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[9] Luuk de Jong

20.08.2013 - 17:29 Uhr
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[9] Luuk de Jong |#61
24.09.2013 - 14:42 Uhr
Zitat von Gazpocho:
Zitat von Bernd_Strombose:
Man hatte die Hoffnung auf einen Spieler des Typus und mit ähnlichen Veranlagungen wie Lewandowski. Also eine Art moderner, mitspielender MS. Eigentlich genau das was de Jong bei Twente erfolgreich gezeigt hat. Leider musste man dann feststellen, dass seine Fähigkeiten nicht ausreichen um eine ähnliche Rolle in der BuLi zu spielen. Neben Dynamik und Tempo, fehlt ihm vor allem die Phyisis mMn. Seine Körperspannung gleicht der einer Gummipuppe, deshalb wird er auch von seinen Gegenspielern oftmals ganz einfach abgekocht. Vergleicht man das mal mit so nem zähen Burschen wie Lewandowski oder auch anderen ähnlichen Spielern wie Ginczek, Mandzukic, Szalai oder selbst Mölders, dann sieht man da schon enorm große Unterschiede. Die Idee einen Spielertypen wie de Jong zu verpflichten, dazu mit seinen Werten und den Eindrücken aus Holland, waren absolut richtig. Wer von uns hätte nicht gerne einen Lewa oder Mandzukic im Team? Leider wurden die Eindrücke von de Jong nicht bestätigt, vielleicht weil de Jong schlicht die Fähigkeiten dazu fehlen und seine Leistungen in Holland bereits die Leistungsgrenze darstellten, vielleicht aber auch weil er es einfach verpasst den nächsten Schritt zu machen. Ich befürchte Ersteres. Ausser seinem Abschluss und seinem recht ordentlichen Spielverständnis, fehlen ihm einfach elementare Dinge um zu einem überdurchschnittlichen BuLi-Spieler zu reifen. Ich kann Favre durchaus verstehen wenn er einen Hrgota den Vortritt lässt. Ich für meinen Teil kann bei ihm mehr Potential bzw Luft nach oben entdecken als bei de Jong.

Mag sein, dass Du recht hast - hoffen wir, dass es nicht so ist!
Ich hatte eigentlich in der letzten Rückrunde eine Steigerung gesehen nach der schwachen Hinrunde. Nur zur Erinnerung, LdJ hat seinerzeit ein paar ganz wichtige Tore gemacht und auch vorbereitet - in einer Zeit, wo bei uns ingesamt offensiv nicht ganz so viel zusammen lief (was man natürlich teilweise auch LdJ anlasten kann, klar).
Daher würde ich ihm nicht die Chance absprechen wollen, sich weiter zu steigern und an die Bundesliga anzupassen. In der laufenden Saison hat er ja noch kaum Gelegenheit gehabt, dies zu zeigen... Wäre aber durchaus denkbar, dass er mit einem Raffael hinter sich und dem Spiel, wie wir es derzeit (zuhause) aufziehen, ganz anders durchstarten könnte.


Ich denke schon das er es in dieser Saison etwas einfacher haben könnte vorne drin. Und ich würde ihn auch gerne mal über 90 Minuten sehen, allerdings muss man auch festhalten, dass er es in all der Zeit bei uns nicht geschafft hat den Trainer zu überzeugen. Ganz im Gegenteil ist er in der teaminternen Rangliste sogar noch hinter Hrgota gerutscht. Wenn man dann seine gesamte Spielzeit bei uns sieht, die etlichen Trainingseinheiten etc.pp dann muss man doch davon ausgehen, dass ein Trainer irgendwann gar nicht mehr drumherumkommt einen Spieler mit so einer hohen Qualität endlich aufzustellen. Das passiert aber nicht. Sprich irgendwas läuft falsch. Aus der Eingewöhnungsphase sollte man mittlerweile draussen sein. Selbst Xhaka hat es trotz seiner unreifen Art geschafft, sich auf der wichtigsten Position bei Favre aufzudrängen und durchzusetzen. Ich glaube nicht das de Jong jemand ist, der im Training nicht alles gibt oder sich gegen Ratschläge oder Rollenwechsel verweigert. Auch Favre hat immer den Erfolg im Kopf und stellt nicht nach Aussehen auf. Ich glaube einfach, dass mittlerweile erkannt wurde, dass schlichtweg die Fähigkeiten de Jongs nicht ausreichen und der erhoffte Leistungssprung auch immer unwahrscheinlicher wird. Das man hier dem Favre vorwirft, einen so talentierten Spieler zu vergraulen nur weil er an seinem System festhalten will, ist mMn absoluter Quatsch. Ein Spielertyp wie ihn de Jong eigentlich verkörpert (mitspielender MS), passt durchaus zu unserem Spiel. Würde Lewandowski morgen zu uns wechseln, dann wäre der zu 110% in der Startelf. Ich täusche mich gerne, aber ich denke für de Jong ist hier bald finito. Die BuLi ist einfach ein zu schnelles und druckvolles Pflaster für ihn. Gar nicht auszudenken wäre er damals in die noch körperbetontere und schnellere Liga nach England gewechselt, Liverpool war ja angeblich auch an ihm dran. Allenfalls in Holland oder Spanien traue ich ihm zu eine ordentliche Rolle in der Liga zu spielen. Ich täusche mich bei dieser subjektiven Einschätzung natürlich mehr als gerne.
[9] Luuk de Jong |#62
25.09.2013 - 15:08 Uhr
Das de Jong-Dilemma

Er kam als DIE große Sturm-Hoffnung, für viele sollte er gar in die großen Fußstapfen des zum BVB abgewanderten Marco Reus treten. Luuk de Jong wechselte im Sommer 2012 mit der Empfehlung von 25 Toren in 31 Spielen in der niederländischen Ehrendivision zur Gladbacher Borussia, die sich gerade nach Platz 4 in der Liga berechtigte Chancen auf eine Champions-League-Teilnahme machte. Neben Reus gingen mit Roman Neustädter und Dante weitere Stützen des Teams von Bord.

Sportdirektor Max Eberl versprach daraufhin, die generierten Ablösesummen in hochkarätige Neuzugänge zu reinvestieren. Granit Xhaka und Alvaro Dominguez, ganz besonders aber der über 12 Millionen Euro teure Luuk de Jong wurden verpflichtet und sollten die entstandenen Lücken schließen.
Eine Summe, die hohe Ansprüche an den niederländischen U-21-Nationalspieler knüpften. Denn trotz der mahnenden Worte der Verantwortlichen, in Person von Eberl sowie Trainer Favre, die Geduld mit den Neuen predigten, versteifte sich in der Öffentlichkeit der Vergleich de Jongs mit der Personalie Reus. Dass beide Spieler von Grund auf allerdings völlig verschiedene Spielertypen sind, schien dabei weniger zu interessieren. De Jong sollte auf Anhieb Tore schießen, weitere vorbereiten und möglichst noch mit einer dynamischen und spektakulären Spielweise begeistern.
Doch de Jong traf zunächst nicht, jedenfalls nicht in das gegnerische Tor. Stattdessen ebnete nicht zuletzt er mit seinem Eigentor im Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Dynamo Kiew den Weg zum Scheitern an diesem großen Ziel Die erste Chance, die Ablösemillionen zurückzuzahlen war damit bereits verstrichen.

Auch in der Liga kam die „Tormaschine-de Jong“ nicht gut aus den Startlöchern. Zwei Treffer in den ersten sieben Bundesligaspielen, ein weiteres in der Europa-League standen bei oftmals ausbaufähigen bis hin zu lethargischen Leistungen zu Buche. Nicht wenige Stimmen wurden laut, de Jong passe als Strafraumstürmer nicht in Favres System und habe wenig bis keine Bindung zum Spiel. So machte sich schnell auch allgemeine Enttäuschung breit. Und da auch Granit Xhaka keinen wirklich erfolgreichen Start bei der Borussia verbuchen konnte, geriet Eberl mit seinen teuren Verpflichtungen früh in die Kritik. Der persönliche „de Jong-Tiefpunkt“ sollte jedoch noch folgen. Im Europa-League-Spiel gegen Olympique Marseille zog sich der Stürmer in seinem bis dahin vermeintlich besten Spiel im Borussen-Dress eine schwere Knieverletzung zu, die ihn wochenlang außer Gefecht setzte.

Doch der Niederländer kämpfte sich zurück ins Team, steigerte sich, wenn auch schleichend, von Spieltag zu Spieltag in seinen Leistungen und mauserte sich mit seinen 1:0-Siegtreffern gegen Frankfurt, Hannover und Fürth zwischenzeitlich gar zum Punktegarant. Doch der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. In den letzten fünf Saisonspielen wurde de Jong zumeist nur eingewechselt, am vorletzten Spieltag in Mainz schmorte er die kompletten 90 Minuten auf der Bank, während sich der ihm immer wieder vorgezogene, frech aufspielende und technisch beschlagene Schwede Branimir Hrgota in den Vordergund spielen konnte. Am Ende der Saison standen für den Niederländer in 23 Einsätzen letztlich sechs Treffer und zwei Vorlagen zu Buche, eine zwar ausbaufähige, aber aufgrund des Verletzungspechs und der oft nur kurzen Einsatzzeiten ein gar nicht so schlechter Wert wie es auf den ersten Blick aussehen mag.

Dennoch besserte Gladbach in der Offensive nach. Mit Max Kruse und Favres Lieblingsspieler Raffael kamen gleich zwei Neuzugänge für die potentielle de-Jong-Position, während Mike Hanke den Verein in Richtung Freiburg verlassen musste. De Jong wurde das Vertrauen öffentlich weiterhin ausgesprochen, man versicherte vehement, an dessen Durchbruch zu glauben. Insbesondere Max Eberl versuchte beinahe krampfhaft an Borussias Nummer 9 festzuhalten, erneuerte dabei fast wöchentlich diesen vorgebrachten Standpunkt. Einzig Lucien Favre scheint das jedoch gänzlich anders zu sehen. Nach aktuell sechs Spieltagen scheint de Jong nämlich so weit weg von der Startelf entfernt zu sein wie selten zuvor. Dabei beteuert der Niederländer, topfit und heiß auf Einsätze von Beginn an zu sein. Doch Argumente, die Gladbacher Offensive personell verändern zu müssen, scheinen aktuell nicht ersichtlich. 15 Tore in sechs Spielen sprechen für Kruse, Raffael & Co., selbst Hrgota erzielte in Hoffenheim nach seiner Einwechselung einen sehenswerten Treffer. Und de Jong? Der bringt es bislang erst zu drei Kurzeinsätzen, gerade einmal 31 Minuten stand er dabei auf dem Spielfeld. Zu wenig Zeit, um den Trainer tatsächlich von sich zu überzeugen. Ihm wird in den nächsten Wochen nichts anderes übrig bleiben als darauf zu hoffen, dass Kruse, Raffael oder Hrgota einen Leistungseinbruch erleiden, um dann seinerseits die Chance zu ergreifen, Favre nachhaltig von seinem Leistungsvermögen zu überzeugen. Dafür müsste Gladbach dann jedoch die eigene Spielweise umstellen. Ein Szenario, das Favre wenig zu gefallen scheint. So setzt der Schweizer gern auf die gleiche Formation mit dem gleichen Personal, Experimentierfreudigkeit hat er sich dabei nicht auf die Fahne geschrieben.

Wie üblich bei unzufriedenen Spielern tauchen nun auch erstmals Gerüchte über einen möglichen Wechsel im Winter auf. Ajax Amsterdam soll demnach Interesse an Luuk de Jong bekunden. Dort würde er gemeinsam mit seinem Bruder Siem auf Torejagd gehen können. Fraglich ist, ob Eberl seinen Millionentransfer weiterhin mit aller Macht zu rechtfertigen versucht oder ob er in den kommenden Wochen einbricht und stattdessen versucht, das vermeintliche Missverständnis mit einem Rücktransfer in die Ehrendivision noch einigermaßen auszubaden.
[9] Luuk de Jong |#63
29.09.2013 - 23:06 Uhr
Zitat von Tobstar:


Sorry, aber das ist doch so nicht richtig.

Ich habe de Jong in Entschede vielleicht 3-4mal gesehen bevor er nach Gladbach gekommen ist. Und immer war er der auffälligste Mann bei Twente. Könnte Glück gewesen sein und die Auswahl der richtigen Spiele - aber vielleicht war es auch kein Zufall.

Aber sicher ist, dass Entschede einen komplett anderen Fußball gespielt hat als wir es tun.
Die hatten auf den Außen schnelle Leute und da sind die Flanken nur so in den Strafraum gesegelt und de Jong hat aus jeder Aktion, bei der er IM (!!) Strafraum an den Ball gekommen ist etwas Gefährliches gemacht.
Das er mal 30 Meter vorm Tor den Ball bekommen hat, drei Gegner schwindelig gespielt hat und den Ball versenkt hat, habe ich nicht gesehen - wie gesagt, der Eindruck war vielleicht nur ein kleiner, aber ich glaube, dass de Jong auch schon in Entschede genau so ein Typ Spieler war, wie er es heute ist.

Gladbach wird ihn auch ein paar mal beobachtet haben und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Verantwortlichen sich überlegt haben: Super, dass ist doch einer den wir steil schicken können, der uns den Zehner gibt oder sowas.
Wenn sie das getan haben, dann waren dort ***** en am Werk - sorry, wenn ich das so klar sage.
Man wusste ganz genau was bzw wen man mit de Jong bekommt und hat sich einfach schlicht vertan, dass man so einen Spieler gar nicht braucht - warum auch immer!

Und zum Thema de Jong sagt, er könnte das spielen:
Was soll er denn machen? Soll er sagen: Hier ist alles scheiße. Ich will 4-3-3 spielen und Flanken ohne Ende? Soll er sagen: Puh, vor der Vertragsunterschrift haben sie mir hier aber andere Sachen versprochen? Soll er die große Welle machen?
Der Junge ist einfach grund bescheiden, wie man aktuell sehr gut sehen kann - ein angenehmer Charakterzug wie ich finde.

Aber aus ihm machst du keinen anderen Stürmertypen - aus Herd kann eben niemals Kühlschrank werden.


Ja, volle Zustimmung.
Vielleicht haben es einige schon vergessen, aber wir wollten unser Spiel verändern, nachdem der Reus-Ball in der Rückrunde nicht mehr so funktionierte.
Das sagten sowohl Favre, als auch Eberl.
Offensichtlich waren sie sich nur nicht einig, welche Spieler man dafür braucht und wie man genau spielen will.
Denn das dJ kein Dribbelkünstler mit hervorragenden Kurzpasseigenschaften ist, hätte man erkennen müssen.
Fehler in der Kommunikation, sollte nicht, kann aber passieren.
Nur: im Frühjahr passiert dasselbe wieder, wir verpflichten Kruse + Raffael, Eberl meint, so würde auch dJ besser zur Geltung kommen, er solle sich im 2.Jahr durchsetzen.
Und - Pustekuchen.
Irgendwie scheinen Eberl und Favre nicht eine Sprache zu sprechen, denn dJ ist immer noch kein Dribbler und Kurzpassspieler par excellence, sondern der typische Box-Spieler, mit allen Vorzügen und Nachteilen, dazu defensiv bemühter, als für diese Position üblich und ohne Starallüren.
Den will Favre so anscheinend nicht, egal ob mit Kruse und Raffael oder ohne.
Also sollte man da langsam einen Schlussstrich ziehen. Einen Favre-kompatiblen Spielertypen machen wir aus dJ nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 29.09.2013 um 23:12 Uhr bearbeitet
[9] Luuk de Jong |#64
30.09.2013 - 22:00 Uhr
Zitat von Kleff:
De Jong stand in der letzten Saison in 31 Pflichtspielen mit DFB und Europapokal 24 mal in der Startelf. Hat also 24 mal das Vertrauen von Favre geschenkt bekommen. Insgesamt absolvierte er
2.017 Spielminuten. Dabei schoss er 8 Tore, was 252 Minuten/Tor entspricht.

Zum Vergleich:
Kruse in der bisherigen Saison 158 Minuten/Tor (plus 5 anerkannte Assists)
Raffael 210 Minuten/Tor
Hrgota 52 Minuten/Tor


Yepp, und es gab für deJong weder Xhaka, Kramer, Raffael und oder Kruse im Team. Da gab es einen Rupp, Marx und Nordveit. Hrgota kam über Kurzeinsätze nicht heraus. Arango und Hermann in der Lebenskrise bzw. Formkrise...

Wenn ich hier schon lese, dass das Risiko zu groß wäre, weil Flanken auf Luuk zu Ballverlusten führen und man sie deswegen erst gar nicht versuchen sollte. :ugly :rolleyes Also lässt man Luuk gleich daheim? :ugly :ugly :ugly

Was kommt als nächstes? Wir stellen den Spielbetrieb ein, weil wir verlieren könnten? :ugly
[9] Luuk de Jong |#65
01.10.2013 - 08:36 Uhr
Die Statistiken interessieren hier doch wirklich niemanden, wie oft wurde hier schon verglichen und festgestellt, dass dJ sich statistisch weder vor Kruse noch vor Raffael verstecken muss, vergleicht man die Zahlen der letzten Saison.
Dennoch wird von Zweikampfschwäche, Passquoten etc. gesprochen.
Passschwäche? Sind in der gegnerischen Zone nahezu identische Zahlen mit Kruse, Zweikämpfe knappes + für Kruse, Kopfball deutliches + für dJ, Schussgenauigkeit deutliches + für dJ usw. usf.
Der Eine liegt in der einen Statistik vorne, der Andere in der nächsten, schenkt sich nichts.
Da täuscht den ein oder anderen hier der persönliche Eindruck, oder er hat Kruse letzte Saison selten gesehen.
Es geht hier den meisten dJ-Befürwortern auch nicht um Kruse/Raffael oder dJ, sondern mit dJ.
Und das in der jetzigen, dominanten Spielweise, in der es viel häufiger zu Szenen im Strafraum kommen könnte, wenn da vorne drin einer wäre, da wir erheblich näher am Strafraum unser Spiel aufziehen.
Nicht vergleichbar mit der letzten Saison.
Natürlich erzielen wir viele Tore, was will man da noch verbessern?
Zum einen die potentielle Gefahr vor dem gegnerischen Tor erhöhen, nicht immer Handball um den Strafraum herum sollte die Gegner auch auswärts mehr beschäftigen.
Zum zweiten, wie würde sich das defensiv auswirken, dJ hat bewiesen auch defensiv arbeiten zu können, bringt man den sowieso meist links agierenden Kruse für Arango, würde sich auf dieser Seite vl. auch defensiv etwas verbessern, Raffael und dJ könnten zentral mit zurück arbeiten.
Zu dritten wäre der Kampf um die Lufthoheit auch nicht von vorneherein verloren, wir wollen zwar nicht mit hohen Bällen arbeiten, aber die Möglichkeit nahezu komplett auszuschließen erleichtert es dem Gegner zu verteidigen. Mit Kruse haben wir, nur so nebenbei, einen der am häufigsten flankenden Spieler der letzten Saison in unseren Reihen.
Ich sage nicht, dass es so sein muss - aber es könnte.
Aber das hilft alles nichts, Favre stellt nicht nach Statistiken auf, und wenn er dJ nicht braucht, weil er dessen Vorzüge für sein Spiel als unpassend empfindet, dann ist es doch in Ordnung, da braucht man den Spieler nicht schlechter zu machen, als er ist.
Das ist es, was mich hier am Meisten stört, einfach zu schließen, der Spieler spielt nicht, weil er zu schlecht ist, da der Trainer ihn nicht aufstellt.
Manchmal passt es einfach nicht, weil der Trainer andere Ideen hat oder nicht sieht, was der Spieler für das Team zu leisten vermag oder welches Talent in ihm steckt.
Kann jedem Spieler so gehen, soll unserem Trainer bei Hertha und dem BVB damals mit Reus auch schon so gegangen sein, selbst einem Özil ist zuletzt wohl ähnliches widerfahren, oder einem Hummels bei Bayern oder einem Kruse in Bremen.
Schlecht sind die alle nicht (geworden).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 01.10.2013 um 08:39 Uhr bearbeitet
[9] Luuk de Jong |#66
03.10.2013 - 21:58 Uhr
Zitat von filigran60:
Auch wenn es nur indirekt hierhin gehört, der als neue Lichtgestalt erkorene Raffael, der sämtliche Offensivpositionen so gut bekleiden kann, ist mit Hertha 2 mal abgestiegen und konnte sich weder bei Kiew noch bei S04 richtig durchsetzen.
Aber genug davon, da werden Äpfel mit Birnen verglichen, Kruse und Raffael sind beides keine echten Abschlußstürmer und de Jong keiner, der gut über Außen kommt oder sich mit Dribblings durchzusetzen vermag.
Wenn man alleine die Chancen sieht, die Raffael hier schon ungenutzt ließ, oder wie häufig sich Kruse nicht im Zentrum, sondern auf links aufhält, wird man da wohl zustimmen.
Käme ja auch keiner auf die Idee Robben oder Götze mit Mandzukic zu vergleichen.
Die Frage, brauchen wir einen Spieler wie de Jong, oder einen anderen "echten" zentralen Stürmer, hat Favre beantwortet, er braucht ihn nicht.
Ob sich das dauerhaft bewährt, bleibt abzuwarten.


Herzlich Willkommen in der Welt des Teamsports!
Es ist noch nie jemand wegen einem Spieler abgestiegen, und in der Regel auch nicht wegen einem Spieler dringeblieben.
Die schlechte Meinung über Raffael in seiner Berliner Zeit kannst du dir mal gerne in der Gerüchteküche von vor 1 und 2 Jahren wieder ins Gedächtnis rufen.
Da waren aber fast alle Berliner der Meinung, dass er ein richtig Guter ist.

Du gehörst wahrscheinlich zu Glas halbleer Fraktion.
Alles schlecht reden, nur weil nicht dem persönlichen Ideal entsprochen wird.

....und den Vergleich mit Raffael hast du anscheinend nicht richtig verstanden.
Ich drehe es einfach mal um und erkläre es am Beispiel de Jong.
Wenn de Jong tatsächlich so eindimensional sein sollte, dass nur 1 System und eine Position geht, dann lagen unsere Scouts und sportlichen Entscheider aber bei der Verpflichtung mal richtig falsch.
Denn wenn es so wäre ( Konjunktiv!), was zumindest de Jong anders sieht, dann hätte er in der Bundesliga nichts verloren!

....der Vergleich Götze/Mandzukic ist im Moment tatsächlich schwierig, da Götze noch nicht vorne gespielt hat.
...wenn du zb Müller mit Mandzukic vergleichst, hast du Mittwoch gerade erst die Möglichkeit gehabt zu sehen, dass es auch andere Trainer gibt, die aus gewissen Gründen auch mal gute MS draussen lassen und dafür MF Spieler vorne aufstellen.
Aber alle die das machen sind ja Blinde und haben keine Ahnung.
[9] Luuk de Jong |#67
08.10.2013 - 23:13 Uhr
Zitat von LaCucaracha:
Und so dämlich habe ich Eberl bislang nicht wahrgenommen. Man darf demnach annehmen de Jong wurde mit Überzeugung gekauft und nicht als Lachhafte B Nr. und der Bursche ist mit dem selben guten Willen hier angereist! Mir stinkt das ganz gewaltig, und da macht Favre einiges falsch- mal abwarten! Sportlich müsste es schon mit einem Wunder zugehen und menschlich wie wirtschaftlich ist das absoluter Käse, so meine Meinung. Zeit und Plan waren im nachhinein locker vorhanden, die Lösung bis hier hin ist ne glatte 6 mit *. Ich frage mich ob mal langsam ne Idee ins rollen kommt...

Wenn aber das Team ganz gut ohne de Jong funktioniert (realistisch betrachtet ist Rang 4 das Beste was erreichbar ist solange die 3 vorne nicht aus dem Tritt kommen), warum und vor allem wie soll man eine Lösung MIT de Jong finden, die 1. halbwegs sicheren Erfolg verspricht, 2. zügig umsetzbar ist und 3. nicht schon in diversen Versuchen vorher gescheitert ist.

Es wünscht sich doch keiner, dass de Jong hier scheitert nur um Recht zu behalten (OK, ein paar vielleicht schon), aber bis jetzt ist es doch keinem gelungen, de Jongs Anlagen zu denen des Teams kompatibel zu machen. Die bloße Forderung, das komplette Spiel auf den Holländer abzustellen kann ja wohl auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

•     •     •

* * * Borussia-Tippspiel-Meister 2023/24, Abstieg 2024/25* * *
* * * Borussen-League-Sieger 2020 * * *
[9] Luuk de Jong |#68
11.10.2013 - 09:34 Uhr
So mal kurz zusammen gefasst:

In der letzten Saison wurde sich aufgeregt das ein de Jong ständig spielt ohne was zu bringen. Favre, die Pfeife, soll gefälligst Hrgota bringen und dem Luuk eine Auszeit verpassen...hat der doofe Favre aber nicht gemacht - kostet schließlich Kohle der Luuk

Jetzt hat Favre eine sehr gute Offensive zusammen, die auf dem Papier eine der gefährlichsten Stutmreihen bietet...und jetzt soll der doofe Favre den Luuk bringen nur weil er 12 Millionen gekostet hat???

Auch mit fairem Umgang mit dem Spieler braucht keiner kommen - die sind auch sofort bei einem Top Angebot weg - welches Wappen geküsst wird ist schnurz solange es da Geld für gibt...

Luuk im Winter nach Holland verkaufen (die zahlen noch dafür) und das Geld für Sommertransfers zur Seite legen - nur wenn was interessantes auf dem Markt ist schon im Winter kaufen...

Wenn alles so weiter läuft erreichen wir zum dritten Mal einen einstelligen Tabellenplatz, im best Case mit einer Int. Quali. - wenn man mal die letzten 20 Jahre vorbeilaufen lässt...oh weia wat ein Panorama...

Wo ist also genau Euer Problem???

•     •     •

FSK 6 = Der Held ist ein Mädchen.
FSK 12 = Der Held bekommt das Mädchen.
FSK 16 = Der Bösewicht bekommt das Mädchen.
FSK 18 = Jeder bekommt das Mädchen.
[9] Luuk de Jong |#69
17.10.2013 - 10:48 Uhr
Warum sollte er nicht weniger verdienen (bekommen) als die Bild glaubt? Er hat ja auch weniger Ablöse gekostet als die Bild glaubt...

•     •     •

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen."
[9] Luuk de Jong |#70
17.10.2013 - 14:24 Uhr
Bin auch kein Bildfan, aber erstaunlich ist, daß man der Bild immer so lange nicht traut bis man dann plötzlich aufwacht und merkt, daß Reus und Dante doch tatsächlich mit AK weg sind :o
Will sagen, manchmal ist das Blatt eben doch ganz gut informiert.
Bzgl. de Jongs Gehalt machen knapp 3 Mio p.a. für mich Sinn. Er galt als Megatelent und hatte auch Angebote von der Insel. Außerdem hat er sicher als Ausgleich für seinen Verzicht am Anteil etwas mehr Gehalt bekommen. So konnte man die Kosten für Borussia strecken. Ist als Agreement alles Usus und nicht etwa schlechtes Verhandlungsgeschick o.ä. vom Eberl. Bevor jemand fragt, ja, ich kenne mich da ein bißchen aus. :D
Die Ablöse von 12,5 passt für mich auch in etwa. Man konnte das ja ganz gut damals bei den Verhandlungen verfolgen, wie man sich von 15 auf der einen und 9-10 (Angebot) auf der anderen langsam aufeinander zubewegte.
Stand heute wären natürlich auch 1,5 Mio Gehalt und 9 Mio Ablöse viel zu viel, aber das konnte man ja nun nicht unbedingt ahnen, daß es SO schlecht laufen würde.
Ansonsten hat es jemand hier geschrieben, waren einige Dinge schon absehbar, siehe Systeminkompatibilität. Aber das haben wir ja nun lange genug durchgekaut.
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