Andreas Schmidt
31.08.2003 - 21:53 Uhr
01.06.2005 - 16:39 Uhr
>Es wäre schön, wenn man für ihn einen Platz bei Hertha finden
>würde, durch den seine im Profifussball selten gewordene Treue
>angemessen gewürdigt wird. Aber ich kann auch nachvollziehen,
>dass er noch ein paar Jährchen Fußball spielen möchte.
dito !
Das mit den Angeboten ist nich verwunderlich, denke er wird sich das anhören & dann seine Entscheidung bekanntgeben
Vielen Dank Andi, du warst eine große Stütze im Team !
_______________________________________
Mein Verein -> Hertha BSC -> 1000 % Hertha -> Forever Hertha
97/98 -> Platz 11
98/99 -> Platz 3
99/00 -> Platz 6
00/01 -> Platz 5
01/02 -> Platz 4
02/03 -> Platz 5
03/04 -> Platz 12
04/05 -> Platz 4
05/06 -> ???
>würde, durch den seine im Profifussball selten gewordene Treue
>angemessen gewürdigt wird. Aber ich kann auch nachvollziehen,
>dass er noch ein paar Jährchen Fußball spielen möchte.
dito !
Das mit den Angeboten ist nich verwunderlich, denke er wird sich das anhören & dann seine Entscheidung bekanntgeben
Vielen Dank Andi, du warst eine große Stütze im Team !
_______________________________________
Mein Verein -> Hertha BSC -> 1000 % Hertha -> Forever Hertha
97/98 -> Platz 11
98/99 -> Platz 3
99/00 -> Platz 6
00/01 -> Platz 5
01/02 -> Platz 4
02/03 -> Platz 5
03/04 -> Platz 12
04/05 -> Platz 4
05/06 -> ???
23.06.2005 - 11:39 Uhr
Eine sehr schöne Nachricht :-)
Neuer Vertrag: Einmal Hertha, immer Hertha
Andreas Schmidt künftig nur in der Regionalliga
Bild aus der Morgenpost
Bleibt in Berlin: Andreas Schmidt
Foto: dpa
Von Horst Bläsig
Andreas Schmidt zieht gerade um. Von Spandau nach Spandau. Keine große Veränderung. Es hätte auch anders kommen können. Fast wäre der 31jährige mit seiner Frau Heike und dem drei Monate alten Töchterchen Franziska aus Berlin weggezogen. Erstmals in seinem Leben. "Die Entscheidung war sehr knapp", sagt Schmidt. Hin und her gegrübelt hat er über seine berufliche Zukunft. Und sich am Ende doch wieder für den Verein entschieden, für den er seit 1991 Fußball spielt.
Schmidt bleibt bei Hertha BSC, obwohl sein am 30. Juni auslaufender Profi-Vertrag nicht verlängert wird. In der kommenden Saison ist der dienstälteste Feldspieler des Berliner Bundesligisten ausschließlich für das Regionalliga-Team vorgesehen. Die Konditionen des neuen Kontraktes sind der veränderten Rolle angepaßt. "Woanders hätte ich mehr verdienen können", sagt er, "aber es ist nicht das erste Mal, daß ich ein lukrativeres Angebot ausgeschlagen habe."
Diesmal erteilte er Eintracht Braunschweig eine Absage. Der Zweitliga-Aufsteiger wollte den Defensivspezialisten mit der Erfahrung von 174 Einsätzen in Liga eins und 82 Spielen in Liga zwei als klassische Nummer sechs vor der Abwehr einsetzen. Doch Schmidt plant seine Zukunft in Blau-Weiß. Trotz der Verärgerung über die Verhandlungsführung des Hertha-Managements. "In Berlin hat alles ein bißchen lange gedauert, bis man sich vernünftig zusammengesetzt hat", kritisiert Schmidt. "Das ist mir zwischendurch gewaltig gegen den Strich gegangen. Nach dem ersten Kontakt von Dieter Hoeneß zu meinem Berater hat es fünf Wochen gedauert, ehe ein Gespräch mit mir zustande kam. Andere Vereine waren innerhalb von 24 Stunden in der Lage, ein detailliert ausgearbeitetes Angebot vorzulegen."
Unterschrieben ist bei Hertha bislang nichts. Schmidt hat sich zunächst mündlich und per Handschlag mit seinem Arbeitgeber geeinigt. Anfang nächster Woche soll der Kontrakt (Laufzeit mindestens zwei Jahre) unterzeichnet werden. "Ich fühle mich Hertha und insbesondere Regionalliga-Trainer Karsten Heine verbunden", sagt Schmidt. Mit Heine habe er in den vergangenen Wochen "sehr oft" telefoniert. "Er wollte in der Amateur-Mannschaft wenigstens einen älteren Führungsspieler behalten." Schmidt reizt die Aufgabe, "junge Spieler nach oben heranzuführen". Er selbst hat diesen Weg nach dem Wechsel als 17jähriger vom SC Siemensstadt zu Hertha unter seinem sportlichen Ziehvater Heine beschritten. Mit den Hertha-Bubis erreichte Schmidt 1993 das DFB-Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen (0:1). Und im blau-weißen Trikot stieg er vier Jahre später in die Bundesliga auf, spielte er 1999/2000 sogar in der Champions League.
"So etwas ist relativ schnell vergessen", sagt Schmidt ohne Verbitterung und gibt sich realistisch. "Ich bin nicht davon ausgegangen, daß man mich dafür ein Leben lang auf den Händen trägt. So naiv bin ich nicht." Und deshalb macht er sich auch keine großen Hoffnungen auf ein Comeback bei den Profis. Schmidt: "Man weiß zwar nie, was im Fußball passiert, und durch den UEFA-Pokal wird die Belastung für den Bundesliga-Kader größer werden, aber nach der vergangenen Saison fange ich bei minus fünf an." Keine einzige Minute kam er in 2004/05 mehr in Liga eins zum Einsatz. "Unter Falko Götz sind meine Chancen gering", sagt der Stand-by-Profi. Er hofft dennoch, daß die Hertha erwiesene Treue eine richtige Entscheidung war.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/06/23/sport/761902.html
Neuer Vertrag: Einmal Hertha, immer Hertha
Andreas Schmidt künftig nur in der Regionalliga
Bild aus der Morgenpost
Bleibt in Berlin: Andreas Schmidt
Foto: dpa
Von Horst Bläsig
Andreas Schmidt zieht gerade um. Von Spandau nach Spandau. Keine große Veränderung. Es hätte auch anders kommen können. Fast wäre der 31jährige mit seiner Frau Heike und dem drei Monate alten Töchterchen Franziska aus Berlin weggezogen. Erstmals in seinem Leben. "Die Entscheidung war sehr knapp", sagt Schmidt. Hin und her gegrübelt hat er über seine berufliche Zukunft. Und sich am Ende doch wieder für den Verein entschieden, für den er seit 1991 Fußball spielt.
Schmidt bleibt bei Hertha BSC, obwohl sein am 30. Juni auslaufender Profi-Vertrag nicht verlängert wird. In der kommenden Saison ist der dienstälteste Feldspieler des Berliner Bundesligisten ausschließlich für das Regionalliga-Team vorgesehen. Die Konditionen des neuen Kontraktes sind der veränderten Rolle angepaßt. "Woanders hätte ich mehr verdienen können", sagt er, "aber es ist nicht das erste Mal, daß ich ein lukrativeres Angebot ausgeschlagen habe."
Diesmal erteilte er Eintracht Braunschweig eine Absage. Der Zweitliga-Aufsteiger wollte den Defensivspezialisten mit der Erfahrung von 174 Einsätzen in Liga eins und 82 Spielen in Liga zwei als klassische Nummer sechs vor der Abwehr einsetzen. Doch Schmidt plant seine Zukunft in Blau-Weiß. Trotz der Verärgerung über die Verhandlungsführung des Hertha-Managements. "In Berlin hat alles ein bißchen lange gedauert, bis man sich vernünftig zusammengesetzt hat", kritisiert Schmidt. "Das ist mir zwischendurch gewaltig gegen den Strich gegangen. Nach dem ersten Kontakt von Dieter Hoeneß zu meinem Berater hat es fünf Wochen gedauert, ehe ein Gespräch mit mir zustande kam. Andere Vereine waren innerhalb von 24 Stunden in der Lage, ein detailliert ausgearbeitetes Angebot vorzulegen."
Unterschrieben ist bei Hertha bislang nichts. Schmidt hat sich zunächst mündlich und per Handschlag mit seinem Arbeitgeber geeinigt. Anfang nächster Woche soll der Kontrakt (Laufzeit mindestens zwei Jahre) unterzeichnet werden. "Ich fühle mich Hertha und insbesondere Regionalliga-Trainer Karsten Heine verbunden", sagt Schmidt. Mit Heine habe er in den vergangenen Wochen "sehr oft" telefoniert. "Er wollte in der Amateur-Mannschaft wenigstens einen älteren Führungsspieler behalten." Schmidt reizt die Aufgabe, "junge Spieler nach oben heranzuführen". Er selbst hat diesen Weg nach dem Wechsel als 17jähriger vom SC Siemensstadt zu Hertha unter seinem sportlichen Ziehvater Heine beschritten. Mit den Hertha-Bubis erreichte Schmidt 1993 das DFB-Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen (0:1). Und im blau-weißen Trikot stieg er vier Jahre später in die Bundesliga auf, spielte er 1999/2000 sogar in der Champions League.
"So etwas ist relativ schnell vergessen", sagt Schmidt ohne Verbitterung und gibt sich realistisch. "Ich bin nicht davon ausgegangen, daß man mich dafür ein Leben lang auf den Händen trägt. So naiv bin ich nicht." Und deshalb macht er sich auch keine großen Hoffnungen auf ein Comeback bei den Profis. Schmidt: "Man weiß zwar nie, was im Fußball passiert, und durch den UEFA-Pokal wird die Belastung für den Bundesliga-Kader größer werden, aber nach der vergangenen Saison fange ich bei minus fünf an." Keine einzige Minute kam er in 2004/05 mehr in Liga eins zum Einsatz. "Unter Falko Götz sind meine Chancen gering", sagt der Stand-by-Profi. Er hofft dennoch, daß die Hertha erwiesene Treue eine richtige Entscheidung war.
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/06/23/sport/761902.html
24.06.2005 - 00:01 Uhr
ich freue mich für ihn. vor allem unsere amas werden dadurch profitieren, da sehr viele routiniers (kaspagiannidis, kretschmer, tretschok, s. schmidt) den verein verlassen haben.
25.02.2006 - 12:01 Uhr
http://morgenpost.berlin1.de/content/2006/02/25/sport/813159.html
"Ich konnte befreit aufspielen"
Von Dirk Banse
Wegen der Personalnot feierte Routinier Andreas Schmidt (174 Bundesliga-, 30 Europacup-Spiele) nach mehr als zwei Jahren ein Comeback bei den Profis. Seine Leistung in Bukarest wurde von Mitspielern und Trainer gelobt. Der Kapitän der Hertha-Amateure, der von den Fans gefeiert wurde, steht deshalb auch im Kader für das Spiel morgen in Duisburg. Mit der Morgenpost sprach der 32jährige über seine Eindrücke vom Spiel und die Stimmung im Team.
Click here to find out more!
Berliner Morgenpost: Herr Schmidt, Ihr letztes Uefa-Cup-Spiel hatten sie im Oktober 2003 beim 0:1 gegen Groclin Grodzisk bestritten. Wie schwer war es für Sie, wieder international zu spielen?
Andreas Schmidt: Ich hatte weniger Druck als meine Mitspieler. Schließlich waren die Erwartungen der Fans nach meiner langen Pause sehr gering. Ich konnte deshalb befreit aufspielen.
Heißt das, die anderen Spieler waren in Bukarest verkrampft?
Eine solch lange Serie von Mißerfolgen hinterläßt ihre Spuren. Die Spieler, die daran beteiligt waren, haben das im Hinterkopf und spielen deshalb vielleicht gehemmter.
Haben Sie das Gefühl, die Mannschaft leidet unter dem Druck?
In einer Großstadt wie Berlin sind die Erwartungen nun einmal höher als anderswo. Ich bin hier groß geworden, deshalb ist das für mich ganz normal. Andere Spieler müssen sich dagegen erst an die große Medienpräsenz und die hohen Ansprüche der Fans gewöhnen.
Sie sind in dieser Woche zur Mannschaft gestoßen. Täuscht der Eindruck, daß sie verunsichert ist?
Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist eigentlich ganz gut. Aber die massive Kritik von außen wird natürlich zur Kenntnis genommen. Ich habe meinen Mitspielern geraten, nicht jede Veröffentlichung in den Medien zu ernst zu nehmen. In der Hinsicht hat es mein Bruder Oliver gut, der in Augsburg spielt. Dort geht es weitaus ruhiger zu als in Berlin.
Machen Sie sich nach Ihrer starken Leistung in Bukarest Hoffnungen auf eine längere Karriere in der Profi-Mannschaft?
Nein, ich weiß, daß ich nur Ersatzmann bin. Die defensiven Mittelfeldspieler Niko Kovac und Pal Dardai sind verletzt. Ihre Ausfälle müssen kompensiert werden, zumal die Abwehr ausgedünnt ist. Falls ich in Duisburg spielen sollte, wäre das eine große Herausforderung für mich. Ich bin froh darüber, daß ich überhaupt noch mithalten kann.
"Ich konnte befreit aufspielen"
Von Dirk Banse
Wegen der Personalnot feierte Routinier Andreas Schmidt (174 Bundesliga-, 30 Europacup-Spiele) nach mehr als zwei Jahren ein Comeback bei den Profis. Seine Leistung in Bukarest wurde von Mitspielern und Trainer gelobt. Der Kapitän der Hertha-Amateure, der von den Fans gefeiert wurde, steht deshalb auch im Kader für das Spiel morgen in Duisburg. Mit der Morgenpost sprach der 32jährige über seine Eindrücke vom Spiel und die Stimmung im Team.
Click here to find out more!
Berliner Morgenpost: Herr Schmidt, Ihr letztes Uefa-Cup-Spiel hatten sie im Oktober 2003 beim 0:1 gegen Groclin Grodzisk bestritten. Wie schwer war es für Sie, wieder international zu spielen?
Andreas Schmidt: Ich hatte weniger Druck als meine Mitspieler. Schließlich waren die Erwartungen der Fans nach meiner langen Pause sehr gering. Ich konnte deshalb befreit aufspielen.
Heißt das, die anderen Spieler waren in Bukarest verkrampft?
Eine solch lange Serie von Mißerfolgen hinterläßt ihre Spuren. Die Spieler, die daran beteiligt waren, haben das im Hinterkopf und spielen deshalb vielleicht gehemmter.
Haben Sie das Gefühl, die Mannschaft leidet unter dem Druck?
In einer Großstadt wie Berlin sind die Erwartungen nun einmal höher als anderswo. Ich bin hier groß geworden, deshalb ist das für mich ganz normal. Andere Spieler müssen sich dagegen erst an die große Medienpräsenz und die hohen Ansprüche der Fans gewöhnen.
Sie sind in dieser Woche zur Mannschaft gestoßen. Täuscht der Eindruck, daß sie verunsichert ist?
Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist eigentlich ganz gut. Aber die massive Kritik von außen wird natürlich zur Kenntnis genommen. Ich habe meinen Mitspielern geraten, nicht jede Veröffentlichung in den Medien zu ernst zu nehmen. In der Hinsicht hat es mein Bruder Oliver gut, der in Augsburg spielt. Dort geht es weitaus ruhiger zu als in Berlin.
Machen Sie sich nach Ihrer starken Leistung in Bukarest Hoffnungen auf eine längere Karriere in der Profi-Mannschaft?
Nein, ich weiß, daß ich nur Ersatzmann bin. Die defensiven Mittelfeldspieler Niko Kovac und Pal Dardai sind verletzt. Ihre Ausfälle müssen kompensiert werden, zumal die Abwehr ausgedünnt ist. Falls ich in Duisburg spielen sollte, wäre das eine große Herausforderung für mich. Ich bin froh darüber, daß ich überhaupt noch mithalten kann.
25.02.2006 - 16:00 Uhr
Schmidt ist ein sympathischer Kerl. Vielleicht kann eruns ja nochmal weiterhelfen - zu wünschen wäre es uns und ihm.
13.07.2006 - 09:29 Uhr
*hoch* angesichts der rückbeförderung in den Profikader.
Ist wohl im DM als Backup ( Verstärkung für Chahed/Dardai eingeplant, kann aber auch vor (Libero) oder in der Viererkette spielen.
Ist wohl im DM als Backup ( Verstärkung für Chahed/Dardai eingeplant, kann aber auch vor (Libero) oder in der Viererkette spielen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kypdurron am 13.07.2006 um 09:30 Uhr bearbeitet
13.07.2006 - 19:08 Uhr
>>*hoch* angesichts der rückbeförderung in den Profikader.
>>
>>Ist wohl im DM als Backup ( Verstärkung für Chahed/Dardai
>>eingeplant, kann aber auch vor (Libero) oder in der
>>Viererkette spielen.
>
>irgendwie wird in den letzten tagen wieder viel erzählt, aber
>nur halbes....was haben wir verpasst? ;)
Auf dem Mannschaftsfoto taucht er zwar auf. Unter "Alle Spieler" aber nicht.
--> http://www.herthabsc.de/index.php?id=212
>>
>>Ist wohl im DM als Backup ( Verstärkung für Chahed/Dardai
>>eingeplant, kann aber auch vor (Libero) oder in der
>>Viererkette spielen.
>
>irgendwie wird in den letzten tagen wieder viel erzählt, aber
>nur halbes....was haben wir verpasst? ;)
Auf dem Mannschaftsfoto taucht er zwar auf. Unter "Alle Spieler" aber nicht.
--> http://www.herthabsc.de/index.php?id=212
02.07.2007 - 23:10 Uhr
In Herthas Abwehr klafft ein Loch
Erst wurde Oldie Andreas Schmidt zu den Amateuren abgeschoben, nun gehört der Verteidiger zum Stammkader des neuen Coachs Lucien Favre. Doch mit Schmidt ist das Problem der Hertha-Innenverteidigung noch lange nicht gelöst. Die Suche nach neuen Abwehrspielern geht weiter.
In Gedanken hatte Andreas Schmidt das zweite August-Wochenende schon geplant. Am Sonnabend würde er am Abschlusstraining der zweiten Mannschaft von Hertha BSC teilnehmen und einen Tag später zum Katzbachstadion nach Kreuzberg fahren. Dort beginnen Herthas Amateure, die aus der Regionalliga abgestiegen sind, die Oberliga-Saison. Der Gegner heißt Türkiyemspor.
Nach dem ersten Test der Bundesliga-Mannschaft am Sonntag in Jena (3:0) muss Schmidt wohl umdenken. Mangels Alternativen stellte Herthas neuer Trainer Lucien Favre den 33 Jahre alten Defensivspieler in die Innenverteidigung und zollte ihm anschließend Respekt. „Man hat gesehen, dass er ein erfahrener Spieler mit Übersicht und einem guten taktischen Verständnis ist.“
Zwölf Spiele in der vergangen Saison
Aus Favres Worten ist herauszuhören, dass Schmidt zu den 22 Akteuren gehören wird, die er nächste Woche mit ins Trainingslager nach Österreich nehmen will. Nachdem Schmidt vor drei Jahren zu den Amateuren abgeschoben worden war, winken ihm nun erneut Einsätze in der Bundesliga. Bereits in der vergangenen Spielzeit hatte der damalige Trainer Falko Götz den Oldie wegen der dünnen Personaldecke reaktiviert, obwohl er es war, der Schmidt 2004 aus dem Profikader verbannt hatte. Zwölf Mal hatte der Stand-by-Profi in der letzten Saison in der Bundesliga gespielt und beim 2:1 in Dortmund sogar ein Tor erzielt.
Schmidt, der im September 34 Jahre alt wird und damit der älteste Spieler im aktuellen Kader ist, muss seine Terminplanung ändern. Statt am 12. August vor 1000 Zuschauern im Katzbachstadion zu spielen, wird er voraussichtlich zum Kader für das erste Bundesliga-Spiel der neuen Saison bei Eintracht Frankfurt gehören. Favre scheint nicht nur von Schmidts sportlichen Fähigkeiten, sondern auch von seinen menschlichen Qualitäten angetan zu sein. Der Familienvater ist der Gegenwurf zu den verwöhnten Talenten. Während sich einige von ihnen mit wenigen Bundesliga-Einsätzen wie Möchte-Gern-Stars aufführen, gibt sich Schmidt trotz 187 Spielen in der deutschen Eliteklasse nach wie vor bescheiden. Er erscheint immer pünktlich zum Training, hat keine Tattoos und fährt statt mit einem schweren Geländewagen mit einem Audi A3 vor. Seit 16 Jahre hält er dem Verein die Treue. Das kommt an.
Binnen zwölf Monaten drei Innenverteidiger aussortiert
Die Aufwertung von Schmidt ist aber auch Beleg, dass Herthas Defensive eine Baustelle ist. „Die Abwehr hat höchste Priorität", sagt Favre in Bezug auf die Suche nach neuen Spielern. Mit Dick van Burik (vom Training freigestellt), Alexander Madlung (nach Wolfsburg) und Christopher Samba (Blackburn Rovers) hat Hertha binnen zwölf Monaten drei Innenverteidiger aussortiert.
Es besteht akuter Handlungsbedarf, zumal die Abwehrleistungen von Saison zu Saison schlechter geworden sind. Hatte Hertha 2004/05 nur 31 Gegentore (Liga-Bestwert) kassiert, waren es eine Spielzeit später 48. In der vergangenen Saison landete Hertha mit 55 Gegentoren auf dem viertletzten Platz. Eine Konsequenz der Defensivschwäche war die Verpflichtung des tschechischen Keepers Jaroslav Drobny vom VfL Bochum. „Mit ihm und Christian Fiedler haben wir jetzt zwei gute Torhüter“, sagt Favre.
Kopfzerbrechen bereitet ihm vielmehr die Viererkette davor. Da Kapitän Arne Friedrich nach innen rückt, braucht Hertha mindestens noch einen Rechtsverteidiger. Jerome Boateng (18), der dort spielen könnte, ist gedanklich schon beim Hamburger SV, bei dem er ab 2008 sowieso spielen wird. In der Innenverteidigung stehen Favre bislang nur Friedrich, Josip Simunic und eben Andreas Schmidt als ernst zu nehmende Kandidaten zur Verfügung.
Favre, der kurz nach seiner Verpflichtung als Trainer noch von zwei bis drei Verstärkungen gesprochen hatte, will sich jetzt nicht mehr auf diese Zahlen festlegen lassen. Er weiß, dass er noch mehr neue Spieler braucht, damit sein erstes Engagement in der Bundesliga nicht zum Fiasko wird.
http://www.welt.de/berlin/article992369/In_Herthas_Abwehr_klafft_ein_Loch.html
als back-up vielleicht nicht schlecht, doch mir wäre ein junger verteidiger wie samba lieber. ausserdem wird schmidt bei den amas gebraucht.
schade, dass niemand über schorch ein wort verliert.
Erst wurde Oldie Andreas Schmidt zu den Amateuren abgeschoben, nun gehört der Verteidiger zum Stammkader des neuen Coachs Lucien Favre. Doch mit Schmidt ist das Problem der Hertha-Innenverteidigung noch lange nicht gelöst. Die Suche nach neuen Abwehrspielern geht weiter.
In Gedanken hatte Andreas Schmidt das zweite August-Wochenende schon geplant. Am Sonnabend würde er am Abschlusstraining der zweiten Mannschaft von Hertha BSC teilnehmen und einen Tag später zum Katzbachstadion nach Kreuzberg fahren. Dort beginnen Herthas Amateure, die aus der Regionalliga abgestiegen sind, die Oberliga-Saison. Der Gegner heißt Türkiyemspor.
Nach dem ersten Test der Bundesliga-Mannschaft am Sonntag in Jena (3:0) muss Schmidt wohl umdenken. Mangels Alternativen stellte Herthas neuer Trainer Lucien Favre den 33 Jahre alten Defensivspieler in die Innenverteidigung und zollte ihm anschließend Respekt. „Man hat gesehen, dass er ein erfahrener Spieler mit Übersicht und einem guten taktischen Verständnis ist.“
Zwölf Spiele in der vergangen Saison
Aus Favres Worten ist herauszuhören, dass Schmidt zu den 22 Akteuren gehören wird, die er nächste Woche mit ins Trainingslager nach Österreich nehmen will. Nachdem Schmidt vor drei Jahren zu den Amateuren abgeschoben worden war, winken ihm nun erneut Einsätze in der Bundesliga. Bereits in der vergangenen Spielzeit hatte der damalige Trainer Falko Götz den Oldie wegen der dünnen Personaldecke reaktiviert, obwohl er es war, der Schmidt 2004 aus dem Profikader verbannt hatte. Zwölf Mal hatte der Stand-by-Profi in der letzten Saison in der Bundesliga gespielt und beim 2:1 in Dortmund sogar ein Tor erzielt.
Schmidt, der im September 34 Jahre alt wird und damit der älteste Spieler im aktuellen Kader ist, muss seine Terminplanung ändern. Statt am 12. August vor 1000 Zuschauern im Katzbachstadion zu spielen, wird er voraussichtlich zum Kader für das erste Bundesliga-Spiel der neuen Saison bei Eintracht Frankfurt gehören. Favre scheint nicht nur von Schmidts sportlichen Fähigkeiten, sondern auch von seinen menschlichen Qualitäten angetan zu sein. Der Familienvater ist der Gegenwurf zu den verwöhnten Talenten. Während sich einige von ihnen mit wenigen Bundesliga-Einsätzen wie Möchte-Gern-Stars aufführen, gibt sich Schmidt trotz 187 Spielen in der deutschen Eliteklasse nach wie vor bescheiden. Er erscheint immer pünktlich zum Training, hat keine Tattoos und fährt statt mit einem schweren Geländewagen mit einem Audi A3 vor. Seit 16 Jahre hält er dem Verein die Treue. Das kommt an.
Binnen zwölf Monaten drei Innenverteidiger aussortiert
Die Aufwertung von Schmidt ist aber auch Beleg, dass Herthas Defensive eine Baustelle ist. „Die Abwehr hat höchste Priorität", sagt Favre in Bezug auf die Suche nach neuen Spielern. Mit Dick van Burik (vom Training freigestellt), Alexander Madlung (nach Wolfsburg) und Christopher Samba (Blackburn Rovers) hat Hertha binnen zwölf Monaten drei Innenverteidiger aussortiert.
Es besteht akuter Handlungsbedarf, zumal die Abwehrleistungen von Saison zu Saison schlechter geworden sind. Hatte Hertha 2004/05 nur 31 Gegentore (Liga-Bestwert) kassiert, waren es eine Spielzeit später 48. In der vergangenen Saison landete Hertha mit 55 Gegentoren auf dem viertletzten Platz. Eine Konsequenz der Defensivschwäche war die Verpflichtung des tschechischen Keepers Jaroslav Drobny vom VfL Bochum. „Mit ihm und Christian Fiedler haben wir jetzt zwei gute Torhüter“, sagt Favre.
Kopfzerbrechen bereitet ihm vielmehr die Viererkette davor. Da Kapitän Arne Friedrich nach innen rückt, braucht Hertha mindestens noch einen Rechtsverteidiger. Jerome Boateng (18), der dort spielen könnte, ist gedanklich schon beim Hamburger SV, bei dem er ab 2008 sowieso spielen wird. In der Innenverteidigung stehen Favre bislang nur Friedrich, Josip Simunic und eben Andreas Schmidt als ernst zu nehmende Kandidaten zur Verfügung.
Favre, der kurz nach seiner Verpflichtung als Trainer noch von zwei bis drei Verstärkungen gesprochen hatte, will sich jetzt nicht mehr auf diese Zahlen festlegen lassen. Er weiß, dass er noch mehr neue Spieler braucht, damit sein erstes Engagement in der Bundesliga nicht zum Fiasko wird.
http://www.welt.de/berlin/article992369/In_Herthas_Abwehr_klafft_ein_Loch.html
als back-up vielleicht nicht schlecht, doch mir wäre ein junger verteidiger wie samba lieber. ausserdem wird schmidt bei den amas gebraucht.
schade, dass niemand über schorch ein wort verliert.
03.07.2007 - 00:04 Uhr
Schorch ist ja immer noch verletzt, den konnte Favre noch nicht live spielen sehen (ebenso Ede).
Außerdem ist gut denkbar, dass Schmidt die Talente-Papa-Rolle von Dick übernehmen soll. Als Stammspieler ist er sicher nicht eingeplant. Und: Welche U23-SPieler sind stärker als er in der IV? Müller, Lukimya sind weg.
Außerdem ist gut denkbar, dass Schmidt die Talente-Papa-Rolle von Dick übernehmen soll. Als Stammspieler ist er sicher nicht eingeplant. Und: Welche U23-SPieler sind stärker als er in der IV? Müller, Lukimya sind weg.
03.07.2007 - 00:11 Uhr
Zitat von kypdurron:
Schorch ist ja immer noch verletzt, den konnte Favre noch nicht live spielen sehen (ebenso Ede).
ich meinte jetzt in der presse. da wurde schorc noch nicht erwänt.
Zitat
Außerdem ist gut denkbar, dass Schmidt die Talente-Papa-Rolle von Dick übernehmen soll. Als Stammspieler ist er sicher nicht eingeplant. Und: Welche U23-SPieler sind stärker als er in der IV? Müller, Lukimya sind weg.
ie schon gesagt, ich hoffe auf schorch. wäre schade, wenn schmidt ihm den platz versperren würde.
Schorch ist ja immer noch verletzt, den konnte Favre noch nicht live spielen sehen (ebenso Ede).
ich meinte jetzt in der presse. da wurde schorc noch nicht erwänt.
Zitat
Außerdem ist gut denkbar, dass Schmidt die Talente-Papa-Rolle von Dick übernehmen soll. Als Stammspieler ist er sicher nicht eingeplant. Und: Welche U23-SPieler sind stärker als er in der IV? Müller, Lukimya sind weg.
ie schon gesagt, ich hoffe auf schorch. wäre schade, wenn schmidt ihm den platz versperren würde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von physsus am 03.07.2007 um 00:12 Uhr bearbeitet
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