Alles Gute, Tim Walter!
23.05.2021 - 21:42 Uhr
21.04.2022 - 08:53 Uhr
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Denn ich bin bei @Buttwisel , dass der Spielaufbau teilweise zu riskant ist. In der Hinrunde aber wir keine (?) Gegentore als Resultat bekommen, das lag aus meiner Sicht aber eher an der Inkompetenz der Gegner unsere Fehler auszunutzen. Gegen Paderborn, Kiel und Freiburg haben wir nun jeweils ein Gegentor aufgrund des Spielaufbaus kassiert. Das ist einfach zu viel.
Ich erwarte von Walter, dass wir da in Zukunft flexibler agieren.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Denn ich bin bei @Buttwisel , dass der Spielaufbau teilweise zu riskant ist. In der Hinrunde aber wir keine (?) Gegentore als Resultat bekommen, das lag aus meiner Sicht aber eher an der Inkompetenz der Gegner unsere Fehler auszunutzen. Gegen Paderborn, Kiel und Freiburg haben wir nun jeweils ein Gegentor aufgrund des Spielaufbaus kassiert. Das ist einfach zu viel.
Ich erwarte von Walter, dass wir da in Zukunft flexibler agieren.
21.04.2022 - 09:12 Uhr
Zitat von Buttwisel
Und es geht hier um riskanten Spielaufbau - nicht um schlechten…
Dazu gehört dann auch die fehlende Absicherung wie bei dem Tor in Kiel.
Zitat von Buttwisel
Nein? Was ist es denn? Nicht unbedingt direkt am Strafraum, aber im unmittelbaren Zusammenhang. Gerade das 0:1 gegen Paderborn. (Natürlich gepaart mit einem Sonntagsschuss)
Zitat von MW-Analyst
Aber das sind doch keine Beispiele für schlechten Spielaufbau.
Zitat von Buttwisel
Kiel, Paderborn (um nur zwei Spiele in der jüngsten Vergangenheit zu nennen).
Zitat von alleschonweg
Ist das so? Ich kann mich jetzt an kein Spiel erinnern, in dem der riskante Spielaufbau uns Punkte gekostet hat. Dass es immer wieder brenzlig wurde keine Frage, aber wirklich was passiert ist doch sehr selten.
Wenn wir wegen etwas Punkte verschenkt haben, dann, dass Flanken in die Mitte zu unpräzise kamen, oder der Abnehmer sie nicht effizient genug verwertet hat.
Zitat von Starfox
Richard Golz benennt mMn ganz entscheidende Punkte: wir haben die gesamte Saison schon viele haarsträubende Fehler in unserem riskanten Spielaufbau gesehen, die uns oft auch Punkte kosteten.
Richard Golz benennt mMn ganz entscheidende Punkte: wir haben die gesamte Saison schon viele haarsträubende Fehler in unserem riskanten Spielaufbau gesehen, die uns oft auch Punkte kosteten.
Ist das so? Ich kann mich jetzt an kein Spiel erinnern, in dem der riskante Spielaufbau uns Punkte gekostet hat. Dass es immer wieder brenzlig wurde keine Frage, aber wirklich was passiert ist doch sehr selten.
Wenn wir wegen etwas Punkte verschenkt haben, dann, dass Flanken in die Mitte zu unpräzise kamen, oder der Abnehmer sie nicht effizient genug verwertet hat.
Kiel, Paderborn (um nur zwei Spiele in der jüngsten Vergangenheit zu nennen).
Aber das sind doch keine Beispiele für schlechten Spielaufbau.
Nein? Was ist es denn? Nicht unbedingt direkt am Strafraum, aber im unmittelbaren Zusammenhang. Gerade das 0:1 gegen Paderborn. (Natürlich gepaart mit einem Sonntagsschuss)
Und es geht hier um riskanten Spielaufbau - nicht um schlechten…
Dazu gehört dann auch die fehlende Absicherung wie bei dem Tor in Kiel.
Gegen Kiel verliert Jatta den Ball ungefähr 35 Meter vor dem gegnerischen Tor. Unsere letzten Verteidiger stehen an der Mittellinie, macht einen Abstand von ungefähr 15 Metern. Wie weit sollen die denn absichern? In der eigenen Hälfte um das Abseits aufzuheben?
Und ob es um schlechten oder riskanten Spielaufbau geht ist doch völlig egal. 35 Meter vor dem gegnerischen Tor sprechen wir nun mal nicht mehr über Spielaufbau. Über Konterabsicherung sicher aber die gab es. Du wirst keine Profimannschaft auf diesem Planeten sehen, die wenn alle Feldspieler in der gegnerischen Hälfte stehen mit der letzten Abwehrreihe in der eigenen Hälfte stehen. Gibt es nicht. Zu leicht wäre der lange Schlag nach vorne.
Dass der Ball perfekt in den Lauf kommt ist ärgerlich, genauso, dass Schonlau zu langsam für das Laufduell ist. Jattas Ballverlust darf so auch nicht passieren. Aber das Tor als Punkt für Trainerkritik?
Wo hätte denn die Abwehrreihe deiner Meinung nach stehen sollen? Noch tiefer?
21.04.2022 - 09:23 Uhr
Zitat von teemutainio
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Hat Walter nicht mal gesagt, dass dieses hinten raus spielen in jeder SItuation etwas ist, dass die Mannschaft bewusst macht und er da keine Vorgabe gegeben hat? Bin der Meinung, das mal gehört zu haben.
21.04.2022 - 09:27 Uhr
Zitat von Atoubastyle
Die einzigen zwei. Wollen wir uns mal in den Foren der Konkurrenz umhören wie viele Gegentore sie durch Fehler im Aufbau erhalten haben?
Gemessen am Risiko was unsere Mannschaft im Aufbau eingeht, mit den tiefgehenden Innenverteidigern und so, bekommen wir extrem wenig direkte Gegentore. Dass die Absicherung nicht stimmt wie beim Gegentor im Kiel ist die absolute Ausnahme. Walter eine riskante Defensive vorzuwerfen geben die Zahlen schlichtweg nicht her.
Vermutlich ist das ein Bild das viele noch aus der Anfangsphase der Saison in sich tragen, weil man da tatsächlich sehr wild loslegte und wir häufiger mal die Bälle direkt wieder um die Ohren bekamen. Aber zwei Dinge dazu: Erstens sind auch dadurch sehr wenig Gegentore entstanden was zweitens bedeutet, dass unser Aufbau zwar riskant ist, aber dem Gegner einen hohen Aufwand abverlangt und ihm dann immer wieder Körner vor unserem Tor fehlen. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum wir ausschließlich in der Anfangsphase von Spielen die paar Gegentreffer sahen und nie im späteren Spielverlauf.
Das gleiche haben wir übrigens gegen Freiburg feststellen können, die auch sehr früh platt waren und sich nicht nur wegen des Ergebnisses zurückzogen. Die vielen gelben Karten sind ein Indiz dafür.
Man sollte Walter nicht vorwerfen, dass seine Spielanlage generell zu risikoreich ist. Vielleicht könnte man es präziser formulieren, dass die Mannschaft damit zuletzt nicht gut in die Spiele gestartet ist und die Kombination aus fahrigem Passspiel und weitem Aufrücken uns schmerzhafte frühe Gegentore eingebracht haben.
Zitat von Buttwisel
Kiel, Paderborn (um nur zwei Spiele in der jüngsten Vergangenheit zu nennen).
Zitat von alleschonweg
Ist das so? Ich kann mich jetzt an kein Spiel erinnern, in dem der riskante Spielaufbau uns Punkte gekostet hat. Dass es immer wieder brenzlig wurde keine Frage, aber wirklich was passiert ist doch sehr selten.
Wenn wir wegen etwas Punkte verschenkt haben, dann, dass Flanken in die Mitte zu unpräzise kamen, oder der Abnehmer sie nicht effizient genug verwertet hat.
Zitat von Starfox
Richard Golz benennt mMn ganz entscheidende Punkte: wir haben die gesamte Saison schon viele haarsträubende Fehler in unserem riskanten Spielaufbau gesehen, die uns oft auch Punkte kosteten.
Richard Golz benennt mMn ganz entscheidende Punkte: wir haben die gesamte Saison schon viele haarsträubende Fehler in unserem riskanten Spielaufbau gesehen, die uns oft auch Punkte kosteten.
Ist das so? Ich kann mich jetzt an kein Spiel erinnern, in dem der riskante Spielaufbau uns Punkte gekostet hat. Dass es immer wieder brenzlig wurde keine Frage, aber wirklich was passiert ist doch sehr selten.
Wenn wir wegen etwas Punkte verschenkt haben, dann, dass Flanken in die Mitte zu unpräzise kamen, oder der Abnehmer sie nicht effizient genug verwertet hat.
Kiel, Paderborn (um nur zwei Spiele in der jüngsten Vergangenheit zu nennen).
Die einzigen zwei. Wollen wir uns mal in den Foren der Konkurrenz umhören wie viele Gegentore sie durch Fehler im Aufbau erhalten haben?
Gemessen am Risiko was unsere Mannschaft im Aufbau eingeht, mit den tiefgehenden Innenverteidigern und so, bekommen wir extrem wenig direkte Gegentore. Dass die Absicherung nicht stimmt wie beim Gegentor im Kiel ist die absolute Ausnahme. Walter eine riskante Defensive vorzuwerfen geben die Zahlen schlichtweg nicht her.
Vermutlich ist das ein Bild das viele noch aus der Anfangsphase der Saison in sich tragen, weil man da tatsächlich sehr wild loslegte und wir häufiger mal die Bälle direkt wieder um die Ohren bekamen. Aber zwei Dinge dazu: Erstens sind auch dadurch sehr wenig Gegentore entstanden was zweitens bedeutet, dass unser Aufbau zwar riskant ist, aber dem Gegner einen hohen Aufwand abverlangt und ihm dann immer wieder Körner vor unserem Tor fehlen. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum wir ausschließlich in der Anfangsphase von Spielen die paar Gegentreffer sahen und nie im späteren Spielverlauf.
Das gleiche haben wir übrigens gegen Freiburg feststellen können, die auch sehr früh platt waren und sich nicht nur wegen des Ergebnisses zurückzogen. Die vielen gelben Karten sind ein Indiz dafür.
Man sollte Walter nicht vorwerfen, dass seine Spielanlage generell zu risikoreich ist. Vielleicht könnte man es präziser formulieren, dass die Mannschaft damit zuletzt nicht gut in die Spiele gestartet ist und die Kombination aus fahrigem Passspiel und weitem Aufrücken uns schmerzhafte frühe Gegentore eingebracht haben.
Die kürzlich erwähnten xGa belegen im Verhältnis zu den tatsächlich kassierten Treffern ja auch, dass wir weniger Gegentore kassiert haben, als anhand der gegnerischen Chancen zu erwarten gewesen wäre. Das hängt m.E. auch damit zusammen, dass wir durch den riskanten Spielaufbau viele gegnerische Chancen ermöglicht haben, die eben nicht häufig genutzt wurden. Ob das jetzt an den „fehlenden Körnern“ oder vielleicht auch daran, dass die Gegner von der Situation zu überrascht waren, vermag ich jetzt nicht genau zu sagen.
Dass die riskanten Situationen vorwiegend in der ersten saisonhälfte stattgefunden haben, würde ich jetzt auch nicht bestätigen wollen. Ich kann mich z.B. auch noch im Spiel gegen Werder an eine Riesen-Chance durch Duksch erinnern, die Ferro zum Glück parieren konnte.
Ansonsten stimmt denke ich die Beobachtung, dass diese Situationen vornehmlich in der Anfangsphase des Spiels passieren.
Vielleicht wäre es einen Versuch wert, mal in den ersten 20 Minuten den Spielaufbau etwas vorsichtiger zu gestalten und erst dann umzuschwenken.
21.04.2022 - 09:31 Uhr
Zitat von Shikari
Hat Walter nicht mal gesagt, dass dieses hinten raus spielen in jeder SItuation etwas ist, dass die Mannschaft bewusst macht und er da keine Vorgabe gegeben hat? Bin der Meinung, das mal gehört zu haben.
Zitat von teemutainio
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Hat Walter nicht mal gesagt, dass dieses hinten raus spielen in jeder SItuation etwas ist, dass die Mannschaft bewusst macht und er da keine Vorgabe gegeben hat? Bin der Meinung, das mal gehört zu haben.
Vielleicht verwechselst du das mit der Aussage, dass Walter mal gesagt hat, er würde der Mannschaft nicht verbieten lange Bälle zu spielen und dass er dies auch als Stilmittel erwartet, wenn es sich anbietet. Das war relativ zu Saisonbeginn, als es wilde Szenen im Spielaufbau gab, weil Gyamerah und Co sehr motiviert durch die Gegend rannten, aber nicht alle Spieler auf der Höhe waren...
Das Problem an der Aussage ist ja folgendes: Was der Trainer an Spielelementen erlaubt ist die eine Sache, was er effektiv der Mannschaft im Training an die Hand gibt ist eine andere Sache. Ich kenne mich jetzt in Trainingselementen nicht so aus, aber hier wäre dann zu fragen, ob lange Bälle in irgendwelchen Übungen intensiv geübt werden. Die Mannschaft ist da ja nicht völlig uninspiriert und ich finde Glatzel und seine Mitspieler bewegen sich recht gut bei langen Bällen.
Aber Walter erlaubt der Mannschaft definitiv auch den Ball nach vorne zu dreschen
21.04.2022 - 09:44 Uhr
Zitat von teemutainio
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Denn ich bin bei @Buttwisel , dass der Spielaufbau teilweise zu riskant ist. In der Hinrunde aber wir keine (?) Gegentore als Resultat bekommen, das lag aus meiner Sicht aber eher an der Inkompetenz der Gegner unsere Fehler auszunutzen. Gegen Paderborn, Kiel und Freiburg haben wir nun jeweils ein Gegentor aufgrund des Spielaufbaus kassiert. Das ist einfach zu viel.
Ich erwarte von Walter, dass wir da in Zukunft flexibler agieren.
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Denn ich bin bei @Buttwisel , dass der Spielaufbau teilweise zu riskant ist. In der Hinrunde aber wir keine (?) Gegentore als Resultat bekommen, das lag aus meiner Sicht aber eher an der Inkompetenz der Gegner unsere Fehler auszunutzen. Gegen Paderborn, Kiel und Freiburg haben wir nun jeweils ein Gegentor aufgrund des Spielaufbaus kassiert. Das ist einfach zu viel.
Ich erwarte von Walter, dass wir da in Zukunft flexibler agieren.
Kann sein, dass nur mir das so vor kam, aber im Pokalspiel gegen Freiburg haben wir für unsere Verhältnisse den Ball schon oft einfach hinten rausgeschlagen, um der Gefahr zu entgehen, den Ball am oder im eigenen 16er zu verlieren.
Nun weiß man allerdings auch, dass Freiburg im Pressing sehr stark ist. Insofern halte ich es für nicht so unwahrscheinlich, dass die Anweisung in etwa in die Richtung ging, im Zweifel nicht das volle Risiko zu gehen.
Das setzt allerdings voraus, dass die Spieler in der Lage sind die Situation richtig einschätzen zu können. Das kann man allerdings auch nur verbessern, in dem man mit der Situation konfrontiert wird, eine Risikoabschätzung und die entsprechend richtige Entscheidung treffen zu müssen.
Im Zweifel sind mir Spieler mit einer relativ hohen Spielintelligenz lieber, als wenn die Bälle panisch hoch nach vorne geschlagen werden.
Unsere Spieler sind mMn schon dazu gehalten eher den sicheren Pass zu spielen, um die Chance im Ballbesitz zu bleiben zu erhöhen. Lang und weit nach vorne, weil man ja Glatzel hat, schön und gut, aber auch der muss den Ball festmachen oder kontrolliert weiter spielen können.
Das größte Risiko geht momentan noch von fehlerhaften Abspielen oder verlorenen 1:1 Situationen im Aufbau aus.
Wenn unsere Spieler da noch besser werden den richtigen Moment für das Abspiel zu erkennen - was einigen noch noch abgeht - seh ich uns weiter auf einem guten Weg. Auch eine höhere Laufbereitschaft ohne Ball um mehr Anspielstationen zu generieren, wäre ein Ansatz, um die fehlerhaften Anspiele zu reduzieren.
Ich sehe aber kein grundsätzliches Problem mit dem System oder dass dieses zu starr sein soll.
21.04.2022 - 09:53 Uhr
Zitat von Atoubastyle
Vielleicht verwechselst du das mit der Aussage, dass Walter mal gesagt hat, er würde der Mannschaft nicht verbieten lange Bälle zu spielen und dass er dies auch als Stilmittel erwartet, wenn es sich anbietet. Das war relativ zu Saisonbeginn, als es wilde Szenen im Spielaufbau gab, weil Gyamerah und Co sehr motiviert durch die Gegend rannten, aber nicht alle Spieler auf der Höhe waren...
Das Problem an der Aussage ist ja folgendes: Was der Trainer an Spielelementen erlaubt ist die eine Sache, was er effektiv der Mannschaft im Training an die Hand gibt ist eine andere Sache. Ich kenne mich jetzt in Trainingselementen nicht so aus, aber hier wäre dann zu fragen, ob lange Bälle in irgendwelchen Übungen intensiv geübt werden. Die Mannschaft ist da ja nicht völlig uninspiriert und ich finde Glatzel und seine Mitspieler bewegen sich recht gut bei langen Bällen.
Aber Walter erlaubt der Mannschaft definitiv auch den Ball nach vorne zu dreschen
Zitat von Shikari
Hat Walter nicht mal gesagt, dass dieses hinten raus spielen in jeder SItuation etwas ist, dass die Mannschaft bewusst macht und er da keine Vorgabe gegeben hat? Bin der Meinung, das mal gehört zu haben.
Zitat von teemutainio
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Hat Walter nicht mal gesagt, dass dieses hinten raus spielen in jeder SItuation etwas ist, dass die Mannschaft bewusst macht und er da keine Vorgabe gegeben hat? Bin der Meinung, das mal gehört zu haben.
Vielleicht verwechselst du das mit der Aussage, dass Walter mal gesagt hat, er würde der Mannschaft nicht verbieten lange Bälle zu spielen und dass er dies auch als Stilmittel erwartet, wenn es sich anbietet. Das war relativ zu Saisonbeginn, als es wilde Szenen im Spielaufbau gab, weil Gyamerah und Co sehr motiviert durch die Gegend rannten, aber nicht alle Spieler auf der Höhe waren...
Das Problem an der Aussage ist ja folgendes: Was der Trainer an Spielelementen erlaubt ist die eine Sache, was er effektiv der Mannschaft im Training an die Hand gibt ist eine andere Sache. Ich kenne mich jetzt in Trainingselementen nicht so aus, aber hier wäre dann zu fragen, ob lange Bälle in irgendwelchen Übungen intensiv geübt werden. Die Mannschaft ist da ja nicht völlig uninspiriert und ich finde Glatzel und seine Mitspieler bewegen sich recht gut bei langen Bällen.
Aber Walter erlaubt der Mannschaft definitiv auch den Ball nach vorne zu dreschen

Man muss doch auch einfach eins festhalten:
Das Kurzpassspiel von hinten heraus ist bei guter Durchführung die sicherste Methode um kein Tor zu kassieren, weil logischerweise die Gefahr bei einem 3-Meter-Pass den Ball zu verlieren geringer ist als bei einem 30-Meter-Pass.
Viele vergessen nun einmal, dass man bei dem langen Schlag nach vorne den Ball relativ häufig verliert. Der Stürmer kann nicht jeden Ball festmachen. Ergibt sich aus diesem Ballverlust 30 Sekunden - 1 Minute später eine Torchance für den Gegner meckert niemand über den Ballverlust. Passiert dies natürlich direkt vor dem Tor ist die Chance direkt größer.
Nun muss der Trainer natürlich abwägen was für ihn schwerer wiegt. Eigener Ballbesitz, der bei guter Zirkulation zu wenig Chancen des Gegners führt aber potenziell für höhere Gefahr in einzelnen Situationen. Oder weniger kontrollierter Ballbesitz, der direkt für weniger Gefahr vor dem eigenen Tor sorgt allerdings durch den fehlenden Ballbesitz innerhalb kürzerer Zeit zu einer Chance des Gegners führen könnte.
Dazu kommt nun mal auch die Wahrscheinlichkeit des eigenen Treffers. Die wenigsten Top-Mannschaften der zweiten Liga schlagen den Ball lang UND schießen viele Tore. Bremen, St. Pauli und der HSV spielen die meisten Kurzpässe der Liga. Schalke, St. Pauli und der HSV schlagen die wenigsten langen Bälle. Bremen hat durch viel Ballbesitz auch mal nen langen Ball drin, verständlich mit Ducksch und Füllkrug als Anspielstation.
Lediglich Darmstadt fällt da raus, allerdings spielen die rein statistisch eh über deren Möglichkeiten.
Walter viel halt Tore schießen und das klappt nicht wenn du nicht im Ballbesitz bist. Der lange Schlag funktioniert mit guten Ansprechpartnern vorne aber nur Glatzel wird dann bisschen dünn. Jatta kann auch Kopfbälle aber die auf Außen schlagen macht direkt die Gefahr größer ihn ins Aus zu manövrieren.
Man kann den Ball auch mal weit nach vorne hauen. Ich glaube auch, dass das eigentliche 4-4-2, das von Walter vor der Saison favorisiert wurde auch prädestiniert dafür ist. Zumal man mit Glatzel und Kaufmann zwei Türme vorne drin hätte. Aber durch die Systemumstellung und dass sich Kaufmann nicht wie gewünscht präsentiert hat wird es nun mal schwierig mit nur einer Spitze und dann mit Kittel, Reis, Kinsombi, Suhonen eher Leichtgewichten den Ball noch zu behaupten.
Ich kriege auch oft Schnappatmung bei den Ansätzen aber ich befürchte, dass das häufigere Rausschlagen des Balles uns nicht erfolgreicher sondern einfach ein wenig fauler machen würde. Wenn man nicht weiter weiß: Raus damit. Genau das soll ja nicht sein. Walter will ja, dass die Spieler sich trauen und dadurch entwickeln und nicht bei der ersten Hürde sagen: "Ohh nöö weg damit". Das nervt mich auch aber ich kann es als Punkt einer Entwicklung absolut nachvollziehen auch wenn es als Fan frustrierend ist. Aus Trainer-Sicht kann ich es schon nachvollziehen.
21.04.2022 - 10:21 Uhr
Zitat von MW-Analyst
Man muss doch auch einfach eins festhalten:
Das Kurzpassspiel von hinten heraus ist bei guter Durchführung die sicherste Methode um kein Tor zu kassieren, weil logischerweise die Gefahr bei einem 3-Meter-Pass den Ball zu verlieren geringer ist als bei einem 30-Meter-Pass.
Viele vergessen nun einmal, dass man bei dem langen Schlag nach vorne den Ball relativ häufig verliert. Der Stürmer kann nicht jeden Ball festmachen. Ergibt sich aus diesem Ballverlust 30 Sekunden - 1 Minute später eine Torchance für den Gegner meckert niemand über den Ballverlust. Passiert dies natürlich direkt vor dem Tor ist die Chance direkt größer.
Nun muss der Trainer natürlich abwägen was für ihn schwerer wiegt. Eigener Ballbesitz, der bei guter Zirkulation zu wenig Chancen des Gegners führt aber potenziell für höhere Gefahr in einzelnen Situationen. Oder weniger kontrollierter Ballbesitz, der direkt für weniger Gefahr vor dem eigenen Tor sorgt allerdings durch den fehlenden Ballbesitz innerhalb kürzerer Zeit zu einer Chance des Gegners führen könnte.
Dazu kommt nun mal auch die Wahrscheinlichkeit des eigenen Treffers. Die wenigsten Top-Mannschaften der zweiten Liga schlagen den Ball lang UND schießen viele Tore. Bremen, St. Pauli und der HSV spielen die meisten Kurzpässe der Liga. Schalke, St. Pauli und der HSV schlagen die wenigsten langen Bälle. Bremen hat durch viel Ballbesitz auch mal nen langen Ball drin, verständlich mit Ducksch und Füllkrug als Anspielstation.
Lediglich Darmstadt fällt da raus, allerdings spielen die rein statistisch eh über deren Möglichkeiten.
Walter viel halt Tore schießen und das klappt nicht wenn du nicht im Ballbesitz bist. Der lange Schlag funktioniert mit guten Ansprechpartnern vorne aber nur Glatzel wird dann bisschen dünn. Jatta kann auch Kopfbälle aber die auf Außen schlagen macht direkt die Gefahr größer ihn ins Aus zu manövrieren.
Man kann den Ball auch mal weit nach vorne hauen. Ich glaube auch, dass das eigentliche 4-4-2, das von Walter vor der Saison favorisiert wurde auch prädestiniert dafür ist. Zumal man mit Glatzel und Kaufmann zwei Türme vorne drin hätte. Aber durch die Systemumstellung und dass sich Kaufmann nicht wie gewünscht präsentiert hat wird es nun mal schwierig mit nur einer Spitze und dann mit Kittel, Reis, Kinsombi, Suhonen eher Leichtgewichten den Ball noch zu behaupten.
Ich kriege auch oft Schnappatmung bei den Ansätzen aber ich befürchte, dass das häufigere Rausschlagen des Balles uns nicht erfolgreicher sondern einfach ein wenig fauler machen würde. Wenn man nicht weiter weiß: Raus damit. Genau das soll ja nicht sein. Walter will ja, dass die Spieler sich trauen und dadurch entwickeln und nicht bei der ersten Hürde sagen: "Ohh nöö weg damit". Das nervt mich auch aber ich kann es als Punkt einer Entwicklung absolut nachvollziehen auch wenn es als Fan frustrierend ist. Aus Trainer-Sicht kann ich es schon nachvollziehen.
Zitat von Atoubastyle
Vielleicht verwechselst du das mit der Aussage, dass Walter mal gesagt hat, er würde der Mannschaft nicht verbieten lange Bälle zu spielen und dass er dies auch als Stilmittel erwartet, wenn es sich anbietet. Das war relativ zu Saisonbeginn, als es wilde Szenen im Spielaufbau gab, weil Gyamerah und Co sehr motiviert durch die Gegend rannten, aber nicht alle Spieler auf der Höhe waren...
Das Problem an der Aussage ist ja folgendes: Was der Trainer an Spielelementen erlaubt ist die eine Sache, was er effektiv der Mannschaft im Training an die Hand gibt ist eine andere Sache. Ich kenne mich jetzt in Trainingselementen nicht so aus, aber hier wäre dann zu fragen, ob lange Bälle in irgendwelchen Übungen intensiv geübt werden. Die Mannschaft ist da ja nicht völlig uninspiriert und ich finde Glatzel und seine Mitspieler bewegen sich recht gut bei langen Bällen.
Aber Walter erlaubt der Mannschaft definitiv auch den Ball nach vorne zu dreschen
Zitat von Shikari
Hat Walter nicht mal gesagt, dass dieses hinten raus spielen in jeder SItuation etwas ist, dass die Mannschaft bewusst macht und er da keine Vorgabe gegeben hat? Bin der Meinung, das mal gehört zu haben.
Zitat von teemutainio
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Ich mag den Ansatz von Walter, dass man Fußball spielen will - und das egal gegen welchen Gegner. Ich habe mich tierisch aufgeregt über den "Fußball" von Kiel oder Paderborn. Dann kann man gleichzeitig nicht gegen Freiburg den Bus parken.
Dazu gehört auch, dass man versucht den Ball geordnet hinten raus zu spielen. Ob es aber zwingend so extrem sein muss? Bekommen wir da nicht einen gesunden Mittelweg hin?
Hat Walter nicht mal gesagt, dass dieses hinten raus spielen in jeder SItuation etwas ist, dass die Mannschaft bewusst macht und er da keine Vorgabe gegeben hat? Bin der Meinung, das mal gehört zu haben.
Vielleicht verwechselst du das mit der Aussage, dass Walter mal gesagt hat, er würde der Mannschaft nicht verbieten lange Bälle zu spielen und dass er dies auch als Stilmittel erwartet, wenn es sich anbietet. Das war relativ zu Saisonbeginn, als es wilde Szenen im Spielaufbau gab, weil Gyamerah und Co sehr motiviert durch die Gegend rannten, aber nicht alle Spieler auf der Höhe waren...
Das Problem an der Aussage ist ja folgendes: Was der Trainer an Spielelementen erlaubt ist die eine Sache, was er effektiv der Mannschaft im Training an die Hand gibt ist eine andere Sache. Ich kenne mich jetzt in Trainingselementen nicht so aus, aber hier wäre dann zu fragen, ob lange Bälle in irgendwelchen Übungen intensiv geübt werden. Die Mannschaft ist da ja nicht völlig uninspiriert und ich finde Glatzel und seine Mitspieler bewegen sich recht gut bei langen Bällen.
Aber Walter erlaubt der Mannschaft definitiv auch den Ball nach vorne zu dreschen

Man muss doch auch einfach eins festhalten:
Das Kurzpassspiel von hinten heraus ist bei guter Durchführung die sicherste Methode um kein Tor zu kassieren, weil logischerweise die Gefahr bei einem 3-Meter-Pass den Ball zu verlieren geringer ist als bei einem 30-Meter-Pass.
Viele vergessen nun einmal, dass man bei dem langen Schlag nach vorne den Ball relativ häufig verliert. Der Stürmer kann nicht jeden Ball festmachen. Ergibt sich aus diesem Ballverlust 30 Sekunden - 1 Minute später eine Torchance für den Gegner meckert niemand über den Ballverlust. Passiert dies natürlich direkt vor dem Tor ist die Chance direkt größer.
Nun muss der Trainer natürlich abwägen was für ihn schwerer wiegt. Eigener Ballbesitz, der bei guter Zirkulation zu wenig Chancen des Gegners führt aber potenziell für höhere Gefahr in einzelnen Situationen. Oder weniger kontrollierter Ballbesitz, der direkt für weniger Gefahr vor dem eigenen Tor sorgt allerdings durch den fehlenden Ballbesitz innerhalb kürzerer Zeit zu einer Chance des Gegners führen könnte.
Dazu kommt nun mal auch die Wahrscheinlichkeit des eigenen Treffers. Die wenigsten Top-Mannschaften der zweiten Liga schlagen den Ball lang UND schießen viele Tore. Bremen, St. Pauli und der HSV spielen die meisten Kurzpässe der Liga. Schalke, St. Pauli und der HSV schlagen die wenigsten langen Bälle. Bremen hat durch viel Ballbesitz auch mal nen langen Ball drin, verständlich mit Ducksch und Füllkrug als Anspielstation.
Lediglich Darmstadt fällt da raus, allerdings spielen die rein statistisch eh über deren Möglichkeiten.
Walter viel halt Tore schießen und das klappt nicht wenn du nicht im Ballbesitz bist. Der lange Schlag funktioniert mit guten Ansprechpartnern vorne aber nur Glatzel wird dann bisschen dünn. Jatta kann auch Kopfbälle aber die auf Außen schlagen macht direkt die Gefahr größer ihn ins Aus zu manövrieren.
Man kann den Ball auch mal weit nach vorne hauen. Ich glaube auch, dass das eigentliche 4-4-2, das von Walter vor der Saison favorisiert wurde auch prädestiniert dafür ist. Zumal man mit Glatzel und Kaufmann zwei Türme vorne drin hätte. Aber durch die Systemumstellung und dass sich Kaufmann nicht wie gewünscht präsentiert hat wird es nun mal schwierig mit nur einer Spitze und dann mit Kittel, Reis, Kinsombi, Suhonen eher Leichtgewichten den Ball noch zu behaupten.
Ich kriege auch oft Schnappatmung bei den Ansätzen aber ich befürchte, dass das häufigere Rausschlagen des Balles uns nicht erfolgreicher sondern einfach ein wenig fauler machen würde. Wenn man nicht weiter weiß: Raus damit. Genau das soll ja nicht sein. Walter will ja, dass die Spieler sich trauen und dadurch entwickeln und nicht bei der ersten Hürde sagen: "Ohh nöö weg damit". Das nervt mich auch aber ich kann es als Punkt einer Entwicklung absolut nachvollziehen auch wenn es als Fan frustrierend ist. Aus Trainer-Sicht kann ich es schon nachvollziehen.
This! Genau das ist der Punkt und wird eigentlich auch so gelehrt. Lange und vor allem hohe Bälle sind wesentlich mehr dem Zufall überlassen. Daher sollte man Spielern, wenn möglich eine Entwicklung gewähren und auf den Prozess vertrauen. Im Profifußball zugegeben relativ schwierig auf Entwicklung zu warten, aber es lohnt sich.
Noch viel mehr nervt aber, dass im Kinderfußball noch immer das Ergebnis über Entwicklung gestellt wird. Da sehen die Spiele teilweise nach Ping Pong zwischen den Torhütern und Abwehrspielern aus. Und gerade in jüngsten Jahren ist das ja noch viel größerer Quatsch als im Profifußball, da die Kids zum Großteil diese Bälle gar nicht bearbeiten können. Und die Trainer fordern das auch noch ein
Wenn man sich endlich mal von den Ergebnissen, auch in der Jugend des HSV, noch viel mehr löst und einfach wirklich (!) wert auf individuelle Entwicklung legt, dann kriegt man endlich wieder mutige Spieler die spielerische Lösungen suchen und nicht nur dem Kameraden Zufall vertrauen.
21.04.2022 - 10:27 Uhr
Wer einen langen Ball in unserem Spielaufbau sehen möchte, wird ca. bei 2:54 fündig.
Auch nicht besser.
Zu Walter: er hat ausreichend bewiesen, dass er unsere Spieler individuell, wie auch die Mannschaft insgesamt entwickeln kann. Jetzt müssen wir nur noch lernen, dass Entwicklung Zeit braucht und sie ihm geben.
Dass wir dieses Jahr nicht aufsteigen, haben die meisten angesichts der Konkurrenz doch eigentlich vor der Saison erwartet...
Auch nicht besser.
Zu Walter: er hat ausreichend bewiesen, dass er unsere Spieler individuell, wie auch die Mannschaft insgesamt entwickeln kann. Jetzt müssen wir nur noch lernen, dass Entwicklung Zeit braucht und sie ihm geben.
Dass wir dieses Jahr nicht aufsteigen, haben die meisten angesichts der Konkurrenz doch eigentlich vor der Saison erwartet...
21.04.2022 - 13:43 Uhr
Volle Zustimmung, aber wird die Konkurrenz in der kommenden Saison weniger stark?
Ich fürchte , dass die Liga genauso herausfordernd wird .
Und dann werden wir , ohne Qualitätsverstärkungen , wieder einen guten Mittelfeldplatz belegen .
Nicht weniger , aber auch leider nicht mehr
Ich fürchte , dass die Liga genauso herausfordernd wird .
Und dann werden wir , ohne Qualitätsverstärkungen , wieder einen guten Mittelfeldplatz belegen .
Nicht weniger , aber auch leider nicht mehr
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