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BVB - Finanzen

28.01.2014 - 10:06 Uhr
BVB - Finanzen |#291
01.03.2014 - 22:30 Uhr
Wie ist eigentlich die Situation mit dem Catering? Läuft der Vertrag nicht 2015 aus, und war schon mal angedacht das der Verein, das Catering in selber macht, um mehr Erlöse zu generieren.

Und das 2te. Bei den Blauen war ja Turkish Airlines schon mal als Co Trikotsponsor im Gespräch. Wär´s ne Option das Evonik der Hauptsponsor (circa 20 Mio.) bleibt und ein anderer Sponsor den Co Sponsor macht (circa 10 Millionen)?
BVB - Finanzen |#292
01.03.2014 - 22:40 Uhr
Zitat von Firestarter83:
Wie ist eigentlich die Situation mit dem Catering? Läuft der Vertrag nicht 2015 aus, und war schon mal angedacht das der Verein, das Catering in selber macht, um mehr Erlöse zu generieren.

Und das 2te. Bei den Blauen war ja Turkish Airlines schon mal als Co Trikotsponsor im Gespräch. Wär´s ne Option das Evonik der Hauptsponsor (circa 20 Mio.) bleibt und ein anderer Sponsor den Co Sponsor macht (circa 10 Millionen)?


Was verstehst du unter Co Trikotsponsor? Ich denke so ein Deal wie bei Barca ist in der Bundesliga unzulässig. Trikotwerbung ist meines wissens nach nur auf der Brust erlaubt, außer einheitliche Werbung der DFL. Da müsten dann beide drauf, das halt ich für ausgeschlossen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/fc-barcelona-bekommt-mit-intel-einen-zweiten-trikotsponsor-a-938749.html
BVB - Finanzen |#293
01.03.2014 - 22:41 Uhr
Zitat von XChris84X:
Zitat von frei-s:
Zitat von XChris84X:
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.

Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB derzeit ziemlich unterbewertet.


Sehr unwahrscheinlich.

Die Attraktivität ein großes Aktienpaket zu halten, hält sich für den jeweiligen Partner in Grenzen. Der Partner wäre einfach nur ein weiterer Sponsor in Form einer Einmalzahlung, für den besondere Werbemaßnahmen noch gefunden werden müssten.

Man sollte mMn. eine Kapitalerhöhung nicht für solch ein kurzfristiges Ziel wie eine Transferoffensive nutzen. Das Renditeversprechen ist hier viel zu unsicher.


Na ich denke da an ein angepasstes Model der Bayern. Evonik kauft die Aktien der Kapitalerhöhung und Verlängert sehr Langfristig als Trikot Sponsor. Man entwickelt die erfolgreiche Zusammenarbeit sozusagen weiter. :-)

Das größte Risiko besteht für mich im verpassen der CL und mit dem Geld könnte man sich weiter dauerhaft als erfolgreicher CL Teilnehmer etablieren. Es mag allerdings richtig sein, dass es bessere Wege gibt dies zu finanzieren.

Ich weiß nur nicht, ob Evonik so etwas anstrebt und ob sie diesen Aktienerwerb vor ihren eigenen Aktionären rechtfertigen könnten. Denn das Geschäftsfeld von Evonik ist meines Wissens nach so spezialisiert, dass hier klare Unterschiede zu den Partnern der Bayern gegeben sind.

Auf welchen Märkten kann der BVB Evonik noch so hilfreich sein, dass ein deutlich intensiveres Investment gerechtfertigt ist?

•     •     •

So I tied an onion to my belt, which was the style at the time.
BVB - Finanzen |#294
01.03.2014 - 22:50 Uhr
Zitat von frei-s:
Zitat von XChris84X:
Zitat von frei-s:
Zitat von XChris84X:
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.

Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB derzeit ziemlich unterbewertet.


Sehr unwahrscheinlich.

Die Attraktivität ein großes Aktienpaket zu halten, hält sich für den jeweiligen Partner in Grenzen. Der Partner wäre einfach nur ein weiterer Sponsor in Form einer Einmalzahlung, für den besondere Werbemaßnahmen noch gefunden werden müssten.

Man sollte mMn. eine Kapitalerhöhung nicht für solch ein kurzfristiges Ziel wie eine Transferoffensive nutzen. Das Renditeversprechen ist hier viel zu unsicher.


Na ich denke da an ein angepasstes Model der Bayern. Evonik kauft die Aktien der Kapitalerhöhung und Verlängert sehr Langfristig als Trikot Sponsor. Man entwickelt die erfolgreiche Zusammenarbeit sozusagen weiter. :-)

Das größte Risiko besteht für mich im verpassen der CL und mit dem Geld könnte man sich weiter dauerhaft als erfolgreicher CL Teilnehmer etablieren. Es mag allerdings richtig sein, dass es bessere Wege gibt dies zu finanzieren.

Ich weiß nur nicht, ob Evonik so etwas anstrebt und ob sie diesen Aktienerwerb vor ihren eigenen Aktionären rechtfertigen könnten. Denn das Geschäftsfeld von Evonik ist meines Wissens nach so spezialisiert, dass hier klare Unterschiede zu den Partnern der Bayern gegeben sind.

Auf welchen Märkten kann der BVB Evonik noch so hilfreich sein, dass ein deutlich intensiveres Investment gerechtfertigt ist?


Vor dem BVB Sponsoring kannte ich Evonik nicht und ja Evonik ist ein spezial Chemie Konzern der keinen Kontakt zum Enverbraucher hat wie z.B. Allianz, Audi; Adidas.

Evonik würde sich den BVB damit auch langfristig als Trikotsponsor sichern, aber es mag richtig sein, dass es sich strategisch für Evonik nicht lohnt. Kam nur auf die Idee, da es ja spekulative Gerüchte um einen Investor gab.
BVB - Finanzen |#295
01.03.2014 - 22:50 Uhr
Zitat von XChris84X:
Zitat von Firestarter83:
Wie ist eigentlich die Situation mit dem Catering? Läuft der Vertrag nicht 2015 aus, und war schon mal angedacht das der Verein, das Catering in selber macht, um mehr Erlöse zu generieren.

Und das 2te. Bei den Blauen war ja Turkish Airlines schon mal als Co Trikotsponsor im Gespräch. Wär´s ne Option das Evonik der Hauptsponsor (circa 20 Mio.) bleibt und ein anderer Sponsor den Co Sponsor macht (circa 10 Millionen)?


Was verstehst du unter Co Trikotsponsor? Ich denke so ein Deal wie bei Barca ist in der Bundesliga unzulässig. Trikotwerbung ist meines wissens nach nur auf der Brust erlaubt, außer einheitliche Werbung der DFL. Da müsten dann beide drauf, das halt ich für ausgeschlossen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/fc-barcelona-bekommt-mit-intel-einen-zweiten-trikotsponsor-a-938749.html


Soweit ich mich richtig erinnere, war TA bei Schalke mal als Co-Trikotsponsor im Gespräch.
BVB - Finanzen |#296
02.03.2014 - 01:31 Uhr
Zitat von Nuneq:
Zitat von XChris84X:
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive zu besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.

Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Nach meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB ziemlich unterbewertet.

Wenn eine Kapitalerhöhung um 30 Millionen genehmigt ist, dann ist die geringe Bewertung der Aktien für potenzielle Investoren aus meiner Sicht positiv. Wenn die Aktien so bewertet sind, dass sie insgesamt nur 200 Millionen wert sind, dann ist mit der Kapitalerhöhung natürlich prozentual ein größerer Teil des BVB für Investor zu erwerben, als wenn die Aktien zusammen zum Beispiel überbewertet und eine Milliarde wert wären.

Allerdings ist es normalerweise so, dass die Aktien nicht einfach so an einen Investor verhökert werden können, sondern den bisherigen Aktionären muss ein Bezugsrecht eingeräumt werden werden.

So ist es bei eine AG, wie es bei einer KGaA ist weiß ich leider nicht, ich schätze aber nicht anders.

Im letzten Teil kommst du der Sache schon nahe. Ich hatte es vor kurzem schon einmal erläutert.
Bei einer normalen Kapitalerhöhung ist ein Bezugsrecht vorgeschrieben.
Eine gesonderte Kapitalerhöhung ohne Bezugsrecht, um z.B. das Aktienpaket einem Investor zu überlassen, ist nur bis zu einer Höhe von ca. 6 Mio. Aktien möglich.

•     •     •

53°35'14'' N 9°53'55'' O
BVB - Finanzen |#297
02.03.2014 - 08:46 Uhr
Zitat von uweyx:
Zitat von Nuneq:
Zitat von XChris84X:
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive zu besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.

Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Nach meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB ziemlich unterbewertet.

Wenn eine Kapitalerhöhung um 30 Millionen genehmigt ist, dann ist die geringe Bewertung der Aktien für potenzielle Investoren aus meiner Sicht positiv. Wenn die Aktien so bewertet sind, dass sie insgesamt nur 200 Millionen wert sind, dann ist mit der Kapitalerhöhung natürlich prozentual ein größerer Teil des BVB für Investor zu erwerben, als wenn die Aktien zusammen zum Beispiel überbewertet und eine Milliarde wert wären.

Allerdings ist es normalerweise so, dass die Aktien nicht einfach so an einen Investor verhökert werden können, sondern den bisherigen Aktionären muss ein Bezugsrecht eingeräumt werden werden.

So ist es bei eine AG, wie es bei einer KGaA ist weiß ich leider nicht, ich schätze aber nicht anders.

Im letzten Teil kommst du der Sache schon nahe. Ich hatte es vor kurzem schon einmal erläutert.
Bei einer normalen Kapitalerhöhung ist ein Bezugsrecht vorgeschrieben.
Eine gesonderte Kapitalerhöhung ohne Bezugsrecht, um z.B. das Aktienpaket einem Investor zu überlassen, ist nur bis zu einer Höhe von ca. 6 Mio. Aktien möglich.

6Mio Aktien oder Aktien im Wert von 6 Mio.?

•     •     •

* 19.12.1909 - Borussia Dortmund
BVB - Finanzen |#298
02.03.2014 - 10:36 Uhr
Zitat von frei-s:

Auf welchen Märkten kann der BVB Evonik noch so hilfreich sein, dass ein deutlich intensiveres Investment gerechtfertigt ist?


Auf allen Märkten außer dem deutschen. Evonik hat laut Studien seine Bekanntheit in Deutschland dank dem BVB-Sponsoring deutlich gesteigert. Jetzt macht sich der BVB gerade daran, auch international wahrgenommen zu werden und für Furore zu sorgen. Die Bundesliga wird im Ausland immer beliebter und wird dank neuer Fernsehverträge häufiger in Asien, Nordamerika etc zu sehen sein. Für Evonik ergeben sich dadurch viele Chancen, da sie mit dem Sponsoring nun auch ihre Bekanntheit im Ausland steigern können, so ähnlich wie sie das in den vergangenen Jahren im Inland gemacht haben.

Daher denke ich schon, dass Evonik auch weiterhin sehr an einer Zusammenarbeit interessiert sein wird. Borussia Dortmund kann Evonik dabei helfen, international bekannter zu werden.

Allein wenn wir letzte Saison 300 Mio Menschen weltweit das CL-Finale sehen, wo ein Team mit dem Schriftzug EVONIK aufläuft, hilft ihnen sowas ja schon aus Werbesicht enorm viel.
BVB - Finanzen |#299
02.03.2014 - 11:29 Uhr
Zitat von Pubert:
Zitat von uweyx:
Zitat von Nuneq:
Zitat von XChris84X:
Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sich der BVB über die genehmigte Kapitalerhöhung einen Investor ins Boot holt der die Aktien im Block kauft und sich der BVB dadurch gleichzeitig frisches Kapital für die Transferoffensive zu besorgt? 30 Mio Kapitalerhöhung sind hier meines Wissens nach genehmigt.

Ich muss allerdings sagen, dass ich von Aktienrecht nur wenig Ahnung habe daher meine Frage, ob das Sinn macht? Nach meiner Einschätzung nach ist es in diesem Zusammenhang Nachteilig, dass der BVB ziemlich unterbewertet.

Wenn eine Kapitalerhöhung um 30 Millionen genehmigt ist, dann ist die geringe Bewertung der Aktien für potenzielle Investoren aus meiner Sicht positiv. Wenn die Aktien so bewertet sind, dass sie insgesamt nur 200 Millionen wert sind, dann ist mit der Kapitalerhöhung natürlich prozentual ein größerer Teil des BVB für Investor zu erwerben, als wenn die Aktien zusammen zum Beispiel überbewertet und eine Milliarde wert wären.

Allerdings ist es normalerweise so, dass die Aktien nicht einfach so an einen Investor verhökert werden können, sondern den bisherigen Aktionären muss ein Bezugsrecht eingeräumt werden werden.

So ist es bei eine AG, wie es bei einer KGaA ist weiß ich leider nicht, ich schätze aber nicht anders.

Im letzten Teil kommst du der Sache schon nahe. Ich hatte es vor kurzem schon einmal erläutert.
Bei einer normalen Kapitalerhöhung ist ein Bezugsrecht vorgeschrieben.
Eine gesonderte Kapitalerhöhung ohne Bezugsrecht, um z.B. das Aktienpaket einem Investor zu überlassen, ist nur bis zu einer Höhe von ca. 6 Mio. Aktien möglich.

6Mio Aktien oder Aktien im Wert von 6 Mio.?

Maximal ca. 6 Mio Aktien kann man ausgeben, um beispielsweise einen Investor einzuladen. Bei angenommenen 4,- pro Aktie wären es dann 24 Mio Einnahmen.

•     •     •

53°35'14'' N 9°53'55'' O
BVB - Finanzen |#300
02.03.2014 - 12:20 Uhr
Zitat von halbgott:


Die Prognose von Bankhaus Lampe hatte ich Dir genannt, 242 Mio ohne sportlichen Erfolg.
Ich sage 265 Mio bei Pokalhalbfinale und CL Viertelfinale

was sagst Du?


Ich sage 265 Mio bei Pokalfinale und UCL-Viertelfinale.
Hab mal meine Annahmen etc. sortiert in meinem Blog zusammengeschrieben.
http://bit.ly/1dPn3Sw

Zitat
Insgesamt ergibt sich somit ein geschätzter Umsatz von 265 Mio EUR, was eine Minderung um etwa 40 Mio EUR zu 2012/13 zur Folge hätte. Angesichts der Einmaleffekte aus den Veräußerungen des Vorjahres, die 51,6 Mio EUR betrugen, stünde dennoch ein organisches Wachstum von 11,5 Mio EUR zu Buche - ein Ergebnis das sich sehen lassen kann. Entgegen der dpa-Meldung sollten jedoch ohne weitere Verkäufe, selbst bei einem Sieg in der UCL, der 52 Mio EUR an TV-Geldern einbringen würde (also 17 Mio EUR mehr als antizipiert) sowie gewisse Mehreinnahmen aus dem Spielbetrieb und Sponsoring nach sich ziehen würde, der Umsatzrekord aus dem Vorjahr deutlich gerissen werden.

•     •     •

Remember the golden rule of contracts: You don’t value a player for what he’s done, you value him for what he’s going to do.
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