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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#9891
18.01.2024 - 06:20 Uhr
Zitat von Vorstopper78
Zitat von Borsigplatz

Die Stadionkapazität wird bei einem Neubau zu 99,9 deutlich sinken. Ein neues Stadion mit 80.000+ Zuschauern wird sich nicht finanzieren lassen.


Eine Verringerung wäre den Fans nicht zu vermitteln, dann käme man ja noch schwerer an Karten und man müsste ggf. sogar Dauerkarten reduzieren. Nein das ist ausgeschlossen, Sinn würde nur ein spürbar größeres Stadion ergeben, um Dauerkarten- und Tageskartenkontingente zu erhöhen. Die Nachfrage ist riesig.


Das mag alles stimmen, wird am Ende aber einfach nicht zu finanzieren sein. Die Bayern hätten vor 20 Jahren auch gerne ein größeres Stadion gebaut und die Kapazität des BVB übertrumpft. Da gab es aber meine ich schon die Aussage von Beckenbauer, dass ein Stadion mit 90.000 Zuschauern doppelt so viel gekostet hätte wie ein Stadion mit 65.000 Zuschauern.

Und selbst ein Neubau mit 65.000 Zuschauern in den aktuellen Zeiten zu bauen ist finanziell gesehen schon sehr riskant. Irgendwo wird man Abstriche machen müssen. Das wird den Verein und die Anhängerschaft vor eine große Zerreißprobe stellen.

•     •     •

Borussia Dortmund - Für immer Deutscher Meister

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokal: 1965, 1989, 2012, 2017, 2021
Deutscher Supercup: 1989, 1995, 1996, 2008, 2013, 2014, 2019
Pokal der Pokalsieger: 1966
UEFA Champions League: 1997
Weltpokal: 1997

Es gibt nie nie nie einen anderen Verein
BVB - Finanzen |#9892
18.01.2024 - 09:46 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Zitat von Vorstopper78

Zitat von Borsigplatz

Die Stadionkapazität wird bei einem Neubau zu 99,9 deutlich sinken. Ein neues Stadion mit 80.000+ Zuschauern wird sich nicht finanzieren lassen.


Eine Verringerung wäre den Fans nicht zu vermitteln, dann käme man ja noch schwerer an Karten und man müsste ggf. sogar Dauerkarten reduzieren. Nein das ist ausgeschlossen, Sinn würde nur ein spürbar größeres Stadion ergeben, um Dauerkarten- und Tageskartenkontingente zu erhöhen. Die Nachfrage ist riesig.


Das mag alles stimmen, wird am Ende aber einfach nicht zu finanzieren sein. Die Bayern hätten vor 20 Jahren auch gerne ein größeres Stadion gebaut und die Kapazität des BVB übertrumpft. Da gab es aber meine ich schon die Aussage von Beckenbauer, dass ein Stadion mit 90.000 Zuschauern doppelt so viel gekostet hätte wie ein Stadion mit 65.000 Zuschauern.

Und selbst ein Neubau mit 65.000 Zuschauern in den aktuellen Zeiten zu bauen ist finanziell gesehen schon sehr riskant. Irgendwo wird man Abstriche machen müssen. Das wird den Verein und die Anhängerschaft vor eine große Zerreißprobe stellen.


Und genau deshalb glaube ich nicht daran, dass es in absehbarer Zeit einen Neubau geben wird. Vielleicht lässt sich am SIP ja doch noch etwas gewinnbringend verbessern/vergrößern.
BVB - Finanzen |#9893
18.01.2024 - 11:53 Uhr
Zitat von Vorstopper78

Zitat von Borsigplatz

Zitat von Vorstopper78

Zitat von Borsigplatz

Die Stadionkapazität wird bei einem Neubau zu 99,9 deutlich sinken. Ein neues Stadion mit 80.000+ Zuschauern wird sich nicht finanzieren lassen.


Eine Verringerung wäre den Fans nicht zu vermitteln, dann käme man ja noch schwerer an Karten und man müsste ggf. sogar Dauerkarten reduzieren. Nein das ist ausgeschlossen, Sinn würde nur ein spürbar größeres Stadion ergeben, um Dauerkarten- und Tageskartenkontingente zu erhöhen. Die Nachfrage ist riesig.


Das mag alles stimmen, wird am Ende aber einfach nicht zu finanzieren sein. Die Bayern hätten vor 20 Jahren auch gerne ein größeres Stadion gebaut und die Kapazität des BVB übertrumpft. Da gab es aber meine ich schon die Aussage von Beckenbauer, dass ein Stadion mit 90.000 Zuschauern doppelt so viel gekostet hätte wie ein Stadion mit 65.000 Zuschauern.

Und selbst ein Neubau mit 65.000 Zuschauern in den aktuellen Zeiten zu bauen ist finanziell gesehen schon sehr riskant. Irgendwo wird man Abstriche machen müssen. Das wird den Verein und die Anhängerschaft vor eine große Zerreißprobe stellen.


Und genau deshalb glaube ich nicht daran, dass es in absehbarer Zeit einen Neubau geben wird. Vielleicht lässt sich am SIP ja doch noch etwas gewinnbringend verbessern/vergrößern.


So einfach ist die Rechnung aber mMn nicht. In absehbarer Zeit. Aber was ist das? Wenn du 2040 in einem neuen Stadion spielen wollen würdest, müsstest du doch Jahre vorher bauen und noch vorher einen Genehmigungsprozess starten. Dann ist man doch gefühlt bei ~2032 und das wäre als Beispiel in 8 Jahren oops

Es spielen ja verschiedene Aspekte mit in die Rechnung rein.

Zu aller erst: Irgendwann wird man sich so oder so Gedanken machen müssen, ob man ein neues Stadion benötigt oder nicht. Warum soll man sich nicht zumindest jetzt schonmal (nur) Gedanken machen welche Option es bzgl. der Örtlichkeit gibt, solange noch verschiedene Optionen verfügbar sind (Stichpunkt: Erwerb von Grundstücken).

Ein weiterer Faktor ist die Erhöhung der Preise im Bausektor unabhängig von der Inflation, die noch hinzukommt. D.h. die Allianzarena würde heute statt 620 Mio. wohl eher 1,5-2 Mrd. kosten.

Dann kommen noch aktuelle Kosten/ Sanierungen sowie Potentiale eines neuen Stadions hinzu.
D.h. wenn du aktuell im Schnitt 5 Mio. pro/Jahr für die reine Sanierung (nicht Renovierung) ausgibst, also z.B. für die Ertüchtigung der Tribünen (Beton) und du dazu pro Spiel Mindereinnahmen aufgrund deines Stadions hast, dann kann man schon zu dem Ergebnis kommen, dass dich jedes Jahr, dass du unnötig länger wartest richtig Geld kosten kann zwinker

Die Quelle ist inzwischen zwar uralt, aber gerade im Vergleich Dortmund - Bayern wird in der Grafik "Spieltagserlöse der umsatzstärksten Clubs Europas 2011/2012" deutlich, dass Dortmund trotz höherem Fassungsvermögen deutlich weniger Geld erwirtschaftet.

BVB 31,4 Mio und Bayern 85,4 Mio.


https://spielverlagerung.de/2013/03/28/borussia-dortmund-die-wiedergeburt-des-gelben-rivalen/


Absolute Milchmädchenrechnung, da Zahlen nicht stimmen und etliches fehlt, aber die Überlegung würde in etwa in die Richtung gehen:

Stadionneubau 2040:
geschätzte Kosten 1.500.000.000
10 x 20.000.000 Mehreinnahmen durch neue "Stadionstruktur"
= ~1.300.000.000

Stadionneubau 2050:
geschätzte Kosten 1.800.000.000
10 x 5.000.000 Sanierung
= ~ 1.850.000.000

Also wäre die absolut vereinefachte Frage 1,3 Mrd in 2040 oder 1,85 Mrd in 2050 zu zahlen, ohne dabei im entferntesten auf Punkte wie Großturniere, weitere Vermarktungsmöglichkeiten, Zinsen, Investoren etc. eingegangen zu sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nille13 am 18.01.2024 um 12:00 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#9894
18.01.2024 - 13:51 Uhr
Zitat von nille13
Zu aller erst: Irgendwann wird man sich so oder so Gedanken machen müssen, ob man ein neues Stadion benötigt oder nicht. Warum soll man sich nicht zumindest jetzt schonmal (nur) Gedanken machen welche Option es bzgl. der Örtlichkeit gibt, solange noch verschiedene Optionen verfügbar sind (Stichpunkt: Erwerb von Grundstücken).


Gedanken kann man sich immer machen. Die Frage ist zu welchem Ergebnis man dabei kommt. Denn wo ist die Notwendigkeit ein Stadion zu wechseln, dass 2050 noch nichtmal 80 Jahre alt ist?
Und man kann auch zu der aus meiner Sicht folgerichtigen Erkenntnis kommen, dass es eben keine Optionen für den Grundstückserwerb gibt.
BVB - Finanzen |#9895
18.01.2024 - 17:36 Uhr
Zitat von ForzaBorussia
Zitat von nille13

Zu aller erst: Irgendwann wird man sich so oder so Gedanken machen müssen, ob man ein neues Stadion benötigt oder nicht. Warum soll man sich nicht zumindest jetzt schonmal (nur) Gedanken machen welche Option es bzgl. der Örtlichkeit gibt, solange noch verschiedene Optionen verfügbar sind (Stichpunkt: Erwerb von Grundstücken).


Gedanken kann man sich immer machen. Die Frage ist zu welchem Ergebnis man dabei kommt. Denn wo ist die Notwendigkeit ein Stadion zu wechseln, dass 2050 noch nichtmal 80 Jahre alt ist?
Und man kann auch zu der aus meiner Sicht folgerichtigen Erkenntnis kommen, dass es eben keine Optionen für den Grundstückserwerb gibt.


Natürlich! Gedanken sollte man sich immer ergebnisoffen machen. Meine Bemerkung zielte auch eher darauf ab, warum ein neues Stadion durchaus schon in 20 Jahren statt in 35 Jahren Sinn machen könnte.

Davor steht natürlich die Entscheidung überhaupt in absehbarer Zeit in ein neues Stadion ziehen zu wollen/ zu müssen.

Ich denke auch, egal wie das neue Stadion aussehen wird, den Mythos Südtribüne/Westfalenstadion kann man nicht am Rechner neu planen und neu errichten. Dieses Risiko ist den Verantwortlichen hoffentlich bewusst.
BVB - Finanzen |#9896
18.01.2024 - 18:39 Uhr
Zitat von nille13
Zitat von ForzaBorussia

Zitat von nille13

Zu aller erst: Irgendwann wird man sich so oder so Gedanken machen müssen, ob man ein neues Stadion benötigt oder nicht. Warum soll man sich nicht zumindest jetzt schonmal (nur) Gedanken machen welche Option es bzgl. der Örtlichkeit gibt, solange noch verschiedene Optionen verfügbar sind (Stichpunkt: Erwerb von Grundstücken).


Gedanken kann man sich immer machen. Die Frage ist zu welchem Ergebnis man dabei kommt. Denn wo ist die Notwendigkeit ein Stadion zu wechseln, dass 2050 noch nichtmal 80 Jahre alt ist?
Und man kann auch zu der aus meiner Sicht folgerichtigen Erkenntnis kommen, dass es eben keine Optionen für den Grundstückserwerb gibt.


Natürlich! Gedanken sollte man sich immer ergebnisoffen machen. Meine Bemerkung zielte auch eher darauf ab, warum ein neues Stadion durchaus schon in 20 Jahren statt in 35 Jahren Sinn machen könnte.

Davor steht natürlich die Entscheidung überhaupt in absehbarer Zeit in ein neues Stadion ziehen zu wollen/ zu müssen.

Ich denke auch, egal wie das neue Stadion aussehen wird, den Mythos Südtribüne/Westfalenstadion kann man nicht am Rechner neu planen und neu errichten. Dieses Risiko ist den Verantwortlichen hoffentlich bewusst.


Ich sag es euch ehrlich, ich bin der Meinung dass wir sofort ein neues Stadion bauen sollten ( dauert ja lange bis es fertig ist)
Wir „verlieren“ so brutal viel Geld bei jedem Heimspiel weil wir einfach nicht genügend Logen haben

Meiner Meinung nach sollte man sich sofort dransetzen und jegliche „Erweiterungen“ oder „Verbesserungen am aktuellen einstellen

Hört sich drastisch an, aber ich glaube wirklich dass das den Verein weit nach vorne bringen würde
BVB - Finanzen |#9897
18.01.2024 - 19:02 Uhr
Zitat von Muenchner09er

Zitat von nille13

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von nille13

Zu aller erst: Irgendwann wird man sich so oder so Gedanken machen müssen, ob man ein neues Stadion benötigt oder nicht. Warum soll man sich nicht zumindest jetzt schonmal (nur) Gedanken machen welche Option es bzgl. der Örtlichkeit gibt, solange noch verschiedene Optionen verfügbar sind (Stichpunkt: Erwerb von Grundstücken).


Gedanken kann man sich immer machen. Die Frage ist zu welchem Ergebnis man dabei kommt. Denn wo ist die Notwendigkeit ein Stadion zu wechseln, dass 2050 noch nichtmal 80 Jahre alt ist?
Und man kann auch zu der aus meiner Sicht folgerichtigen Erkenntnis kommen, dass es eben keine Optionen für den Grundstückserwerb gibt.


Natürlich! Gedanken sollte man sich immer ergebnisoffen machen. Meine Bemerkung zielte auch eher darauf ab, warum ein neues Stadion durchaus schon in 20 Jahren statt in 35 Jahren Sinn machen könnte.

Davor steht natürlich die Entscheidung überhaupt in absehbarer Zeit in ein neues Stadion ziehen zu wollen/ zu müssen.

Ich denke auch, egal wie das neue Stadion aussehen wird, den Mythos Südtribüne/Westfalenstadion kann man nicht am Rechner neu planen und neu errichten. Dieses Risiko ist den Verantwortlichen hoffentlich bewusst.


Ich sag es euch ehrlich, ich bin der Meinung dass wir sofort ein neues Stadion bauen sollten ( dauert ja lange bis es fertig ist)
Wir „verlieren“ so brutal viel Geld bei jedem Heimspiel weil wir einfach nicht genügend Logen haben

Meiner Meinung nach sollte man sich sofort dransetzen und jegliche „Erweiterungen“ oder „Verbesserungen am aktuellen einstellen

Hört sich drastisch an, aber ich glaube wirklich dass das den Verein weit nach vorne bringen würde


Nur um mal einzuordnen, warum hier seit 3 Tagen über ein Stadionneubau überhaupt diskutiert wird. Ausgangspunkt war dieser sehr vage Post eines Users. Liest sich zwar spannend, bleibt jedoch derzeit ein Mythos. Muss man sich keine weiteren Gedanken machen.

Zitat von Showen

Kurze Zusammenfassung: Für alle, die genau wie ich ungern Insider-Informationen Glauben schenken, ist der Beitrag nicht lesenswert. Es geht um einen zukünftigen Stadionneubau.

Ich möchte mich eigentlich nicht an Spekulationen beteiligen und weiß, dass etwaige (Insider-)Aussagen hier ungern gesehen werden. Dennoch möchte ich insbesondere einen User hier, der sich umfassend mit der finanziellen Situation des Vereins befasst hat - ich meine insbesondere mit der Aktie - zu Details befragen.

Alles ohne Gewähr, jedoch habe ich mich in meiner rund 10-jährigen Zugehörigkeit hier im Forum selten zu Themen geäußert. Ich muss leider zum Schutz meiner Quellen und den jeweiligen Unternehmen vage bleiben, damit die Aussagen mir nicht auf die Füße fallen.

Es geht um das Thema Stadionneubau.

Vor rund einem Jahr ist aufgrund meiner unternehmerischen Verflechtung im Raum dortmund die Information an mich herangetragen worden, dass der BVB bereits über die letzten Jahre hinweg das Grundstück für einen etwaigen Neubau über ein drittes Unternehmen erworben. Sowohl vom einem Verkäufer eines Teil des Grundstücks, als auch von einem Käufer eines umliegenden Grundstücks zu Spekulationszwecken - und letztlich aus Kreisen der Stadt, welche Verdacht geschöpft hat - wurden mir entsprechende Informationen unabhängig voneinander - denn die Personen kennen sich mWn nicht - bestätigt.

Die Stadt hat sich in Gesprächen in den letzten Jahren angeblich mehrfach gegen einen Neubau gestemmt und durch den Verkauf und der Umstrukturierung des ehemaligen Hösch-Geländes dem BVB einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dies hat sich bei einem weiteren Grundstück schon angedeutet.

Nun wurden die entsprechenden Grundstücke über ein drittes Unternehmen - böse gesagt eine Strohfirma, welche jedoch weder mittelbar, noch unmittelbar dem BVB angehört - frühzeitig erworben, um eines der letzten geeigneten Grundstücke zu sichern. Wie man hört stellt sich beim BVB auf eine rechtliche Auseinandersetzung mit der Stadt ein, da diese keine Kompromissbereitschaft zeigt.

Meinen Quellen zufolge ist der Horizont für den Stadionneubau früher als zuletzt spekuliert. Da mir diese Information jedoch nur von einer Partei offenbart wurde, würde ich diesen Horizont nur ungern genau benennen. Wir reden aber nicht über die immer wieder spekulierten 30-40 Jahre sondern deutlich weniger.

Details zum etwaigen Stadion habe ich überhaupt keine. Eine der Parteien hat durch den guten Draht zum Verein jedoch angeführt, dass das Westfalenstadion in dieser Form durch immer steigende Instandhaltungskosten und ein unterdurchschnittliches Hospitality-Angebot als ,,Hemmschuh“ für die Entwicklung gesehen wird.

—-
Ich möchte noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass ich den Aussagen großen Glauben schenke, weil hier spekulativ schon viel Geld in die Planung des Umfelds eingeflossen ist. Trotzdem weiß ich, dass es Informationen sind, die schwer bis überhaupt nicht verifizierbar sind.

Da ich mich weder mit der Bilanz des BVB in den letzten Jahren befasst habe, noch das Investitionsvolumen für das vollständige Grundstück kenne - nur eine vage Hochrechnung anhand des Verkaufspreises eines Teilstücks - wäre meine Frage an besser informierte Foristen, ob es etwaige Posten in der Bilanz gibt, die dahingehend ins Auge stechen. Ich weiß ebenfalls nicht, ob es ggf. nur schuldrechtliche Verpflichtungen für einen späteren Weiterverkauf gibt, oder das Geld bereits über etwaige Zahlungen geflossen ist. Ich schätze die Kosten des Grundstücks, aufgrund der Lage und der derzeitigen Nutzung im Bebauungsplan - im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich ein - ohne etwaige Provision für den Zwischenkäufer.

Mehr Informationen habe ich derzeit nicht, da sich seit ein paar Monaten nichts mehr getan hat und ich beruflich viel im Ausland unterwegs war. Ich werde entsprechende Informationen, soweit sie Argumente stärken oder Schwächen - oder nur verändern - weiterleiten.

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"Narren vermehren sich, wenn die Klugen schweigen" (Nelson Mandela)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von SvenDotCom am 18.01.2024 um 19:07 Uhr bearbeitet
BVB - Finanzen |#9898
18.01.2024 - 20:57 Uhr
Zitat von SvenDotCom
Zitat von Muenchner09er

Zitat von nille13

Zitat von ForzaBorussia

Zitat von nille13

Zu aller erst: Irgendwann wird man sich so oder so Gedanken machen müssen, ob man ein neues Stadion benötigt oder nicht. Warum soll man sich nicht zumindest jetzt schonmal (nur) Gedanken machen welche Option es bzgl. der Örtlichkeit gibt, solange noch verschiedene Optionen verfügbar sind (Stichpunkt: Erwerb von Grundstücken).


Gedanken kann man sich immer machen. Die Frage ist zu welchem Ergebnis man dabei kommt. Denn wo ist die Notwendigkeit ein Stadion zu wechseln, dass 2050 noch nichtmal 80 Jahre alt ist?
Und man kann auch zu der aus meiner Sicht folgerichtigen Erkenntnis kommen, dass es eben keine Optionen für den Grundstückserwerb gibt.


Natürlich! Gedanken sollte man sich immer ergebnisoffen machen. Meine Bemerkung zielte auch eher darauf ab, warum ein neues Stadion durchaus schon in 20 Jahren statt in 35 Jahren Sinn machen könnte.

Davor steht natürlich die Entscheidung überhaupt in absehbarer Zeit in ein neues Stadion ziehen zu wollen/ zu müssen.

Ich denke auch, egal wie das neue Stadion aussehen wird, den Mythos Südtribüne/Westfalenstadion kann man nicht am Rechner neu planen und neu errichten. Dieses Risiko ist den Verantwortlichen hoffentlich bewusst.


Ich sag es euch ehrlich, ich bin der Meinung dass wir sofort ein neues Stadion bauen sollten ( dauert ja lange bis es fertig ist)
Wir „verlieren“ so brutal viel Geld bei jedem Heimspiel weil wir einfach nicht genügend Logen haben

Meiner Meinung nach sollte man sich sofort dransetzen und jegliche „Erweiterungen“ oder „Verbesserungen am aktuellen einstellen

Hört sich drastisch an, aber ich glaube wirklich dass das den Verein weit nach vorne bringen würde


Nur um mal einzuordnen, warum hier seit 3 Tagen über ein Stadionneubau überhaupt diskutiert wird. Ausgangspunkt war dieser sehr vage Post eines Users. Liest sich zwar spannend, bleibt jedoch derzeit ein Mythos. Muss man sich keine weiteren Gedanken machen.

Zitat von Showen

Kurze Zusammenfassung: Für alle, die genau wie ich ungern Insider-Informationen Glauben schenken, ist der Beitrag nicht lesenswert. Es geht um einen zukünftigen Stadionneubau.

Ich möchte mich eigentlich nicht an Spekulationen beteiligen und weiß, dass etwaige (Insider-)Aussagen hier ungern gesehen werden. Dennoch möchte ich insbesondere einen User hier, der sich umfassend mit der finanziellen Situation des Vereins befasst hat - ich meine insbesondere mit der Aktie - zu Details befragen.

Alles ohne Gewähr, jedoch habe ich mich in meiner rund 10-jährigen Zugehörigkeit hier im Forum selten zu Themen geäußert. Ich muss leider zum Schutz meiner Quellen und den jeweiligen Unternehmen vage bleiben, damit die Aussagen mir nicht auf die Füße fallen.

Es geht um das Thema Stadionneubau.

Vor rund einem Jahr ist aufgrund meiner unternehmerischen Verflechtung im Raum dortmund die Information an mich herangetragen worden, dass der BVB bereits über die letzten Jahre hinweg das Grundstück für einen etwaigen Neubau über ein drittes Unternehmen erworben. Sowohl vom einem Verkäufer eines Teil des Grundstücks, als auch von einem Käufer eines umliegenden Grundstücks zu Spekulationszwecken - und letztlich aus Kreisen der Stadt, welche Verdacht geschöpft hat - wurden mir entsprechende Informationen unabhängig voneinander - denn die Personen kennen sich mWn nicht - bestätigt.

Die Stadt hat sich in Gesprächen in den letzten Jahren angeblich mehrfach gegen einen Neubau gestemmt und durch den Verkauf und der Umstrukturierung des ehemaligen Hösch-Geländes dem BVB einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dies hat sich bei einem weiteren Grundstück schon angedeutet.

Nun wurden die entsprechenden Grundstücke über ein drittes Unternehmen - böse gesagt eine Strohfirma, welche jedoch weder mittelbar, noch unmittelbar dem BVB angehört - frühzeitig erworben, um eines der letzten geeigneten Grundstücke zu sichern. Wie man hört stellt sich beim BVB auf eine rechtliche Auseinandersetzung mit der Stadt ein, da diese keine Kompromissbereitschaft zeigt.

Meinen Quellen zufolge ist der Horizont für den Stadionneubau früher als zuletzt spekuliert. Da mir diese Information jedoch nur von einer Partei offenbart wurde, würde ich diesen Horizont nur ungern genau benennen. Wir reden aber nicht über die immer wieder spekulierten 30-40 Jahre sondern deutlich weniger.

Details zum etwaigen Stadion habe ich überhaupt keine. Eine der Parteien hat durch den guten Draht zum Verein jedoch angeführt, dass das Westfalenstadion in dieser Form durch immer steigende Instandhaltungskosten und ein unterdurchschnittliches Hospitality-Angebot als ,,Hemmschuh“ für die Entwicklung gesehen wird.

—-
Ich möchte noch einmal ausdrücklich erwähnen, dass ich den Aussagen großen Glauben schenke, weil hier spekulativ schon viel Geld in die Planung des Umfelds eingeflossen ist. Trotzdem weiß ich, dass es Informationen sind, die schwer bis überhaupt nicht verifizierbar sind.

Da ich mich weder mit der Bilanz des BVB in den letzten Jahren befasst habe, noch das Investitionsvolumen für das vollständige Grundstück kenne - nur eine vage Hochrechnung anhand des Verkaufspreises eines Teilstücks - wäre meine Frage an besser informierte Foristen, ob es etwaige Posten in der Bilanz gibt, die dahingehend ins Auge stechen. Ich weiß ebenfalls nicht, ob es ggf. nur schuldrechtliche Verpflichtungen für einen späteren Weiterverkauf gibt, oder das Geld bereits über etwaige Zahlungen geflossen ist. Ich schätze die Kosten des Grundstücks, aufgrund der Lage und der derzeitigen Nutzung im Bebauungsplan - im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich ein - ohne etwaige Provision für den Zwischenkäufer.

Mehr Informationen habe ich derzeit nicht, da sich seit ein paar Monaten nichts mehr getan hat und ich beruflich viel im Ausland unterwegs war. Ich werde entsprechende Informationen, soweit sie Argumente stärken oder Schwächen - oder nur verändern - weiterleiten.


Der eine Teil ist, dass ein anonymer Post keinen Grund darlegt, einen konkreten Anlass anzunehmen.

Der generelle Punkt eines Stadionneubaus begleitet den BVB aber lange und dauernd.
Isoliert wirtschaftlich ist das Stadion alles andere als Ideal. Die vermessen konstruierte Südtribüne haben wir allerdings zu Markenbildung genutzt und das Stadion als ganzes hat enorm hohe Identifikationswirkung bei den Fans.
Ich war auch das erste mal mit vor der ersten Ausbaustufe dort und hab jede Verwandlung miterlebet. Ich kann sagen, dass die Süd im 54k Stadion auch reichlich Faszination hatte.
Die zu knappe Infrastruktur, fehlende Entwicklungsmöglichkeiten und nicht umsetzbare Nachfrage nach hochpresigen Logen stehen seit 20 Jahren auf der negativ Seite. Dazu verschlingt es ordentlich Kosten durch Instandhaltung, ohne neue Werte schaffen zu können.

Isoliert kann man den Nutzen eines neuen Stadions wunderbar hin und her rechnen. Ein riesen Problem ist aber die Auswirkung auf anderen finanziellen Spielraum. Alle Mannschaften mit shiny Neubauten mussten sich bei Kaderkosten und Transfervolumen für weite Teile der Finanzierungszeit zügeln.
Das ist ein anderer Schnack, wenn sportlich trotzdem in deiner Zielregion landest, und weißt, bei konstantem sportlichen Liefern können wir ab Tag X richtig draufpacken.

Diese Perspektive ist beim BVB aber sehr gewagt. Wir geraten unter Druck, was die CL Tauglichkeit angeht. Es gab Jahre von großen Überschüssen, die man hier hätte verwenden können. Jetzt fehlt uns das Geld strategische Transfers zu machen (Leihen auf Kernpositionen, enorme Budgetbegrenzung bei notwendigen Veränderungen), haben gerade nicht mal hochpreisige Substanz (kein Bellingham, Sancho, Pulisic, Dembélé in Sicht), sondern im Gegenteil müssen Qualität ohne freiwerdende Mittel ersetzen {Hummels, Reus, alle Rechtsverteidiger).

Die Finanzierungskosten über 15 Jahre machen sicher 40% des Baupreises aus. Angenommen, der BVB müsste nur 400 Mio. finanzieren kommen zur Tilgung von knapp 25 Mio. im Jahr 10 Mio. an Zinsen dazu. Instandhaltungskosten gehen in der Bauzeit sicher etwas zurück aber nicht ganz. Sicher, zu einfach gerechnet, die Größenordnung ist aber brauchbar.
Ich sehe nicht, wo das gegeben der sportlichen Situation und der strategischen Kaderzusammensetzung irgendwo ins Budget passt.
BVB - Finanzen |#9899
19.01.2024 - 18:46 Uhr
Zitat von KrokoDoc
Zitat von Vorstopper78

Zitat von Borsigplatz

Zitat von Vorstopper78

Zitat von Borsigplatz

Die Stadionkapazität wird bei einem Neubau zu 99,9 deutlich sinken. Ein neues Stadion mit 80.000+ Zuschauern wird sich nicht finanzieren lassen.


Eine Verringerung wäre den Fans nicht zu vermitteln, dann käme man ja noch schwerer an Karten und man müsste ggf. sogar Dauerkarten reduzieren. Nein das ist ausgeschlossen, Sinn würde nur ein spürbar größeres Stadion ergeben, um Dauerkarten- und Tageskartenkontingente zu erhöhen. Die Nachfrage ist riesig.


Das mag alles stimmen, wird am Ende aber einfach nicht zu finanzieren sein. Die Bayern hätten vor 20 Jahren auch gerne ein größeres Stadion gebaut und die Kapazität des BVB übertrumpft. Da gab es aber meine ich schon die Aussage von Beckenbauer, dass ein Stadion mit 90.000 Zuschauern doppelt so viel gekostet hätte wie ein Stadion mit 65.000 Zuschauern.

Und selbst ein Neubau mit 65.000 Zuschauern in den aktuellen Zeiten zu bauen ist finanziell gesehen schon sehr riskant. Irgendwo wird man Abstriche machen müssen. Das wird den Verein und die Anhängerschaft vor eine große Zerreißprobe stellen.


Und genau deshalb glaube ich nicht daran, dass es in absehbarer Zeit einen Neubau geben wird. Vielleicht lässt sich am SIP ja doch noch etwas gewinnbringend verbessern/vergrößern.


Wie die meisten anderen hier, halte ich einen Neubau auch für sehr unwahrscheinlich.

Aber, ich muss sagen, ich fände es schon interessant mal ein paar Konzepte zu sehen. Wie der BVB sich so ein komplett neues Stadion vorstellt. Wenn es keine Einschränkungen bzgl Platz und Anbindungen gäbe.

Wichtig fände ich auf jeden Fall, dass man frühzeitig die Fans mitnimmt. Das Westfalenstadion ist halt nicht einfach nur irgendeine Spielstätte (siehe aktuelles Trikot). Da müsste es Umfragen geben, was sich die Fans wünschen, worauf sie im Notfall auch verzichten könnten. Und man müsste auch von Vereinsseite deutlich machen wo es Grenzen gibt, zB bei der Größe der neuen Stehplatztribüne, und was aus Vereinsseite unverzichtbar oder un-umsetzbar ist. So könnte man vlt viele mitnehmen und Boykots minimieren. Vielleicht könnte man auch die Fans aus 3-5 Konzepten abstimmen lassen.

Realistisch wäre das ganze wohl nur, wenn sich der BVB mit einem großen Investor ins Bett legt. Aus dem arabischen-, US- oder asiatischen-Raum. Was wiederum den Fans kaum zu vermitteln wäre.

Mal ganz abgesehen davon, hat das Westfalenstadion auch einfach einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert im TV und das ist bei der internationalen Vermarktung auch schon sehr viel wert. Da sollte man nicht versuchen "eine weitere" Multifunktionsarena nach UK/US Vorbild hinzusetzen. Das wäre alles andere als authentisch.
Die neue Multifunktionsarena könnte man ja passend zur Stadthistorie in Form eines Bierfasses gestalten zwinker

Brinkhoffs WestfalenStadion

Gleichzeitig könnte Brinkhoffs ja ein Westfalen Bier raus bringenugly

Vielleicht findet man ja auch noch irgendwo ein Borussia Rezeptgrins
BVB - Finanzen |#9900
19.01.2024 - 20:50 Uhr
Zitat von Wuschel90
Vielleicht findet man ja auch noch irgendwo ein Borussia Rezeptgrins


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