BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
21.08.2015 - 13:54 Uhr
Zitat von HaHa
Wenn man bedenkt dass der Umsatz um 15 Mio gestiegen ist und die CL-Ausfallversicherung wohl knapp 10 (-12) Mio beträgt....ist die eigentliche prozentuale Steigerung des Umsatzes sogar noch geringer.
Wenn man bedenkt dass der Umsatz um 15 Mio gestiegen ist und die CL-Ausfallversicherung wohl knapp 10 (-12) Mio beträgt....ist die eigentliche prozentuale Steigerung des Umsatzes sogar noch geringer.
Die Erlöse aus der Versicherung fallen unter "sonstige betriebliche Erträge" und haben somit nicht zur Umsatzsteigerung beigetragen.
Siehe S.3 hier: http://aktie.bvb.de/content/download/1967/30558/file/BVB%20%20BLPK%202015_PRAESENTATION.pdf
"Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich, insbesondere durch vereinnahmte Versicherungsentschädigungen einer abgeschlossenen Versicherung im Falle einer verpassten Folge-Qualifikation für die Gruppenphase der UEFA Champions League, von EUR 5,2 Mio. um EUR 11,8 Mio. auf EUR 17,0 Mio. gesteigert."
21.08.2015 - 14:01 Uhr
Zitat von die_Spinne
Längst über Bord geworfen? Hmm... na dann! Aber das andere Credo mit "keine Schulden für sportlichen Erfolg" das ist noch aktuell oder?
Zitat von DerMoe
Ach bitte, dieses Credo wurde doch längst über Bord geworfen und wird auch schon lange nicht mehr so betont. Soll Reus nun bleiben und wir zahlen ihm 8 Mio oder sollen wir weiterhin versuchen ihn mit ner Schachtel Kekse zu locken während die im Ausland mit den dicken Scheinen wedeln?
Zitat von die_Spinne
Ja, ist nicht so der Hit, dabei spricht Watzke so gerne von der erfolgsabhängigen Bezahlung. Das spiegelt sich doch überhaupt nicht in der Bilanz wieder. Ich frage mich wie der das meint... Je schlechter die Platzierung, desto höher die Prämien oder was?
Zitat von wombatzmampf
Aufwendung für die Mannschaft laut Watzke zwischen 75-78% des gesamten Personalaufwands.
Mit 76,5% von den 117 Mio wären das 89,5 Mio für die letzte Saison.
Deutliche Steigerung. Die ausbleibenden Erfolgsprämien für die eher schwache Bundesligaplatzierung machen da wohl nicht so viel aus.
Aufwendung für die Mannschaft laut Watzke zwischen 75-78% des gesamten Personalaufwands.
Mit 76,5% von den 117 Mio wären das 89,5 Mio für die letzte Saison.
Deutliche Steigerung. Die ausbleibenden Erfolgsprämien für die eher schwache Bundesligaplatzierung machen da wohl nicht so viel aus.
Ja, ist nicht so der Hit, dabei spricht Watzke so gerne von der erfolgsabhängigen Bezahlung. Das spiegelt sich doch überhaupt nicht in der Bilanz wieder. Ich frage mich wie der das meint... Je schlechter die Platzierung, desto höher die Prämien oder was?
Ach bitte, dieses Credo wurde doch längst über Bord geworfen und wird auch schon lange nicht mehr so betont. Soll Reus nun bleiben und wir zahlen ihm 8 Mio oder sollen wir weiterhin versuchen ihn mit ner Schachtel Kekse zu locken während die im Ausland mit den dicken Scheinen wedeln?
Längst über Bord geworfen? Hmm... na dann! Aber das andere Credo mit "keine Schulden für sportlichen Erfolg" das ist noch aktuell oder?
Ja und das wurde auf der PK heute mehrfach betont.
Während zum Spieleretat nur gesagt wurde, dass dieser steigt.
Bei den Verträgen und Gehältern haben wir uns längst dem Markt und unserer Rolle angepasst. Alles andere wäre weltfremd und auch gar nicht machbar.
21.08.2015 - 14:18 Uhr
PK verpasst, aber AD Hoc News auf der BVB Seite gelesen. Alles in allem so lala:
Gut:
Umsatzsteigerung um knapp 6%
-> hierbei muss man lobend erwähnen, dass dies TROTZ weniger CL Einnahmen der Fall ist (die aber gar nicht soo viel geringer sind, schaut man sich Spielbetrieb und TV-Vermarktung an)
-> Merchandising + 4 Mio (+12%; HUT AB!)
Operatives Ergebnis gesteigert um 13% (+6 Mio).
Neutral:
Konzernergebnis: 5,5 Mio.
(warum neutral? weil aufgrund der Abschreibungen durch die ganzen Neuverpflichtungen ein Abschrumpfen zu erwarten war).
4.3 Mio. hat die Ablösung der Kredite gekostet - ich nehme an dass sich das irgendwo gelohnt hat sonst hätte man es wohl nicht gemacht.
Jedoch:
8 Mio. des Mehrumsatzes ist Transfergetrieben (12,4 vs. 4,5Mio. Vorjahr Transfereinkünfte). Lässt man dies außen vor, schmilzt schon beinahe die Hälfte der Umsatzsteigerung von 17 Mio. weg.
Es bleibt also transferbereinigt wenig mehr als 3% Wachstum - nicht wirklich viel, mMn.
Ertragsseitig sind rund 12 Mio. CL Ausfallversicherung bereits verbucht - und die sind demnach auch in der GuV schon mit drin - ohne hätten wir also einen einstelligen Verlust in der GuV ausgewiesen, wenn ich das richtig sehe - da wäre was los gewesen im Blätterwald.
Diese Versicherungserträge haben in dieser Saison so gerade eben den Anstieg der Abschreibungen kompensiert - und die dürften zu einem Gutteil auf den Kader zurückgehen. Ein nettes Rucksackerl. Aber das ist direkt Kerngeschäft und wir liegen mit den Finanzen ja nicht danieder, von daher ist das so lala.
Alles in allem ist das also ein knappes, mühsames plus (man möchte sagen "plüschen". Wir haben mMn. ein wenig auf der Stelle getreten und müssen damit auch kommende Saison rechnen, dank fehlender CL Gelder. Auch ein Umsatzrückgang ist nicht auszuschließen, wenngleich nicht sicher. Auch aus finanzieller Perspektive macht es aslo Sinn und ist richtig, den Kader etwas zurechtzustutzen - ich hoffe, dass dies gelingt.
Ich habe mir bereits beim Q3 Bericht gedacht, das es kein Schampusjahr, sondern eher ein Apfelschorle-Jahr wird, ohne die ganz großen Sprünge. Ab 2017 muss dann aber mal ein neuer Zuwachs deutlich werden, die PL ersäuft in Geld, Italien kommt grade sportlich wieder auf die Beine und in Deutschland schlummert die Konkurrenz auch nicht - auch wenn wir hier nochimmer die Nummer 2 sind (von denen, die's nicht von VW hinten und vorn reingeschoben bekommen).
Gut:
Umsatzsteigerung um knapp 6%
-> hierbei muss man lobend erwähnen, dass dies TROTZ weniger CL Einnahmen der Fall ist (die aber gar nicht soo viel geringer sind, schaut man sich Spielbetrieb und TV-Vermarktung an)
-> Merchandising + 4 Mio (+12%; HUT AB!)
Operatives Ergebnis gesteigert um 13% (+6 Mio).
Neutral:
Konzernergebnis: 5,5 Mio.
(warum neutral? weil aufgrund der Abschreibungen durch die ganzen Neuverpflichtungen ein Abschrumpfen zu erwarten war).
4.3 Mio. hat die Ablösung der Kredite gekostet - ich nehme an dass sich das irgendwo gelohnt hat sonst hätte man es wohl nicht gemacht.
Jedoch:
8 Mio. des Mehrumsatzes ist Transfergetrieben (12,4 vs. 4,5Mio. Vorjahr Transfereinkünfte). Lässt man dies außen vor, schmilzt schon beinahe die Hälfte der Umsatzsteigerung von 17 Mio. weg.
Es bleibt also transferbereinigt wenig mehr als 3% Wachstum - nicht wirklich viel, mMn.
Ertragsseitig sind rund 12 Mio. CL Ausfallversicherung bereits verbucht - und die sind demnach auch in der GuV schon mit drin - ohne hätten wir also einen einstelligen Verlust in der GuV ausgewiesen, wenn ich das richtig sehe - da wäre was los gewesen im Blätterwald.
Diese Versicherungserträge haben in dieser Saison so gerade eben den Anstieg der Abschreibungen kompensiert - und die dürften zu einem Gutteil auf den Kader zurückgehen. Ein nettes Rucksackerl. Aber das ist direkt Kerngeschäft und wir liegen mit den Finanzen ja nicht danieder, von daher ist das so lala.
Alles in allem ist das also ein knappes, mühsames plus (man möchte sagen "plüschen". Wir haben mMn. ein wenig auf der Stelle getreten und müssen damit auch kommende Saison rechnen, dank fehlender CL Gelder. Auch ein Umsatzrückgang ist nicht auszuschließen, wenngleich nicht sicher. Auch aus finanzieller Perspektive macht es aslo Sinn und ist richtig, den Kader etwas zurechtzustutzen - ich hoffe, dass dies gelingt.
Ich habe mir bereits beim Q3 Bericht gedacht, das es kein Schampusjahr, sondern eher ein Apfelschorle-Jahr wird, ohne die ganz großen Sprünge. Ab 2017 muss dann aber mal ein neuer Zuwachs deutlich werden, die PL ersäuft in Geld, Italien kommt grade sportlich wieder auf die Beine und in Deutschland schlummert die Konkurrenz auch nicht - auch wenn wir hier nochimmer die Nummer 2 sind (von denen, die's nicht von VW hinten und vorn reingeschoben bekommen).
21.08.2015 - 14:19 Uhr
Kann einer einschätzen, wie wir allgemein, im Vergleich zur Liga stehen? Gibt es eine art Tabelle mit Umsätzen?
So wie ich das verstehe, sind wir schuldenfrei und haben ein Festgeldkonto von ~50mio . Ich kann mir vorstellen, das dies, nicht viele Vereine in Deutschland und Europa vorweisen können.
Wenn man die Sponsoren und deren Vertragslänge anschaut, bin ich sehr positiv gestimmt, das man über die nächsten Jahre solide aufgestellt ist.
Man ist auch sämtliche Altlasten los, selbst die Infrastruktur, die doch nach 2005 sehr vernachlässigt würde, ist wieder voll für die Zukunft gerüstet. Da wird in Zukunft wohl auch nicht mehr so viel getan werden. Das Stadion verschlingt sicherlich immer noch einiges. Der Rest sollte aber aus dem gröbsten raus sein.
So wie ich das verstehe, sind wir schuldenfrei und haben ein Festgeldkonto von ~50mio . Ich kann mir vorstellen, das dies, nicht viele Vereine in Deutschland und Europa vorweisen können.
Wenn man die Sponsoren und deren Vertragslänge anschaut, bin ich sehr positiv gestimmt, das man über die nächsten Jahre solide aufgestellt ist.
Man ist auch sämtliche Altlasten los, selbst die Infrastruktur, die doch nach 2005 sehr vernachlässigt würde, ist wieder voll für die Zukunft gerüstet. Da wird in Zukunft wohl auch nicht mehr so viel getan werden. Das Stadion verschlingt sicherlich immer noch einiges. Der Rest sollte aber aus dem gröbsten raus sein.
21.08.2015 - 14:29 Uhr
Zitat von gelbschreib
Alles in allem ist das also ein knappes, mühsames plus (man möchte sagen "plüschen". Wir haben mMn. ein wenig auf der Stelle getreten und müssen damit auch kommende Saison rechnen, dank fehlender CL Gelder. Auch ein Umsatzrückgang ist nicht auszuschließen, wenngleich nicht sicher. Auch aus finanzieller Perspektive macht es aslo Sinn und ist richtig, den Kader etwas zurechtzustutzen - ich hoffe, dass dies gelingt.
Ich habe mir bereits beim Q3 Bericht gedacht, das es kein Schampusjahr, sondern eher ein Apfelschorle-Jahr wird, ohne die ganz großen Sprünge. Ab 2017 muss dann aber mal ein neuer Zuwachs deutlich werden, die PL ersäuft in Geld, Italien kommt grade sportlich wieder auf die Beine und in Deutschland schlummert die Konkurrenz auch nicht - auch wenn wir hier nochimmer die Nummer 2 sind (von denen, die's nicht von VW hinten und vorn reingeschoben bekommen).
Alles in allem ist das also ein knappes, mühsames plus (man möchte sagen "plüschen". Wir haben mMn. ein wenig auf der Stelle getreten und müssen damit auch kommende Saison rechnen, dank fehlender CL Gelder. Auch ein Umsatzrückgang ist nicht auszuschließen, wenngleich nicht sicher. Auch aus finanzieller Perspektive macht es aslo Sinn und ist richtig, den Kader etwas zurechtzustutzen - ich hoffe, dass dies gelingt.
Ich habe mir bereits beim Q3 Bericht gedacht, das es kein Schampusjahr, sondern eher ein Apfelschorle-Jahr wird, ohne die ganz großen Sprünge. Ab 2017 muss dann aber mal ein neuer Zuwachs deutlich werden, die PL ersäuft in Geld, Italien kommt grade sportlich wieder auf die Beine und in Deutschland schlummert die Konkurrenz auch nicht - auch wenn wir hier nochimmer die Nummer 2 sind (von denen, die's nicht von VW hinten und vorn reingeschoben bekommen).
Und hast du auch in deiner Milchmädchenrechnung die Sonderausgaben einbezogen, die uns in den kommenden Geschäftsjahren nicht mehr belasten werden? Ich verstehe immer noch nicht, wieso sich so viele mit der buchhalterischen Größe des Gewinns rumschlagen, bei dem am Ende so viele nicht ein- und auszahlungswirksame Größen enthalten sind.
Für uns entscheidend ist, dass am Ende ein schwarzer Cash Flow rauskommt. Und der lässt sich über den EBITDA als operative Maßgröße schon deutlich eher ableiten. Zumal die Zinsen und Steuern im Anschluss im Vergleich zu den sonstigen Auszahlungen nur noch marginal wirken.
21.08.2015 - 14:31 Uhr
Zitat von bornius
Und hast du auch in deiner Milchmädchenrechnung die Sonderausgaben einbezogen, die uns in den kommenden Geschäftsjahren nicht mehr belasten werden? Ich verstehe immer noch nicht, wieso sich so viele mit der buchhalterischen Größe des Gewinns rumschlagen, bei dem am Ende so viele nicht ein- und auszahlungswirksame Größen enthalten sind.
Für uns entscheidend ist, dass am Ende ein schwarzer Cash Flow rauskommt. Und der lässt sich über den EBITDA als operative Maßgröße schon deutlich eher ableiten. Zumal die Zinsen und Steuern im Anschluss im Vergleich zu den sonstigen Auszahlungen nur noch marginal wirken.
Zitat von gelbschreib
Alles in allem ist das also ein knappes, mühsames plus (man möchte sagen "plüschen". Wir haben mMn. ein wenig auf der Stelle getreten und müssen damit auch kommende Saison rechnen, dank fehlender CL Gelder. Auch ein Umsatzrückgang ist nicht auszuschließen, wenngleich nicht sicher. Auch aus finanzieller Perspektive macht es aslo Sinn und ist richtig, den Kader etwas zurechtzustutzen - ich hoffe, dass dies gelingt.
Ich habe mir bereits beim Q3 Bericht gedacht, das es kein Schampusjahr, sondern eher ein Apfelschorle-Jahr wird, ohne die ganz großen Sprünge. Ab 2017 muss dann aber mal ein neuer Zuwachs deutlich werden, die PL ersäuft in Geld, Italien kommt grade sportlich wieder auf die Beine und in Deutschland schlummert die Konkurrenz auch nicht - auch wenn wir hier nochimmer die Nummer 2 sind (von denen, die's nicht von VW hinten und vorn reingeschoben bekommen).
Alles in allem ist das also ein knappes, mühsames plus (man möchte sagen "plüschen". Wir haben mMn. ein wenig auf der Stelle getreten und müssen damit auch kommende Saison rechnen, dank fehlender CL Gelder. Auch ein Umsatzrückgang ist nicht auszuschließen, wenngleich nicht sicher. Auch aus finanzieller Perspektive macht es aslo Sinn und ist richtig, den Kader etwas zurechtzustutzen - ich hoffe, dass dies gelingt.
Ich habe mir bereits beim Q3 Bericht gedacht, das es kein Schampusjahr, sondern eher ein Apfelschorle-Jahr wird, ohne die ganz großen Sprünge. Ab 2017 muss dann aber mal ein neuer Zuwachs deutlich werden, die PL ersäuft in Geld, Italien kommt grade sportlich wieder auf die Beine und in Deutschland schlummert die Konkurrenz auch nicht - auch wenn wir hier nochimmer die Nummer 2 sind (von denen, die's nicht von VW hinten und vorn reingeschoben bekommen).
Und hast du auch in deiner Milchmädchenrechnung die Sonderausgaben einbezogen, die uns in den kommenden Geschäftsjahren nicht mehr belasten werden? Ich verstehe immer noch nicht, wieso sich so viele mit der buchhalterischen Größe des Gewinns rumschlagen, bei dem am Ende so viele nicht ein- und auszahlungswirksame Größen enthalten sind.
Für uns entscheidend ist, dass am Ende ein schwarzer Cash Flow rauskommt. Und der lässt sich über den EBITDA als operative Maßgröße schon deutlich eher ableiten. Zumal die Zinsen und Steuern im Anschluss im Vergleich zu den sonstigen Auszahlungen nur noch marginal wirken.
Welche Sonderausgaben wären das?
Und Dir ist aufgefallen, dass ich mehr vom Umsatz, Sondereinkünften und Operativem Ergebnis geschrieben habe als von der GUV?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gelbschreib am 21.08.2015 um 14:32 Uhr bearbeitet
21.08.2015 - 14:32 Uhr
Zitat von Kutscher24
Kann einer einschätzen, wie wir allgemein, im Vergleich zur Liga stehen? Gibt es eine art Tabelle mit Umsätzen?
Kann einer einschätzen, wie wir allgemein, im Vergleich zur Liga stehen? Gibt es eine art Tabelle mit Umsätzen?
Gibt es von Deloitte auf Weltsicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deloitte_Football_Money_League
21.08.2015 - 14:34 Uhr
Sehr löbliche Zahlen!
Da wirds aber mal wieder Zeit für nen Mio-Bonus für Aki!
Da wirds aber mal wieder Zeit für nen Mio-Bonus für Aki!
21.08.2015 - 14:36 Uhr
Zitat von gelbschreib
Welche Sonderausgaben wären das?
Und Dir ist aufgefallen, dass ich mehr vom Umsatz, Sondereinkünften und Operativem Ergebnis geschrieben habe als von der GUV?
Zitat von bornius
Und hast du auch in deiner Milchmädchenrechnung die Sonderausgaben einbezogen, die uns in den kommenden Geschäftsjahren nicht mehr belasten werden? Ich verstehe immer noch nicht, wieso sich so viele mit der buchhalterischen Größe des Gewinns rumschlagen, bei dem am Ende so viele nicht ein- und auszahlungswirksame Größen enthalten sind.
Für uns entscheidend ist, dass am Ende ein schwarzer Cash Flow rauskommt. Und der lässt sich über den EBITDA als operative Maßgröße schon deutlich eher ableiten. Zumal die Zinsen und Steuern im Anschluss im Vergleich zu den sonstigen Auszahlungen nur noch marginal wirken.
Zitat von gelbschreib
Alles in allem ist das also ein knappes, mühsames plus (man möchte sagen "plüschen". Wir haben mMn. ein wenig auf der Stelle getreten und müssen damit auch kommende Saison rechnen, dank fehlender CL Gelder. Auch ein Umsatzrückgang ist nicht auszuschließen, wenngleich nicht sicher. Auch aus finanzieller Perspektive macht es aslo Sinn und ist richtig, den Kader etwas zurechtzustutzen - ich hoffe, dass dies gelingt.
Ich habe mir bereits beim Q3 Bericht gedacht, das es kein Schampusjahr, sondern eher ein Apfelschorle-Jahr wird, ohne die ganz großen Sprünge. Ab 2017 muss dann aber mal ein neuer Zuwachs deutlich werden, die PL ersäuft in Geld, Italien kommt grade sportlich wieder auf die Beine und in Deutschland schlummert die Konkurrenz auch nicht - auch wenn wir hier nochimmer die Nummer 2 sind (von denen, die's nicht von VW hinten und vorn reingeschoben bekommen).
Alles in allem ist das also ein knappes, mühsames plus (man möchte sagen "plüschen". Wir haben mMn. ein wenig auf der Stelle getreten und müssen damit auch kommende Saison rechnen, dank fehlender CL Gelder. Auch ein Umsatzrückgang ist nicht auszuschließen, wenngleich nicht sicher. Auch aus finanzieller Perspektive macht es aslo Sinn und ist richtig, den Kader etwas zurechtzustutzen - ich hoffe, dass dies gelingt.
Ich habe mir bereits beim Q3 Bericht gedacht, das es kein Schampusjahr, sondern eher ein Apfelschorle-Jahr wird, ohne die ganz großen Sprünge. Ab 2017 muss dann aber mal ein neuer Zuwachs deutlich werden, die PL ersäuft in Geld, Italien kommt grade sportlich wieder auf die Beine und in Deutschland schlummert die Konkurrenz auch nicht - auch wenn wir hier nochimmer die Nummer 2 sind (von denen, die's nicht von VW hinten und vorn reingeschoben bekommen).
Und hast du auch in deiner Milchmädchenrechnung die Sonderausgaben einbezogen, die uns in den kommenden Geschäftsjahren nicht mehr belasten werden? Ich verstehe immer noch nicht, wieso sich so viele mit der buchhalterischen Größe des Gewinns rumschlagen, bei dem am Ende so viele nicht ein- und auszahlungswirksame Größen enthalten sind.
Für uns entscheidend ist, dass am Ende ein schwarzer Cash Flow rauskommt. Und der lässt sich über den EBITDA als operative Maßgröße schon deutlich eher ableiten. Zumal die Zinsen und Steuern im Anschluss im Vergleich zu den sonstigen Auszahlungen nur noch marginal wirken.
Welche Sonderausgaben wären das?
Und Dir ist aufgefallen, dass ich mehr vom Umsatz, Sondereinkünften und Operativem Ergebnis geschrieben habe als von der GUV?
Denkst du etwa, dass das Ablösen der langfristigen Finanzverbindlichkeiten sich nicht in den Büchern wiederfinden? Allein schon die Kompensationszahlung macht einen guten Betrag aus.
21.08.2015 - 14:42 Uhr
Dass man bei den Einnahmen-Ausgaben auf der Kante agieren möchte ist nicht gerade zielführend. Allein dass die Gehälter oder die Transferausgaben auf das Maximum geschraubt werden garantiert noch lange keinen Erfolg und bei der bisherigen Arbeitsweise (Tuchel erstmal ausgenommen) ist diese Herangehensweise extremst risikoreich. Auf diese Weise hat man binnen von 2 Jahren am Transfermarkt ein Minus iHv. 75 Mio. hingelegt.
Bedenklich ist es, dass die Geschäftsführung andeutet, die Reserven von über 50 Mio. Euro ggf. in den Etat bzw. Ablösesummen zu stecken anstatt diese für Anschubinvestitionen bereitzuhalten. B. Dortmund bekommt erst wieder einen Umsatzschub, wenn ein neuer Fernsehvertrag mit verbesserten Konditionen abgeschlossen wird oder ein neues Stadion mit mehr Logen sowie aus reinen Sitzplätzen errichtet wird. Ersteres stellt jedoch keinen Wettbewerbsvorteil dar und steht nicht direkt im eigenen Einflussbereich.
Bedenklich ist es, dass die Geschäftsführung andeutet, die Reserven von über 50 Mio. Euro ggf. in den Etat bzw. Ablösesummen zu stecken anstatt diese für Anschubinvestitionen bereitzuhalten. B. Dortmund bekommt erst wieder einen Umsatzschub, wenn ein neuer Fernsehvertrag mit verbesserten Konditionen abgeschlossen wird oder ein neues Stadion mit mehr Logen sowie aus reinen Sitzplätzen errichtet wird. Ersteres stellt jedoch keinen Wettbewerbsvorteil dar und steht nicht direkt im eigenen Einflussbereich.
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