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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#11141
20.08.2025 - 19:56 Uhr
Zitat von Killertut
Laut Berger von gestern haben wir einen Finanzspielraum von ca. 30Mio € noch für dieses Transferfenster.

Allerdings wäre zu beachten:
Von den 30Mio müssen auch Leihgebühren, Gehälter, Provision für Spieler und Berater und natürlich die Transfergebühr finanziert werden.

Sagt mir, dass man so max 15-20Mio für einen Transfer ausgeben könnte und deswegen Leihen so im Fokus sind.


Ja der Berger. Haut er immer die Top Infos raus, die ihm Ricken, Watzke und Kehl beim Mittagessen so zustecken.
Oder erfindet er das etwa? Man weiß es nicht.
BVB - Finanzen |#11142
20.08.2025 - 19:59 Uhr
Zitat von ForzaBorussia
Zitat von Killertut

Laut Berger von gestern haben wir einen Finanzspielraum von ca. 30Mio € noch für dieses Transferfenster.

Allerdings wäre zu beachten:
Von den 30Mio müssen auch Leihgebühren, Gehälter, Provision für Spieler und Berater und natürlich die Transfergebühr finanziert werden.

Sagt mir, dass man so max 15-20Mio für einen Transfer ausgeben könnte und deswegen Leihen so im Fokus sind.


Ja der Berger. Haut er immer die Top Infos raus, die ihm Ricken, Watzke und Kehl beim Mittagessen so zustecken.
Oder erfindet er das etwa? Man weiß es nicht.


Meinst du also es werden am Ende deutlich mehr Investitionen sein? Warum muss man dann anscheinend um noch mehr in paar Millionen zu sparen die Spieler erst nach saisonbeginn holen? Und warum versucht man es offensichtlich überall mit Bilanztricks wie Leihe plus Kaufpflicht?

•     •     •

Chapi
Reus--------------Ricken
Sammer---Zorc
Kehl
Dedé---Kohler---Hummels---Pische
Weidenfeller
BVB - Finanzen |#11143
22.08.2025 - 11:40 Uhr
Quelle: www.spox.com
"Da gibt es nicht so viele Vereine, die da mitbieten können". Gerade in der englischen Premier League sei die "Balance" zwischen Einnahmen und Ausgaben "eklatant negativ", so Eberl, "weil sie es sich einfach leisten können, aufgrund der TV-Einnahmen."
Kann mir die Argumentation irgendwer erklären?

Wenn ich es mir auf Grund der TV-Einnahmen leisten kann, dann kann doch das Einnahmen/Ausgabenverhältnis gar nicht so in der Schieflage sein? Ist das einfach nur rumgelabber um sich in Opferposition zu bringen oder versteh ich das Argument nicht?
BVB - Finanzen |#11144
22.08.2025 - 11:42 Uhr
Zitat von barcaberlin
Quelle: www.spox.com
"Da gibt es nicht so viele Vereine, die da mitbieten können". Gerade in der englischen Premier League sei die "Balance" zwischen Einnahmen und Ausgaben "eklatant negativ", so Eberl, "weil sie es sich einfach leisten können, aufgrund der TV-Einnahmen."
Kann mir die Argumentation irgendwer erklären?

Wenn ich es mir auf Grund der TV-Einnahmen leisten kann, dann kann doch das Einnahmen/Ausgabenverhältnis gar nicht so in der Schieflage sein? Ist das einfach nur rumgelabber um sich in Opferposition zu bringen oder versteh ich das Argument nicht?


Transfer Bilanz.
BVB - Finanzen |#11145
22.08.2025 - 12:23 Uhr
Zitat von Van_Ray
Zitat von Since1986

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Killertut

Laut Berger von gestern haben wir einen Finanzspielraum von ca. 30Mio € noch für dieses Transferfenster.

Allerdings wäre zu beachten:
Von den 30Mio müssen auch Leihgebühren, Gehälter, Provision für Spieler und Berater und natürlich die Transfergebühr finanziert werden.

Sagt mir, dass man so max 15-20Mio für einen Transfer ausgeben könnte und deswegen Leihen so im Fokus sind.


Ja der Berger. Haut er immer die Top Infos raus, die ihm Ricken, Watzke und Kehl beim Mittagessen so zustecken.
Oder erfindet er das etwa? Man weiß es nicht.


Meinst du also es werden am Ende deutlich mehr Investitionen sein? Warum muss man dann anscheinend um noch mehr in paar Millionen zu sparen die Spieler erst nach saisonbeginn holen? Und warum versucht man es offensichtlich überall mit Bilanztricks wie Leihe plus Kaufpflicht?


Weil man ein börsennotierter Verein ist und wie jedes andere börsennotierte Unternehmen auch eine gewisse Bilanzkontinuität anstrebt. Kein Investor hat Bock darauf, dass man riesige Schwankungen in den einzelnen Geschäftsjahren hat was Umsatz oder Gewinn angeht. Deswegen verschiebt man zum Beispiel einen Transfer von Gittens um ein paar Tage, wenn das Finanzergebnis in Phase 1 passt in Phase 2 um dann entsprechenden Spielraum zu haben. Das macht im übrigen jeder andere Verein auch so.

Und im übrigen sind die Infos - gerade zur wirtschaftlichen Situation - von Berger meistens sehr dürftig. Keine Ahnung, was der sich da immer zusammenreimt, aber von der wirtschaftlichen Situation allgemein scheint der nicht viel Verständnis zu haben. Vor zwei Jahren schrieb er noch der BVB hätte 8 Mio. Transferetat für einen Stürmer und zwei Tage später kam dann Füllkrug für 15 Mio. Irgendwie leicht mehr als diese postulierten 8 Mio. Glaubst du dem erzählt einer "hey Patrick, so 30 Mio., mehr können wir nicht ausgeben". Der reimt sich das aufgrund der Transferbilanz oder woran auch immer zusammen. Aber ich denke nicht, dass der in der Lage ist eine Cash-Flow-Rechnung zu lesen oder dass der weiß, was Abschreibungen sind. Auf solche Angaben würde ich per se mal gar nichts geben. Der BVB steht wirtschaftlich gut da, wenn der richtige Spieler zur Verfügung steht, dann kann man sicherlich auch 40 Mio. ausgeben. Aber da muss man halt überzeugt sein.


Natürlich wird er, und die meisten seiner Zunft, das nicht können. Er ist ja nichtmal „richtiger“ Journalist (im Sinne eines Studium in Journalismus) sondern hat Sportjournalistik an einer privaten Hochschule belegt. Und danach bei der Bild gearbeitet. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Ansonsten weiß niemand wie hoch das Budget ist, außer Watzke, Treß, Cramer, Ricken oder Kehl stecken einem die Info zu, was nicht passieren wird. Also sind das allerhöchstens Annahmen und persönliche Einschätzungen die als Tatsache verkauft und von vielen geglaubt werden.
BVB - Finanzen |#11146
22.08.2025 - 15:45 Uhr
Meiner Ansicht nach kann Borussia Dortmund jedes Jahr (Transfereinnahmen exklusiv), ohne Neuaufnahmen von Schulden und gleichzeitiger Schuldentilgung in etwa 30-50 Millionen Euro investieren, abhängig vom sportlichen Erfolg (Cl-Teilnahme als Bedingung) und Entwicklungen der Sponsoringeinnahmen. Zu den Investitionen gehören jedoch nicht nur die Spielerkäufe, sondern auch Renovierungen, Sachanlagen…
Der Ebitda müsste um ca. 20 Millionen gestiegen sein zu 23/24 (Transferbereinigt), welches vermutlich auf die Klub-WM zurückzuführen ist (Cl-Finale evtl. ähnliche Einnahmen wie neuer Cl-Modus Viertelfinale).(1,2,4)
Um die Quote der Abschreibungen konstant bei ca. 100 Millionen Euro zu halten, sollte Dortmund auch ca.100 Millionen Euro netto investieren, welches in den letzten Jahren der Fall gewesen ist (siehe Cashflow Rechnung). Dafür benötigt man jedoch Transfereinnahmen, da sonst nur Investitionen in Höhe von 40-60 Millionen Euro möglich wären.(3,4)
Mit Blick auf den Cashflow erkennt man eine Steigerung des Kontostandes um 16 Millionen Euro auf 20 Millionen Euro.(3)
Interessant ist tatsächlich, wie des Öfteren von einem User angesprochen, der Blick auf die Schulden und Forderungen. Borussia Dortmund hat ca. 290 Millionen Euro zu zahlende Verbindlichkeiten (aus Transfers, Finanzen) bei ca. 180 Millionen Euro Forderungen v.a. aus Lieferung und Leistung. Demensprechend sind noch 110 Millionen Euro (in den kommenden Jahren) durch Abzahlung über laufende/kommende Kredite, Verringerung der Investitionen, Transferüberschüsse oder Wachstum zu tilgen.(5,6)
Dortmund kann Spieler verpflichten, ohne Gehaltsbudget freizumachen, was jedoch auf ein geringeres EBITDA in den kommenden Jahren hinauslaufen, geringere Investitionen ermöglichen (exklusive Transfers) und die Abschreibungen verringern würde.
Stand jetzt hat Dortmund anscheinend dieses Jahr (wann welche Zu,- Abgänge in der Bilanz verzeichnet wurden/werden weiß ich nicht) ca. 60 Millionen Euro in Spieler investiert sowie 10-15 Millionen Euro in Sachanlagen. Aufgrund von Spielerverkäufen, einem hohem Ebitda (exklusive Transfers) und einem Kontostand von 20 Millionen Euro kann Dortmund meiner Ansicht nach im Extremfall noch ca. 80 Millionen Euro investieren, welches natürlich nicht passieren wird, mit Blick auf die Verbindlichkeiten, Wintertransferfenster und der Liquiditätssicherung.
Ich vermute Dortmund wird noch 50-70 Millionen Euro investieren, um die Abschreibung auf ähnlich konstantem Level zu halten, bei keinen großen Abgängen (über 30 Millionen Euro). Inbegriffen ist auch das Wintertransferfenster. Vermutlich werden diesen Sommer noch 40-50 Millionen Euro investiert, unter Berücksichtigung von Gehaltsbudget, und 20 Millionen Euro freigehalten für eventuelle Korrekturen im Winter.

1 Bilanzpressekonferenz, Kennzahlen im Überblick, Dortmund, 15.08.2025
2 Bilanzpressekonferenz, Konzernumsatzerlöse, Dortmund, 15.08.2025
3 Bilanzpressekonferenz, Konzernkapitalflussrechnung, Dortmund, 15.08.2025
4 Bilanzpressekonferenz, Konzerngesamtergebnissrechnung, Dortmund, 15.08.2025
5 Bilanzpressekonferenz, Konzernbilanz Aktiva, Dortmund, 15.08.2025
6 Bilanzpressekonferenz, Konzernbilanz Passiva, Dortmund, 15.08.2025
BVB - Finanzen |#11147
26.09.2025 - 18:53 Uhr
Der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund (BVB) rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2025/26 mit weniger Umsatz und Gewinn. Auch ein Verlust wird nicht ausgeschlossen. So rechnet das Management mit einem Jahresergebnis in der Spanne von minus 5 bis plus 5 Millionen Euro, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Freitag in Dortmund mitteilte. Im vorhergehenden Geschäftsjahr 2024/25 wurde hier noch ein Gewinn von 6,5 Millionen Euro erzielt.
BVB - Finanzen |#11148
27.09.2025 - 13:33 Uhr
Unterm Strich ein solider Bericht und ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr. Es zeigt sich, dass BVB wirtschaftlich gut aufgestellt ist und sowohl die Chancen als auch Risiken im sportlichen Erfolg liegen da man durch die geschlossenen Verträge viel Einnahmensicherheit hat trotz der zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit.

Nachstehend für mich einige highlights:

- Ein erneuter Umsatzrekord von +3,32%. Getrieben u.a. durch neue CL-Einnahmen (Gruppenphase + Viertelfinale), Club-WM und den Gittenstransfer. Für einen erneuten Umsatzrekord werden 40-80 Mio mehr als geplant benötigt. Kann jeder mal selber nachfühlen in wie weit das realistisch ist. Durch ein CL-Viertelfinale, zusätzliche Heimspiele im DFB-Pokal sowie mögliche Transfers sehe ich da aber schon die Möglichkeit.
- EBIT/Jahresergebnis: Zwar im negativen Bereich, aus meiner Sixht aber vor allem bedingt durch Abschreibungen auf Transfers geprägt. Der operative Cashflow ist positiv, sprich: es bleibt real etwas hängen. Das passt auch zum Kurswechsel, wieder stärker auf Talente zu setzen, anstatt gestandene Spieler vergleichsweise „günstig“ zu holen. Höhere Ablösen, höhere Abschreibungen, niedrigere bilanzielle Gewinne, höherer Cashflow.
- Kleine Anmerkung zum aktuellen Geschäftsjahr und Zusatz-Einnahmen aus der Club WM: Rund 11 Mio. EUR (13 Mio. USD) sind bereits enthalten.
- Sponsoring, TV-Gelder & Risikomanagement: Wie oben geschrieben ist die Vertragslage stabil durch die planbaren Einnahmen, wobei der Bericht klar auf die geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten verweist. Interessant für mich (und sinnvoll) sich so auf das sportliche Abschneiden zu fokussieren.
- Kleiner Exkurs zu den Einnahmequellen. Der Vergleich Buli vs. CL: 84 Mio. EUR Einnahmen in der Bundesliga vs. 86 Mio. EUR aus der Champions League sind der Wahnsinn und das war mir so gar nicht bewusst. Mit anderen Worten: Wie haben doppelt so viel Geld wie ein normaler Bundesligist durch die Wettbewerbseinnahmen. Dazu noch die Anmerkung, dass Spielertransfers, gerade aus Richtung Premier League, damit ebenfalls ein signifikanter Faktor sind. Stuttgart hat diese Saison quasi „CL-Einnahmen“ durch Woltemade.
- Dann noch fürs Gefühl, die Dividende wird in gleicher höhe ausgeschüttet und beträgt 6,6 Mio. EUR.

Gerade mit hinblick auf die vorhanden Informationen und die sehr soliden Zahlen finde ich es sehr schade, dass die Mär von „Dortmund hat kein Geld und muss überschüsse erzielen“ im Forum noch immer getrieben wird.
BVB - Finanzen |#11149
27.09.2025 - 14:05 Uhr
Zitat von Econball

Ein erneuter Umsatzrekord von +3,32%. Getrieben u.a. durch neue CL-Einnahmen (Gruppenphase + Viertelfinale), Club-WM und den Gittenstransfer. Für einen erneuten Umsatzrekord werden 40-80 Mio mehr als geplant benötigt. Kann jeder mal selber nachfühlen in wie weit das realistisch ist. Durch ein CL-Viertelfinale, zusätzliche Heimspiele im DFB-Pokal sowie mögliche Transfers sehe ich da aber schon die Möglichkeit.


Transfereinnahmen zählen nicht zur Umsatzermittlung, sondern lediglich zur Konzerngesamtleistung.

Zitat von Econball

Kleiner Exkurs zu den Einnahmequellen. Der Vergleich Buli vs. CL: 84 Mio. EUR Einnahmen in der Bundesliga vs. 86 Mio. EUR aus der Champions League sind der Wahnsinn und das war mir so gar nicht bewusst. Mit anderen Worten: Wie haben doppelt so viel Geld wie ein normaler Bundesligist durch die Wettbewerbseinnahmen.


Da steckt ein Denkfehler deinerseits drin: ein "normaler" Bundesligist generiert extrem viel geringere BL-Einnahmen als der BVB.

Zitat von Econball

Dazu noch die Anmerkung, dass Spielertransfers, gerade aus Richtung Premier League, damit ebenfalls ein signifikanter Faktor sind. Stuttgart hat diese Saison quasi „CL-Einnahmen“ durch Woltemade.


Auch hier: Teams wie der VfB generieren nur einen Bruchteil dieser Summe bei CL-Teilnahme, siehe deren letzte Saison. Es sind eher 2 CL-Saisons als nur eine, was den Effekt nur noch erheblicher ausfallen lässt.

Zitat von Econball

Dann noch fürs Gefühl, die Dividende wird in gleicher höhe ausgeschüttet und beträgt 6,6 Mio. EUR.


Hierfür benötigt man allerdings wieder erhebliche Sondereffekte - landet man bei ~ 0 € Überschuss, wird es keine bzw. nur maginale Dividende geben. Insgesamt halte ich eine Planung, die auf ~ 5 MEUR € Gewinn/Verlust hinausläuft, für goldrichtig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mairon am 27.09.2025 um 14:08 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#11150
27.09.2025 - 14:35 Uhr
Zitat von Econball
Unterm Strich ein solider Bericht und ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr. Es zeigt sich, dass BVB wirtschaftlich gut aufgestellt ist und sowohl die Chancen als auch Risiken im sportlichen Erfolg liegen da man durch die geschlossenen Verträge viel Einnahmensicherheit hat trotz der zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit.

Nachstehend für mich einige highlights:

- Ein erneuter Umsatzrekord von +3,32%. Getrieben u.a. durch neue CL-Einnahmen (Gruppenphase + Viertelfinale), Club-WM und den Gittenstransfer. Für einen erneuten Umsatzrekord werden 40-80 Mio mehr als geplant benötigt. Kann jeder mal selber nachfühlen in wie weit das realistisch ist. Durch ein CL-Viertelfinale, zusätzliche Heimspiele im DFB-Pokal sowie mögliche Transfers sehe ich da aber schon die Möglichkeit.
- EBIT/Jahresergebnis: Zwar im negativen Bereich, aus meiner Sixht aber vor allem bedingt durch Abschreibungen auf Transfers geprägt. Der operative Cashflow ist positiv, sprich: es bleibt real etwas hängen. Das passt auch zum Kurswechsel, wieder stärker auf Talente zu setzen, anstatt gestandene Spieler vergleichsweise „günstig“ zu holen. Höhere Ablösen, höhere Abschreibungen, niedrigere bilanzielle Gewinne, höherer Cashflow.
- Kleine Anmerkung zum aktuellen Geschäftsjahr und Zusatz-Einnahmen aus der Club WM: Rund 11 Mio. EUR (13 Mio. USD) sind bereits enthalten.
- Sponsoring, TV-Gelder & Risikomanagement: Wie oben geschrieben ist die Vertragslage stabil durch die planbaren Einnahmen, wobei der Bericht klar auf die geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten verweist. Interessant für mich (und sinnvoll) sich so auf das sportliche Abschneiden zu fokussieren.
- Kleiner Exkurs zu den Einnahmequellen. Der Vergleich Buli vs. CL: 84 Mio. EUR Einnahmen in der Bundesliga vs. 86 Mio. EUR aus der Champions League sind der Wahnsinn und das war mir so gar nicht bewusst. Mit anderen Worten: Wie haben doppelt so viel Geld wie ein normaler Bundesligist durch die Wettbewerbseinnahmen. Dazu noch die Anmerkung, dass Spielertransfers, gerade aus Richtung Premier League, damit ebenfalls ein signifikanter Faktor sind. Stuttgart hat diese Saison quasi „CL-Einnahmen“ durch Woltemade.
- Dann noch fürs Gefühl, die Dividende wird in gleicher höhe ausgeschüttet und beträgt 6,6 Mio. EUR.

Gerade mit hinblick auf die vorhanden Informationen und die sehr soliden Zahlen finde ich es sehr schade, dass die Mär von „Dortmund hat kein Geld und muss überschüsse erzielen“ im Forum noch immer getrieben wird.


Ich fand die Zahlen ziemlich enttäuschend.
Man hat CL und die Club-WM gespielt und trotzdem ...
Ergebnis pro Aktie genauso hoch wie die Dividende.
Und der Ausblick (konservativ berechnet oder nicht) ist auch alles andere als super.
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