| Geburtsdatum | 22.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Kolumbien |
| Größe | 1,85m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | CD América de Cali |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 21 | 3 | 1 | ||
![]() | Liga DIMAYOR I | 10 | 2 | - | |
![]() | Copa Sudamericana | 7 | - | 1 | |
![]() | Liga DIMAYOR II | 2 | - | - | |
![]() | Fase Final LBD I | 2 | 1 | - | |
Adrián Ramos
03.01.2013 - 19:48 Uhr
01.02.2014 - 15:02 Uhr
Zitat von Tewasser:
Glaube ehr, dass nach dem KKR-Deal Ramos gehalten wird.
Wir können nun einfach auch mehr zahlen, ohne um die Lizenz zittern zu müssen.
Wäre ich nicht so sicher. Nehmen wir an Ramos gibt sich mit 2.000.000 Euro die nächsten vier Jahre zufrieden. Dies würde Hertha 8.000.000 Euro kosten. Mit über 30 Jahren dürfte man nicht mehr viel Geld bekommen. Verkauft man ihn jetzt sparrt der Verein die Gehaltskosten und streicht noch eine Ablösesumme sein. Dieses Paket hat ein Volumen von denen man sicher drei gute Spieler kaufen kann und den Kader insgesamt verstärken.
Ich bleibe dabei. Bei entsprechenden Angeboten Ramos und Lasogga verkaufen und den Kader weiter qualitativ und quantitativ verstärken. Fußball ist ein Mannschaftssport. Hertha sollte sich nicht abhängig von einzelnen machen.
Glaube ehr, dass nach dem KKR-Deal Ramos gehalten wird.
Wir können nun einfach auch mehr zahlen, ohne um die Lizenz zittern zu müssen.
Wäre ich nicht so sicher. Nehmen wir an Ramos gibt sich mit 2.000.000 Euro die nächsten vier Jahre zufrieden. Dies würde Hertha 8.000.000 Euro kosten. Mit über 30 Jahren dürfte man nicht mehr viel Geld bekommen. Verkauft man ihn jetzt sparrt der Verein die Gehaltskosten und streicht noch eine Ablösesumme sein. Dieses Paket hat ein Volumen von denen man sicher drei gute Spieler kaufen kann und den Kader insgesamt verstärken.
Ich bleibe dabei. Bei entsprechenden Angeboten Ramos und Lasogga verkaufen und den Kader weiter qualitativ und quantitativ verstärken. Fußball ist ein Mannschaftssport. Hertha sollte sich nicht abhängig von einzelnen machen.
01.02.2014 - 15:04 Uhr
Zitat von Tewasser:
Glaube ehr, dass nach dem KKR-Deal Ramos gehalten wird.
Wir können nun einfach auch mehr zahlen, ohne um die Lizenz zittern zu müssen.
Preetz versucht zu verlängern, das wissen wir schon länger... aber nicht um jeden Preis.
Es ist klar, dass wir weiter den Weg wie gewohnt gehen und nicht auf einmal wieder anfangen Gehälter um die 3Mio zu zahlen.
Denn darauf läuft es sonst hinaus.
Dortmund,Monaco und und und werden Gehälter 2,5 - 3Mio ohne Problem stämmen können und zur Not auch in die Hand nehmen.
Denke Herthas Schmerzgrenze bei Ramos werden 2,25-2,5 und dann ist auch Schluss und damit wäre er auch absoluter Topverdiener bei Hertha.
Natürlich könnten wir auch wie bei Friedrich 3-4Mio an Gehältern zahlen, aber dann brauchen wir in 3 Jahren den nächsten Investor ;)
Hertha kann durch den Investor besser Wirtschaften was uns mehr Gelder zur Verfügung stellt, dennoch hat Hertha auch vor sich die Anteile vom Investor zurückzukaufen, was für Hertha klar heisst sparsam den bisherigen Weg weiterzugehen.
Dann können wir in 7 Jahren sagen wir sind unabhängig von Investoren und verfügen 100% der Anteile an Hertha.
Ich würde mich sehr freuen wenn Ramos einen stark leistungsbezogenen Vertrag unterschreibt indem er 1,5Mio Gehalt bekommt und stark Leistungsbezogen auf bis zu 2,5Mio aufstocken kann mit einer AK von 20Mio.
Damit könnten glaube alle gut leben.
Wenn ihm das nicht reicht soll er halt für 8-12Mio gehen.
Unsere Schulden wurden lediglich durch ein Darlehen ersetzt. Wir scheissen kein Geld !
Glaube ehr, dass nach dem KKR-Deal Ramos gehalten wird.
Wir können nun einfach auch mehr zahlen, ohne um die Lizenz zittern zu müssen.
Preetz versucht zu verlängern, das wissen wir schon länger... aber nicht um jeden Preis.
Es ist klar, dass wir weiter den Weg wie gewohnt gehen und nicht auf einmal wieder anfangen Gehälter um die 3Mio zu zahlen.
Denn darauf läuft es sonst hinaus.
Dortmund,Monaco und und und werden Gehälter 2,5 - 3Mio ohne Problem stämmen können und zur Not auch in die Hand nehmen.
Denke Herthas Schmerzgrenze bei Ramos werden 2,25-2,5 und dann ist auch Schluss und damit wäre er auch absoluter Topverdiener bei Hertha.
Natürlich könnten wir auch wie bei Friedrich 3-4Mio an Gehältern zahlen, aber dann brauchen wir in 3 Jahren den nächsten Investor ;)
Hertha kann durch den Investor besser Wirtschaften was uns mehr Gelder zur Verfügung stellt, dennoch hat Hertha auch vor sich die Anteile vom Investor zurückzukaufen, was für Hertha klar heisst sparsam den bisherigen Weg weiterzugehen.
Dann können wir in 7 Jahren sagen wir sind unabhängig von Investoren und verfügen 100% der Anteile an Hertha.
Ich würde mich sehr freuen wenn Ramos einen stark leistungsbezogenen Vertrag unterschreibt indem er 1,5Mio Gehalt bekommt und stark Leistungsbezogen auf bis zu 2,5Mio aufstocken kann mit einer AK von 20Mio.
Damit könnten glaube alle gut leben.
Wenn ihm das nicht reicht soll er halt für 8-12Mio gehen.
Unsere Schulden wurden lediglich durch ein Darlehen ersetzt. Wir scheissen kein Geld !
01.02.2014 - 15:08 Uhr
einen besseren stürmer bekommt man einfach nicht.
entscheidend ist doch, dass man nach und nach das gehaltsniveau anheben muss, da kann man also gleich mit ramos anfangen. so dass er immernoch weniger verdient als etwa beim bvb aber da er sich hier wohlfühlt... kinder ... stadt.... :cool
letztendlich ist den meisten spielern das gehalt am wichtigsten und nicht etwa internationale wettbewerbe oder pokalsiege.
entscheidend ist doch, dass man nach und nach das gehaltsniveau anheben muss, da kann man also gleich mit ramos anfangen. so dass er immernoch weniger verdient als etwa beim bvb aber da er sich hier wohlfühlt... kinder ... stadt.... :cool
letztendlich ist den meisten spielern das gehalt am wichtigsten und nicht etwa internationale wettbewerbe oder pokalsiege.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nuloax am 01.02.2014 um 15:09 Uhr bearbeitet
01.02.2014 - 15:17 Uhr
Zitat von Nuloax:
einen besseren stürmer bekommt man einfach nicht.
entscheidend ist doch, dass man nach und nach das gehaltsniveau anheben muss, da kann man also gleich mit ramos anfangen. so dass er immernoch weniger verdient als etwa beim bvb aber da er sich hier wohlfühlt... kinder ... stadt.... :cool
letztendlich ist den meisten spielern das gehalt am wichtigsten und nicht etwa internationale wettbewerbe oder pokalsiege.
Zu deinem 1. Punkt Gehaltsniveau. Ja, aber nicht jetzt. Step by Step und z. Z. ist noch die Devise Klassenerhalt, sollte der sicher sein, wir wissen wo wir am Ende stehen und in welchen Wettbewerben wir nächstes Jahr spielen sollten, kann man sich mit dem Thema Gehaltsniveau so langsam und mit sehr viel Zeit beschäftigen.
Zu Punkt 2. Du sagst selber das Gehalt am wichtigsten ist, daher wird er nicht aus liebe hierbleiben... Zumal er schon öfter weg wollte.
einen besseren stürmer bekommt man einfach nicht.
entscheidend ist doch, dass man nach und nach das gehaltsniveau anheben muss, da kann man also gleich mit ramos anfangen. so dass er immernoch weniger verdient als etwa beim bvb aber da er sich hier wohlfühlt... kinder ... stadt.... :cool
letztendlich ist den meisten spielern das gehalt am wichtigsten und nicht etwa internationale wettbewerbe oder pokalsiege.
Zu deinem 1. Punkt Gehaltsniveau. Ja, aber nicht jetzt. Step by Step und z. Z. ist noch die Devise Klassenerhalt, sollte der sicher sein, wir wissen wo wir am Ende stehen und in welchen Wettbewerben wir nächstes Jahr spielen sollten, kann man sich mit dem Thema Gehaltsniveau so langsam und mit sehr viel Zeit beschäftigen.
Zu Punkt 2. Du sagst selber das Gehalt am wichtigsten ist, daher wird er nicht aus liebe hierbleiben... Zumal er schon öfter weg wollte.
01.02.2014 - 21:03 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Herthas Ramos dementiert Einigung mit Dortmund
Die Berliner bangen um den Verbleib des kolumbianischen Angreifers. Der BVB umwirbt ihn. Noch aber hat Ramos nicht zugesagt. Der Millionenpoker um Herthas besten Stürmer der letzten Jahre hat begonnen.
(...)
"Nein", widersprach Ramos am Donnerstag. Er wisse von einer Einigung nichts, und "mehr gibt es dazu jetzt nicht zu sagen". Sein Trainer Jos Luhukay reagierte gereizt auf das Thema: "Das ist alles spekulativ, und deshalb gehe ich nicht darauf ein", sagte der Niederländer der Morgenpost.
Doch so sehr sie bei Hertha jetzt darum bemüht sind, das Feuer unter dem Kessel in der Gerüchteküche auszutreten, das Thema steht unwiderruflich im Raum.
Dortmund setzt auf zwei neue Stürmer
Aus Dortmund war zu hören, dass Klopp sehr angetan von Ramos ist. Auf der Suche nach einem Lewandowski-Ersatz hatte sich der BVB zuletzt eine Absage von Atlético Madrids Diego Costa geholt – der nicht einmal für die stattliche Ablöse von 40 Millionen Euro für die Borussen zu haben wäre.
Nun wurde entschieden, das Erbe Lewandowskis auf die Schultern zweier Angreifer zu verteilen, die auch bezahlbar sind: Dong-Won Ji ist bereits vom FC Sunderland verpflichtet und kommt im Sommer. Der zweite soll Adrian Ramos werden. Dessen geschätztes Gehalt bei Hertha (1,5 Millionen Euro) könnte der BVB problemlos mehr als verdoppeln.
Ramos' Vertrag bei Hertha läuft noch bis 2015, und offiziell ist der BVB gar nicht dazu berechtigt, überhaupt mit dem Stürmer in Kontakt zu treten, ohne Hertha darüber zu informieren (das dürfte er frühestens ein halbes Jahr vor Ablauf des Kontrakts).
Bei Hertha hat sich bisher aber niemand gemeldet. Doch dort wissen sie, dass derlei Verbote im Fußballgeschäft bisweilen auch elegant umschifft werden.
Auch der AS Monaco und englische Klubs zeigen Interesse
Ramos-Berater Helmuth Wennin sagte auf Morgenpost-Anfrage: "Es gibt zahlreiche Teams, die an Adrian interessiert sind. Nichtsdestotrotz wollen wir, dass er sich nur auf Hertha konzentriert – im Moment."
Neben zwei englischen Teams zeigt vor allem der AS Monaco konkrete Absichten. Der neureiche Klub aus der französischen Ligue 1 hat Ramos in dieser Saison bereits mehrfach beobachtet. Das Rennen um Herthas besten Torjäger ist also eröffnet, und es wird die Berliner auch in den kommenden Woche und Monaten beschäftigen.
Herthas Wunschszenario sieht so aus: Der Vertrag mit Ramos soll verlängert werden. Lässt sich dies nicht verwirklichen, wären die Berliner bereit, ihn bei einem entsprechenden Angebot ziehen zu lassen.
Ramos' Markwert wird beim Portal Transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Bei einer Summe in dieser Größenordnung wird Hertha Ramos allerdings nicht gehen lassen. In diesem Fall wäre auch denkbar, Ramos bis 2015 zu behalten. Danach wäre er ablöse. So hatte es bekanntlich auch der BVB mit Lewandowski gehandhabt.
Ins Nachdenken gerät Hertha erst bei einer Summe um zehn Millionen Euro. Macht der BVB ernst, wird Hertha (37 Millionen Euro Verbindlichkeiten) wohl nachgeben müssen
(...)
An jedem zweiten Tor beteiligt
Welchen Wert der Stürmer für die Blau-Weißen hat, zeigt eine Statistik: Seit Ramos 2009 für insgesamt 2,4 Millionen Euro vom kolumbianischen Klub América de Cali an die Spree kam, war er durchschnittlich mehr als an jedem dritten Tor der Berliner direkt beteiligt (53 Tore und 32 Vorlagen bei insgesamt 233 Hertha-Treffern).
Kein Spieler hat Hertha in den zurückliegenden fünfeinhalb Jahren stärker geprägt. In dieser Saison war er mit elf Treffern und vier Vorlagen sogar an jedem zweiten Tor (27) direkt beteiligt. Der Aufsteiger spielt derzeit auch deshalb so groß auf, weil Ramos in Topform ist.
Zudem hat Luhukay die Spielweise seines Teams auf ihn zugeschnitten – schnelles Umschalten, Kombinationen bis ins Sturmzentrum sowie eine Defensivstrategie, die bei Ramos beginnt, weil er viel nach hinten arbeitet.
Deshalb hatte sich Luhukay für Ramos und gegen Pierre-Michel Lasogga als Stammstürmer entschieden. Lasogga wurde zum HSV verliehen und würde zur neuen Saison gern zurückkommen – aber nur als Angreifer Nummer eins. Geht Ramos also nach dieser Spielzeit, wird eine Rückkehr Lasoggas wahrscheinlicher.
Das Wechselgerangel um Ramos aber weckt auch böse Erinnerungen: In der Vergangenheit rutschte Ramos immer dann ins Formtief, wenn im Kopf Abwanderungsgedanken spukten, wie zuletzt 2012 beim Interesse von Mainz 05. Bei Hertha sind sie jedoch sicher, dass es diesmal anders ist.
ZitatDie Berliner bangen um den Verbleib des kolumbianischen Angreifers. Der BVB umwirbt ihn. Noch aber hat Ramos nicht zugesagt. Der Millionenpoker um Herthas besten Stürmer der letzten Jahre hat begonnen.
(...)
"Nein", widersprach Ramos am Donnerstag. Er wisse von einer Einigung nichts, und "mehr gibt es dazu jetzt nicht zu sagen". Sein Trainer Jos Luhukay reagierte gereizt auf das Thema: "Das ist alles spekulativ, und deshalb gehe ich nicht darauf ein", sagte der Niederländer der Morgenpost.
Doch so sehr sie bei Hertha jetzt darum bemüht sind, das Feuer unter dem Kessel in der Gerüchteküche auszutreten, das Thema steht unwiderruflich im Raum.
Dortmund setzt auf zwei neue Stürmer
Aus Dortmund war zu hören, dass Klopp sehr angetan von Ramos ist. Auf der Suche nach einem Lewandowski-Ersatz hatte sich der BVB zuletzt eine Absage von Atlético Madrids Diego Costa geholt – der nicht einmal für die stattliche Ablöse von 40 Millionen Euro für die Borussen zu haben wäre.
Nun wurde entschieden, das Erbe Lewandowskis auf die Schultern zweier Angreifer zu verteilen, die auch bezahlbar sind: Dong-Won Ji ist bereits vom FC Sunderland verpflichtet und kommt im Sommer. Der zweite soll Adrian Ramos werden. Dessen geschätztes Gehalt bei Hertha (1,5 Millionen Euro) könnte der BVB problemlos mehr als verdoppeln.
Ramos' Vertrag bei Hertha läuft noch bis 2015, und offiziell ist der BVB gar nicht dazu berechtigt, überhaupt mit dem Stürmer in Kontakt zu treten, ohne Hertha darüber zu informieren (das dürfte er frühestens ein halbes Jahr vor Ablauf des Kontrakts).
Bei Hertha hat sich bisher aber niemand gemeldet. Doch dort wissen sie, dass derlei Verbote im Fußballgeschäft bisweilen auch elegant umschifft werden.
Auch der AS Monaco und englische Klubs zeigen Interesse
Ramos-Berater Helmuth Wennin sagte auf Morgenpost-Anfrage: "Es gibt zahlreiche Teams, die an Adrian interessiert sind. Nichtsdestotrotz wollen wir, dass er sich nur auf Hertha konzentriert – im Moment."
Neben zwei englischen Teams zeigt vor allem der AS Monaco konkrete Absichten. Der neureiche Klub aus der französischen Ligue 1 hat Ramos in dieser Saison bereits mehrfach beobachtet. Das Rennen um Herthas besten Torjäger ist also eröffnet, und es wird die Berliner auch in den kommenden Woche und Monaten beschäftigen.
Herthas Wunschszenario sieht so aus: Der Vertrag mit Ramos soll verlängert werden. Lässt sich dies nicht verwirklichen, wären die Berliner bereit, ihn bei einem entsprechenden Angebot ziehen zu lassen.
Ramos' Markwert wird beim Portal Transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Bei einer Summe in dieser Größenordnung wird Hertha Ramos allerdings nicht gehen lassen. In diesem Fall wäre auch denkbar, Ramos bis 2015 zu behalten. Danach wäre er ablöse. So hatte es bekanntlich auch der BVB mit Lewandowski gehandhabt.
Ins Nachdenken gerät Hertha erst bei einer Summe um zehn Millionen Euro. Macht der BVB ernst, wird Hertha (37 Millionen Euro Verbindlichkeiten) wohl nachgeben müssen
(...)
An jedem zweiten Tor beteiligt
Welchen Wert der Stürmer für die Blau-Weißen hat, zeigt eine Statistik: Seit Ramos 2009 für insgesamt 2,4 Millionen Euro vom kolumbianischen Klub América de Cali an die Spree kam, war er durchschnittlich mehr als an jedem dritten Tor der Berliner direkt beteiligt (53 Tore und 32 Vorlagen bei insgesamt 233 Hertha-Treffern).
Kein Spieler hat Hertha in den zurückliegenden fünfeinhalb Jahren stärker geprägt. In dieser Saison war er mit elf Treffern und vier Vorlagen sogar an jedem zweiten Tor (27) direkt beteiligt. Der Aufsteiger spielt derzeit auch deshalb so groß auf, weil Ramos in Topform ist.
Zudem hat Luhukay die Spielweise seines Teams auf ihn zugeschnitten – schnelles Umschalten, Kombinationen bis ins Sturmzentrum sowie eine Defensivstrategie, die bei Ramos beginnt, weil er viel nach hinten arbeitet.
Deshalb hatte sich Luhukay für Ramos und gegen Pierre-Michel Lasogga als Stammstürmer entschieden. Lasogga wurde zum HSV verliehen und würde zur neuen Saison gern zurückkommen – aber nur als Angreifer Nummer eins. Geht Ramos also nach dieser Spielzeit, wird eine Rückkehr Lasoggas wahrscheinlicher.
Das Wechselgerangel um Ramos aber weckt auch böse Erinnerungen: In der Vergangenheit rutschte Ramos immer dann ins Formtief, wenn im Kopf Abwanderungsgedanken spukten, wie zuletzt 2012 beim Interesse von Mainz 05. Bei Hertha sind sie jedoch sicher, dass es diesmal anders ist.
Pro & Contra
Kann Ramos überhaupt Lewandowski in Dortmund ersetzen?
Hertha bangt um den Verbleib des Kolumbianers, der eine Einigung mit dem BVB dementiert. Aber könnte er Lewandowski in Dortmund überhaupt ersetzen? Ein Pro und Contra.
Pro: Uwe Bremer traut ihm in der Form seines Lebens alles zu
Adrian Ramos hat Hertha BSC immer als Durchgangsstation gesehen. Die Karriereplanung des Kolumbianers bei der Ankunft 2009 war, in Europa Fuß zu fassen. Das ist bei Hertha BSC geschehen. Und sich dann mit den Besten zu vergleichen. Schon die Zahlen sprechen für sich. In 143 Hertha-Spielen hat Ramos 53 Tore erzielt, 32 vorbereitet – eine exzellente Quote. Deshalb ist es kein Zufall, dass Ramos aktuell die Torjägerliste der Bundesliga (gemeinsam mit Robert Lewandowski) anführt. Über die Zahlen hinaus bringt Ramos einige Qualitäten mit, die im modernen Fußball unablässig sind. Ramos ist schnell. Mit seiner Kopfball-Stärke hat er im Dutzend Spiele für Hertha entschieden. Eine weitere Stärke ist etwas, was nicht alle Fans sehen, sehr wohl aber Trainer wie Jos Luhukay und Jürgen Klopp: Bei Ballverlust schaltet Ramos sofort in den Modus 'Ich bin der erste Verteidiger'. Die schnelle Balleroberung ist eine Maxime, die keine andere deutsche Mannschaft so intensiv betreibt wie Borussia Dortmund.
Zugegeben: Ramos verfügt nicht über die internationale Erfahrung, wie Lewandowski mit dessen rund 100 Einsätzen im polnischen Nationalteam, in der Champions League und der Europa League. Aber der Kolumbianer ist auch kein Greenhorn. 22 Länderspiele hat der Stürmer für Kolumbien bestritten, 2009/10 war er bei allen Europacup-Partien von Hertha im Einsatz. Aktuell ist Ramos in der Form seines Lebens. Gut möglich, nach der Kreuzband-Verletzung von Kolumbiens Nationalheld Falcao (AS Monaco), dass Ramos noch sein Ticket für die WM in Brasilien löst. Er hat gerade seinen 28. Geburtstag gefeiert. Ramos wird alles dransetzen, seine internationale Klasse zu beweisen. Und ähnlich wie sein ehemaliger Mitspieler Raffael (jetzt Borussia Mönchengladbach) ist Ramos einer, der in einer besseren Mannschaft noch besser aussehen wird.
Contra: Michael Färber warnt vor dem höheren Druck
Borussia Dortmund ist auf der Suche nach einem hochkarätigen Ersatz für seinen Stürmer Robert Lewandowski, der bekanntermaßen am Saisonende zum FC Bayern wechseln wird. Dass der Champions-League-Finalist dabei Herthas Stürmer Adrian Ramos im Visier hat, überrascht dann doch. Denn es darf bezweifelt werden, dass der Kolumbianer den Polen überhaupt adäquat ersetzen kann – nicht nur wegen der Torquote in der Bundesliga, die klar für Lewandowski (0,56 Treffer pro Spiel) und gegen Ramos (0,35) spricht.
In Dortmund erwartet den Südamerikaner ein konsequenter Drei-Tage-Rhythmus, was die Pflichtspieltermine in Liga, Pokal und Champions League angeht. Vor allem international warten die besten Verteidiger der Welt, Woche für Woche. Das ist bei allem Respekt schon etwas anderes, als mit dem Nationalteam alle paar Wochen mal gegen Argentinien oder Chile in der WM-Qualifikation zu spielen. Eine Eingewöhnungszeit wird es nicht geben.
(...)
http://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article124417553/Kann-Ramos-ueberhaupt-Lewandowski-in-Dortmund-ersetzen.html
01.02.2014 - 21:07 Uhr
Quelle: www.morgenpost.de
Pro & Contra
Kann Ramos überhaupt Lewandowski in Dortmund ersetzen?
Hertha bangt um den Verbleib des Kolumbianers, der eine Einigung mit dem BVB dementiert. Aber könnte er Lewandowski in Dortmund überhaupt ersetzen? Ein Pro und Contra.
Pro: Uwe Bremer traut ihm in der Form seines Lebens alles zu
Adrian Ramos hat Hertha BSC immer als Durchgangsstation gesehen. Die Karriereplanung des Kolumbianers bei der Ankunft 2009 war, in Europa Fuß zu fassen. Das ist bei Hertha BSC geschehen. Und sich dann mit den Besten zu vergleichen. Schon die Zahlen sprechen für sich. In 143 Hertha-Spielen hat Ramos 53 Tore erzielt, 32 vorbereitet – eine exzellente Quote. Deshalb ist es kein Zufall, dass Ramos aktuell die Torjägerliste der Bundesliga (gemeinsam mit Robert Lewandowski) anführt. Über die Zahlen hinaus bringt Ramos einige Qualitäten mit, die im modernen Fußball unablässig sind. Ramos ist schnell. Mit seiner Kopfball-Stärke hat er im Dutzend Spiele für Hertha entschieden. Eine weitere Stärke ist etwas, was nicht alle Fans sehen, sehr wohl aber Trainer wie Jos Luhukay und Jürgen Klopp: Bei Ballverlust schaltet Ramos sofort in den Modus 'Ich bin der erste Verteidiger'. Die schnelle Balleroberung ist eine Maxime, die keine andere deutsche Mannschaft so intensiv betreibt wie Borussia Dortmund.
Zugegeben: Ramos verfügt nicht über die internationale Erfahrung, wie Lewandowski mit dessen rund 100 Einsätzen im polnischen Nationalteam, in der Champions League und der Europa League. Aber der Kolumbianer ist auch kein Greenhorn. 22 Länderspiele hat der Stürmer für Kolumbien bestritten, 2009/10 war er bei allen Europacup-Partien von Hertha im Einsatz. Aktuell ist Ramos in der Form seines Lebens. Gut möglich, nach der Kreuzband-Verletzung von Kolumbiens Nationalheld Falcao (AS Monaco), dass Ramos noch sein Ticket für die WM in Brasilien löst. Er hat gerade seinen 28. Geburtstag gefeiert. Ramos wird alles dransetzen, seine internationale Klasse zu beweisen. Und ähnlich wie sein ehemaliger Mitspieler Raffael (jetzt Borussia Mönchengladbach) ist Ramos einer, der in einer besseren Mannschaft noch besser aussehen wird.
Contra: Michael Färber warnt vor dem höheren Druck
Borussia Dortmund ist auf der Suche nach einem hochkarätigen Ersatz für seinen Stürmer Robert Lewandowski, der bekanntermaßen am Saisonende zum FC Bayern wechseln wird. Dass der Champions-League-Finalist dabei Herthas Stürmer Adrian Ramos im Visier hat, überrascht dann doch. Denn es darf bezweifelt werden, dass der Kolumbianer den Polen überhaupt adäquat ersetzen kann – nicht nur wegen der Torquote in der Bundesliga, die klar für Lewandowski (0,56 Treffer pro Spiel) und gegen Ramos (0,35) spricht.
In Dortmund erwartet den Südamerikaner ein konsequenter Drei-Tage-Rhythmus, was die Pflichtspieltermine in Liga, Pokal und Champions League angeht. Vor allem international warten die besten Verteidiger der Welt, Woche für Woche. Das ist bei allem Respekt schon etwas anderes, als mit dem Nationalteam alle paar Wochen mal gegen Argentinien oder Chile in der WM-Qualifikation zu spielen. Eine Eingewöhnungszeit wird es nicht geben. Ramos wäre aufgefordert, sofort Tore zu liefern, zumal die Ansprüche in Dortmund durch die Erfolge der vergangenen drei Spielzeiten mit zwei Meisterschaften, Pokalsieg und dem Endspiel der europäischen Königsklasse um ein Vielfaches höher sind als beim Aufsteiger aus Berlin. Das bedeutet enormen Druck, erst recht in einer fußballverrückten Region wie dem Ruhrpott, erst recht für einen introvertierten Typen wie Ramos.
(....)
ZitatKann Ramos überhaupt Lewandowski in Dortmund ersetzen?
Hertha bangt um den Verbleib des Kolumbianers, der eine Einigung mit dem BVB dementiert. Aber könnte er Lewandowski in Dortmund überhaupt ersetzen? Ein Pro und Contra.
Pro: Uwe Bremer traut ihm in der Form seines Lebens alles zu
Adrian Ramos hat Hertha BSC immer als Durchgangsstation gesehen. Die Karriereplanung des Kolumbianers bei der Ankunft 2009 war, in Europa Fuß zu fassen. Das ist bei Hertha BSC geschehen. Und sich dann mit den Besten zu vergleichen. Schon die Zahlen sprechen für sich. In 143 Hertha-Spielen hat Ramos 53 Tore erzielt, 32 vorbereitet – eine exzellente Quote. Deshalb ist es kein Zufall, dass Ramos aktuell die Torjägerliste der Bundesliga (gemeinsam mit Robert Lewandowski) anführt. Über die Zahlen hinaus bringt Ramos einige Qualitäten mit, die im modernen Fußball unablässig sind. Ramos ist schnell. Mit seiner Kopfball-Stärke hat er im Dutzend Spiele für Hertha entschieden. Eine weitere Stärke ist etwas, was nicht alle Fans sehen, sehr wohl aber Trainer wie Jos Luhukay und Jürgen Klopp: Bei Ballverlust schaltet Ramos sofort in den Modus 'Ich bin der erste Verteidiger'. Die schnelle Balleroberung ist eine Maxime, die keine andere deutsche Mannschaft so intensiv betreibt wie Borussia Dortmund.
Zugegeben: Ramos verfügt nicht über die internationale Erfahrung, wie Lewandowski mit dessen rund 100 Einsätzen im polnischen Nationalteam, in der Champions League und der Europa League. Aber der Kolumbianer ist auch kein Greenhorn. 22 Länderspiele hat der Stürmer für Kolumbien bestritten, 2009/10 war er bei allen Europacup-Partien von Hertha im Einsatz. Aktuell ist Ramos in der Form seines Lebens. Gut möglich, nach der Kreuzband-Verletzung von Kolumbiens Nationalheld Falcao (AS Monaco), dass Ramos noch sein Ticket für die WM in Brasilien löst. Er hat gerade seinen 28. Geburtstag gefeiert. Ramos wird alles dransetzen, seine internationale Klasse zu beweisen. Und ähnlich wie sein ehemaliger Mitspieler Raffael (jetzt Borussia Mönchengladbach) ist Ramos einer, der in einer besseren Mannschaft noch besser aussehen wird.
Contra: Michael Färber warnt vor dem höheren Druck
Borussia Dortmund ist auf der Suche nach einem hochkarätigen Ersatz für seinen Stürmer Robert Lewandowski, der bekanntermaßen am Saisonende zum FC Bayern wechseln wird. Dass der Champions-League-Finalist dabei Herthas Stürmer Adrian Ramos im Visier hat, überrascht dann doch. Denn es darf bezweifelt werden, dass der Kolumbianer den Polen überhaupt adäquat ersetzen kann – nicht nur wegen der Torquote in der Bundesliga, die klar für Lewandowski (0,56 Treffer pro Spiel) und gegen Ramos (0,35) spricht.
In Dortmund erwartet den Südamerikaner ein konsequenter Drei-Tage-Rhythmus, was die Pflichtspieltermine in Liga, Pokal und Champions League angeht. Vor allem international warten die besten Verteidiger der Welt, Woche für Woche. Das ist bei allem Respekt schon etwas anderes, als mit dem Nationalteam alle paar Wochen mal gegen Argentinien oder Chile in der WM-Qualifikation zu spielen. Eine Eingewöhnungszeit wird es nicht geben. Ramos wäre aufgefordert, sofort Tore zu liefern, zumal die Ansprüche in Dortmund durch die Erfolge der vergangenen drei Spielzeiten mit zwei Meisterschaften, Pokalsieg und dem Endspiel der europäischen Königsklasse um ein Vielfaches höher sind als beim Aufsteiger aus Berlin. Das bedeutet enormen Druck, erst recht in einer fußballverrückten Region wie dem Ruhrpott, erst recht für einen introvertierten Typen wie Ramos.
(....)
Herthas Ramos dementiert Einigung mit Dortmund
Die Berliner bangen um den Verbleib des kolumbianischen Angreifers. Der BVB umwirbt ihn. Noch aber hat Ramos nicht zugesagt. Der Millionenpoker um Herthas besten Stürmer der letzten Jahre hat begonnen.
(...)
"Nein", widersprach Ramos am Donnerstag. Er wisse von einer Einigung nichts, und "mehr gibt es dazu jetzt nicht zu sagen". Sein Trainer Jos Luhukay reagierte gereizt auf das Thema: "Das ist alles spekulativ, und deshalb gehe ich nicht darauf ein", sagte der Niederländer der Morgenpost.
Doch so sehr sie bei Hertha jetzt darum bemüht sind, das Feuer unter dem Kessel in der Gerüchteküche auszutreten, das Thema steht unwiderruflich im Raum.
Dortmund setzt auf zwei neue Stürmer
Aus Dortmund war zu hören, dass Klopp sehr angetan von Ramos ist. Auf der Suche nach einem Lewandowski-Ersatz hatte sich der BVB zuletzt eine Absage von Atlético Madrids Diego Costa geholt – der nicht einmal für die stattliche Ablöse von 40 Millionen Euro für die Borussen zu haben wäre.
Nun wurde entschieden, das Erbe Lewandowskis auf die Schultern zweier Angreifer zu verteilen, die auch bezahlbar sind: Dong-Won Ji ist bereits vom FC Sunderland verpflichtet und kommt im Sommer. Der zweite soll Adrian Ramos werden. Dessen geschätztes Gehalt bei Hertha (1,5 Millionen Euro) könnte der BVB problemlos mehr als verdoppeln.
Ramos' Vertrag bei Hertha läuft noch bis 2015, und offiziell ist der BVB gar nicht dazu berechtigt, überhaupt mit dem Stürmer in Kontakt zu treten, ohne Hertha darüber zu informieren (das dürfte er frühestens ein halbes Jahr vor Ablauf des Kontrakts).
Bei Hertha hat sich bisher aber niemand gemeldet. Doch dort wissen sie, dass derlei Verbote im Fußballgeschäft bisweilen auch elegant umschifft werden.
Auch der AS Monaco und englische Klubs zeigen Interesse
Ramos-Berater Helmuth Wennin sagte auf Morgenpost-Anfrage: "Es gibt zahlreiche Teams, die an Adrian interessiert sind. Nichtsdestotrotz wollen wir, dass er sich nur auf Hertha konzentriert – im Moment."
Neben zwei englischen Teams zeigt vor allem der AS Monaco konkrete Absichten. Der neureiche Klub aus der französischen Ligue 1 hat Ramos in dieser Saison bereits mehrfach beobachtet. Das Rennen um Herthas besten Torjäger ist also eröffnet, und es wird die Berliner auch in den kommenden Woche und Monaten beschäftigen.
Herthas Wunschszenario sieht so aus: Der Vertrag mit Ramos soll verlängert werden. Lässt sich dies nicht verwirklichen, wären die Berliner bereit, ihn bei einem entsprechenden Angebot ziehen zu lassen.
Ramos' Markwert wird beim Portal Transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Bei einer Summe in dieser Größenordnung wird Hertha Ramos allerdings nicht gehen lassen. In diesem Fall wäre auch denkbar, Ramos bis 2015 zu behalten. Danach wäre er ablöse. So hatte es bekanntlich auch der BVB mit Lewandowski gehandhabt.
Ins Nachdenken gerät Hertha erst bei einer Summe um zehn Millionen Euro. Macht der BVB ernst, wird Hertha (37 Millionen Euro Verbindlichkeiten) wohl nachgeben müssen.
An jedem zweiten Tor beteiligt
Welchen Wert der Stürmer für die Blau-Weißen hat, zeigt eine Statistik: Seit Ramos 2009 für insgesamt 2,4 Millionen Euro vom kolumbianischen Klub América de Cali an die Spree kam, war er durchschnittlich mehr als an jedem dritten Tor der Berliner direkt beteiligt (53 Tore und 32 Vorlagen bei insgesamt 233 Hertha-Treffern).
Kein Spieler hat Hertha in den zurückliegenden fünfeinhalb Jahren stärker geprägt. In dieser Saison war er mit elf Treffern und vier Vorlagen sogar an jedem zweiten Tor (27) direkt beteiligt. Der Aufsteiger spielt derzeit auch deshalb so groß auf, weil Ramos in Topform ist.
Zudem hat Luhukay die Spielweise seines Teams auf ihn zugeschnitten – schnelles Umschalten, Kombinationen bis ins Sturmzentrum sowie eine Defensivstrategie, die bei Ramos beginnt, weil er viel nach hinten arbeitet.
Deshalb hatte sich Luhukay für Ramos und gegen Pierre-Michel Lasogga als Stammstürmer entschieden. Lasogga wurde zum HSV verliehen und würde zur neuen Saison gern zurückkommen – aber nur als Angreifer Nummer eins. Geht Ramos also nach dieser Spielzeit, wird eine Rückkehr Lasoggas wahrscheinlicher.
Das Wechselgerangel um Ramos aber weckt auch böse Erinnerungen: In der Vergangenheit rutschte Ramos immer dann ins Formtief, wenn im Kopf Abwanderungsgedanken spukten, wie zuletzt 2012 beim Interesse von Mainz 05. Bei Hertha sind sie jedoch sicher, dass es diesmal anders ist.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article124405157/Herthas-Ramos-dementiert-Einigung-mit-Dortmund.html
01.02.2014 - 21:50 Uhr
Zitat von Donhelli:
www.morgenpost.de:
Pro & Contra
Kann Ramos überhaupt Lewandowski in Dortmund ersetzen?
Hertha bangt um den Verbleib des Kolumbianers, der eine Einigung mit dem BVB dementiert. Aber könnte er Lewandowski in Dortmund überhaupt ersetzen? Ein Pro und Contra.
Pro: Uwe Bremer traut ihm in der Form seines Lebens alles zu
Adrian Ramos hat Hertha BSC immer als Durchgangsstation gesehen. Die Karriereplanung des Kolumbianers bei der Ankunft 2009 war, in Europa Fuß zu fassen. Das ist bei Hertha BSC geschehen. Und sich dann mit den Besten zu vergleichen. Schon die Zahlen sprechen für sich. In 143 Hertha-Spielen hat Ramos 53 Tore erzielt, 32 vorbereitet – eine exzellente Quote. Deshalb ist es kein Zufall, dass Ramos aktuell die Torjägerliste der Bundesliga (gemeinsam mit Robert Lewandowski) anführt. Über die Zahlen hinaus bringt Ramos einige Qualitäten mit, die im modernen Fußball unablässig sind. Ramos ist schnell. Mit seiner Kopfball-Stärke hat er im Dutzend Spiele für Hertha entschieden. Eine weitere Stärke ist etwas, was nicht alle Fans sehen, sehr wohl aber Trainer wie Jos Luhukay und Jürgen Klopp: Bei Ballverlust schaltet Ramos sofort in den Modus 'Ich bin der erste Verteidiger'. Die schnelle Balleroberung ist eine Maxime, die keine andere deutsche Mannschaft so intensiv betreibt wie Borussia Dortmund.
Zugegeben: Ramos verfügt nicht über die internationale Erfahrung, wie Lewandowski mit dessen rund 100 Einsätzen im polnischen Nationalteam, in der Champions League und der Europa League. Aber der Kolumbianer ist auch kein Greenhorn. 22 Länderspiele hat der Stürmer für Kolumbien bestritten, 2009/10 war er bei allen Europacup-Partien von Hertha im Einsatz. Aktuell ist Ramos in der Form seines Lebens. Gut möglich, nach der Kreuzband-Verletzung von Kolumbiens Nationalheld Falcao (AS Monaco), dass Ramos noch sein Ticket für die WM in Brasilien löst. Er hat gerade seinen 28. Geburtstag gefeiert. Ramos wird alles dransetzen, seine internationale Klasse zu beweisen. Und ähnlich wie sein ehemaliger Mitspieler Raffael (jetzt Borussia Mönchengladbach) ist Ramos einer, der in einer besseren Mannschaft noch besser aussehen wird.
Contra: Michael Färber warnt vor dem höheren Druck
Borussia Dortmund ist auf der Suche nach einem hochkarätigen Ersatz für seinen Stürmer Robert Lewandowski, der bekanntermaßen am Saisonende zum FC Bayern wechseln wird. Dass der Champions-League-Finalist dabei Herthas Stürmer Adrian Ramos im Visier hat, überrascht dann doch. Denn es darf bezweifelt werden, dass der Kolumbianer den Polen überhaupt adäquat ersetzen kann – nicht nur wegen der Torquote in der Bundesliga, die klar für Lewandowski (0,56 Treffer pro Spiel) und gegen Ramos (0,35) spricht.
In Dortmund erwartet den Südamerikaner ein konsequenter Drei-Tage-Rhythmus, was die Pflichtspieltermine in Liga, Pokal und Champions League angeht. Vor allem international warten die besten Verteidiger der Welt, Woche für Woche. Das ist bei allem Respekt schon etwas anderes, als mit dem Nationalteam alle paar Wochen mal gegen Argentinien oder Chile in der WM-Qualifikation zu spielen. Eine Eingewöhnungszeit wird es nicht geben. Ramos wäre aufgefordert, sofort Tore zu liefern, zumal die Ansprüche in Dortmund durch die Erfolge der vergangenen drei Spielzeiten mit zwei Meisterschaften, Pokalsieg und dem Endspiel der europäischen Königsklasse um ein Vielfaches höher sind als beim Aufsteiger aus Berlin. Das bedeutet enormen Druck, erst recht in einer fußballverrückten Region wie dem Ruhrpott, erst recht für einen introvertierten Typen wie Ramos.
(....)Zitat
Herthas Ramos dementiert Einigung mit Dortmund
Die Berliner bangen um den Verbleib des kolumbianischen Angreifers. Der BVB umwirbt ihn. Noch aber hat Ramos nicht zugesagt. Der Millionenpoker um Herthas besten Stürmer der letzten Jahre hat begonnen.
(...)
"Nein", widersprach Ramos am Donnerstag. Er wisse von einer Einigung nichts, und "mehr gibt es dazu jetzt nicht zu sagen". Sein Trainer Jos Luhukay reagierte gereizt auf das Thema: "Das ist alles spekulativ, und deshalb gehe ich nicht darauf ein", sagte der Niederländer der Morgenpost.
Doch so sehr sie bei Hertha jetzt darum bemüht sind, das Feuer unter dem Kessel in der Gerüchteküche auszutreten, das Thema steht unwiderruflich im Raum.
Dortmund setzt auf zwei neue Stürmer
Aus Dortmund war zu hören, dass Klopp sehr angetan von Ramos ist. Auf der Suche nach einem Lewandowski-Ersatz hatte sich der BVB zuletzt eine Absage von Atlético Madrids Diego Costa geholt – der nicht einmal für die stattliche Ablöse von 40 Millionen Euro für die Borussen zu haben wäre.
Nun wurde entschieden, das Erbe Lewandowskis auf die Schultern zweier Angreifer zu verteilen, die auch bezahlbar sind: Dong-Won Ji ist bereits vom FC Sunderland verpflichtet und kommt im Sommer. Der zweite soll Adrian Ramos werden. Dessen geschätztes Gehalt bei Hertha (1,5 Millionen Euro) könnte der BVB problemlos mehr als verdoppeln.
Ramos' Vertrag bei Hertha läuft noch bis 2015, und offiziell ist der BVB gar nicht dazu berechtigt, überhaupt mit dem Stürmer in Kontakt zu treten, ohne Hertha darüber zu informieren (das dürfte er frühestens ein halbes Jahr vor Ablauf des Kontrakts).
Bei Hertha hat sich bisher aber niemand gemeldet. Doch dort wissen sie, dass derlei Verbote im Fußballgeschäft bisweilen auch elegant umschifft werden.
Auch der AS Monaco und englische Klubs zeigen Interesse
Ramos-Berater Helmuth Wennin sagte auf Morgenpost-Anfrage: "Es gibt zahlreiche Teams, die an Adrian interessiert sind. Nichtsdestotrotz wollen wir, dass er sich nur auf Hertha konzentriert – im Moment."
Neben zwei englischen Teams zeigt vor allem der AS Monaco konkrete Absichten. Der neureiche Klub aus der französischen Ligue 1 hat Ramos in dieser Saison bereits mehrfach beobachtet. Das Rennen um Herthas besten Torjäger ist also eröffnet, und es wird die Berliner auch in den kommenden Woche und Monaten beschäftigen.
Herthas Wunschszenario sieht so aus: Der Vertrag mit Ramos soll verlängert werden. Lässt sich dies nicht verwirklichen, wären die Berliner bereit, ihn bei einem entsprechenden Angebot ziehen zu lassen.
Ramos' Markwert wird beim Portal Transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Bei einer Summe in dieser Größenordnung wird Hertha Ramos allerdings nicht gehen lassen. In diesem Fall wäre auch denkbar, Ramos bis 2015 zu behalten. Danach wäre er ablöse. So hatte es bekanntlich auch der BVB mit Lewandowski gehandhabt.
Ins Nachdenken gerät Hertha erst bei einer Summe um zehn Millionen Euro. Macht der BVB ernst, wird Hertha (37 Millionen Euro Verbindlichkeiten) wohl nachgeben müssen.
An jedem zweiten Tor beteiligt
Welchen Wert der Stürmer für die Blau-Weißen hat, zeigt eine Statistik: Seit Ramos 2009 für insgesamt 2,4 Millionen Euro vom kolumbianischen Klub América de Cali an die Spree kam, war er durchschnittlich mehr als an jedem dritten Tor der Berliner direkt beteiligt (53 Tore und 32 Vorlagen bei insgesamt 233 Hertha-Treffern).
Kein Spieler hat Hertha in den zurückliegenden fünfeinhalb Jahren stärker geprägt. In dieser Saison war er mit elf Treffern und vier Vorlagen sogar an jedem zweiten Tor (27) direkt beteiligt. Der Aufsteiger spielt derzeit auch deshalb so groß auf, weil Ramos in Topform ist.
Zudem hat Luhukay die Spielweise seines Teams auf ihn zugeschnitten – schnelles Umschalten, Kombinationen bis ins Sturmzentrum sowie eine Defensivstrategie, die bei Ramos beginnt, weil er viel nach hinten arbeitet.
Deshalb hatte sich Luhukay für Ramos und gegen Pierre-Michel Lasogga als Stammstürmer entschieden. Lasogga wurde zum HSV verliehen und würde zur neuen Saison gern zurückkommen – aber nur als Angreifer Nummer eins. Geht Ramos also nach dieser Spielzeit, wird eine Rückkehr Lasoggas wahrscheinlicher.
Das Wechselgerangel um Ramos aber weckt auch böse Erinnerungen: In der Vergangenheit rutschte Ramos immer dann ins Formtief, wenn im Kopf Abwanderungsgedanken spukten, wie zuletzt 2012 beim Interesse von Mainz 05. Bei Hertha sind sie jedoch sicher, dass es diesmal anders ist.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article124405157/Herthas-Ramos-dementiert-Einigung-mit-Dortmund.html
Interessant finde ich die Passage, in der darüber berichtet wird, dass Lasogga gerne wieder zurückkehren möchte. Habe ich da etwas verpasst? Für mich hat Lasogga - unabhängig von dem Poker um Ramos - in meinen Augen jetzt nicht so positioniert, dass er "gern" wieder in Berlin spielen würde.
Meine Hoffnung ist folgendes Szenario: Ramos spielt weiterhin so stark auf wie in der Hinrunde, wir spielen eine passable Rückrunde und bleiben auf einem passablen Tabellenplatz. Danach wird Ramos verkauft, am besten ins Ausland. Monaco oder andere englische Vereine werden dann wohl mehr zahlen als Dortmund.
www.morgenpost.de:
Pro & Contra
Kann Ramos überhaupt Lewandowski in Dortmund ersetzen?
Hertha bangt um den Verbleib des Kolumbianers, der eine Einigung mit dem BVB dementiert. Aber könnte er Lewandowski in Dortmund überhaupt ersetzen? Ein Pro und Contra.
Pro: Uwe Bremer traut ihm in der Form seines Lebens alles zu
Adrian Ramos hat Hertha BSC immer als Durchgangsstation gesehen. Die Karriereplanung des Kolumbianers bei der Ankunft 2009 war, in Europa Fuß zu fassen. Das ist bei Hertha BSC geschehen. Und sich dann mit den Besten zu vergleichen. Schon die Zahlen sprechen für sich. In 143 Hertha-Spielen hat Ramos 53 Tore erzielt, 32 vorbereitet – eine exzellente Quote. Deshalb ist es kein Zufall, dass Ramos aktuell die Torjägerliste der Bundesliga (gemeinsam mit Robert Lewandowski) anführt. Über die Zahlen hinaus bringt Ramos einige Qualitäten mit, die im modernen Fußball unablässig sind. Ramos ist schnell. Mit seiner Kopfball-Stärke hat er im Dutzend Spiele für Hertha entschieden. Eine weitere Stärke ist etwas, was nicht alle Fans sehen, sehr wohl aber Trainer wie Jos Luhukay und Jürgen Klopp: Bei Ballverlust schaltet Ramos sofort in den Modus 'Ich bin der erste Verteidiger'. Die schnelle Balleroberung ist eine Maxime, die keine andere deutsche Mannschaft so intensiv betreibt wie Borussia Dortmund.
Zugegeben: Ramos verfügt nicht über die internationale Erfahrung, wie Lewandowski mit dessen rund 100 Einsätzen im polnischen Nationalteam, in der Champions League und der Europa League. Aber der Kolumbianer ist auch kein Greenhorn. 22 Länderspiele hat der Stürmer für Kolumbien bestritten, 2009/10 war er bei allen Europacup-Partien von Hertha im Einsatz. Aktuell ist Ramos in der Form seines Lebens. Gut möglich, nach der Kreuzband-Verletzung von Kolumbiens Nationalheld Falcao (AS Monaco), dass Ramos noch sein Ticket für die WM in Brasilien löst. Er hat gerade seinen 28. Geburtstag gefeiert. Ramos wird alles dransetzen, seine internationale Klasse zu beweisen. Und ähnlich wie sein ehemaliger Mitspieler Raffael (jetzt Borussia Mönchengladbach) ist Ramos einer, der in einer besseren Mannschaft noch besser aussehen wird.
Contra: Michael Färber warnt vor dem höheren Druck
Borussia Dortmund ist auf der Suche nach einem hochkarätigen Ersatz für seinen Stürmer Robert Lewandowski, der bekanntermaßen am Saisonende zum FC Bayern wechseln wird. Dass der Champions-League-Finalist dabei Herthas Stürmer Adrian Ramos im Visier hat, überrascht dann doch. Denn es darf bezweifelt werden, dass der Kolumbianer den Polen überhaupt adäquat ersetzen kann – nicht nur wegen der Torquote in der Bundesliga, die klar für Lewandowski (0,56 Treffer pro Spiel) und gegen Ramos (0,35) spricht.
In Dortmund erwartet den Südamerikaner ein konsequenter Drei-Tage-Rhythmus, was die Pflichtspieltermine in Liga, Pokal und Champions League angeht. Vor allem international warten die besten Verteidiger der Welt, Woche für Woche. Das ist bei allem Respekt schon etwas anderes, als mit dem Nationalteam alle paar Wochen mal gegen Argentinien oder Chile in der WM-Qualifikation zu spielen. Eine Eingewöhnungszeit wird es nicht geben. Ramos wäre aufgefordert, sofort Tore zu liefern, zumal die Ansprüche in Dortmund durch die Erfolge der vergangenen drei Spielzeiten mit zwei Meisterschaften, Pokalsieg und dem Endspiel der europäischen Königsklasse um ein Vielfaches höher sind als beim Aufsteiger aus Berlin. Das bedeutet enormen Druck, erst recht in einer fußballverrückten Region wie dem Ruhrpott, erst recht für einen introvertierten Typen wie Ramos.
(....)Zitat
Herthas Ramos dementiert Einigung mit Dortmund
Die Berliner bangen um den Verbleib des kolumbianischen Angreifers. Der BVB umwirbt ihn. Noch aber hat Ramos nicht zugesagt. Der Millionenpoker um Herthas besten Stürmer der letzten Jahre hat begonnen.
(...)
"Nein", widersprach Ramos am Donnerstag. Er wisse von einer Einigung nichts, und "mehr gibt es dazu jetzt nicht zu sagen". Sein Trainer Jos Luhukay reagierte gereizt auf das Thema: "Das ist alles spekulativ, und deshalb gehe ich nicht darauf ein", sagte der Niederländer der Morgenpost.
Doch so sehr sie bei Hertha jetzt darum bemüht sind, das Feuer unter dem Kessel in der Gerüchteküche auszutreten, das Thema steht unwiderruflich im Raum.
Dortmund setzt auf zwei neue Stürmer
Aus Dortmund war zu hören, dass Klopp sehr angetan von Ramos ist. Auf der Suche nach einem Lewandowski-Ersatz hatte sich der BVB zuletzt eine Absage von Atlético Madrids Diego Costa geholt – der nicht einmal für die stattliche Ablöse von 40 Millionen Euro für die Borussen zu haben wäre.
Nun wurde entschieden, das Erbe Lewandowskis auf die Schultern zweier Angreifer zu verteilen, die auch bezahlbar sind: Dong-Won Ji ist bereits vom FC Sunderland verpflichtet und kommt im Sommer. Der zweite soll Adrian Ramos werden. Dessen geschätztes Gehalt bei Hertha (1,5 Millionen Euro) könnte der BVB problemlos mehr als verdoppeln.
Ramos' Vertrag bei Hertha läuft noch bis 2015, und offiziell ist der BVB gar nicht dazu berechtigt, überhaupt mit dem Stürmer in Kontakt zu treten, ohne Hertha darüber zu informieren (das dürfte er frühestens ein halbes Jahr vor Ablauf des Kontrakts).
Bei Hertha hat sich bisher aber niemand gemeldet. Doch dort wissen sie, dass derlei Verbote im Fußballgeschäft bisweilen auch elegant umschifft werden.
Auch der AS Monaco und englische Klubs zeigen Interesse
Ramos-Berater Helmuth Wennin sagte auf Morgenpost-Anfrage: "Es gibt zahlreiche Teams, die an Adrian interessiert sind. Nichtsdestotrotz wollen wir, dass er sich nur auf Hertha konzentriert – im Moment."
Neben zwei englischen Teams zeigt vor allem der AS Monaco konkrete Absichten. Der neureiche Klub aus der französischen Ligue 1 hat Ramos in dieser Saison bereits mehrfach beobachtet. Das Rennen um Herthas besten Torjäger ist also eröffnet, und es wird die Berliner auch in den kommenden Woche und Monaten beschäftigen.
Herthas Wunschszenario sieht so aus: Der Vertrag mit Ramos soll verlängert werden. Lässt sich dies nicht verwirklichen, wären die Berliner bereit, ihn bei einem entsprechenden Angebot ziehen zu lassen.
Ramos' Markwert wird beim Portal Transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Bei einer Summe in dieser Größenordnung wird Hertha Ramos allerdings nicht gehen lassen. In diesem Fall wäre auch denkbar, Ramos bis 2015 zu behalten. Danach wäre er ablöse. So hatte es bekanntlich auch der BVB mit Lewandowski gehandhabt.
Ins Nachdenken gerät Hertha erst bei einer Summe um zehn Millionen Euro. Macht der BVB ernst, wird Hertha (37 Millionen Euro Verbindlichkeiten) wohl nachgeben müssen.
An jedem zweiten Tor beteiligt
Welchen Wert der Stürmer für die Blau-Weißen hat, zeigt eine Statistik: Seit Ramos 2009 für insgesamt 2,4 Millionen Euro vom kolumbianischen Klub América de Cali an die Spree kam, war er durchschnittlich mehr als an jedem dritten Tor der Berliner direkt beteiligt (53 Tore und 32 Vorlagen bei insgesamt 233 Hertha-Treffern).
Kein Spieler hat Hertha in den zurückliegenden fünfeinhalb Jahren stärker geprägt. In dieser Saison war er mit elf Treffern und vier Vorlagen sogar an jedem zweiten Tor (27) direkt beteiligt. Der Aufsteiger spielt derzeit auch deshalb so groß auf, weil Ramos in Topform ist.
Zudem hat Luhukay die Spielweise seines Teams auf ihn zugeschnitten – schnelles Umschalten, Kombinationen bis ins Sturmzentrum sowie eine Defensivstrategie, die bei Ramos beginnt, weil er viel nach hinten arbeitet.
Deshalb hatte sich Luhukay für Ramos und gegen Pierre-Michel Lasogga als Stammstürmer entschieden. Lasogga wurde zum HSV verliehen und würde zur neuen Saison gern zurückkommen – aber nur als Angreifer Nummer eins. Geht Ramos also nach dieser Spielzeit, wird eine Rückkehr Lasoggas wahrscheinlicher.
Das Wechselgerangel um Ramos aber weckt auch böse Erinnerungen: In der Vergangenheit rutschte Ramos immer dann ins Formtief, wenn im Kopf Abwanderungsgedanken spukten, wie zuletzt 2012 beim Interesse von Mainz 05. Bei Hertha sind sie jedoch sicher, dass es diesmal anders ist.
http://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article124405157/Herthas-Ramos-dementiert-Einigung-mit-Dortmund.html
Interessant finde ich die Passage, in der darüber berichtet wird, dass Lasogga gerne wieder zurückkehren möchte. Habe ich da etwas verpasst? Für mich hat Lasogga - unabhängig von dem Poker um Ramos - in meinen Augen jetzt nicht so positioniert, dass er "gern" wieder in Berlin spielen würde.
Meine Hoffnung ist folgendes Szenario: Ramos spielt weiterhin so stark auf wie in der Hinrunde, wir spielen eine passable Rückrunde und bleiben auf einem passablen Tabellenplatz. Danach wird Ramos verkauft, am besten ins Ausland. Monaco oder andere englische Vereine werden dann wohl mehr zahlen als Dortmund.
02.02.2014 - 12:48 Uhr
Quelle: www.bz-berlin.de
Transfer-Poker
Hertha bietet Ramos Drei-Jahres-Vertrag
Er schien für Hertha schon verloren. Jetzt könnte es im Poker um Adrian Ramos (28) eine Wende geben. Der Stürmer (elf Saisontreffer) soll sich bereits mit Dortmund geeinigt haben. Allerdings müsste sich der BVB bei einem Wechsel im Sommer auch mit Hertha unterhalten. Denn Ramos hat noch Vertrag bis 2015. Die Ablöse für Ramos bei einem Wechsel im Sommer wird auf acht Millionen Euro geschätzt.
Doch nach dem Deal mit dem US-Investor KKR hat sich die finanzielle Lage bei Hertha verändert. Die Berliner müssen nun keine Spieler mehr aus wirtschaftlicher Not verkaufen. Im Gegenteil, auch KKR hat Interesse daran, dass Hertha seine besten Spieler hält. Denn nur eine sportlich erfolgreiche Hertha kann auch ihren Wert vergrößern.
Hertha will Ramos deshalb mit einem Drei-Jahres-Vertrag bis 2018 zum Bleiben überreden. Der Kolumbianer soll bisher inklusive Prämien auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Jahr kommen. Mit dem neuen Vertrag könnten sich seine Bezüge fast verdoppeln.
[...]
Gehalt von 1,5 Mio verdoppeln?!?! Hertha bietet Ramos Drei-Jahres-Vertrag
Er schien für Hertha schon verloren. Jetzt könnte es im Poker um Adrian Ramos (28) eine Wende geben. Der Stürmer (elf Saisontreffer) soll sich bereits mit Dortmund geeinigt haben. Allerdings müsste sich der BVB bei einem Wechsel im Sommer auch mit Hertha unterhalten. Denn Ramos hat noch Vertrag bis 2015. Die Ablöse für Ramos bei einem Wechsel im Sommer wird auf acht Millionen Euro geschätzt.
Doch nach dem Deal mit dem US-Investor KKR hat sich die finanzielle Lage bei Hertha verändert. Die Berliner müssen nun keine Spieler mehr aus wirtschaftlicher Not verkaufen. Im Gegenteil, auch KKR hat Interesse daran, dass Hertha seine besten Spieler hält. Denn nur eine sportlich erfolgreiche Hertha kann auch ihren Wert vergrößern.
Hertha will Ramos deshalb mit einem Drei-Jahres-Vertrag bis 2018 zum Bleiben überreden. Der Kolumbianer soll bisher inklusive Prämien auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Jahr kommen. Mit dem neuen Vertrag könnten sich seine Bezüge fast verdoppeln.
[...]
Hauptsache auch leistungsbezogen
aber mal schauen das thema Ramos wird denke noch lange andauern
02.02.2014 - 14:11 Uhr
:D Da hatte ich doch Recht mit meiner Prognose. 3mio finde ich Ok.
02.02.2014 - 19:39 Uhr
3 Mio. ok?! :ugly
Beim BVB definitiv, die haben aber auch ein gänzlich anderes Gehaltsgefüge...
Es ist durchaus sinnvoll, an Ramos festhalten zu wollen und dank der neu geschaffenen Fakten auch richtig, aber nicht um jeden Preis. Man muss alleine einmal bedenken, wer neben Ramos noch so Leistungsträger ist. Insbesondere Spieler wie Lustenberger und Hosogai wird man dann auch unverzüglich bessere Bezüge anbieten müssen und eh wir uns versehen, leben wir die Hoeneß'sche Philosophie...
Mehr als 2,5 Mio € sind in meinen Augen einfach nicht drin und auch nicht vertretbar, zudem würde das jedwede Gehaltsentscheidung der letzten Jahre ad absurdum führen... Gerne kann man das Gehalt auch dadurch drücken, dass man eine feste KO aushandelt.
Beim BVB definitiv, die haben aber auch ein gänzlich anderes Gehaltsgefüge...
Es ist durchaus sinnvoll, an Ramos festhalten zu wollen und dank der neu geschaffenen Fakten auch richtig, aber nicht um jeden Preis. Man muss alleine einmal bedenken, wer neben Ramos noch so Leistungsträger ist. Insbesondere Spieler wie Lustenberger und Hosogai wird man dann auch unverzüglich bessere Bezüge anbieten müssen und eh wir uns versehen, leben wir die Hoeneß'sche Philosophie...
Mehr als 2,5 Mio € sind in meinen Augen einfach nicht drin und auch nicht vertretbar, zudem würde das jedwede Gehaltsentscheidung der letzten Jahre ad absurdum führen... Gerne kann man das Gehalt auch dadurch drücken, dass man eine feste KO aushandelt.
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