| Geburtsdatum | k. A. |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,82m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
[25] Robert Koch
Du arbeitest 35 Jahre beim selben Unternehmen, steuerst auf deine Rente zu, siehst schon das Ziel und hoffst dir eigentlich, dass du es sicher bis ins Renteneintrittsalter schaffst ohne entlassen zu werden. Die Arbeit ist ausfüllen, du kannst vom Geld gut leben, die Bedingungen waren zwar schon mal besser, aber man hat sich damit arrangiert.
Dann kommt plötzlich ein Unternehmen um die Ecke und sagt "Dich wollen wir". Mehr Gehalt, bessere Arbeitsbedingungen, garantierte Arbeit für die nächsten fünf Jahre (in welcher Form sei mal dahingestellt).
Würdest du nein sagen?
Vor der besseren Perspektive, den besseren Arbeitsbedingungen und den höheren Gehalt stehen täglich tausende Ostdeutsche. Nach der Wende sind so viele abgehauen, trotz Heimatliebe.
Sind das auch alles Söldner, Verräter und was nicht alles im Netz als Bezeichnung rumgeistert (Nichts anderes ist ja der Verweis auf Götze)?
Der Fußball hat sich in die Richtung entwickelt und am Ende ist es der Traum eines jeden Fußballers zumindest einmal im Leben in der Eliteliga und mittlerweile in einer der besten Erstenligen der Welt zu spielen gegen Vereine wie Bayern, Dortmund, Schalke und Leverkusen.
Koch hat viel erreicht für seine Verhältnisse und seinen Werdegang. Er hats von sonst wo aus dem Amateurbereich in die zweite Liga geschafft und nun hat ein potenzieller Erstligist Interesse.
In Anbetracht der Treuebekundungen ist das nicht schön, aber verständlich und vor allem menschlich. Jeder von uns will für sich das Beste heraus holen.
Ich versteh das alles und wenn er geht, dann halte ich das persönlich zwar für ein wenig naiv, weil ich mir eben schwer vorstellen kann, dass da noch was passiert. Selbst wenn der Club aufsteigt, ist das wirklich befriedigend, das auf der Bank zu verbringen? Und ja, mag sein, dass er sich nochma rafft aber ich hatte immer den Eindruck, dass viel bei Koch auch genau durch diese Verbundenheit kommt. Was er dann beim FCN nicht hätte.
Präzisiert mal anhand von deinem Vergleich Normalmalocher/Fussball"arbeiter: Wenn man jahrelang bei einem Arbeitgeber beschäftigt ist, entwickelt man im besten Fall ein hohes Commitment bzw. Bindung/Identifikation, was heutzutage als eine wichtiger Einflussfaktor für die Effizienz und die Leistung von Arbeitnehmern gilt. Nehmen wir mal den Fall, dass bei Kochi dieses Commitment nicht mehr hoch war (weil unzufrieden, weil Diva, weil dritte Liga, weil Pizzasauce).
Das würde (nach der modernen Arbeitswelt/Arbeitnehmer/Arbeitgeberdingens) bedeuten, und das unterstellen wir im modernen Fußball, dass er 1. diese Bindung mal hatte und dann entsprechend gut spielte, aber 2. auch, dass er das beim Club nich mehr entwickeln wird, weil sowas einfach mal nicht von heute auf morgen auf einen anderen Arbeitgeber übertragen werden kann. Das ist in der Arbeitswelt, sei es im Fußball oder sonstwo keine Wasserhahn-auf/zu-Nummer. Heißt: entweder Du bist durch Herkunft/Familie "commited" (Benni) oder durch Zeit (Fielo). Kochi wäre demnach wahrscheinlich ne Mischung aus beiden. Die Zeit hat er beim Club nich; Herkunft wüsst ich jetzt nicht -> ergo: Leistung wird eher so mittel sein -> Bank. Soviel zur modernen Sichtweise auf die Beschäftigungsverhältnisse im Fußball.
Dass hohe Bindung an den AG bei Fußballern auch prinzipiell noch ma ne ganz andere Hausnummer is, und dass das offenbar (nach moderner Denke) mehr und mehr verschwindet (weswegen Identifikationsfiguren wie BK&Co heute so ne Rolle spielen) ist das problematische.
Insbesondere wegen der Bedeutung dieser Bindung/Identifikation im FB finde ich diese Entwicklung eben so bedenklich. Denn selbst wenn man es "modern" betrachtet, kann man es drehen und wenden wie man will, am Ende biste entweder der Malocher, der nicht den ***** in der Hose hat und für den Rest seiner Tage dahinfristet (bspw. auf der Bank) oder du bist der Legionär, der ungeachtet seiner Bindung Leistung direkt gegen Geld eintauscht. Beides jetzt nicht so prall, aber genau die Entwicklung, die mir eben bei Kochi so in den Sinn kommt.
long story short: Kommerz killt den Fussballstar
PS: Und ich wette um ne Kiste Bier, dass wir hier die Esswein-Nummer in Kopie sehen werden.
PPS: "jeder von uns will das Beste rausholen" ist genau die Aussage, denn das beste is offenbar heute nich mehr "bei einem geilen Verein spielen und zuhause sein", sondern schlicht Kohle
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bunglefever am 18.07.2014 um 23:27 Uhr bearbeitet Auf alle Fälle ziehen lassen, Geld kassieren. Für das Trainingslager die Kosten übernehmen die dieser Herr Koch sich erschlichen hat. Danke.
Ich halte es auch für nicht total ausgeschlossen, dass es sich bei dieser "Verspätung und anschliessender Trainigsfreistellung" um eine abgesprochene Aktion zwischen RK und Vereinsführung handelt, um einerseits die Unruhe für die Mannschaft zu minimieren sowie RK vor Anfeindungen zu schützen und andererseits auch die Vereinsführung und den Fans ein halbwegs gesichtswahrenden Umgang mit der Situation zu ermöglichen....
Also wenn es darum gegangen wäre, hätte man eine ganz andere Formulierung wählen müssen. So klingt das ganze doch stark nach dämlicher Ausrede und fast nach "will Freigabe erzwingen". Damit schützt man weder den Spieler, noch wahrt man das eigene Gesicht. Hätte man klipp und klar gesagt: "Wir haben Robert freigegeben, weil wir nicht wollen, dass er durch etwaige Anfeindungen / blöde Kommentare in seinem Wechselwunsch bestärkt wird.", würde ich eher an solch eine Aktion glauben.Selbst eine Schutzbehauptung wie: "Ist bei der Suche nach neuer Wohnung (wegen Familienzuwachs) aufgehalten worden" hätten bei mir den Glauben an eine mögliche Absprache zwischen RK & RM wachgehalten.
So muß man allerdings wohl leider davon ausgehen, dass die Sache schon mehr oder weniger in trocknen Tüchern ist, und man nur um Schadensbegrenzung bemüht ist. Sprich: man versucht, die eigene Verhandlungsposition, bezüglich der Ablösesumme, nicht unnötig zu schwächen.
lasst ihn gehen und auf der Bank in Franken versauern, nehmt so viel wie möglich Ablöse und verstärkt den Sturm mit Leuten, die nicht einschnappen, wenn sie nicht Kapitän sein dürfen.
Ich bin auch der Meinung, dass man ihn gehen lassen soll, denn was bringt dir ein Spieler der nur Stunk macht, weil er nicht wechseln darf?
Ich finde es zwar schade, aber naja.
Ich hoffe nur, das es endlich bald fest steht was passiert, sodass wir notfalls noch genug Zeit haben um Verstärkung zu suchen.
Ich bin hoch gespannt ob er heute aufläuft, wenn nicht is die Sache (schon) durch, falls er aufläuft würde ich das jedoch begrüßen. Der kann von mir aus gerne wechseln, unzufriedene Leute brauchen wir nicht. Aber nicht sofort, bei uns gehts nächste Woche los und wir stehen quasi ohne Sturm. Wenn der die ersten 1-2 Punktspiele macht bis wir Ersatz haben sollten alle zufrieden sein...
Nürnberg will doch auch Klarheit, damit die planen können. Die wollen Koch sofort, damit er gleich mit dem Training dort dabei ist und nicht erst in 3 Wochen. Nürnberg wird sich bestimmt schon nach einer anderen Lösung umschauen, falls Dynamo Koch nicht gehen lassen sollte. Und falls dann Dynamo doch Ersatz gefunden hat, damit Koch gehen könnte, kann es schon zu spät sein und Nürnberg hat sich bereits einen anderen Spieler geholt.
So ähnlich ging es uns doch mal mit Fromlowitz. Er wollte weg, doch wir haben ihn nicht gehen lassen, bis wir Ersatz gefunden haben.Dann haben wir Pellatz verpflichtet und der Weg war frei für Fromlowitz, doch der Interessant (weiß nicht welcher Verein damals Interesse hatte) hat sich derweil nach einen anderen umgeschaut und ihn verpflichtet. Somit hatten die dann kein Interesse und er musste bei uns bleiben.
Sandhausen wollte ihn (also Fromlo)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Waldessohn am 19.07.2014 um 12:46 Uhr bearbeitet So ähnlich ging es uns doch mal mit Fromlowitz. Er wollte weg, doch wir haben ihn nicht gehen lassen, bis wir Ersatz gefunden haben.Dann haben wir Pellatz verpflichtet und der Weg war frei für Fromlowitz, doch der Interessant (weiß nicht welcher Verein damals Interesse hatte) hat sich derweil nach einen anderen umgeschaut und ihn verpflichtet. Somit hatten die dann kein Interesse und er musste bei uns bleiben.
Hier liegt der Fall aber ganz anders:
A) Wir hatten keine Zeit mehr um adäquaten Ersatz verpflichten. Das Transferfester war nur noch eine Woche oder so offen.
B) Ist der Torhütermarkt ohnehin sehr übersichtlich. Einen Spieler für die Außen zu verpflichten ist definitiv einfach als einen guten Torhüter, der zudem nur auf der Bank Platz nimmt.
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