Westfalenstadion
12.07.2008 - 18:21 Uhr
13.12.2025 - 18:14 Uhr
Zitat von Showen
Der Verein plant definitiv im Hintergrund einen Neubau, das Grundstück wurde hierfür ebenfalls schon erworben - was weiß ich aus erster Hand. Jedoch gibt es nicht nur Gegenwind aus dem eigenen Verein, sondern insbesondere auch von der Stadt. Diese stellt sich vehement gegen einen Neubau, weshalb der Kauf der Grundstücke nicht offensichtlich dem BVB zuzuordnen ist.
Es sind eben nicht nur die fehlenden Mehreinnahmen, sondern auch die immer weiter steigenden Kosten für die Instandhaltung. Zudem fehlt es durch die angrenzenden Flächen (Rote Erde, Schwimmbad (und Zuglinie), Straße/Kleingärten, an Flächen um Parkplätze für die ,,neuen“ VIP-Flächen zu schaffen. Darüber hinaus entsprechen die zuletzt geschaffenen VIP-Räume unter der Westtribüne eben nicht dem Standard, den man gut zahlenden Kunden bieten sollte - diese werden trotzdem gekauft, weil es die einzige Möglichkeit ist, im unterrang West an eine ,,Dauerkarte“ zu kommen.
Der Verein plant also sehr wohl einen Neubau - alles andere wäre auch fahrlässig, wenn man nicht vorbereitet wäre - allerdings glaube ich nicht, dass dies die nächsten 10 Jahre öffentlich auf den Tisch kommt. Vielleicht hat der Verein mit der CDU aber jetzt Vertreter in der Politik, die einem etwaigen Neubau etwas offener gegenüberstehen.
Die Infrastruktur am potenziellen Standort gibt jedenfalls deutlich mehr Möglichkeiten auch abseits eines neuen Stadions mehr Einnahmemöglichkeiten zu schaffen.
Der Verein plant definitiv im Hintergrund einen Neubau, das Grundstück wurde hierfür ebenfalls schon erworben - was weiß ich aus erster Hand. Jedoch gibt es nicht nur Gegenwind aus dem eigenen Verein, sondern insbesondere auch von der Stadt. Diese stellt sich vehement gegen einen Neubau, weshalb der Kauf der Grundstücke nicht offensichtlich dem BVB zuzuordnen ist.
Es sind eben nicht nur die fehlenden Mehreinnahmen, sondern auch die immer weiter steigenden Kosten für die Instandhaltung. Zudem fehlt es durch die angrenzenden Flächen (Rote Erde, Schwimmbad (und Zuglinie), Straße/Kleingärten, an Flächen um Parkplätze für die ,,neuen“ VIP-Flächen zu schaffen. Darüber hinaus entsprechen die zuletzt geschaffenen VIP-Räume unter der Westtribüne eben nicht dem Standard, den man gut zahlenden Kunden bieten sollte - diese werden trotzdem gekauft, weil es die einzige Möglichkeit ist, im unterrang West an eine ,,Dauerkarte“ zu kommen.
Der Verein plant also sehr wohl einen Neubau - alles andere wäre auch fahrlässig, wenn man nicht vorbereitet wäre - allerdings glaube ich nicht, dass dies die nächsten 10 Jahre öffentlich auf den Tisch kommt. Vielleicht hat der Verein mit der CDU aber jetzt Vertreter in der Politik, die einem etwaigen Neubau etwas offener gegenüberstehen.
Die Infrastruktur am potenziellen Standort gibt jedenfalls deutlich mehr Möglichkeiten auch abseits eines neuen Stadions mehr Einnahmemöglichkeiten zu schaffen.
Na dann lass doch mal was zum Grundstück hören. Wenigstens den Stadtteil. Ich wüsste nicht wo in Dortmund so ein großes Grundstück in den letzten Jahren den Besitzer gewechselt hat, wo nicht bekannt ist was dort passieren soll.
13.12.2025 - 18:39 Uhr
Zitat von Austin_
Es steht dem BVB sowieso frei, zu tun was immer er will. Es wäre auch legitim, sämtliche Tickets für je 5€ anzubieten. Wenn der Verein das will, kann er das tun.
Nur finde ich das halt dann nicht sinnvoll. Extrem beliebte Premium-Freizeitveranstaltungen haben ihren Preis. Einfach weil viele das sehen wollen. Daher finde ich es moralisch gesehen nicht verwerflich, dafür dann (nach den Regeln von Angebot und Nachfrage) auch entsprechende Preise zu verlangen. Denn es geht ja hierbei wie gesagt nicht um Grundversorgung a la Gesundheitssystem etc, sondern nur um die Fußball-Bundesliga, also um ein reines Freizeitprodukt.
Moralisch sehe ich daher überhaupt kein Problem an hohen Ticketpreisen. Wenn der BVB dennoch darauf verzichtet, ist das deren Sache, aber moralisch falsch fände ich es nicht.
Zitat von MAB09
Ist eine legitime Sichtweise, wenn man keine Fan-Atmosphäre mehr möchte.
Zitat von Austin_
Was die Ticketpreise angeht, muss ich sagen, dass ich generell nicht der Meinung bin, dass Ticketpreise absichtlich künstlich niedrig gehalten werden müssen.
Es ist nunmal so, dass sich im Leben alles verteuert. Wenn man die Ticketpreise immer nur an die Inflation anpasst (falls man das überhaupt tut), aber gleichzeitig die Löhne seit Jahrzehnten stärker steigen als die Inflation (was der Fall ist in Deutschland), dann werden die Tickets sogar relativ gesehen auf Dauer immer günstiger.
Sport, auch Fußball, ist im Endeffekt Entertainment. Ich sehe nicht, warum jeder in der Gesellschaft per se den ANSPRUCH darauf haben sollte, Teil einer populären Live-Entertainment-Veranstaltung zu sein. Fußball-Stadionbesuche gehören zu den attraktivsten und populärsten Freizeit-Entertainment-Aktivitäten der Deutschen. Ist auch immer direkt ausverkauft. Dementsprechend wäre es meiner Ansicht nach legitim, wenn ein Stück weit Angebot und Nachfrage hier den Preis regelt.
Es sagt ja auch niemand, dass jeder per se den Anspruch darauf habe, ein Ticket für die populärsten Konzerte der Welt zu bekommen. Wenn sehr viele das wollen und dementsprechend der Preis steigt (Angebot und Nachfrage), dann können es sich halt nicht mehr alle leisten. Aber so ist das Leben.
Und wenn sich das einer nicht leisten kann, kauft er sich eben Karten für ein kleineres/günstigeres Konzert. Genauso kann ja jemand im Fußball auch Tickets für zweite oder dritte Liga kaufen, wo es dann günstiger ist. Aber warum sollte jeder quasi qua Geburtsrecht ein Anspruch darauf haben, dass ein Premiumevent wie ein Fußball-Bundesligaspiel für ihn „bezahlbar“ bleibt - egal wie wenig er verdient?
Ist doch bei den TV-Rechten im Fußball auch nicht anders. Dort drehen Sky, Dazn und Co doch auch seit Jahren und Jahrzehnten an der Preisschraube, und da sagt ja auch keiner „Stopp jetzt damit - Fußball im Fernsehen muss bezahlbar bleiben!“ Aber bei den Ticketpreisen ist das hingegen immer das erste Argument.
In Wahrheit wäre es sogar „sozialer“, wenn man die Pay-TV Kosten für die Bundesliga begrenzen würde und die Stadiontickets NICHT begrenzen würde - weil ins Stadion kommt eh immer nur eine sehr begrenzte Anzahl an Leuten (wegen Kapazitätsgrenzen), während Pay TV nicht solchen natürlichen Kapazitätsgrenzen unterliegt. Daher wäre es aus Fussballsozialer Sicht viel wichtiger, dass sich jeder Pay TV leisten könnte als dass sich jeder einen Stadionbesuch leisten könnte.
Der BVB könnte ja sicherlich in jedem Heimspiel 100.000 Tickets und mehr verkaufen. Die Nachfrage ist also viel höher als das Angebot. Ich als ein Anhänger von Kapitalismus und Marktmechanismen sage da: wenn viel Nachfrage nach einem Entertainment(!)-Produkt ist, dann ist es auch legitim, den Preis zu erhöhen.
In meiner Stadt kostet es auch 40€ pro Stunde (!), sich ein Beachvolleyball-Feld zu buchen. Ich finde das auch extrem teuer, aber die Plätze sind halt jeden Tag voll, von daher ist es legitim vom Anbieter, diese Preise aufzurufen.
Etwas anderes ist es, wenn es um Bereiche der Grundversorgung wie zB der Gesundheitsversorgung geht. Dort halte ich es für wichtig, dass das für jeden bezahlbar bleibt, dies sollte also nicht nur der Markt regeln.
Aber Profi-Fussball ist Entertainment. Und damit ist es meiner Ansicht nach auch legitim, dieses Entertainment Marktlogiken zu unterwerfen.
Zumal ja selbst bei günstigen Preisen sowieso die meisten, die gerne den BVB im Stadion gucken wollen, dies gar nicht können - einfach weil die Kapazität begrenzt ist und daher alles immer direkt ausverkauft ist. Es ist also so oder so nur für eine kleine, sehr begrenzte Gruppe zugänglich
Was die Ticketpreise angeht, muss ich sagen, dass ich generell nicht der Meinung bin, dass Ticketpreise absichtlich künstlich niedrig gehalten werden müssen.
Es ist nunmal so, dass sich im Leben alles verteuert. Wenn man die Ticketpreise immer nur an die Inflation anpasst (falls man das überhaupt tut), aber gleichzeitig die Löhne seit Jahrzehnten stärker steigen als die Inflation (was der Fall ist in Deutschland), dann werden die Tickets sogar relativ gesehen auf Dauer immer günstiger.
Sport, auch Fußball, ist im Endeffekt Entertainment. Ich sehe nicht, warum jeder in der Gesellschaft per se den ANSPRUCH darauf haben sollte, Teil einer populären Live-Entertainment-Veranstaltung zu sein. Fußball-Stadionbesuche gehören zu den attraktivsten und populärsten Freizeit-Entertainment-Aktivitäten der Deutschen. Ist auch immer direkt ausverkauft. Dementsprechend wäre es meiner Ansicht nach legitim, wenn ein Stück weit Angebot und Nachfrage hier den Preis regelt.
Es sagt ja auch niemand, dass jeder per se den Anspruch darauf habe, ein Ticket für die populärsten Konzerte der Welt zu bekommen. Wenn sehr viele das wollen und dementsprechend der Preis steigt (Angebot und Nachfrage), dann können es sich halt nicht mehr alle leisten. Aber so ist das Leben.
Und wenn sich das einer nicht leisten kann, kauft er sich eben Karten für ein kleineres/günstigeres Konzert. Genauso kann ja jemand im Fußball auch Tickets für zweite oder dritte Liga kaufen, wo es dann günstiger ist. Aber warum sollte jeder quasi qua Geburtsrecht ein Anspruch darauf haben, dass ein Premiumevent wie ein Fußball-Bundesligaspiel für ihn „bezahlbar“ bleibt - egal wie wenig er verdient?
Ist doch bei den TV-Rechten im Fußball auch nicht anders. Dort drehen Sky, Dazn und Co doch auch seit Jahren und Jahrzehnten an der Preisschraube, und da sagt ja auch keiner „Stopp jetzt damit - Fußball im Fernsehen muss bezahlbar bleiben!“ Aber bei den Ticketpreisen ist das hingegen immer das erste Argument.
In Wahrheit wäre es sogar „sozialer“, wenn man die Pay-TV Kosten für die Bundesliga begrenzen würde und die Stadiontickets NICHT begrenzen würde - weil ins Stadion kommt eh immer nur eine sehr begrenzte Anzahl an Leuten (wegen Kapazitätsgrenzen), während Pay TV nicht solchen natürlichen Kapazitätsgrenzen unterliegt. Daher wäre es aus Fussballsozialer Sicht viel wichtiger, dass sich jeder Pay TV leisten könnte als dass sich jeder einen Stadionbesuch leisten könnte.
Der BVB könnte ja sicherlich in jedem Heimspiel 100.000 Tickets und mehr verkaufen. Die Nachfrage ist also viel höher als das Angebot. Ich als ein Anhänger von Kapitalismus und Marktmechanismen sage da: wenn viel Nachfrage nach einem Entertainment(!)-Produkt ist, dann ist es auch legitim, den Preis zu erhöhen.
In meiner Stadt kostet es auch 40€ pro Stunde (!), sich ein Beachvolleyball-Feld zu buchen. Ich finde das auch extrem teuer, aber die Plätze sind halt jeden Tag voll, von daher ist es legitim vom Anbieter, diese Preise aufzurufen.
Etwas anderes ist es, wenn es um Bereiche der Grundversorgung wie zB der Gesundheitsversorgung geht. Dort halte ich es für wichtig, dass das für jeden bezahlbar bleibt, dies sollte also nicht nur der Markt regeln.
Aber Profi-Fussball ist Entertainment. Und damit ist es meiner Ansicht nach auch legitim, dieses Entertainment Marktlogiken zu unterwerfen.
Zumal ja selbst bei günstigen Preisen sowieso die meisten, die gerne den BVB im Stadion gucken wollen, dies gar nicht können - einfach weil die Kapazität begrenzt ist und daher alles immer direkt ausverkauft ist. Es ist also so oder so nur für eine kleine, sehr begrenzte Gruppe zugänglich
Ist eine legitime Sichtweise, wenn man keine Fan-Atmosphäre mehr möchte.
Es steht dem BVB sowieso frei, zu tun was immer er will. Es wäre auch legitim, sämtliche Tickets für je 5€ anzubieten. Wenn der Verein das will, kann er das tun.
Nur finde ich das halt dann nicht sinnvoll. Extrem beliebte Premium-Freizeitveranstaltungen haben ihren Preis. Einfach weil viele das sehen wollen. Daher finde ich es moralisch gesehen nicht verwerflich, dafür dann (nach den Regeln von Angebot und Nachfrage) auch entsprechende Preise zu verlangen. Denn es geht ja hierbei wie gesagt nicht um Grundversorgung a la Gesundheitssystem etc, sondern nur um die Fußball-Bundesliga, also um ein reines Freizeitprodukt.
Moralisch sehe ich daher überhaupt kein Problem an hohen Ticketpreisen. Wenn der BVB dennoch darauf verzichtet, ist das deren Sache, aber moralisch falsch fände ich es nicht.
Weil du es jetzt den Großteil meines Beitrages im Zitat einfach weggelassen hast.
Du hast schon verstanden, wie ich aufzeichnen wollte, dass eine Mischung der Besucher und dadurch der Preisgestaltung, nicht nur wegen Charity oder moralischer Gründe stattfindet.
Sondern, dass Stimmung ein Teil des Produktes ist das man verkauft?
Und weil Stimmung hauptsächlich nicht durch Premium-Freizeitgestaltungs-Zuschauer entsteht, gibt es auch außerhalb von Charity und moralischer Gründe, Anreize um Stehplätze anzubieten.
Ob überhaupt und viel man an Stimmung tatsächlich braucht, und wenn man sie braucht, wie da die Balance aussehen soll, darüber kann man bestimmt trefflich diskutieren.
Rein hypothetisch kann man natürlich auch komplett auf Fanstimmung verzichten und einen Graben um das Spielfeld machen
In den "Konzertgraben" kann man dann professionelle Stimmungsgruppen setzen die du dafür bezahlst zu singen und zu klatschen.
Ich wollte eigentlich gar nicht dagegen diskutieren, dass man sehr wohl einfach viel mehr Geld verlangen kann für die Eintrittskarten.
Ich wollte nur sagen, dass im Gegensatz zu Kino, Theater oder Zoo etc. beim Fussball die Zuschauer im Stadion auch Teil des Produktes (Choreographie etc.) sind und nicht nur reine Konsumenten.
13.12.2025 - 22:03 Uhr
Als ich vor 2 Jahren in Madrid war hatte ich erst nen Schock bei den Preisen.
Aber im Endeffekt finde ich es nicht ganz sinnlos.
Tickets kosten z.b. 100€ und Vereinsmitglieder bekommen 20% discount.
So können „richtige Fans“, die sich zum Team bekennen zum normalen Preis ins Stadion und „Rosinenpicker“ bezahlen halt extra.
Aber im Endeffekt finde ich es nicht ganz sinnlos.
Tickets kosten z.b. 100€ und Vereinsmitglieder bekommen 20% discount.
So können „richtige Fans“, die sich zum Team bekennen zum normalen Preis ins Stadion und „Rosinenpicker“ bezahlen halt extra.
13.12.2025 - 23:13 Uhr
Kann das sein dass die Diskussion um die Ticketpreise in unserem Tempel auch ein wenig was mit 50 + 1 zu tun hat? Ich bin ganz ehrlich, ich habe überhaupt keine Probleme damit wenn die Ticketpreise sich verdoppeln oder verdreifachen wenn man mir dafür garantieren kann dass ich hier richtige Superstars im Tempel zu sehen bekomme die das Stadion zum Kochen bringen kein Problem! Ansonsten natürlich nicht und für die Steher alles beim Alten belassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Freischuetzbvb am 13.12.2025 um 23:16 Uhr bearbeitet
13.12.2025 - 23:19 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Kann das sein dass die Diskussion um die Ticketpreise in unserem Tempel auch ein wenig was mit 50 + 1 zu tun hat? Ich bin ganz ehrlich, ich habe überhaupt keine Probleme damit wenn die Ticketpreise sich verdoppeln oder verdreifachen wenn man mir dafür garantieren kann dass ich hier richtige Superstars im Tempel zu sehen bekomme die das Stadion zum Kochen bringen kein Problem! Ansonsten natürlich nicht.
Kann das sein dass die Diskussion um die Ticketpreise in unserem Tempel auch ein wenig was mit 50 + 1 zu tun hat? Ich bin ganz ehrlich, ich habe überhaupt keine Probleme damit wenn die Ticketpreise sich verdoppeln oder verdreifachen wenn man mir dafür garantieren kann dass ich hier richtige Superstars im Tempel zu sehen bekomme die das Stadion zum Kochen bringen kein Problem! Ansonsten natürlich nicht.
Wer soll das Stadion zum Kochen bringen, wenn sich die Ticketpreise verdoppelt oder verdreifacht haben? Hochrangige Geschäftsleute? Politiker? Prominente?
Das ist eine Einladung für Eventfans und wäre der vollständige Untergang der Fankultur in Dortmund.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Alex_Frei am 13.12.2025 um 23:20 Uhr bearbeitet
13.12.2025 - 23:23 Uhr
Zitat von Alex_Frei
Wer soll das Stadion zum Kochen bringen, wenn sich die Ticketpreise verdoppelt oder verdreifacht haben? Hochrangige Geschäftsleute? Politiker? Prominente?
Das ist eine Einladung für Eventfans und wäre der vollständige Untergang der Fankultur in Dortmund.
Zitat von Freischuetzbvb
Kann das sein dass die Diskussion um die Ticketpreise in unserem Tempel auch ein wenig was mit 50 + 1 zu tun hat? Ich bin ganz ehrlich, ich habe überhaupt keine Probleme damit wenn die Ticketpreise sich verdoppeln oder verdreifachen wenn man mir dafür garantieren kann dass ich hier richtige Superstars im Tempel zu sehen bekomme die das Stadion zum Kochen bringen kein Problem! Ansonsten natürlich nicht.
Kann das sein dass die Diskussion um die Ticketpreise in unserem Tempel auch ein wenig was mit 50 + 1 zu tun hat? Ich bin ganz ehrlich, ich habe überhaupt keine Probleme damit wenn die Ticketpreise sich verdoppeln oder verdreifachen wenn man mir dafür garantieren kann dass ich hier richtige Superstars im Tempel zu sehen bekomme die das Stadion zum Kochen bringen kein Problem! Ansonsten natürlich nicht.
Wer soll das Stadion zum Kochen bringen, wenn sich die Ticketpreise verdoppelt oder verdreifacht haben? Hochrangige Geschäftsleute? Politiker? Prominente?
Das ist eine Einladung für Eventfans und wäre der vollständige Untergang der Fankultur in Dortmund.
Man darf durchaus mal auf die Premier League verweisen was da eine Dauerkarte kostet ist ja der absolute Wahnsinn, deswegen kommen ja auch so viele Fans aus England nach hierhin geflogen um sich bei uns im Tempel ein Spiel anzugucken, weil das immer noch billiger ist als sich eine Karte in England zu besorgen und da ist ja die Fan Kultur anscheinend auch noch nicht vollkommen zusammengebrochen oder?
13.12.2025 - 23:55 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Man darf durchaus mal auf die Premier League verweisen was da eine Dauerkarte kostet ist ja der absolute Wahnsinn, deswegen kommen ja auch so viele Fans aus England nach hierhin geflogen um sich bei uns im Tempel ein Spiel anzugucken, weil das immer noch billiger ist als sich eine Karte in England zu besorgen und da ist ja die Fan Kultur anscheinend auch noch nicht vollkommen zusammengebrochen oder?
Man darf durchaus mal auf die Premier League verweisen was da eine Dauerkarte kostet ist ja der absolute Wahnsinn, deswegen kommen ja auch so viele Fans aus England nach hierhin geflogen um sich bei uns im Tempel ein Spiel anzugucken, weil das immer noch billiger ist als sich eine Karte in England zu besorgen und da ist ja die Fan Kultur anscheinend auch noch nicht vollkommen zusammengebrochen oder?
Doch ziemlich, Fußballgehen ist dort eine Sache, die man machen kann, wenn man es sich leisten kann. Diverse Bevölkerungsschichten sind da schon längst aufgrund der Umstände vom Live-Stadionerlebnis ausgeschlossen. Finde die Atmosphäre in englischen Stadien immer sehr steril, spielübergreifenden Support gibt es ja auch nur in Ausnahmefällen.
14.12.2025 - 09:40 Uhr
Zitat von Freischuetzbvb
Man darf durchaus mal auf die Premier League verweisen was da eine Dauerkarte kostet ist ja der absolute Wahnsinn, deswegen kommen ja auch so viele Fans aus England nach hierhin geflogen um sich bei uns im Tempel ein Spiel anzugucken, weil das immer noch billiger ist als sich eine Karte in England zu besorgen und da ist ja die Fan Kultur anscheinend auch noch nicht vollkommen zusammengebrochen oder?
Man darf durchaus mal auf die Premier League verweisen was da eine Dauerkarte kostet ist ja der absolute Wahnsinn, deswegen kommen ja auch so viele Fans aus England nach hierhin geflogen um sich bei uns im Tempel ein Spiel anzugucken, weil das immer noch billiger ist als sich eine Karte in England zu besorgen und da ist ja die Fan Kultur anscheinend auch noch nicht vollkommen zusammengebrochen oder?
Die Karten sollten natürlich weiterhin bezahlbar bleiben, aber 10% der Karten sollten einfach richtig teuer sein, ob das Karten in VIP Logen sind, oder Karten in VIP Bereichen, die sich in Ausnahmefällen auch mal Normalbürger leisten könnten, weil sie z.b. nur 1x im Jahr die Möglichkeit eines Spielbesuchs haben.
14.12.2025 - 11:45 Uhr
Zitat von Austin_
Sa stelle ich mir die Frage: lässt sich sowas nicht ändern? Also können nicht mehr Logen gebaut werden? Offensichtlich geht das nicht, sonst würde man es ja tun (ich kann mich dran erinnern, dass diese Dinge vor 15 Jahren schon diskutiert wurden), aber warum geht das nicht?
Sa stelle ich mir die Frage: lässt sich sowas nicht ändern? Also können nicht mehr Logen gebaut werden? Offensichtlich geht das nicht, sonst würde man es ja tun (ich kann mich dran erinnern, dass diese Dinge vor 15 Jahren schon diskutiert wurden), aber warum geht das nicht?
Man unterschätzt häufig den baulichen Aufwand, der dafür betrieben werden muss.
Was braucht man, um Logen in Betrieb zu nehmen?
- Strom
- Wasser
- Heizung
- u.U. Toiletten
- Brandschutz
- Aufzüge für Logistik und Gäste
- Gastronomische Infrastruktur: Kapazitäten in Küche, Spülküche und Gastronomischem Personal, um die Loge zu bewirtschaften
Was hat man aktuell?
- Sitze auf dem Rang und eine Treppe, uU. einen Aufzug.
Man muss da nicht nur einen Kasten hinbauen, sondern viel mehr leisten. Und irgendwann stellt sich dann die Frage, wie machbar das überhaupt ist und zu welchem Preis. Und die Tatsache, dass es nicht gemacht wird, zeigt für mich, dass es wirtschaftlich unvernünftig ist, es zu tun.
14.12.2025 - 11:48 Uhr
Zitat von DortmunderJunge
Na dann lass doch mal was zum Grundstück hören. Wenigstens den Stadtteil. Ich wüsste nicht wo in Dortmund so ein großes Grundstück in den letzten Jahren den Besitzer gewechselt hat, wo nicht bekannt ist was dort passieren soll.
Zitat von Showen
Der Verein plant definitiv im Hintergrund einen Neubau, das Grundstück wurde hierfür ebenfalls schon erworben - was weiß ich aus erster Hand. Jedoch gibt es nicht nur Gegenwind aus dem eigenen Verein, sondern insbesondere auch von der Stadt. Diese stellt sich vehement gegen einen Neubau, weshalb der Kauf der Grundstücke nicht offensichtlich dem BVB zuzuordnen ist.
Es sind eben nicht nur die fehlenden Mehreinnahmen, sondern auch die immer weiter steigenden Kosten für die Instandhaltung. Zudem fehlt es durch die angrenzenden Flächen (Rote Erde, Schwimmbad (und Zuglinie), Straße/Kleingärten, an Flächen um Parkplätze für die ,,neuen“ VIP-Flächen zu schaffen. Darüber hinaus entsprechen die zuletzt geschaffenen VIP-Räume unter der Westtribüne eben nicht dem Standard, den man gut zahlenden Kunden bieten sollte - diese werden trotzdem gekauft, weil es die einzige Möglichkeit ist, im unterrang West an eine ,,Dauerkarte“ zu kommen.
Der Verein plant also sehr wohl einen Neubau - alles andere wäre auch fahrlässig, wenn man nicht vorbereitet wäre - allerdings glaube ich nicht, dass dies die nächsten 10 Jahre öffentlich auf den Tisch kommt. Vielleicht hat der Verein mit der CDU aber jetzt Vertreter in der Politik, die einem etwaigen Neubau etwas offener gegenüberstehen.
Die Infrastruktur am potenziellen Standort gibt jedenfalls deutlich mehr Möglichkeiten auch abseits eines neuen Stadions mehr Einnahmemöglichkeiten zu schaffen.
Der Verein plant definitiv im Hintergrund einen Neubau, das Grundstück wurde hierfür ebenfalls schon erworben - was weiß ich aus erster Hand. Jedoch gibt es nicht nur Gegenwind aus dem eigenen Verein, sondern insbesondere auch von der Stadt. Diese stellt sich vehement gegen einen Neubau, weshalb der Kauf der Grundstücke nicht offensichtlich dem BVB zuzuordnen ist.
Es sind eben nicht nur die fehlenden Mehreinnahmen, sondern auch die immer weiter steigenden Kosten für die Instandhaltung. Zudem fehlt es durch die angrenzenden Flächen (Rote Erde, Schwimmbad (und Zuglinie), Straße/Kleingärten, an Flächen um Parkplätze für die ,,neuen“ VIP-Flächen zu schaffen. Darüber hinaus entsprechen die zuletzt geschaffenen VIP-Räume unter der Westtribüne eben nicht dem Standard, den man gut zahlenden Kunden bieten sollte - diese werden trotzdem gekauft, weil es die einzige Möglichkeit ist, im unterrang West an eine ,,Dauerkarte“ zu kommen.
Der Verein plant also sehr wohl einen Neubau - alles andere wäre auch fahrlässig, wenn man nicht vorbereitet wäre - allerdings glaube ich nicht, dass dies die nächsten 10 Jahre öffentlich auf den Tisch kommt. Vielleicht hat der Verein mit der CDU aber jetzt Vertreter in der Politik, die einem etwaigen Neubau etwas offener gegenüberstehen.
Die Infrastruktur am potenziellen Standort gibt jedenfalls deutlich mehr Möglichkeiten auch abseits eines neuen Stadions mehr Einnahmemöglichkeiten zu schaffen.
Na dann lass doch mal was zum Grundstück hören. Wenigstens den Stadtteil. Ich wüsste nicht wo in Dortmund so ein großes Grundstück in den letzten Jahren den Besitzer gewechselt hat, wo nicht bekannt ist was dort passieren soll.
Die einzigen beiden sinnvollen Areale wären auf der Westfalenhütte (Nähe zum Borsigplatz und zum Trainingsgelände) bzw. alter HSP Gelände (Nähe zur Innenstadt) gewesen. Da ist allerdings längst anderweitig alles verplant, sodass man dort nichts mehr bekommen wird. Insbesondere dann nicht, wenn die Stadt dies nicht möchte.
Ansonsten muss man weiter nach draußen. Im Westen und Süden ist bereits vielen dicht und es finden sich auch zahlreiche Naturschutzgebiete. Wenn dann südlich vom Technologiepark. Ansonsten bleiben die Felder im Norden und Nordosten der Stadt, wobei da besonders das Gebiet westlich des Flughafens nördlich der A40 ins Auge springt. Oder die Stadtkrone Ost.
Man muss bei sowas ja neben der reinen Baufläche auch die infrastrukturellen Frage beantworten können. Beim Fußball mit einem Stadion von mindestens der der aktuellen Größe ist das insbesondere die An- und Abreise. Da muss eine Stadtbahn- oder S-Bahnlinie hinführen. Mit Bussen wäre das ein Alptraum.
Dann muss man hinterfragen, ob man wirklich den Status als Wahrzeichen der Stadt an dem prominenten Standort Aufgeben möchte. Das Ding gehört ja auch dem Verein und ist zu nichts anderem zu gebrauchen. Das kauft dir keiner ab.
Dann befinden wir uns in einer Bergbauregion. Da muss man dann gucken, wo die Schächte liegen, die bei einem Bauwerk dieser Größe teuer verfüllt werden müssen....
Da gibt es dermaßen viele Unwägbarkeiten, dass ich jede Info über einen Neubau an anderer Stelle ins Reich der Fabeln verweisen würde. Da kannste besser ein Jahr in Bochum spielen und an gleicher Stelle neubauen.
Wie will man den auch ein enstepchendes Grundstück heimlich erwerben, so dass es nicht in der Bilanz auftaucht? Über Strohmänner?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von djhaax am 14.12.2025 um 11:49 Uhr bearbeitet
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