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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#9861
16.01.2024 - 06:36 Uhr
Zitat von Arekon96
Mich würde mal die Meinung der Finanz-Gurus zu folgender, natürlich stark vereinfachter Rechnung, interessieren:

Folgende Gehälter lassen sich bei TM für die entsprechend Spieler finden:

Reyna 3 Mio
Özcan 4,5 Mio
Wolf 5 Mio
Malen 6 Mio
Reus 7 Mio
Meunier 8 Mio
Morey 2 Mio

Ges.: 35,5 Mio

Ich halte diese Spieler für Wechsel-Kandidaten im Sommer und rechne dem entsprechend damit, dass diese Summe frei wird und wieder in den Kader investiert werden kann. Meines Wissens nach belastet auch ein Schulz dieses Jahr noch das Budget, weil man noch das 5. Vertragsjahr und die Abfindung abbezahlen muss (2+5 = 7 Mio) . Zudem wird wahrscheinlich auch sowas wie das Handgeld für Meunier jährlich abgeschrieben, was weitere 2-2,5 Mio Ersparnis wären. Aber das Geld lasse ich jetzt mal aus der Rechnung raus.

Auf der anderen Seite lässt sich ja nachlesen, dass die Ablösen für transferierte Spieler über ihre Vertragslaufzeit abgeschrieben werden. Wenn ein Maatsen also für 40 Mio verpflichtet wird und 6 Mio im Jahr verdient, belastet die Personalie das Budget jährlich mit 14 Mio.

Wenn ich mal exemplarisch von folgenden Transfers ausgehe:

Uzun, 10 Mio Ablöse, 3 Mio Gehalt = Jährlich 5,5 Mio
Fresneda, Leihe, 3 Mio Gehalt = 3 Mio jährlich
Mangala 25 Mio Ablöse + 6 Mio Gehalt = 11 Mio Jährlich
Maatsen 40 Mio Ablöse + 6 Mio Gehalt = 14 Mio jährlich

Ges.: 33,5 Mio

...dann wären die Zugänge budgettechnisch abgedeckt, insofern dieses sich nicht verändert, wovon ich der Einfachheit halber ausgehe. Mir ist bewusst, dass das stark vereinfacht ist, aber stimmt das Prinzip?

Weil wenn ja, stellt sich als nächstes die Frage, in welche Rechnung dann die Transfereinnahmen eingehen. Die wären dann ja quasi "on top" vorhanden.

Wenn ich mal von folgenden Abgängen ausgehe:

Coulibaly: 12 Mio
Özcan: 8 Mio
Reyna: 15 Mio
Malen: 25 Mio

Und dann bei Malen und Özcan noch die Restabschreibung der damals gezahlten Ablösen abziehe:

Özcan: 8-2,5 = 5,5 Mio
Malen: 25-12 Mio = 13 Mio

Dann wären doch insgesamt noch 38,5 Mio Einnahmen generiert, welche wiederum investiert werden könnten, weil die vorherigen Ausgaben bereits durch die gesparten Gehälter im Budget ausgeglichen sind. In diesem Szenario könnte man dann doch wiederum von einem Bakayoko oder Summerville träumen. ZUSÄTZLICH, zu Maatsen und Mangala.

Kommt mir aber völlig unrealistisch vor. Deshalb gerne Korrekturen.


Klingt jetzt nicht komplett falsch… eine kleine Anmerkung… wenn man die Forderungen aus LuL, mit den Verbindlichkeiten aus LuL gegenüberstellt. Dann liegen wir (wenn ich das noch richtig im Kopf habe) bei -40mio… d.h. wir müssen mehr zurückzahlen, als wir bekommen. Deine 38,5mio Transfereinnahmen werden dieses minus ausgleichen.

•     •     •

HR 25/26: I1I3I3I3I3I1I0I3I3I1I1I3I3I1I3I1I3I = 36 P
RR 25/26: I3I3I3I3I3I1I0I3I3I3I3I0I0I3I0I3I3I = 37 P
BVB - Finanzen |#9862
16.01.2024 - 06:51 Uhr
Nach den jüngsten Aussagen von Kehl zu unseren finanziellen Möglichkeiten empfinde ich unsere Situation als ziemlich desillusionierend und frustrierend. Ohne in die Tiefe zu gehen oder Einnahmen/Ausgaben gegen zu rechnen, ist es für mich an sich unbegreiflich, warum man es bei Sancho nicht geschafft hat, eine KaufOPTION auszuhandeln!?

Unabhängig davon, was Manchester mal an uns bezahlt hat, Jadon Marktwert ist absolut im Keller. Nicht umsonst liegt sein Wert hier auf TM nur noch bei 25 Mio. Eine Rückkehr in den United-Kader ist nahezu ausgeschlossen und einen großen Markt wird Sancho nicht haben. Er verschlingt auch für United-Verhältnisse eine Menge im Gehaltsbudget und nach eigenen Aussagen will und wollte Jadon nur zum BVB. Gefühlt wäre das Momentum in den Verhandlungen doch ganz klar auf unserer Seite und unabhängig davon, wie unser Plan-Etat für 2024/25 aussieht, muss ich in dieser Situation doch die bestmögliche OPTION aushandeln, oder sehe ich das falsch? United wird doch nicht der Ansicht sein, 50-60 Millionen für Jadon aufrufen zu können! Er könnte schließlich auch seinen Vertrag aussitzen. Alles sehr seltsam …

Wenn ich mir dann vor Augen führe, dass der BVB der mit Abstand zweitgrößte Verein in Deutschland ist, was die Fanbase und das internationale Interesse angeht, dann zieht mich das schon etwas runter. Wir haben den höchsten Zuschauerschnitt der Welt und haben unsere Umsätze in den letzten 10 Jahren doch mindestens verdoppelt (transferbereinigt). Wir sind an der Börse, sind schuldenfrei und können nicht einen 30-40 Millionen Transfer abbilden, wenn die Chance besteht, einen potentiellen Weltklassespieler zu verpflichten? Wie gesagt, ich rede nur von der Kaufoption, sollte Jadon während der Leihe wieder zu seiner alten Form finden.
BVB - Finanzen |#9863
16.01.2024 - 07:08 Uhr
Zitat von Showen
Kurze Zusammenfassung: Für alle, die genau wie ich ungern Insider-Informationen Glauben schenken, ist der Beitrag nicht lesenswert. Es geht um einen zukünftigen Stadionneubau.

Ich möchte mich eigentlich nicht an Spekulationen beteiligen und weiß, dass etwaige (Insider-)Aussagen hier ungern gesehen werden. Dennoch möchte ich insbesondere einen User hier, der sich umfassend mit der finanziellen Situation des Vereins befasst hat - ich meine insbesondere mit der Aktie - zu Details befragen.

Alles ohne Gewähr, jedoch habe ich mich in meiner rund 10-jährigen Zugehörigkeit hier im Forum selten zu Themen geäußert. Ich muss leider zum Schutz meiner Quellen und den jeweiligen Unternehmen vage bleiben, damit die Aussagen mir nicht auf die Füße fallen.

Es geht um das Thema Stadionneubau.

Vor rund einem Jahr ist aufgrund meiner unternehmerischen Verflechtung im Raum dortmund die Information an mich herangetragen worden, dass der BVB bereits über die letzten Jahre hinweg das Grundstück für einen etwaigen Neubau über ein drittes Unternehmen erworben. Sowohl vom einem Verkäufer eines Teil des Grundstücks, als auch von einem Käufer eines umliegenden Grundstücks zu Spekulationszwecken - und letztlich aus Kreisen der Stadt, welche Verdacht geschöpft hat - wurden mir entsprechende Informationen unabhängig voneinander - denn die Personen kennen sich mWn nicht - bestätigt.

Die Stadt hat sich in Gesprächen in den letzten Jahren angeblich mehrfach gegen einen Neubau gestemmt und durch den Verkauf und der Umstrukturierung des ehemaligen Hösch-Geländes dem BVB einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dies hat sich bei einem weiteren Grundstück schon angedeutet.

Nun wurden die entsprechenden Grundstücke über ein drittes Unternehmen - böse gesagt eine Strohfirma, welche jedoch weder mittelbar, noch unmittelbar dem BVB angehört - frühzeitig erworben, um eines der letzten geeigneten Grundstücke zu sichern. Wie man hört stellt sich beim BVB auf eine rechtliche Auseinandersetzung mit der Stadt ein, da diese keine Kompromissbereitschaft zeigt.

Meinen Quellen zufolge ist der Horizont für den Stadionneubau früher als zuletzt spekuliert. Da mir diese Information jedoch nur von einer Partei offenbart wurde, würde ich diesen Horizont nur ungern genau benennen. Wir reden aber nicht über die immer wieder spekulierten 30-40 Jahre sondern deutlich weniger.

Details zum etwaigen Stadion habe ich überhaupt keine. Eine der Parteien hat durch den guten Draht zum Verein jedoch angeführt, dass das Westfalenstadion in dieser Form durch immer steigende Instandhaltungskosten und ein unterdurchschnittliches Hospitality-Angebot als ,,Hemmschuh“ für die Entwicklung gesehen wird.

—-
Ich möchte noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass ich den Aussagen großen Glauben schenke, weil hier spekulativ schon viel Geld in die Planung des Umfelds eingeflossen ist. Trotzdem weiß ich, dass es Informationen sind, die schwer bis überhaupt nicht verifizierbar sind.

Da ich mich weder mit der Bilanz des BVB in den letzten Jahren befasst habe, noch das Investitionsvolumen für das vollständige Grundstück kenne - nur eine vage Hochrechnung anhand des Verkaufspreises eines Teilstücks - wäre meine Frage an besser informierte Foristen, ob es etwaige Posten in der Bilanz gibt, die dahingehend ins Auge stechen. Ich weiß ebenfalls nicht, ob es ggf. nur schuldrechtliche Verpflichtungen für einen späteren Weiterverkauf gibt, oder das Geld bereits über etwaige Zahlungen geflossen ist. Ich schätze die Kosten des Grundstücks, aufgrund der Lage und der derzeitigen Nutzung im Bebauungsplan - im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich ein - ohne etwaige Provision für den Zwischenkäufer.

Mehr Informationen habe ich derzeit nicht, da sich seit ein paar Monaten nichts mehr getan hat und ich beruflich viel im Ausland unterwegs war. Ich werde entsprechende Informationen, soweit sie Argumente stärken oder Schwächen - oder nur verändern - weiterleiten.


Sorry aber das ganze mutet mehr als unseriös an. Entweder du bindest uns einen Bären auf, oder jemand dir.

Allein der „Verkauf des ehemaligen Hoesch Geländes“ mit dem sie dem BVB angeblich einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Das meist du sicherlich das ehemalige HSP Gelände an der Rheinischen Straße. Das gehörte aber nie der Stadt, sondern immer nur ThyssenKrupp und wurde an einen Privat Investor verkauft.
Falls du die Flächen Westfalenhütte und PhoenixWest und Ost meinst, die werde schon seit 2000 als Wohn- und Gewerbeflächen entwickelt. Die Stadt kann also „keinen Strich durch die Rechnung machen“, zumal Bauvorhaben durch Bebauungspläne rechtlich festgelegt werden.
Außerdem sind größere Grundstückskäufe in Dortmund immer bekannt. Die Stadt ist so gut wie „fertig“ bebaut, wenn Unternehmen Grundstücke kaufen, die groß genug sind ein Stadion mit Infrastruktur wie Parkhäusern etc. zu bauen, wäre das bekannt.

Also wie gesagt sorry, da glaube ich die nicht.

Der BVB musste unlängst einen Kredit aufnehmen, um an der Westtribüne einen Anbau zu errichten und das Trainingsgelände zu kaufen. Derzeit und auf sehr langer Sicht ist da kein Geld übrig für einen Stadionneubau.

Das Grundstück vom Westfalenstadion dürfte übrigens noch der Stadt gehören. Das wurde in den 90ern per Erbpachtvertrag langfristig an den BVB verpachtet.
BVB - Finanzen |#9864
16.01.2024 - 08:40 Uhr
Zitat von ForzaBorussia
Zitat von Showen

Kurze Zusammenfassung: Für alle, die genau wie ich ungern Insider-Informationen Glauben schenken, ist der Beitrag nicht lesenswert. Es geht um einen zukünftigen Stadionneubau.

Ich möchte mich eigentlich nicht an Spekulationen beteiligen und weiß, dass etwaige (Insider-)Aussagen hier ungern gesehen werden. Dennoch möchte ich insbesondere einen User hier, der sich umfassend mit der finanziellen Situation des Vereins befasst hat - ich meine insbesondere mit der Aktie - zu Details befragen.

Alles ohne Gewähr, jedoch habe ich mich in meiner rund 10-jährigen Zugehörigkeit hier im Forum selten zu Themen geäußert. Ich muss leider zum Schutz meiner Quellen und den jeweiligen Unternehmen vage bleiben, damit die Aussagen mir nicht auf die Füße fallen.

Es geht um das Thema Stadionneubau.

Vor rund einem Jahr ist aufgrund meiner unternehmerischen Verflechtung im Raum dortmund die Information an mich herangetragen worden, dass der BVB bereits über die letzten Jahre hinweg das Grundstück für einen etwaigen Neubau über ein drittes Unternehmen erworben. Sowohl vom einem Verkäufer eines Teil des Grundstücks, als auch von einem Käufer eines umliegenden Grundstücks zu Spekulationszwecken - und letztlich aus Kreisen der Stadt, welche Verdacht geschöpft hat - wurden mir entsprechende Informationen unabhängig voneinander - denn die Personen kennen sich mWn nicht - bestätigt.

Die Stadt hat sich in Gesprächen in den letzten Jahren angeblich mehrfach gegen einen Neubau gestemmt und durch den Verkauf und der Umstrukturierung des ehemaligen Hösch-Geländes dem BVB einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dies hat sich bei einem weiteren Grundstück schon angedeutet.

Nun wurden die entsprechenden Grundstücke über ein drittes Unternehmen - böse gesagt eine Strohfirma, welche jedoch weder mittelbar, noch unmittelbar dem BVB angehört - frühzeitig erworben, um eines der letzten geeigneten Grundstücke zu sichern. Wie man hört stellt sich beim BVB auf eine rechtliche Auseinandersetzung mit der Stadt ein, da diese keine Kompromissbereitschaft zeigt.

Meinen Quellen zufolge ist der Horizont für den Stadionneubau früher als zuletzt spekuliert. Da mir diese Information jedoch nur von einer Partei offenbart wurde, würde ich diesen Horizont nur ungern genau benennen. Wir reden aber nicht über die immer wieder spekulierten 30-40 Jahre sondern deutlich weniger.

Details zum etwaigen Stadion habe ich überhaupt keine. Eine der Parteien hat durch den guten Draht zum Verein jedoch angeführt, dass das Westfalenstadion in dieser Form durch immer steigende Instandhaltungskosten und ein unterdurchschnittliches Hospitality-Angebot als ,,Hemmschuh“ für die Entwicklung gesehen wird.

—-
Ich möchte noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass ich den Aussagen großen Glauben schenke, weil hier spekulativ schon viel Geld in die Planung des Umfelds eingeflossen ist. Trotzdem weiß ich, dass es Informationen sind, die schwer bis überhaupt nicht verifizierbar sind.

Da ich mich weder mit der Bilanz des BVB in den letzten Jahren befasst habe, noch das Investitionsvolumen für das vollständige Grundstück kenne - nur eine vage Hochrechnung anhand des Verkaufspreises eines Teilstücks - wäre meine Frage an besser informierte Foristen, ob es etwaige Posten in der Bilanz gibt, die dahingehend ins Auge stechen. Ich weiß ebenfalls nicht, ob es ggf. nur schuldrechtliche Verpflichtungen für einen späteren Weiterverkauf gibt, oder das Geld bereits über etwaige Zahlungen geflossen ist. Ich schätze die Kosten des Grundstücks, aufgrund der Lage und der derzeitigen Nutzung im Bebauungsplan - im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich ein - ohne etwaige Provision für den Zwischenkäufer.

Mehr Informationen habe ich derzeit nicht, da sich seit ein paar Monaten nichts mehr getan hat und ich beruflich viel im Ausland unterwegs war. Ich werde entsprechende Informationen, soweit sie Argumente stärken oder Schwächen - oder nur verändern - weiterleiten.


Sorry aber das ganze mutet mehr als unseriös an. Entweder du bindest uns einen Bären auf, oder jemand dir.

Allein der „Verkauf des ehemaligen Hoesch Geländes“ mit dem sie dem BVB angeblich einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Das meist du sicherlich das ehemalige HSP Gelände an der Rheinischen Straße. Das gehörte aber nie der Stadt, sondern immer nur ThyssenKrupp und wurde an einen Privat Investor verkauft.
Falls du die Flächen Westfalenhütte und PhoenixWest und Ost meinst, die werde schon seit 2000 als Wohn- und Gewerbeflächen entwickelt. Die Stadt kann also „keinen Strich durch die Rechnung machen“, zumal Bauvorhaben durch Bebauungspläne rechtlich festgelegt werden.
Außerdem sind größere Grundstückskäufe in Dortmund immer bekannt. Die Stadt ist so gut wie „fertig“ bebaut, wenn Unternehmen Grundstücke kaufen, die groß genug sind ein Stadion mit Infrastruktur wie Parkhäusern etc. zu bauen, wäre das bekannt.

Also wie gesagt sorry, da glaube ich die nicht.

Der BVB musste unlängst einen Kredit aufnehmen, um an der Westtribüne einen Anbau zu errichten und das Trainingsgelände zu kaufen. Derzeit und auf sehr langer Sicht ist da kein Geld übrig für einen Stadionneubau.

Das Grundstück vom Westfalenstadion dürfte übrigens noch der Stadt gehören. Das wurde in den 90ern per Erbpachtvertrag langfristig an den BVB verpachtet.


Hört sich wirklich alles sehr wage an, aber was deine Fragen angeht, so werden diese ja schon ein Stück weit im Ursprungstext beantwortet.

Bzgl. der Größe des Grundstücks wird mehrfach darauf hingewiesen, dass es sich um mehrere Teilgrundstücke handelt.

Beim Hoesch-Gelände (was immer genau auch gemeint ist) ist die Rede von Verkauf und Umstrukturierung.

Die Stadt kann dahingehend einen Strich durch die Rechnung machen, dass sie für Gelände ohne B-Plan einen B-Plan erlässt, der den Bau eines Stadions unmöglich macht.

Und das wichtigste mMn es ist ja nicht die Rede davon, dass man die Pläne schon in der Schublade hat, sondern nur, dass man sich proaktiv die Möglichkeit gesichert hat auf eines der letzten Grundstücke Zugriff zu haben, auf denen ein Neubau möglich wäre. Es wäre doch fahrlässig, wenn man dies nicht tun würde. Dann würde dies bedeuten, dass ein Neubau, egal wie, aus eigenem Antrieb (unabhängig der Finanzen) einfach nicht möglich wäre.

Der Zeitraum soll nicht 30-40 Jahre betreffen, sondern kürzer sein.
Wer weiß, wann ein großes Turnier in Deutschland wieder stattfinden wird. Wenn man ein paar Jahre den davor den Stadionbau plant und beginnt könnte das z.B. heißen: Baubeginn 2044 nächstes großes Turnier 2050 (!!!). Das wäre ein Horizont von 20 Jahren und deutlich weniger als die genannten 30-40 Jahre.

Wieso sollte das unrealistisch sein?
BVB - Finanzen |#9865
16.01.2024 - 09:23 Uhr
Zitat von nille13
Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Showen

Kurze Zusammenfassung: Für alle, die genau wie ich ungern Insider-Informationen Glauben schenken, ist der Beitrag nicht lesenswert. Es geht um einen zukünftigen Stadionneubau.

Ich möchte mich eigentlich nicht an Spekulationen beteiligen und weiß, dass etwaige (Insider-)Aussagen hier ungern gesehen werden. Dennoch möchte ich insbesondere einen User hier, der sich umfassend mit der finanziellen Situation des Vereins befasst hat - ich meine insbesondere mit der Aktie - zu Details befragen.

Alles ohne Gewähr, jedoch habe ich mich in meiner rund 10-jährigen Zugehörigkeit hier im Forum selten zu Themen geäußert. Ich muss leider zum Schutz meiner Quellen und den jeweiligen Unternehmen vage bleiben, damit die Aussagen mir nicht auf die Füße fallen.

Es geht um das Thema Stadionneubau.

Vor rund einem Jahr ist aufgrund meiner unternehmerischen Verflechtung im Raum dortmund die Information an mich herangetragen worden, dass der BVB bereits über die letzten Jahre hinweg das Grundstück für einen etwaigen Neubau über ein drittes Unternehmen erworben. Sowohl vom einem Verkäufer eines Teil des Grundstücks, als auch von einem Käufer eines umliegenden Grundstücks zu Spekulationszwecken - und letztlich aus Kreisen der Stadt, welche Verdacht geschöpft hat - wurden mir entsprechende Informationen unabhängig voneinander - denn die Personen kennen sich mWn nicht - bestätigt.

Die Stadt hat sich in Gesprächen in den letzten Jahren angeblich mehrfach gegen einen Neubau gestemmt und durch den Verkauf und der Umstrukturierung des ehemaligen Hösch-Geländes dem BVB einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dies hat sich bei einem weiteren Grundstück schon angedeutet.

Nun wurden die entsprechenden Grundstücke über ein drittes Unternehmen - böse gesagt eine Strohfirma, welche jedoch weder mittelbar, noch unmittelbar dem BVB angehört - frühzeitig erworben, um eines der letzten geeigneten Grundstücke zu sichern. Wie man hört stellt sich beim BVB auf eine rechtliche Auseinandersetzung mit der Stadt ein, da diese keine Kompromissbereitschaft zeigt.

Meinen Quellen zufolge ist der Horizont für den Stadionneubau früher als zuletzt spekuliert. Da mir diese Information jedoch nur von einer Partei offenbart wurde, würde ich diesen Horizont nur ungern genau benennen. Wir reden aber nicht über die immer wieder spekulierten 30-40 Jahre sondern deutlich weniger.

Details zum etwaigen Stadion habe ich überhaupt keine. Eine der Parteien hat durch den guten Draht zum Verein jedoch angeführt, dass das Westfalenstadion in dieser Form durch immer steigende Instandhaltungskosten und ein unterdurchschnittliches Hospitality-Angebot als ,,Hemmschuh“ für die Entwicklung gesehen wird.

—-
Ich möchte noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass ich den Aussagen großen Glauben schenke, weil hier spekulativ schon viel Geld in die Planung des Umfelds eingeflossen ist. Trotzdem weiß ich, dass es Informationen sind, die schwer bis überhaupt nicht verifizierbar sind.

Da ich mich weder mit der Bilanz des BVB in den letzten Jahren befasst habe, noch das Investitionsvolumen für das vollständige Grundstück kenne - nur eine vage Hochrechnung anhand des Verkaufspreises eines Teilstücks - wäre meine Frage an besser informierte Foristen, ob es etwaige Posten in der Bilanz gibt, die dahingehend ins Auge stechen. Ich weiß ebenfalls nicht, ob es ggf. nur schuldrechtliche Verpflichtungen für einen späteren Weiterverkauf gibt, oder das Geld bereits über etwaige Zahlungen geflossen ist. Ich schätze die Kosten des Grundstücks, aufgrund der Lage und der derzeitigen Nutzung im Bebauungsplan - im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich ein - ohne etwaige Provision für den Zwischenkäufer.

Mehr Informationen habe ich derzeit nicht, da sich seit ein paar Monaten nichts mehr getan hat und ich beruflich viel im Ausland unterwegs war. Ich werde entsprechende Informationen, soweit sie Argumente stärken oder Schwächen - oder nur verändern - weiterleiten.


Sorry aber das ganze mutet mehr als unseriös an. Entweder du bindest uns einen Bären auf, oder jemand dir.

Allein der „Verkauf des ehemaligen Hoesch Geländes“ mit dem sie dem BVB angeblich einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Das meist du sicherlich das ehemalige HSP Gelände an der Rheinischen Straße. Das gehörte aber nie der Stadt, sondern immer nur ThyssenKrupp und wurde an einen Privat Investor verkauft.
Falls du die Flächen Westfalenhütte und PhoenixWest und Ost meinst, die werde schon seit 2000 als Wohn- und Gewerbeflächen entwickelt. Die Stadt kann also „keinen Strich durch die Rechnung machen“, zumal Bauvorhaben durch Bebauungspläne rechtlich festgelegt werden.
Außerdem sind größere Grundstückskäufe in Dortmund immer bekannt. Die Stadt ist so gut wie „fertig“ bebaut, wenn Unternehmen Grundstücke kaufen, die groß genug sind ein Stadion mit Infrastruktur wie Parkhäusern etc. zu bauen, wäre das bekannt.

Also wie gesagt sorry, da glaube ich die nicht.

Der BVB musste unlängst einen Kredit aufnehmen, um an der Westtribüne einen Anbau zu errichten und das Trainingsgelände zu kaufen. Derzeit und auf sehr langer Sicht ist da kein Geld übrig für einen Stadionneubau.

Das Grundstück vom Westfalenstadion dürfte übrigens noch der Stadt gehören. Das wurde in den 90ern per Erbpachtvertrag langfristig an den BVB verpachtet.


Hört sich wirklich alles sehr wage an, aber was deine Fragen angeht, so werden diese ja schon ein Stück weit im Ursprungstext beantwortet.

Bzgl. der Größe des Grundstücks wird mehrfach darauf hingewiesen, dass es sich um mehrere Teilgrundstücke handelt.

Beim Hoesch-Gelände (was immer genau auch gemeint ist) ist die Rede von Verkauf und Umstrukturierung.

Die Stadt kann dahingehend einen Strich durch die Rechnung machen, dass sie für Gelände ohne B-Plan einen B-Plan erlässt, der den Bau eines Stadions unmöglich macht.

Und das wichtigste mMn es ist ja nicht die Rede davon, dass man die Pläne schon in der Schublade hat, sondern nur, dass man sich proaktiv die Möglichkeit gesichert hat auf eines der letzten Grundstücke Zugriff zu haben, auf denen ein Neubau möglich wäre. Es wäre doch fahrlässig, wenn man dies nicht tun würde. Dann würde dies bedeuten, dass ein Neubau, egal wie, aus eigenem Antrieb (unabhängig der Finanzen) einfach nicht möglich wäre.

Der Zeitraum soll nicht 30-40 Jahre betreffen, sondern kürzer sein.
Wer weiß, wann ein großes Turnier in Deutschland wieder stattfinden wird. Wenn man ein paar Jahre den davor den Stadionbau plant und beginnt könnte das z.B. heißen: Baubeginn 2044 nächstes großes Turnier 2050 (!!!). Das wäre ein Horizont von 20 Jahren und deutlich weniger als die genannten 30-40 Jahre.

Wieso sollte das unrealistisch sein?
Hinsichtlich einer Stadtbahnerweiterung auf,bzw. Unter das Hoeschgeländes die ja geplant sein soll und die Möglichkeit einen Bahnanschluss zu bauen würde dieser Ort sogar Sinn ergeben. Sollte sich der BVB mit einem Neubau beschäftigen sollten neben Infrastruktur vor allem eine große Stehplatz Tribüne und auch eine Kapazität berücksichtigt werden. Auch Logenplätze/Boxen sollten zahlreiche vorhanden sein. Wenn man das Stadion dann auch noch als Eventlocation nutzen kann um mehr Einnahmen zu generieren wäre dies doch perfektdaumen-hoch. Durch einen derartigen Bau würde es ja auch noch zu einer Aufwertung der Nordstadt kommen.
BVB - Finanzen |#9866
16.01.2024 - 09:35 Uhr
Unabhängig von den Spekulationen über ein neues Stadion, hat sich jemand mal die Mühe gemacht um zu schauen wie viel wir in den letzten 10 Jahren in das Westfalenstadion investieren mussten, um dieses "am Laufen zu halten"?
Eventuell ist die Substanz auch einfach so schlecht, dass man hier wirklich keine 30 Jahre mehr spielen kann.

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Chapi
Reus--------------Ricken
Sammer---Zorc
Kehl
Dedé---Kohler---Hummels---Pische
Weidenfeller
BVB - Finanzen |#9867
16.01.2024 - 09:37 Uhr
Zitat von zwen1979
Nach den jüngsten Aussagen von Kehl zu unseren finanziellen Möglichkeiten empfinde ich unsere Situation als ziemlich desillusionierend und frustrierend. Ohne in die Tiefe zu gehen oder Einnahmen/Ausgaben gegen zu rechnen, ist es für mich an sich unbegreiflich, warum man es bei Sancho nicht geschafft hat, eine KaufOPTION auszuhandeln!?

Unabhängig davon, was Manchester mal an uns bezahlt hat, Jadon Marktwert ist absolut im Keller. Nicht umsonst liegt sein Wert hier auf TM nur noch bei 25 Mio. Eine Rückkehr in den United-Kader ist nahezu ausgeschlossen und einen großen Markt wird Sancho nicht haben. Er verschlingt auch für United-Verhältnisse eine Menge im Gehaltsbudget und nach eigenen Aussagen will und wollte Jadon nur zum BVB. Gefühlt wäre das Momentum in den Verhandlungen doch ganz klar auf unserer Seite und unabhängig davon, wie unser Plan-Etat für 2024/25 aussieht, muss ich in dieser Situation doch die bestmögliche OPTION aushandeln, oder sehe ich das falsch? United wird doch nicht der Ansicht sein, 50-60 Millionen für Jadon aufrufen zu können! Er könnte schließlich auch seinen Vertrag aussitzen. Alles sehr seltsam …

Wenn ich mir dann vor Augen führe, dass der BVB der mit Abstand zweitgrößte Verein in Deutschland ist, was die Fanbase und das internationale Interesse angeht, dann zieht mich das schon etwas runter. Wir haben den höchsten Zuschauerschnitt der Welt und haben unsere Umsätze in den letzten 10 Jahren doch mindestens verdoppelt (transferbereinigt). Wir sind an der Börse, sind schuldenfrei und können nicht einen 30-40 Millionen Transfer abbilden, wenn die Chance besteht, einen potentiellen Weltklassespieler zu verpflichten? Wie gesagt, ich rede nur von der Kaufoption, sollte Jadon während der Leihe wieder zu seiner alten Form finden.


Nur um ein Beispiel zu nennen warum der Verein so hohe Kaderkosten hat. Die Position Rv, mit drei Leuten besetzt, sehr hohe Gehaltskosten auf dieser Position und wenig Ertrag mit wenig Transfererloes in der Zukunft.
BVB - Finanzen |#9868
16.01.2024 - 09:50 Uhr
Zitat von BVB_East_1909
Zitat von Lotze62

Zitat von zwen1979

Nach den jüngsten Aussagen von Kehl zu unseren finanziellen Möglichkeiten empfinde ich unsere Situation als ziemlich desillusionierend und frustrierend. Ohne in die Tiefe zu gehen oder Einnahmen/Ausgaben gegen zu rechnen, ist es für mich an sich unbegreiflich, warum man es bei Sancho nicht geschafft hat, eine KaufOPTION auszuhandeln!?

Unabhängig davon, was Manchester mal an uns bezahlt hat, Jadon Marktwert ist absolut im Keller. Nicht umsonst liegt sein Wert hier auf TM nur noch bei 25 Mio. Eine Rückkehr in den United-Kader ist nahezu ausgeschlossen und einen großen Markt wird Sancho nicht haben. Er verschlingt auch für United-Verhältnisse eine Menge im Gehaltsbudget und nach eigenen Aussagen will und wollte Jadon nur zum BVB. Gefühlt wäre das Momentum in den Verhandlungen doch ganz klar auf unserer Seite und unabhängig davon, wie unser Plan-Etat für 2024/25 aussieht, muss ich in dieser Situation doch die bestmögliche OPTION aushandeln, oder sehe ich das falsch? United wird doch nicht der Ansicht sein, 50-60 Millionen für Jadon aufrufen zu können! Er könnte schließlich auch seinen Vertrag aussitzen. Alles sehr seltsam …

Wenn ich mir dann vor Augen führe, dass der BVB der mit Abstand zweitgrößte Verein in Deutschland ist, was die Fanbase und das internationale Interesse angeht, dann zieht mich das schon etwas runter. Wir haben den höchsten Zuschauerschnitt der Welt und haben unsere Umsätze in den letzten 10 Jahren doch mindestens verdoppelt (transferbereinigt). Wir sind an der Börse, sind schuldenfrei und können nicht einen 30-40 Millionen Transfer abbilden, wenn die Chance besteht, einen potentiellen Weltklassespieler zu verpflichten? Wie gesagt, ich rede nur von der Kaufoption, sollte Jadon während der Leihe wieder zu seiner alten Form finden.


Nur um ein Beispiel zu nennen warum der Verein so hohe Kaderkosten hat. Die Position Rv, mit drei Leuten besetzt, sehr hohe Gehaltskosten auf dieser Position und wenig Ertrag mit wenig Transfererloes in der Zukunft.


Genau richtig. Das kannst du auch gefühlt auf den ganzen Kader berufen. Wir haben kaum noch Spieler, welche einen hohen Erlös bringen würden. Ich habe bzgl. des kommenden Kaders 2024/25 echt Bauchschmerzen. Dann lieber wieder paar Schritte zurück und von vorne anfangen..... auch wenn da natürlich immer ein gewisses Risiko besteht... vielleicht wäre mal ein Investor gut aber da Streuben sich ja alle....


Ich habe da nicht so Bauchschmerzen. Das Problem ist da und bekannt. Im Sommer ist eine Chance, dass besser zu rücken.
Die auslaufenden Verträge und betreffenden Kaderkosten von 30~40 Mio. sind bekannt.
Dazu sieht es bei Reyna nach Abgang aus, ich habe das Gefühl, dass Haller im Sommer auch wechseln wird.

Die Neuzugänge im Sommer sollten wieder mehr Potential zur Entwicklung von Transfererlösen haben (zB Uzun geht in die Richtung), ist aber auch nicht alles.

Maatsen soll 35 kosten, Sancho mindestens das gleiche. Wie sollen wir das finanzieren? Es gibt weitere Baustellen im Kader.

Man ist aufgrund der hohen Kosten im Kader nicht in der Lage, große Netto Investitionen zu machen. Es müssen also auch erst Spieler gehen.
Wir werden hier im Sommer keinen Transfer >25 sehen. Zukünftig vielleicht eher wieder. Erst recht nicht, wenn wir die CL verpassen.

Und dennoch positiv: Man kann im Sommer das Preis Leistungsverhältnis im Kader massiv verbessern.
BVB - Finanzen |#9869
16.01.2024 - 09:55 Uhr
Zitat von nille13

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Showen

Kurze Zusammenfassung: Für alle, die genau wie ich ungern Insider-Informationen Glauben schenken, ist der Beitrag nicht lesenswert. Es geht um einen zukünftigen Stadionneubau.

Ich möchte mich eigentlich nicht an Spekulationen beteiligen und weiß, dass etwaige (Insider-)Aussagen hier ungern gesehen werden. Dennoch möchte ich insbesondere einen User hier, der sich umfassend mit der finanziellen Situation des Vereins befasst hat - ich meine insbesondere mit der Aktie - zu Details befragen.

Alles ohne Gewähr, jedoch habe ich mich in meiner rund 10-jährigen Zugehörigkeit hier im Forum selten zu Themen geäußert. Ich muss leider zum Schutz meiner Quellen und den jeweiligen Unternehmen vage bleiben, damit die Aussagen mir nicht auf die Füße fallen.

Es geht um das Thema Stadionneubau.

Vor rund einem Jahr ist aufgrund meiner unternehmerischen Verflechtung im Raum dortmund die Information an mich herangetragen worden, dass der BVB bereits über die letzten Jahre hinweg das Grundstück für einen etwaigen Neubau über ein drittes Unternehmen erworben. Sowohl vom einem Verkäufer eines Teil des Grundstücks, als auch von einem Käufer eines umliegenden Grundstücks zu Spekulationszwecken - und letztlich aus Kreisen der Stadt, welche Verdacht geschöpft hat - wurden mir entsprechende Informationen unabhängig voneinander - denn die Personen kennen sich mWn nicht - bestätigt.

Die Stadt hat sich in Gesprächen in den letzten Jahren angeblich mehrfach gegen einen Neubau gestemmt und durch den Verkauf und der Umstrukturierung des ehemaligen Hösch-Geländes dem BVB einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dies hat sich bei einem weiteren Grundstück schon angedeutet.

Nun wurden die entsprechenden Grundstücke über ein drittes Unternehmen - böse gesagt eine Strohfirma, welche jedoch weder mittelbar, noch unmittelbar dem BVB angehört - frühzeitig erworben, um eines der letzten geeigneten Grundstücke zu sichern. Wie man hört stellt sich beim BVB auf eine rechtliche Auseinandersetzung mit der Stadt ein, da diese keine Kompromissbereitschaft zeigt.

Meinen Quellen zufolge ist der Horizont für den Stadionneubau früher als zuletzt spekuliert. Da mir diese Information jedoch nur von einer Partei offenbart wurde, würde ich diesen Horizont nur ungern genau benennen. Wir reden aber nicht über die immer wieder spekulierten 30-40 Jahre sondern deutlich weniger.

Details zum etwaigen Stadion habe ich überhaupt keine. Eine der Parteien hat durch den guten Draht zum Verein jedoch angeführt, dass das Westfalenstadion in dieser Form durch immer steigende Instandhaltungskosten und ein unterdurchschnittliches Hospitality-Angebot als ,,Hemmschuh“ für die Entwicklung gesehen wird.

—-
Ich möchte noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass ich den Aussagen großen Glauben schenke, weil hier spekulativ schon viel Geld in die Planung des Umfelds eingeflossen ist. Trotzdem weiß ich, dass es Informationen sind, die schwer bis überhaupt nicht verifizierbar sind.

Da ich mich weder mit der Bilanz des BVB in den letzten Jahren befasst habe, noch das Investitionsvolumen für das vollständige Grundstück kenne - nur eine vage Hochrechnung anhand des Verkaufspreises eines Teilstücks - wäre meine Frage an besser informierte Foristen, ob es etwaige Posten in der Bilanz gibt, die dahingehend ins Auge stechen. Ich weiß ebenfalls nicht, ob es ggf. nur schuldrechtliche Verpflichtungen für einen späteren Weiterverkauf gibt, oder das Geld bereits über etwaige Zahlungen geflossen ist. Ich schätze die Kosten des Grundstücks, aufgrund der Lage und der derzeitigen Nutzung im Bebauungsplan - im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich ein - ohne etwaige Provision für den Zwischenkäufer.

Mehr Informationen habe ich derzeit nicht, da sich seit ein paar Monaten nichts mehr getan hat und ich beruflich viel im Ausland unterwegs war. Ich werde entsprechende Informationen, soweit sie Argumente stärken oder Schwächen - oder nur verändern - weiterleiten.


Sorry aber das ganze mutet mehr als unseriös an. Entweder du bindest uns einen Bären auf, oder jemand dir.

Allein der „Verkauf des ehemaligen Hoesch Geländes“ mit dem sie dem BVB angeblich einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Das meist du sicherlich das ehemalige HSP Gelände an der Rheinischen Straße. Das gehörte aber nie der Stadt, sondern immer nur ThyssenKrupp und wurde an einen Privat Investor verkauft.
Falls du die Flächen Westfalenhütte und PhoenixWest und Ost meinst, die werde schon seit 2000 als Wohn- und Gewerbeflächen entwickelt. Die Stadt kann also „keinen Strich durch die Rechnung machen“, zumal Bauvorhaben durch Bebauungspläne rechtlich festgelegt werden.
Außerdem sind größere Grundstückskäufe in Dortmund immer bekannt. Die Stadt ist so gut wie „fertig“ bebaut, wenn Unternehmen Grundstücke kaufen, die groß genug sind ein Stadion mit Infrastruktur wie Parkhäusern etc. zu bauen, wäre das bekannt.

Also wie gesagt sorry, da glaube ich die nicht.

Der BVB musste unlängst einen Kredit aufnehmen, um an der Westtribüne einen Anbau zu errichten und das Trainingsgelände zu kaufen. Derzeit und auf sehr langer Sicht ist da kein Geld übrig für einen Stadionneubau.

Das Grundstück vom Westfalenstadion dürfte übrigens noch der Stadt gehören. Das wurde in den 90ern per Erbpachtvertrag langfristig an den BVB verpachtet.


Hört sich wirklich alles sehr wage an, aber was deine Fragen angeht, so werden diese ja schon ein Stück weit im Ursprungstext beantwortet.

Bzgl. der Größe des Grundstücks wird mehrfach darauf hingewiesen, dass es sich um mehrere Teilgrundstücke handelt.

Beim Hoesch-Gelände (was immer genau auch gemeint ist) ist die Rede von Verkauf und Umstrukturierung.

Die Stadt kann dahingehend einen Strich durch die Rechnung machen, dass sie für Gelände ohne B-Plan einen B-Plan erlässt, der den Bau eines Stadions unmöglich macht.

Und das wichtigste mMn es ist ja nicht die Rede davon, dass man die Pläne schon in der Schublade hat, sondern nur, dass man sich proaktiv die Möglichkeit gesichert hat auf eines der letzten Grundstücke Zugriff zu haben, auf denen ein Neubau möglich wäre. Es wäre doch fahrlässig, wenn man dies nicht tun würde. Dann würde dies bedeuten, dass ein Neubau, egal wie, aus eigenem Antrieb (unabhängig der Finanzen) einfach nicht möglich wäre.

Der Zeitraum soll nicht 30-40 Jahre betreffen, sondern kürzer sein.
Wer weiß, wann ein großes Turnier in Deutschland wieder stattfinden wird. Wenn man ein paar Jahre den davor den Stadionbau plant und beginnt könnte das z.B. heißen: Baubeginn 2044 nächstes großes Turnier 2050 (!!!). Das wäre ein Horizont von 20 Jahren und deutlich weniger als die genannten 30-40 Jahre.

Wieso sollte das unrealistisch sein?


Ergänzung:

Wer weiß schon wann die nächste EM oder WM in Deutschland stattfindet? Gerade in Zeiten wo die EMs/WMs in mehreren Ländern stattfindet.

Für dieses Szenario will man sich sicherlich einfach vorbereitet sein.

Zumal es bei den Grundstücken gar nicht nur um den bloßen Verkauf geht. Es ist schon vor dem Verkauf wichtig, ob es für das besagte Grundstück einen B-Plan gibt oder nicht und was dieser besagt. Eine nachträgliche Änderung des B-Plans durch die Stadt würde den Wert des Grundstücks direkt beeinflussen und somit u.U. faktische Beihilfe der öffentlichen Hand sein.

Und was ich mich ebenfalls frage. Der Umbau inkl. Neubau des "Kitchen towers" kostet den BVB deutlich mehr als 10 Mio € und steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der EM 2024. Muss der BVB dann die Summe trotzdem komplett alleine stemmen oder bekommt man hier irgendwie Unterstützung?

Kann da jemand was zu ausspeichern?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nille13 am 16.01.2024 um 10:05 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#9870
16.01.2024 - 10:10 Uhr
Zitat von nille13

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von Showen

Kurze Zusammenfassung: Für alle, die genau wie ich ungern Insider-Informationen Glauben schenken, ist der Beitrag nicht lesenswert. Es geht um einen zukünftigen Stadionneubau.

Ich möchte mich eigentlich nicht an Spekulationen beteiligen und weiß, dass etwaige (Insider-)Aussagen hier ungern gesehen werden. Dennoch möchte ich insbesondere einen User hier, der sich umfassend mit der finanziellen Situation des Vereins befasst hat - ich meine insbesondere mit der Aktie - zu Details befragen.

Alles ohne Gewähr, jedoch habe ich mich in meiner rund 10-jährigen Zugehörigkeit hier im Forum selten zu Themen geäußert. Ich muss leider zum Schutz meiner Quellen und den jeweiligen Unternehmen vage bleiben, damit die Aussagen mir nicht auf die Füße fallen.

Es geht um das Thema Stadionneubau.

Vor rund einem Jahr ist aufgrund meiner unternehmerischen Verflechtung im Raum dortmund die Information an mich herangetragen worden, dass der BVB bereits über die letzten Jahre hinweg das Grundstück für einen etwaigen Neubau über ein drittes Unternehmen erworben. Sowohl vom einem Verkäufer eines Teil des Grundstücks, als auch von einem Käufer eines umliegenden Grundstücks zu Spekulationszwecken - und letztlich aus Kreisen der Stadt, welche Verdacht geschöpft hat - wurden mir entsprechende Informationen unabhängig voneinander - denn die Personen kennen sich mWn nicht - bestätigt.

Die Stadt hat sich in Gesprächen in den letzten Jahren angeblich mehrfach gegen einen Neubau gestemmt und durch den Verkauf und der Umstrukturierung des ehemaligen Hösch-Geländes dem BVB einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dies hat sich bei einem weiteren Grundstück schon angedeutet.

Nun wurden die entsprechenden Grundstücke über ein drittes Unternehmen - böse gesagt eine Strohfirma, welche jedoch weder mittelbar, noch unmittelbar dem BVB angehört - frühzeitig erworben, um eines der letzten geeigneten Grundstücke zu sichern. Wie man hört stellt sich beim BVB auf eine rechtliche Auseinandersetzung mit der Stadt ein, da diese keine Kompromissbereitschaft zeigt.

Meinen Quellen zufolge ist der Horizont für den Stadionneubau früher als zuletzt spekuliert. Da mir diese Information jedoch nur von einer Partei offenbart wurde, würde ich diesen Horizont nur ungern genau benennen. Wir reden aber nicht über die immer wieder spekulierten 30-40 Jahre sondern deutlich weniger.

Details zum etwaigen Stadion habe ich überhaupt keine. Eine der Parteien hat durch den guten Draht zum Verein jedoch angeführt, dass das Westfalenstadion in dieser Form durch immer steigende Instandhaltungskosten und ein unterdurchschnittliches Hospitality-Angebot als ,,Hemmschuh“ für die Entwicklung gesehen wird.

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Ich möchte noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass ich den Aussagen großen Glauben schenke, weil hier spekulativ schon viel Geld in die Planung des Umfelds eingeflossen ist. Trotzdem weiß ich, dass es Informationen sind, die schwer bis überhaupt nicht verifizierbar sind.

Da ich mich weder mit der Bilanz des BVB in den letzten Jahren befasst habe, noch das Investitionsvolumen für das vollständige Grundstück kenne - nur eine vage Hochrechnung anhand des Verkaufspreises eines Teilstücks - wäre meine Frage an besser informierte Foristen, ob es etwaige Posten in der Bilanz gibt, die dahingehend ins Auge stechen. Ich weiß ebenfalls nicht, ob es ggf. nur schuldrechtliche Verpflichtungen für einen späteren Weiterverkauf gibt, oder das Geld bereits über etwaige Zahlungen geflossen ist. Ich schätze die Kosten des Grundstücks, aufgrund der Lage und der derzeitigen Nutzung im Bebauungsplan - im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich ein - ohne etwaige Provision für den Zwischenkäufer.

Mehr Informationen habe ich derzeit nicht, da sich seit ein paar Monaten nichts mehr getan hat und ich beruflich viel im Ausland unterwegs war. Ich werde entsprechende Informationen, soweit sie Argumente stärken oder Schwächen - oder nur verändern - weiterleiten.


Sorry aber das ganze mutet mehr als unseriös an. Entweder du bindest uns einen Bären auf, oder jemand dir.

Allein der „Verkauf des ehemaligen Hoesch Geländes“ mit dem sie dem BVB angeblich einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Das meist du sicherlich das ehemalige HSP Gelände an der Rheinischen Straße. Das gehörte aber nie der Stadt, sondern immer nur ThyssenKrupp und wurde an einen Privat Investor verkauft.
Falls du die Flächen Westfalenhütte und PhoenixWest und Ost meinst, die werde schon seit 2000 als Wohn- und Gewerbeflächen entwickelt. Die Stadt kann also „keinen Strich durch die Rechnung machen“, zumal Bauvorhaben durch Bebauungspläne rechtlich festgelegt werden.
Außerdem sind größere Grundstückskäufe in Dortmund immer bekannt. Die Stadt ist so gut wie „fertig“ bebaut, wenn Unternehmen Grundstücke kaufen, die groß genug sind ein Stadion mit Infrastruktur wie Parkhäusern etc. zu bauen, wäre das bekannt.

Also wie gesagt sorry, da glaube ich die nicht.

Der BVB musste unlängst einen Kredit aufnehmen, um an der Westtribüne einen Anbau zu errichten und das Trainingsgelände zu kaufen. Derzeit und auf sehr langer Sicht ist da kein Geld übrig für einen Stadionneubau.

Das Grundstück vom Westfalenstadion dürfte übrigens noch der Stadt gehören. Das wurde in den 90ern per Erbpachtvertrag langfristig an den BVB verpachtet.


Hört sich wirklich alles sehr wage an, aber was deine Fragen angeht, so werden diese ja schon ein Stück weit im Ursprungstext beantwortet.

Bzgl. der Größe des Grundstücks wird mehrfach darauf hingewiesen, dass es sich um mehrere Teilgrundstücke handelt.

Beim Hoesch-Gelände (was immer genau auch gemeint ist) ist die Rede von Verkauf und Umstrukturierung.

Die Stadt kann dahingehend einen Strich durch die Rechnung machen, dass sie für Gelände ohne B-Plan einen B-Plan erlässt, der den Bau eines Stadions unmöglich macht.

Und das wichtigste mMn es ist ja nicht die Rede davon, dass man die Pläne schon in der Schublade hat, sondern nur, dass man sich proaktiv die Möglichkeit gesichert hat auf eines der letzten Grundstücke Zugriff zu haben, auf denen ein Neubau möglich wäre. Es wäre doch fahrlässig, wenn man dies nicht tun würde. Dann würde dies bedeuten, dass ein Neubau, egal wie, aus eigenem Antrieb (unabhängig der Finanzen) einfach nicht möglich wäre.

Der Zeitraum soll nicht 30-40 Jahre betreffen, sondern kürzer sein.
Wer weiß, wann ein großes Turnier in Deutschland wieder stattfinden wird. Wenn man ein paar Jahre den davor den Stadionbau plant und beginnt könnte das z.B. heißen: Baubeginn 2044 nächstes großes Turnier 2050 (!!!). Das wäre ein Horizont von 20 Jahren und deutlich weniger als die genannten 30-40 Jahre.

Wieso sollte das unrealistisch sein?


Ob ein Grundstück, oder Teilgrundstücke, ist ja erstmal egal. Es muss ja zusammenhängend sein, sonst ist es sinnlos. Es muss insgesamt groß genug sein für Stadion + Infrastruktur wie Parkhäuser etc. und das Umfeld muss groß genug sein, um die Menschenmassen abzutransportieren. Das ist auf dem Messegelände schon schwierig, wie soll das in einem Wohngebiet oder ähnlichem sein? Solche Grundstücke gibt es in Dortmund nicht, oder sie sind bereits in der Entwicklung, eben durch das Aufstellen von Bebauungsplänen.

Also es tut mir leid, ich halt es für unrealistisch. Da aktuelle Stadion ist 50 Jahre alt. Es gibt Stadien die locker 100 Jahre alt sind. Die einzige Möglichkeit in 20,40 oder 60 Jahren einen Neubau zu errichten, wird außerhalb Dortmunds sein.

Auch dass man diese angeblichen Grundstücke über "Strohfirmen" kauf, was soll das bringen? Die Politik kann doch einer Bebauung dann trotzdem "einen Strich durch die Rechnung machen". Bei Neubauprojekten jeglicher Art ist es sehr sinnvoll die Stadtverwaltung und die politischen Gremien von Beginn an mit im Boot zu haben, das weiß jeder Bauherr.

An der Stelle möchte ich nicht über die finanziellen Möglichkeiten spekulieren, aber man hat sich aktuell einen Kredit aufgenommen um Anbau und Trainingsgeländekauf zu realisieren. Inwiefern kann man einen Neubau finanzieren, der mindestens eine Milliarde, eher an die 2 Milliarden kosten wird, mit gestiegener Zinsen, gestiegener Baukosten und Lieferproblemen in der Branche? Wir sind auch nicht aus einer Metropole wie London, München, Madrid oder Barcelona, die viel mehr Geld generieren, höhere und günstigere Kredite bekommen und wo die Städte Problemlos Geld zuschießen können, zum Beispiel in die Infrastruktur.

Fazit:
Ich sehe auf absehbare Zeit kein Grundstück für einen Neubau in dieser Größenordnung. Und genausowenig sehe ich die finanziellen Möglichkeiten des Vereins, so einen Neubau bezahlen zu können. (Und dabei gehe ich nicht auf den BVB USP Fans/Stadion ein, den man mit dem Neubau zerstören würde).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ForzaBorussia am 16.01.2024 um 10:37 Uhr bearbeitet
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