BVB - Finanzen
28.01.2014 - 10:06 Uhr
05.03.2014 - 11:22 Uhr
Zitat von dci_990:
Zitat von Enta2909:
Zitat von Synthesizer:
Zu der Diskussion um strategische Partnerschaften:
Zitat
"Unter bestimmten Voraussetzungen finde ich eine strategische Partnerschaft spannend", gibt Watzke gegenüber der "Sport Bild" zu. Er strebt jedoch ein anderes Modell an, als Ligaprimus Bayern München: "Es geht nicht darum, Anteile zu verkaufen. Sondern vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Konzern, der sich für Borussia Dortmund und die Strahlkraft des Klub interessiert, auf dem Markt Aktien dazukauft und sich komplett zum Klub bekennt."
Jedoch betonte der Geschäftsführer des BVB, es müsse eine richtige "Top-Adresse" sein, die sich vollkommen mit dem BVB identifiziere und der Klub müsse in jeder Hinsicht weiter "komplett autark handeln" können.
http://www.sportal.de/hans-joachim-watzke-strategische-partnerschaft-spannend-1-2014030535407700000
Klingt jetzt aber nicht so, als ob schon was für den Sommer klar wäre - weil es ja dieses Gerücht gab.
Finde ich auch gar nicht so wichtig. Wichtiger für mich ist, dass man sich scheinbar solchen Wegen nähert, um die Konkurrenzfähigkeit in der europäischen Spitze zu erreichen. Und das ist für mich viel sinnvoller, als in alten Strukturen zu verkrusten. Ob das dann nun 2014, 2015 oder 2016 realisiert wird, ist für mich zunächst nebensächlich. Klar hoffe ich auch auf 2014. ;)
Ist das denn unter Watzkes genannten Vorraussetzungen wahrscheinlich , dass sich da in naher Zukunft sich eine derartige Top-Adresse anbietet ?
Zitat von Enta2909:
Zitat von Synthesizer:
Zu der Diskussion um strategische Partnerschaften:
Zitat
"Unter bestimmten Voraussetzungen finde ich eine strategische Partnerschaft spannend", gibt Watzke gegenüber der "Sport Bild" zu. Er strebt jedoch ein anderes Modell an, als Ligaprimus Bayern München: "Es geht nicht darum, Anteile zu verkaufen. Sondern vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Konzern, der sich für Borussia Dortmund und die Strahlkraft des Klub interessiert, auf dem Markt Aktien dazukauft und sich komplett zum Klub bekennt."
Jedoch betonte der Geschäftsführer des BVB, es müsse eine richtige "Top-Adresse" sein, die sich vollkommen mit dem BVB identifiziere und der Klub müsse in jeder Hinsicht weiter "komplett autark handeln" können.
http://www.sportal.de/hans-joachim-watzke-strategische-partnerschaft-spannend-1-2014030535407700000
Klingt jetzt aber nicht so, als ob schon was für den Sommer klar wäre - weil es ja dieses Gerücht gab.
Finde ich auch gar nicht so wichtig. Wichtiger für mich ist, dass man sich scheinbar solchen Wegen nähert, um die Konkurrenzfähigkeit in der europäischen Spitze zu erreichen. Und das ist für mich viel sinnvoller, als in alten Strukturen zu verkrusten. Ob das dann nun 2014, 2015 oder 2016 realisiert wird, ist für mich zunächst nebensächlich. Klar hoffe ich auch auf 2014. ;)
Ist das denn unter Watzkes genannten Vorraussetzungen wahrscheinlich , dass sich da in naher Zukunft sich eine derartige Top-Adresse anbietet ?
05.03.2014 - 11:24 Uhr
Zitat von frei-s:
Zitat von Synthesizer:
Zu der Diskussion um strategische Partnerschaften:
Zitat
"Unter bestimmten Voraussetzungen finde ich eine strategische Partnerschaft spannend", gibt Watzke gegenüber der "Sport Bild" zu. Er strebt jedoch ein anderes Modell an, als Ligaprimus Bayern München: "Es geht nicht darum, Anteile zu verkaufen. Sondern vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Konzern, der sich für Borussia Dortmund und die Strahlkraft des Klub interessiert, auf dem Markt Aktien dazukauft und sich komplett zum Klub bekennt."
Jedoch betonte der Geschäftsführer des BVB, es müsse eine richtige "Top-Adresse" sein, die sich vollkommen mit dem BVB identifiziere und der Klub müsse in jeder Hinsicht weiter "komplett autark handeln" können.
http://www.sportal.de/hans-joachim-watzke-strategische-partnerschaft-spannend-1-2014030535407700000
Soll "dazukauft" auf eine Kapitalerhöhung hinweisen?
Müsste wohl darauf hinauslaufen, dass der strategische Partner Aktien in der Größenordnung einer Kapitalerhöhung übernimmt. Heißt das aber nicht gleichzeitig, dass man die "Anteile" zu aktuellen, sicherlich unterbewerteten, Preisen abgeben muss?
Zitat von Synthesizer:
Zu der Diskussion um strategische Partnerschaften:
Zitat
"Unter bestimmten Voraussetzungen finde ich eine strategische Partnerschaft spannend", gibt Watzke gegenüber der "Sport Bild" zu. Er strebt jedoch ein anderes Modell an, als Ligaprimus Bayern München: "Es geht nicht darum, Anteile zu verkaufen. Sondern vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Konzern, der sich für Borussia Dortmund und die Strahlkraft des Klub interessiert, auf dem Markt Aktien dazukauft und sich komplett zum Klub bekennt."
Jedoch betonte der Geschäftsführer des BVB, es müsse eine richtige "Top-Adresse" sein, die sich vollkommen mit dem BVB identifiziere und der Klub müsse in jeder Hinsicht weiter "komplett autark handeln" können.
http://www.sportal.de/hans-joachim-watzke-strategische-partnerschaft-spannend-1-2014030535407700000
Soll "dazukauft" auf eine Kapitalerhöhung hinweisen?
Müsste wohl darauf hinauslaufen, dass der strategische Partner Aktien in der Größenordnung einer Kapitalerhöhung übernimmt. Heißt das aber nicht gleichzeitig, dass man die "Anteile" zu aktuellen, sicherlich unterbewerteten, Preisen abgeben muss?
05.03.2014 - 11:24 Uhr
"sich vollkommen mit dem BVB identifiziert" ist eher eine unglückliche Aussage. Das könnte ihm um die Ohren fliegen wenn wir (im extremfall) einen wie Wiesenhof präsentieren. Meiner Meinung nach gibt es nur sehr wenige Unternehmen die sich mit dem BVB identifizieren. Evonik z.B. ist da schon ein großer vorreiter was identifikation angeht. Da merkt man richtig, dass sie auf den BVB eingehen. Sei es durch Werbung oder durch Comics. (Wie oft haben die die blauen eigentlich schon verarscht? :D)
05.03.2014 - 11:27 Uhr
Zitat von Ironisch:
"sich vollkommen mit dem BVB identifiziert" ist eher eine unglückliche Aussage. Das könnte ihm um die Ohren fliegen wenn wir (im extremfall) einen wie Wiesenhof präsentieren. Meiner Meinung nach gibt es nur sehr wenige Unternehmen die sich mit dem BVB identifizieren. Evonik z.B. ist da schon ein großer vorreiter was identifikation angeht. Da merkt man richtig, dass sie auf den BVB eingehen. Sei es durch Werbung oder durch Comics. (Wie oft haben die die blauen eigentlich schon verarscht? :D)
Ich denke, das sagt Watzke ganz bewusst, auch im Kontext zu Evonik, wer weiß was dort im Hintergrund besprochen wurde und was sich seit der Sponsorenvertragsverlängerungsgesprächen getan hat.
"sich vollkommen mit dem BVB identifiziert" ist eher eine unglückliche Aussage. Das könnte ihm um die Ohren fliegen wenn wir (im extremfall) einen wie Wiesenhof präsentieren. Meiner Meinung nach gibt es nur sehr wenige Unternehmen die sich mit dem BVB identifizieren. Evonik z.B. ist da schon ein großer vorreiter was identifikation angeht. Da merkt man richtig, dass sie auf den BVB eingehen. Sei es durch Werbung oder durch Comics. (Wie oft haben die die blauen eigentlich schon verarscht? :D)
Ich denke, das sagt Watzke ganz bewusst, auch im Kontext zu Evonik, wer weiß was dort im Hintergrund besprochen wurde und was sich seit der Sponsorenvertragsverlängerungsgesprächen getan hat.
05.03.2014 - 11:32 Uhr
Zitat von Enta2909:
Zitat von Synthesizer:
Zu der Diskussion um strategische Partnerschaften:
Zitat
"Unter bestimmten Voraussetzungen finde ich eine strategische Partnerschaft spannend", gibt Watzke gegenüber der "Sport Bild" zu. Er strebt jedoch ein anderes Modell an, als Ligaprimus Bayern München: "Es geht nicht darum, Anteile zu verkaufen. Sondern vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Konzern, der sich für Borussia Dortmund und die Strahlkraft des Klub interessiert, auf dem Markt Aktien dazukauft und sich komplett zum Klub bekennt."
Jedoch betonte der Geschäftsführer des BVB, es müsse eine richtige "Top-Adresse" sein, die sich vollkommen mit dem BVB identifiziere und der Klub müsse in jeder Hinsicht weiter "komplett autark handeln" können.
http://www.sportal.de/hans-joachim-watzke-strategische-partnerschaft-spannend-1-2014030535407700000
Klingt jetzt aber nicht so, als ob schon was für den Sommer klar wäre - weil es ja dieses Gerücht gab.
War auch auf Basis des Interviews von Watzke, welches diese Gerüchte befeuerte nich zu erwarten. Denn dort klang es nicht sehr konkret, sonder wie eine Option für die Zukunft. Hier kommt nun als neue Info dazu, welche Form und welche Modalitäten im Groben denkbar wären. Riecht nach dem Modell einer Kapitalerhöhung oder Rückkauf und Weitergabe bereits vorhandener Aktien. Jedenfalls nicht nach irgendwas total verrücktem.
Zitat von Synthesizer:
Zu der Diskussion um strategische Partnerschaften:
Zitat
"Unter bestimmten Voraussetzungen finde ich eine strategische Partnerschaft spannend", gibt Watzke gegenüber der "Sport Bild" zu. Er strebt jedoch ein anderes Modell an, als Ligaprimus Bayern München: "Es geht nicht darum, Anteile zu verkaufen. Sondern vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Konzern, der sich für Borussia Dortmund und die Strahlkraft des Klub interessiert, auf dem Markt Aktien dazukauft und sich komplett zum Klub bekennt."
Jedoch betonte der Geschäftsführer des BVB, es müsse eine richtige "Top-Adresse" sein, die sich vollkommen mit dem BVB identifiziere und der Klub müsse in jeder Hinsicht weiter "komplett autark handeln" können.
http://www.sportal.de/hans-joachim-watzke-strategische-partnerschaft-spannend-1-2014030535407700000
Klingt jetzt aber nicht so, als ob schon was für den Sommer klar wäre - weil es ja dieses Gerücht gab.
War auch auf Basis des Interviews von Watzke, welches diese Gerüchte befeuerte nich zu erwarten. Denn dort klang es nicht sehr konkret, sonder wie eine Option für die Zukunft. Hier kommt nun als neue Info dazu, welche Form und welche Modalitäten im Groben denkbar wären. Riecht nach dem Modell einer Kapitalerhöhung oder Rückkauf und Weitergabe bereits vorhandener Aktien. Jedenfalls nicht nach irgendwas total verrücktem.
05.03.2014 - 11:34 Uhr
Scheint mir so, als wären wir bereits in konkreten Gesprächen mit einem Interessenten. Und man möchte wohl die Presse bzw. Fans darauf vorbereiten. Eine Strategische Partnerschaft wäre für einen potenziellen Kandidaten sehr kostspielig. Vor allem die Anfangsinvestition müsste sehr hoch sein.
05.03.2014 - 11:34 Uhr
was hat den der BVB davon, wenn ein "strategischer Partner" Aktien an der Börse aufkauft?
rein gar nichts. Mit den ca 7% die der BVB noch hält, kann er das Modell Bayern doch gar nicht fahren. Was will Watzke uns also sagen?
klingt ja wirklich wie, strategischer Partner kauft sich Aktien und zieht bei einer anschließenden Kapitalerhögung voll mit.
rein gar nichts. Mit den ca 7% die der BVB noch hält, kann er das Modell Bayern doch gar nicht fahren. Was will Watzke uns also sagen?
klingt ja wirklich wie, strategischer Partner kauft sich Aktien und zieht bei einer anschließenden Kapitalerhögung voll mit.
05.03.2014 - 11:36 Uhr
Zitat von Ironisch:
"sich vollkommen mit dem BVB identifiziert" ist eher eine unglückliche Aussage. Das könnte ihm um die Ohren fliegen wenn wir (im extremfall) einen wie Wiesenhof präsentieren. Meiner Meinung nach gibt es nur sehr wenige Unternehmen die sich mit dem BVB identifizieren. Evonik z.B. ist da schon ein großer vorreiter was identifikation angeht. Da merkt man richtig, dass sie auf den BVB eingehen. Sei es durch Werbung oder durch Comics. (Wie oft haben die die blauen eigentlich schon verarscht? :D)
Ich habe beruflich häufiger mit Evonik zu tun. Das Sponsoring ist bei denen auch nicht unumstritten, denn das ist ein Chemieunternehmen, das seine Kunden anders als Audi, Allianz, Adidas nicht beim Endverbraucher hat, sondern in der Belieferung von Unternehmenskunden.
Als ich mal Small-Talk mässig die auf die Dortmunder Erfolge angesprochen habe, wurde mir gesagt: "Geben Sie sich keine Mühe, bei uns in der Abteilung sind alle Bayernfans"
"sich vollkommen mit dem BVB identifiziert" ist eher eine unglückliche Aussage. Das könnte ihm um die Ohren fliegen wenn wir (im extremfall) einen wie Wiesenhof präsentieren. Meiner Meinung nach gibt es nur sehr wenige Unternehmen die sich mit dem BVB identifizieren. Evonik z.B. ist da schon ein großer vorreiter was identifikation angeht. Da merkt man richtig, dass sie auf den BVB eingehen. Sei es durch Werbung oder durch Comics. (Wie oft haben die die blauen eigentlich schon verarscht? :D)
Ich habe beruflich häufiger mit Evonik zu tun. Das Sponsoring ist bei denen auch nicht unumstritten, denn das ist ein Chemieunternehmen, das seine Kunden anders als Audi, Allianz, Adidas nicht beim Endverbraucher hat, sondern in der Belieferung von Unternehmenskunden.
Als ich mal Small-Talk mässig die auf die Dortmunder Erfolge angesprochen habe, wurde mir gesagt: "Geben Sie sich keine Mühe, bei uns in der Abteilung sind alle Bayernfans"
05.03.2014 - 11:47 Uhr
Zitat von dci_990:
Zitat von Synthesizer:
Zu der Diskussion um strategische Partnerschaften:
Zitat
"Unter bestimmten Voraussetzungen finde ich eine strategische Partnerschaft spannend", gibt Watzke gegenüber der "Sport Bild" zu. Er strebt jedoch ein anderes Modell an, als Ligaprimus Bayern München: "Es geht nicht darum, Anteile zu verkaufen. Sondern vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Konzern, der sich für Borussia Dortmund und die Strahlkraft des Klub interessiert, auf dem Markt Aktien dazukauft und sich komplett zum Klub bekennt."
Jedoch betonte der Geschäftsführer des BVB, es müsse eine richtige "Top-Adresse" sein, die sich vollkommen mit dem BVB identifiziere und der Klub müsse in jeder Hinsicht weiter "komplett autark handeln" können.
http://www.sportal.de/hans-joachim-watzke-strategische-partnerschaft-spannend-1-2014030535407700000
Ein exzellente Nachricht. Mir gefällt das sehr. Ich bin hier oft als Kritiker des Managements aufgetreten. Genauso möchte ich nun auch loben. Weiter so!
Beim BVB lässt sich eine strategische Partnerschaft nicht durch Aktienkäufe absichern, die Aktien der Bayern sind offenbar vinkulierte Namensaktien, die nicht an der Börse gehandelt werden und von Adidas, Audi, Allianz nicht an Dritte veräussert werden können. Bei Dortmund ist diese Bindungskraft nicht da.
Auf der anderen Seite sind die Dortmunder Aktien nicht mit Stimmrechten versehen.
Mit Adidas ist Bayern zudem in einer jahrzehntelangen Partnerschaft ohnehin verbunden, die durch Aktien im Grunde gegen Nike abgesichert wurde. Allianz ist ein Münchener Unternehmen, mit dem man über die Namensrechte der Arena verbunden ist. Nur Audi fällt hier ein wenig aus dem Rahmen - man wollte hier wohl damals eine Beteiligung des Münchner BMW Konzerns verhindern.
Ich weiss nicht, ob diese Bedingungen bei Dortmund so gegeben sind, oder ob Watzke einfach nur so schwadroniert. Mir fällt jedenfalls kein Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen in der Größenordnung der Bayern aktionäre ein, die langfristig mit dem BVB verbunden sind und ein strategisches Interesse an der Partnerschaft haben sollten.
Zitat von Synthesizer:
Zu der Diskussion um strategische Partnerschaften:
Zitat
"Unter bestimmten Voraussetzungen finde ich eine strategische Partnerschaft spannend", gibt Watzke gegenüber der "Sport Bild" zu. Er strebt jedoch ein anderes Modell an, als Ligaprimus Bayern München: "Es geht nicht darum, Anteile zu verkaufen. Sondern vielleicht gibt es irgendwann mal einen großen Konzern, der sich für Borussia Dortmund und die Strahlkraft des Klub interessiert, auf dem Markt Aktien dazukauft und sich komplett zum Klub bekennt."
Jedoch betonte der Geschäftsführer des BVB, es müsse eine richtige "Top-Adresse" sein, die sich vollkommen mit dem BVB identifiziere und der Klub müsse in jeder Hinsicht weiter "komplett autark handeln" können.
http://www.sportal.de/hans-joachim-watzke-strategische-partnerschaft-spannend-1-2014030535407700000
Ein exzellente Nachricht. Mir gefällt das sehr. Ich bin hier oft als Kritiker des Managements aufgetreten. Genauso möchte ich nun auch loben. Weiter so!
Beim BVB lässt sich eine strategische Partnerschaft nicht durch Aktienkäufe absichern, die Aktien der Bayern sind offenbar vinkulierte Namensaktien, die nicht an der Börse gehandelt werden und von Adidas, Audi, Allianz nicht an Dritte veräussert werden können. Bei Dortmund ist diese Bindungskraft nicht da.
Auf der anderen Seite sind die Dortmunder Aktien nicht mit Stimmrechten versehen.
Mit Adidas ist Bayern zudem in einer jahrzehntelangen Partnerschaft ohnehin verbunden, die durch Aktien im Grunde gegen Nike abgesichert wurde. Allianz ist ein Münchener Unternehmen, mit dem man über die Namensrechte der Arena verbunden ist. Nur Audi fällt hier ein wenig aus dem Rahmen - man wollte hier wohl damals eine Beteiligung des Münchner BMW Konzerns verhindern.
Ich weiss nicht, ob diese Bedingungen bei Dortmund so gegeben sind, oder ob Watzke einfach nur so schwadroniert. Mir fällt jedenfalls kein Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen in der Größenordnung der Bayern aktionäre ein, die langfristig mit dem BVB verbunden sind und ein strategisches Interesse an der Partnerschaft haben sollten.
05.03.2014 - 11:54 Uhr
Zitat von Doerk:
Zitat von Ironisch:
"sich vollkommen mit dem BVB identifiziert" ist eher eine unglückliche Aussage. Das könnte ihm um die Ohren fliegen wenn wir (im extremfall) einen wie Wiesenhof präsentieren. Meiner Meinung nach gibt es nur sehr wenige Unternehmen die sich mit dem BVB identifizieren. Evonik z.B. ist da schon ein großer vorreiter was identifikation angeht. Da merkt man richtig, dass sie auf den BVB eingehen. Sei es durch Werbung oder durch Comics. (Wie oft haben die die blauen eigentlich schon verarscht? :D)
Ich habe beruflich häufiger mit Evonik zu tun. Das Sponsoring ist bei denen auch nicht unumstritten, denn das ist ein Chemieunternehmen, das seine Kunden anders als Audi, Allianz, Adidas nicht beim Endverbraucher hat, sondern in der Belieferung von Unternehmenskunden.
Als ich mal Small-Talk mässig die auf die Dortmunder Erfolge angesprochen habe, wurde mir gesagt: "Geben Sie sich keine Mühe, bei uns in der Abteilung sind alle Bayernfans"
Und was willst du uns damit sagen!? Nur weil mein Arbeitgeber einen Klubs sponsort, muss ich nicht zwangsläufig das gut heißen oder gar Fan davon werden :ugly :rolleyes
Das ein Bayernfan das nicht toll findet ist völlig klar (und auch viele Leute in Essen, Marl, usw dürfte das nicht toll finden - Ruhrpott ist halt auch durch Rivalität geprägt).
Nebenbei: Kenne auch ein paar Leute bei der Allianz, die den Einstieg bei den Bayern ******** finden, nur ist das halt herzlichst egal
Langfristig ist klar, das man mit Evonik nicht als Hauptsponsor in die obersten Gefilde aufschließen kann, eben weil (wie hier auch schon sehr oft erwähnt) Evonik weniger Bezug zum direkten Endkunden hat.
Inwiefern also ein Einstieg von Evonik Sinn macht, ist schwer zu beurteilen. Jedoch bezweifle ich, das Small-Talk mit ein paar Evonik-Leuten viel Aufschluss über die zukünftige Unternehmenspolitik und Marketingstrategien geben.
Zitat von Ironisch:
"sich vollkommen mit dem BVB identifiziert" ist eher eine unglückliche Aussage. Das könnte ihm um die Ohren fliegen wenn wir (im extremfall) einen wie Wiesenhof präsentieren. Meiner Meinung nach gibt es nur sehr wenige Unternehmen die sich mit dem BVB identifizieren. Evonik z.B. ist da schon ein großer vorreiter was identifikation angeht. Da merkt man richtig, dass sie auf den BVB eingehen. Sei es durch Werbung oder durch Comics. (Wie oft haben die die blauen eigentlich schon verarscht? :D)
Ich habe beruflich häufiger mit Evonik zu tun. Das Sponsoring ist bei denen auch nicht unumstritten, denn das ist ein Chemieunternehmen, das seine Kunden anders als Audi, Allianz, Adidas nicht beim Endverbraucher hat, sondern in der Belieferung von Unternehmenskunden.
Als ich mal Small-Talk mässig die auf die Dortmunder Erfolge angesprochen habe, wurde mir gesagt: "Geben Sie sich keine Mühe, bei uns in der Abteilung sind alle Bayernfans"
Und was willst du uns damit sagen!? Nur weil mein Arbeitgeber einen Klubs sponsort, muss ich nicht zwangsläufig das gut heißen oder gar Fan davon werden :ugly :rolleyes
Das ein Bayernfan das nicht toll findet ist völlig klar (und auch viele Leute in Essen, Marl, usw dürfte das nicht toll finden - Ruhrpott ist halt auch durch Rivalität geprägt).
Nebenbei: Kenne auch ein paar Leute bei der Allianz, die den Einstieg bei den Bayern ******** finden, nur ist das halt herzlichst egal
Langfristig ist klar, das man mit Evonik nicht als Hauptsponsor in die obersten Gefilde aufschließen kann, eben weil (wie hier auch schon sehr oft erwähnt) Evonik weniger Bezug zum direkten Endkunden hat.
Inwiefern also ein Einstieg von Evonik Sinn macht, ist schwer zu beurteilen. Jedoch bezweifle ich, das Small-Talk mit ein paar Evonik-Leuten viel Aufschluss über die zukünftige Unternehmenspolitik und Marketingstrategien geben.
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