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André Schubert [Trainer]

08.08.2016 - 13:18 Uhr
André Schubert [Trainer] |#161
16.10.2016 - 10:19 Uhr
Zitat von franko1904
Und täglich grüßt das Murmeltier. Ja sind wieder einige Couch-Bundes-Jogis hier unterwegs die immer alles besser wissen und können. Leider hat keiner von denen je was gezeugt oder bewiesen sondern rotzen nur hier die threats zu mit ihren Dauerparolen.

Zu Gestern: was hat denn Schubert gestern falsch gemacht liebe Couch-Trainer? Die Aufstellung? Da fordern alle die ganze Zeit (am meisten die Anti-Schubert-Fraktionen) das er endlich Traore raus nehmen muss und Herrmann seine Chance geben soll. Das tut er also gestern. Und was nun? Herrmann war ein Totalausfall, glatte 6 in jeder Hinsicht.

Die Wechsel? Ja in der Halbzeit den Totalausfall Herrmann raus zu nehmen war ein Fehler? Was sollte er noch tun? Hofmann eher bringen? DEN Hofmann wo sich alle einig sind das er nicht mal bundesligareif ist? Aber war die letzte offensive Patrone auf der Bank und kam ja auch noch "rechtzeitig".

Dann brachte er die Brechstange Vestergaard. Fand ich gut denn vorne drin haben wir niemand mit Kopfballstärke ausser vllt Hahn. So hatte man zumindest eine weitere Option (wenn mal irgendwer auch eine Flanke geschlagen hätte).

Defensivschwäche? Naja die Hamburger hatte man komplett defensiv im Griff. Also da wurde alles abgefangen was jenseits der Mitellinie kam. Es gab nie Torgefahr.

Dahoud? Ja dieser sogenannte beste Fußballer Borussias wie ihn einige nennen ist für mich ein absoluter Totalausfall diese Saison. Bis auf die erste Barca Hz hat er bislang gar nichts gezeigt. Scheinbar vernebeln ihm die Dollarscheine den Blick aufs Wesentliche. Aber es war ja falsch ihn nicht einzusetzen anfangs der Saison?

Das System gestern? Nun es hat gegriffen. M;an hat Hamburg eingeschnürt und nichts zugelassen.

Torversager? Ja soll Schubert sich selbst hinstellen und 2 (in Worten zwei) Elfer schießen? Was kann er denn bitte dafür das man reihenweise klarste und beste Chance versiebt? Ich bin mir sicher fällt das erste gehen die Hamburger nicht mit unter 4 Dingern heim. Der Knoten wollte aber nicht. (Elvedi & Stindl nochmal hervorzuheben)

Ideenlosigkeit? Nun grade die Schubert Basher und Pro Favre FRaktion hätte doch abfeiern müssen wie langweilig und geduldig der Ball umher geschoben wurde. Das war doch Favre Fuppes in Reinkultur. Warten auf die Chance die sich ergibt. Haben sich ja auch nur wurden sie nicht verwertet. Dazu ein Dahoud der.....naja mehr Ideenlosigkeit kann auch Strobl nicht haben.

Also nochmal liebe Anti-Schubert-Fraktion. Was hat er gestern falsch gemacht?

Aber ich kenne die Antwort: er war da und saß als Trainer auf der Bank, das reicht scheinbar hier einigen. Da lob ich mir fast die Zeit zurück als wir gegen Absteig spielten und diese Erfolgsfans noch nicht hier waren. Diese Fans die fordern das man ihnen Trikots schenkt bei Testspielen etc etc.


Abschließend noch eine Frage:
Wer soll es denn besser machen der auf dem Markt ist? Und habt ihr Garantien das er das besser machen würde/wird?
Und kommt bitte nicht mit van Gaal, alleine seine Vita als "Dikatator" sollte jedem klar machen das wir diesen Typus nicht bei Borussia wollen.
Ich nenne aber selbst jemanden: Frank Schmidt


Wäre die Debatte gerade im Eberl-Thread, würden sehr wahrscheinlich angepasste, im Grundtenor aber ähnliche Fragen kommen. Es ist wenig zielführend, auf Kritik an der Arbeitsweise unserer Verantwortlichen die Probleme jeweils in andere Bereiche zu verlagern, um Köpfe zu schützen.
Daneben eine Wiederholung von mir: die pauschale Abqualifizierung der Nutzer hier ist mehr als unverschämt. Kaum oder keiner hier weiß, weshalb der ein oder andere hier trotz womöglich hoher Kompetenz nicht im Profifußball beschäftigt ist - fehlende Gelegenheit, fehlendes Vitamin B, fehlendes Druckstandhaltevermögen, andere Prioritäten, um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen.
Die Wahrscheinlichkeit, daß hier jemand Borussia kompetenziell bereichern würde, liegt sicher nicht bei 0.

Die Aufstellung ist schwierig zu bewerten ohne Trainingsinhalte zu kennen.
Angesichts des verfügbaren Personals wird man das wohl so hinnehmen müssen. Zugleich wird man aber auch fragen dürfen, vll. sogar müssen, weshalb man bei zwei Ausfällen (Drmic zu zählen wäre albern) in einem Heimspiel und generell bei angesagtem Powerfußball lediglich zwei nominell Offensive auf der Bank sitzen hat und beide nicht gerade mit bestechender Form gesegnet sind.
Es hieß oft, wir hätten zu viele Leute für die Außenbahn. Sehe ich auch so mit Blick auf Schuberts personelle Maßnahmen zur Umsetzung seiner Idee. Z.B., da etwa mit Wendt ein defensiver regelmäßig offensiv eingesetzt wird. Ähnliches gilt m.E. für Johnson, der sich offensiv zwar schon mehrfach gut eingebracht hat, seine Stärken aber doch defensiv hat - egal wo er gerade spielt.
Zwei Ausfälle und schon wird die Zahl an offensiven Möglichkeiten richtig dünn, die Qualität noch mehr.
Zwar halte ich den Hofmannkauf nach wie vor für Unsinn, aber wenn man annimmt, daß Eberl nicht ganz blind einkauft, wird man auch fragen dürfen, weshalb Hofmann von seiner Form in Mainz und der angekündigten Verstärkung derart weit entfernt ist. Da Schubert gern Defensivleute ins Mittelfeld stellt, könnte man hier auch den Schulz Nico an Hofmanns statt einfügen (mit Anpassung der Vereine).
In Trainingslager durften und dürfen immer einige aus unserer Zweiten mitfahren. Sind die alle wirklich so weit weg, daß sie nicht einmal bei zwei Verletzten und massiven Formkrisen zumindest in den Kader rutschen - wenigstens in einem Heimspiel gegen den Tabellenletzten? Wird das genug beobachtet? Oder, provokant gefragt: ging man mittlerweile davon aus, mit der Kadernominierung gegen den HSV schon gewinnen zu werden?
Was für Hofmann gilt, gilt auch für andere: weshalb sind gerade Wendt, Traoré, Herrmann und Dahoud dermaßen von der Kappe?
Zum Teil betrifft das nicht nur Schubert, wobei er letztlich auch Einfluss auf die Transferpolitik hat bzw. haben sollte.

Das Vorgenannte weiterführend: die Wechsel. Schubert meinte selbst, daß ein Wechselspieler wenigstens 20min bräuchte, um etwas zu bewirken. Entsprechend traute er selbst Hofmann mit der Einwechslung in Minute 85 keinen entscheidenden Beitrag zum Spiel zu. Weshalb saß der dann überhaupt auf der Bank? Um einen verletzten Dahoud irgendwann zu ersetzen? Weil der angeblich ach so homogene Kader durch zwei Verletzte so schnell erschöpft ist, daß man keine Alternative hat?
Vestergaard als Offensivmann. Da fehlen mir fast die Worte. Manche hier fanden das sinnig. Unsere Offensiven haben sogar mit Raffael und Hazard gehörige Schwierigkeiten bei ruhenden Bällen, von Flanken aus dem Spiel heraus garnicht erst zu reden. Für mich war das ein völlig sinnfreies Hoffen auf die gen null tendierende Wahrscheinlichkeit (bedingt durch das versuchte Breitenspiel), daß Dahoud oder Stindl doch mal einen lichten Moment haben würden - dem Rest ist bestenfalls eine genaue Flanke pro Saison zuzutrauen.

Defensivschwäche. Ach, wir hatten die Hamburger komplett im Griff? Ich hatte eher den Eindruck, daß von Gisdols Ankündigung, uns wehtun zu wollen, zumindest offensiv rein garnichts zu sehen war. Verstolperte Bälle, unzulängliche Pässe, fehlende Bewegung; natürlich hatte Hamburg praktisch keine ernstzunehmende Chance - das lag aber eher an deren Unvermögen als an einer erwähnenswerten Dominanz unserer Verteidigung,
Kann man gerne so stehen lassen, aber auch letzte Saison war es überwiegend so, daß wir nur dann scheinbar hinten solide standen, alsbald wir vom Gegner nicht vor Probleme gestellt wurden.

Das System hat also gegriffen, ja?
Idealistisch kann man es dem System zuschreiben, daß Hamburg offensiv nichts zu Stande brachte. Da fällt mir allerdings gerade das Mainzspiel aus der letzten Saison ein, in dem vor allem Malli und Muto einen völlig gebrauchten Tag hatten und Baumgartlinger das Ding fast alleine entschied. Chancen gab es für die 05er auch wenig, es reichten jedoch die wenigen Schwierigkeiten, vor die sie unsere Abwehr stellten, für einen Sieg.
Offensiv griff überhaupt nichts und genau das ist vor allem anderen Schubert auch vorzuwerfen. Man merkt immer wieder nichts von angeblicher Einstellung auf den Gegner, von Flexibilität in System und Reife einer Spielanlage.
Zwar gibt es immer wieder Formationsverschiebungen (gestern vor allem 3-1-4-2-1), nur bringen die rein garnichts ein.
Natürlich wird Schubert den Jungs nicht angetragen haben, ohne Tempo zu spielen; daß sie aber keinen sichtbaren Plan hatten, den Gegner zu überwinden, war nicht das erste Mal so. Unter Favre gab es oft Geduldsspiele, um den jeweiligen Kontrahenten zu knacken - das allerdings - anders als unter Schubert - mit sichtbaren Versuchen und/oder der Grundeinstellung, auch mit einem Remis zufrieden zu sein. Nein, es war nicht favresches Ballgeschiebe.
Gestern - exemplarisch - war wieder einmal ziemlich trostlos in den Varianten: es gab kein Austesten etwaiger Nichtform eines Außenverteidigers, wenig bis kein Verschieben der Linien, keine Flügelwechsel, keine Tempoverschiebung, keine Rochade der vordersten Drei, fast keine Tiefenpässe. Auch gestern wirkten die Versuche, den Gegner aus der Tiefe zu locken, viel zu desinteressiert, zumal die Hamburger nun auch nicht permanent mit zehn bzw neun Leuten am Strafraum standen.
Unser Spiel ist seit Monaten deutlich statischer - vor allem im Aufbau -, die Passtafetten vorhersehbar, die Bereitschaft der Spieler, füreinander Wege zu machen, massiv geringer. Anfangs gestaltete Schubert unser Spiel deutlich geradliniger; das kann man machen, nur braucht es dafür Tempo und Raumgewinnung. Beides hat zum Teil stark abgenommen nach der Siegesserie zu Beginn.
Wenn man die mit Abstand kreativsten Leute nicht zur Verfügung hat, kann man nicht am üblichen Ansatz festhalten: gemütliches Schleppen des Balls ist ohne Raffael und Hazard nicht möglich. Auch wenn z.B. Herrmann derzeit nicht am Leistungslimit ist, muss man mit ihm eine Herangehensweise wählen, die seine Fähigkeiten zur Geltung bringt und die ist sicher nicht derart behäbig wie gestern. Gleiches gilt für Wendt und Hahn.
Ist schön, einen Kader für Dominanzfußball zu haben; wiewohl muss man ergebnisorientiert in die Spiele gehen und das wird viel zu oft nicht gemacht.
Laut Gisdol wollten uns die Hamburger wehtun. Das machten sie herzlich wenig. So man denen den Gefallen tut, sie halbherzig am eigenen 16er zu stellen und zu Kontern einzuladen, wird man aber auch nicht provozieren, mal was ernsthaft zu versuchen, um als Reaktion selbst nennenswerte Chancen zu kreieren.

Schubert kann freilich nichts dafür, daß Hahn und Stindl die Elfer vergeigten. Ist es aber unser Anspruch, uns in einem Heimspiel gegen harmlose Tabellenschlußlichter von Schiedsrichtergeschenken abhängig zu machen?


Wer es besser machen soll, weiß ich nicht. Es wäre aber schön zu sehen, würde man sich bei der Trainerwahl an das eigene Credo halten: jemand, der auf Favres Fundament aufbaut und jemand, der die Spieler weiterentwickelt, damit Borussia nicht stillsteht oder sich gar rückentwickelt.
Selbst wenn man den Spaß-für-alle-Ansatz unterstützte, müsste man wenigstens noch nennenswerte Fortschritte kollektiver und individueller Fähigkeiten des Kaders sehen und die sind seit einem Jahr schwerlich auszumachen.

•     •     •

Folge denen, die die Wahrheit suchen, misstraue jenen, die sie meinen gefunden zu haben.
André Schubert [Trainer] |#162
16.10.2016 - 10:28 Uhr
Zitat von towerstar
Zitat von franko1904

...
Also nochmal liebe Anti-Schubert-Fraktion. Was hat er gestern falsch gemacht?

Aber ich kenne die Antwort: er war da und saß als Trainer auf der Bank, das reicht scheinbar hier einigen. Da lob ich mir fast die Zeit zurück als wir gegen Absteig spielten und diese Erfolgsfans noch nicht hier waren. Diese Fans die fordern das man ihnen Trikots schenkt bei Testspielen etc etc.

Danke für den Post Franko. Bin zwar auch immer mal wieder mit dir anderer Meinung gewesen, dieses mal freue ich mich aber tatsächlich, dass es da draußen noch vernünftig denkende Fans gibt, die noch nicht durch den Champions-League-Virus komplett den Verstand verloren haben.

Ich glaube aber, dass es gar diese Pro oder Anti-Schubert-Fraktionen eigentlich gar nicht gibt, denn letztendlich geht es bei der gesamten Diskussion doch nur noch darum, dass einige (mittlerweile leider sehr viele) Fans einfach nicht mehr mit dem Erfolg der letzten Jahre klarkommen.
Da ist dann ein 0:0 gegen Hamburg gleich ein Weltuntergang.

Und hey, wo kann man am besten Dampf ablassen? Natürlich im tm-Forum, denn da kommen die ganzen Erfolgsfans ja zusammen.

Ich finde es ehrlich gesagt einfach nur noch widerlich und ekelhaft, was hier abgeht.
Prinzipiell ist mir auch egal, wer letztendlich der Trainer ist, um mal etwas von dieser persönlichen Für- oder Gegen-Schubert wegzukommen, aber nach so einem Spiel, bei dem wir ohne unsere besten Offensivspieler antreten und dann auch noch so sackdoof sind, zwei Elfer zu verballern, ist doch einfach nur dämlich.
Aber es ist natürlich immer einfach. Der Trainer ist das schwächste Glied in der Kette und trägt natürlich die Verantwortung.

Ich bekomme da fast schon eine Wut darüber, aber wir dürfen uns unsere Borussia nicht von solchen erfolgsgeilen Typen zerstören und zum nächsten Schalke 04 machen lassen.
Ich bin nur froh, dass bei uns ein Max Eberl im Büro sitzt und nicht ein Horst Heldt, denn dann wüsste man was bald passiert. Ist nicht Roberto di Matteo grad frei?
Bei Eberl weiß man, dass Kontinuität das größte Gut ist und daran wird er auch festhalten.
Dieser Eberl hat schließlich auch nach 9 (neun!) erfolglosen Spielen unseren Erfolgstrainer Favre nicht vor die Tür gesetzt.

Wir haben null Erfolgsdruck, selbst wenn wir am Ende nicht in die Europa-League kommen sollten. Unser Kader ist auch danach noch finanzierbar und unser Saisonziel weiter die Einstelligkeit, ob es euch passt liebe Erfolgsfans oder nicht.
Im Endeffekt hätte es tatsächlich auch eine reinigende Wirkung, wenn wir mal eine schwächere Saison spielen sollten, denn dann zieht der Bandwaggon mit diesen lästigen Erfolgsfans wieder weiter und zurück bleiben die Fans, die auch mit Niederlagen umgehen können. Allen anderen schlage ich einen Wechsel zum FC Köln vor, die spielen ja grad super erfolgreich Fußball und haben mit Stöger einen klasse Trainer. Die Kölner werden viel Spaß mit euch haben!


Wir sollen mit dem Erfolg der letzten Jahre nicht klar kommen?
Ich glaube eher das Ihr damit nicht so richtig klar kommt. Und immer noch denkt das wir zwischen Platz 10-12 gut aufgehoben sind.
Der Kader ist so stark wie noch nie aber das redet ihr ja immer schön klein.

Gestern hätte man gewinnen müssen egal wie. 60 Minuten gegen zehn Hamburger dazu zwei ganz schwache Elfer von uns das zeigt mir das die Mannschaft nicht auf der Höhe ist.

Schubert ist für das Team Verantwortlich!
Warum ist Mannschaft jetzt schon: platt, hat null Selbstvertrauen, kein Biss, kein Tempo wir haben gespielt wie in den letzten Auswärtsspielen!

Die Tendenz zeigt ganz klar nach unten! Aber euere Schubiwelt ist immer noch am strahlen.

Willkommen im Mittelmaß
André Schubert [Trainer] |#163
16.10.2016 - 10:47 Uhr
Bin auch einer der couch-bundes-jogis daumen-hoch
Mir geht es gar nicht so sehr um die Aufstellung und Umstellung während des Spiels / der Spiele. Da kann man als Laie sogar viel nachvollziehen und logisch finden.
Was mich nervt ist viel mehr die Einstellung der Mannschaft. In Schalke und gestern war an Lethargie und Gehemmtheit nicht zu überbieten. Ich glaube, dass es viele in der Mannschaft gibt, die sich an der Art und Weise der mannschaftsführung von AS stören. Dir bringt die beste Aufstellung nichts wenn die Spieler beginnen zu zweifeln. Nicht nur die Aufstellung macht es sondern die vielen kleinen Entscheidungen und Ansprachen in der Woche und vor dem Spiel. Johnson, wendt, christensen, mo sind alle deutlich schwächer al sind der Vorsaison - das kann man nur mit Rotation und Aufstellung nicht begründen.
mich nervt dieses fast erzwungene "taktikfuchs" denken von AS. Muss nicht immer sein und kann in einer profimannschaft nach einer gewissen Zeit auch leistungsmindernd wirken.
Ich bin mir sicher, dass AS die Kurve nicht kriegt. Dazu ist er viel zu sehr von sich und seiner Art die Mannschaft zu führen überzeugt.
Ich kann mir gut vorstellen dass es in der Mannschaft kräftig rumort, die Anzeichen dazu gibt es schon seit einiger Zeit .
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fohlenfan2008 am 16.10.2016 um 11:01 Uhr bearbeitet
André Schubert [Trainer] |#164
16.10.2016 - 11:33 Uhr
Zitat von towerstar
Wir haben null Erfolgsdruck, selbst wenn wir am Ende nicht in die Europa-League kommen sollten. Unser Kader ist auch danach noch finanzierbar und unser Saisonziel weiter die Einstelligkeit, ob es euch passt liebe Erfolgsfans oder nicht.
Im Endeffekt hätte es tatsächlich auch eine reinigende Wirkung, wenn wir mal eine schwächere Saison spielen sollten, denn dann zieht der Bandwaggon mit diesen lästigen Erfolgsfans wieder weiter und zurück bleiben die Fans, die auch mit Niederlagen umgehen können. Allen anderen schlage ich einen Wechsel zum FC Köln vor, die spielen ja grad super erfolgreich Fußball und haben mit Stöger einen klasse Trainer. Die Kölner werden viel Spaß mit euch haben!


Sorry dass ich es hart Ausdrücke, soll in keiner weise angreifend oder beleidigend sein:

Du bist ein Träumer.

Glaubst du wirklich, das neue Hotel und der gesamte Komplex den die Borussia baut, der wird für "Träumereien" bzw. einheimische Romantiker gebaut ?

Am Erfolg der Borussia hängen so viele Abhängigkeiten dran, also da sich jetzt hinzustellen und sagen "wir haben null Erfolgsdruck", naja, obwohl mich es anwidert wenn hier geschrieben wird "dann werd doch XY Fan", schreibe ich hier zum allerersten Mal zu jemanden "werde doch du FCA Fan". Da sind alle zufrieden wenn der Klassenerhalt geschafft wird.

Sollten wir diese Saison im Niemandsland beenden, würde ich auf Schubert noch nicht einmal 1,- verwetten. Der Druck kommt nicht nur von den Fans, der kommt vom Präsidium und von den Sponsoren gleicher Maßen.

Aktuell kommen wir mit dem aktuellen Punkteschnitt nämlich ins Niemandsland und ob das überhaupt noch zu "Einstelligkeit" reicht, ist auch noch zu bezweifeln.

Kurzum, drehen wir uns hier komplett im Kreis. Schubert muss diese Auswärtsschwäche so schnell es geht in den Griff bekommen. Wie er das schafft, ist mir eigentlich egal.

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Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
André Schubert [Trainer] |#165
16.10.2016 - 12:50 Uhr
Zitat von effe2007

Sollten wir diese Saison im Niemandsland beenden, würde ich auf Schubert noch nicht einmal 1,- verwetten. Der Druck kommt nicht nur von den Fans, der kommt vom Präsidium und von den Sponsoren gleicher Maßen.

Das Präsidium welches die Aussagen eines Eberls unterstützt und Einstelligkeit als minimal Ziel ausgibt?
Oder die Sponsoren die wir zum Großteil schon seit der fast Abstiegssaison haben?

Nein der Druck kommt von leuten wie dir, denn das Umfeld hat sich in den letzten 4 Jahren verändert und das leider nicht zum positiven.

Und zum Hotel:
Quelle:
Die Intention hinter dem Projekt ist klar: Die Zahl der Veranstaltungen am Borussia-Park, also die der Firmenfeiern, Kongresse oder Tagungen soll erhöht werden, neu geschaffene Übernachtungsmöglichkeiten in Form von 128 Zimmern sollen die Attraktivität des Standorts erhöhen. Durch den Umzug der Medicoreha werden zudem im Stadion selbst Kapazitäten frei, die wiederum Raum für neue Möglichkeiten der VIP-Bewirtung schaffen. Das alles soll letztlich mehr Geld in die Kasse spülen, denn in der Fußball-Branche lautet heute das Credo "Sich vom Ergebnis des Wochenendes wirtschaftlich unabhängig machen", sprich: Einnahmemöglichkeiten jenseits des rein sportlichen Bereichs verstärkt zu schaffen. Die Finanzierung des Neubaus steht bereits. "Die Verträge sind ausgearbeitet", sagte Präsident Rolf Königs am Abend. Geht es nach Borussia, soll noch vor Weihnachten die Baugenehmigung seitens der Stadt vorliegen. Dann würde die Ausschreibung folgen, und im Optimalfall, so Königs, könnte der Bau bis Ende 2017 fertig sein.

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"Meinungsfreiheit kann doch nicht die uneingeschränkte Verbreitung jeglichen Gedankenmülls bedeuten."
Bernd Thye
André Schubert [Trainer] |#166
16.10.2016 - 15:27 Uhr
Zitat von KurtRuem
Zitat von effe2007

Sollten wir diese Saison im Niemandsland beenden, würde ich auf Schubert noch nicht einmal 1,- verwetten. Der Druck kommt nicht nur von den Fans, der kommt vom Präsidium und von den Sponsoren gleicher Maßen.

Das Präsidium welches die Aussagen eines Eberls unterstützt und Einstelligkeit als minimal Ziel ausgibt?
Oder die Sponsoren die wir zum Großteil schon seit der fast Abstiegssaison haben?

Nein der Druck kommt von leuten wie dir, denn das Umfeld hat sich in den letzten 4 Jahren verändert und das leider nicht zum positiven.

Und zum Hotel:
Quelle:
Die Intention hinter dem Projekt ist klar: Die Zahl der Veranstaltungen am Borussia-Park, also die der Firmenfeiern, Kongresse oder Tagungen soll erhöht werden, neu geschaffene Übernachtungsmöglichkeiten in Form von 128 Zimmern sollen die Attraktivität des Standorts erhöhen. Durch den Umzug der Medicoreha werden zudem im Stadion selbst Kapazitäten frei, die wiederum Raum für neue Möglichkeiten der VIP-Bewirtung schaffen. Das alles soll letztlich mehr Geld in die Kasse spülen, denn in der Fußball-Branche lautet heute das Credo "Sich vom Ergebnis des Wochenendes wirtschaftlich unabhängig machen", sprich: Einnahmemöglichkeiten jenseits des rein sportlichen Bereichs verstärkt zu schaffen. Die Finanzierung des Neubaus steht bereits. "Die Verträge sind ausgearbeitet", sagte Präsident Rolf Königs am Abend. Geht es nach Borussia, soll noch vor Weihnachten die Baugenehmigung seitens der Stadt vorliegen. Dann würde die Ausschreibung folgen, und im Optimalfall, so Königs, könnte der Bau bis Ende 2017 fertig sein.


VOR den erfolgsjahren lag unser Umsatz bei 60 Mio €. Jetzt 2016 wird er die 200 Mio Marke knacken.

Welche Sponsoren waren vorher da ?

Die Borussia hat es noch nicht einmal geschafft, die letzte Business Loge oben links zu vermieten und da rede ich von Internaquelle aus erster Hand. Jetzt, aktuell, hast du keine Chance mehr eine Loge zu bekommen. Zuerst überlegen was du schreibst. Sponsoren spenden der Borussia kein Geld, die wollen mit der Produktmarke Borussia werben. Umso erfolgreicher die "Marke Borussia", umso attraktiver wird diese für Investoren.

Zum Thema Hotel:

Die Grundlage der Finanzierung des Projektes ist, dass ein Generalmieter (Betreiber) vorhanden ist. Dieser sichert die Finanzierung des Projekts ab. Der Betreiber des Hotels mit sage und schreibe 128 Zimmer, was ca. 250 Betten entspricht, möchte der Betreiber vermieten können. Einen Teil davon kann er an Gastmannschaften vermieten. Viele kommen aber mit dem Bus und fahren nach dem Spiel wieder zurück. Köln als Beispiel, die werden dort nicht übernachten.

Da die Borussia recht erfolgreich war die letzten Jahre und internationales Business für Gastmannschaften sorgen, zudem noch Gästefans, ist die Belegung von ca. 250 Betten im gewissen Rahmen gewährleistet. Ohne internationale Beteiligung hat der Betreiber dann bei 17 Heimspiele pro Jahr eine Belegungsquote von max. 10% wenn ich da noch einige gästefans aus München als Beispiel mit einrechne und das wird zuwenig sein um ein wirtschaftlich rentables Hotel zu führen.

Anders herum in Kurzfassung ausgedrückt für einen Laien:

Ohne internationalen Business rechnet sich das Hotel mit sage und schreibe ca. 250 Betten nicht.

Es hilft nicht, einen Artikel nur zu verlinken oder lesen, man sollte den auch verstehen. Ich kenne jetzt Inhalte zu dem Betreibervertrag nicht. Ich weiß aber, dass bei manchen Sponsoren Staffelungen enthalten sind. Beispiel WWK und FCA. Dort ist Summe X vereinbart, so lange der FCA in der 1. Liga spielt. Steigt der FCA ab in Liga 2, greift die Staffelung und Betrag Y.

Die Borussia hatte damals solche Regelungen für den Abstiegsfall. Ich nehme an, da sich diese Zeiten mit internationalen Business jetzt geändert haben, dass es jetzt auch dazu Regelungen gibt. Der chinesische Investor, den die Borussia aktuell diese Saison hat, der investiert doch keine ca. 1 Mio pro Jahr wenn die Borussia im Niemandsland herum würschtelt.

Und nein, das Umfeld hat sich nicht verändert. Es ist zwar deutlich größer geworden, das stimmt, aber der Kern wie ich z.B. haben nach viele Jahrzehnte Leidenszeit nun mal keinen Bock mehr darauf, wieder ins nichts zu versenken, nur weil Fans wie du einen Trainer symphatisch finden.

Es geht nicht um das Spiel HSV ansich, es geht um die Spiele Freiburg, Schalke und HSV, dazu noch 2. HZ Werder und eine HZ Ingolstadt und Leipzig.

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Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
André Schubert [Trainer] |#167
16.10.2016 - 18:37 Uhr
Zitat von Ganael_Francis
@towerstar
Alles richtig, was du schreibst. Die größte Schwierigkeit besteht allerdings darin, es bei diesem einen Jahr ohne internationalen Wettbewerb zu belassen. Damit tut sich nämlich aktuell selbst ein finanziell deutlich stärkeres VfL Wolfsburg schwer. Denn wenn wir mal eine Saison schwächeln, dann werden es die Hertha's und Köln's uns gleich machen, ihre Chance nutzen und entscheidend aufholen. Ein Jahr ohne EL/CL, das kann uns gut und gerne mal um 2-3 Jahre in unserer Entwicklung zurückwerfen. Kein Weltuntergang, da wir den Verein trotzdem leidenschaftlich weiter unterstützen werden, selbst wenn wir dann im schlimmsten Fall in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Aber trotzdem verdammt schade.

Ja, das wird in der Tat nicht einfach, allerdings haben wir aus meiner Sicht nicht wirklich eine andere Wahl dies zu akzeptieren und eben im zweiten Anlauf unser Glück wieder zu versuchen.

Man sieht doch im Moment eindeutig, dass die Erwartungshaltung an Mannschaft und Trainer viel zu hoch ist. Wenn wir uns natürlich den Druck machen, wieder in die CL zu kommen, dann werden wir gnadenlos daran zerschellen.
Im Endeffekt zeigt das doch die aktuelle Situation gerade. Ja, es läuft im Moment nicht ganz rund, da muss man nichts schönreden. Auch Schubert trägt da einen großen Teil dazu bei.
Warum man aber nach drei schlechteren Spielen in Panik verfallen will, verstehe ich einfach nicht. Wir stehen immer noch sehr gut da und haben jede Menge Potential offen.
Normalerweise darf es in so einer Situation niemals auch nur ansatzweise eine Trainerdiskussion geben.
Ohne Frage natürlich, wenn die Mannschaft und Trainer nicht leisten, wird zwangsläufig ein Trainerwechsel kommen müssen. Aber gibt's doch nicht im geringsten einen Grund dafür.

Fußball ist einfach nich planbar, auch wenn sich Eberl mit seiner 80%-Theorie sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat (aber trotzdem Schubert den Vertrag verlängert hat).
Wir haben doch im Moment gar keine andere Alternative als einfach am bestehenden festzuhalten und nicht den Druck unnötigerweise noch viel mehr anziehen.

Einfach mal rein hypothetisch, wir werfen Schubert raus, wenn wir nächste Woche in München verlieren. Ein neuer Trainer kommt, der dann auch gut startet, aber dann nach fünf oder sechs Spielen zwei Spiele am Stück verliert.
Dann wären wir doch genau in der gleichen Situation wie jetzt auch, oder nicht?

Ich sehe im Moment einfach keine Alternative zu Schubert und man muss ihm daher einfach Zeit geben bzw. nicht unnötig Druck machen, der sowohl ihm under Mannschaft schadet.
Mir geht es dabei nicht um die Person Schubert, ich würde mich auch für den nächsten Trainer einsetzen, wenn auch dieser zu so einem total falschen Zeitpunkt unnötig angegriffen wird.
Wir brauchen jetzt einfach wieder ein wenig Ruhe, damit Schubert gemeinsam mit der Mannschaft die Defizite aufarbeiten kann und dann werden hoffentlich auch wieder die Punkte kommen, die uns am Ende in die Euro-League bringen.

Wenn nicht, beginnt halt nächstes Jahr (evtl. mit neuem Trainer) der nächste Anlauf.
André Schubert [Trainer] |#168
16.10.2016 - 19:39 Uhr
Zitat von xhaka_zulu

Zitat von Antares

Also ich brauch solche Zahlenreihen nu nich, um festzustellen, dass der Trend ein negativer is ...zwinker

Und allgemein sind mir diese Punkteschnitte, Hochrechnungen und Vergleiche mit ehemaligen Trainern sowieso Rille ...smile


Ist halt die Frage, ob das so eindeutig ist. Wir hatten in der letzten Rückrunde mal ein echtes Punkte-Loch, aus dem haben wir uns – mit Schubert – erfolgreich wieder herausgearbeitet, und im Moment ist der Punkte-Schnitt immer noch solide. Ob das so bleibt, dafür sind die nächsten zwei, drei Spiele natürlich entscheidend.

Jedenfalls, einen Trend findet man in Daten, nicht in Bauchgefühlen. Zwinkernd


Er sagte nix von Bauchgefühl, sondern lediglich, daß er keinen moving average braucht, um einen Trend auszumachen.

Wir haben sieben Partien gespielt, davon sechs gegen Teams, die aktuell in der unteren Tabellenhälfte stehen (drei sogar auf den Abstiegsrängen). Bei Leverkusen war das nicht zu erwarten, beim Rest schon. Von Schlumpfhausen war das auch nicht zu erwarten, aber die haben sich ihren Platz genauso verdient und hätten wir mehr Plan gehabt, würden die sich immernoch mit Ingolstadt um die rote Laterne streiten.
Mit elf Punkten haben wir uns da nicht gerade mit Ruhm bekleckert, mit zehn Gegentoren noch weniger.
Die blinde Hoffnung darauf, daß daheim die Punktequote stabil bleiben und sich auswärts irgendwann mal was ändern wird, spendet jedenfalls mir keinen Trost, vor allem wenn ich die viel zu oft planlosen Auftritte der Jungs sehe.
Klar tun wir uns gerne mal schwerer gegen Teams mit Defensivfokus. Wenn man aber so einschläfernd spielt wie gestern mal wieder, braucht man nicht damit zu rechnen, daß es gegen Berlin und Dortmund plötzlich zu mehr Chancen, besserer Verwertung und vor allem weniger Gegentoren kommt.
Zum Glück haben wir Kramer wieder: mit ner Leistung wie gestern könnte man hoffen, daß die Bienen nach Kramer reloaded keine Lust mehr haben. Sind wir neuerdings gut im Sammeln von big points gegen die direkte Konkurrenz, wenn die Chance besteht, nach oben zu springen? Wäre mir neu.
Vielleicht wird der Herbstdreier in Berlin neue Tradition: erschreckenderweise war das tatsächlich unser letzter Auswärtssieg mit Ausnahme der Partie, die weder für uns noch für die Lilien von Interesse war.

Abgesehen von Punkte(schnitte)n ist sowieso weit vor allem anderen bedenklich, wie unser Spielniveau konstant abnimmt.
Wer nach den bisherigen Darbietungen gegen Kritik anführt, daß sich Erfolgsfans doch bitteschön schleichen mögen und man mehr nicht zu erwarten braucht, hat nicht vergessen, wo wir herkommen, sondern ist in 2010 hängen geblieben.

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Folge denen, die die Wahrheit suchen, misstraue jenen, die sie meinen gefunden zu haben.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Apfelstrudel am 16.10.2016 um 19:48 Uhr bearbeitet
André Schubert [Trainer] |#169
16.10.2016 - 22:29 Uhr
Zitat von effe2007


Aber ich schaue da halt auf unsere 3 nächsten Auswärtsspiele:

Bayern - Hertha - BVB

Ich weiß nicht, ob Schubert das noch hinbekommt



genau das ist mein problem mit schubert.

wir spielen jetzt seit ungefähr einem jahr auswärts auf einem, mit viel gutem willen, durchschnittlichen liganiveau. da gab es dann ausreißer nach oben wie auf schalke (15/16) oder nach dem 0:2 rückstand in wolfsburg, aber auch viele tiefpunkte wie ingolstadt, hannover oder freiburg. unter dem strich ist das aber auswärts alles deutlich zu wenig.

und trotz all den tollen analysen, ansprachen und interviews habe ich nicht annähernd das gefühl, dass wir unsere akute auswärtsschwäche irgendwie in den griff bekommen könnten, vor allem wenn ich mir die oben aufgeführten nächsten 3 auswärtsspiele ansehe. dazu kommt dann leider eben in den entscheidenen situationen einfach der eine taktik- und/oder aufstellungsfehler zu viel (siehe in city, in freiburg, auf schalke).

alles in allem (über-)lebt schubert aktuell aufgrund seiner bzw. unserer heimstärke, die noch das gesamtbild ins positive rückt. aber je länger schubert hier trainer ist, desto mehr kriege ich einfach das gefühl, dass das ganze keine große zukunft haben wird, gibt es mittlerweile einfach zu viele (große) schwächen, wie eben die auswärtsspiele, das problem mit pressenden mannschaften oder tiefstehenden gegnern.

und trainer, die auf teufel komm raus spieler in ihr system zwingen wollen, sind so ziemlich überall gescheitert (zb. zorniger in stuttgart, solbakken in köln) und aktuell scheint es mir so, als gehöre schubert auch zu diesen trainern.

wenn ich da gestern ein johnson plötzlich im sturm sehe frage ich mich allen ernstes, ob schubert das ernst meint.
dazu sind aktuell einfach viel zu viele spieler in einem formtief (johnson, wendt, traore, dahoud, christensen) wo ich mich frage, liegt das nur am spieler selber, oder kommen sie in diesem von schubert kreierten system nicht zurecht?!


deshalb komme ich momentan zu dem schluss, dass wir uns aufgrund unserer heimstärke noch im halbwegs grünen bereich befinden, aus dem wir uns aber angesichts der kommenden, vor allem auswärtsaufgaben, verabschieden werden und schubert hier ein heißes weihnachten bevorsteht.

natürlich wünsche ich mir sehr, dass es anders kommt, allein der glaube daran fehlt mir.

•     •     •

Nur Gladbach, sonst nichts!

Zidane // CR7 // van Nistelrooy // Reus // Raffael // Xhaka

rasenball abschaffen.


André Schubert [Trainer] |#170
17.10.2016 - 10:16 Uhr
Zitat von xhakaxhaka

Ihr könnt gerne jeden Spieltag analysieren, das ist aber was anderes als das was ihr macht,
ihr macht Stimmung gegen AS und sonst gar nichts, viele hier sind keine AS Propheten, aber man
gibt ihm genauso die Chance Dinge die derzeit schief laufen in die Reihe zu bringen und das nicht
von Spieltag zu Spieltag.
Ich glaube jetzt haben wir eine gute Situation um zu sehen ob AS das Schiff wieder auf Kurs bekommt, aber
nicht am nächsten Spieltag, sondern bis zur Winterpause, sollte man bis dahin keine Reaktion erkennen und
wir wirklich Punkttechnisch sehr weit zurück liegen, dann bin ich sicher auch dafür zu haben sich über
andere Wege Gedanken zu machen, aber nicht nach einer Delle in die falsche Richtung.


Ich bin absolut bei Dir, dass eine gewisse Geduld auch bei Schubert absolut nötig ist. Das Problem ist nur, dass Schubert selbst dafür sorgt, dass diese Geduld aufs Äußerste strapaziert wird.

Solche Taktik- und Wechselklöpse wie auf Schalke kann und darf man sich einfach nicht erlauben. Nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch, weil damit absolute Unsicherheit in die Mannschaft eingepflanzt wird.

Und hier liegt für mich auch der Grund für die überaus harte Kritik. Jeder Trainer hat irgendwelche Marotten oder Lieblingsspieler, an denen festgehalten wird etc. pp.

Das Steckenpferd Schubert scheint aber leider ein ganz spezielles zu sein. Er möchte beweisen, dass er in der Vergangenheit ungerecht behandelt wurde.

Und der Beweis dafür ist, dass für ihn alle Gesetze des Fußballs nicht gelten.

Eingespieltheit des Teams? Für Schubert unnötig, es gibt kein Spiel ohne geänderte Hintermannschaft oder durcheinandergewürfelte Aufstellung.

Spieler auf ihren angestammten Positionen? Nicht bei Schubert, plötzlich spielt z.B. Johnson Mittelstürmer, Strobl Rechtsverteidiger, Dahoud 10er, Christensen 6er etc.pp.

Paarbildung für blindes Verständnis, so wie letzte Saison unsere fantastische linke Seite mit Wendt und Johnson? Nö, gibt's nicht mehr bei Schubert. Wieso auch, kann doch eh jeder alles spielen.

Der Witz dabei ist, dass wir die erfolgreichste Zeit der letzten Saison eben dank dieser Eingespieltheit und festen Positionen hatten. Inklusive Auswärtssiegen.

Ironischerweise begann die Wechselorgie mit Schuberts Cheftrainervertrag, kannst ja mal nachgucken.

Ich finde das unglaublich schade, weil Schubert unbestritten sehr gute Seiten hat, junge Spieler wie Elvedi besser macht, einen Hazard zu neuer Blüte gebracht und Dahoud zum Durchbruch verholfen hat. Und natürlich der Truppe anfangs einen tollen Spielstiel mitgegeben hat, von dem leider immer weniger zu sehen ist.

Aber wenn Schubert sein Ego nicht endlich in den Griff bekommt, wird es nichts mit dem, was er sich am sehnlichsten wünscht: Anerkennung als herausragender Trainer.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ewigerfan am 17.10.2016 um 10:19 Uhr bearbeitet
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