BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
22.04.2014 - 10:33 Uhr
Wie sollte ein Imparitätsprinzip hier greifen? Es war natürlich bereits vor der dem Ende des letzten Geschäftsjahr abzusehen, dass Lewandowski uns nach dieser Saison verlassen wird und dies ist auch ein sportlicher Verlust. Aber rein von den Bilanzen her ist das Vertragsende von Lewandowski doch kein Verlust, oder? Die damals gezahlte Ablöse wurde doch bereits über die Jahre abgeschrieben. Wäre schon, wenn das jemand mit etwas mehr BWL Kenntnissen klären könnte.
22.04.2014 - 10:41 Uhr
Zitat von Kev1302:
Zitat von Trezegol77777:
Zitat von Kev1302:
Quelle: SZ Print
"Finanziell zumindest wird der Transfer aber wohl als machbar eingeschätzt – sonst müssten sich Dortmunds Scouts mit Immobile nicht so intensiv beschäftigen. Der Klub hatte schon seit dem letzten Jahr, als feststand, dass Lewandowski nicht beim BVB bleiben wird, Rücklagen gebildet, um einen großkalibrigen Ersatz für den Polen beschaffen zu können. Am Samstag erzielte Ciro Immobile erneut einen Treffer, beim 3:3 bei Lazio Rom. Sein Marktwert soll bei 12 bis 15 Millionen Euro taxiert werden."
Ich weiß nicht genau was ich davon denken soll ? Soweit ich das verstanden habe sind die letzten Zahlen doch eher so ausgefallen, dass wir mehr schuldenabbau geleistet haben und wenig Rücklagen geschaffen haben oder nicht ?
Impartitätsprinzip nennt sich das, wenn ein Verlust droht muss man schon was zur Seite legen.
Sonst hätten wir wohl einen Gewinn von 70mio gehabt, und dann kann man auch komplett nachvollziehen warum man Lewandowski gehalten hat
Also glaubst du wir haben noch einige Rücklagen ? Diese Saison ist ja auch nicht schlecht gelaufen..
Hier werden ständig Rüchlagen und Rückstellungen durch einander geworfen. Die vom Kicker haben keine Ahnung von Bilanzen. Dort ist nichts zu finden, was dafür spricht, dass der BVB Geld für diesen Sommer über gelassen hat.
Zitat von Trezegol77777:
Zitat von Kev1302:
Quelle: SZ Print
"Finanziell zumindest wird der Transfer aber wohl als machbar eingeschätzt – sonst müssten sich Dortmunds Scouts mit Immobile nicht so intensiv beschäftigen. Der Klub hatte schon seit dem letzten Jahr, als feststand, dass Lewandowski nicht beim BVB bleiben wird, Rücklagen gebildet, um einen großkalibrigen Ersatz für den Polen beschaffen zu können. Am Samstag erzielte Ciro Immobile erneut einen Treffer, beim 3:3 bei Lazio Rom. Sein Marktwert soll bei 12 bis 15 Millionen Euro taxiert werden."
Ich weiß nicht genau was ich davon denken soll ? Soweit ich das verstanden habe sind die letzten Zahlen doch eher so ausgefallen, dass wir mehr schuldenabbau geleistet haben und wenig Rücklagen geschaffen haben oder nicht ?
Impartitätsprinzip nennt sich das, wenn ein Verlust droht muss man schon was zur Seite legen.
Sonst hätten wir wohl einen Gewinn von 70mio gehabt, und dann kann man auch komplett nachvollziehen warum man Lewandowski gehalten hat
Also glaubst du wir haben noch einige Rücklagen ? Diese Saison ist ja auch nicht schlecht gelaufen..
Hier werden ständig Rüchlagen und Rückstellungen durch einander geworfen. Die vom Kicker haben keine Ahnung von Bilanzen. Dort ist nichts zu finden, was dafür spricht, dass der BVB Geld für diesen Sommer über gelassen hat.
22.04.2014 - 10:45 Uhr
Zitat von Trezegol77777:
Zitat von Kev1302:
Quelle: SZ Print
"Finanziell zumindest wird der Transfer aber wohl als machbar eingeschätzt – sonst müssten sich Dortmunds Scouts mit Immobile nicht so intensiv beschäftigen. Der Klub hatte schon seit dem letzten Jahr, als feststand, dass Lewandowski nicht beim BVB bleiben wird, Rücklagen gebildet, um einen großkalibrigen Ersatz für den Polen beschaffen zu können. Am Samstag erzielte Ciro Immobile erneut einen Treffer, beim 3:3 bei Lazio Rom. Sein Marktwert soll bei 12 bis 15 Millionen Euro taxiert werden."
Ich weiß nicht genau was ich davon denken soll ? Soweit ich das verstanden habe sind die letzten Zahlen doch eher so ausgefallen, dass wir mehr schuldenabbau geleistet haben und wenig Rücklagen geschaffen haben oder nicht ?
Impartitätsprinzip nennt sich das, wenn ein Verlust droht muss man schon was zur Seite legen.
Sonst hätten wir wohl einen Gewinn von 70mio gehabt, und dann kann man auch komplett nachvollziehen warum man Lewandowski gehalten hat
Imparitätsprinzip ist hier nicht anwendbar. Lewandowskis Abgang verursacht keinen verlust. Der Buchwert ist komplett abgeschrieben.
Und Rücklagen und Rückstellungen werden umgangsprachlich anders benutzt als bilanziell. Leider heissen die gleich.
Zitat von Kev1302:
Quelle: SZ Print
"Finanziell zumindest wird der Transfer aber wohl als machbar eingeschätzt – sonst müssten sich Dortmunds Scouts mit Immobile nicht so intensiv beschäftigen. Der Klub hatte schon seit dem letzten Jahr, als feststand, dass Lewandowski nicht beim BVB bleiben wird, Rücklagen gebildet, um einen großkalibrigen Ersatz für den Polen beschaffen zu können. Am Samstag erzielte Ciro Immobile erneut einen Treffer, beim 3:3 bei Lazio Rom. Sein Marktwert soll bei 12 bis 15 Millionen Euro taxiert werden."
Ich weiß nicht genau was ich davon denken soll ? Soweit ich das verstanden habe sind die letzten Zahlen doch eher so ausgefallen, dass wir mehr schuldenabbau geleistet haben und wenig Rücklagen geschaffen haben oder nicht ?
Impartitätsprinzip nennt sich das, wenn ein Verlust droht muss man schon was zur Seite legen.
Sonst hätten wir wohl einen Gewinn von 70mio gehabt, und dann kann man auch komplett nachvollziehen warum man Lewandowski gehalten hat
Imparitätsprinzip ist hier nicht anwendbar. Lewandowskis Abgang verursacht keinen verlust. Der Buchwert ist komplett abgeschrieben.
Und Rücklagen und Rückstellungen werden umgangsprachlich anders benutzt als bilanziell. Leider heissen die gleich.
22.04.2014 - 11:49 Uhr
Also ich verstehe die Diskussion über das zur Verfügung stehende Budget nicht ganz. Neben der Frage wie viel man ausgeben will, gibt doch der Halbjahresbericht 2013/2014 Hinweise zur absoluten Höhe wider:
Auf S. 25 (http://aktie.bvb.de/content/download/1675/24624/11/file_1/H1_2013_2014_Safe.pdf) wird doch detailliert über die Rücklagen berichtet. Ich gehe mal davon aus, dass die Sonstigen Ergebnisrücklagen für Aktivitäten auf dem Transfermarkt nutzbar sind. Und da steht zum 31.12.2013 ein Plus von 48 Millionen Euro. Zieht man noch die Absicherung zukünftiger Zahlungsströme ab, dann sollten doch 45 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Frage ist doch eher, ob man das Geld jetzt schon auf den Kopf hauen soll oder nicht.
Bilanzbesserversteher können mich aber gerne in meiner Interpretation korrigieren.
Auf S. 25 (http://aktie.bvb.de/content/download/1675/24624/11/file_1/H1_2013_2014_Safe.pdf) wird doch detailliert über die Rücklagen berichtet. Ich gehe mal davon aus, dass die Sonstigen Ergebnisrücklagen für Aktivitäten auf dem Transfermarkt nutzbar sind. Und da steht zum 31.12.2013 ein Plus von 48 Millionen Euro. Zieht man noch die Absicherung zukünftiger Zahlungsströme ab, dann sollten doch 45 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Frage ist doch eher, ob man das Geld jetzt schon auf den Kopf hauen soll oder nicht.
Bilanzbesserversteher können mich aber gerne in meiner Interpretation korrigieren.
22.04.2014 - 12:13 Uhr
Zitat von iec:
aktie.bvb.de:
Also ich verstehe die Diskussion über das zur Verfügung stehende Budget nicht ganz. Neben der Frage wie viel man ausgeben will, gibt doch der Halbjahresbericht 2013/2014 Hinweise zur absoluten Höhe wider:
Auf S. 25 (http://aktie.bvb.de/content/download/1675/24624/11/file_1/H1_2013_2014_Safe.pdf) wird doch detailliert über die Rücklagen berichtet. Ich gehe mal davon aus, dass die Sonstigen Ergebnisrücklagen für Aktivitäten auf dem Transfermarkt nutzbar sind. Und da steht zum 31.12.2013 ein Plus von 48 Millionen Euro. Zieht man noch die Absicherung zukünftiger Zahlungsströme ab, dann sollten doch 45 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Frage ist doch eher, ob man das Geld jetzt schon auf den Kopf hauen soll oder nicht.
Bilanzbesserversteher können mich aber gerne in meiner Interpretation korrigieren.
Nochmal für alle die neu hier sind, ihr müsst das Geld für den Lewy-Nachfolger auf der Aktivseite suchen und nicht auf der Passivseite. Auf der Aktivseite steht das, was das Unternehmen zur Verfügung hat, auf der Passivseite steht wem es gehört. Rücklagen werden dem Eigenkapital zugeschrieben, Rückstellungen dem Fremdkapital.
Rückstellungen sollen im Sinne eines Abgrenzungspostens sämtliche Aufwendungen erfassen, die wirtschaftlich einer abgelaufenen Periode zuzurechnen sind, aber erst in derZukunft zu Auszahlungen führen.
Rücklagen enthalten die Summe der einbehaltenen Gewinne der Vorjahre zuzüglich des aktuellen Periodenergebnisses. Weiter Rücklagen, gesetzliche Rücklagen, satzungsmäßige Rücklagen, steuerliche Rücklagen und andere Gewinnrücklagen.
Auf der Aktivseite stehen ein paar Millionen an Finanzmitteln, ein paar Millionen Forderungen, denen auch kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber stehen. Geschätzt werden dem BVB etwas 30 Mio € zur Verfügung stehen, um Spieler zu kaufen. Genaueres weiß man am 15.05 wenn der Bericht für Q3 rauskommt.
aktie.bvb.de:
Also ich verstehe die Diskussion über das zur Verfügung stehende Budget nicht ganz. Neben der Frage wie viel man ausgeben will, gibt doch der Halbjahresbericht 2013/2014 Hinweise zur absoluten Höhe wider:
Auf S. 25 (http://aktie.bvb.de/content/download/1675/24624/11/file_1/H1_2013_2014_Safe.pdf) wird doch detailliert über die Rücklagen berichtet. Ich gehe mal davon aus, dass die Sonstigen Ergebnisrücklagen für Aktivitäten auf dem Transfermarkt nutzbar sind. Und da steht zum 31.12.2013 ein Plus von 48 Millionen Euro. Zieht man noch die Absicherung zukünftiger Zahlungsströme ab, dann sollten doch 45 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Frage ist doch eher, ob man das Geld jetzt schon auf den Kopf hauen soll oder nicht.
Bilanzbesserversteher können mich aber gerne in meiner Interpretation korrigieren.
Nochmal für alle die neu hier sind, ihr müsst das Geld für den Lewy-Nachfolger auf der Aktivseite suchen und nicht auf der Passivseite. Auf der Aktivseite steht das, was das Unternehmen zur Verfügung hat, auf der Passivseite steht wem es gehört. Rücklagen werden dem Eigenkapital zugeschrieben, Rückstellungen dem Fremdkapital.
Rückstellungen sollen im Sinne eines Abgrenzungspostens sämtliche Aufwendungen erfassen, die wirtschaftlich einer abgelaufenen Periode zuzurechnen sind, aber erst in derZukunft zu Auszahlungen führen.
Rücklagen enthalten die Summe der einbehaltenen Gewinne der Vorjahre zuzüglich des aktuellen Periodenergebnisses. Weiter Rücklagen, gesetzliche Rücklagen, satzungsmäßige Rücklagen, steuerliche Rücklagen und andere Gewinnrücklagen.
Auf der Aktivseite stehen ein paar Millionen an Finanzmitteln, ein paar Millionen Forderungen, denen auch kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber stehen. Geschätzt werden dem BVB etwas 30 Mio € zur Verfügung stehen, um Spieler zu kaufen. Genaueres weiß man am 15.05 wenn der Bericht für Q3 rauskommt.
22.04.2014 - 12:27 Uhr
Zitat von iec:
aktie.bvb.de:
Also ich verstehe die Diskussion über das zur Verfügung stehende Budget nicht ganz. Neben der Frage wie viel man ausgeben will, gibt doch der Halbjahresbericht 2013/2014 Hinweise zur absoluten Höhe wider:
Auf S. 25 (http://aktie.bvb.de/content/download/1675/24624/11/file_1/H1_2013_2014_Safe.pdf) wird doch detailliert über die Rücklagen berichtet. Ich gehe mal davon aus, dass die Sonstigen Ergebnisrücklagen für Aktivitäten auf dem Transfermarkt nutzbar sind. Und da steht zum 31.12.2013 ein Plus von 48 Millionen Euro. Zieht man noch die Absicherung zukünftiger Zahlungsströme ab, dann sollten doch 45 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Frage ist doch eher, ob man das Geld jetzt schon auf den Kopf hauen soll oder nicht.
Bilanzbesserversteher können mich aber gerne in meiner Interpretation korrigieren.
hi iec, leider liegst du mit deinen annahmen etwas daneben. ich versuche es mal so einfach wie möglich darzustellen.
die passivseite stellt grundsätzlich die mittelherkunft eines unternehmens dar.
im eigenkapital ist neben dem festen bestandteil "gezeichnetes kapital" noch eine variable größe anzutreffen die in der hj-bilanz als rücklagen bezeichnet wird. rücklage ist im hj-bericht eine etwas irreführende bezeichnung. diese (gewinn-)rücklage entsteht aus nich ausgeschütteten jahresüberschüssen der gesellschaft. sie wird quasi aus einbehaltenen gewinnen gebildet.
nun muss man sich noch mal vor augen führen, dass aufd der passivseite lediglich die mittelherkunft abgebildet wird. es sagt rein gar nichts über die mittelverwendung aus.
die rücklagen sind dementsprechend kein sparstrumpf, auch wenn viele dies irrtümlicherweise annehmen. sie sagen lediglich aus, dass dieser teil des eigenkapitals aus früheren, einbehaltenen gewinnen besteht.
die mittelverwendung hingegen sieht man auf der aktivseite. dies muss keineswegs bargeld oder auf konten gelagerte kohle sein (auch wenn rücklagen dies im "normalen" sprachgebrauch durchaus meint). natürlich kann eine teil davon in form liquider mittel vorliegen, bei uns jedoch sind dies eher sachwerte oder unsere spieler (besser gesagt die transferrechte an diesen, zu finden unter den immateriellen anlagegütern).
die rücklagen sind also leider nicht mal im entferntesten ein indikator für mögliche investitionen. diese lassen sich am ehesten noch aus der kapitalflussrechnung ableiten.
aktie.bvb.de:
Also ich verstehe die Diskussion über das zur Verfügung stehende Budget nicht ganz. Neben der Frage wie viel man ausgeben will, gibt doch der Halbjahresbericht 2013/2014 Hinweise zur absoluten Höhe wider:
Auf S. 25 (http://aktie.bvb.de/content/download/1675/24624/11/file_1/H1_2013_2014_Safe.pdf) wird doch detailliert über die Rücklagen berichtet. Ich gehe mal davon aus, dass die Sonstigen Ergebnisrücklagen für Aktivitäten auf dem Transfermarkt nutzbar sind. Und da steht zum 31.12.2013 ein Plus von 48 Millionen Euro. Zieht man noch die Absicherung zukünftiger Zahlungsströme ab, dann sollten doch 45 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Frage ist doch eher, ob man das Geld jetzt schon auf den Kopf hauen soll oder nicht.
Bilanzbesserversteher können mich aber gerne in meiner Interpretation korrigieren.
hi iec, leider liegst du mit deinen annahmen etwas daneben. ich versuche es mal so einfach wie möglich darzustellen.
die passivseite stellt grundsätzlich die mittelherkunft eines unternehmens dar.
im eigenkapital ist neben dem festen bestandteil "gezeichnetes kapital" noch eine variable größe anzutreffen die in der hj-bilanz als rücklagen bezeichnet wird. rücklage ist im hj-bericht eine etwas irreführende bezeichnung. diese (gewinn-)rücklage entsteht aus nich ausgeschütteten jahresüberschüssen der gesellschaft. sie wird quasi aus einbehaltenen gewinnen gebildet.
nun muss man sich noch mal vor augen führen, dass aufd der passivseite lediglich die mittelherkunft abgebildet wird. es sagt rein gar nichts über die mittelverwendung aus.
die rücklagen sind dementsprechend kein sparstrumpf, auch wenn viele dies irrtümlicherweise annehmen. sie sagen lediglich aus, dass dieser teil des eigenkapitals aus früheren, einbehaltenen gewinnen besteht.
die mittelverwendung hingegen sieht man auf der aktivseite. dies muss keineswegs bargeld oder auf konten gelagerte kohle sein (auch wenn rücklagen dies im "normalen" sprachgebrauch durchaus meint). natürlich kann eine teil davon in form liquider mittel vorliegen, bei uns jedoch sind dies eher sachwerte oder unsere spieler (besser gesagt die transferrechte an diesen, zu finden unter den immateriellen anlagegütern).
die rücklagen sind also leider nicht mal im entferntesten ein indikator für mögliche investitionen. diese lassen sich am ehesten noch aus der kapitalflussrechnung ableiten.
22.04.2014 - 15:01 Uhr
Lieber Nick, Danke für Deine Antwort, aber ich verstehe es trotzdem nicht. In den Geschäftsjahren 2011/2012 und 2012/2013 hat der BVB nach der Gewinn- und Verlustrechnung (Geschäftsbericht S. 59) knapp 87 Millionen Euro Gewinn gemacht. Zusammen liegt der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit bei plus 44 Millionen Euro (S. 3 Geschäftsbericht). Wenn ich mir jetzt die Bilanz (S. 57/58) ansehe, dann kann ich auf der Aktivseite irgendwie nichts erkenne, was irgendwie das Ganze aufgreift.
Nur auf der Passivseite sehe ich Gewinnrücklagen (33 Millionen Euro) und Bilanzgewinn (53 Millionen Euro)... Aber wo versteckt sich das in den Aktiva - 11 Millionen Kassenbestand kann es ja nicht sein, oder?
Nur auf der Passivseite sehe ich Gewinnrücklagen (33 Millionen Euro) und Bilanzgewinn (53 Millionen Euro)... Aber wo versteckt sich das in den Aktiva - 11 Millionen Kassenbestand kann es ja nicht sein, oder?
22.04.2014 - 15:21 Uhr
Zitat von iec:
Lieber Nick, Danke für Deine Antwort, aber ich verstehe es trotzdem nicht. In den Geschäftsjahren 2011/2012 und 2012/2013 hat der BVB nach der Gewinn- und Verlustrechnung (Geschäftsbericht S. 59) knapp 87 Millionen Euro Gewinn gemacht. Zusammen liegt der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit bei plus 44 Millionen Euro (S. 3 Geschäftsbericht). Wenn ich mir jetzt die Bilanz (S. 57/58) ansehe, dann kann ich auf der Aktivseite irgendwie nichts erkenne, was irgendwie das Ganze aufgreift.
Die immateriellen Vermögenswerte (v.a Transferrechte für Spieler) sind z.B. vom 30.6. bis 31.12. um mehr als 40 Millionen gestiegen, was natürlich aus den investierten Ablösesummen resultiert, die hier einfließen und abgeschrieben werden.
Auch der bilanzielle Wert der Sachanlagen stieg und Verbindlichkeiten wurden reduziert.
Das sind alles Posten, die sich nicht sofort gewinnmindernd auswirken, das Geld ist aber weg.
Lieber Nick, Danke für Deine Antwort, aber ich verstehe es trotzdem nicht. In den Geschäftsjahren 2011/2012 und 2012/2013 hat der BVB nach der Gewinn- und Verlustrechnung (Geschäftsbericht S. 59) knapp 87 Millionen Euro Gewinn gemacht. Zusammen liegt der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit bei plus 44 Millionen Euro (S. 3 Geschäftsbericht). Wenn ich mir jetzt die Bilanz (S. 57/58) ansehe, dann kann ich auf der Aktivseite irgendwie nichts erkenne, was irgendwie das Ganze aufgreift.
Die immateriellen Vermögenswerte (v.a Transferrechte für Spieler) sind z.B. vom 30.6. bis 31.12. um mehr als 40 Millionen gestiegen, was natürlich aus den investierten Ablösesummen resultiert, die hier einfließen und abgeschrieben werden.
Auch der bilanzielle Wert der Sachanlagen stieg und Verbindlichkeiten wurden reduziert.
Das sind alles Posten, die sich nicht sofort gewinnmindernd auswirken, das Geld ist aber weg.
22.04.2014 - 15:40 Uhr
Zitat von iec:
Lieber Nick, Danke für Deine Antwort, aber ich verstehe es trotzdem nicht. In den Geschäftsjahren 2011/2012 und 2012/2013 hat der BVB nach der Gewinn- und Verlustrechnung (Geschäftsbericht S. 59) knapp 87 Millionen Euro Gewinn gemacht. Zusammen liegt der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit bei plus 44 Millionen Euro (S. 3 Geschäftsbericht). Wenn ich mir jetzt die Bilanz (S. 57/58) ansehe, dann kann ich auf der Aktivseite irgendwie nichts erkenne, was irgendwie das Ganze aufgreift.
Nur auf der Passivseite sehe ich Gewinnrücklagen (33 Millionen Euro) und Bilanzgewinn (53 Millionen Euro)... Aber wo versteckt sich das in den Aktiva - 11 Millionen Kassenbestand kann es ja nicht sein, oder?
hi iec,
wenn du mal die Konzernbilanz vom 30.06.2011 mit der halbjahresbilanz zum 31.12.2013, dann fallen die sofort der anstieg der immateriellen vermögenswerte um ca. 50 mio und der anstieg der sachanlagen um ca. 10 mio ins auge. bei beiden positionen sind wertminderungseffekte aus den abschreibungen noch nicht berücksichtigt. hinzu kommt noch die rückführung von verbindlichkeiten. im kassenbestand von 11mio steckt sicherlich auch ein teil der "rücklage", wie groß dieser ist kann ich anhand der stichtagszahlen aber nicht beurteilen.
im wesentlichen wurden die gewinne also wieder in spieler sowie in großem umfang in infrastruktur investiert.
die investitionen in spieler für die kommende saison werden also nur zu einem kleineren teil aus "rücklagen" finanziert werden und überwiegend aus dem cashflowüberschuss der laufenden und eventuell der kommenden saison stammen.
sobald die zahlen fürs dritte quartal da sind, lässt sich vermutlich genaueres über ein mögliches investitionsvolumen sagen.
Lieber Nick, Danke für Deine Antwort, aber ich verstehe es trotzdem nicht. In den Geschäftsjahren 2011/2012 und 2012/2013 hat der BVB nach der Gewinn- und Verlustrechnung (Geschäftsbericht S. 59) knapp 87 Millionen Euro Gewinn gemacht. Zusammen liegt der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit bei plus 44 Millionen Euro (S. 3 Geschäftsbericht). Wenn ich mir jetzt die Bilanz (S. 57/58) ansehe, dann kann ich auf der Aktivseite irgendwie nichts erkenne, was irgendwie das Ganze aufgreift.
Nur auf der Passivseite sehe ich Gewinnrücklagen (33 Millionen Euro) und Bilanzgewinn (53 Millionen Euro)... Aber wo versteckt sich das in den Aktiva - 11 Millionen Kassenbestand kann es ja nicht sein, oder?
hi iec,
wenn du mal die Konzernbilanz vom 30.06.2011 mit der halbjahresbilanz zum 31.12.2013, dann fallen die sofort der anstieg der immateriellen vermögenswerte um ca. 50 mio und der anstieg der sachanlagen um ca. 10 mio ins auge. bei beiden positionen sind wertminderungseffekte aus den abschreibungen noch nicht berücksichtigt. hinzu kommt noch die rückführung von verbindlichkeiten. im kassenbestand von 11mio steckt sicherlich auch ein teil der "rücklage", wie groß dieser ist kann ich anhand der stichtagszahlen aber nicht beurteilen.
im wesentlichen wurden die gewinne also wieder in spieler sowie in großem umfang in infrastruktur investiert.
die investitionen in spieler für die kommende saison werden also nur zu einem kleineren teil aus "rücklagen" finanziert werden und überwiegend aus dem cashflowüberschuss der laufenden und eventuell der kommenden saison stammen.
sobald die zahlen fürs dritte quartal da sind, lässt sich vermutlich genaueres über ein mögliches investitionsvolumen sagen.
22.04.2014 - 15:47 Uhr
Zitat von Nic:
Zitat von iec:
Lieber Nick, Danke für Deine Antwort, aber ich verstehe es trotzdem nicht. In den Geschäftsjahren 2011/2012 und 2012/2013 hat der BVB nach der Gewinn- und Verlustrechnung (Geschäftsbericht S. 59) knapp 87 Millionen Euro Gewinn gemacht. Zusammen liegt der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit bei plus 44 Millionen Euro (S. 3 Geschäftsbericht). Wenn ich mir jetzt die Bilanz (S. 57/58) ansehe, dann kann ich auf der Aktivseite irgendwie nichts erkenne, was irgendwie das Ganze aufgreift.
Nur auf der Passivseite sehe ich Gewinnrücklagen (33 Millionen Euro) und Bilanzgewinn (53 Millionen Euro)... Aber wo versteckt sich das in den Aktiva - 11 Millionen Kassenbestand kann es ja nicht sein, oder?
hi iec,
wenn du mal die Konzernbilanz vom 30.06.2011 mit der halbjahresbilanz zum 31.12.2013, dann fallen die sofort der anstieg der immateriellen vermögenswerte um ca. 50 mio und der anstieg der sachanlagen um ca. 10 mio ins auge. bei beiden positionen sind wertminderungseffekte aus den abschreibungen noch nicht berücksichtigt. hinzu kommt noch die rückführung von verbindlichkeiten. im kassenbestand von 11mio steckt sicherlich auch ein teil der "rücklage", wie groß dieser ist kann ich anhand der stichtagszahlen aber nicht beurteilen.
im wesentlichen wurden die gewinne also wieder in spieler sowie in großem umfang in infrastruktur investiert.
die investitionen in spieler für die kommende saison werden also nur zu einem kleineren teil aus "rücklagen" finanziert werden und überwiegend aus dem cashflowüberschuss der laufenden und eventuell der kommenden saison stammen.
sobald die zahlen fürs dritte quartal da sind, lässt sich vermutlich genaueres über ein mögliches investitionsvolumen sagen.
dazu eine kurze frage.
wann kommen die zahlen?
und noch eine frage
sollte nicht letzten monat schon mit evonik verlängert werden?
Zitat von iec:
Lieber Nick, Danke für Deine Antwort, aber ich verstehe es trotzdem nicht. In den Geschäftsjahren 2011/2012 und 2012/2013 hat der BVB nach der Gewinn- und Verlustrechnung (Geschäftsbericht S. 59) knapp 87 Millionen Euro Gewinn gemacht. Zusammen liegt der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit bei plus 44 Millionen Euro (S. 3 Geschäftsbericht). Wenn ich mir jetzt die Bilanz (S. 57/58) ansehe, dann kann ich auf der Aktivseite irgendwie nichts erkenne, was irgendwie das Ganze aufgreift.
Nur auf der Passivseite sehe ich Gewinnrücklagen (33 Millionen Euro) und Bilanzgewinn (53 Millionen Euro)... Aber wo versteckt sich das in den Aktiva - 11 Millionen Kassenbestand kann es ja nicht sein, oder?
hi iec,
wenn du mal die Konzernbilanz vom 30.06.2011 mit der halbjahresbilanz zum 31.12.2013, dann fallen die sofort der anstieg der immateriellen vermögenswerte um ca. 50 mio und der anstieg der sachanlagen um ca. 10 mio ins auge. bei beiden positionen sind wertminderungseffekte aus den abschreibungen noch nicht berücksichtigt. hinzu kommt noch die rückführung von verbindlichkeiten. im kassenbestand von 11mio steckt sicherlich auch ein teil der "rücklage", wie groß dieser ist kann ich anhand der stichtagszahlen aber nicht beurteilen.
im wesentlichen wurden die gewinne also wieder in spieler sowie in großem umfang in infrastruktur investiert.
die investitionen in spieler für die kommende saison werden also nur zu einem kleineren teil aus "rücklagen" finanziert werden und überwiegend aus dem cashflowüberschuss der laufenden und eventuell der kommenden saison stammen.
sobald die zahlen fürs dritte quartal da sind, lässt sich vermutlich genaueres über ein mögliches investitionsvolumen sagen.
dazu eine kurze frage.
wann kommen die zahlen?
und noch eine frage
sollte nicht letzten monat schon mit evonik verlängert werden?
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