BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
21.08.2015 - 18:10 Uhr
Heyho, Leute!
Verstehe ich das richtig? Der Umstaz beträgt 276 Millionen Euro, davon zwölf Millionen von Transfers; dazu kommen 17 Millionen Euro an sonstigen betrieblichen Erträgen - diese zählen nicht zum Umsatz? - von denen mutmaßlich (!) zwölf Millionen Euro von der CL-Versicherung stammen. Insgesamt bringt das einen Nach-Steuer-Gewinn von fünf Millionen Euro und ein bisschen was.
Dazu hätte ich ein paar Fragen:.
1.
Wie kommen die zwölf Millionen Euro von den Transfers zu Stande? Dortmund hat doch im Vorjahr kaum einen Spieler verkauft, laut tm.de waren es fünf Millionen Euro.
2.
Seht ihr diese Zahlen wirkliich so rosig? Ohne Transfers ist kaum eine Umsatzsteigerung da - laut deloitte waren es 13/14 262 Millionen Euro ohne Transfers. Ohne die Transfers und die Versicherung stünde möglicherweise eine rote Zahl unterm Strich (hängt halt davon ab, was sich alles sonstst verändert hätte). Da die Versicherung bereits im alten Jahr verbucht worden ist, "fehlt" sie eben in der GuV des neuen Jahres; das ist zwar nicht wirklich wichtig, aber es lässt das neue Jahr schlechter dastehen.
Ich will hier Dortmund natürlich nicht schlecht darstellen - die Situation ist sehr weit davon entfernt, besorgniserregend zu sein - aber Gedanken sollte man sich schon darüber machen. Ich hoffe doch sehr, dass sich Dortmund wieder fängt und die Bayern wieder herausfordern kann, das wäre so wichtig für den deutschen Fussball.
Verstehe ich das richtig? Der Umstaz beträgt 276 Millionen Euro, davon zwölf Millionen von Transfers; dazu kommen 17 Millionen Euro an sonstigen betrieblichen Erträgen - diese zählen nicht zum Umsatz? - von denen mutmaßlich (!) zwölf Millionen Euro von der CL-Versicherung stammen. Insgesamt bringt das einen Nach-Steuer-Gewinn von fünf Millionen Euro und ein bisschen was.
Dazu hätte ich ein paar Fragen:.
1.
Wie kommen die zwölf Millionen Euro von den Transfers zu Stande? Dortmund hat doch im Vorjahr kaum einen Spieler verkauft, laut tm.de waren es fünf Millionen Euro.
2.
Seht ihr diese Zahlen wirkliich so rosig? Ohne Transfers ist kaum eine Umsatzsteigerung da - laut deloitte waren es 13/14 262 Millionen Euro ohne Transfers. Ohne die Transfers und die Versicherung stünde möglicherweise eine rote Zahl unterm Strich (hängt halt davon ab, was sich alles sonstst verändert hätte). Da die Versicherung bereits im alten Jahr verbucht worden ist, "fehlt" sie eben in der GuV des neuen Jahres; das ist zwar nicht wirklich wichtig, aber es lässt das neue Jahr schlechter dastehen.
Ich will hier Dortmund natürlich nicht schlecht darstellen - die Situation ist sehr weit davon entfernt, besorgniserregend zu sein - aber Gedanken sollte man sich schon darüber machen. Ich hoffe doch sehr, dass sich Dortmund wieder fängt und die Bayern wieder herausfordern kann, das wäre so wichtig für den deutschen Fussball.
21.08.2015 - 18:14 Uhr
Zitat von Premier
B. Dortmund ist bei den Spieltagseinnahmen quasi am Limit angelangt. Die Architektur des Westfalenstadions lässt keine großartigen Veränderungen zu und dem Club entgehen aufgrund der vergleichsweise geringen Logenzahl sowie der hohen Anzahl an Stehplätzen beträchtliche Umsatzerlöse. Marketing hin oder her, der sportliche Erfolg ist für das Marketing der einzig effektive Faktor.
Die Fernsehgelder sind aktuell zwar gestaffelt so dass diese jährlich sukzessive ansteigen, jedoch kann ein beträchtlicher Sprung nur im Falle einer Neuverhandlung zustande kommen. Die Zahlungen steigen jedoch stets für alle Vereine proportional an so dass der nationale Wettbewerbsvorteil zu vernachlässigen ist.
Zitat von alisander
Deinen letzten Absatz musst du mir erklären, weil den verstehe ich nicht so ganz.
Das Stadion ist doch schon lange nicht mehr erweitert worden und auch die TV Gelder sind auch in den letzten Jahren nicht explodiert. Trotzdem sind doch auch in den Jahren ordentliche Zuwächse im Umsatz erzielt worden. Oder was meinst du genau?
Zitat von Premier
Dass man bei den Einnahmen-Ausgaben auf der Kante agieren möchte ist nicht gerade zielführend. Allein dass die Gehälter oder die Transferausgaben auf das Maximum geschraubt werden garantiert noch lange keinen Erfolg und bei der bisherigen Arbeitsweise (Tuchel erstmal ausgenommen) ist diese Herangehensweise extremst risikoreich. Auf diese Weise hat man binnen von 2 Jahren am Transfermarkt ein Minus iHv. 75 Mio. hingelegt.
Bedenklich ist es, dass die Geschäftsführung andeutet, die Reserven von über 50 Mio. Euro ggf. in den Etat bzw. Ablösesummen zu stecken anstatt diese für Anschubinvestitionen bereitzuhalten. B. Dortmund bekommt erst wieder einen Umsatzschub, wenn ein neuer Fernsehvertrag mit verbesserten Konditionen abgeschlossen wird oder ein neues Stadion mit mehr Logen sowie aus reinen Sitzplätzen errichtet wird. Ersteres stellt jedoch keinen Wettbewerbsvorteil dar und steht nicht direkt im eigenen Einflussbereich.
Dass man bei den Einnahmen-Ausgaben auf der Kante agieren möchte ist nicht gerade zielführend. Allein dass die Gehälter oder die Transferausgaben auf das Maximum geschraubt werden garantiert noch lange keinen Erfolg und bei der bisherigen Arbeitsweise (Tuchel erstmal ausgenommen) ist diese Herangehensweise extremst risikoreich. Auf diese Weise hat man binnen von 2 Jahren am Transfermarkt ein Minus iHv. 75 Mio. hingelegt.
Bedenklich ist es, dass die Geschäftsführung andeutet, die Reserven von über 50 Mio. Euro ggf. in den Etat bzw. Ablösesummen zu stecken anstatt diese für Anschubinvestitionen bereitzuhalten. B. Dortmund bekommt erst wieder einen Umsatzschub, wenn ein neuer Fernsehvertrag mit verbesserten Konditionen abgeschlossen wird oder ein neues Stadion mit mehr Logen sowie aus reinen Sitzplätzen errichtet wird. Ersteres stellt jedoch keinen Wettbewerbsvorteil dar und steht nicht direkt im eigenen Einflussbereich.
Deinen letzten Absatz musst du mir erklären, weil den verstehe ich nicht so ganz.
Das Stadion ist doch schon lange nicht mehr erweitert worden und auch die TV Gelder sind auch in den letzten Jahren nicht explodiert. Trotzdem sind doch auch in den Jahren ordentliche Zuwächse im Umsatz erzielt worden. Oder was meinst du genau?
B. Dortmund ist bei den Spieltagseinnahmen quasi am Limit angelangt. Die Architektur des Westfalenstadions lässt keine großartigen Veränderungen zu und dem Club entgehen aufgrund der vergleichsweise geringen Logenzahl sowie der hohen Anzahl an Stehplätzen beträchtliche Umsatzerlöse. Marketing hin oder her, der sportliche Erfolg ist für das Marketing der einzig effektive Faktor.
Die Fernsehgelder sind aktuell zwar gestaffelt so dass diese jährlich sukzessive ansteigen, jedoch kann ein beträchtlicher Sprung nur im Falle einer Neuverhandlung zustande kommen. Die Zahlungen steigen jedoch stets für alle Vereine proportional an so dass der nationale Wettbewerbsvorteil zu vernachlässigen ist.
Deine Aussage war, dass ein Umsatzschub nur über steigende TV-Erlöse oder einer Veränderung der Stadionsituation möglich sei. Alisander machte darauf aufmerksam, dass der Umsatz in der Vergangenheit auch mit dem alten Stadion und ohne steigende TV-Erlöse einen Schub gemacht hat (und möchte wohl wissen, warum du denkst, dass dies nicht mehr möglich sei).
Daraufhin wiederholst du die beiden Punkte und sagst noch, dass der sportliche Erfolg der einzig effektive Marketingfaktor sei. Mal davon abgesehen, dass man das durchaus anders sehen kann (siehe HSV, siehe St. Pauli), müsstest du jetzt erklären, warum sportlicher Erfolg bei der Borussia _nicht_ zu einem erneuten Umsatzschub führen kann.
21.08.2015 - 18:27 Uhr
Zitat von DieletzteInstanz
Deine Aussage war, dass ein Umsatzschub nur über steigende TV-Erlöse oder einer Veränderung der Stadionsituation möglich sei. Alisander machte darauf aufmerksam, dass der Umsatz in der Vergangenheit auch mit dem alten Stadion und ohne steigende TV-Erlöse einen Schub gemacht hat (und möchte wohl wissen, warum du denkst, dass dies nicht mehr möglich sei).
Daraufhin wiederholst du die beiden Punkte und sagst noch, dass der sportliche Erfolg der einzig effektive Marketingfaktor sei. Mal davon abgesehen, dass man das durchaus anders sehen kann (siehe HSV, siehe St. Pauli), müsstest du jetzt erklären, warum sportlicher Erfolg bei der Borussia _nicht_ zu einem erneuten Umsatzschub führen kann.
Zitat von Premier
B. Dortmund ist bei den Spieltagseinnahmen quasi am Limit angelangt. Die Architektur des Westfalenstadions lässt keine großartigen Veränderungen zu und dem Club entgehen aufgrund der vergleichsweise geringen Logenzahl sowie der hohen Anzahl an Stehplätzen beträchtliche Umsatzerlöse. Marketing hin oder her, der sportliche Erfolg ist für das Marketing der einzig effektive Faktor.
Die Fernsehgelder sind aktuell zwar gestaffelt so dass diese jährlich sukzessive ansteigen, jedoch kann ein beträchtlicher Sprung nur im Falle einer Neuverhandlung zustande kommen. Die Zahlungen steigen jedoch stets für alle Vereine proportional an so dass der nationale Wettbewerbsvorteil zu vernachlässigen ist.
Zitat von alisander
Deinen letzten Absatz musst du mir erklären, weil den verstehe ich nicht so ganz.
Das Stadion ist doch schon lange nicht mehr erweitert worden und auch die TV Gelder sind auch in den letzten Jahren nicht explodiert. Trotzdem sind doch auch in den Jahren ordentliche Zuwächse im Umsatz erzielt worden. Oder was meinst du genau?
Zitat von Premier
Dass man bei den Einnahmen-Ausgaben auf der Kante agieren möchte ist nicht gerade zielführend. Allein dass die Gehälter oder die Transferausgaben auf das Maximum geschraubt werden garantiert noch lange keinen Erfolg und bei der bisherigen Arbeitsweise (Tuchel erstmal ausgenommen) ist diese Herangehensweise extremst risikoreich. Auf diese Weise hat man binnen von 2 Jahren am Transfermarkt ein Minus iHv. 75 Mio. hingelegt.
Bedenklich ist es, dass die Geschäftsführung andeutet, die Reserven von über 50 Mio. Euro ggf. in den Etat bzw. Ablösesummen zu stecken anstatt diese für Anschubinvestitionen bereitzuhalten. B. Dortmund bekommt erst wieder einen Umsatzschub, wenn ein neuer Fernsehvertrag mit verbesserten Konditionen abgeschlossen wird oder ein neues Stadion mit mehr Logen sowie aus reinen Sitzplätzen errichtet wird. Ersteres stellt jedoch keinen Wettbewerbsvorteil dar und steht nicht direkt im eigenen Einflussbereich.
Dass man bei den Einnahmen-Ausgaben auf der Kante agieren möchte ist nicht gerade zielführend. Allein dass die Gehälter oder die Transferausgaben auf das Maximum geschraubt werden garantiert noch lange keinen Erfolg und bei der bisherigen Arbeitsweise (Tuchel erstmal ausgenommen) ist diese Herangehensweise extremst risikoreich. Auf diese Weise hat man binnen von 2 Jahren am Transfermarkt ein Minus iHv. 75 Mio. hingelegt.
Bedenklich ist es, dass die Geschäftsführung andeutet, die Reserven von über 50 Mio. Euro ggf. in den Etat bzw. Ablösesummen zu stecken anstatt diese für Anschubinvestitionen bereitzuhalten. B. Dortmund bekommt erst wieder einen Umsatzschub, wenn ein neuer Fernsehvertrag mit verbesserten Konditionen abgeschlossen wird oder ein neues Stadion mit mehr Logen sowie aus reinen Sitzplätzen errichtet wird. Ersteres stellt jedoch keinen Wettbewerbsvorteil dar und steht nicht direkt im eigenen Einflussbereich.
Deinen letzten Absatz musst du mir erklären, weil den verstehe ich nicht so ganz.
Das Stadion ist doch schon lange nicht mehr erweitert worden und auch die TV Gelder sind auch in den letzten Jahren nicht explodiert. Trotzdem sind doch auch in den Jahren ordentliche Zuwächse im Umsatz erzielt worden. Oder was meinst du genau?
B. Dortmund ist bei den Spieltagseinnahmen quasi am Limit angelangt. Die Architektur des Westfalenstadions lässt keine großartigen Veränderungen zu und dem Club entgehen aufgrund der vergleichsweise geringen Logenzahl sowie der hohen Anzahl an Stehplätzen beträchtliche Umsatzerlöse. Marketing hin oder her, der sportliche Erfolg ist für das Marketing der einzig effektive Faktor.
Die Fernsehgelder sind aktuell zwar gestaffelt so dass diese jährlich sukzessive ansteigen, jedoch kann ein beträchtlicher Sprung nur im Falle einer Neuverhandlung zustande kommen. Die Zahlungen steigen jedoch stets für alle Vereine proportional an so dass der nationale Wettbewerbsvorteil zu vernachlässigen ist.
Deine Aussage war, dass ein Umsatzschub nur über steigende TV-Erlöse oder einer Veränderung der Stadionsituation möglich sei. Alisander machte darauf aufmerksam, dass der Umsatz in der Vergangenheit auch mit dem alten Stadion und ohne steigende TV-Erlöse einen Schub gemacht hat (und möchte wohl wissen, warum du denkst, dass dies nicht mehr möglich sei).
Daraufhin wiederholst du die beiden Punkte und sagst noch, dass der sportliche Erfolg der einzig effektive Marketingfaktor sei. Mal davon abgesehen, dass man das durchaus anders sehen kann (siehe HSV, siehe St. Pauli), müsstest du jetzt erklären, warum sportlicher Erfolg bei der Borussia _nicht_ zu einem erneuten Umsatzschub führen kann.
Ich gehe davon aus, dass der User eine veränderte Basis anspricht. Es ist schon "leichter" einen Umsatzschub zu erreichen, wenn man vom Vorraum der Pathologie unter die Top10 Europas gelangt, als von den Top10 unter die Top3.
Dass die kleineren Sprünge dennoch zu insgesamt höheren Umsätzen und/oder Gewinnen führen können, wird nicht in Frage gestellt. Lediglich die sehr gute Arbeit der letzten Jahre führt dazu, dass viele kurzfristige Potenziale (Ticketing, nationales Merchandising, TV Gelder) schon ausgereizter sind. Wachstumspotentiale durch zB Internationalisierung sind zwar besser denn je, unterliegen aber eher einer langfristigen Perspektive.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lafuriaroja am 21.08.2015 um 18:28 Uhr bearbeitet
21.08.2015 - 18:30 Uhr
Man will auch noch die letzten Reserven in Spieler stecken, die auf der Bank sitzen. Die Dividende wird um 50% gekürzt, da gibt es bei der nächsten Kapitaleröhung sicher viele Interessenten. Damit man dann weiter einkaufen kann werden neue Kredite aufgenommen. Wirklich ein guter Plan, der den BVB langfristig dahin bringt, wo er 2006 schon mal war.
21.08.2015 - 18:35 Uhr
Zitat von Dirk_Pitt
Man will auch noch die letzten Reserven in Spieler stecken, die auf der Bank sitzen. Die Dividende wird um 50% gekürzt, da gibt es bei der nächsten Kapitaleröhung sicher viele Interessenten. Damit man dann weiter einkaufen kann werden neue Kredite aufgenommen. Wirklich ein guter Plan, der den BVB langfristig dahin bringt, wo er 2006 schon mal war.
Man will auch noch die letzten Reserven in Spieler stecken, die auf der Bank sitzen. Die Dividende wird um 50% gekürzt, da gibt es bei der nächsten Kapitaleröhung sicher viele Interessenten. Damit man dann weiter einkaufen kann werden neue Kredite aufgenommen. Wirklich ein guter Plan, der den BVB langfristig dahin bringt, wo er 2006 schon mal war.
Schwierig etwas zu soviel Unwissenheit und sorry for that Schwachsinn zu sagen. Ich weiß du willst hier nur provozieren, aber mach das doch bitte woanders, dieser Thread ist in der Regel einer der angenehm zu lesenden, man merkt das einige User hier Ahnung von der Materie haben und sich gerne austauschen. Nutz für deine Zwecke doch einfach einen anderen Thread.
21.08.2015 - 18:35 Uhr
Zitat von Dirk_Pitt
Man will auch noch die letzten Reserven in Spieler stecken, die auf der Bank sitzen. Die Dividende wird um 50% gekürzt, da gibt es bei der nächsten Kapitaleröhung sicher viele Interessenten. Damit man dann weiter einkaufen kann werden neue Kredite aufgenommen. Wirklich ein guter Plan, der den BVB langfristig dahin bringt, wo er 2006 schon mal war.
Man will auch noch die letzten Reserven in Spieler stecken, die auf der Bank sitzen. Die Dividende wird um 50% gekürzt, da gibt es bei der nächsten Kapitaleröhung sicher viele Interessenten. Damit man dann weiter einkaufen kann werden neue Kredite aufgenommen. Wirklich ein guter Plan, der den BVB langfristig dahin bringt, wo er 2006 schon mal war.
Wo wird denn gesagt, dass neue Kredite aufgenommen werden sollen?
21.08.2015 - 18:41 Uhr
Zitat von gelbschreib
Wo wird denn gesagt, dass neue Kredite aufgenommen werden sollen?
Zitat von Dirk_Pitt
Man will auch noch die letzten Reserven in Spieler stecken, die auf der Bank sitzen. Die Dividende wird um 50% gekürzt, da gibt es bei der nächsten Kapitaleröhung sicher viele Interessenten. Damit man dann weiter einkaufen kann werden neue Kredite aufgenommen. Wirklich ein guter Plan, der den BVB langfristig dahin bringt, wo er 2006 schon mal war.
Man will auch noch die letzten Reserven in Spieler stecken, die auf der Bank sitzen. Die Dividende wird um 50% gekürzt, da gibt es bei der nächsten Kapitaleröhung sicher viele Interessenten. Damit man dann weiter einkaufen kann werden neue Kredite aufgenommen. Wirklich ein guter Plan, der den BVB langfristig dahin bringt, wo er 2006 schon mal war.
Wo wird denn gesagt, dass neue Kredite aufgenommen werden sollen?
Eben, es werden keine Kreditschulden mehr gemacht. Wenn der BVB diese Linie weiterfährt sind die Ängste des Users Dirk_Pitt unbegründet, dass wir wieder da landen wo wir 2006 standen.
21.08.2015 - 18:51 Uhr
Zitat von Dirk_Pitt
Man will auch noch die letzten Reserven in Spieler stecken, die auf der Bank sitzen. Die Dividende wird um 50% gekürzt, da gibt es bei der nächsten Kapitaleröhung sicher viele Interessenten. Damit man dann weiter einkaufen kann werden neue Kredite aufgenommen. Wirklich ein guter Plan, der den BVB langfristig dahin bringt, wo er 2006 schon mal war.
Man will auch noch die letzten Reserven in Spieler stecken, die auf der Bank sitzen. Die Dividende wird um 50% gekürzt, da gibt es bei der nächsten Kapitaleröhung sicher viele Interessenten. Damit man dann weiter einkaufen kann werden neue Kredite aufgenommen. Wirklich ein guter Plan, der den BVB langfristig dahin bringt, wo er 2006 schon mal war.
Lies dir den Artikel bitte mal genau durch:
Da steht EINDEUTIG, dass es KEINE SCHULDEN FÜR SPORTLICHEN ERFOLG mehr geben wird.
Außerdem steht da, dass man ständig über ein mittleres, 8 stelliges Bankguthaben verfügen möchte und dass das Geld eben investiert wird, da man keine Bank ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nikolinho am 21.08.2015 um 18:53 Uhr bearbeitet
21.08.2015 - 18:51 Uhr
Zitat von phytophage
2.
Seht ihr diese Zahlen wirkliich so rosig? Ohne Transfers ist kaum eine Umsatzsteigerung da - laut deloitte waren es 13/14 262 Millionen Euro ohne Transfers. Ohne die Transfers und die Versicherung stünde möglicherweise eine rote Zahl unterm Strich (hängt halt davon ab, was sich alles sonstst verändert hätte).
2.
Seht ihr diese Zahlen wirkliich so rosig? Ohne Transfers ist kaum eine Umsatzsteigerung da - laut deloitte waren es 13/14 262 Millionen Euro ohne Transfers. Ohne die Transfers und die Versicherung stünde möglicherweise eine rote Zahl unterm Strich (hängt halt davon ab, was sich alles sonstst verändert hätte).
Ohne die Versicherung hätte man dafür in den letzten Jahren Prämien eingespart und besagte Ergebnisse wären dann entsprechend besser ausgefallen. Durch die Transfers fallen natürlich auch die Buchwerte raus, mit denen die Spieler noch in der Bilanz standen. Weiterhin fehlen natürlich Prämien, die man von Sponsoren für eine CL-Teilnahme erhalten hätte. 262 Millionen Euro Umsatz ohne Transfers halte ich, gemessen an einer Saison mit Platz 7 als Abschlussergebnis, für ziemlich hoch.
Für den BVB wichtig ist vor allem, die letzten Altlasten los zu werden, bzw. nun los zu sein, um selbst bei gleichbleibendem Umsatz einen größeren Investitionsspielraum zu haben. Der letzte große Batzen wäre der alte Sportfive-Vertrag, der allerdings noch einige Jahre läuft. Ansonsten ist man, auch durch die Ablösung der letzten Kredite, nun noch besser aufgestellt. Deren Raten fallen nun weg und auch die Vorfälligkeitsentschädigung muss nur dieses Jahr bezahlt werden.
Weitere Umsatzsteigerung sind in Zukunft durch steigende TV-Erlöse aus dem Inland zu erwarten. Dies hängt davon ab, inwieweit sich zusätzliche PayTV-Konkurrenten auf dem Markt etablieren könnten, um für einen entsprechenden Preiskampf zu sorgen. Aufgrund der noch verhältnismäßig jungen PayTV-Historie in Deutschland, steigt jetzt erst langsam die Akzeptanz in die Bevölkerung, auch weil immer mehr junge Menschen nachrücken, die, im Gegensatz zu Eltern und Großeltern, damit aufgewachsen sind und dadurch viel offener dem Mediem gegenüber stehen. Da ist das Ausland noch ein Stück weiter als Deutschland, entsprechend hat Deutschland hier aber auch einen enormen Wachstumsspielraum, wovon vor allem Vereine wie der BVB profitieren würden.
Ansonsten muss der BVB sich durch internationale Erfolge (Erfolge im Sinne von weit kommen, nicht zwingend Titel einsacken) präsentieren, um einerseits den nationalen Market Pool interessanter, und damit wertvoller zu machen, andererseits damit natürlich einen guten Platz im Verteilerschlüssel erreichen/halten. Mit internationalen Erfolgen wäre natürlich auch ein Marketing im Ausland umso profitabler, die nächste Asienreise ist für 2017 bereits geplant.
Der BVB muss, wenn er seinen Umsatz steigern will, mehrere Faktoren erfüllen.
- Sportlichen Erfolg haben. Das simpel es klingt, es ist auch das A und O was die Wirtschaftlichkeit angeht. Man sollte sich dafür, logischerweise, am besten wieder für die Champions League qualifizieren, nicht zuletzt aufgrund der Geldtöpfe, die allein für die Teilnahme aufgemacht werden.
- Identifikationsfiguren liefern. Mit Reus hat man bisher einen, der grundsätzlich ganz vorne mit dabei ist, Hummels und Aubameyang mit Abstrichen und mit Kagawa einen, mit dem man dem Verein in einem Land im speziellen, in diesem Fall Japan, ein Gesicht verleiht. Da müsste man noch so ein bißchen mehr hinterher sein, gegebenenfalls halt auch selber aufbauen.
- Marketing im allgemeinen weiter forcieren, national wie international. Da ist noch viel Luft nach oben, hängt aber auch im gewissen Maß von Erfolgen ab.
- Dabei mithelfen, dass die Bundesliga interessanter wird. je interessanter diese wird, umso mehr Umsatz sind bei entsprechenden TV-Verträgen, national wie international, zu erwarten.
21.08.2015 - 18:55 Uhr
Oh mein Gott, wenn ich schon den Eingangsartikel hier von TM lese, wo als einzige Zahl der buchhalterische Gewinn genannt wird.
Kein wunder, dass sich dann wieder so viele Leute mit komischen Aussagen im Forum rumtreiben.
BITTE LEUTE; BITTE GUCKT AUF DAS EBITDA, um euch eine Meinung zu bilden. Und bitte auch mal ab und zu aufs Konzernergebnis.
Ugh...der buchhalterische Gewinn ist doch nur zur Steuerbemessung entscheidend (z.B. sind Abschreibungen ja nur auf dem Papier ein Mittelabfluss...aber es geht ja kein Cash raus)
Also ans BVB Management: KLASSE Leistung! Kratzen an der 300 Mio Umsatzgrenze, wer haette das mal gedacht, mit irgendwas in die 50 Mio Gewinn vor Steuern, Zinszahlungen und Abschreibungen!!! Woohoooo...
PS: Je niedriger der buchhalterische Gewinn, je besser, nicht? Desto weniger Steuern zahlt der BVB
Kein wunder, dass sich dann wieder so viele Leute mit komischen Aussagen im Forum rumtreiben.
BITTE LEUTE; BITTE GUCKT AUF DAS EBITDA, um euch eine Meinung zu bilden. Und bitte auch mal ab und zu aufs Konzernergebnis.
Ugh...der buchhalterische Gewinn ist doch nur zur Steuerbemessung entscheidend (z.B. sind Abschreibungen ja nur auf dem Papier ein Mittelabfluss...aber es geht ja kein Cash raus)
Also ans BVB Management: KLASSE Leistung! Kratzen an der 300 Mio Umsatzgrenze, wer haette das mal gedacht, mit irgendwas in die 50 Mio Gewinn vor Steuern, Zinszahlungen und Abschreibungen!!! Woohoooo...
PS: Je niedriger der buchhalterische Gewinn, je besser, nicht? Desto weniger Steuern zahlt der BVB
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