Wer wird neuer Trainer beim SC?
18.03.2024 - 10:16 Uhr
Nach 29 Trainer-Jahren beim SC Freiburg davon 12 Jahre als Cheftrainer hört Christian Streich nach dieser Spielzeit auf.
Wer könnte auf ihn folgen?
Wer könnte auf ihn folgen?
18.03.2024 - 10:47 Uhr
Zitat von Fuechsle2014
Egal wer neuer Trainer wird, ich hoffe nur, dass die Mannschaft jetzt nicht auseinanderfällt. Das etwa Spieler wie Grifo, Ginter, Lienhart.... jetzt das Aufhören von CS ebenfalls zu einem Wechsel nutzen.
Egal wer neuer Trainer wird, ich hoffe nur, dass die Mannschaft jetzt nicht auseinanderfällt. Das etwa Spieler wie Grifo, Ginter, Lienhart.... jetzt das Aufhören von CS ebenfalls zu einem Wechsel nutzen.
Die Spieler sind nicht beim SC, weil es eine Verbundenheit zum Trainer gibt, sondern eine Verbundenheit zum Verein.
Auch wenn mit Streich ein "Gesicht" des SC geht, wird der SC nicht seine Identität verlieren. Die Verantwortlichen werden bleiben und die DNA des Vereins weiterleben.
Logischerweise wird der Nachfolger schon feststehen, allerdings gehören die kommenden Tage Christian Streich. Jetzt sollen seine Leistungen gewürdigt werden. Über seinen Nachfolger können wir dann kommende Woche sprechen.
Die Tatsache, dass es jemand mit Stallgeruch wird, wurde von "insidern" ja schon prognostiziert. Hier wäre nur die Frage, ob es nun Stamm oder Schuster wird.
18.03.2024 - 12:53 Uhr
Zitat von rieselfeld
Persönlich hat Julian Schuster nach meiner Meinung zu wenig Erfahrung und hat noch nie eine Profi Mannschaft trainiert. Die Gefahr ist letztendlich zu groß dass es es katastrophal endet wie mit einem Marcus Sorg. Ich hoffe die Verantwortlichen im Verein Herr Saier und Hartenbach unterschätzen dass nicht und suchen nach besseren Alternative. Mein persönlicher Wunschkandidat ist Urs Fischer kann aber mit internen Lösung wie Lars Vossler gut leben. Lars kenne ich persönlich über Jahre hinweg gut und macht seit er im Verein.ist eine konstante und großartige Arbeit.
Persönlich hat Julian Schuster nach meiner Meinung zu wenig Erfahrung und hat noch nie eine Profi Mannschaft trainiert. Die Gefahr ist letztendlich zu groß dass es es katastrophal endet wie mit einem Marcus Sorg. Ich hoffe die Verantwortlichen im Verein Herr Saier und Hartenbach unterschätzen dass nicht und suchen nach besseren Alternative. Mein persönlicher Wunschkandidat ist Urs Fischer kann aber mit internen Lösung wie Lars Vossler gut leben. Lars kenne ich persönlich über Jahre hinweg gut und macht seit er im Verein.ist eine konstante und großartige Arbeit.
Schuster hat nicht nur noch keine Profimannschaft trainiert, sondern überhaupt noch keine Mannschaft. Auch nicht im Jugendbereich. Mir ist nicht ganz klar warum er Favorit auf die Nachfolge sein soll bzw. ist. Ja, wir haben es ja mal angesprochen Klinsmann & Löw = Schuster & Stamm.
Ich persönlich kann mit einer internen Lösung Voßler oder Stamm sehr gut leben. Schuster könnte doch die Zweite Mannschaft übernehmen, einfach mal um Erfahrung zu sammeln.
18.03.2024 - 15:15 Uhr
Wenn man schon bei Wünsch dir was ist, dann wäre mein Wunsch-Trainer Fabian Hürzeler.
Würde mir natürlich für meinen Sympathie Verein leid tun, aber was er in St. Pauli für Arbeit leistet ist schon bewundernswert, zu dem lässt er einen attraktiven Fußball spielen.
Auch logisch, er hat gerade verlängert, auch mit der Begründung das wenn er geht der Verein entschädigt wird.
Hat ja auch mal ein paar Jahre in Freiburg gelebt und hat somit eine Verbindung zur Stadt.
Die Spatzen pfeifen es ja von den Dächern das auch Interesse da ist oder eben war.
Würde mir natürlich für meinen Sympathie Verein leid tun, aber was er in St. Pauli für Arbeit leistet ist schon bewundernswert, zu dem lässt er einen attraktiven Fußball spielen.
Auch logisch, er hat gerade verlängert, auch mit der Begründung das wenn er geht der Verein entschädigt wird.
Hat ja auch mal ein paar Jahre in Freiburg gelebt und hat somit eine Verbindung zur Stadt.
Die Spatzen pfeifen es ja von den Dächern das auch Interesse da ist oder eben war.
18.03.2024 - 15:52 Uhr
Ich wünsche mir dass mit dem neuen Trainer gleichzeitig auch eine neue, dritte Ära nach Finke und Streich eingeläutet wird. Und die Chancen dass uns das gelingt schätze ich mit einer internen Nachfolge für Streich am grössten ein. Wenn beispielsweise Hürzeler nach 1.5 Jahren erfolgreicher Arbeit bei St. Pauli nun zu uns wechseln würde, wäre die Wahrscheinlichkeit sicher gross dass er nach 2-3 guten Jahren bei uns zu einem grösseren Verein wechselt sicher grösser als bei einem Stamm, Schuster oder Vossler. Das meine ich übrigens nicht als Kritik oder Vorwurf vor Trainern die den Verein wechseln, daran ist absolut nichts auszusetzen und es ist absolut legitim. Ein Trainer von Extern für ein paar Jahre sehe ich höchstens als Variante wenn man im Moment keinem der internen Kandidaten die Cheftrainer Rolle zutraut. Ich persönlich würde es Stamm durchaus zutrauen, die Resultate mit der U23 sowie die Talententwicklung sprechen für ihn. Zusätzlich kennt er viele der Spieler auf die wir in Zukunft bauen werden bereits als Juniorentrainer, was sicherlich ein grosser Vorteil wäre. Schuster kann ich als Aussenstehender halt nicht einschätzen, wenn die Verantwortlichen um Saier und Hartenbach aber zum Schluss kommen dass er der beste Kandidat ist, dann vertraue ich Ihnen vollumfänglich!
Noch zu Frank Schmidt: ich meine mich an ein Interview erinnern zu können, wo er auf die Frage ob er sich einen Trainerjob ausserhalb von Heidenheim vorstellen könne explizit Freiburg erwähnt hat aufgrund der ähnlichen Philosophie bei der Besetzung des Trainerpostens. Von dem her nicht ganz unwahrscheinlich.
Noch zu Frank Schmidt: ich meine mich an ein Interview erinnern zu können, wo er auf die Frage ob er sich einen Trainerjob ausserhalb von Heidenheim vorstellen könne explizit Freiburg erwähnt hat aufgrund der ähnlichen Philosophie bei der Besetzung des Trainerpostens. Von dem her nicht ganz unwahrscheinlich.
18.03.2024 - 15:52 Uhr
Ich wünsche mir dass mit dem neuen Trainer gleichzeitig auch eine neue, dritte Ära nach Finke und Streich eingeläutet wird. Und die Chancen dass uns das gelingt schätze ich mit einer internen Nachfolge für Streich am grössten ein. Wenn beispielsweise Hürzeler nach 1.5 Jahren erfolgreicher Arbeit bei St. Pauli nun zu uns wechseln würde, wäre die Wahrscheinlichkeit sicher gross dass er nach 2-3 guten Jahren bei uns zu einem grösseren Verein wechselt sicher grösser als bei einem Stamm, Schuster oder Vossler. Das meine ich übrigens nicht als Kritik oder Vorwurf vor Trainern die den Verein wechseln, daran ist absolut nichts auszusetzen und es ist absolut legitim. Ein Trainer von Extern für ein paar Jahre sehe ich höchstens als Variante wenn man im Moment keinem der internen Kandidaten die Cheftrainer Rolle zutraut. Ich persönlich würde es Stamm durchaus zutrauen, die Resultate mit der U23 sowie die Talententwicklung sprechen für ihn. Zusätzlich kennt er viele der Spieler auf die wir in Zukunft bauen werden bereits als Juniorentrainer, was sicherlich ein grosser Vorteil wäre. Schuster kann ich als Aussenstehender halt nicht einschätzen, wenn die Verantwortlichen um Saier und Hartenbach aber zum Schluss kommen dass er der beste Kandidat ist, dann vertraue ich Ihnen vollumfänglich!
Noch zu Frank Schmidt: ich meine mich an ein Interview erinnern zu können, wo er auf die Frage ob er sich einen Trainerjob ausserhalb von Heidenheim vorstellen könne explizit Freiburg erwähnt hat aufgrund der ähnlichen Philosophie bei der Besetzung des Trainerpostens. Von dem her nicht ganz unwahrscheinlich.
Noch zu Frank Schmidt: ich meine mich an ein Interview erinnern zu können, wo er auf die Frage ob er sich einen Trainerjob ausserhalb von Heidenheim vorstellen könne explizit Freiburg erwähnt hat aufgrund der ähnlichen Philosophie bei der Besetzung des Trainerpostens. Von dem her nicht ganz unwahrscheinlich.
18.03.2024 - 16:16 Uhr
Ich bin da vollkommen bei @Sektor_D7
Lieber habe ich eine unspektakuläre interne Lösung mit einem Trainer, der eine gewisse Bindung zum Verein aufgebaut hat, als einen karrieregetriebenen (das meine ich nicht negativ) Jungcoach, wie Hürzeler, der sich in 10 Jahren vielleicht beim FC Barcelona sieht.
Hürzeler hat zwar auch eine gewisse Verbindung zu Freiburg, aber daran wird er sich kaum erinnern.
Ich möchte keinen neuen Robin Dutt haben, der nach einer guten Saison von einem Top-Club abgeworben wird.
Bei Streich musste man - trotz des Interesses von anderen Vereinen - praktisch nie Angst haben, dass er den SC verlässt.
Ich möchte einen Coach haben, der für den Verein lebt und sich nicht gedanklich vom Verein verabschiedet, wenn es mal nicht läuft.
Angenommen, wir verpflichten Urs Fischer und es läuft beim SC nicht: Würde er sein letztes Hemd für den SC geben, oder nicht doch eher auf die Beurlaubung warten, um es dann woanders neu zu versuchen?
Schuster oder Stamm machen da total Sinn. Stamm hätte es Preußer gleich tun können und den Verein wechseln, zumal so ein Umbruch nach einer erfolgreichen Saison sicher nicht im Sinne eines Trainers sein kann.
Er hat dem Verein aber die Treue gehalten, obwohl die U23 eines Proficlubs grundsätzlich nicht die beste Adresse für einen Trainer ist.
So sollte es auch in Zukunft bei unserem Chefcoach aussehen: Kontinuität.
Lieber habe ich eine unspektakuläre interne Lösung mit einem Trainer, der eine gewisse Bindung zum Verein aufgebaut hat, als einen karrieregetriebenen (das meine ich nicht negativ) Jungcoach, wie Hürzeler, der sich in 10 Jahren vielleicht beim FC Barcelona sieht.
Hürzeler hat zwar auch eine gewisse Verbindung zu Freiburg, aber daran wird er sich kaum erinnern.
Ich möchte keinen neuen Robin Dutt haben, der nach einer guten Saison von einem Top-Club abgeworben wird.
Bei Streich musste man - trotz des Interesses von anderen Vereinen - praktisch nie Angst haben, dass er den SC verlässt.
Ich möchte einen Coach haben, der für den Verein lebt und sich nicht gedanklich vom Verein verabschiedet, wenn es mal nicht läuft.
Angenommen, wir verpflichten Urs Fischer und es läuft beim SC nicht: Würde er sein letztes Hemd für den SC geben, oder nicht doch eher auf die Beurlaubung warten, um es dann woanders neu zu versuchen?
Schuster oder Stamm machen da total Sinn. Stamm hätte es Preußer gleich tun können und den Verein wechseln, zumal so ein Umbruch nach einer erfolgreichen Saison sicher nicht im Sinne eines Trainers sein kann.
Er hat dem Verein aber die Treue gehalten, obwohl die U23 eines Proficlubs grundsätzlich nicht die beste Adresse für einen Trainer ist.
So sollte es auch in Zukunft bei unserem Chefcoach aussehen: Kontinuität.
18.03.2024 - 16:49 Uhr
Ich habe den Streich-Abschied trotz der langen Anbahnung überhaupt noch nicht verdaut, aber mir hilft es etwas, mich mit dem Gedanken an die Zukunft abzulenken.
Vieles von dem, was Streich verkörpert und geleistet hat, lässt sich unmöglich ersetzen. Das macht mir Sorgen - beim Sportlichen sorge ich mich vor allem darum, jemanden zu finden, der aus guten ebenso wie aus schwierigen Lagen das Beste machen kann und das über einen längeren Zeitraum. Es gab schon so viele Trainer, die eine Zeit lang sehr erfolgreich waren und dafür gefeiert wurden, in einer veränderten Situation dann aber gar nicht mehr funktioniert haben. Urs Fischer ist das jüngste Beispiel, ansonsten könnte man Bo Svensson und fast jeden Trainer aufzählen, der in den letzten Jahren beim VfL Wolfsburg gelandet ist.
Was mir Mut macht: Ich habe vier Cheftrainer beim SC als Fan erlebt. Von diesen Vieren waren drei sehr erfolgreich. Grade der Blick auf Dutt, der nach seiner Freiburger Zeit eigentlich nirgendwo mehr ähnlich erfolgreich arbeiten konnte, zeigt, dass Freiburg nicht nur teils unfassbares Glück mit seinen Trainern hatte, sondern eben auch umgekehrt ein sehr gutes Pflaster für Trainerkarrieren ist. Bei Sorg/Streich wiederum sieht man auch, dass es mehr als reine Vasallentreue ist, die mitunter für die langen Amtszeiten beim SC sorgt. Man war bei Streich vielmehr menschlich und fachlich voneinander so überzeugt und dabei auch immer wieder bereit, sich zu verändern, dass es nie Grund gab, an dieser Personalie etwas zu ändern.
Wenn sich also jemand findet, der das Talent für diesen Job mitbringt und zum Verein passt, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch hoch, dass es wieder in irgendeiner neuen Form funktioniert - nur eben in vielem etwas anders als 2012 - 2024.
Vieles von dem, was Streich verkörpert und geleistet hat, lässt sich unmöglich ersetzen. Das macht mir Sorgen - beim Sportlichen sorge ich mich vor allem darum, jemanden zu finden, der aus guten ebenso wie aus schwierigen Lagen das Beste machen kann und das über einen längeren Zeitraum. Es gab schon so viele Trainer, die eine Zeit lang sehr erfolgreich waren und dafür gefeiert wurden, in einer veränderten Situation dann aber gar nicht mehr funktioniert haben. Urs Fischer ist das jüngste Beispiel, ansonsten könnte man Bo Svensson und fast jeden Trainer aufzählen, der in den letzten Jahren beim VfL Wolfsburg gelandet ist.
Was mir Mut macht: Ich habe vier Cheftrainer beim SC als Fan erlebt. Von diesen Vieren waren drei sehr erfolgreich. Grade der Blick auf Dutt, der nach seiner Freiburger Zeit eigentlich nirgendwo mehr ähnlich erfolgreich arbeiten konnte, zeigt, dass Freiburg nicht nur teils unfassbares Glück mit seinen Trainern hatte, sondern eben auch umgekehrt ein sehr gutes Pflaster für Trainerkarrieren ist. Bei Sorg/Streich wiederum sieht man auch, dass es mehr als reine Vasallentreue ist, die mitunter für die langen Amtszeiten beim SC sorgt. Man war bei Streich vielmehr menschlich und fachlich voneinander so überzeugt und dabei auch immer wieder bereit, sich zu verändern, dass es nie Grund gab, an dieser Personalie etwas zu ändern.
Wenn sich also jemand findet, der das Talent für diesen Job mitbringt und zum Verein passt, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch hoch, dass es wieder in irgendeiner neuen Form funktioniert - nur eben in vielem etwas anders als 2012 - 2024.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gulasch am 18.03.2024 um 17:16 Uhr bearbeitet
18.03.2024 - 16:59 Uhr
Ich will hier mal kurz meinen Senf dazugeben, weil der Name Urs Fischer mehrfach fiel, entweder als Wunschtrainer oder als absolutes No-Go.
Ich glaube, man tut Fischer unrecht, wenn man ihn auf den reinen Effizienzfußball reduziert, der bei uns unter ihm gespielt wurde. Ein guter Trainer weiß die Stärken und Potenziale seines Clubs zu nutzen.
Bei uns gibt es zum Beispiel keine solch starke und durchlässige Jugendabteilung und auch eine zweite Mannschaft fehlt, was die Kluft für eigene Talente vergrößert. Dadurch waren Kaderplaner Ruhnert und Trainer Fischer gezwungen eher auf Neuzugänge zu setzen, weil die eigenen Talente fast ausnahmslos nicht die Qualität hatten, um in der
Bundesliga zu bestehen. Bei euch sind das ganz andere Voraussetzungen und ich traue Fischer zu, diese auch zu nutzen.
Vom Spielsystem her ist Fischer ebenfalls flexibel. In der zweiten Liga spielten wir unter ihm mit 4er-Kette und zwei Spitzen. In der Bundesliga stellte er dann sehr schnell um, weil wir damit am Anfang nicht zu Rande kamen und sich abzeichnete, dass wir nur mit defensiver Stabilität die Klasse halten können. Insofern war die Umstellung auf 5er-Kette zweckmäßig und sehr sinnvoll. In Basel zu Beispiel hat Fischer mit ganz anderen Voraussetzungen als bei Union auch deutlich offensiver spielen. Mit Spielern wie Grifo und anderen würde ich ihm dies in Freiburg auch zutrauen. Wobei euch momentan genau die defensive Stabilität fehlt.
Lange Rede kurzer Sinn, ich denke schon, dass er zu euch passen würde. Menschlich sowieso. Aber vermutlich wird macht es wohl eh ein jüngerer Trainer, der den Verein schon kennt.
Eiserne Grüße in den Breisgau
Ich glaube, man tut Fischer unrecht, wenn man ihn auf den reinen Effizienzfußball reduziert, der bei uns unter ihm gespielt wurde. Ein guter Trainer weiß die Stärken und Potenziale seines Clubs zu nutzen.
Bei uns gibt es zum Beispiel keine solch starke und durchlässige Jugendabteilung und auch eine zweite Mannschaft fehlt, was die Kluft für eigene Talente vergrößert. Dadurch waren Kaderplaner Ruhnert und Trainer Fischer gezwungen eher auf Neuzugänge zu setzen, weil die eigenen Talente fast ausnahmslos nicht die Qualität hatten, um in der
Bundesliga zu bestehen. Bei euch sind das ganz andere Voraussetzungen und ich traue Fischer zu, diese auch zu nutzen.
Vom Spielsystem her ist Fischer ebenfalls flexibel. In der zweiten Liga spielten wir unter ihm mit 4er-Kette und zwei Spitzen. In der Bundesliga stellte er dann sehr schnell um, weil wir damit am Anfang nicht zu Rande kamen und sich abzeichnete, dass wir nur mit defensiver Stabilität die Klasse halten können. Insofern war die Umstellung auf 5er-Kette zweckmäßig und sehr sinnvoll. In Basel zu Beispiel hat Fischer mit ganz anderen Voraussetzungen als bei Union auch deutlich offensiver spielen. Mit Spielern wie Grifo und anderen würde ich ihm dies in Freiburg auch zutrauen. Wobei euch momentan genau die defensive Stabilität fehlt.
Lange Rede kurzer Sinn, ich denke schon, dass er zu euch passen würde. Menschlich sowieso. Aber vermutlich wird macht es wohl eh ein jüngerer Trainer, der den Verein schon kennt.
Eiserne Grüße in den Breisgau
18.03.2024 - 17:38 Uhr
Ein Hoch auf den Verein, der einen solchen Thread nur alle 12 Jahre braucht.
Ich glaube von der Ausgangsposition hätten mein Verein Arminia Bielefeld und der SC Freiburg relativ ähnliche Möglichkeiten gehabt.
Nur ist unsere letzte böse Niederlage mit dem Kampf um den Klassenerhalt in Liga 3 verbunden, während eure letzte böse Niederlage das Ausscheiden in der Euro League bedeutete.
Wie sind solche eklatanten Ergebnisse bei recht gleicher Ausgangslage zu erklären?
Vielleicht damit, dass ihr in den letzten Jahren mit Christian Streich den einen richtigen Trainer an der Seitenlinie hattet, während bei uns im gleichen Zeitraum 13 unterschiedliche Typen das Sagen hatten - statt Langzeitehe hatte das bei uns dann vergleichsweise eher was von Speed- ***** und so tindern wir jetzt sozusagen über die Dörfer.
Glückwunsch an den SC und Christian Streich für diese erfolgreiche Arbeit und den stilvollen Abgang - dass beides alles andere als selbstverständlich ist, weiß ich als Arminen-Fan nur zu gut.
Ich glaube von der Ausgangsposition hätten mein Verein Arminia Bielefeld und der SC Freiburg relativ ähnliche Möglichkeiten gehabt.
Nur ist unsere letzte böse Niederlage mit dem Kampf um den Klassenerhalt in Liga 3 verbunden, während eure letzte böse Niederlage das Ausscheiden in der Euro League bedeutete.
Wie sind solche eklatanten Ergebnisse bei recht gleicher Ausgangslage zu erklären?
Vielleicht damit, dass ihr in den letzten Jahren mit Christian Streich den einen richtigen Trainer an der Seitenlinie hattet, während bei uns im gleichen Zeitraum 13 unterschiedliche Typen das Sagen hatten - statt Langzeitehe hatte das bei uns dann vergleichsweise eher was von Speed- ***** und so tindern wir jetzt sozusagen über die Dörfer.
Glückwunsch an den SC und Christian Streich für diese erfolgreiche Arbeit und den stilvollen Abgang - dass beides alles andere als selbstverständlich ist, weiß ich als Arminen-Fan nur zu gut.
18.03.2024 - 19:39 Uhr
Eine spannende Frage und eine nicht einfache Aufgabe für die Verantwortlichen, wer in die Fussstapfen von Streich treten soll.
Ziemlich klar scheint mir, dass sein Nachfolger es sehr schwer haben wird. Es wäre einfacher, stünden wir gerade mit dem Rücken zur Wand und es wäre eine ähnliche Situation wie beim Amtsantritt von Streich. Aber wir stehen ganz ordentlich, wenngleich ich nicht glaube, dass sich die Erwartungen um eine neue Europa-Teilnahme erfüllen werden. Die Vereinsführung scheint mit sich ziemlich zufrieden zu sein (teils vielleicht zu zufrieden, was auch eine gewisse Erklärung für die missglückten letzten Transferperioden sein dürfte). Ähnlich zufrieden die meisten Fans. Ergo wird der Neue grosse Schwierigkeiten bekommen, falls es nicht gut läuft. Die Medien, die sowieso nach negativen Meldungen gieren, werden lauern.
Aber irgendwer wird es versuchen.
Die erste Frage ist, kommt ein Externer oder jemand von innerhalb. Wird jemand gesucht, der frischen Wind in die Strukturen bringt, vielleicht andere Spielideen hat, vielleicht andere Spielertypen sucht. Oder wird eher eine Kopie von Streich gesucht.
Grundsätzlich scheint es mir so zu sein, dass man sich sehr sicher sein muss, dass ein Interner deutlich besser ist als ein Externer, um die Lösung mit einem Internen zu favorisieren.
Eine interne Lösung dürfte für die Entscheidungsträger die einfachere Lösung sein, stellt sicher weniger in Frage, ist abhängiger. Man kann sich aber auch im positiven Sinne sicherer sein, was man erwarten kann.
Und da gibt es wohl nun die beiden Kandidaten Stamm und Schuster.
Ich habe Schuster als Spieler des SC sehr geschätzt. Aber ich registriere, dass er m.W. nie eine Mannschaft verantwortlich geführt hat, noch nicht mal eine Jugendmannschaft. Und dies rund 6 Jahre, nachdem er seine Spielerkarriere beendet hat. Das wäre eine ziemliche Hypothek für ihn wie für die Entscheidungsträger, würde man ihn nehmen.
Stamm hat in mehreren Jahren als Trainer in der 3. Liga und in der Jugend gezeigt, dass er Mannschaften führen und formen konnte, mit teils gänzlich unerwartetem Erfolg. Zahlreiche Spieler sind bei ihm in der Zeit besser geworden, und das trotz der grossen Fluktuation, mit der er umgehen musste. Er war in den Aufstellungen flexibel, mutig, hat regelmässig Nachwuchskräften Chancen gegeben. Sein Pech könnte sein, dass es ausgerechnet in diesem Jahr mit der 2. Mannschaft so unglücklich gelaufen ist. Vielfach wird ja spekuliert, dass er gewisse Zusicherungen bekommen hat, sonst wäre er schon lange weg. Keine Ahnung, was da dran ist, es hört sich jedenfalls plausibel an.
Aus meiner Perspektive müsste Stamm ziemlich klar in der Pole-Position sein.
Sollte Schuster das Rennen machen, dann müssen die Entscheidungsträger bei ihm irgendwo gewaltige Vorteile sehen (oder umgekehrt bei Stamm Defizite) , die unsereiner nicht kennt.
Ziemlich klar scheint mir, dass sein Nachfolger es sehr schwer haben wird. Es wäre einfacher, stünden wir gerade mit dem Rücken zur Wand und es wäre eine ähnliche Situation wie beim Amtsantritt von Streich. Aber wir stehen ganz ordentlich, wenngleich ich nicht glaube, dass sich die Erwartungen um eine neue Europa-Teilnahme erfüllen werden. Die Vereinsführung scheint mit sich ziemlich zufrieden zu sein (teils vielleicht zu zufrieden, was auch eine gewisse Erklärung für die missglückten letzten Transferperioden sein dürfte). Ähnlich zufrieden die meisten Fans. Ergo wird der Neue grosse Schwierigkeiten bekommen, falls es nicht gut läuft. Die Medien, die sowieso nach negativen Meldungen gieren, werden lauern.
Aber irgendwer wird es versuchen.
Die erste Frage ist, kommt ein Externer oder jemand von innerhalb. Wird jemand gesucht, der frischen Wind in die Strukturen bringt, vielleicht andere Spielideen hat, vielleicht andere Spielertypen sucht. Oder wird eher eine Kopie von Streich gesucht.
Grundsätzlich scheint es mir so zu sein, dass man sich sehr sicher sein muss, dass ein Interner deutlich besser ist als ein Externer, um die Lösung mit einem Internen zu favorisieren.
Eine interne Lösung dürfte für die Entscheidungsträger die einfachere Lösung sein, stellt sicher weniger in Frage, ist abhängiger. Man kann sich aber auch im positiven Sinne sicherer sein, was man erwarten kann.
Und da gibt es wohl nun die beiden Kandidaten Stamm und Schuster.
Ich habe Schuster als Spieler des SC sehr geschätzt. Aber ich registriere, dass er m.W. nie eine Mannschaft verantwortlich geführt hat, noch nicht mal eine Jugendmannschaft. Und dies rund 6 Jahre, nachdem er seine Spielerkarriere beendet hat. Das wäre eine ziemliche Hypothek für ihn wie für die Entscheidungsträger, würde man ihn nehmen.
Stamm hat in mehreren Jahren als Trainer in der 3. Liga und in der Jugend gezeigt, dass er Mannschaften führen und formen konnte, mit teils gänzlich unerwartetem Erfolg. Zahlreiche Spieler sind bei ihm in der Zeit besser geworden, und das trotz der grossen Fluktuation, mit der er umgehen musste. Er war in den Aufstellungen flexibel, mutig, hat regelmässig Nachwuchskräften Chancen gegeben. Sein Pech könnte sein, dass es ausgerechnet in diesem Jahr mit der 2. Mannschaft so unglücklich gelaufen ist. Vielfach wird ja spekuliert, dass er gewisse Zusicherungen bekommen hat, sonst wäre er schon lange weg. Keine Ahnung, was da dran ist, es hört sich jedenfalls plausibel an.
Aus meiner Perspektive müsste Stamm ziemlich klar in der Pole-Position sein.
Sollte Schuster das Rennen machen, dann müssen die Entscheidungsträger bei ihm irgendwo gewaltige Vorteile sehen (oder umgekehrt bei Stamm Defizite) , die unsereiner nicht kennt.
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