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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#9701
31.08.2023 - 08:39 Uhr
Zitat von BVB_OS
Zitat von Vampiro

Zitat von Bvbbb09

Zitat von monkeypunch87

Zitat von BVB-Front77

Zitat von JurgStilz

Frage an die Finanzexperten unter uns:

In der aktuellen Transferperiode hat man trotz CL-Geld und 110 Mio. Einnahmen gerademal 50 Mio. ausgegeben. Mehr als 10 Mio. werden da auch nicht mehr dazu kommen. Gehe ich deswegen richtig in der Annahme, dass dem BVB aktuell völlig die Hände auf dem Transfermarkt gebunden sind, sofern keine hohen Transfereinnahmen erwirtschaftet werden? Hätte man diese Saison 0€ zur Verfügung gehabt ohne Bellingham-Verkauf?

Und weiter: Wird es auch im Winter so aussehen, wenn man aufgrund einer (mMn sehr wahrscheinlich) schlechten Hinrunde die CL zu verpassen droht und nachrüsten muss?

Und: Was ist mit nächster Saison, ohne das CL-Geld und ohne einen Spieler im Kader, der für großes Geld wechseln kann. Sind uns dann komplett die Hände gebunden?

Aktuell habe ich das Gefühl, dass man sportlich und finanziell auf einem Pulverfass sitzt, dass zu explodieren droht, sobald man diese Saison die CL verpasst.


Alles sehr gute Fragen die ich mir auch schon gestellt habe. Klar, der BVB hat 150 Mio. Corona Defizit welches man ausgleichen muss. Und trotzdem verstehe ich das auch nicht so richtig. Andere Vereine scheinen aus unterschiedlichen Gründen mehr Möglichkeiten zu haben. Bayern mal außen vor gelassen. RBL mit Red Bull hat natürlich auch einen starken Geldgeber im Rücken der aber sicherlich den Leipzigern ihre Grenzen aufzeigt. Das mit den 60-65 % aus den Transfereinnahmen die man nur investieren kann macht mich stutzig. Was ihr wenn wir mal die CL verpassen oder wir keinen Topspieler haben wo wir mal eben 100 Mio. kassieren? Dann dürfte doch eigentlich gar nichts mehr gehen. Sorry, kann ich mir nicht vorstellen.


Wieso macht dich das stutzig? Ist es nicht schon mehrere Jahre so, dass der Kader mit Transfers querfinanziert werden muss? Ich meine, dass das keine große Neuigkeit ist.

Aber ja, ich halte das auch für ein Pulverfass. Und ärgerlich ist, dass nächstes Jahr die neue CL startet mit mehr Geld. Das sollten wir tunlichst nicht verpassen.



Also ich frage mich wirklich ob das euer Ernst ist. Der bvb ist ein börsennotiertes Unternehmen und man kann alles in den Bilanzen nach lesen.
Die Pandemie hat viel Geld gekostet. Man konnte das Trainingsgelände nicht weiter umbauen wie geplant, am Stadion wurde auch nichts unternommen.
Im Moment investiert der bvb gewaltig ins Stadion und die letzen Investitionen Kauf Trainingsgelände 8m und Anbau West Stadion catering 10-12m werden durch Kredite finanziert. Die anderen Investitionen wurden durch Einnahmen investiert. Nämlich 10-20 m ins Stadion und Trainingsgelände in den letzten 2 Jahren.
Die Transfers im Winter 22 wurden durch die ch.leaque investiert und vorgezogen damit sie Nicht zu teuer werden.
Es ist alles transparent nach zu lesen.
Der bvb muss an Birmingham Stolte 15-20m abdrücken dazu kommt Beratergebühren und steuern.
Spieler die zum Nulltarif wechseln bekommen Handgeld und bei Vertragsverlängerungen ist es auch so.
Dazu kommt die Trennung von Rose und Team kosteten 9m.
Sollte unser Verein die ch.leaque verpassen dann wäre es nicht gut aber dann muss man sich von Spielern trennen. Adeyemi und diverse andere.
Es ist einfach unglaublich wie negativ ihr eingestellt seid.
Wir brauchen kaum Transfers. Wir haben einen guten Kader und die Verletzungen waren heftig und deswegen sind nicht alle fit.


Welche Steuern?


Umsatzsteuer, Kirchensteuer, Soli,... silent stark


Haha, guter Witz grins
BVB - Finanzen |#9702
31.08.2023 - 08:41 Uhr
Zitat von Bvbbb09
Zitat von monkeypunch87

Zitat von BVB-Front77

Zitat von JurgStilz

Frage an die Finanzexperten unter uns:

In der aktuellen Transferperiode hat man trotz CL-Geld und 110 Mio. Einnahmen gerademal 50 Mio. ausgegeben. Mehr als 10 Mio. werden da auch nicht mehr dazu kommen. Gehe ich deswegen richtig in der Annahme, dass dem BVB aktuell völlig die Hände auf dem Transfermarkt gebunden sind, sofern keine hohen Transfereinnahmen erwirtschaftet werden? Hätte man diese Saison 0€ zur Verfügung gehabt ohne Bellingham-Verkauf?

Und weiter: Wird es auch im Winter so aussehen, wenn man aufgrund einer (mMn sehr wahrscheinlich) schlechten Hinrunde die CL zu verpassen droht und nachrüsten muss?

Und: Was ist mit nächster Saison, ohne das CL-Geld und ohne einen Spieler im Kader, der für großes Geld wechseln kann. Sind uns dann komplett die Hände gebunden?

Aktuell habe ich das Gefühl, dass man sportlich und finanziell auf einem Pulverfass sitzt, dass zu explodieren droht, sobald man diese Saison die CL verpasst.


Alles sehr gute Fragen die ich mir auch schon gestellt habe. Klar, der BVB hat 150 Mio. Corona Defizit welches man ausgleichen muss. Und trotzdem verstehe ich das auch nicht so richtig. Andere Vereine scheinen aus unterschiedlichen Gründen mehr Möglichkeiten zu haben. Bayern mal außen vor gelassen. RBL mit Red Bull hat natürlich auch einen starken Geldgeber im Rücken der aber sicherlich den Leipzigern ihre Grenzen aufzeigt. Das mit den 60-65 % aus den Transfereinnahmen die man nur investieren kann macht mich stutzig. Was ihr wenn wir mal die CL verpassen oder wir keinen Topspieler haben wo wir mal eben 100 Mio. kassieren? Dann dürfte doch eigentlich gar nichts mehr gehen. Sorry, kann ich mir nicht vorstellen.


Wieso macht dich das stutzig? Ist es nicht schon mehrere Jahre so, dass der Kader mit Transfers querfinanziert werden muss? Ich meine, dass das keine große Neuigkeit ist.

Aber ja, ich halte das auch für ein Pulverfass. Und ärgerlich ist, dass nächstes Jahr die neue CL startet mit mehr Geld. Das sollten wir tunlichst nicht verpassen.



Also ich frage mich wirklich ob das euer Ernst ist. Der bvb ist ein börsennotiertes Unternehmen und man kann alles in den Bilanzen nach lesen.
Die Pandemie hat viel Geld gekostet. Man konnte das Trainingsgelände nicht weiter umbauen wie geplant, am Stadion wurde auch nichts unternommen.
Im Moment investiert der bvb gewaltig ins Stadion und die letzen Investitionen Kauf Trainingsgelände 8m und Anbau West Stadion catering 10-12m werden durch Kredite finanziert. Die anderen Investitionen wurden durch Einnahmen investiert. Nämlich 10-20 m ins Stadion und Trainingsgelände in den letzten 2 Jahren.
Die Transfers im Winter 22 wurden durch die ch.leaque investiert und vorgezogen damit sie Nicht zu teuer werden.
Es ist alles transparent nach zu lesen.
Der bvb muss an Birmingham Stolte 15-20m abdrücken dazu kommt Beratergebühren und steuern.
Spieler die zum Nulltarif wechseln bekommen Handgeld und bei Vertragsverlängerungen ist es auch so.
Dazu kommt die Trennung von Rose und Team kosteten 9m.
Sollte unser Verein die ch.leaque verpassen dann wäre es nicht gut aber dann muss man sich von Spielern trennen. Adeyemi und diverse andere.
Es ist einfach unglaublich wie negativ ihr eingestellt seid.
Wir brauchen kaum Transfers. Wir haben einen guten Kader und die Verletzungen waren heftig und deswegen sind nicht alle fit.


Der vorherige Link bestätigt meine Aussage, nicht deine.
BVB - Finanzen |#9703
31.08.2023 - 09:02 Uhr
Zitat von monkeypunch87
Zitat von Bvbbb09

Zitat von monkeypunch87

Zitat von BVB-Front77

Zitat von JurgStilz

Frage an die Finanzexperten unter uns:

In der aktuellen Transferperiode hat man trotz CL-Geld und 110 Mio. Einnahmen gerademal 50 Mio. ausgegeben. Mehr als 10 Mio. werden da auch nicht mehr dazu kommen. Gehe ich deswegen richtig in der Annahme, dass dem BVB aktuell völlig die Hände auf dem Transfermarkt gebunden sind, sofern keine hohen Transfereinnahmen erwirtschaftet werden? Hätte man diese Saison 0€ zur Verfügung gehabt ohne Bellingham-Verkauf?

Und weiter: Wird es auch im Winter so aussehen, wenn man aufgrund einer (mMn sehr wahrscheinlich) schlechten Hinrunde die CL zu verpassen droht und nachrüsten muss?

Und: Was ist mit nächster Saison, ohne das CL-Geld und ohne einen Spieler im Kader, der für großes Geld wechseln kann. Sind uns dann komplett die Hände gebunden?

Aktuell habe ich das Gefühl, dass man sportlich und finanziell auf einem Pulverfass sitzt, dass zu explodieren droht, sobald man diese Saison die CL verpasst.


Alles sehr gute Fragen die ich mir auch schon gestellt habe. Klar, der BVB hat 150 Mio. Corona Defizit welches man ausgleichen muss. Und trotzdem verstehe ich das auch nicht so richtig. Andere Vereine scheinen aus unterschiedlichen Gründen mehr Möglichkeiten zu haben. Bayern mal außen vor gelassen. RBL mit Red Bull hat natürlich auch einen starken Geldgeber im Rücken der aber sicherlich den Leipzigern ihre Grenzen aufzeigt. Das mit den 60-65 % aus den Transfereinnahmen die man nur investieren kann macht mich stutzig. Was ihr wenn wir mal die CL verpassen oder wir keinen Topspieler haben wo wir mal eben 100 Mio. kassieren? Dann dürfte doch eigentlich gar nichts mehr gehen. Sorry, kann ich mir nicht vorstellen.


Wieso macht dich das stutzig? Ist es nicht schon mehrere Jahre so, dass der Kader mit Transfers querfinanziert werden muss? Ich meine, dass das keine große Neuigkeit ist.

Aber ja, ich halte das auch für ein Pulverfass. Und ärgerlich ist, dass nächstes Jahr die neue CL startet mit mehr Geld. Das sollten wir tunlichst nicht verpassen.



Also ich frage mich wirklich ob das euer Ernst ist. Der bvb ist ein börsennotiertes Unternehmen und man kann alles in den Bilanzen nach lesen.
Die Pandemie hat viel Geld gekostet. Man konnte das Trainingsgelände nicht weiter umbauen wie geplant, am Stadion wurde auch nichts unternommen.
Im Moment investiert der bvb gewaltig ins Stadion und die letzen Investitionen Kauf Trainingsgelände 8m und Anbau West Stadion catering 10-12m werden durch Kredite finanziert. Die anderen Investitionen wurden durch Einnahmen investiert. Nämlich 10-20 m ins Stadion und Trainingsgelände in den letzten 2 Jahren.
Die Transfers im Winter 22 wurden durch die ch.leaque investiert und vorgezogen damit sie Nicht zu teuer werden.
Es ist alles transparent nach zu lesen.
Der bvb muss an Birmingham Stolte 15-20m abdrücken dazu kommt Beratergebühren und steuern.
Spieler die zum Nulltarif wechseln bekommen Handgeld und bei Vertragsverlängerungen ist es auch so.
Dazu kommt die Trennung von Rose und Team kosteten 9m.
Sollte unser Verein die ch.leaque verpassen dann wäre es nicht gut aber dann muss man sich von Spielern trennen. Adeyemi und diverse andere.
Es ist einfach unglaublich wie negativ ihr eingestellt seid.
Wir brauchen kaum Transfers. Wir haben einen guten Kader und die Verletzungen waren heftig und deswegen sind nicht alle fit.


Der vorherige Link bestätigt meine Aussage, nicht deine.


Ablöse:
100 mEUR
- 20 mEUR (Weiterverkaufsbeteiligung)
- 10 mEUR (Beraterprovision)
- 7 mEUR (Umsatzsteuer, wobei ich das nicht 1zu1 einrechnen würde, da wir eben ausgleichen können; zwecks Liq. vllt interessant)
= 60 - 65 mEUR

Klar ist das ne ziemliche Milchmädchenrechnung, aber in dem Fall bleibt tatsächlich gar nicht so viel über. und hinzu kommen gern nochmal einzelne Nebenkosten, die sich am Ende vllt mit der Umsatzsteuer verrechnen.

Ich glaube nicht einmal, dass die direkten Kosten für Stadion, Trainingsgelände und Co. querfinanziert werden, aber durch diese Investitionen kein direkter Überschuss aus gewöhnlichen Tätigkeiten aktuell möglich ist und somit nur das ausgegeben werden kann, was unterm Strich bei Transfers eingenommen wird (nach Kosten).
RB und Leverkusen haben da eben andere Möglichkeiten. RB hat eine Struktur in den Kapital sehr liquide ist. Das Stadion ist recht frisch, weshalb hier wohl keine höheren Investitionen nötig sind und durch das FK von RB ist man auch noch einmal etwas flexibler. Zumal RB meines Wissens nach teils Zinsen und Tilgung stundet um RB in diesen Situationen deutlich mehr Luft zu geben.
Leverkusen hat nochmal eine ganz andere Struktur, wobei auch hier der Background dafür sorgt, dass laufende Kosten für Instandhaltungen und Co. nicht direkt die Überschüsse schmälern.
Am Ende kann man es drehen und wenden wie man will, auf dem Blatt sind wir zwar größer als die anderen beiden Vereine, zum Status Quo stehen die beiden was die nackten Zahlen angeht einfach etwas besser im Saft.
Dennoch könnten wir aktuell 1-2 Jahre ohne CL durchstehen ohne querfinanzieren zu müssen. Dafür gibt es einfach noch Mechanismen und Möglichkeiten, die aktuell nicht ausgeschöpft werden (FK, Stille Reserven, Dynamische Verträge etc.)
BVB - Finanzen |#9704
31.08.2023 - 09:06 Uhr
Zitat von BVB_OS
Zitat von monkeypunch87

Zitat von Bvbbb09

Zitat von monkeypunch87

Zitat von BVB-Front77

Zitat von JurgStilz

Frage an die Finanzexperten unter uns:

In der aktuellen Transferperiode hat man trotz CL-Geld und 110 Mio. Einnahmen gerademal 50 Mio. ausgegeben. Mehr als 10 Mio. werden da auch nicht mehr dazu kommen. Gehe ich deswegen richtig in der Annahme, dass dem BVB aktuell völlig die Hände auf dem Transfermarkt gebunden sind, sofern keine hohen Transfereinnahmen erwirtschaftet werden? Hätte man diese Saison 0€ zur Verfügung gehabt ohne Bellingham-Verkauf?

Und weiter: Wird es auch im Winter so aussehen, wenn man aufgrund einer (mMn sehr wahrscheinlich) schlechten Hinrunde die CL zu verpassen droht und nachrüsten muss?

Und: Was ist mit nächster Saison, ohne das CL-Geld und ohne einen Spieler im Kader, der für großes Geld wechseln kann. Sind uns dann komplett die Hände gebunden?

Aktuell habe ich das Gefühl, dass man sportlich und finanziell auf einem Pulverfass sitzt, dass zu explodieren droht, sobald man diese Saison die CL verpasst.


Alles sehr gute Fragen die ich mir auch schon gestellt habe. Klar, der BVB hat 150 Mio. Corona Defizit welches man ausgleichen muss. Und trotzdem verstehe ich das auch nicht so richtig. Andere Vereine scheinen aus unterschiedlichen Gründen mehr Möglichkeiten zu haben. Bayern mal außen vor gelassen. RBL mit Red Bull hat natürlich auch einen starken Geldgeber im Rücken der aber sicherlich den Leipzigern ihre Grenzen aufzeigt. Das mit den 60-65 % aus den Transfereinnahmen die man nur investieren kann macht mich stutzig. Was ihr wenn wir mal die CL verpassen oder wir keinen Topspieler haben wo wir mal eben 100 Mio. kassieren? Dann dürfte doch eigentlich gar nichts mehr gehen. Sorry, kann ich mir nicht vorstellen.


Wieso macht dich das stutzig? Ist es nicht schon mehrere Jahre so, dass der Kader mit Transfers querfinanziert werden muss? Ich meine, dass das keine große Neuigkeit ist.

Aber ja, ich halte das auch für ein Pulverfass. Und ärgerlich ist, dass nächstes Jahr die neue CL startet mit mehr Geld. Das sollten wir tunlichst nicht verpassen.



Also ich frage mich wirklich ob das euer Ernst ist. Der bvb ist ein börsennotiertes Unternehmen und man kann alles in den Bilanzen nach lesen.
Die Pandemie hat viel Geld gekostet. Man konnte das Trainingsgelände nicht weiter umbauen wie geplant, am Stadion wurde auch nichts unternommen.
Im Moment investiert der bvb gewaltig ins Stadion und die letzen Investitionen Kauf Trainingsgelände 8m und Anbau West Stadion catering 10-12m werden durch Kredite finanziert. Die anderen Investitionen wurden durch Einnahmen investiert. Nämlich 10-20 m ins Stadion und Trainingsgelände in den letzten 2 Jahren.
Die Transfers im Winter 22 wurden durch die ch.leaque investiert und vorgezogen damit sie Nicht zu teuer werden.
Es ist alles transparent nach zu lesen.
Der bvb muss an Birmingham Stolte 15-20m abdrücken dazu kommt Beratergebühren und steuern.
Spieler die zum Nulltarif wechseln bekommen Handgeld und bei Vertragsverlängerungen ist es auch so.
Dazu kommt die Trennung von Rose und Team kosteten 9m.
Sollte unser Verein die ch.leaque verpassen dann wäre es nicht gut aber dann muss man sich von Spielern trennen. Adeyemi und diverse andere.
Es ist einfach unglaublich wie negativ ihr eingestellt seid.
Wir brauchen kaum Transfers. Wir haben einen guten Kader und die Verletzungen waren heftig und deswegen sind nicht alle fit.


Der vorherige Link bestätigt meine Aussage, nicht deine.


Ablöse:
100 mEUR
- 20 mEUR (Weiterverkaufsbeteiligung)
- 10 mEUR (Beraterprovision)
- 7 mEUR (Umsatzsteuer, wobei ich das nicht 1zu1 einrechnen würde, da wir eben ausgleichen können; zwecks Liq. vllt interessant)
= 60 - 65 mEUR

Klar ist das ne ziemliche Milchmädchenrechnung, aber in dem Fall bleibt tatsächlich gar nicht so viel über. und hinzu kommen gern nochmal einzelne Nebenkosten, die sich am Ende vllt mit der Umsatzsteuer verrechnen.

Ich glaube nicht einmal, dass die direkten Kosten für Stadion, Trainingsgelände und Co. querfinanziert werden, aber durch diese Investitionen kein direkter Überschuss aus gewöhnlichen Tätigkeiten aktuell möglich ist und somit nur das ausgegeben werden kann, was unterm Strich bei Transfers eingenommen wird (nach Kosten).
RB und Leverkusen haben da eben andere Möglichkeiten. RB hat eine Struktur in den Kapital sehr liquide ist. Das Stadion ist recht frisch, weshalb hier wohl keine höheren Investitionen nötig sind und durch das FK von RB ist man auch noch einmal etwas flexibler. Zumal RB meines Wissens nach teils Zinsen und Tilgung stundet um RB in diesen Situationen deutlich mehr Luft zu geben.
Leverkusen hat nochmal eine ganz andere Struktur, wobei auch hier der Background dafür sorgt, dass laufende Kosten für Instandhaltungen und Co. nicht direkt die Überschüsse schmälern.
Am Ende kann man es drehen und wenden wie man will, auf dem Blatt sind wir zwar größer als die anderen beiden Vereine, zum Status Quo stehen die beiden was die nackten Zahlen angeht einfach etwas besser im Saft.
Dennoch könnten wir aktuell 1-2 Jahre ohne CL durchstehen ohne querfinanzieren zu müssen. Dafür gibt es einfach noch Mechanismen und Möglichkeiten, die aktuell nicht ausgeschöpft werden (FK, Stille Reserven, Dynamische Verträge etc.)


1-2 Jahre keine CL ohne größere Probleme?
Das halte ich für utopisch.
Dafür ist die Mannschaft einfach viel zu teuer.
Mein Tipp: Sollte man die CL verpassen steht die nächste Kapitalerhöhung an, sprich die Aktionäre werden zur Kasse gebeten.
BVB - Finanzen |#9705
31.08.2023 - 09:17 Uhr
Zitat von monkeypunch87
Zitat von Bvbbb09

Zitat von monkeypunch87

Zitat von BVB-Front77

Zitat von JurgStilz

Frage an die Finanzexperten unter uns:

In der aktuellen Transferperiode hat man trotz CL-Geld und 110 Mio. Einnahmen gerademal 50 Mio. ausgegeben. Mehr als 10 Mio. werden da auch nicht mehr dazu kommen. Gehe ich deswegen richtig in der Annahme, dass dem BVB aktuell völlig die Hände auf dem Transfermarkt gebunden sind, sofern keine hohen Transfereinnahmen erwirtschaftet werden? Hätte man diese Saison 0€ zur Verfügung gehabt ohne Bellingham-Verkauf?

Und weiter: Wird es auch im Winter so aussehen, wenn man aufgrund einer (mMn sehr wahrscheinlich) schlechten Hinrunde die CL zu verpassen droht und nachrüsten muss?

Und: Was ist mit nächster Saison, ohne das CL-Geld und ohne einen Spieler im Kader, der für großes Geld wechseln kann. Sind uns dann komplett die Hände gebunden?

Aktuell habe ich das Gefühl, dass man sportlich und finanziell auf einem Pulverfass sitzt, dass zu explodieren droht, sobald man diese Saison die CL verpasst.


Alles sehr gute Fragen die ich mir auch schon gestellt habe. Klar, der BVB hat 150 Mio. Corona Defizit welches man ausgleichen muss. Und trotzdem verstehe ich das auch nicht so richtig. Andere Vereine scheinen aus unterschiedlichen Gründen mehr Möglichkeiten zu haben. Bayern mal außen vor gelassen. RBL mit Red Bull hat natürlich auch einen starken Geldgeber im Rücken der aber sicherlich den Leipzigern ihre Grenzen aufzeigt. Das mit den 60-65 % aus den Transfereinnahmen die man nur investieren kann macht mich stutzig. Was ihr wenn wir mal die CL verpassen oder wir keinen Topspieler haben wo wir mal eben 100 Mio. kassieren? Dann dürfte doch eigentlich gar nichts mehr gehen. Sorry, kann ich mir nicht vorstellen.


Wieso macht dich das stutzig? Ist es nicht schon mehrere Jahre so, dass der Kader mit Transfers querfinanziert werden muss? Ich meine, dass das keine große Neuigkeit ist.

Aber ja, ich halte das auch für ein Pulverfass. Und ärgerlich ist, dass nächstes Jahr die neue CL startet mit mehr Geld. Das sollten wir tunlichst nicht verpassen.



Also ich frage mich wirklich ob das euer Ernst ist. Der bvb ist ein börsennotiertes Unternehmen und man kann alles in den Bilanzen nach lesen.
Die Pandemie hat viel Geld gekostet. Man konnte das Trainingsgelände nicht weiter umbauen wie geplant, am Stadion wurde auch nichts unternommen.
Im Moment investiert der bvb gewaltig ins Stadion und die letzen Investitionen Kauf Trainingsgelände 8m und Anbau West Stadion catering 10-12m werden durch Kredite finanziert. Die anderen Investitionen wurden durch Einnahmen investiert. Nämlich 10-20 m ins Stadion und Trainingsgelände in den letzten 2 Jahren.
Die Transfers im Winter 22 wurden durch die ch.leaque investiert und vorgezogen damit sie Nicht zu teuer werden.
Es ist alles transparent nach zu lesen.
Der bvb muss an Birmingham Stolte 15-20m abdrücken dazu kommt Beratergebühren und steuern.
Spieler die zum Nulltarif wechseln bekommen Handgeld und bei Vertragsverlängerungen ist es auch so.
Dazu kommt die Trennung von Rose und Team kosteten 9m.
Sollte unser Verein die ch.leaque verpassen dann wäre es nicht gut aber dann muss man sich von Spielern trennen. Adeyemi und diverse andere.
Es ist einfach unglaublich wie negativ ihr eingestellt seid.
Wir brauchen kaum Transfers. Wir haben einen guten Kader und die Verletzungen waren heftig und deswegen sind nicht alle fit.


Der vorherige Link bestätigt meine Aussage, nicht deine.


Also die Situation ist aktuell in finanzieller Hinsicht weder besonders gut noch besonders schlecht. Grundsätzlich ist der BVB sehr gut aufgestellt und hat mit Treß einen absoluten Fachmann für die Finanzen im Haus.

Problematisch sind im Wesentlichen die Personalkosten. Dieses Thema begleitet uns im Prinzip seit dem Transfersommer 2016. Hier gab es in der Anfangszeit von Favre dann kurzzeitig berechtigte Hoffnungen auf Besserung, diese Hoffnungen wurden dann mit dem katastrophalen Transfersommer 2019 aber direkt wieder begraben. Die Problematik der Personalaufwendungen baute sich dabei immer weiter auf, da man die Altlasten nicht oder nur geringfügig losbekommen konnten, gleichzeitig aber nahezu jedes Jahr neue Problemfälle mit größerem oder kleinerem finanziellen Gewicht ins Team aufgenommen hatte (Meunier, Reinier, in Teilen Can, Pongracic, Modeste).

Das ist nicht schön, war aufgrund des stetigen wirtschaftlichen Wachstums (TV-Gelder, Sponsoring-Einnahmen) sowie des funktionierenden Geschäftsmodells (starke Talente relativ günstig einkaufen, entwickeln und teuer verkaufen).

Genau hierin liegt nun das Risiko. Man hat aktuell nicht mehr die Dichte an absoluten Top-Talenten. Vor 3 Jahren standen hier Sancho, Haaland und Bellingham unter Vertrag. Zwar gibt es mit Adeyemi, JBG, Duranville, Malen und Nmecha immer noch etliche große Talente im Team, die aber nicht mehr so eine extrem erfolgreiche Umsetzung des Geschäftsmodells erwarten lassen wie Sancho, Haaland und Bellingham. Das liegt an verschiedenen Dingen, bspw. nicht die aller höchste Talentkategorie (JBG, Adeyemi, Nmecha), ein hoher Einkaufspreis (Nmecha) oder das schon recht fortgeschrittene Alter (Malen).

Die Reduktion der enorm wichtigen Finanzierungsquelle "Talenteentwicklung" wird sich dann auch auf anderweitige Positionen auswirken müssen, insbesondere den Personalaufwand und die gesamte Ausgabenstruktur.

In Verbindung einer Kaderpolitik, zur anscheinenden Stabilisierung verstärkt auf ältere, vermeintlich gestandene Spieler setzt, ergeben sich daraus Risiken für die Finanzierung der weiteren Kadergestaltung. Bisher hatten wir mit dem Talenteverkauf so großen Erfolg, sodass man nicht nur die eigentlichen abgegebenen Spieler ersetzen konnte, sondern sogar noch Quersubventionen für andere Position im Team übrig waren.

Das Risiko besteht daher im Wesentlichen in der Aufrechterhaltung der fortlaufenden Handlungsfreiheit in der Kadergestaltung und der Vermeidung von Zwängen, da in den kommenden Jahren nicht mehr mit diesen extremen Transfergewinnen gerechnet werden kann und eine ganze Reihe älterer Spieler ohne Generierung von Ablösen ersetzt werden müssen.

Diesen Wandel kann man ausgehend von der aktuellen Basis mit vernünftigen Entscheidungen gut hinbekommen. Spannend wird es dann, wenn der TV-Vertrag deutlich niedriger ausfällt als bisher (bspw. 15 Mio. weniger für den BVB pro Jahr), da dann ein sehr großer Zwang für Einsparungen im Kader entsteht. Kritisch wird es aktuell, wenn man die CL verpasst. Die Versicherung ist meines Wissens nach nicht mehr vorhanden und bei der aktuellen finanziellen Lage könnte man ohne die Inanspruchnahme von Fremdfinanzierungen oder einer weiteren Kapitalerhöhung nicht ohne erzwungene Verkäufe positiv oder mit schwarzer Null über die Runden kommen.
BVB - Finanzen |#9706
31.08.2023 - 09:25 Uhr
Zitat von BVB_OS

Dennoch könnten wir aktuell 1-2 Jahre ohne CL durchstehen ohne querfinanzieren zu müssen. Dafür gibt es einfach noch Mechanismen und Möglichkeiten, die aktuell nicht ausgeschöpft werden (FK, Stille Reserven, Dynamische Verträge etc.)


Die Aufnahme von Fremdkapital (oder auch zusätzlichem Eigenkapital), die Hebung stiller Reserven durch erzwungene Spielerverkäufe sind doch quasi die Definition von Quersubvention des laufenden Geschäftsbetriebes.

Dieser laufende Geschäftsbetrieb wäre bei uns ohne die CL-Einnahmen extrem defizitär. und könnte sich nicht mehr vollständig selbst finanzieren. Wo sollen denn die grob geschätzt 50 Mio. herkommen, die ohne CL-Teilnahme wegbrechen würden? Natürlich aus Maßnahmen der Querfinanzierung!

Die dynamischen Verträge werden hier durch die mediale Marketingkampagne von Kehl extrem überschätzt (die sich übrigens bisher zu 0,0 in den Zahlen niedergeschlagen hat). Wenn uns Corona eine Sache gezeigt hat, dass sich alle da draußen und insbesondere die Profis selbst die Nächsten sind (das ist keine Kritik an den Profis, sondern eine Feststellung mit der es umzugehen gilt). Der Gehaltsverzicht in diesen extremen Zeiten kann schon quasi als Witz bezeichnet werden, wieso sollte dann auch nur ein gefragter Spieler hier zu massiven Gehaltsreduktionen bereit sein. Ich würde hier von Möglichkeiten ausgehen, die positiv gesehen maximal 10% des Gehaltsetats betreffen. Bei auszugleichenden 50 Mio. aus verpasster CL-Quali (bei den von dir genannten 2 Jahren verpasste CL sogar 100 Mio.) ist das nicht mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein.
BVB - Finanzen |#9707
31.08.2023 - 10:25 Uhr
Zitat von Nic
Zitat von BVB_OS

Dennoch könnten wir aktuell 1-2 Jahre ohne CL durchstehen ohne querfinanzieren zu müssen. Dafür gibt es einfach noch Mechanismen und Möglichkeiten, die aktuell nicht ausgeschöpft werden (FK, Stille Reserven, Dynamische Verträge etc.)


Die Aufnahme von Fremdkapital (oder auch zusätzlichem Eigenkapital), die Hebung stiller Reserven durch erzwungene Spielerverkäufe sind doch quasi die Definition von Quersubvention des laufenden Geschäftsbetriebes.

Dieser laufende Geschäftsbetrieb wäre bei uns ohne die CL-Einnahmen extrem defizitär. und könnte sich nicht mehr vollständig selbst finanzieren. Wo sollen denn die grob geschätzt 50 Mio. herkommen, die ohne CL-Teilnahme wegbrechen würden? Natürlich aus Maßnahmen der Querfinanzierung!

Die dynamischen Verträge werden hier durch die mediale Marketingkampagne von Kehl extrem überschätzt (die sich übrigens bisher zu 0,0 in den Zahlen niedergeschlagen hat). Wenn uns Corona eine Sache gezeigt hat, dass sich alle da draußen und insbesondere die Profis selbst die Nächsten sind (das ist keine Kritik an den Profis, sondern eine Feststellung mit der es umzugehen gilt). Der Gehaltsverzicht in diesen extremen Zeiten kann schon quasi als Witz bezeichnet werden, wieso sollte dann auch nur ein gefragter Spieler hier zu massiven Gehaltsreduktionen bereit sein. Ich würde hier von Möglichkeiten ausgehen, die positiv gesehen maximal 10% des Gehaltsetats betreffen. Bei auszugleichenden 50 Mio. aus verpasster CL-Quali (bei den von dir genannten 2 Jahren verpasste CL sogar 100 Mio.) ist das nicht mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein.


Gab letztens ja mal eine Veröffentlichung, wie in Etwa die Verträge gestaltet sind: https://www.90min.de/posts/pramien-revolution-bvb-so-sieht-das-neue-bonus-system-aus

Wenn man die darin beschriebenen Zahlen mal hochrechnet, dann kann man bei der Punktprämie pro Punkt für die gesamte Mannschaft von 250-300 Tsd. Euro ausgehen. Rechnet man mit dem Mittelwert und wendet diesen auf die letzte Saison an, hätte man demnach 19,525 Mio. Punktprämie ausgeschüttet, wenn bereits alle Spieler einen leistungsbezogenen Vertrag hätten, wie Kehl sie vergibt - was ja noch nicht der Fall ist. Das wären demnach deutlich unter 10% des Personalaufwands und man würde, selbst wenn 10 Punkte fehlen, nicht mal auf 3 Mio. kommen, was ein Witz ist, wenn man letzte Saison 73 Mio. Umsatz nur über das TV Geld der CL gemacht hat, das in den nächsten Jahren noch mehr wird! Zumal eben schon ein Punkt zu wenig sein könnte für die CL Quali! Unabhängig davon, dass die Geschichte ja auch noch periodenverschoben wäre. Denn in der Saison, in der die CL Einnahmen fehlen, könnte man in der Liga ja auch durchaus wieder auf Normalniveau unterwegs sein und hat daher reguläre Ausgaben, während die CL Einnahmen fehlen. Dabei bedeutet eine schwächere Saison in der Liga wohl auch automatisch niedrigere Sponsoringeinnahmen, weil auch in den Verträgen normalerweise Punkt- oder Erfolgsprämien, wie die CL Quali. Vor allem der Vertrag mit Evonik ist hier relevant, die ja "nur noch" Trikotsponsor für die Pokalwettbewerbe sind und dafür bis zu 10 Mio. p.a. zahlen sollen. Dabei ist anzunehmen, dass ein Großteil des Sponsorings auf die CL entfällt, weswegen allein die Ausfälle im Sponsoring höher ausfallen müssten, als das Einsparungspotenzial bei den Punktprämien.

Die Jahresleistungsprämie orientiert sich im Kern am Grundgehalt, zielt wohl vor allem darauf ab, das Flops in Zukunft nicht mehr die Fixgehälter erzielen, sondern im Grundgehalt näher an ihrem eigentlichen Marktwert dran sind, um auch darüber Abgänge hinzubekommen. Realistisch erwarte ich hier aber nicht den großen Hebel, weil man im Grundgehalt wohl dennoch die Konkurrenz überbieten wird, um diese auszustechen, gerade wenn man aus Spielerperspektive sportlich nicht zwingend die attraktivere Adresse für den Spieler persönlich ist, bspw. wenn der Fit oder vor allem der Bedarf nicht so sehr gegeben ist, wie beim Alternativverein. Es wird daher weiterhin Gründe geben monetär zu kompensieren, weswegen die Jahresleistungsprämie letztendlich aber auf die Summe der Gesamtgehälter nicht den riesen Einfluss haben wird. Wohl allerhöchstens dann, wenn man die Saison durchweg mit Spielern vom Ende der Bank sowie günstigen Youngstern beschreiten muss, was dann aber mindestens eine Fehlplanung des Kaders attestieren würde, die noch viel mehr Geld kosten würde, als allein ein mögliches Verpassen der CL. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass diese Säule relativ konstant und daher erfolgsunabhängig sein dürfte, weil eine dermaßen grobe Fehlplanung dann doch einige Probleme mehr voraussetzt als aktuell vorhanden.

Die Titelprämie dürfte ansonsten eine reine Umverteilung von in den Sponsorenverträgen verankerten Prämien bleiben, hat also normalerweise unterm Strich keine Auswirkungen.

Verpasst man die CL, würde ich daher davon ausgehen, dass deutlich über 70 Mio. Umsatz fehlen werden, dem keine größeren Ausgaben gegenüberstehen. Das müsste wohl hauptsächlich über die Rücklagen ausgeglichen werden, die man über die Abschreibungen bildet. Das kostet letztendlich aber sportliche Substanz, weil das Geld eigentlich dafür gedacht ist, um alternde Spieler und Flops, die so oder so mit Verlust aus dem Verein ausscheiden, zu ersetzen. Das ist auf Grund von Corona und Netto-Invests in den Kader aber in den letzten Jahren sowieso schon geschehen und es stehen allein altersbedingt nicht wenige Spieler unter Vertrag, die früher oder später einen Nachfolger aus diesen Rücklagen finanziert wissen wollen (Hummels, Meunier/Wolf, Bensebaini, Can, Sabitzer, (Reus), (Hazard), Haller). Unabhängig von aktuell schon unterbesetzten Positionen, wie LV.
BVB - Finanzen |#9708
31.08.2023 - 10:31 Uhr
Tja, was lernen wir aus dieser Transferperiode?

Wenn man sich die Bilanzen anschaut und diese Transferperiode berücksichtigt ist eines offensichtlich. Das Gehaltsbudget ist viel zu hoch und muss ohne CL gekürzt werden.

Falls unsere Transfers weiter nicht überzeugen und wir aufgrund von ein paar Ausfällen auf Schlüsselpositionen des viel zu dünn besetzten Kaders die CL verpassen sollten, droht ein Minus von 50-80 Millionen Euro, ohne einen einzigen Euro investieren zu können.

Dann werden die letzten Youngstar mit Potential veräußert.... und die Kogge kippt.

Ich bin so entsetzt über die Transferperiode, weil wir faktisch nur Hochrisikotransfers getätigt haben, und besonders die satten um 30 Jahre Alt Spieler bereiten mir erhebliche Sorgen.
BVB - Finanzen |#9709
31.08.2023 - 10:32 Uhr
Kann mir ein Experte bitte kurz erklären, woher die 15M + 6M Gehalt für Füllkrug her kommen? Und warum das Geld nicht für nützlichere Dinge verplant werden, wie zb das Corona Loch?

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Richtig tolles Forumsklima
BVB - Finanzen |#9710
31.08.2023 - 10:57 Uhr
Zitat von BVBBC


Verpasst man die CL, würde ich daher davon ausgehen, dass deutlich über 70 Mio. Umsatz fehlen werden, dem keine größeren Ausgaben gegenüberstehen. Das müsste wohl hauptsächlich über die Rücklagen ausgeglichen werden, die man über die Abschreibungen bildet. Das kostet letztendlich aber sportliche Substanz, weil das Geld eigentlich dafür gedacht ist, um alternde Spieler und Flops, die so oder so mit Verlust aus dem Verein ausscheiden, zu ersetzen. Das ist auf Grund von Corona und Netto-Invests in den Kader aber in den letzten Jahren sowieso schon geschehen und es stehen allein altersbedingt nicht wenige Spieler unter Vertrag, die früher oder später einen Nachfolger aus diesen Rücklagen finanziert wissen wollen (Hummels, Meunier/Wolf, Bensebaini, Can, Sabitzer, (Reus), (Hazard), Haller). Unabhängig von aktuell schon unterbesetzten Positionen, wie LV.


So wie es aussieht, kommt mit Füllkrug jetzt noch ein weitere Kandidat für diese Riege hinzu.

Das wird dann eine sehr große Herausforderung, diese ganzen Spieler zu ersetzen, dabei aber die sportliche Substanz weitgehend zu erhalten. Die sportliche Substanz geht ja einerseits durch den altersbedingten Abgang der genannten Spieler verloren, andererseits geht sportliche Substanz verloren, wenn Leistungsträger zur Querfinanzierung verkauft werden müssen.

In der Vergangenheit hat man diese Probleme über immer weiter steigende Einnahmen lösen können. Diese Möglichkeit sehe ich aber erstmal als erschöpft an. Vielmehr muss man sich wohl strecken, um das aktuelle Niveau zu halten. Es wird wohl zu einem Rückgang bei den nationalen TV-Erlösen kommen, anderseits bringt die CL-Reform auch wieder mehr Einnahmen (aber auch mehr Spiele). Die Mehrerlöse aus der CL kann ich nicht ganz einschätzen, bei einer seriösen Planung sollte man aber maximal von stagnierenden Erlösen ex Transfers ausgehen.

Es bleibt also nur der Weg über die Kostenreduktion bzw. Optimierung des laufenden Kaders. Hier kommt man eher in kleinen Schritten voran. Nachdem die Thematik Schulz diesen Sommer (mit Geld) gelöst wurden, bieten sich mit den auslaufenden Verträgen von Hummels, Reus, Meunier, Hazard und Wolf einige Möglichkeiten, die Personalaufwendungen nach Jahren wieder erstmals spürbar abzusenken. Das hängt aber auch zugegebenermaßen noch an vielen Ungewissheiten. Auf jeden Fall wird aber der transferpolitische Umgang mit den Abgängen dieser Spieler eine entscheidende Rolle für die mittelfristige sportliche Entwicklung spielen, was die Transferperiode Sommer 2024 immens wichtig macht.
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