| Geburtsdatum | k. A. |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,87m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
[35] Florian Fromlowitz
04.07.2012 - 15:57 Uhr
05.07.2013 - 09:23 Uhr
Quelle: www.morgenweb.de
"Er wird am Samstag dabei sein", sagte Jürgen Machmeier, Präsident des Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen, gestern und meinte den neuen Torhüter, der noch geholt werden soll. Morgen (16 Uhr, Hardtwaldstadion) testet die Elf von Trainer Alois Schwartz gegen den Ligakonkurrenten Karlsruher SC. Und es verdichten sich die Anzeichen, dass mit Schlussmann Florian Fromlowitz ein weiterer ehemaliger Spieler des 1. FC Kaiserslautern anheuert.
Fromlowitz, vor drei Tagen 27 Jahre alt geworden, saß bei Dynamo Dresden zuletzt nur noch auf der Tribüne. Der Keeper aus der Lauterer Torwartschmiede von Gerry Ehrmann machte zuletzt kein Hehl daraus, dass er die Offerte aus Sandhausen annehmen möchte. Von Otmar Schork kam weder die Bestätigung noch dementierte der SVS-Geschäftsführer: "Wir waren in der erfreulichen Situation, dass wir drei Optionen hatten. Für eine haben wir uns jetzt entschieden. In ein, zwei Tagen werden wir Vollzug melden können."
Anscheinend hat er schließlich Erfolg. Fromlowitz, vor drei Tagen 27 Jahre alt geworden, saß bei Dynamo Dresden zuletzt nur noch auf der Tribüne. Der Keeper aus der Lauterer Torwartschmiede von Gerry Ehrmann machte zuletzt kein Hehl daraus, dass er die Offerte aus Sandhausen annehmen möchte. Von Otmar Schork kam weder die Bestätigung noch dementierte der SVS-Geschäftsführer: "Wir waren in der erfreulichen Situation, dass wir drei Optionen hatten. Für eine haben wir uns jetzt entschieden. In ein, zwei Tagen werden wir Vollzug melden können."
;)
Dann kann er dort Unruhe stiften. Hoffe natürlich nur positive Unruhe... Bin gespannt.
05.07.2013 - 17:55 Uhr
Quelle: www.svs1916.de
Manuel Riemann wechselt von Osnabrück an den Hardtwald
Sandhausen (sim). In der vergangenen Saison erhielt er vom Kicker-Sportmagazin als Torhüter die besten Noten, jetzt wird er den nächsten Schritt unternehmen und zum SV Sandhausen in die zweite Liga wechseln: Die Rede ist von Manuel Riemann vom VfLOsnabrück, wo er in den letzten beiden Jahren als Stammkeeper das Tor hütete und hierbei 66 der 76 Punktespiele absolvierte, nachdem er zuvor schon 51 Wacker-Einsätze in der dritten Liga hatte. Bevor Manuel Riemann (seinen Bruder Alexander Riemann hatte der SV Sandhausen in der vergangenen Saison vom VfB Stuttgart ausgeliehen) in den Norden der Republik wechselte, war er ganz im Süden beim SV Wacker Burghausen bereits im Juniorenbereich im Einsatz. Das erste Mal machte er bundesweit auf sich aufmerksam, als der FC Bayern München vom SV Wacker Burghausen „dank" dem „Teufelskerl" Manuel Riemann aus dem DFB-Pokal gekegelt wurde.
Der 1,86 große und 24 Jahre alte Keeper wird bereits am Samstag gegen den Karlsruher SC zwischen den Pfosten der Schwarz-Weißen stehen. „Wir sind natürlich erfreut, dass wir den notenbesten Drittligatorwart der vergangenen Saison in den Hardtwald holen konnten", ist SV-Trainer Alois Schwartz davon überzeugt, „dass er uns bei unserer weiteren Entwicklung helfen kann, denn auch er hat noch Luft nach oben". Mit den drei Torhütern Marco Knaller, Manuel Riemann und Nachwuchsakteur Michael Hiegl sieht sich der Zweitligist zwischen den Pfosten bestens aufgestellt „und hinzu kommt noch mit Daniel Ischdonat ein erfahrener Keeper als Torwarttrainer", so Alois Schwartz.
So da haben wir jetzt erstmal vier Torhüter. Sandhausen (sim). In der vergangenen Saison erhielt er vom Kicker-Sportmagazin als Torhüter die besten Noten, jetzt wird er den nächsten Schritt unternehmen und zum SV Sandhausen in die zweite Liga wechseln: Die Rede ist von Manuel Riemann vom VfLOsnabrück, wo er in den letzten beiden Jahren als Stammkeeper das Tor hütete und hierbei 66 der 76 Punktespiele absolvierte, nachdem er zuvor schon 51 Wacker-Einsätze in der dritten Liga hatte. Bevor Manuel Riemann (seinen Bruder Alexander Riemann hatte der SV Sandhausen in der vergangenen Saison vom VfB Stuttgart ausgeliehen) in den Norden der Republik wechselte, war er ganz im Süden beim SV Wacker Burghausen bereits im Juniorenbereich im Einsatz. Das erste Mal machte er bundesweit auf sich aufmerksam, als der FC Bayern München vom SV Wacker Burghausen „dank" dem „Teufelskerl" Manuel Riemann aus dem DFB-Pokal gekegelt wurde.
Der 1,86 große und 24 Jahre alte Keeper wird bereits am Samstag gegen den Karlsruher SC zwischen den Pfosten der Schwarz-Weißen stehen. „Wir sind natürlich erfreut, dass wir den notenbesten Drittligatorwart der vergangenen Saison in den Hardtwald holen konnten", ist SV-Trainer Alois Schwartz davon überzeugt, „dass er uns bei unserer weiteren Entwicklung helfen kann, denn auch er hat noch Luft nach oben". Mit den drei Torhütern Marco Knaller, Manuel Riemann und Nachwuchsakteur Michael Hiegl sieht sich der Zweitligist zwischen den Pfosten bestens aufgestellt „und hinzu kommt noch mit Daniel Ischdonat ein erfahrener Keeper als Torwarttrainer", so Alois Schwartz.
Mal schauen wo der Flo hinwechseln wird.
06.07.2013 - 12:00 Uhr
Quelle: www.sport1.de
Florian Fromlowitz, Torwart von Zweitligist Dynamo Dresden, wird nicht zu Liga-Konkurrent SV Sandhausen wechseln. Die Sandhäuser haben inzwischen überraschend von einer Verpflichtung Abstand genommen.
Fromlowitz ist nun enttäuscht von den Verantwortlichen bei Dynamo. "Dresden hat durch ihre Hinhaltetaktik diesen Transfer scheitern lassen", sagt der 27-Jährige im Gespräch mit SPORT1.
"Die Kommunikation zwischen beiden Vereinen war eine einzige Katastrophe. Ich dagegen habe alles dafür getan, um den Wechsel zu ermöglichen, mich klar und eindeutig positioniert."
Fromlowitz hatte zuletzt bei SPORT1 einen Wechsel forciert, indem er seine Unzufriedenheit bei Dynamo öffentlich kundgetan hatte. Die Dresdner hatten erklärt, dass man den Keeper erst gehen lässt, wenn man einen Ersatz finden würde.
Am Donnerstag verpflichtete Dynamo nun den ablösefreien Torhüter Nico Pellatz vom niederländischen Zweitligisten Sparta Rotterdam. "Nach der Verpflichtung kam sofort der Anruf, dass ich ab sofort nur noch mit der U 23 trainieren soll", sagt Fromlowitz.
Er ist enttäuscht über die aktuelle Entwicklung: "Jeden Tag gab es von Dynamos sportlicher Leitung eine andere Aussage bzw. Ausrede."
Der Torwart, der vor einem Jahr vom MSV Duisburg nach Dresden wechselte, sieht für sich nun endgültig keine Chance mehr im Team von Trainer Peter Pacult. In der letzten Saison stand der Pfälzer lediglich zwei Mal im Dynamo-Tor.
Für Fromlowitz wurde dies "auf Kosten meiner sportlichen Zukunft ausgetragen."
Der 1,85 Meter große Torhüter hofft weiter auf eine Lösung: "Sollte Dresden bzw. mein Berater bis Transferschluss (31. August, Anm. d. Red.) ein neues, interessantes Angebot für mich haben, bin ich bereit darüber nachzudenken und den Verein zu verlassen. Wenn dies nicht sein sollte, werde ich meinen Vertrag bei Dynamo erfüllen. Eine Rückkehr nach Lautern wäre das Beste."
damit hat das thema ein neues unschönes kapitel bekommen.
Fromlowitz ist nun enttäuscht von den Verantwortlichen bei Dynamo. "Dresden hat durch ihre Hinhaltetaktik diesen Transfer scheitern lassen", sagt der 27-Jährige im Gespräch mit SPORT1.
"Die Kommunikation zwischen beiden Vereinen war eine einzige Katastrophe. Ich dagegen habe alles dafür getan, um den Wechsel zu ermöglichen, mich klar und eindeutig positioniert."
Fromlowitz hatte zuletzt bei SPORT1 einen Wechsel forciert, indem er seine Unzufriedenheit bei Dynamo öffentlich kundgetan hatte. Die Dresdner hatten erklärt, dass man den Keeper erst gehen lässt, wenn man einen Ersatz finden würde.
Am Donnerstag verpflichtete Dynamo nun den ablösefreien Torhüter Nico Pellatz vom niederländischen Zweitligisten Sparta Rotterdam. "Nach der Verpflichtung kam sofort der Anruf, dass ich ab sofort nur noch mit der U 23 trainieren soll", sagt Fromlowitz.
Er ist enttäuscht über die aktuelle Entwicklung: "Jeden Tag gab es von Dynamos sportlicher Leitung eine andere Aussage bzw. Ausrede."
Der Torwart, der vor einem Jahr vom MSV Duisburg nach Dresden wechselte, sieht für sich nun endgültig keine Chance mehr im Team von Trainer Peter Pacult. In der letzten Saison stand der Pfälzer lediglich zwei Mal im Dynamo-Tor.
Für Fromlowitz wurde dies "auf Kosten meiner sportlichen Zukunft ausgetragen."
Der 1,85 Meter große Torhüter hofft weiter auf eine Lösung: "Sollte Dresden bzw. mein Berater bis Transferschluss (31. August, Anm. d. Red.) ein neues, interessantes Angebot für mich haben, bin ich bereit darüber nachzudenken und den Verein zu verlassen. Wenn dies nicht sein sollte, werde ich meinen Vertrag bei Dynamo erfüllen. Eine Rückkehr nach Lautern wäre das Beste."
18.07.2013 - 11:29 Uhr
Quelle: www.dnn-online.de
Offerten abgelehnt - Florian Fromlowitz bleibt vorerst bei Dynamo Dresden
Torwart Florian Fromlowitz hat zwei Offerten aus dem Ausland abgelehnt und trainiert vorerst weiter mit der zweiten Dynamo-Mannschaft. "Es ist Bewegung in der Sache, aber eine Lösung noch nicht da", sagte der Sportliche Leiter Steffen Menze gestern zu diesem Thema.
Was steht`n da noch so n der DNN? Torwart Florian Fromlowitz hat zwei Offerten aus dem Ausland abgelehnt und trainiert vorerst weiter mit der zweiten Dynamo-Mannschaft. "Es ist Bewegung in der Sache, aber eine Lösung noch nicht da", sagte der Sportliche Leiter Steffen Menze gestern zu diesem Thema.
02.08.2013 - 10:18 Uhr
Quelle: www.rnz.de
Leicht hat man sich beim SV Sandhausen die Entscheidung nicht gemacht. Nach den nicht immer positiven Erfahrungen in der letzten Saison. Auch der Augsburger Mohamed Amsif und der Dresdner Florian Fromlowitz standen zur Debatte. Doch beide haben in der zurückliegenden Runde nicht regelmäßig gespielt, wären ohne Spielpraxis an den Hardtwald gekommen. "Nicht zuletzt das hat den Ausschlag gegeben", erklärt Geschäftsführer Otmar Schork.
Mal als Nachtrag, dass es wohl nicht nur an Dynamo lag, warum der Deal mit Sandhausen geplatzt ist. Ich denke Fromlowitz und Amsif waren da nur zweite Wahl.
01.09.2013 - 13:28 Uhr
Quelle: www.bild.de
AUSGEMUSTERT UND ABGESCHOBEN
Dynamo-Torwart Fromlowitz gibt nicht auf
Er wurde ausgemustert und zu den Amateuren von Dynamo Dresden abgeschoben, wollte nur noch weg. Doch jetzt gibt sich Torwart Florian Fromlowitz (27) plötzlich kämpferisch!
Drei Tage vorm Ende der Transferfrist (Montag, 12 Uhr) ist von einem Wechsel keine Rede mehr.
Stattdessen spekuliert Fromlowitz auf ein Comeback. „Ich hoffe, dass unter dem neuen Trainer die Karten neu gemischt werden. Denn ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen.“
Was sagt Sportchef Steffen Menze? „Es liegt eine neue Anfrage eines Vereins vor...“
Bleibt er oder nicht? Der Verein will ihn anscheinend loswerden, er aber nicht... Mal schauen wie die Geschichte ausgeht. Dynamo-Torwart Fromlowitz gibt nicht auf
Er wurde ausgemustert und zu den Amateuren von Dynamo Dresden abgeschoben, wollte nur noch weg. Doch jetzt gibt sich Torwart Florian Fromlowitz (27) plötzlich kämpferisch!
Drei Tage vorm Ende der Transferfrist (Montag, 12 Uhr) ist von einem Wechsel keine Rede mehr.
Stattdessen spekuliert Fromlowitz auf ein Comeback. „Ich hoffe, dass unter dem neuen Trainer die Karten neu gemischt werden. Denn ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen.“
Was sagt Sportchef Steffen Menze? „Es liegt eine neue Anfrage eines Vereins vor...“
04.09.2013 - 07:09 Uhr
Quelle: www.sz-online.de
„Wie viel Pech kann man eigentlich haben?“
Dynamo sortiert Florian Fromlowitz aus. Der Torwart bleibt trotzdem.
Die Wechselfrist ist abgelaufen, aber er immer noch da. Florian Fromlowitz hat gestern zweimal trainiert. Dabei hatten die Profis des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden eigentlich frei. Doch der Torwart wurde in die zweite Mannschaft abgeschoben, soll nur noch Oberliga spielen. Wenn überhaupt. Denn im Reserve-Team durften die Ersatzkeeper Markus Scholz und Nico Pellatz Spielpraxis sammeln.
Für einen, der in der U21-Auswahl gehalten und 70-mal Bundesliga gespielt hat, ist das der Tiefpunkt. Dabei quält Fromlowitz nicht einmal der Abstieg in die fünfte Liga an sich, sondern vielmehr diese eine Frage, auf die er keine Antwort findet. Die Frage nach dem Warum. Warum läuft auf einmal alles schief? Seit ihn Mirko Slomka bei Hannover 96 zu Beginn der Rückrunde 2011 plötzlich durch Ron-Robert Zieler ersetzte. Die Entscheidung traf Fromlowitz wie ein Schlag: „Schließlich hatten wir mit mir im Tor die Hinrunde auf Platz drei beendet – und plötzlich sagt dir der Trainer: ,Du sitzt ab sofort auf der Bank.‘“
Er wollte nur noch weg, woanders neu anfangen. Auch die Erinnerung hinter sich lassen an einen „ganz wichtigen Abschnitt in meinem Leben, an den ich nicht permanent erinnert werden möchte, der mich aber sehr geprägt und weitergebracht hat“, wie der 26-Jährige dem Dynamo-Stadionmagazin „Kreisel“ sagte. Robert Enke, der sich am 10. November 2009 das Leben genommen hatte, war für ihn kein gewöhnlicher Konkurrent im Kampf um die Nummer eins, sondern einer, von dem er sich etwas abschauen konnte. „Ich habe von ihm eine ruhigere Seite des Torwartspiels gelernt“, sagt Fromlowitz, und „den goldenen Mix gefunden zwischen Enkes Ruhe und meinem explosiven Stil“.
Von Hannover wechselte er zum MSV Duisburg in die zweite Liga. Die Geschichte, dass er sich nach seiner Degradierung weigerte, sich auf die Ersatzbank zu setzen und dafür 10000 Euro Strafe zahlen musste, hat er lange so stehenlassen. Vielleicht zu lange. Erst im Juni dieses Jahres klärte er sie im Gespräch mit der SZ auf.
Als MSV-Trainer Oliver Reck dem Schlussmann am 18. November 2011 mitteilt, dass er im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig nicht im Tor des MSV stehen werde, muss Fromlowitz gerade einen schweren privaten Schicksalsschlag verkraften. Zwei Tage vorher hatte seine Frau Helene eine Fehlgeburt, musste am Spieltag operiert werden. Gemeinsam hatten sie entschieden, dass er trotzdem spielen soll. Doch dann kam alles anders. „Für mich war sofort klar, dass ich alles stehen und liegen lasse und zu meiner Frau fahre“, erklärte Fromlowitz jetzt: „Ich habe doch nur menschlich gehandelt, aber in der Öffentlichkeit stand ich plötzlich als Egoist da, der seine Mannschaft im Stich lässt.“
So ein Image hält sich hartnäckig in Zeiten von Google und Wikipedia, in denen diese eine Version unauslöschbar im Netz steht. Er wollte nicht, dass seine tragische Erfahrung in den Medien breitgetreten wird. „Ich habe mich zurückgezogen. Es wussten nur einige Vertraute in der Mannschaft, was wirklich mit mir los war.“ Er entschloss sich zum Wechsel nach Dresden. Aber seine Hoffnung auf einen Neuanfang erfüllte sich auch bei Dynamo nicht.
Den Konkurrenzkampf mit Benjamin Kirsten verloren zu haben, ist die eine Seite. Aber erst zur Nummer drei zurückgestuft, damit zum Wechsel gedrängt, dann aber doch festgehalten worden zu sein – das nagt an der Psyche. Als er sich vor dem Saisonstart mit Sandhausen einig war, verweigerte Dynamo die Freigabe. Er müsse erst Ersatz gefunden haben, begründete Sportchef Steffen Menze. Dabei hatte er Fromlowitz zugesichert, seinen bis Juni 2014 laufenden Vertrag aufzulösen, wenn er einen neuen Verein findet. Als Dynamo schließlich Pellatz verpflichtet, ist es zu spät. Sandhausen holte Manuel Riemann.
„Man probiert, es mit Galgenhumor zu nehmen“, beschreibt Fromlowitz seine Gefühlslage, und er fragt sich: „Wie viel Pech kann man eigentlich haben?“ Es hat Anfragen gegeben, auch ein paar Angebote, zuletzt von einem ambitionierten Drittligisten. „Ich hatte nie das Gefühl, dass es passt. Und ich wollte mich nicht zu einem Wechsel drängen lassen.“ Als Trainer Peter Pacult gehen musste, beschloss er mit seiner Frau: „Ich halte die Füße still und hoffe, dass unter dem neuen Trainer die Karten neu gemischt werden und jeder eine faire Chance bekommt.“
Wie schnell es im Fußball auch wieder aufwärts gehen kann, sieht er an Robert Koch, der bei Pacult außen vor war und unter Menze in die Startelf zurückkehrte. „Ich denke, das Kapitel Dynamo ist für mich noch nicht abgeschlossen“, sagt Fromlowitz. „Ich habe nie den Stinkstiefel gespielt, im Training immer 100 Prozent gegeben. Ich muss mir also nicht vorwerfen lassen, es würde an der Einstellung liegen.“ Auch bei der zweiten Mannschaft habe er sich professionell reingehängt. „Aber auf Dauer kann ich es mir nicht vorstellen. Wenn ich mich mit der Oberliga zufriedengeben würde, wäre ich fehl am Platz.“
SZ vom 04.09.13 Dynamo sortiert Florian Fromlowitz aus. Der Torwart bleibt trotzdem.
Die Wechselfrist ist abgelaufen, aber er immer noch da. Florian Fromlowitz hat gestern zweimal trainiert. Dabei hatten die Profis des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden eigentlich frei. Doch der Torwart wurde in die zweite Mannschaft abgeschoben, soll nur noch Oberliga spielen. Wenn überhaupt. Denn im Reserve-Team durften die Ersatzkeeper Markus Scholz und Nico Pellatz Spielpraxis sammeln.
Für einen, der in der U21-Auswahl gehalten und 70-mal Bundesliga gespielt hat, ist das der Tiefpunkt. Dabei quält Fromlowitz nicht einmal der Abstieg in die fünfte Liga an sich, sondern vielmehr diese eine Frage, auf die er keine Antwort findet. Die Frage nach dem Warum. Warum läuft auf einmal alles schief? Seit ihn Mirko Slomka bei Hannover 96 zu Beginn der Rückrunde 2011 plötzlich durch Ron-Robert Zieler ersetzte. Die Entscheidung traf Fromlowitz wie ein Schlag: „Schließlich hatten wir mit mir im Tor die Hinrunde auf Platz drei beendet – und plötzlich sagt dir der Trainer: ,Du sitzt ab sofort auf der Bank.‘“
Er wollte nur noch weg, woanders neu anfangen. Auch die Erinnerung hinter sich lassen an einen „ganz wichtigen Abschnitt in meinem Leben, an den ich nicht permanent erinnert werden möchte, der mich aber sehr geprägt und weitergebracht hat“, wie der 26-Jährige dem Dynamo-Stadionmagazin „Kreisel“ sagte. Robert Enke, der sich am 10. November 2009 das Leben genommen hatte, war für ihn kein gewöhnlicher Konkurrent im Kampf um die Nummer eins, sondern einer, von dem er sich etwas abschauen konnte. „Ich habe von ihm eine ruhigere Seite des Torwartspiels gelernt“, sagt Fromlowitz, und „den goldenen Mix gefunden zwischen Enkes Ruhe und meinem explosiven Stil“.
Von Hannover wechselte er zum MSV Duisburg in die zweite Liga. Die Geschichte, dass er sich nach seiner Degradierung weigerte, sich auf die Ersatzbank zu setzen und dafür 10000 Euro Strafe zahlen musste, hat er lange so stehenlassen. Vielleicht zu lange. Erst im Juni dieses Jahres klärte er sie im Gespräch mit der SZ auf.
Als MSV-Trainer Oliver Reck dem Schlussmann am 18. November 2011 mitteilt, dass er im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig nicht im Tor des MSV stehen werde, muss Fromlowitz gerade einen schweren privaten Schicksalsschlag verkraften. Zwei Tage vorher hatte seine Frau Helene eine Fehlgeburt, musste am Spieltag operiert werden. Gemeinsam hatten sie entschieden, dass er trotzdem spielen soll. Doch dann kam alles anders. „Für mich war sofort klar, dass ich alles stehen und liegen lasse und zu meiner Frau fahre“, erklärte Fromlowitz jetzt: „Ich habe doch nur menschlich gehandelt, aber in der Öffentlichkeit stand ich plötzlich als Egoist da, der seine Mannschaft im Stich lässt.“
So ein Image hält sich hartnäckig in Zeiten von Google und Wikipedia, in denen diese eine Version unauslöschbar im Netz steht. Er wollte nicht, dass seine tragische Erfahrung in den Medien breitgetreten wird. „Ich habe mich zurückgezogen. Es wussten nur einige Vertraute in der Mannschaft, was wirklich mit mir los war.“ Er entschloss sich zum Wechsel nach Dresden. Aber seine Hoffnung auf einen Neuanfang erfüllte sich auch bei Dynamo nicht.
Den Konkurrenzkampf mit Benjamin Kirsten verloren zu haben, ist die eine Seite. Aber erst zur Nummer drei zurückgestuft, damit zum Wechsel gedrängt, dann aber doch festgehalten worden zu sein – das nagt an der Psyche. Als er sich vor dem Saisonstart mit Sandhausen einig war, verweigerte Dynamo die Freigabe. Er müsse erst Ersatz gefunden haben, begründete Sportchef Steffen Menze. Dabei hatte er Fromlowitz zugesichert, seinen bis Juni 2014 laufenden Vertrag aufzulösen, wenn er einen neuen Verein findet. Als Dynamo schließlich Pellatz verpflichtet, ist es zu spät. Sandhausen holte Manuel Riemann.
„Man probiert, es mit Galgenhumor zu nehmen“, beschreibt Fromlowitz seine Gefühlslage, und er fragt sich: „Wie viel Pech kann man eigentlich haben?“ Es hat Anfragen gegeben, auch ein paar Angebote, zuletzt von einem ambitionierten Drittligisten. „Ich hatte nie das Gefühl, dass es passt. Und ich wollte mich nicht zu einem Wechsel drängen lassen.“ Als Trainer Peter Pacult gehen musste, beschloss er mit seiner Frau: „Ich halte die Füße still und hoffe, dass unter dem neuen Trainer die Karten neu gemischt werden und jeder eine faire Chance bekommt.“
Wie schnell es im Fußball auch wieder aufwärts gehen kann, sieht er an Robert Koch, der bei Pacult außen vor war und unter Menze in die Startelf zurückkehrte. „Ich denke, das Kapitel Dynamo ist für mich noch nicht abgeschlossen“, sagt Fromlowitz. „Ich habe nie den Stinkstiefel gespielt, im Training immer 100 Prozent gegeben. Ich muss mir also nicht vorwerfen lassen, es würde an der Einstellung liegen.“ Auch bei der zweiten Mannschaft habe er sich professionell reingehängt. „Aber auf Dauer kann ich es mir nicht vorstellen. Wenn ich mich mit der Oberliga zufriedengeben würde, wäre ich fehl am Platz.“
05.09.2013 - 19:58 Uhr
Quelle: twitter.com
Für einen hat sich der Trainerwechsel bei #Dynamo schon gelohnt: Der aussortierte Florian Fromlowitz darf wieder mittrainieren. #SGD1953
Fromlowitz darf offenbar tatsächlich wieder mittrainieren.
12.09.2013 - 00:24 Uhr
Quelle: www.bild.de
Er war ganz unten, am Boden zerstört: Florian Fromlowitz (27) wurde bei Dynamo erst aussortiert, dann zu den Amateuren abgeschoben. Seine Zeit in Dresden schien abgelaufen.
Doch der Trainerwechsel rettet den Keeper jetzt vor der Versenkung. Janßen macht Fromlowitz froh!
Seit dem Amtsantritt von Neu-Trainer Olaf Janßen (46) vor einer Woche darf der verstoßene Torwart wieder mit den Profis trainieren.
Sonntag beim Test gegen Gladbach (2:0) saß Fromlowitz sogar schon wieder auf der Bank.
Der neue Chefcoach begründet das so: „Das, was früher war, interessiert mich nicht. Florian gehört zum Profi-Kader wie jeder andere Spieler auch. Ich bin froh, dass ich jetzt drei Torhüter habe.“
Was Janßen damit meint: Nach der schweren Verletzung von Markus Scholz (25, Bänderriss im Knie) kommt die „Begnadigung“ von Fromlowitz genau zum richtigen Zeitpunkt.
Was sagt der Betroffene selbst zu seinem Comeback?
„Ich bin froh, dass ich wieder dabei sein und im Training zeigen kann, was ich drauf habe“, gibt Fromlowitz zu. „Klar rechne ich nicht damit, am Sonntag in Düsseldorf wieder im Tor zu stehen. Darum geht es mir auch gar nicht. Sondern nur um eine faire Chance.“
Zumindest mal ein Anfang, ich hoffe das er Gas gibt und OJ die Entscheidung so schwer wie möglich macht. Doch der Trainerwechsel rettet den Keeper jetzt vor der Versenkung. Janßen macht Fromlowitz froh!
Seit dem Amtsantritt von Neu-Trainer Olaf Janßen (46) vor einer Woche darf der verstoßene Torwart wieder mit den Profis trainieren.
Sonntag beim Test gegen Gladbach (2:0) saß Fromlowitz sogar schon wieder auf der Bank.
Der neue Chefcoach begründet das so: „Das, was früher war, interessiert mich nicht. Florian gehört zum Profi-Kader wie jeder andere Spieler auch. Ich bin froh, dass ich jetzt drei Torhüter habe.“
Was Janßen damit meint: Nach der schweren Verletzung von Markus Scholz (25, Bänderriss im Knie) kommt die „Begnadigung“ von Fromlowitz genau zum richtigen Zeitpunkt.
Was sagt der Betroffene selbst zu seinem Comeback?
„Ich bin froh, dass ich wieder dabei sein und im Training zeigen kann, was ich drauf habe“, gibt Fromlowitz zu. „Klar rechne ich nicht damit, am Sonntag in Düsseldorf wieder im Tor zu stehen. Darum geht es mir auch gar nicht. Sondern nur um eine faire Chance.“
Gib Gas Junge und setz dich durch.
25.04.2014 - 20:34 Uhr
Quelle: www.wiesbadener-kurier.de
Neuer Torwart für den SV Wehen Wiesbaden: Florian Fromlowitz soll von Dynamo Dresden zum Fußball-Drittligisten wechseln
54321
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