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Alles Gute, Tim Walter!

23.05.2021 - 21:42 Uhr
Alles Gute, Tim Walter! |#1101
15.01.2022 - 12:58 Uhr
Zitat von wendale
Es ist für mich ein Rätsel, warum der Coach tatenlos dem Gewurschtel auf dem Platz zusieht. Er hat Optionen auf der Bank um wenigstens zu versuchen das lustlose Gekicke zu beenden.


Was hätte Walter denn sonst machen sollen? Wäre mal ganz interessant.

Ich finde nämlich, dass er garkeine Optionen auf der Bank hatte.

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Caminante no hay camino. Se hace camino al andar
Alles Gute, Tim Walter! |#1102
15.01.2022 - 13:50 Uhr
Zitat von Marvin
Eine ähnlich interessante Frage wäre jedoch: Habt Ihr mehr Optionen, um dieses lachhafte Stammtischniveau zu beenden, wendale und Joystick?

Aber gut, eine Trainerdebatte hat es immerhin schon seit zwei oder drei Monaten nicht mehr gegeben - es war schon zu lange ruhig beim HSV. daumen-hoch
Ich habe nicht geschriben, dass ich Walter los werden will, nur dass mir sein Ingame-Coaching (massiv) auf den Senkel geht. Abgesehen davon gibt es für mich 2-3 andere Kritikpunkte. Sonst gefällt mir sein Ansatz sehr gut. Meine Vision von Fussball ist nahezu identisch, und genau deshalb verstehe ich seine zuletzt sehr mutlosen Wechsel nicht, die kein bisschen zu seinem sonst sehr mutigen Ansatz passen.

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Auf Kurs!
Alles Gute, Tim Walter! |#1103
15.01.2022 - 14:14 Uhr
Wäre mal gut zu wissen, um was es hier konkret geht in den Kritiken. Ingame-Coaching und Wechsel sind nämlich nicht das gleiche. Und wenn man dann harte Vorwürfe wie "tatenlos" in den Mund nimmt, sollte man hier vielleicht schon anfangen zu differenzieren und die Augen für 90 Minuten offen halten.
Alles Gute, Tim Walter! |#1104
15.01.2022 - 14:40 Uhr
Zitat von Joystick44
..., und genau deshalb verstehe ich seine zuletzt sehr mutlosen Wechsel nicht, die kein bisschen zu seinem sonst sehr mutigen Ansatz passen.


Meine Wahrnehmung ist, dass Tim Walter mehr oder weniger genauso wechselt wie in den letzten Monaten - mehrheitlich positions- und personalgetreu. Wenn diese Wechsel mutlos sind, dann waren sie das im bisherigen Saisonverlauf gleichermaßen. Wenn ich die Spieler durchgehe, die gestern nicht eingewechselt wurden, sticht mir niemand ins Auge, den man eher hätte bringen müssen. Bis auf Robin Meißner hat Tim Walter alle Offensivkräfte in das Spiel gebracht.

Wenn Du mit einem "mutigen" Wechsel darauf hinaus möchtest, dass Tim Walter Offensiv- für Defensivspieler einwechselt, dann ist Dir sicherlich klar, dass dies massiv zu Lasten der defensiven Stabilität geht. Diese war bereits in der regulären Formation nicht gegeben. Da nehme ich dann doch lieber einen Punkt aus Dresden mit, als noch den zweiten und dritten Gegentreffer zu kassieren, weil man auf Teufel komm' 'raus "mutiger" wechseln will.

Ich weiß leider nicht mehr, ob ich es im hiesigen Thread oder an anderer Stelle geschrieben habe. Aber es war mir klar, dass die Wechsel des Trainers kritisch betrachtet werden, wenn der Erfolg in Form von Siegen ausbleibt. Warum war mir das klar? Weil diese Kritik bei JEDEM HSV-Trainer der letzten zehn Jahre ins Spiel gebracht wurde. Das lässt aus meiner Sicht primär zwei alternative Schlüsse zu: Entweder erwischt der HSV immer nur die Trainer, die nicht "richtig" wechseln können oder aber Spielerwechsel haben grundsätzlich einen geringeren Effekt, als manch Fans es gerne hätte.

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Bekennendes Mitglied des HSV sowie bekennender Sympathisant des SV Sandhausen 1916

"Ich habe einmal 5:1 am Millerntor gewonnen. Das fand ich schon irgendwie witzig." - Volker Schmidt auf die Frage nach seinem witzigsten Erlebnis
Alles Gute, Tim Walter! |#1105
15.01.2022 - 14:51 Uhr
Zitat von Joystick44

Zitat von Marvin

Eine ähnlich interessante Frage wäre jedoch: Habt Ihr mehr Optionen, um dieses lachhafte Stammtischniveau zu beenden, wendale und Joystick?

Aber gut, eine Trainerdebatte hat es immerhin schon seit zwei oder drei Monaten nicht mehr gegeben - es war schon zu lange ruhig beim HSV. daumen-hoch
Ich habe nicht geschriben, dass ich Walter los werden will, nur dass mir sein Ingame-Coaching (massiv) auf den Senkel geht. Abgesehen davon gibt es für mich 2-3 andere Kritikpunkte. Sonst gefällt mir sein Ansatz sehr gut. Meine Vision von Fussball ist nahezu identisch, und genau deshalb verstehe ich seine zuletzt sehr mutlosen Wechsel nicht, die kein bisschen zu seinem sonst sehr mutigen Ansatz passen.


Das Ingame- Coaching kann ich nicht beurteilen, dazu bekomme ich trotz leerer Stadien zu wenig mit.

Bei den Wechseln kann man natürlich immer Fragen stellen. Fehlenden Mut? Verzweiflung angesichts der Alternativen? Falsche Einschätzung der Wirkung des Spielers? Das wird immer subjektiv sein.

Was mich tatsächlich stört, ist nur der Zeitpunkt der Wechsel. Die erfolgen immer noch, wie in den alten Zeiten vor Corona , im letzten Drittel des Spiels .
Das kann man allerdings auch bei etlichen anderen Trainern beobachten. Anscheinend haben viele die taktischen Möglichkeiten, die die neuen Regeln bieten, noch nicht verinnerlicht und handeln - sicher in einer Stresssituation - wie seit Jahrzehnten gewohnt .

Ich sehe hier besonders auch die weniger involvierten Cotrainer in der Pflicht, auf ihren Chef einzuwirken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BallToGo am 15.01.2022 um 14:55 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Tim Walter! |#1106
15.01.2022 - 17:20 Uhr
Die Metakritik, es handle sich bezüglich der gewünschten Wechsel nur um Frustration, kann man insofern entkräften, als auch nach den siegreichen Spielen oft gefragt wurde, warum Spieler wie Wintzheimer oder Meißner nicht früher eingewechselt werden und so mehr Spielzeit bekommen.

Das würde ich als recht konstant vorgebrachte Kritik einschätzen, der das Etikett der Wutgesteuertheit zu unrecht angeheftet wäre.
Alles Gute, Tim Walter! |#1107
15.01.2022 - 17:55 Uhr
Was konkret stellt ihr euch denn an taktischer Variabilität vor, wenn es 1:1 steht und wir Druck machen müssen? Einen unser Tausend Flügelspieler einwechseln, um mehr Druck zu machen. Jatta kam. Unsere tausend krassen Spielmacher einwechseln, um mehr Chancen zu erspielen. Sry Leute, das ist die zweite Liga und wir sind schon mit Kittel eigentlich überbesetzt. Naja und nen Stürmer bringen, obwohl selbst Glatzel kaum einen Ball vorne sieht?

Ich bin kein Fan dieser Ingamecoacherei. Das ist ein Begriff aus der Upperclass des englischen Fußballs. Dort wo deine Kader so dermaßen zu******** kannst mit teuren Spielern, weil du nicht mehr weißt wo du all das Geld hinstecken sollst. Klar, da hast du dann Auswechselbanken, die in der Bundesliga um den Titel mitspielen würden, da kannst du dich als Trainer austoben.

Bei dem Kader mache ich Walter keinen großen Vorwurf. Ich finde da holt er schon sehr viel raus. Aus der zweiten Reihe drückt da wenig in der Offensive und dann kannst du entsprechend auch wenig variieren. Wenn dann auch noch Spieler wie Meffert einen so dermaßen rabenschwarzen Tag haben wie gestern, kannst du offensiv so viel Wechseln wie du willst, es kommt eh kein Ball nach vorne.

Für mich ist die wichtigere Frage, wieso man heute und gegen Schalke so zittrig spielte. Warum bei Meffert, Kittel, Kinsombi, Reis und Heyer ständig die Bälle verspringen. Da habe ich einfach höhere Erwartung, da möchte ich mehr Konzentration sehen. Walter übrigens auch, der war ja entsprechend gut gelaunt nachdem er die ersten 5 Minuten gesehen hat.

An Wechseln hängen Fans sich dann natürlich gern auf, weil das noch so halbwegs in ihrem Vorstellungsspektrum sich befindet. Von der Ansprache, der Vorbereitungsabläufe etc. sowie den taktischen Feinheiten in der Spielvorbereitung sehen wir ja schlichtweg nichts. Das aber ist das spielentscheidende und gewiss nicht Manuel Wintzheimer.

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Bin im Urlaub.
Alles Gute, Tim Walter! |#1108
15.01.2022 - 18:55 Uhr
Zitat von Atoubastyle
Was konkret stellt ihr euch denn an taktischer Variabilität vor, wenn es 1:1 steht und wir Druck machen müssen? Einen unser Tausend Flügelspieler einwechseln, um mehr Druck zu machen. Jatta kam. Unsere tausend krassen Spielmacher einwechseln, um mehr Chancen zu erspielen. Sry Leute, das ist die zweite Liga und wir sind schon mit Kittel eigentlich überbesetzt. Naja und nen Stürmer bringen, obwohl selbst Glatzel kaum einen Ball vorne sieht?

Ich bin kein Fan dieser Ingamecoacherei. Das ist ein Begriff aus der Upperclass des englischen Fußballs.

...

An Wechseln hängen Fans sich dann natürlich gern auf, weil das noch so halbwegs in ihrem Vorstellungsspektrum sich befindet. Von der Ansprache, der Vorbereitungsabläufe etc. sowie den taktischen Feinheiten in der Spielvorbereitung sehen wir ja schlichtweg nichts. Das aber ist das spielentscheidende und gewiss nicht Manuel Wintzheimer.


Ich teile Deine Abneigung gegen eine Generalkritik und zu dem Thema, dass die Einwechslung von Stürmern selten Spiele positiv beeinflusst, gibt es sogar einigermaßen gutes statistisches Material.

Aber wenn man gestern die ersten 30 min und besonders die Leistung von Kinso gesehen hat, wäre ein Wechsel zur Halbzeit wünschenswert, vielleicht sogar zwingend gewesen. Eben nicht erst, nachdem der Ausgleich gefallen war und Einwechslungen wegen der völlig verlorenen Struktur keinen Einfluss mehr haben konnten.

Angesischts Dresdens Flügel und Pressingspiel war es auch eindeutig ein Fehler, bei der Wahl der Taktik vor dem Spiel auf die Doppelbesetzung der Außen zu verzichten. Auch dass beide Achter offenbar keine Idee hatten, wie sie in einem Spiel ohne offensive Flügel durch zurückfallen oder Breite Anspielstationen für die AV schaffen, muss man dem Trainer mit ankreiden.

Es gab, nachdem Alidou und Baka beide keine Luft für 90 min hatten, zwei Optionen: a) einen der Flügel mit suboptimalem Personal zu besetzen (Reis, Muheim, Kittel) oder b) die Umstellung auf zwei Stürmer und Raute. Die Wahl der zweiten Option zeugt vom Glauben an die eigene Stärke, ignorierte aber auch Dresdens Flügelspiel und hätte nur geklappt, wenn die Mannschaft das 442 wirklich beherrschen würde. Dass das nach anderhalb Vorbereitungen nicht der Fall ist, muss zu allererst dem Trainer angelastet werden.

Dass er nach der glücklichen Führung gestern hoffte, das gewählte System würde sich gegen müder werdende Dresdner doch noch auszahlen, ist nachvollziehbar. Auch dass man gern Spielern mit einer schlechten ersten Halbzeit nochmal 15 min gibt, um sie nicht zu demotivieren. Man kommt dann aber immer an den Punkt, dass, wenn man schließlich nach 65 min merkt, dass es heute einfach nichts mehr wird (wie bei Kinso), die Zeit für einen Impuls vielleicht schon verstrichen ist.

Auch das kann und muss man gestern dem Trainer ankreiden. Es heißt deshalb nicht, dass man ihn generell in Frage stellt. Letztlich kritisiert man doch nur Dinge und Menschen leidenschaftlich, an die man grundsätzlich noch glaubt. Und wir alle suchen nur nach Wegen, wie wir im nächsten Spiel wieder besser bestehen können.
Alles Gute, Tim Walter! |#1109
15.01.2022 - 19:05 Uhr
Zitat von Atoubastyle
Was konkret stellt ihr euch denn an taktischer Variabilität vor, wenn es 1:1 steht und wir Druck machen müssen? Einen unser Tausend Flügelspieler einwechseln, um mehr Druck zu machen. Jatta kam. Unsere tausend krassen Spielmacher einwechseln, um mehr Chancen zu erspielen. Sry Leute, das ist die zweite Liga und wir sind schon mit Kittel eigentlich überbesetzt. Naja und nen Stürmer bringen, obwohl selbst Glatzel kaum einen Ball vorne sieht?

Ich bin kein Fan dieser Ingamecoacherei. Das ist ein Begriff aus der Upperclass des englischen Fußballs. Dort wo deine Kader so dermaßen zu******** kannst mit teuren Spielern, weil du nicht mehr weißt wo du all das Geld hinstecken sollst. Klar, da hast du dann Auswechselbanken, die in der Bundesliga um den Titel mitspielen würden, da kannst du dich als Trainer austoben.

Bei dem Kader mache ich Walter keinen großen Vorwurf. Ich finde da holt er schon sehr viel raus. Aus der zweiten Reihe drückt da wenig in der Offensive und dann kannst du entsprechend auch wenig variieren. Wenn dann auch noch Spieler wie Meffert einen so dermaßen rabenschwarzen Tag haben wie gestern, kannst du offensiv so viel Wechseln wie du willst, es kommt eh kein Ball nach vorne.

Für mich ist die wichtigere Frage, wieso man heute und gegen Schalke so zittrig spielte. Warum bei Meffert, Kittel, Kinsombi, Reis und Heyer ständig die Bälle verspringen. Da habe ich einfach höhere Erwartung, da möchte ich mehr Konzentration sehen. Walter übrigens auch, der war ja entsprechend gut gelaunt nachdem er die ersten 5 Minuten gesehen hat.

An Wechseln hängen Fans sich dann natürlich gern auf, weil das noch so halbwegs in ihrem Vorstellungsspektrum sich befindet. Von der Ansprache, der Vorbereitungsabläufe etc. sowie den taktischen Feinheiten in der Spielvorbereitung sehen wir ja schlichtweg nichts. Das aber ist das spielentscheidende und gewiss nicht Manuel Wintzheimer.


Ok, ich fasse Deine Ausführung so zusammen, dass das "Durchspielenlassen" der 1. Elf auch an einem schlechten Tag wie z.B. gestern nicht am falschen Coachen, sondern an der "überschaubaren Bank" oder
dem "überschaubaren Kader" liegt.
Wenn das so ist, Walter lt. seiner Vita doch "g...l" auf Siege ist oder etwas zu holen, kann dann ein Mantra des Systementwickelns in der aktuellen Tabellensituation über dem Streben nach dem Aufstieg stehen? Da muss doch auch Walter intern auf punktuelle, wirtschaftlich vertretbare
Kaderoptimierungen in der Winterpause hinwirken.
Welcher Säulenspieler wie Glatzel, Kittel, Schonlau oder auch schon Vuskovic möchte denn in Hamburg über 2/3 Jahre bleiben, wenn uns Mittelfeld, goldene Ananas genügt (geschweige denn zu uns kommen, wie z.B. Pascal Groß)?
Alles Gute, Tim Walter! |#1110
15.01.2022 - 20:10 Uhr
Zitat von VanMa
Welcher Säulenspieler wie Glatzel, Kittel, Schonlau oder auch schon Vuskovic möchte denn in Hamburg über 2/3 Jahre bleiben, wenn uns Mittelfeld, goldene Ananas genügt (...)?


Tja, irgendwelche Spieler werden da wohl kommen - entweder von extern oder sie reifen inten heran.

Hast Du vor den jeweiligen Spielzeiten damit gerechnet, dass Teams wie Bochum, Fürth, Bielefeld und Paderborn aufsteigen sowie Teams wie Kiel und Heidenheim in die Aufstiegsrelegation vorstoßen? Bist Du vor Saisonbeginn davon ausgegangen, dass nach 19 Spieltagen die Teams von St. Pauli und aus Darmstadt die ersten beiden Tabellenplätze einnehmen? Die jeweiligen Spieler, in bei diesen Mannschaften spielen, wird der HSV auch in den kommenden Jahren anlocken können.

Vielleicht brauchen die Rothosen tatsächlich 'mal ein Jahr, in welchem sie ausschließlich um die goldene Ananas spielen, damit sich die Erwartungshaltung endlich nachhaltig in der Anhängerschaft nach unten reduziert. Dass das Team von Tim Walter Ende des letzten Jahres auf den dritten Platz vorgestoßen ist, scheint wohl eher ein Gift für die Beurteilung der aktuellen Lage zu sein.

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Bekennendes Mitglied des HSV sowie bekennender Sympathisant des SV Sandhausen 1916

"Ich habe einmal 5:1 am Millerntor gewonnen. Das fand ich schon irgendwie witzig." - Volker Schmidt auf die Frage nach seinem witzigsten Erlebnis
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