba123
Welche taktischen Ursachen seht Ihr für die deutlich gesunkenen Passquoten in der Rückrunde?
Hat Tuchel den Spielern vorgegeben, schneller nach vorne zu spielen, wodurch automatisch die Passquote sinkt?
Haben die Gegner durch ihre Taktik keine besseren Passquoten zugelassen?
Oder hat Tuchel die Taktik so geändert, dass es weniger sichere Anspielstationen gibt und zwangsläufig schneller nach vorne gespielt werden muss?
Welche taktischen Ursachen seht Ihr für die deutlich gesunkenen Passquoten in der Rückrunde?
Hat Tuchel den Spielern vorgegeben, schneller nach vorne zu spielen, wodurch automatisch die Passquote sinkt?
Haben die Gegner durch ihre Taktik keine besseren Passquoten zugelassen?
Oder hat Tuchel die Taktik so geändert, dass es weniger sichere Anspielstationen gibt und zwangsläufig schneller nach vorne gespielt werden muss?
Ich denke Tuchel hat eingesehen, dass wir einfach diese Saison nicht stabil genug sind, um gegen Mannschaften, die konsequent vorne pressen und diszipliniert hinten stehen durch dominantes Kurzpassspiel zu bestehen. Wir sind zu verwundbar in unserem Aufbauspiel, deshalb weicht er von seiner Spielphilosophie ab. Der Abstand zwischen Weigl und dem 8er wurde vergrößert und es wird mehr auf die Geschwindigkeit der Spitzen, sowie auf das Konterspiel gesetzt. Und Konterspiel funktioniert halt nur wenn der Gegner auch mal den Ball hat.
Schon in den Testspielen in der Winterpause war mir aufgefallen, dass viel mehr lange Bälle geschlagen wurden und so langsam scheint die Mannschaft das Spiel zu lernen. Schön sieht es leider noch nicht aus.
Ergänzend dazu spielen wir häufiger 1Kontakt-fußball im Spiel übers Zentrum.
Gegen Leipzig hat man endlich auch auslösehandlungen gesehen, worauf verschiedene Aktionen folgten. Nicht selten mal ein diagonalball in die av IV Schnittstelle, wodurch dann zwangsläufig die passerfolgsquote deutlich zurückgeht.
Oh, und in Bremen war sicherlich auch der Platz mitschuldig für niedrigere Quoten.
Hier noch ein paar Zahlen zur Passquote:
In den drei Spielen seit der Winterpause haben wir eine Passquote von insgesamt 72 %. In den 16 Spielen vor der Winterpause betrug die Passquote 84 %. Das bedeutet, aktuell spielen wir 2,57 (72% geteilt durch 28%) erfolgreiche Pässe bevor der Fehlpass kommt. Davor spielten wir 5,25 erfolgreiche Pässe vor einem Fehlpass.
Vor der Winterpause haben wir den Ball also doppelt so lange in den eigenen Reihen gehalten wie aktuell.
Das ist für mich eine sehr deutliche Änderung der Spielweise.
Die gegnerische Taktik sehe ich für diesen Rückgang nicht als Grund. Gegen Mainz und Leipzig hatte man in der Hinrunde Passquoten von 88 % und 83%. In der Rückrunde betrugen die Quoten 75 % und 68%.
Ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, dass Mainz und Leipzig in der Rückrunde ein viel aggressiveres Pressing als in Hinrunde spielten.
Im Aufbauspiel hatten wir gegen Leipzig eine klare Überzahl. Wir haben mit drei Verteidigern plus Weigl aufgebaut, während Leipzig nur mit ihren beiden Stürmern presste. Zur Not hätte man auch noch Bürki im Aufbau einbeziehen können.
Demnach wäre für mich eine längere Ballzirkulation im Aufbau sicherlich möglich gewesen, wenn es denn gewollt wäre.
Hätte Tuchel beispielsweise nur mit zwei Innenverteidigern aufgebaut und alle anderen Feldspieler wären weiter vorgerückt, hätten zwangsläufig die Pässe schnell nach vorne gespielt werden müssen, da die Leipziger Stürmer gegen unsere Verteidiger ein aggressives Pressing hätten spielen können.
Daher liegt die Ursache für die niedrigen Passquoten unserer Aufbauspieler nicht in der Grundformation.
Ich hatte den Eindruck, dass die Außen unserer Dreierkette, also Bartra und Piszczek, schneller als in der Hinrunde mit Ball am Fuß den Weg nach vorne suchten. Dadurch konnten die Leipziger Stürmer den Raum für einen Rückpass zumachen. Unsere Außen mussten in diesen Situation also nach vorne Spielen, was aber wohl auch so gewollt war.
Allerdings bin ich mir in dem Punkt nicht sicher, ob es wirklich stärkere Aufrückbewegungen der Außen unsere Dreierkette gab.
Unsere 8/10, Dembele und Guerreiro, standen sehr hoch und haben das Aufbauspiel kaum unterstützt (in der zweiten Halbzeit wurde allerdings taktisch umgestellt). Über Kurzpassspiel das Mittelfeld zu überbrücken war daher kaum möglich.
Das weite Aufrücken unserer 8/10 hatte man aber ebenfalls in der Hinrunde oft gesehen. Das Kombinieren durchs Mittelfeld war auch dort öfters ein Problem. Hohe Passquoten hatten man dennoch, da es längere Ballzirkulationen in der Abwehr und über Weigl gab.
Ich habe daher auch den Eindruck, dass die niedrigen Passquoten in erster Linie durch ein aggressiveres Passspiel der einzelnen Spieler entstanden ist.
Dies schlägt sich zum Beispiel auch in der Passquote von Weigl nieder. Dieser hatte gegen Leipzig eine für ihn unterirdische Passquote von 65 %.
Meiner Meinung nach gab es in den Spielen auch häufiger sichere Passoptionen. Aber die Spieler haben dennoch den Risikopass nach vorne gespielt.
Ich denke, bei der aktuellen Taktik machen die hochstehenden 8/10 Zehner auch mehr Sinn. Dadurch haben wir nach langen Pässen bessere Chancen auf zweite Bälle und beispielweise ist Dembele anschließend häufiger in guter Position für seine Dribblings.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mba123 am 06.02.2017 um 09:42 Uhr bearbeitet
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