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Arminen-Interviews

29.09.2005 - 14:51 Uhr
Arminen-Interviews |#11
08.04.2006 - 02:29 Uhr
„Für uns ist ein Sieg in der Liga wichtiger“
FRANKFURT: Interview mit Heribert Bruchhagen

Bielefeld. Gleich zwei Mal innerhalb von vier Tagen trifft Arminia Bielefeld auf Eintracht Frankfurt. Für Heribert Bruchhagen, den Vorstandsvorsitzenden der Eintracht, gibt es ein Wiedersehen mit seinem früheren Arbeitgeber. Bruchhagen war von 1998 bis 2001 Manager beim DSC Arminia Bielefeld und danach noch häufig Gast von Aufsichtsratsmitglied Klaus Langenscheidt. Mit Peter Burkamp sprach Bruchhagen über die Duelle in Meisterschaft (Samstag) und Pokal (Dienstag).


Zuletzt waren Sie bei Arminias Heimspiel gegen Nürnberg zusammen mit Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel in der Schüco-Arena. Welche Eindrücke haben Sie mitgenommen?


HERIBERT BRUCHHAGEN: Bielefeld steht taktisch sehr gut und diszipliniert. Die Spielweise ist ganz auf die individuellen Möglichkeiten der Profis zugeschnitten. Arminia lebt von einer starken Defensive. Bei unserem 3:0-Sieg im Hinspiel hatten wir bis zu unserer Führung keine einzige Torchance. Erst danach entschied sich die Partie zu unseren Gunsten.


Arminia und Eintracht gelten eher als heimstark. Heißt das, jede Mannschaft gewinnt jeweils die Partie im eigenen Stadion?


BRUCHHAGEN: Das könnte passieren. Ich denke, dass die Chancen in beiden Spielen sehr ausgeglichen sind. Wir haben das Pech, dass wir mit Chris, Jermaine Jones und Christoph Preuß auf drei wichtige Spieler verzichten müssen. Aber das soll keine Entschuldigung sein.


Wenn Sie wählen dürften, welches Spiel würden Sie lieber gewinnen?


BRUCHHAGEN: Natürlich möchte ich, dass wir zwei Mal gewinnen. Wichtiger ist aber das Punktspiel für uns, denn da geht es um den Verbleib in der Bundesliga.


Haben Sie ein wenig Mitleid mit Michael Fink, der als künftiger Frankfurter in einer unangenehmen Situation steckt?


BRUCHHAGEN: Nein. Da muss er ganz Profi sein. Dass er ausgerechnet zweimal gegen seinen neuen Klub spielt, ist nicht ganz glücklich, aber nicht vorherzuahnen. Fink wird mit der Situation umgehen können. Wenn nicht, wäre er nicht der richtige Spieler für uns.

www.nw-news.de


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Arminia!!!
Arminen-Interviews |#12
14.04.2006 - 17:49 Uhr
"Nicht in Selbstzufriedenheit sterben"


Thomas von Heesen ist seit dem 1. Juli 2005 wieder Bielefeld-Coach
München - Mit einem Sieg im Halbfinale des DFB-Pokals hätte Arminia Bielefeld schon fast für das internationale Geschäft planen können.

Das Erreichen des Finales gegen Bayern München wäre zudem der größte Erfolg der Vereinsgeschichte gewesen. Frankfurt gewann jedoch 1:0. Die Hoffnungen der Arminia zerplatzten am Dienstag jäh.

Am Samstag kommt es in der Bundesliga dennoch zum Kräftemessen mit dem FC Bayern München (ab 15 Uhr LIVE / SMS).

Sport1.de sprach vor dem Spiel mit Trainer Thomas von Heesen über das Pokal-Aus, die Chancen gegen den Rekordmeister und die Titelambitionen des Hamburger SV, mit dem von Heesen 1982 und 1983 die Meisterschaft feierte.

Sport1: Herr von Heesen, haben Sie und ihre Spieler das Halbfinal-Aus im DFB-Pokal schon verdaut?

Thomas von Heesen: Das war eine große Chance. Aber das ist Geschichte. Ende der Durchsage. Da kann man mal eine Nacht drüber schlafen, aber das hilft ja auch nichts.

Sport1: Am Samstag treten Sie mit der Arminia beim FC Bayern an. Wie sieht Ihre taktische Marschroute aus?

Von Heesen: Das kann ich jetzt doch noch nicht verraten. Aber es ist natürlich für die Bayern gegen uns eine ganz undankbare Aufgabe. Der Ausgang hängt sehr von der Tagesform ab. Wir versuchen immer, unseren Gegner auf der taktischen Ebene gut im Griff zu haben, ihm das Leben schwer zu machen. Damit meine ich kein destruktives Spiel, aber den Gegner schon in dessen Hälfte energisch zu stören. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Denn darum geht es ja im Endeffekt.

Sport1: Wie schätzen Sie die Chancen der Arminia ein?

Von Heesen: Wir haben schon im Hinspiel bewiesen, dass wir den Bayern Paroli bieten können. Da hätten wir die drei Punkte verdient. Aber die Bayern sind absolut clever. Die haben gegen den FC St. Pauli in den letzten Minuten die wichtigen Tore gemacht. Das macht sie aus. Sie haben die hohe Qualität, am Ende des Spiels die Partie zu entscheiden. Deswegen kostet der ein oder andere Spieler auch einen Euro mehr als unsere Jungs.

Sport1: Ihre Weggefährten aus Hamburger Zeiten würden sich sicherlich freuen, wenn Sie den Bayern ein Bein stellen könnten.

Von Heesen: Die Drücken uns alle die Daumen. Die Bayern werden es aber auch so schaffen, ob wir nun gewinnen oder nicht. Sie sind in der Breite sehr gut aufgestellt. Und viel wichtiger, sie lassen sich nicht verrückt machen durch irgendwelche Kommentare von anderen, die glauben, ihnen das Wasser reichen zu können. Felix Magath hat gelernt, mit einer Mannschaft auf diesem Niveau zu arbeiten. Er wird deshalb die richtige Ansprache finden.

Sport1: Der Klassenerhalt scheint für die Arminia angesichts von zehn Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze gesichert. Da können Sie doch befreit aufspielen.

Von Heesen: Es ist immer wichtig, dass man sich gerade dann neue Ziele setzt. Wir haben die Motivation, noch den ein oder anderen Verein hinter uns zu lassen. Wenn man das maximale erreichen kann, muss man auch auf das Maximale gehen, egal wo man spielt. Denn was ich am meisten hasse ist, in Selbstzufriedenheit zu sterben.

Sport1: Talentierte Spieler wie Michael Fink verlassen aber zum Saisonende den Verein. Haben Sie sich damit abgefunden, dass Bielefeld die nötigen finanziellen Mittel fehlen, um solche Spieler zu halten?

Von Heesen: Ja. Das ist immer dasselbe hier. Es ist eine Frage der Motivation, dass man immer wieder neu anfangen muss. Deswegen hoffe ich, dass uns nicht so viele Spieler verlassen. Aber das haben wir in dieser Saison ganz gut im Griff, so dass wir in der kommenden Spielzeit im spielerischen und taktischen Bereich den nächsten Schritt machen können. Denn da sind wir aus meiner Sicht erst bei 40 Prozent.

Sport1: Haben Sie denn überhaupt ein Budget, um das Team gezielt zu verstärken?

Von Heesen: Der Klub muss jetzt das richtige Maß finden, wie viel Geld in das Umfeld und wie viel Geld in die Mannschaft gesteckt wird. Es wäre aber falsch zu glauben, dass es nächste Saison wieder so ein Selbstläufer wird wie in dieser. Denn was die Mannschaft bisher geleistet hat, ist außergewöhnlich. Das ist genauso hoch einzuschätzen, als wenn man mit den Bayern Deutscher Meister wird.

Sport1: Wird der FC Bayern denn auch dieses Mal Deutscher Meister oder setzt der HSV noch zum Überholvorgang an?

Von Heesen: Bayern wird Meister, es sei denn, sie werden noch wahnsinnig nervös. Für den HSV geht es darum, zu demonstrieren: 'Ja, wir wollen Meister werden, wenn sich uns die Chance bietet'. Aber vorrangig gilt es, den zweiten Platz zu verteidigen und Bremen auf Distanz zu halten.

Das Gespräch führte Michael Reis

www.sport1.de

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Fabian Klos 161 Tore - Ernst Kuster 111 Tore - Artur Wichniarek 88 Tore

Danke für alles, Hannes Scholz! (*18.04.1934, † 17.09.2017)
Arminen-Interviews |#13
25.04.2006 - 05:52 Uhr
"An raue Sitten in der Bundesliga gewöhnen"
INTERVIEW: Keine Nervosität bei Hain

Bielefeld (pep). Eher enttäuscht als verärgert über die Leistung seiner Mannschaft verließ Arminia Bielefelds Kapitän Mathias Hain nach dem 0:1 gegen Wolfsburg die Schüco-Arena. "Uns haben leider die Mittel gefehlt, die sehr tief stehende Wolfsburger Abwehr in der zweiten Halbzeit zu knacken", sagte Hain im Gespräch mit dieser Zeitung.

Gegen Wolfsburg sollte der letzte Punkt für den Klassenerhalt her. Da es nicht geklappt hat werden Sie, respektive Arminia, jetzt noch einmal nervös?
MATHIAS HAIN: "Ganz bestimmt nicht. Nervös war ich vor gut einer Woche, als ich im Krankenhaus bei der Geburt meiner Tochter dabei war und nicht wusste, was ich machen sollte. Wir werden die nötigen Punkte holen. Es ist halt so, dass wir nicht jede Mannschaft aus der Bundesliga so einfach aus dem Stadion schießen können."

Woran hat es gelegen, dass auf eigenem Platz gegen Wolfsburg nicht mehr drin war. Sind zu viele Spieler einfach platt nach der langen Saison mit Pokal?
HAIN: "Grundsätzlich sind wir alle bereit für eine Saison mit 34 Spielen und Pokal. Aber unser Kader ist nun mal nicht riesengroß, und sechs, sieben Spieler sind fast immer dabei. Da lässt man irgendwann physisch wie psychisch nach. Für uns Spieler sollte das aber auf keinen Fall als Alibi gelten."

Haben sie eine Erklärung für die zuletzt schwache Offensivleistung der Mannschaft?
HAIN: "Isaac Boakye hat ein überragendes Spiel gemacht. Er hat die Vorgaben der Trainer erfüllt und war immer anspielbar. Es ist aber schwierig für ihn, gleichzeitig auch torgefährlich zu sein. Jetzt, wo es Zumas Mutti nicht gut geht, sind andere gefordert. Schließlich haben viele den Anspruch, in der Bundesliga spielen zu können. Möglicherweise muss sich der eine oder andere noch an die rauen Sitten in der Bundesliga gewöhnen. Wenn die Mitte mit unseren Spielern und denen des Gegners voll ist, muss man eben mal die Meter investieren und über die Flügel kommen."

Quelle: www.nw-news.de

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B I E L E F E L D
meine heimat. mein verein.
Arminen-Interviews |#14
16.05.2006 - 07:06 Uhr
"Wichtigstes Ziel erreicht"
Sportdirektor Saftig zur Situation

Köln (rk). Einen Tag nach Saisonende in der Bundesliga war DSC-Sportdirektor Reinhard Saftig einmal mehr als "Spion" unterwegs. Beim Zweitliga-Spiel LR Ahlen - Kickers Offenbach beobachtete Saftig den Ahlener Mittelfeldspieler Nils-Ole Book und den Offenbacher Stürmer Regis Dorn. Rainer Klusmeyer sprach mit Saftig über dessen Bewertung seines ersten Jahre in Bielefeld.

Wie fällt Ihr ganz persönliches Saisonfazit aus?
REINHARD SAFTIG: Eindeutig positiv. Wir haben unser Ziel Klassenerhalt sicher und frühzeitig erreicht. Die letzten Spiele hätten jedoch gerne besser verlaufen können.

Worin bestehen die wichtigsten Verbesserungsmöglichkeiten?
SAFTIG: Zunächst gilt es festzuhalten, dass wir alle darauf eingerichtet sein müssen, wieder vor einem schweren Jahr zu stehen. Mit dem erneuten Drinbleiben haben wir aber die Möglichkeit geschaffen, die wirtschaftliche Situation und die Stimmung in der Region zu verbessern. In Gelsenkirchen ist es ein gesellschaftliches Ereignis, "auf Schalke" zu gehen - diese Einstellung fehlt mir in Bielefeld. Das mag auch mit dem Stadion zusammenhängen. Umso wichtiger wäre der Stadionausbau.

Sie selbst können vor allem die Qualität im Kader verbessern.
SAFTIG: Egal, was uns da gelingt - um den UEFA-Cup wird Arminia nicht mitspielen. Da müssten viele andere Vereine fast alles falsch machen. Aber wir haben in Köln viel Lob für unseren strukturierten Fußball erhalten, die Financial Times hat Arminia kürzlich zur Mannschaft der Saison gewählt - das ist ein Beleg, dass andernorts unsere Arbeit anerkannt wird.

Mit Thorben Marx und Marcus Bollmann sind zwei Neue verpflichtet. Von Heesen verlangt Hochkaräter für die Offensive.
SAFTIG: Dabei helfe ich gerne. Aber in diesem Klub muss man immer Kompromisse zwischen Sport und Finanzen machen.

Quelle: www.nw-news.de

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B I E L E F E L D
meine heimat. mein verein.
Arminen-Interviews |#15
20.05.2006 - 08:58 Uhr
"Ich habe es nur noch genossen"
INTERVIEW: Lemgos Handballer Zerbe und Arminias Fußballer Dammeier legen ihre Trikots ab

Bielefeld. Die Region Ostwestfalen-Lippe verliert in diesem Jahr gleich zwei Sportgrößen, die den Fußball und den Handball 20 Jahre lang geprägt haben. Arminias Detlev Dammeier macht heute, bei seinem Abschiedsspiel, 19 Uhr in der Schüco-Arena, den Anfang. Wenn es "Dammi and Friends" mit der Bundesliga-Mannschaft von Arminia Bielefeld aufnehmen, ist auch Volker Zerbe als Tribünengast dabei. Das Handball-Urgestein des TBV Lemgo wird seinen Abschied am 4. Juni in der Lipperlandhalle geben. Stephanie Fust führte die beiden OWL-Stars zu einem Gespräch zusammen.

Herr Zerbe, wird das Ihr erster Besuch in der Schüco-Arena sein?
VOLKER ZERBE: Nein. Ich war bisher zweimal auf der Alm. Einmal bei einem normalen Bundesligaspiel und im vergangenen Jahr beim Pokalspiel gegen die Bayern. Das hatte ich meinem Vater, einem Bayern-Fan, geschenkt. Für Arminia ist’s ja nicht so gut gelaufen, aber mein Vater hat sich gefreut.
DETLEF DAMMEIER: Skandal!

Werden heute Tränen kullern?
DAMMEIER: Wahrscheinlich reichlich. Hoffentlich schwitze ich auf dem Platz so viel aus, dass ich nachher nicht soviel heulen muss. Es werden viele Emotionen hochkommen, auch deshalb weil so viele Menschen da sein werden, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Ich hoffe, dass ich das gut überstehe und bei der Feier auch noch meinen Mann stehe.
ZERBE: Und ich kann schon mal schauen, was sich in meiner Herzgegend so entwickelt.

Freuen Sie sich auf den neuen Lebensabschnitt oder haben Sie Respekt?
DAMMEIER: Beides. Wir stehen bald auf der anderen Seite, betrachten den Sport als Ganzes. Ich weiß noch nicht, ob ich das kann, ob ich für die Aufgabe im Nachwuchsbereich bei Arminia prädestiniert bin. Als Fußballer habe ich mich durchgesetzt, in dem neuen Feld muss ich mich noch beweisen.
ZERBE: Das sehe ich genauso. Die Tätigkeit der letzten Jahre hatte ich verinnerlicht. Da kannte ich mich aus und fühlte mich sicher. Die neue Aufgabe (Sportlicher Leiter beim TBV) bringt zwangsläufig ein wenig Unsicherheit mit sich. Aber ich denke nicht, dass ich davor Angst haben muss. An neuen Zielen wächst man schließlich.

Haben Sie das Gefühl, Verschiedenes nachholen zu müssen?
DAMMEIER: Ich habe schon immer das gemacht, was ich wollte. Ein Vorteil ist es allerdings, dass ich mir jetzt den Urlaub so aussuchen kann, wie ich ihn brauche. Jetzt muss ich meine Töchter nicht mehr von der Schule frei stellen lassen.
ZERBE: Auch an meiner Freizeitgestaltung wird sich nicht viel ändern. Vielleicht habe ich in den vergangenen Jahren aus Vernunftsgründen das Skifahren nicht erlernt. Das werde ich jetzt mal ausprobieren.

Haben Ihre Kinder schon Pläne für die Wochenenden mit Papa ausgeheckt?
DAMMEIER: Die können mit uns gar nichts anfangen. . .
ZERBE: Genau. Ich habe relativ viel Zeit mit meinen Kindern verbringen dürfen. Auch wenn wir viel trainiert haben, die Nachmittage hatte ich oft zur Verfügung oder auch spielfreie Sonntage. Mittlerweile sind meine Töchter 12 und 14 Jahre alt, da ist der Papa nicht mehr so angesagt.
DAMMEIER: Bei uns war das anders. Als Fußballer hast du Vorbereitungsphasen von sechs bis sieben Wochen, in denen wir sehr viel trainiert haben. Davor haben wir vier Wochen, in denen wir jeden Tag mit der Familie verbringen. Das ist für die Kinder schwer. Erst bin ich vier Wochen am Stück da, dann sechs bis sieben Wochen fast nur weg.

Blicken wir zurück. Hat sich bei Ihnen früh angedeutet, dass Sie Ihr Glück im Fußball beziehungsweise Handball finden werden?
DAMMEIER: Bei mir schon. Mein Weg war so kontinuierlich, dass ich gar nicht auf die Idee kam, etwas anderes zu machen. Ich kann auch gewisse Sportarten wie zum Beispiel Schlittschuhlaufen gar nicht. Da fehlt mir das gewisse Talent.
ZERBE: Ich bin mit neun Jahren durch Freunde zum Handball gekommen. Gleichzeitig wurde ich in der Schule in Sachen Leichtathletik gefördert. Es hat sich aber schnell herausgestellt, dass ich eher im Ballsport zu Hause bin.
DAMMEIER: Klar spielt man mal in der Schule Basketball oder Handball oder macht Leichtathletik. Irgendwas können wir da auch. Aber Handball war mir immer schon zu hart.

Und wie sah es bei Ihnen mit Fußball aus?
ZERBE (grinst): Technische Defizite. Deshalb habe ich immer versucht, mich in den Weg zu stellen. Nein, Spaß beiseite, ich glaube, dafür hätte es wirklich nicht gereicht.

Sie gehörten beide nicht zu den Wandervögeln Ihrer Ligen . . .
DAMMEIER: Ja, in 20 Jahren war ich nur bei vier Klubs. Das ist vergleichsweise wenig. Ständige Ortswechsel entsprechen nicht meinem Naturell. Ich brauche eine Eingewöhnungsphase, um meine Leistung zu bringen.
ZERBE: Ich hatte natürlich die Idealkonstellation mit der Bundesligamannschaft vor der Haustür. Zudem war es Glück, dass ich so viel Talent mitbrachte, dass der Verein mit mir seine Ziele erreichen wollte. Das hat es mir entsprechend leicht gemacht, andere Angebote abzulehnen.
DAMMEIER: Auch für die Familie ist es einfacher. Es ist nicht so toll, den Kindern jedes zweite Jahr sagen zu müssen: Wir ziehen um, ihr müsst die Schule und die Freunde wechseln.
ZERBE: Ich habe immer gesagt: Solange die Kinder im Kindergarten sind, kann ich mir alles vorstellen – auch einen Wechsel ins Ausland. Aber sobald die Schule ins Spiel kommt, muss man die Prioritäten ändern.

Wie ist es möglich, so lange auf so hohem Niveau zu spielen?
ZERBE: Ich habe schon früh auf meinen Körper gehört. Der Sport an sich betreibt schon genug Raubbau an unserem Körper, da muss man sich jede weitere Anstrengung überlegen. Aber es gehört auch Glück dazu, dass ich mir keine größeren Verletzungen zugezogen habe.
DAMMEIER: Das Glück ist das eine, der Lebenswandel das andere. Wir haben auch gefeiert, aber vielleicht haben wir den Zeitpunkt besser gewählt als andere.

Was gab Ihnen größere Befriedigung: als junger Sportler alles neu zu erleben oder als Routinier die Jungen an die Hand zu nehmen?
DAMMEIER: Als junger Spieler hat man noch Träume. Ich wollte auch mal Nationalspieler werden. Dennoch habe ich die letzten Jahre viel mehr genossen. Vor allem die, die nicht geplant waren. Wenn aus einem Dreijahresvertrag noch sechs Jahre werden, ist das schon eine größere Überraschung.
ZERBE: Mir geht es auch so. Mit zunehmendem Alter wurde die Wahrnehmung eine ganz andere. Als junger Spieler möchte man Erfolg haben, seine Träume verwirklichen. Aber nachher, als ich ein gewisses Standing im Verein und in der Nationalmannschaft hatte, habe ich es nur noch genossen, dabei zu sein.

Sie werden weiterhin Tätigkeiten in Ihren Vereinen übernehmen. Warum sehen viele Profisportler Ihre Zukunft auch nach dem Karriereende im Sport – ein anderes Umfeld wäre doch interessant?
DAMMEIER: Die Frage ist doch, was würde mich annähernd so befriedigen. Und was kann ich alternativ so gut. Bei mir sind die Talente da vielleicht ein wenig beschränkt. Ich habe vom Fußball gelebt und profitiert. Und möchte mit meiner Erfahrung jungen Spielern bei ihrer Entwicklung helfen.
ZERBE: Wenn man etwas mit viel Freude getan hat, möchte man das auch fortführen. Auch ich möchte beim TBV weiter am Rad des Erfolges drehen.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/

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Arminia Bielefeld - Darmstadt 98 5:0 (2:0)
21.04.1979, Arminia:
Stein-Pagelsdorf-Moors-Pohl-Angele-Graul-Eilenfeldt-Sackewitz-Weidle-Köstner-Ellbracht
Tore: 1:0 Ellbracht (29.), 2:0 Graul (44.), 3:0 Westenberger (54., ET), 4:0, 5:0 Eilenfeldt (64., 74.)

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Arminen-Interviews |#16
26.05.2006 - 11:38 Uhr
Bielefeld: Abdelaziz Ahanfouf über seine Ziele - 26.05.2006 10:50
"Ich will zweistellig treffen, darum hat man mich geholt“

Abdelaziz Ahanfouf ist Arminias bislang spektakulärster Zugang für die nächste Saison. Dem kicker gab der Stürmer, der ablösefrei vom MSV Duisburg kommt und einen Zweijahresvertrag plus Option bis 2009 unterschrieb, das erste Interview nach der Entscheidung.

kicker: Warum kommen Sie zur Arminia, Herr Ahanfouf?

Abdelaziz Ahanfouf (28): Ganz einfach: Trainer Thomas von Heesen hat mich voll überzeugt. Wie er sich Fußball vorstellt, gefällt mir. Er hat sich sehr um mich bemüht.

kicker: Welche Ziele streben Sie an?

Ahanfouf: Primäres Ziel ist, die Klasse zu erhalten, so schnell wie möglich. Dann sehen wir, was noch geht.

kicker: Und persönlich?

Ahanfouf: Ich hoffe, dass ich helfen kann, dass wir erfolgreich sind, und ich viele Tore schieße. Deswegen hat man mich auch geholt.

kicker: Diese Saison erzielten Sie neun Treffer. Wo liegt jetzt Ihr Ziel?

Ahanfouf: Ich will unbedingt zweistellig treffen. In den vergangenen drei Jahren habe ich konstant getroffen. Ich glaube: Nächstes Jahr wird auch ein gutes Jahr.

kicker: Das Ziel Stammplatz haben Sie nicht genannt. Weil Sie davon ausgehen, Stammspieler zu sein?

Ahanfouf: Ich gehe davon aus, dass der Trainer einen Spieler nicht holt, um ihn auf die Bank zu setzen. Aber das liegt allein an mir, ich muss etwas anbieten.

kicker: Boakye und Zuma, der jetzt angekündigt hat, trotz Ausstiegsklausel zu bleiben, waren in der Vorrunde ein ideales Duo, das von Heesen nicht mehr auseinanderreißen wollte. Haben Sie keine Angst, auf der Bank zu landen?

Ahanfouf: Ach was! Dann bräuchte ich morgens doch gar nicht aufzustehen. Zuma und Boakye sind starke Stürmer, gefallen mir gut. Die zwei haben gut gespielt, aber warum sollen wir drei zusammen es nicht noch besser machen? Ich bin fest davon überzeugt, dass ich mit Zuma oder Boakye zusammenspielen kann.

kicker: Können auch alle drei gemeinsam stürmen?

Ahanfouf: Warum nicht? Ich habe meine ideale Position als zweite Spitze oder etwas hinten dran. Zuma kann auch hinter den Spitzen oder über rechts spielen.

kicker: Manager Saftig bezeichnet Sie als "schwierigen Spieler“. Bringen Sie Unruhe nach Bielefeld?

Ahanfouf: Nein. Ich habe mir in drei Jahren in Duisburg nichts zu Schulden kommen lassen. In Bielefeld soll nur Sportliches über mich in der Zeitung stehen.

Interview: Stephan von Nocks

Quelle: http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?caldate=26.05.2006&calsort=1&folder=3000&object=333061&liga=1&saison=2005%2F06&spieltag=34

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Arminia Bielefeld - Darmstadt 98 5:0 (2:0)
21.04.1979, Arminia:
Stein-Pagelsdorf-Moors-Pohl-Angele-Graul-Eilenfeldt-Sackewitz-Weidle-Köstner-Ellbracht
Tore: 1:0 Ellbracht (29.), 2:0 Graul (44.), 3:0 Westenberger (54., ET), 4:0, 5:0 Eilenfeldt (64., 74.)

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Arminen-Interviews |#17
16.06.2006 - 07:18 Uhr
"Bei Fanfahrten in der Champions-League"
ARMINIA: Interview mit Fanbeauftragtem Venghaus

Bielefeld (pep). Zum Saisonende gab es zwar Pfiffe einiger enttäuschter Fans, insgesamt blickt Arminia Bielefelds Fanbeauftragter Christian Venghaus (33) jedoch auf eine erfreuliche Saison zurück. Seit 1999 ist er hauptamtlich für den Fußball-Bundesligisten tätig und kann einen Rekord bei Fanfahrten vermelden. "Bei zwölf von 17 Auswärtsspielen haben wir Fanzüge eingesetzt. Damit gehören wir zur Champions-League unter den Klubs", sagte Venghaus im Gespräch mit dieser Zeitung.

Herr Venghaus, mussten Sie nach der Niederlagenserie gegen Ende der Saison einige Anhänger beruhigen und daran erinnern, dass mit dem Klassenerhalt das Saisonziel klar erreicht worden ist?

CHRISTIAN VENGHAUS: Es gibt da zwei Lager. Ich denke, dass unsere Stammfans, davon haben wir mittlerweile 10 bis 12.000 sehr wohl wissen: wir spielen weiter Bundesliga, unterm Strich war das inklusive des Pokal-Halbfinales eine tolle Saison. Dann gibt es natürlich auch die Fans, die denken: das war schon ärgerlich, dass wir am Ende so viele Punkte verschenkt haben. Die negativen Reaktionen des Publikums nach der Niederlage gegen Wolfsburg darf man nicht überbewerten. Letztlich dürften die meisten honorieren, dass wir auch kommende Saison gegen den HSV und Bayern spielen und nicht gegen Burghausen.

Bei der Fair-Play-Wertung, bei der Arminia trotz Platz eins in der Kartenstatistik nicht gewonnen hat, soll auch das Fanverhalten eine Rolle gespielt haben. Wie haben die DSC-Fans das DFL-Urteil aufgenommen?

VENGHAUS: Über diese Beurteilung sind die meisten Fans richtig sauer. Wenn Fanverhalten mitbewertet wird, müsste das genauer erklärt werden. Es hat in der abgelaufenen Saison keinerlei Fan-Ausschreitungen mit Bielefelder Beteiligung gegeben. Im Gegenteil: wir werden häufig von der Polizei für unser Verhalten gelobt. Insgesamt läuft die Zusammenarbeit zwischen Dachverband, Fanprojekt und Fanbeauftragten in Bielefeld sehr erfolgreich.

Woran lässt sich das festmachen?

VENGHAUS: Zum einen kann man das an der Mitgliederentwicklung, speziell beim Arminias Supporters-Club, festmachen. Der ASC hat mittlerweile 3.000 Mitglieder. Zusammen mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern des ASC und des Dachverbandes haben wir beispielsweise zu zwölf von 17 Auswärtsfahrten einen Sonderzug organisieren können. Das ist Champions-League im Vergleich mit vielen anderen Klubs.

Woran lag es, dass der Zuschauerschnitt trotz guter Spiele in der Hinserie von 22.328 auf 21.500 (2005/06) gesunken ist?

VENGHAUS: Das lag wohl daran, dass wir zum Schluss weniger attraktive Heimspiele hatten. Vielleicht haben auch die schlechten Ergebnisse im Saisonfinale etwas dazu beigetragen. Grundsätzlich ist es uns aber gelungen, unser Fundament zu festigen. Wir haben viele Leute intensiver an den Verein gebunden. Nun müssen wir daran arbeiten, auch im Umfeld noch mehr Leute zu gewinnen. Das ist die Aufgabe für die nächsten Monate. Ein Aspekt ist der Stadionumbau, mit dem wir unsere Attraktivität steigern wollen.

Apropos Stadion. Es gibt auch einige Fans, die lieber ihre Stehplätze behalten würden.

VENGHAUS: Wir stehen im ständigen Dialog mit diesen Leuten. Natürlich kann man verstehen, dass einige nach so vielen Jahren an ihrem Platz hängen. Ich glaube aber, dass wir durch die Verlegung einiger Stehplätze einen Kompromiss gefunden haben und uns der Spagat zwischen den emotionalen und wirtschaftlichen Interessen mit dem neuen Modell gelingen kann.

Quelle: http://www.nw-news.de/nw/sport/lokalsport/sport_bielefeld/lokalsport_bielefeld/

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Arm. Bielefeld - Karlsruher SC 5:1 (3:1)
11.12.82, Arminia:
Diergardt-Geils-Hupe-Wohlers-Schnier-Pagelsdorf-Pohl-Schröder-Lienen-Grillemeier-Rautiainen
1:0 Grillemeier (22.), 2:0, 5:1 Pohl (34., 77.), 2:1 (39.), 3:1 Rautiainen (45.), 4:1 Pagelsdorf (62.)

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Gegen die Putin-Diktatur und den Angriffskrieg - Freiheit und Frieden für die Ukraine! An der Seite aller Ukrainer:innen und Russ:innen, die den Krieg ablehnen!
Arminen-Interviews |#18
01.07.2006 - 13:24 Uhr
Arminia Bielefeld
30.06.2006
»Zuma muss sich bekennen«
Matze Hain und die anderen warten

Bielefeld (WB). In fünfeinhalb Jahren bei Arminia hat Mathias Hain (33) viele Spieler kommen und gehen sehen. Des Torwarts erste Eindrücke von den sechs Neuzugängen sind positiv. Was Hain davon hält, dass Sibusiso Zuma gestern beim öffentlichen Training in der Schüco-Arena immer noch nicht mit dabei war, verriet er im Gespräch mit Dirk Schuster.
Der personelle Aderlass nach Serienende war wie immer groß. Haben Sie den Eindruck, dass Arminia adäquaten Ersatz gefunden hat, Herr Hain?Mathias Hain: Schwer zu beurteilen, bisher sind wir ja fast nur gelaufen. Aber fürs erste Mal mit dem Ball sah die Einheit heute vor Publikum schon gut aus.

Und wie gefallen Ihnen die Neuen charakterlich?Hain: Von den Typen her passt's. Die wissen alle, warum sie hier sind. Ich glaube auch, dass sie merken, dass bei uns eine besondere Atmosphäre herrscht. Und dass bei uns nur über den Teamgeist etwas geht. Wenn der nicht stark genug ausgeprägt ist, dann ist für uns fast nichts zu holen. Das muss jedem bewusst sein.


Stichwort Teamgeist: Noch immer ist Sibusiso Zuma nicht aufgetaucht. Südafrika, Deutschland – niemand scheint wirklich zu wissen, wo er steckt. Glauben Sie noch an seine Rückkehr?Hain: Wenn ich in diesem Verein etwas zu entscheiden hätte, hätte ich Sibusiso vor die Wahl gestellt: Entweder er kommt heute oder gar nicht mehr. Er ist ein überragender Fußballer. Ich würde mich darum freuen, wenn er zurückkäme. Aber jetzt ist es Zeit, dass er ein Bekenntnis abgibt. Die Mannschaft hat ihm viel geholfen. Und zwar so, wie es in diesem Geschäft sicher nicht die Regel ist. Jetzt ist er am Zug.


Trainer Thomas von Heesen hat geäußert, Stürmer Artur Wichniarek nach der schwachen Rückrunde der Vorsaison Hilfestellung zu geben. Gilt das auch für die Mannschaft?Hain: Es galt schon die ganze Zeit. Ich habe ihm von Anfang an gesagt, er soll sich nicht verrückt machen und nicht alles so verbissen sehen.


Trauen Sie ihm den Durchbruch in der Vorbereitung zu?Hain: Artur fängt wie alle bei Null an. Er macht einen sehr guten Eindruck auf mich. Heute im Training hat er ein schönes Kopfballtor erzielt. Jeder Treffer gibt ihm Selbstvertrauen


wwww.westfalenblatt

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DSC--------Arminia Bielefeld----------DSC
DSC-DSC-DSC-DSC-DSC-DSC-DSC-DSC
Arminen-Interviews |#19
31.07.2006 - 11:31 Uhr
Quelle: Sport1.de 31.07.2006

Bielefeld: Kapitän Mathias Hain über Ziele, Zoff, Geld im Fußball und Arminias Spielweise

"Den anderen wird es gegen uns nicht viel Spaß machen"
Er geht mit der Arminia in seine sechste Saison und identifiziert sich wohl wie kein anderer Profi mit dem Bundesligisten aus Ostwestfalen. Um eine klare Meinung ist Mathias Hain (33) nie verlegen. Der Torhüter und Kapitän über...


Blickt zuversichtlich in die kommende Saison: Kapitän Mathias Hain.
© imago ...Arminias Außenseiterrolle: "Vielleicht werden wir diesmal nicht als Abstiegskandidat Nummer eins genannt wie in den Jahren zuvor, sondern als Nummer zwei, drei oder vier. Das ist nachvollziehbar, wenn man sieht, mit welchem Etat der Verein arbeitet. 13 Millionen für den Lizenzbereich - da muss man sagen: Die können gar keine Chance haben. Dass wir es trotzdem zweimal geschafft haben, ist eine Ohrfeige für alle, die 40 oder 50 Millionen ausgeben und trotzdem gegen den Abstieg spielen. Erfolg kann man nicht einfach kaufen."

...das Saisonziel: "Wir müssen zehn bis 20 Prozent durch Geschlossenheit ausgleichen. Auch dieses Jahr, sonst haben wir in dieser Liga wenig Chancen. Mehr als den Klassenerhalt zu verlangen, wäre aber vermessen."

Zum ThemaAlle Infos zu Bielefeld

...den Kader: "Wenn wir schnell eine Einheit werden - und das ist aus meiner Sicht schon passiert - haben wir nochmal einen Schritt nach vorne gemacht."

...die Spielweise: "Es wird den anderen Mannschaften mit Sicherheit nicht viel Spaß machen, gegen uns zu spielen. Es ist das Schönste, wenn die Gegner schon auf dem Platz anfangen abzukotzen. Wenn sie merken, da ist schon immer einer da. Unsere Motivation muss es sein, das immer noch besser zu spielen."

...den Krach zwischen Trainer Thomas von Heesen und Geschäftsführer Reinhard Saftig: "Eigentlich steht es mir als Spieler überhaupt nicht zu, mich über Trainer und Manager zu äußern, aber durch den Streit machst du dir die tolle Position kaputt, dass alle nach einer guten Saison positiv von Arminia sprechen. Das waren Dinge, die man in einem Gespräch hätte beenden können. Der öffentliche Streit ging einfach zu lange."

...Rückkehrer Jörg Böhme: "Ich bin beeindruckt von seiner körperlichen Verfassung - brutal. Er bringt Qualität mit, spielt mit höchstem Risiko. Als Typ passt er auch rein. In unserer jungen Truppe brauchen wir Spieler, die auf den Tisch hauen. Es ist schön, wenn das auch mal ein anderer macht. Schade, dass er jetzt durch diese Muskelverletzung zurückgeworfen wurde.

Stephan von Nocks

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Man kann viele Affären und Liebschaften haben, aber nur einen Verein!

3. Liga Klappe die Zweite.

Arminen-Interviews |#20
31.07.2006 - 15:23 Uhr


Bielefeld: Kapitän Mathias Hain über Ziele, Zoff, Geld im Fußball und Arminias Spielweise
"Den anderen wird es gegen uns nicht viel Spaß machen"

Er geht mit der Arminia in seine sechste Saison und identifiziert sich wohl wie kein anderer Profi mit dem Bundesligisten aus Ostwestfalen. Um eine klare Meinung ist Mathias Hain (33) nie verlegen. Der Torhüter und Kapitän über...


...Arminias Außenseiterrolle: "Vielleicht werden wir diesmal nicht als Abstiegskandidat Nummer eins genannt wie in den Jahren zuvor, sondern als Nummer zwei, drei oder vier. Das ist nachvollziehbar, wenn man sieht, mit welchem Etat der Verein arbeitet. 13 Millionen für den Lizenzbereich - da muss man sagen: Die können gar keine Chance haben. Dass wir es trotzdem zweimal geschafft haben, ist eine Ohrfeige für alle, die 40 oder 50 Millionen ausgeben und trotzdem gegen den Abstieg spielen. Erfolg kann man nicht einfach kaufen."

...das Saisonziel: "Wir müssen zehn bis 20 Prozent durch Geschlossenheit ausgleichen. Auch dieses Jahr, sonst haben wir in dieser Liga wenig Chancen. Mehr als den Klassenerhalt zu verlangen, wäre aber vermessen."
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...den Kader: "Wenn wir schnell eine Einheit werden - und das ist aus meiner Sicht schon passiert - haben wir nochmal einen Schritt nach vorne gemacht."

...die Spielweise: "Es wird den anderen Mannschaften mit Sicherheit nicht viel Spaß machen, gegen uns zu spielen. Es ist das Schönste, wenn die Gegner schon auf dem Platz anfangen abzukotzen. Wenn sie merken, da ist schon immer einer da. Unsere Motivation muss es sein, das immer noch besser zu spielen."

...den Krach zwischen Trainer Thomas von Heesen und Geschäftsführer Reinhard Saftig: "Eigentlich steht es mir als Spieler überhaupt nicht zu, mich über Trainer und Manager zu äußern, aber durch den Streit machst du dir die tolle Position kaputt, dass alle nach einer guten Saison positiv von Arminia sprechen. Das waren Dinge, die man in einem Gespräch hätte beenden können. Der öffentliche Streit ging einfach zu lange."

...Rückkehrer Jörg Böhme: "Ich bin beeindruckt von seiner körperlichen Verfassung - brutal. Er bringt Qualität mit, spielt mit höchstem Risiko. Als Typ passt er auch rein. In unserer jungen Truppe brauchen wir Spieler, die auf den Tisch hauen. Es ist schön, wenn das auch mal ein anderer macht. Schade, dass er jetzt durch diese Muskelverletzung zurückgeworfen wurde.

Stephan von Nocks ( kicker.de )

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