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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#10001
16.02.2024 - 13:04 Uhr
Zitat von Domsi

Zitat von MAB09

Kann mir jemand erklären warum die Spielergehälter schon wieder gestiegen sind?
Warum sinkt der Marktwert, die Kaderqualität man zahlt aber vergleichbare Gehälter wie Arsenal, regt sich über die zahlungsstarken Premierleague Clubs auf und tut überwiegend so als wird schon alles wieder gut werden?

Warum habe ich bei 184 Millionen an Ausgaben dort, so viel schiss vor dem Duell mit PSV?
Warum ist unser Finanzthread nicht ständig voll mit Leuten die den Finger in die Wunde legen?
Warum wird da nie in dem Pressekonferenzen nachgefragt. Ich finde öffentlich wird so getan als würden alle anderen Vereine viel mehr Geld ausgeben, aber das stimmt einfach überhaupt nicht.

Mir fehlt da in der Öffentlichkeit eine gute Einordnung, unsere Misswirtschaft wird unter den Teppich gekehrt, dazu wird geschwiegen, warum fragt da niemand nach und bringt das mehr in den Fokus?

Warum ist das Thema Finanzen, gerade bei unserem Hintergrund als BVB, so stiefmütterlich in der Öffentlichkeit?

Auch bei uns Fans, warum werden bei Spielerdiskussionen deren Gehälter kaum berücksichtigt bei der Leistungswahrnehmung, bzw. nur innerhalb des Kosmos BVB nie mit draußen, dabei müsste man doch mal vergleichen was andere Spieler bei anderen Vereinen so verdienen.
Da sieht dann ein Adeyemi noch viel schlechter aus als sowieso.
Warum wird darüber so wenig geredet?


Nachdem Sich die Werte auf die Personalkosten beziehen, haben wir doch anscheinend einen großen Batzen eingespart?
2021/22 lag man da noch bei 231 Mio Euro. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1128812/umfrage/vereine-der-1-fussball-bundesliga-personalaufwand/#:~:text=Der%20FC%20Bayern%20M%C3%BCnchen%20(Konzern,Millionen%20Euro%20auf%20Rang%20Zwei.)
Demnach sind wir doch auf einem guten Weg?


das meine ich mit BvB Fans reden nicht darüber.
Personalkosten und Spielergehälter sind zwei verschiedene Dinge.
Wenn du in unseren Quartalsbericht reinschauen würdest, wüsstest du, dass man da ungefähr 4 Millionen über dem Wert ist aus dem letzten Jahr.
Ich bezog mich auf dem Artikel auf der Startseite von Tm.de
Da wird nur über die tatsächlichen Spielergehälter geredet nicht über die kompletten Personalkosten.

BVB 183 Millionen Vorjahr: 164 Mio. € (+12 %)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MAB09 am 16.02.2024 um 13:07 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#10002
16.02.2024 - 14:04 Uhr
Zitat von MAB09
Kann mir jemand erklären warum die Spielergehälter schon wieder gestiegen sind?
Warum sinkt der Marktwert, die Kaderqualität man zahlt aber vergleichbare Gehälter wie Arsenal, regt sich über die zahlungsstarken Premierleague Clubs auf und tut überwiegend so als wird schon alles wieder gut werden?

Warum habe ich bei 184 Millionen an Ausgaben dort, so viel schiss vor dem Duell mit PSV?
Warum ist unser Finanzthread nicht ständig voll mit Leuten die den Finger in die Wunde legen?
Warum wird da nie in dem Pressekonferenzen nachgefragt. Ich finde öffentlich wird so getan als würden alle anderen Vereine viel mehr Geld ausgeben, aber das stimmt einfach überhaupt nicht.

Mir fehlt da in der Öffentlichkeit eine gute Einordnung, unsere Misswirtschaft wird unter den Teppich gekehrt, dazu wird geschwiegen, warum fragt da niemand nach und bringt das mehr in den Fokus?

Warum ist das Thema Finanzen, gerade bei unserem Hintergrund als BVB, so stiefmütterlich in der Öffentlichkeit?

Auch bei uns Fans, warum werden bei Spielerdiskussionen deren Gehälter kaum berücksichtigt bei der Leistungswahrnehmung, bzw. nur innerhalb des Kosmos BVB nie mit draußen, dabei müsste man doch mal vergleichen was andere Spieler bei anderen Vereinen so verdienen.
Da sieht dann ein Adeyemi noch viel schlechter aus als sowieso.
Warum wird darüber so wenig geredet?


Weil diese Zahlen nur die halbe Wahrheit sind.
Zu einem Spieler die man abgeben wollte es aber noch nicht konnte.
Dann mögliche Vertragsverlängerungen.
Ich gehe davon aus das Handgelder auch in dieser Sparte drinnen stehen oder? Kobel, Gittens, die Neuzugänge usw werden einiges gekostet haben.

Gegebenfalls wird noch das Thema Verletzungen eine Rolle spielen. Wie viel hat die Krankenkasse übernommen ? Letzte Saison Meunier, Gittens, Dahoud, Morey, Haller usw. Dort sind auch schnell viele Mio Einsparungen drinnen.

Am ende des Tages kann man konkret gar nicht so viel dazu fragen weil man keine Antworten bekommen wird.

Gleichzeitig wird man die Kosten auch an den Umsatz koppeln. Ich bin kein Experte drinnen, aber bei Adeyemi z.b. den du angesprochen hast wissen wir nicht wie viel Geld er von uns bekommen hat. Wie viel ist Fix, wie viel Prämie? Wie viel zahlte die Krankenkasse?

Stand jetzt verlassen und mit Meunier, Wolf, Morey, Reus und Hummels ca 30mio + X an Gehältern, ohne das ich weiß ob das fix kosten sind oder noch Prämien abhängig
BVB - Finanzen |#10003
16.02.2024 - 14:44 Uhr
Zitat von MAB09

Zitat von Domsi

Zitat von MAB09

Kann mir jemand erklären warum die Spielergehälter schon wieder gestiegen sind?
Warum sinkt der Marktwert, die Kaderqualität man zahlt aber vergleichbare Gehälter wie Arsenal, regt sich über die zahlungsstarken Premierleague Clubs auf und tut überwiegend so als wird schon alles wieder gut werden?

Warum habe ich bei 184 Millionen an Ausgaben dort, so viel schiss vor dem Duell mit PSV?
Warum ist unser Finanzthread nicht ständig voll mit Leuten die den Finger in die Wunde legen?
Warum wird da nie in dem Pressekonferenzen nachgefragt. Ich finde öffentlich wird so getan als würden alle anderen Vereine viel mehr Geld ausgeben, aber das stimmt einfach überhaupt nicht.

Mir fehlt da in der Öffentlichkeit eine gute Einordnung, unsere Misswirtschaft wird unter den Teppich gekehrt, dazu wird geschwiegen, warum fragt da niemand nach und bringt das mehr in den Fokus?

Warum ist das Thema Finanzen, gerade bei unserem Hintergrund als BVB, so stiefmütterlich in der Öffentlichkeit?

Auch bei uns Fans, warum werden bei Spielerdiskussionen deren Gehälter kaum berücksichtigt bei der Leistungswahrnehmung, bzw. nur innerhalb des Kosmos BVB nie mit draußen, dabei müsste man doch mal vergleichen was andere Spieler bei anderen Vereinen so verdienen.
Da sieht dann ein Adeyemi noch viel schlechter aus als sowieso.
Warum wird darüber so wenig geredet?


Nachdem Sich die Werte auf die Personalkosten beziehen, haben wir doch anscheinend einen großen Batzen eingespart?
2021/22 lag man da noch bei 231 Mio Euro. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1128812/umfrage/vereine-der-1-fussball-bundesliga-personalaufwand/#:~:text=Der%20FC%20Bayern%20M%C3%BCnchen%20(Konzern,Millionen%20Euro%20auf%20Rang%20Zwei.)
Demnach sind wir doch auf einem guten Weg?


das meine ich mit BvB Fans reden nicht darüber.
Personalkosten und Spielergehälter sind zwei verschiedene Dinge.
Wenn du in unseren Quartalsbericht reinschauen würdest, wüsstest du, dass man da ungefähr 4 Millionen über dem Wert ist aus dem letzten Jahr.
Ich bezog mich auf dem Artikel auf der Startseite von Tm.de
Da wird nur über die tatsächlichen Spielergehälter geredet nicht über die kompletten Personalkosten.

BVB 183 Millionen Vorjahr: 164 Mio. € (+12 %)


Ne, war ein Fehler meinerseits.
Hab auch die Infos aus der Startseite gelesen und in den Kommentaren beim überfliegen Personaletat aufgeschnappt.
Hier wurde aber auf den Kicker verwiesen und dieser arbeitet mit höheren Zahlen, wie ich eben herausgefunden habe.
Da stehen wir bei 236 Mio.

War schon verwundert, dass wir so massiv besser dastehen...

Warum wir in den Personalkosten gestiegen sind kann ich sogar relativ gut nachvollziehen. Das ergibt alleine der Blick auf die Kaderveränderungen im Sommer.

Da hat man Guerreiro, Bellingham, Dahoud, Modeste und Schulz als relevante Blöcke verloren, gleichzeitig aber auch mit Bensebaini, Sabitzer, Nmecha und Füllkrug äquivalente bzw sogar teurere Posten dazugeholt.

Zusätzlich dann die Verlängerungen von Kobel, Brandt, Gittens und Moukoko zu höheren Bezügen.

Can denke ich wird man zu ähnlichen Bezügen verlängert haben.

Reus und Hummels hatten ja bereits das letzte Mal reduzierter Verträge.

Unser "Problem" ist halt, dass wir zu viel Buli Durchschnitt direkt mit "fetten" Verträgen ausstatten.
Wolf, Özcan, Bensebaini, Füllkrug verdienen hier alle sofort deutlich mehr, wie sie woanders in der Liga bekommen würden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Domsi am 16.02.2024 um 14:48 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#10004
16.02.2024 - 14:52 Uhr
Zitat von Cloud1988
Zitat von MAB09

Kann mir jemand erklären warum die Spielergehälter schon wieder gestiegen sind?
Warum sinkt der Marktwert, die Kaderqualität man zahlt aber vergleichbare Gehälter wie Arsenal, regt sich über die zahlungsstarken Premierleague Clubs auf und tut überwiegend so als wird schon alles wieder gut werden?

Warum habe ich bei 184 Millionen an Ausgaben dort, so viel schiss vor dem Duell mit PSV?
Warum ist unser Finanzthread nicht ständig voll mit Leuten die den Finger in die Wunde legen?
Warum wird da nie in dem Pressekonferenzen nachgefragt. Ich finde öffentlich wird so getan als würden alle anderen Vereine viel mehr Geld ausgeben, aber das stimmt einfach überhaupt nicht.

Mir fehlt da in der Öffentlichkeit eine gute Einordnung, unsere Misswirtschaft wird unter den Teppich gekehrt, dazu wird geschwiegen, warum fragt da niemand nach und bringt das mehr in den Fokus?

Warum ist das Thema Finanzen, gerade bei unserem Hintergrund als BVB, so stiefmütterlich in der Öffentlichkeit?

Auch bei uns Fans, warum werden bei Spielerdiskussionen deren Gehälter kaum berücksichtigt bei der Leistungswahrnehmung, bzw. nur innerhalb des Kosmos BVB nie mit draußen, dabei müsste man doch mal vergleichen was andere Spieler bei anderen Vereinen so verdienen.
Da sieht dann ein Adeyemi noch viel schlechter aus als sowieso.
Warum wird darüber so wenig geredet?


Weil diese Zahlen nur die halbe Wahrheit sind.
Zu einem Spieler die man abgeben wollte es aber noch nicht konnte.
Dann mögliche Vertragsverlängerungen.
Ich gehe davon aus das Handgelder auch in dieser Sparte drinnen stehen oder? Kobel, Gittens, die Neuzugänge usw werden einiges gekostet haben.

Gegebenfalls wird noch das Thema Verletzungen eine Rolle spielen. Wie viel hat die Krankenkasse übernommen ? Letzte Saison Meunier, Gittens, Dahoud, Morey, Haller usw. Dort sind auch schnell viele Mio Einsparungen drinnen.

Am ende des Tages kann man konkret gar nicht so viel dazu fragen weil man keine Antworten bekommen wird.

Gleichzeitig wird man die Kosten auch an den Umsatz koppeln. Ich bin kein Experte drinnen, aber bei Adeyemi z.b. den du angesprochen hast wissen wir nicht wie viel Geld er von uns bekommen hat. Wie viel ist Fix, wie viel Prämie? Wie viel zahlte die Krankenkasse?

Stand jetzt verlassen und mit Meunier, Wolf, Morey, Reus und Hummels ca 30mio + X an Gehältern, ohne das ich weiß ob das fix kosten sind oder noch Prämien abhängig



Wie meinst du wird man die Kosten an den Umsatz koppeln, Corona hat doch eindeutig gezeigt, dass wir komplett im ***** sind, wenn der Umsatz einbricht. Da war überhaupt garnichts gekoppelt.
Deswegen hat uns Corona auch so hart getroffen, weil wir so risikofreudig Gehälter gezahlt haben.

Und deine Argumentation für Einsparungen sind dann die Krankenkassen, die Gehälter letzte Saison übernommen haben?
Oder wie soll ich das verstehen?
Das wir froh sein können wegen der Krankenkassen statt bei 265 Millionen Personalkosten nur bei 234 Millionen gelandet zu sein?
Und es deswegen ok ist, wenn man diese Saison bei 255 Millionen landet?
Ich meine selbst wenn die Zahlen nur so halbgar sein sollten, müsste man sich doch wirklich mal fragen, wie wir bei den Gehältern von Spielern näher an Arsenal London und Tottenham sind als an Leipzig.
Von Leverkusen und noch viel mehr Stuttgart gar nicht zu reden.

Und wenn man das dann in deine Krankenkassentheorie mit einbezieht, soll man also froh sein, dass man von einer Misswirtschaft, bei der man vermutlich nur wegen Krankenkassenbeihilfe, weniger gezahlt hat als Arsenal oder Tottenham, jetzt mit Einsparungen knapp unterhalb von denen landet?

In wie weit soll uns das Zuversicht geben, dass beim BVB bei den Finanzen vernünftig gearbeitet wird?
In wie weit soll uns das helfen Ruhe zu bewahren, dass wir einen Tournaround schaffen?
Wenn 10 Millionen Gewinn letzte Saison den Krankenkassen zu verdanken sind. Weil man sonst 20 Miese gemacht hätte.

Jo das beruhigt mich natürlich und ich stelle mir viel weniger die Frage, wie im ***** wir eigentlich sind, wenn wir die Championsleague verpassen.

Die Frage bleibt nämlich oder wird eigentlich noch schlimmer, wenn uns lediglich die Krankenkassen den ***** gerettet haben.

Wie es sein kann, dass diese Kosten in keinem Verhältnis zu dem stehen was wir sportlich national aber noch viel eher auch international erreichen!

Wir waren mal ein Verein, der viel aus seinen Möglichkeiten herausgeholt hat. Mittlerweile stört es niemanden wirklich, dass man zu einem VFL Wolfsburg 2.0 verkommen ist, der Spieler mit Gehältern die wesentlich höher als Marktüblich sind, anlocken muss.
Was ist da los?
Wie kann man das nicht klar als Misswirtschaft benennen?
Warum wird das nicht angesprochen oder diskutiert?
BVB - Finanzen |#10005
16.02.2024 - 16:12 Uhr
Das trifft es auf den Punkt und ich muss auch ganz oft an Wolfsburg denken, bei denen Preis-Leistung meist auch nicht stimmt.

Die sportliche Ausrichtung ist das eine, aber wie man finanziell so unvernünftig handeln kann, ist mir ein absolutes Rätsel. Und damit meine ich nicht bezüglich von Schulden und Bilanzen, sondern den finanziellen Entscheidungen im Kontext der Potenziale.

Das größte Beispiel dafür ist für mich immer Hakimi, auch wenn unsere allgemeine Transferpolitik da noch besser war. Aber Hakimi war uns damals zu teuer. Inter hat dann mit ihm eine Jahrenbelastung von -15 Mio. Euro (also ein Plus) gehabt. Wir holen stattdessen Meunier mit einer Jahresbelastung von 10 Mio. Euro pro Jahr und einem Bruchteil der Leistungsfähigkeit.

Aber Hakimi war uns ZU TEUER. Der Spieler, dessen finanzielle Belastung 25 Mio. Euro für das Jahr günstiger war, war uns zu teuer. Für Sabitzer und Füllkrug haben wir dafür aber wieder die 13 Mio. Euro pro Jahr.

Klar, das ist nicht ganz korrekt gerechnet und auch von den Transfereinnahmen eines Hakimi kann man ja nicht alles reinvestieren, aber die Problematik ist halt sowas von offensichtlich.
BVB - Finanzen |#10006
16.02.2024 - 16:56 Uhr
Aber Sabitzer und Füllkrug wurden bei einem ganz neuen, höherem Preisgefüge, weil späterem Zeitpunkt gekauft. Bitte nicht vergessen

•     •     •

Nichts war früher besser.
Aber es gab Dinge, die waren früher einfach gut.
Und das wären sie auch heute noch. Wenn man die Finger davon gelassen hätte.
© J. Malmsheimer
BVB - Finanzen |#10007
16.02.2024 - 17:07 Uhr
Zitat von MAB09

Wie meinst du wird man die Kosten an den Umsatz koppeln, Corona hat doch eindeutig gezeigt, dass wir komplett im ***** sind, wenn der Umsatz einbricht. Da war überhaupt garnichts gekoppelt.
Deswegen hat uns Corona auch so hart getroffen, weil wir so risikofreudig Gehälter gezahlt haben.

Und deine Argumentation für Einsparungen sind dann die Krankenkassen, die Gehälter letzte Saison übernommen haben?
Oder wie soll ich das verstehen?
Das wir froh sein können wegen der Krankenkassen statt bei 265 Millionen Personalkosten nur bei 234 Millionen gelandet zu sein?
Und es deswegen ok ist, wenn man diese Saison bei 255 Millionen landet?
Ich meine selbst wenn die Zahlen nur so halbgar sein sollten, müsste man sich doch wirklich mal fragen, wie wir bei den Gehältern von Spielern näher an Arsenal London und Tottenham sind als an Leipzig.
Von Leverkusen und noch viel mehr Stuttgart gar nicht zu reden.

Und wenn man das dann in deine Krankenkassentheorie mit einbezieht, soll man also froh sein, dass man von einer Misswirtschaft, bei der man vermutlich nur wegen Krankenkassenbeihilfe, weniger gezahlt hat als Arsenal oder Tottenham, jetzt mit Einsparungen knapp unterhalb von denen landet?

In wie weit soll uns das Zuversicht geben, dass beim BVB bei den Finanzen vernünftig gearbeitet wird?
In wie weit soll uns das helfen Ruhe zu bewahren, dass wir einen Tournaround schaffen?
Wenn 10 Millionen Gewinn letzte Saison den Krankenkassen zu verdanken sind. Weil man sonst 20 Miese gemacht hätte.

Jo das beruhigt mich natürlich und ich stelle mir viel weniger die Frage, wie im ***** wir eigentlich sind, wenn wir die Championsleague verpassen.

Die Frage bleibt nämlich oder wird eigentlich noch schlimmer, wenn uns lediglich die Krankenkassen den ***** gerettet haben.

Wie es sein kann, dass diese Kosten in keinem Verhältnis zu dem stehen was wir sportlich national aber noch viel eher auch international erreichen!

Wir waren mal ein Verein, der viel aus seinen Möglichkeiten herausgeholt hat. Mittlerweile stört es niemanden wirklich, dass man zu einem VFL Wolfsburg 2.0 verkommen ist, der Spieler mit Gehältern die wesentlich höher als Marktüblich sind, anlocken muss.
Was ist da los?
Wie kann man das nicht klar als Misswirtschaft benennen?
Warum wird das nicht angesprochen oder diskutiert?


Das sind eine Menge Fragen, denen ich gerne eine entgegen stellen würde:

Was malst du dir denn aus, wie es besser und sinnvoller laufen könnte?

Ist eben auch ein Stück weit logisch, dass man, wenn große Teile des Umsatzes wegbrechen und man nicht genau weiß wie es weiter geht, einige Dinge nicht mehr dauerhaft bezahlen kann.
Jedes Jahr einfach die Überschüsse in den Sparstrumpf stecken und dann den Anschluss verlieren führt dann sicher zu ähnlichen Fragen auf der Ebene von 'Na warum investiert man denn nicht? Wo geht das ganze Geld hin? Warum wird das nicht angesprochen oder diskutiert?'

Bricht dir dein Job weg und du hast keine Möglichkeit in der selben Geschwindigkeit deine Ausgaben zu senken, hast du eben erstmal ein Problem. Trotzdem nutz man das Geld, das man verdient um Dinge zu bezahlen, die einen Mehrwert schaffen (sollen).

Marktüblich wäre es vermutlich auch, dass dir deine guten Spieler nach der erfolgreichen Saison mit mehr Gehalt weggekauft werden.
Warum soll ein neuer Spieler hier für ein Drittel dessen spielen, was die anderen bekommen.

Stimmt die Leistung dann nich, hat man ein Problem.
Kündigen in einem Unternehmen alle Mitarbeiter hat man auch ein Problem.

Und jetzt?
Dann lieber gar nicht erst anfangen zu investieren, weil es ja nach hinten gehen kann.
Da kann man sich natürlich auch gleich hinsetzen und nichts machen, wenn Scheitern eine Option von 'etwas unternehmen' ist.

(edit: paar Tippfehler)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zoenr am 16.02.2024 um 17:10 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#10008
16.02.2024 - 17:20 Uhr
Zitat von Deard
Das trifft es auf den Punkt und ich muss auch ganz oft an Wolfsburg denken, bei denen Preis-Leistung meist auch nicht stimmt.

Die sportliche Ausrichtung ist das eine, aber wie man finanziell so unvernünftig handeln kann, ist mir ein absolutes Rätsel. Und damit meine ich nicht bezüglich von Schulden und Bilanzen, sondern den finanziellen Entscheidungen im Kontext der Potenziale.

Das größte Beispiel dafür ist für mich immer Hakimi, auch wenn unsere allgemeine Transferpolitik da noch besser war. Aber Hakimi war uns damals zu teuer. Inter hat dann mit ihm eine Jahrenbelastung von -15 Mio. Euro (also ein Plus) gehabt. Wir holen stattdessen Meunier mit einer Jahresbelastung von 10 Mio. Euro pro Jahr und einem Bruchteil der Leistungsfähigkeit.

Aber Hakimi war uns ZU TEUER. Der Spieler, dessen finanzielle Belastung 25 Mio. Euro für das Jahr günstiger war, war uns zu teuer. Für Sabitzer und Füllkrug haben wir dafür aber wieder die 13 Mio. Euro pro Jahr.

Klar, das ist nicht ganz korrekt gerechnet und auch von den Transfereinnahmen eines Hakimi kann man ja nicht alles reinvestieren, aber die Problematik ist halt sowas von offensichtlich.


Was hat Hakimi gekostet? Was hatten wir in dem Sommer an Transferbudget zur Verfügung? Wen hätten wir nicht holen können, wenn wir Hakimi geholt hätten? Wieviel Gehalt hat Hakimi bei Inter bekommen, wieviel war das in Italien netto, wieviel Gehalt hätten wir zahlen müssen, damit Hakimi das gleiche netto wie im Italien gehabt hätte? Hätte Inter uns überboten beim Gehalt wenn wir gleichgezogen hätten? Hätten wir Hakimi freudestrahlend nach einer Saison an Paris verkauft mit einem Gewinn von 50%? Fragen über Fragen und mir würden noch viel mehr einfallen....
BVB - Finanzen |#10009
16.02.2024 - 17:36 Uhr
Die Fragen bringen dich auch nicht weiter.

Hätte man Hakimi geholt egal zu welchem Gehalt stünde man heute deutlich besser da. Natürlich wäre er vielleicht ein oder zwei Jahre später zu einem WK Klub gewechselt. Gute Spieler betrachten Dortmund nicht als Endstation und das ist auch gut und wichtig. Ich habe ambitionierte Spieler viel lieber. Das ist das Schlüsselmoment. Spieler wie Sancho Dembele Hakimi Guerreiro Haaland pp. Nicht Spieler wie Sabitzer Füllkrug Modeste Meunier Schulz Bensebaini.
BVB - Finanzen |#10010
16.02.2024 - 17:40 Uhr
Zitat von Zock2887
Die Fragen bringen dich auch nicht weiter.

Hätte man Hakimi geholt egal zu welchem Gehalt stünde man heute deutlich besser da. Natürlich wäre er vielleicht ein oder zwei Jahre später zu einem WK Klub gewechselt. Gute Spieler betrachten Dortmund nicht als Endstation und das ist auch gut und wichtig. Ich habe ambitionierte Spieler viel lieber. Das ist das Schlüsselmoment. Spieler wie Sancho Dembele Hakimi Guerreiro Haaland pp. Nicht Spieler wie Sabitzer Füllkrug Modeste Meunier Schulz Bensebaini.


Doch, die Fragen muss man beantworten, weil ist mit beachtet werden müssen.

•     •     •

Es macht Spaß, aber es gibt wichtigeres.


10.11.2009 wir verlieren Robert Enke!

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