Alles Gute, Tim Walter!
23.05.2021 - 21:42 Uhr
22.04.2022 - 13:51 Uhr
Ich hatte es ja schon im Eröffnungsthread zum Pokalspiel angesprochen und auch in meiner Kommentierung des Spiels, dass ich die taktische Ausrichtung des Trainers besonders interessiert erwartet hatte und das ich nach dem Spiel von der insbesondere in der Anfangsphase gezeigtem Ansatz enttäuscht war, da keine Veränderung des Walter-Plans zu erkennen war.
Interessant finde ich, was die Trainer jeweils sagten:
https://www.hsv.de/news/die-jungs-sind-heiss-und-voller-vorfreude
Walter hat also den Gegner Freiburg genau analysiert, was ich natürlich auch erwarte, aber offensichtlich keine Konsequenz daraus gezogen, jedenfalls keine sichtbaren, ganz im Gegenteil, fällt das schnelle 0:1 durch einen Standard, das 0:2 durch Ballverlust i.Z.m. dem Ballbesitzspiel aus der Defensive als sichtbare Beispiele.
Im Gegenteil der Trainer der Freiburger:
https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article235129187/hsv-schwaechen-taktik-dfb-pokal-sc-freiburg-tim-walter-kritik.html
Sehen konnte man die Umsetzung der taktischen Analyse Streichs insbesondere auch am 0:2:
https://www.hsv.de/news/stimmen-zum-spiel-hsv-scf
Vereinfacht sieht es für mich so aus, dass die Analyse von Walter dazu geführt hat, dass er am Ansatz nichts geändert hat und sich nicht auf die Stärken der Freiburger eingestellt hat. Im Gegenteil Streich, der eben ganz klar auf das System von Walter reagiert hat und dies auch erfolgreich umsetzen konnte.
In der Analyse des Spiels kommt Walter zu dem Ergebnis, dass „die effizientere Mannschaft das Spiel gewonnen hat“ und es nur „eine Unachtsamkeit im Spielaufbau“ war, die für das 0:2 verantwortlich war. Man weiss natürlich nicht, ob intern ggf. anders analysiert wird, aber mir scheint diese Analyse doch sehr vereinfacht, da ähnliche Analysen immer wieder kommen, aber leider keine bzw. wenige Veränderungen in der Taktik (KSC war mal etwas anders), ggf. auch nur situations- oder Gegnerbezogen. Walter scheint zumindest aktuell keine Veränderung bzw. Varianten am System vornehmen zu wollen.
Auch gegen Freiburg hatten wir ein Übergewicht an Ballbesitz (62%), ein Übergewicht an angekommenen Pässe (445:215) und ähnliche statistische Werte (https://www.kicker.de/hsv-gegen-freiburg-2022-dfb-pokal-4767701/spieldaten), aber was nützt das?
Sicher, es hat sich etwas getan in dieser Saison unter Walter und man wird den Kader zwingend verstärken müssen, um auch eine weitere sportliche Entwicklung sehen zu können. Aber auch Walter muss m.E. seine taktische Ausrichtung erweitern und auch eine gewisse Flexibilität entwickeln. Alleine schon weniger ausrechenbar zu sein, würde es dem Gegner schwerer machen. Wenn ich die Stimmung in der Presse richtig wahrnehme, dann wächst auch die Unruhe im Aufsichtsrat. Und es wäre bedauerlich, wenn wir wieder den Trainer wechseln würden bzw. die Verantwortlichen sich in ihrer Analyse der Saison und ob eine Entwicklung eingetreten ist, sich zu einem derartigen Schritt veranlasst sehen würden.
Interessant finde ich, was die Trainer jeweils sagten:
Zitat von Tim Walter, 18.4.2022
Wir schauen bei jedem Gegner, was er mit und gegen den Ball und bei Standardsituationen macht. Das ist unser Job. Unser Analyse- und Co-Trainerteam leistet hier eine exzellente Arbeit. Die Stärken der Freiburger bei Standards ist uns demnach bewusst. Aber wir sind auch das beste Team der 2. Liga im Verteidigen dieser Situationen. Auf beide Teams wartet also eine Challenge.
Wir schauen bei jedem Gegner, was er mit und gegen den Ball und bei Standardsituationen macht. Das ist unser Job. Unser Analyse- und Co-Trainerteam leistet hier eine exzellente Arbeit. Die Stärken der Freiburger bei Standards ist uns demnach bewusst. Aber wir sind auch das beste Team der 2. Liga im Verteidigen dieser Situationen. Auf beide Teams wartet also eine Challenge.
https://www.hsv.de/news/die-jungs-sind-heiss-und-voller-vorfreude
Walter hat also den Gegner Freiburg genau analysiert, was ich natürlich auch erwarte, aber offensichtlich keine Konsequenz daraus gezogen, jedenfalls keine sichtbaren, ganz im Gegenteil, fällt das schnelle 0:1 durch einen Standard, das 0:2 durch Ballverlust i.Z.m. dem Ballbesitzspiel aus der Defensive als sichtbare Beispiele.
Im Gegenteil der Trainer der Freiburger:
Zitat von Christian Streich
Wir hatten uns den Gegner angeschaut. Der HSV spielt sehr variabel. Wenn du alles mitgehst, kommst du ins Chaos. Der HSV zieht seine Art gnadenlos durch, das wussten wir. Sie gehen das Risiko, mit dem Torhüter zu spielen, der wie ein Feldspieler spielt. Das ist extrem mutig, das machen sie auch gut. Wir hatten dann gute Balleroberungen.
Wir hatten uns den Gegner angeschaut. Der HSV spielt sehr variabel. Wenn du alles mitgehst, kommst du ins Chaos. Der HSV zieht seine Art gnadenlos durch, das wussten wir. Sie gehen das Risiko, mit dem Torhüter zu spielen, der wie ein Feldspieler spielt. Das ist extrem mutig, das machen sie auch gut. Wir hatten dann gute Balleroberungen.
https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article235129187/hsv-schwaechen-taktik-dfb-pokal-sc-freiburg-tim-walter-kritik.html
Sehen konnte man die Umsetzung der taktischen Analyse Streichs insbesondere auch am 0:2:
Zitat von Christian Streich
Der HSV hat zwei Rechtsfüßler auf der linken Seite. (…). Da hatten wir richtig gute Balleroberungen. So ist auch ein Tor gefallen.
Der HSV hat zwei Rechtsfüßler auf der linken Seite. (…). Da hatten wir richtig gute Balleroberungen. So ist auch ein Tor gefallen.
https://www.hsv.de/news/stimmen-zum-spiel-hsv-scf
Vereinfacht sieht es für mich so aus, dass die Analyse von Walter dazu geführt hat, dass er am Ansatz nichts geändert hat und sich nicht auf die Stärken der Freiburger eingestellt hat. Im Gegenteil Streich, der eben ganz klar auf das System von Walter reagiert hat und dies auch erfolgreich umsetzen konnte.
In der Analyse des Spiels kommt Walter zu dem Ergebnis, dass „die effizientere Mannschaft das Spiel gewonnen hat“ und es nur „eine Unachtsamkeit im Spielaufbau“ war, die für das 0:2 verantwortlich war. Man weiss natürlich nicht, ob intern ggf. anders analysiert wird, aber mir scheint diese Analyse doch sehr vereinfacht, da ähnliche Analysen immer wieder kommen, aber leider keine bzw. wenige Veränderungen in der Taktik (KSC war mal etwas anders), ggf. auch nur situations- oder Gegnerbezogen. Walter scheint zumindest aktuell keine Veränderung bzw. Varianten am System vornehmen zu wollen.
Auch gegen Freiburg hatten wir ein Übergewicht an Ballbesitz (62%), ein Übergewicht an angekommenen Pässe (445:215) und ähnliche statistische Werte (https://www.kicker.de/hsv-gegen-freiburg-2022-dfb-pokal-4767701/spieldaten), aber was nützt das?
Sicher, es hat sich etwas getan in dieser Saison unter Walter und man wird den Kader zwingend verstärken müssen, um auch eine weitere sportliche Entwicklung sehen zu können. Aber auch Walter muss m.E. seine taktische Ausrichtung erweitern und auch eine gewisse Flexibilität entwickeln. Alleine schon weniger ausrechenbar zu sein, würde es dem Gegner schwerer machen. Wenn ich die Stimmung in der Presse richtig wahrnehme, dann wächst auch die Unruhe im Aufsichtsrat. Und es wäre bedauerlich, wenn wir wieder den Trainer wechseln würden bzw. die Verantwortlichen sich in ihrer Analyse der Saison und ob eine Entwicklung eingetreten ist, sich zu einem derartigen Schritt veranlasst sehen würden.
22.04.2022 - 14:25 Uhr
Der Versuch Walter einen Strick daraus zu drehen, dass er zwei Rechtsfüße auf die linke Bahn stellte ist albern.
Es ist auch legitim, dass ein Spieler wie Vagnoman in einem solchen Spiel mal patzt. Sowas soll vorkommen bei jungen Spielern, die noch dazu recht unstet eingesetzt werden was die Positionen betrifft. So ist das halt, wenn Stammpersonal sich verletzt.
Dass Streich den Angriff des HSV als sehr variabel beschreibt kann man in diesem Thread scheinbar einerseits zitieren, dann aber selber einfach dadrunter behaupten, dass es nicht so wäre. Und nu? Also ich glaub ich weiß wessen Urteil ich hier Vertrauen schenke.
Wir werden am Ende diese Variabilitätsdiskussion nicht auflösen lassen, da hier ja nichtmal geklärt wird was damit überhaupt gemeint ist. Mich ermüdet es auch zunehmend muss ich zugeben, weshalb ich mich auf den Entwicklungsprozess der Spieler beschränke, den man ja kaum leugnen kann ohne sich lächerlich zu machen.
Glatzel hatte noch nie so eine gute Quote irgendwo wie beim HSV. Vielleicht hat er trotzdem Chancen ausgelassen und vielleicht ist er trotzdem nicht gut genug für unsere Aufstiegsansprüche, aber er hat definitiv einen persönlichen Entwicklungsschritt unter Walter gemacht.
Reis ist als Talent von einem Zweitligaabsteiger zum HSV gekommen und hat eine starke Saison gespielt, auch wenn er phasenweise immer mal blass blieb. Vielleicht gab es bessere auf seiner Position, wie etwa Zalazar, aber dann wird es auch schon dünne.
Vuskovic und David muss man nicht weiter ausführen.
Alidou hat seinen Durchbruch geschafft. Nicht zum starken Zweitligaprofi direkt, aber definitiv zum Profi. Selbiges gilt für Suhonen.
Kittel mit seiner besten Quote seitdem er beim HSV ist und gleiches gilt für Jatta. Und wie bei Bobby kann man vielleicht sagen, dass da insgesamt noch etwas fehlt für eine "Aufstiegsleistung", aber am Ende sind sie halt besser geworden. Und somit übrigens auch teurer.
Und dann gibt es Spieler, die vielleicht nicht mehr stärker werden, aber einfach ihren Stärken entsprechend gut bei Walter spielen: Schonlau, DHF, Heyer, Meffert.
Dem stehen dann ein nur paar Negativbeispiele wie Wintzheimer, Kaufmann oder Kinsombi gegenüber.
Walter lässt also einen Fußball spielen, der, egal ob wir ihn nun toll oder riskant finden, Spielern ermöglicht sich weiterzuentwickeln und ihre Stärken einzubringen. Für mich ist das ganz klar Priorität Nr1, weit vor jeder Aufstiegshoffnung. Genau das hat nämlich die letzten 8-10 Jahre beim HSV nicht mehr stattgefunden, weil man immer in einem panischen Negativstrudel war in dem man versuchte mit Haurucktransfers irgendein Ruder rumzureißen.
On Top zu dieser Entwicklung spielt man evtl. sogar noch um den Aufstieg mit und werden die Saison evtl als defensivstärkstes Team beenden mit der stärksten Tordifferenz.
Wer hier keine Entwicklung sieht, der sollte mal die Tomaten von den Augen nehmen.
Es ist auch legitim, dass ein Spieler wie Vagnoman in einem solchen Spiel mal patzt. Sowas soll vorkommen bei jungen Spielern, die noch dazu recht unstet eingesetzt werden was die Positionen betrifft. So ist das halt, wenn Stammpersonal sich verletzt.
Dass Streich den Angriff des HSV als sehr variabel beschreibt kann man in diesem Thread scheinbar einerseits zitieren, dann aber selber einfach dadrunter behaupten, dass es nicht so wäre. Und nu? Also ich glaub ich weiß wessen Urteil ich hier Vertrauen schenke.
Wir werden am Ende diese Variabilitätsdiskussion nicht auflösen lassen, da hier ja nichtmal geklärt wird was damit überhaupt gemeint ist. Mich ermüdet es auch zunehmend muss ich zugeben, weshalb ich mich auf den Entwicklungsprozess der Spieler beschränke, den man ja kaum leugnen kann ohne sich lächerlich zu machen.
Glatzel hatte noch nie so eine gute Quote irgendwo wie beim HSV. Vielleicht hat er trotzdem Chancen ausgelassen und vielleicht ist er trotzdem nicht gut genug für unsere Aufstiegsansprüche, aber er hat definitiv einen persönlichen Entwicklungsschritt unter Walter gemacht.
Reis ist als Talent von einem Zweitligaabsteiger zum HSV gekommen und hat eine starke Saison gespielt, auch wenn er phasenweise immer mal blass blieb. Vielleicht gab es bessere auf seiner Position, wie etwa Zalazar, aber dann wird es auch schon dünne.
Vuskovic und David muss man nicht weiter ausführen.
Alidou hat seinen Durchbruch geschafft. Nicht zum starken Zweitligaprofi direkt, aber definitiv zum Profi. Selbiges gilt für Suhonen.
Kittel mit seiner besten Quote seitdem er beim HSV ist und gleiches gilt für Jatta. Und wie bei Bobby kann man vielleicht sagen, dass da insgesamt noch etwas fehlt für eine "Aufstiegsleistung", aber am Ende sind sie halt besser geworden. Und somit übrigens auch teurer.
Und dann gibt es Spieler, die vielleicht nicht mehr stärker werden, aber einfach ihren Stärken entsprechend gut bei Walter spielen: Schonlau, DHF, Heyer, Meffert.
Dem stehen dann ein nur paar Negativbeispiele wie Wintzheimer, Kaufmann oder Kinsombi gegenüber.
Walter lässt also einen Fußball spielen, der, egal ob wir ihn nun toll oder riskant finden, Spielern ermöglicht sich weiterzuentwickeln und ihre Stärken einzubringen. Für mich ist das ganz klar Priorität Nr1, weit vor jeder Aufstiegshoffnung. Genau das hat nämlich die letzten 8-10 Jahre beim HSV nicht mehr stattgefunden, weil man immer in einem panischen Negativstrudel war in dem man versuchte mit Haurucktransfers irgendein Ruder rumzureißen.
On Top zu dieser Entwicklung spielt man evtl. sogar noch um den Aufstieg mit und werden die Saison evtl als defensivstärkstes Team beenden mit der stärksten Tordifferenz.
Wer hier keine Entwicklung sieht, der sollte mal die Tomaten von den Augen nehmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Atoubastyle am 22.04.2022 um 14:29 Uhr bearbeitet
22.04.2022 - 14:31 Uhr
Zitat von fanbeauftragter
Ich hatte es ja schon im Eröffnungsthread zum Pokalspiel angesprochen und auch in meiner Kommentierung des Spiels, dass ich die taktische Ausrichtung des Trainers besonders interessiert erwartet hatte und das ich nach dem Spiel von der insbesondere in der Anfangsphase gezeigtem Ansatz enttäuscht war, da keine Veränderung des Walter-Plans zu erkennen war.
Interessant finde ich, was die Trainer jeweils sagten:
https://www.hsv.de/news/die-jungs-sind-heiss-und-voller-vorfreude
Walter hat also den Gegner Freiburg genau analysiert, was ich natürlich auch erwarte, aber offensichtlich keine Konsequenz daraus gezogen, jedenfalls keine sichtbaren, ganz im Gegenteil, fällt das schnelle 0:1 durch einen Standard, das 0:2 durch Ballverlust i.Z.m. dem Ballbesitzspiel aus der Defensive als sichtbare Beispiele.
Im Gegenteil der Trainer der Freiburger:
https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article235129187/hsv-schwaechen-taktik-dfb-pokal-sc-freiburg-tim-walter-kritik.html
Sehen konnte man die Umsetzung der taktischen Analyse Streichs insbesondere auch am 0:2:
https://www.hsv.de/news/stimmen-zum-spiel-hsv-scf
Vereinfacht sieht es für mich so aus, dass die Analyse von Walter dazu geführt hat, dass er am Ansatz nichts geändert hat und sich nicht auf die Stärken der Freiburger eingestellt hat. Im Gegenteil Streich, der eben ganz klar auf das System von Walter reagiert hat und dies auch erfolgreich umsetzen konnte.
Ich hatte es ja schon im Eröffnungsthread zum Pokalspiel angesprochen und auch in meiner Kommentierung des Spiels, dass ich die taktische Ausrichtung des Trainers besonders interessiert erwartet hatte und das ich nach dem Spiel von der insbesondere in der Anfangsphase gezeigtem Ansatz enttäuscht war, da keine Veränderung des Walter-Plans zu erkennen war.
Interessant finde ich, was die Trainer jeweils sagten:
Zitat von Tim Walter, 18.4.2022
Wir schauen bei jedem Gegner, was er mit und gegen den Ball und bei Standardsituationen macht. Das ist unser Job. Unser Analyse- und Co-Trainerteam leistet hier eine exzellente Arbeit. Die Stärken der Freiburger bei Standards ist uns demnach bewusst. Aber wir sind auch das beste Team der 2. Liga im Verteidigen dieser Situationen. Auf beide Teams wartet also eine Challenge.
Wir schauen bei jedem Gegner, was er mit und gegen den Ball und bei Standardsituationen macht. Das ist unser Job. Unser Analyse- und Co-Trainerteam leistet hier eine exzellente Arbeit. Die Stärken der Freiburger bei Standards ist uns demnach bewusst. Aber wir sind auch das beste Team der 2. Liga im Verteidigen dieser Situationen. Auf beide Teams wartet also eine Challenge.
https://www.hsv.de/news/die-jungs-sind-heiss-und-voller-vorfreude
Walter hat also den Gegner Freiburg genau analysiert, was ich natürlich auch erwarte, aber offensichtlich keine Konsequenz daraus gezogen, jedenfalls keine sichtbaren, ganz im Gegenteil, fällt das schnelle 0:1 durch einen Standard, das 0:2 durch Ballverlust i.Z.m. dem Ballbesitzspiel aus der Defensive als sichtbare Beispiele.
Im Gegenteil der Trainer der Freiburger:
Zitat von Christian Streich
Wir hatten uns den Gegner angeschaut. Der HSV spielt sehr variabel. Wenn du alles mitgehst, kommst du ins Chaos. Der HSV zieht seine Art gnadenlos durch, das wussten wir. Sie gehen das Risiko, mit dem Torhüter zu spielen, der wie ein Feldspieler spielt. Das ist extrem mutig, das machen sie auch gut. Wir hatten dann gute Balleroberungen.
Wir hatten uns den Gegner angeschaut. Der HSV spielt sehr variabel. Wenn du alles mitgehst, kommst du ins Chaos. Der HSV zieht seine Art gnadenlos durch, das wussten wir. Sie gehen das Risiko, mit dem Torhüter zu spielen, der wie ein Feldspieler spielt. Das ist extrem mutig, das machen sie auch gut. Wir hatten dann gute Balleroberungen.
https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article235129187/hsv-schwaechen-taktik-dfb-pokal-sc-freiburg-tim-walter-kritik.html
Sehen konnte man die Umsetzung der taktischen Analyse Streichs insbesondere auch am 0:2:
Zitat von Christian Streich
Der HSV hat zwei Rechtsfüßler auf der linken Seite. (…). Da hatten wir richtig gute Balleroberungen. So ist auch ein Tor gefallen.
Der HSV hat zwei Rechtsfüßler auf der linken Seite. (…). Da hatten wir richtig gute Balleroberungen. So ist auch ein Tor gefallen.
https://www.hsv.de/news/stimmen-zum-spiel-hsv-scf
Vereinfacht sieht es für mich so aus, dass die Analyse von Walter dazu geführt hat, dass er am Ansatz nichts geändert hat und sich nicht auf die Stärken der Freiburger eingestellt hat. Im Gegenteil Streich, der eben ganz klar auf das System von Walter reagiert hat und dies auch erfolgreich umsetzen konnte.
Das 0:1 fällt, weil HF den Ball nicht richtig weg bekommt. Das war ja einfach nur sanftes Streicheln des Balles genau auf den Kopf. Das hat nichts mit der Freiburger Stärke zu tun.
Das 0:2 ist einfach ein schlecht gespielter Pass von HF. Da hätten auch zwei Linksfüsse stehen können. Und dass dann das Schüßchen unglücklich abgefälscht wurde, war das Sahnehäubchen für Freiburg.
Natürlich weiß keiner, wie es weiter gegangen wäre, wenn die zwei Tore nicht gefallen wären bzw. unsere Jungs die zwei Großchanchen genutzt hätten.
22.04.2022 - 16:08 Uhr
Was mir am Ansatz Walters so gut gefällt ist, dass jeder Spieler Fußball spielen muss. Jede Position muss mit dem Ball umgehen können. Das wird man langfrisitg merken und, wenn wir in eine zweite Saison mit Walter starten, wird es schon viel besser klappen. Auch Neue können einfacher eingebunden werden. Ab der zweiten Saison, wenn alle das System mehr oder weniger verinnerlicht haben und vor allem das Fußballspielen ins "Blut übergegangen" ist, dann erwarte ich auch mehr Anpassungen an Spielstände und Gegner.
Ich finde es gut, dass erst mal ein Grundgerüst geschaffen wird und meinetwegen auch auf Teufel komm raus.
Ich bete nur, dass wir nicht schon wieder den Trainer wechseln
Ich finde es gut, dass erst mal ein Grundgerüst geschaffen wird und meinetwegen auch auf Teufel komm raus.
Ich bete nur, dass wir nicht schon wieder den Trainer wechseln
22.04.2022 - 17:13 Uhr
Wenn man Walter entlässt, dann sind das nicht die sportlich Verantwortlichen, sondern ferne Mächte aus dem Aufsichtsrat. Ich bin gespannt, ob wir weiter so rumeiern wie die letzten 10 Jahre oder ob jetzt mal alle durch die Bank an einem Strang ziehen und der sportlichen Entwicklung Rückendeckung gegeben wird. Das wäre m E richtig, denn ALLES ANDERE haben wir schon versucht, mit dem Ergebnis, dass wir die zweite Liga rocken und nicht die Erste!
Zum taktischen: Ich fand Josha in der 1 HZ gegen den SC F vollkommen orientierungslos aus seiner Position. Vielleicht alles nach der lange Pause zuviel für den Jung. Heyer war defensiv auch nicht so auf der Höhe, war aber auch komplett anderes GegnerNiveau.
Grundsätzlich habe ich sehr viel Spaß und Freude an unserem Spiel, wie unter Titz oder die Hinrunde unter Dieter. TW hat es doch rübergerettet ins neue Jahr, weil er auch ein wenig felxibler als Hecking ist, wie ich finde.
Zuerst mit Raute, dann mit 2 off Achtern mit Außen wie unter Hecking und seit ein paar Spielen kippen sie daraus in eine Dreierkette, total spannend.
Zum taktischen: Ich fand Josha in der 1 HZ gegen den SC F vollkommen orientierungslos aus seiner Position. Vielleicht alles nach der lange Pause zuviel für den Jung. Heyer war defensiv auch nicht so auf der Höhe, war aber auch komplett anderes GegnerNiveau.
Grundsätzlich habe ich sehr viel Spaß und Freude an unserem Spiel, wie unter Titz oder die Hinrunde unter Dieter. TW hat es doch rübergerettet ins neue Jahr, weil er auch ein wenig felxibler als Hecking ist, wie ich finde.
Zuerst mit Raute, dann mit 2 off Achtern mit Außen wie unter Hecking und seit ein paar Spielen kippen sie daraus in eine Dreierkette, total spannend.
24.04.2022 - 09:12 Uhr
Also den Versuch mit 2 zentralen Stürmern zu spielen kann serwohl Sinn machen, nur warum er dann Kaufmann bringt, der nun wirklich keine Torgefahr ausstrahlt und dafür Winzheimer auf der Bank lässt ist nicht nachvollziehbar.
24.04.2022 - 09:29 Uhr
Zitat von Lanzelotchen
Wenn man Walter entlässt, dann sind das nicht die sportlich Verantwortlichen, sondern ferne Mächte aus dem Aufsichtsrat. Ich bin gespannt, ob wir weiter so rumeiern wie die letzten 10 Jahre oder ob jetzt mal alle durch die Bank an einem Strang ziehen und der sportlichen Entwicklung Rückendeckung gegeben wird. Das wäre m E richtig, denn ALLES ANDERE haben wir schon versucht, mit dem Ergebnis, dass wir die zweite Liga rocken und nicht die Erste!
Zum taktischen: Ich fand Josha in der 1 HZ gegen den SC F vollkommen orientierungslos aus seiner Position. Vielleicht alles nach der lange Pause zuviel für den Jung. Heyer war defensiv auch nicht so auf der Höhe, war aber auch komplett anderes GegnerNiveau.
Grundsätzlich habe ich sehr viel Spaß und Freude an unserem Spiel, wie unter Titz oder die Hinrunde unter Dieter. TW hat es doch rübergerettet ins neue Jahr, weil er auch ein wenig felxibler als Hecking ist, wie ich finde.
Zuerst mit Raute, dann mit 2 off Achtern mit Außen wie unter Hecking und seit ein paar Spielen kippen sie daraus in eine Dreierkette, total spannend.
Wenn man Walter entlässt, dann sind das nicht die sportlich Verantwortlichen, sondern ferne Mächte aus dem Aufsichtsrat. Ich bin gespannt, ob wir weiter so rumeiern wie die letzten 10 Jahre oder ob jetzt mal alle durch die Bank an einem Strang ziehen und der sportlichen Entwicklung Rückendeckung gegeben wird. Das wäre m E richtig, denn ALLES ANDERE haben wir schon versucht, mit dem Ergebnis, dass wir die zweite Liga rocken und nicht die Erste!
Zum taktischen: Ich fand Josha in der 1 HZ gegen den SC F vollkommen orientierungslos aus seiner Position. Vielleicht alles nach der lange Pause zuviel für den Jung. Heyer war defensiv auch nicht so auf der Höhe, war aber auch komplett anderes GegnerNiveau.
Grundsätzlich habe ich sehr viel Spaß und Freude an unserem Spiel, wie unter Titz oder die Hinrunde unter Dieter. TW hat es doch rübergerettet ins neue Jahr, weil er auch ein wenig felxibler als Hecking ist, wie ich finde.
Zuerst mit Raute, dann mit 2 off Achtern mit Außen wie unter Hecking und seit ein paar Spielen kippen sie daraus in eine Dreierkette, total spannend.
Wobei da noch Luft nach oben ist. Ich glaube ja, dass eine 3er Kette mit David ein Bollwerk wäre. Als BU haben wir Ambrosius. Jedoch bedarf es dazu der Schienenspieler. Eigentlich haben wir derer drei bislang (Bakka, Josh und Miro Muheim). Leibe kommt ja aber auch noch zurück.
Wenn wir in der Liga bleiben, benötigen wir def. noch mindestens einen, eher zwei AV. Josh wird ja vermutlich dann gehen. Heyer ist nur Notnagel.
24.04.2022 - 09:37 Uhr
Zitat von wendale
Also den Versuch mit 2 zentralen Stürmern zu spielen kann serwohl Sinn machen, nur warum er dann Kaufmann bringt, der nun wirklich keine Torgefahr ausstrahlt und dafür Winzheimer auf der Bank lässt ist nicht nachvollziehbar.
Also den Versuch mit 2 zentralen Stürmern zu spielen kann serwohl Sinn machen, nur warum er dann Kaufmann bringt, der nun wirklich keine Torgefahr ausstrahlt und dafür Winzheimer auf der Bank lässt ist nicht nachvollziehbar.
Weil Manuel Wintzheimer das Tempo eines Sebastian Schonlau hat, er keine hohen Bälle festmachen kann und durch sein fehlendes Tempo weder ins Pressing noch in Umschaltsituationen kommt.
Wintzi kannst du bringen wenn du einen tiefen Gegner erwartest und nochmal einen zwischen den Reihen brauchst aber gegen Regensburg wäre der komplett aufgeschmissen gewesen. In der Box wäre er gegen die 9cm (Breitkreuz) bzw. 13cm (Kennedy) größere IV der Regensburger ebenfalls machtlos gewesen. Wintzheimer hat kein Attribut, außer möglicherweise noch annähernd den Abschluss, das uns gestern weitergeholfen hätte. Und selbst da reden wir über 8 Tore in 65 Einsätzen.
24.04.2022 - 09:48 Uhr
Zitat von MW-Analyst
Weil Manuel Wintzheimer das Tempo eines Sebastian Schonlau hat, er keine hohen Bälle festmachen kann und durch sein fehlendes Tempo weder ins Pressing noch in Umschaltsituationen kommt.
Wintzi kannst du bringen wenn du einen tiefen Gegner erwartest und nochmal einen zwischen den Reihen brauchst aber gegen Regensburg wäre der komplett aufgeschmissen gewesen. In der Box wäre er gegen die 9cm (Breitkreuz) bzw. 13cm (Kennedy) größere IV der Regensburger ebenfalls machtlos gewesen. Wintzheimer hat kein Attribut, außer möglicherweise noch annähernd den Abschluss, das uns gestern weitergeholfen hätte. Und selbst da reden wir über 8 Tore in 65 Einsätzen.
Zitat von wendale
Also den Versuch mit 2 zentralen Stürmern zu spielen kann serwohl Sinn machen, nur warum er dann Kaufmann bringt, der nun wirklich keine Torgefahr ausstrahlt und dafür Winzheimer auf der Bank lässt ist nicht nachvollziehbar.
Also den Versuch mit 2 zentralen Stürmern zu spielen kann serwohl Sinn machen, nur warum er dann Kaufmann bringt, der nun wirklich keine Torgefahr ausstrahlt und dafür Winzheimer auf der Bank lässt ist nicht nachvollziehbar.
Weil Manuel Wintzheimer das Tempo eines Sebastian Schonlau hat, er keine hohen Bälle festmachen kann und durch sein fehlendes Tempo weder ins Pressing noch in Umschaltsituationen kommt.
Wintzi kannst du bringen wenn du einen tiefen Gegner erwartest und nochmal einen zwischen den Reihen brauchst aber gegen Regensburg wäre der komplett aufgeschmissen gewesen. In der Box wäre er gegen die 9cm (Breitkreuz) bzw. 13cm (Kennedy) größere IV der Regensburger ebenfalls machtlos gewesen. Wintzheimer hat kein Attribut, außer möglicherweise noch annähernd den Abschluss, das uns gestern weitergeholfen hätte. Und selbst da reden wir über 8 Tore in 65 Einsätzen.
Tempomäßig ist Wintzheimer unerem Käptain sicher überlegen, eine Erklärung warum dann Kaufmann auflaufen durfte hast du allerdings nicht geliefert, Offensivfouls dürften doch Kreterium sein- oder?
24.04.2022 - 10:08 Uhr
Zitat von wendale
Tempomäßig ist Wintzheimer unerem Käptain sicher überlegen, eine Erklärung warum dann Kaufmann auflaufen durfte hast du allerdings nicht geliefert, Offensivfouls dürften doch Kreterium sein- oder?
Zitat von MW-Analyst
Weil Manuel Wintzheimer das Tempo eines Sebastian Schonlau hat, er keine hohen Bälle festmachen kann und durch sein fehlendes Tempo weder ins Pressing noch in Umschaltsituationen kommt.
Wintzi kannst du bringen wenn du einen tiefen Gegner erwartest und nochmal einen zwischen den Reihen brauchst aber gegen Regensburg wäre der komplett aufgeschmissen gewesen. In der Box wäre er gegen die 9cm (Breitkreuz) bzw. 13cm (Kennedy) größere IV der Regensburger ebenfalls machtlos gewesen. Wintzheimer hat kein Attribut, außer möglicherweise noch annähernd den Abschluss, das uns gestern weitergeholfen hätte. Und selbst da reden wir über 8 Tore in 65 Einsätzen.
Zitat von wendale
Also den Versuch mit 2 zentralen Stürmern zu spielen kann serwohl Sinn machen, nur warum er dann Kaufmann bringt, der nun wirklich keine Torgefahr ausstrahlt und dafür Winzheimer auf der Bank lässt ist nicht nachvollziehbar.
Also den Versuch mit 2 zentralen Stürmern zu spielen kann serwohl Sinn machen, nur warum er dann Kaufmann bringt, der nun wirklich keine Torgefahr ausstrahlt und dafür Winzheimer auf der Bank lässt ist nicht nachvollziehbar.
Weil Manuel Wintzheimer das Tempo eines Sebastian Schonlau hat, er keine hohen Bälle festmachen kann und durch sein fehlendes Tempo weder ins Pressing noch in Umschaltsituationen kommt.
Wintzi kannst du bringen wenn du einen tiefen Gegner erwartest und nochmal einen zwischen den Reihen brauchst aber gegen Regensburg wäre der komplett aufgeschmissen gewesen. In der Box wäre er gegen die 9cm (Breitkreuz) bzw. 13cm (Kennedy) größere IV der Regensburger ebenfalls machtlos gewesen. Wintzheimer hat kein Attribut, außer möglicherweise noch annähernd den Abschluss, das uns gestern weitergeholfen hätte. Und selbst da reden wir über 8 Tore in 65 Einsätzen.
Tempomäßig ist Wintzheimer unerem Käptain sicher überlegen, eine Erklärung warum dann Kaufmann auflaufen durfte hast du allerdings nicht geliefert, Offensivfouls dürften doch Kreterium sein- oder?
Laut bundesliga.de ist Wintzheimer 0,1 km/h schneller als Schonlau. Die nehmen sich nicht viel, da wird es dann schwierig in unserem Pressing-Verhalten.
Kaufmann ist halt genau das Gegenteil. Er kann körperlich mit den Regensburgern mithalten, weil er größer als Breitkreuz und nur 3cm kleiner als Kennedy ist. Zudem ist er im Vollsprint in den Top-20 der gesamten Liga. Es war klar, dass wenn das Angriffspressing der Regensburger überspielt wurde, dass sich dann Räume zum Umschalten bieten würde. Nichts wäre schlimmer als ein Wintzheimer vorne, der sich dann nicht von den Verteidigern lösen könnte. Kaufmann kann das mit seinem Antritt und seiner Geschwindigkeit. Für unser Anlaufen der gegnerischen Verteidigung natürlich auch wichtig, dass das mit Tempo passiert. Zwei eher langsame vorne drin mit Glatzel und Wintzheimer wäre kontraproduktiv und würde Regensburg sehr viel Zeit im Aufbau verschaffen. Zudem im Strafraum leichter zu erreichen, da er 10 Zentimeter größer als ein Wintzheimer ist.
Wie gesagt, das einzige Attribut, das für mich für Wintzheimer gesprochen hätte ist sein im Vergleich besserer Abschluss allerdings sprechen wir hier bei Wintzheimer auch über keinen geborenen Torjäger mit seinen bisherigen 8 Toren in seiner HSV-Karriere. Und nur wegen des einen Attributs alles andere außen vor zu lassen hätte ich an Walters Stelle auch nicht getan.
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