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Weitere Mitarbeiter des BVB

18.06.2013 - 12:23 Uhr
Weitere Mitarbeiter des BVB |#91
06.08.2019 - 22:50 Uhr
Nobby und Owo bekommen eine Pause... als ich das gehört habe, da konnt ich echt nicht mehr vor Empörung.

Diese ständige Panik davor als Rassist abgestempelt zu werden und der Druck, den irgendwelche Personen

via Internet aufbauen können, ist abartig. Man mag die Witze vielleicht unlustig finden, aber so langsam

hört der Spaß auch auf. In Freibädern fallen Flüchtlinge negativ auf, sagt die Polizei Düsseldorf. Bin ich jetzt

rechts, oder die Polizei? Es gibt den Film " er ist wieder da" mit ca 90min ***** parodie. Ist der Regisseur rechts?

Nobby bezeichnet Italiener als Itaker, bzw. verballhornt Nachnamen. Das mag man witzig finden, oder eben

nicht.

Ich finde die "Strafe" absolut lachhaft und wegen so einem Nonsens steigt der Unmut und Protestparteien

haben regen Zulauf. Joachim Gauck hat letztens dafür plädiert, dass man rechtskonservativ sein kann und darf

ohne direkt als rechtsradikal zu gelten, aber die Toleranz in diesem Bereich ist gleich null.

Es ist schade und bedauerlich, dass solche Netradio Aussagen scheinbar so viel Wirbel entfachen.

Als gäbe es keine andere Probleme in diesem Land und weltweit. Oh Gott, der sagt Itaker und der mit

den fremdländischen Wurzeln macht eine kurze Parodie auf Adolf ***** .

Ich glaub ich geh echt brechen.

Ich kann in diesem Post gar nicht deutlich machen, wie sehr mich das ganze Zeug gerade nervt, aber ich hoffe,

dass irgendwann einmal einige Menschen aufwachen und diese Pseudo-Hexenjagden endlich aufhören.

Pro Owo und Nobby

•     •     •

"Das wundervolle an Internetforen ist, dass viele versuchen intelligent zu schreiben, es aber dabei nicht

hinbekommen verständlich zu machen, was sie sagen wollen."

#MutzurnormalenSprache

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Heja_BVB_86 am 06.08.2019 um 22:52 Uhr bearbeitet
Weitere Mitarbeiter des BVB |#92
06.08.2019 - 23:04 Uhr
Also für mich als "gegnerischen Fan" ist das Gesabbel von Dickel ja auch schwer auszuhalten - selbst für ein vereinsinternes Netradio, dass wahrlich nicht den Anspruch haben muss unparteiisch zu sein, ist Dickels Art die Spiele zu kommentieren und Situationen zu bewerten schon ziemlich grenzwertig.

Ihn jetzt allerdings für diesen Kommentar als Rassist hinzustellen, seinen Rücktritt zu fordern und eine Kampagne gegen ihn zu fahren, ist auch absolut lächerlich.

Diese überkorrekte, stocksteife, verbohrte political correctness ist für mich einfach falsch. Wer sich von Dickels Äußerungen beleidigt fühlt, hat ein Problem mit seinem Selbstwertgefühl (meine Meinung!).

•     •     •

Weitere Mitarbeiter des BVB |#93
07.08.2019 - 02:13 Uhr
Zitat von Bremer_Hesse
Zitat von El_Tornado

Absolut unangebracht diese Enpörungskampagnen und Diskussionen wegen Nobby und Owo, ebenso wie auch bei Tönnies. Jede verunglückte Bemerkung oder launige Sprüche als "Rassismus" zu brandmarken ist mE völlig daneben!

Und im Übrigen wird dadurch echter Rassismus aufs Schlmmste verharmlost. Aber man sieht an diesen Diskussionen wie weit links unsere Gesellschaft schon gerückt ist und wenn es so weiter geht, sind wir gar nicht mehr weit weg von den Szenarien, wie sie in George Orwells "1984" beschrieben sind,

Daher sollten sich die Fans mit Nobby und Owo solidarisch zeigen, dem linken Mainstream die gelbe Karte zeigen und das Kapitel beenden!


Ach so. Tönnies war launig. Schließlich wird man doch noch sagen dürfen, dass die Afrikaner ständig knattern und damit Schuld an ihrer Situation sind und nicht etwa die Europäer.

Dickel und Owo wurden wegen ihrer Dummheiten und Beleidigung und nicht wegen Rassismus suspendiert. Aber klar. Die Fans sollen es geil finden, wenn einer Adolf nachmacht und Italiener beleidigt werden. daumen-hochaugen-zuhalten

Also sind die Europäer alleine für die Situation in Afrika zuständig ? Würde sagen auch mit zuständig, aber nicht alleine und nicht in erster Linie. Und klar ist Abholzung und eine sehr hohe Geburtenrate nicht die Lösung der Probleme. Das ist ja noch nicht schlimm dies zu erkennen - beides zu reduzieren würde helfen die Situation zu verbessern. Nur darf man es so eben als öffentliche Person nicht sagen. Und es soll niemand Nobbi und Owo für ihren missratenen Spaß bejubeln, aber abstempeln und dauerhaft aus dem Verkehr ziehen wäre einfach übertrieben.
Weitere Mitarbeiter des BVB |#94
07.08.2019 - 07:34 Uhr
Zitat von TOMKE
Also für mich als "gegnerischen Fan" ist das Gesabbel von Dickel ja auch schwer auszuhalten - selbst für ein vereinsinternes Netradio, dass wahrlich nicht den Anspruch haben muss unparteiisch zu sein, ist Dickels Art die Spiele zu kommentieren und Situationen zu bewerten schon ziemlich grenzwertig.

Ihn jetzt allerdings für diesen Kommentar als Rassist hinzustellen, seinen Rücktritt zu fordern und eine Kampagne gegen ihn zu fahren, ist auch absolut lächerlich.

Diese überkorrekte, stocksteife, verbohrte political correctness ist für mich einfach falsch. Wer sich von Dickels Äußerungen beleidigt fühlt, hat ein Problem mit seinem Selbstwertgefühl (meine Meinung!).


Der Begriff den Nobby gewählt hat, löst bei mir persönlich z.B. extrem negative Gefühle auf. Selbst wenn Leute das zum Spaß sagen kommen da alte Gefühle wieder hoch. Hat nichts mit meinem Selbstwertgefühl zu tun.

Ich weiß das Nobby das nicht böse gemeint hat und ich glaube auch nicht das er irgendwas gegen andere Menschen hat, aufgrund deren Herkunft. Trotzdem ist es einfach total unangebracht. Er ist deswegen aber natürlich kein Rassist. Und es wird ihm auch leid tun.

Im Endeffekt ist sein Job nun mal ein öffentlicher. Deshalb sind die Konsequenzen auch andere, als wenn Hinz und Kunz das bei Freunden oder inner Kneipe sagen. Gerade heikel ist es bei unserer Arbeit gegen rechts und den Problemen in der Stadt mit den extremen Rechten.
Deshalb muss er nicht gleich gefeuert werden. Man sollte sich aber schon überlegen, wie man ihn weiterhin einsetzt. Auch aus Selbstschutz für Nobby.



Was ich mich allerdings frage bei der ganzen Debatte. Was ist eigentlich noch mal Sascha Fligges Job? Diese totschweigen Taktik empfand ich jetzt als nicht so passend.

•     •     •

Und wir werden immer Borussen sein, es gibt nie nie einen anderen Verein!

Forza Napoli sempre!
Weitere Mitarbeiter des BVB |#95
07.08.2019 - 07:50 Uhr
Zitat von UnderratedCritic
Zitat von stanleebuddha

Zitat von TOMKE

Also für mich als "gegnerischen Fan" ist das Gesabbel von Dickel ja auch schwer auszuhalten - selbst für ein vereinsinternes Netradio, dass wahrlich nicht den Anspruch haben muss unparteiisch zu sein, ist Dickels Art die Spiele zu kommentieren und Situationen zu bewerten schon ziemlich grenzwertig. ...


Niemand zwingt dich, zuzuhören.

Zitat von TOMKE

Diese überkorrekte, stocksteife, verbohrte political correctness ist für mich einfach falsch.


Ich halte diese erhöhte Sensibilität für diskrimierende Äußerungen für eine gute Entwicklung.

Zitat von TOMKE

Wer sich von Dickels Äußerungen beleidigt fühlt, hat ein Problem mit seinem Selbstwertgefühl (meine Meinung!).


Echt? Deine Meinung? Wirklich? Ich dachte jetzt, das wäre die ganze Zeit die Meinung von jemand anderem gewesen. Kannse ma sehen ...


Von welcher erhöhten Sensibilität redest du überhaupt? Hier werden zwei Personen in eine rechte Ecke gedrängt und medial durch den Dreck gezogen. Du siehst ja, wie der Mensch/User auf den Zug aufspringt. "Faschismus etc" - solche Wörter sind hier schon gefallen. Wie lange wird dieser Fauxpas mit denen in Verbindung gebracht? Das kriegen sie nicht mehr los. Und für was? Für einen völlig dämlichen Witz. Wenn du diese Entwicklung gut findest, dann solltest du dich mal hinterfragen.


Dass die beiden keine Rechten sind und nicht so gebrandmarkt werden sollten, unterschreibe ich. Auf der anderen Seite finde ich es gut, dass 'der dämliche Witz' thematisiert wird und dass Begriffe wie "Itaker" nicht einfach so durchgewunken werden.

Den Retourreflex, pauschal von "stocksteifer political correctness" zu reden, finde ich ziemlich bedenklich: Damit werden nämlich m.E. völlig berechtigte Anliegen, z.B. dass eben Italiener in der Regel nicht abschätzig als 'Itaker' bezeichnet werden wollen, zu 'naivem Gutmenschengelaber' herabgewürdigt, das man eigentlich nicht ernstzunehmen braucht.
Weitere Mitarbeiter des BVB |#96
07.08.2019 - 10:31 Uhr
Zitat von koppel1970

Zitat von TrueSeduction

Ich frage mich wie viele hier "Deutsche, kauft nicht bei Juden" wenn Sie damals gelebt hätten als "Meinungsfreiheit" verharmlost hätten.

Es kann nur eine Lösung gegen Rassismus geben:
In aller radikaler Konsequenz ohne Rücksicht auf Schicksale ausradieren!
Die beiden gehören folglich nicht nur abgemahnt sondern vor die Tür gesetzt!
Rassismus hat beim BVB nichts verloren!


Ist es eigentlich auch rassistisch, wenn man mit Sprechchören wie "Deutschland verrecke" durch die Straßen zieht?

Die Aussagen sind doch nicht rassistisch. Rassistisch sind Aussagen nach denen bestimmte Gruppen mit bestimmten biologischen Merkmalen hinsichtlich ihrer kulturellen Leistungsfähigkeit anderen von Natur aus über - bzw. unterlegen ist. Um mal eine gängige Definition zu zitieren.

Wenn ich von Itakern spreche, dann ist das vielleicht eine Beleidigung, aber kein Rassismus. Und da ist dann eine Entschuldigung mal absolut ausreichend.

Rassismus ist in Deutschland mittlerweile ein Kampfbegriff der Linken, um andere Meinungen zu unterdrücken.



So oft wie hier das Wort "Links" erwähnt wird, ist wohl klar, aus welchem Lager diese Statements kommen. rolleyes

Es ist schon amüsant, dass Einige es hier schon für "links" halten, wenn man Wert auf ein respektvolles Miteinander legt und dazu gehört eben auch, dass man rassistisches Verhalten rügt. Wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit.

Naja solchen Menschen ist wohl eh nicht mehr zu helfen. Letztendlich bin ich aber froh, dass die meisten es hier anders sehen und selbstreflektiert sind.

Das Dickel und Owo dies nicht aus einer bösen Intention hinaus getan haben, sondern eher sich wohl von primitivsten Emotionen haben leiten lassen, sollte dabei klar sein. Auch, dass dies alles nicht ganz ernst gemeint war. Trotzdem hat es in dem Kontext selbstverständlich nichts zu suchen und war eine unfreiwillige rassistische Beleidigung.

Man muss den Beiden nun den Freiraum geben ihr Verhalten kritisch zu reflektieren. Wenn sie sich dafür am Ende entschuldigen und sich ihrer Verantwortung gestellt haben, dann sollte man es dann aber auch dabei belassen und sie nicht auf ewig in diese Ecke verbannen. Das der Verein dagegen vorgeht ist absolut richtig und gut so und hat selbstverständlich rein gar nichts mit "links" sein zu tun, sondern nur mit gesundn Menschenverstand.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jimmy_hogan85 am 07.08.2019 um 10:37 Uhr bearbeitet
Weitere Mitarbeiter des BVB |#97
07.08.2019 - 10:57 Uhr
Zitat von stanleebuddha


Dass die beiden keine Rechten sind und nicht so gebrandmarkt werden sollten, unterschreibe ich. Auf der anderen Seite finde ich es gut, dass 'der dämliche Witz' thematisiert wird und dass Begriffe wie "Itaker" nicht einfach so durchgewunken werden.

Den Retourreflex, pauschal von "stocksteifer political correctness" zu reden, finde ich ziemlich bedenklich: Damit werden nämlich m.E. völlig berechtigte Anliegen, z.B. dass eben Italiener in der Regel nicht abschätzig als 'Itaker' bezeichnet werden wollen, zu 'naivem Gutmenschengelaber' herabgewürdigt, das man eigentlich nicht ernstzunehmen braucht.


Tja zum Thema "dämlicher Witz" und "political correctness":
Kannst du dir vorstellen, dass dein wortgewitzter Nick den jüdischen Stanley "Lee" Lieber mit Buddha zu verquicken dem ein oder anderen hier zu weit geht?
Auch wenn Mahayana-Buddhisten glauben, dass viele Menschen Buddha sein können, glauben vielleicht viele Juden nicht daran.
Ansonsten: Dickel und Owomoyela schossen natürlich weit über das Ziel hinaus. Aber wir sollten mit unserem selbstgerechten Fingerzeigen einfach mal innehalten und uns sachlich fragen, ob die Welt nicht andere Probleme hat, als zwei ex-Fußballer und einen Aufsichtsratvorsitzenden, mit einem recht seltsamen Humor und Weltverständnis.
Entschuldigung einfordern und fertig.
Heutzutage wäre der Spruch "An Gott kommt keiner vorbei, außer Stan Libuda" schon ein Dorn im Auge der politisch Korrekten.
Weshalb meine obige Frage natürlich nicht ganz so ernst genommen werden sollte, sondern einfach ein Beispiel für unbeabsichtigt anstößigen Wortwitz.
Mit etwas mehr Humor und Lockerheit, dafür etwas weniger typisch deutscher Überkorrektheit ließe es sich auch gut leben.
Weitere Mitarbeiter des BVB |#98
07.08.2019 - 11:04 Uhr
Zitat von gabr1eL44
Zitat von oger

Das sensible Thema Rassismus bzw. Diskriminierung bedingt aber eben eine solche "Goldwaage". Es tut doch wirklich niemanden weh, eben keine verunglimpfenden Begriffe in seiner Sprache zu verwenden. Die Rechte stärkt eine breite öffentliche Meinung, dass soetwas doch noch gesagt werden darf, denn dann ist es für sie eben ein leichtes die Grenze, was als vollkommen unverfänglich gilt, immer noch ein bisschen weiter zu schieben. Wenn in der öffentlichen Gesellschaft eben empfindlich mit solchen Dingen umgegangen wird, ist es für diese Vertreter eben um ein Vielfaches schwieriger ihr Gedankengut auch an den Mann zu bringen, weil sie wissen, dass sie von allen Seiten sehr kritisch beäugt werden.

Empfindlich damit umgehen? Ich geb dir mal ein paar Beispiele für die heutige Gesellschaft.

In Kanada hat ein Mann, der sich als Frau identifiziert, zahlreiche Frauen verklagt, weil sie sich geweigert haben seinen "Frauenpenis" zu enthaaren, weil sie dies nur bei Frauen durchführen. Daraufhin musste der Laden schließen.

Die amerikanischen Fußballerinnen verklagen die FIFA, weil sie genau so viel Geld verdienen möchten wie die Männer, schließlich leisten sie ja die "gleiche" Arbeit wie diese. In Testspielen verlieren sie dann aber selbst gegen U15-Auswahlmannschaften. Auch beschert die Frauen-WM nur einen Bruchteil der Einnahmen wie eine Männer-WM. Prozentual gesehen verdienen diese bereits jetzt besser. Die Öffentlichkeit befürwortet dies sogar mit Sprechchören. #equal pay

2018 forderte die PETA, dass folgende Sprichwörter nicht mehr benutzt werden sollten, weil sie Veganer verletzen könnten: "Kill two birds with one stone", "Beat a dead horse"...

In Hannover hat man die genderneutrale Sprache eingeführt, welche Perlen wie "Wähler->Wählende", "Rednerpult->Redepult", das Gendersternchen "jede*r Leser*in" hervorgebracht hat.

Der neueste Trend ist, dass Männer in öffentlichen Transporteinrichtungen verboten werden soll, ihre Beine zu spreizen. #manspreading

Und in so ein gesellschaftliches Bild passt dann eben auch, dass ein Owomoyela nun in der Bildzeitung als Rassist landet. In Amerika durften Farbige nicht mal die gleichen Toilette benutzen. Dass man in so einem Zusammenhang überhaupt den Begriff Rassismus in den Mund nimmt ist eine Beleidigung die echten Opfern von Rassismus.

Das hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun, sondern die gesamte Gesellschaft komplett verrückt geworden ist und ***** en das Sagen bekommen haben.


Für die "heutige Gesellschaft" spricht es viel eher, dass ein solcher Beitrag, der nur so vor Halbwahrheiten und völlig unbeteiligten Whataboutismen strotzt auch noch mehrfach als "lesenswert" markiert wird.
Aber gehen wir deine "Argumente" für die "verrückt gewordene Welt" mal Punkt für Punkt durch.

Vorab - was ist der Kontext? Ein User argumentiert das sensibler Umgang mit Rassismus und dementsprechend mit potentiell rassistischer Sprache angebracht ist. Behauptet der User dass Owo und Dickel Rassisten seien? Nein. Er weist daraufhin, dass auch ohne das man ein ausgewachsener Rassist rassistische Sprache verwenden kann und sich hierdurch Menschen angegriffen fühlen können um daraus abzuleiten, dass man in seiner Sprache eben sensibilisiert agieren sollte.

Zitat von gabr1eL44

In Kanada hat ein Mann, der sich als Frau identifiziert, zahlreiche Frauen verklagt, weil sie sich geweigert haben seinen "Frauenpenis" zu enthaaren, weil sie dies nur bei Frauen durchführen. Daraufhin musste der Laden schließen.


Das ist schlichtweg falsch wie du es darstellst. Zunächst mal hat der Transgender nicht "zahlreiche Frauen verklagt". Der Transgender hat eine Beschwere vor dem B.C. Human Rights Tribunal eingereicht - gegen EINEN Salon.

Hierbei handelt es sich NICHT um ein Gericht, folglich auch NICHT um eine Klage. Der BCHRT ist eine Einrichtung, deren Aufgabe es ist Menschenrechts-Beschwerden "zu akzeptieren, untersuchen, vermitteln und beurteilen".
JEDE

•     •     •

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Kimmich - Süle ----------- Hummels - Max
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Werner-------------- Reus-------------- Sané
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Bank: ter Stegen, Mustafi, Hector, Rudy, Brandt, Draxler, Volland
Reserve: Leno, Boateng, Goretzka, Götze, Gnabry
Weitere Mitarbeiter des BVB |#99
07.08.2019 - 11:25 Uhr
Zitat von stanleebuddha

Den Retourreflex, pauschal von "stocksteifer political correctness" zu reden, finde ich ziemlich bedenklich: Damit werden nämlich m.E. völlig berechtigte Anliegen, z.B. dass eben Italiener in der Regel nicht abschätzig als 'Itaker' bezeichnet werden wollen, zu 'naivem Gutmenschengelaber' herabgewürdigt, das man eigentlich nicht ernstzunehmen braucht.


Ich glaube, er spricht hierbei von der allgemeinen Entwicklung unserer Gesellschaft und diesen Zeiten, in denen jede noch so sachliche Kritik und jeder noch so offensichtliche Witz moralisch auseinandergenommen wird und oftmals in einer Hexenjagd endet.

Zeiten, in denen:

- Menschen wegen eines Edeka Werbespots am Rad drehen, weil er Männer bei der Kindererziehung etwas dämlich rüberbringt
- Ein Smoothie Hersteller aufgrund seiner Werbetexte als rassistisch bezeichnet wird
- Millionen Euro dafür ausgegeben werden, damit das Studentenwerk in Studierendenwerk umbenannt wird
- Die Art und Form der Sprache oft wichtiger erscheint als der eigentliche Inhalt
- Man sich dafür rechtfertigen muss, wenn man häufiger fliegt oder einen Sportwagen fährt
- Man immer wieder in moralische Diskussionen gelangt, weil man gerne Fleisch ist
- Diverse Fußballspielerinnen und Medien aufgrund ihres Wahns zur Gleichberechtigung grundlegende marktwirtschaftliche Mechanismen ignorieren

Was hat das alles mit Dickel/Owo zu tun? Es zeigt, dass man gesellschaftlich sehr schnell in eine bestimmte Ecke gedrängt wird, wenn man sich zumindest nach Außen hin nicht immer zu 100% dem gesellschaftlichen Tenor anschließt. Ja.. und auch wenn ich das Wort "Gutmenschen" ziemlich beschissen finde: Manchmal sind die Ansichten einiger Menschen zu bestimmten Themen doch recht naiv und realitätsfern. Hier wird dann viel zu oft mit vereinfachten, moralischen Stilmitteln argumentiert, anstatt mit Logik und Fakten zu argumentieren. "Populismus" ist ein gerne benutzter Begriff, um die emotionale, instrumentalisierende Rhetorik der Rechten zu beschreiben. Dem stimme ich zu. Hier werden Feindbilder geschaffen und einfache Lösungen propagiert. Dasselbe findet allerdings auch immer mehr auf der anderen Seite statt.

Will ich damit das Verhalten von Dickel/Owo in Schutz nehmen? Keinesfalls. Die Beiden kommentieren ein Fußball-Spiel vor zig Tausend Zuschauern. Da ist es einfach nur peinlich, sich wie 3-jährige an den "Itakern" aufzugeilen und sich über Namen lustig zu machen. Ich persönlich finde, dass der BVB hier eine sehr gute Lösung gefunden hat. Die Beiden sollen ruhig mal ihre Denkpause bekommen und sich vllt. mal bei Profis darüber informieren, wie man mit einem gewissen Niveau ein Spiel kommentiert. Vielleicht hilft da ja mal ein 4-wöchiges Praktikum bei DAZN. Nichtsdestotrotz muss man das Ganze nicht in eine Hexenjagd ausufern lassen, weil der gemeine Pöbel seinen Blutdurst stillen und ein "Zeichen setzen" will. Dickel und Owo sind nach wie vor Menschen, die Fehler machen und sich dazu bekannt haben. Da muss man nicht immer wieder und wieder von allen Seiten drauf hauen.

Extreme Ansichten sind nie gut, egal von welcher Seite sie kommen.
Weitere Mitarbeiter des BVB |#100
07.08.2019 - 11:29 Uhr
Zitat von gabr1eL44

Zitat von oger

Das sensible Thema Rassismus bzw. Diskriminierung bedingt aber eben eine solche "Goldwaage". Es tut doch wirklich niemanden weh, eben keine verunglimpfenden Begriffe in seiner Sprache zu verwenden. Die Rechte stärkt eine breite öffentliche Meinung, dass soetwas doch noch gesagt werden darf, denn dann ist es für sie eben ein leichtes die Grenze, was als vollkommen unverfänglich gilt, immer noch ein bisschen weiter zu schieben. Wenn in der öffentlichen Gesellschaft eben empfindlich mit solchen Dingen umgegangen wird, ist es für diese Vertreter eben um ein Vielfaches schwieriger ihr Gedankengut auch an den Mann zu bringen, weil sie wissen, dass sie von allen Seiten sehr kritisch beäugt werden.

Empfindlich damit umgehen? Ich geb dir mal ein paar Beispiele für die heutige Gesellschaft.

In Kanada hat ein Mann, der sich als Frau identifiziert, zahlreiche Frauen verklagt, weil sie sich geweigert haben seinen "Frauenpenis" zu enthaaren, weil sie dies nur bei Frauen durchführen. Daraufhin musste der Laden schließen.

Die amerikanischen Fußballerinnen verklagen die FIFA, weil sie genau so viel Geld verdienen möchten wie die Männer, schließlich leisten sie ja die "gleiche" Arbeit wie diese. In Testspielen verlieren sie dann aber selbst gegen U15-Auswahlmannschaften. Auch beschert die Frauen-WM nur einen Bruchteil der Einnahmen wie eine Männer-WM. Prozentual gesehen verdienen diese bereits jetzt besser. Die Öffentlichkeit befürwortet dies sogar mit Sprechchören. #equal pay

2018 forderte die PETA, dass folgende Sprichwörter nicht mehr benutzt werden sollten, weil sie Veganer verletzen könnten: "Kill two birds with one stone", "Beat a dead horse"...

In Hannover hat man die genderneutrale Sprache eingeführt, welche Perlen wie "Wähler->Wählende", "Rednerpult->Redepult", das Gendersternchen "jede*r Leser*in" hervorgebracht hat.

Der neueste Trend ist, dass Männer in öffentlichen Transporteinrichtungen verboten werden soll, ihre Beine zu spreizen. #manspreading

Und in so ein gesellschaftliches Bild passt dann eben auch, dass ein Owomoyela nun in der Bildzeitung als Rassist landet. In Amerika durften Farbige nicht mal die gleichen Toilette benutzen. Dass man in so einem Zusammenhang überhaupt den Begriff Rassismus in den Mund nimmt ist eine Beleidigung die echten Opfern von Rassismus.

Das hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun, sondern die gesamte Gesellschaft komplett verrückt geworden ist und ***** en das Sagen bekommen haben.


Für die "heutige Gesellschaft" spricht es viel eher, dass ein solcher Beitrag, der nur so vor Halbwahrheiten und völlig unbeteiligten Whataboutismen strotzt auch noch mehrfach als "lesenswert" markiert wird.
Aber gehen wir deine "Argumente" für die "verrückt gewordene Welt" mal Punkt für Punkt durch.

Vorab - was ist der Kontext? Ein User argumentiert das sensibler Umgang mit Rassismus und dementsprechend mit potentiell rassistischer Sprache angebracht ist. Behauptet der User dass Owo und Dickel Rassisten seien? Nein. Er weist daraufhin, dass auch ohne das man ein ausgewachsener Rassist rassistische Sprache verwenden kann und sich hierdurch Menschen angegriffen fühlen können um daraus abzuleiten, dass man in seiner Sprache eben sensibilisiert agieren sollte.

Zitat von gabr1eL44

In Kanada hat ein Mann, der sich als Frau identifiziert, zahlreiche Frauen verklagt, weil sie sich geweigert haben seinen "Frauenpenis" zu enthaaren, weil sie dies nur bei Frauen durchführen. Daraufhin musste der Laden schließen.


Das ist schlichtweg falsch wie du es darstellst. Zunächst mal hat der Transgender nicht "zahlreiche Frauen verklagt". Der Transgender hat eine Beschwere vor dem B.C. Human Rights Tribunal eingereicht - gegen EINEN Salon.

Hierbei handelt es sich NICHT um ein Gericht, folglich auch NICHT um eine Klage. Der BCHRT ist eine Einrichtung, deren Aufgabe es ist Menschenrechts-Beschwerden "zu akzeptieren, untersuchen, vermitteln und beurteilen".
Es ist die Aufgabe dieser Einrichtung JEDE BESCHWERDE zu bearbeiten.
WO ist hier also der Skandal? Dass sich ein Transgender ungerecht behandelt fühlt und deswegen Beschwerde einreicht? Unabhängig wie man zur Beschwerde steht hat der Transgender TROTZDEM das RECHT eine solche Beschwerde einzureichen.
Im Übrigen musste der einzelne Salon NICHT deswegen schließen, dies ist eine dreiste Lüge. In der Zwischenzeit hat der Salon mit einem anderen Salon fusioniert. Der Betrieb geht aber weiter.
Zur Beschwerde des Transgenders gehört übrigens auch der Fall von Beleidigung, da es wohl ausfallende Chatnachrichten durch den Lebenspartner der Salonbetreiberin gegen den Transgender geht.

Zitat von gabr1eL44

Die amerikanischen Fußballerinnen verklagen die FIFA, weil sie genau so viel Geld verdienen möchten wie die Männer, schließlich leisten sie ja die "gleiche" Arbeit wie diese. In Testspielen verlieren sie dann aber selbst gegen U15-Auswahlmannschaften. Auch beschert die Frauen-WM nur einen Bruchteil der Einnahmen wie eine Männer-WM. Prozentual gesehen verdienen diese bereits jetzt besser. Die Öffentlichkeit befürwortet dies sogar mit Sprechchören. #equal pay


Auch hier stellst du den Sachverhalt schlichtweg FALSCH dar. Die US-Frauen verklagen nicht die FIFA, sie verklagen ihren EIGENEN Verband.
Und zwar mit legitimen Grund: Zwar hinkt Frauenfußball international den Männern weit hinterher was Einschaltquoten und damit Werbeeinnahmen betrifft, aber eben in den USA selbst nicht.
In den USA erzielt die Frauen-US-Nationalmannschaft HÖHERE Einschaltquoten als die Männer-Nationalmannschaft. Folglich sind auch die Werbeeinnahmen des Frauenfußballs mindestens gleich, wenn nicht eben höher als die der Männer - trotzdem erhalten die Männer höhere Prämien. Ist das etwa fair?
Dabei ist es übrigens auch völlig irrelevant wie Frauenteams gegen Männerteams abschneiden. Entscheidend für die Bezahlung ist nicht die sportliche Leistungsfähigkeit im Vergleich, sondern wie viel Geld generiert wird. Und da hängt die US-Frauen-NM den Männern eben nicht nach.

Zitat von gabr1eL44

2018 forderte die PETA, dass folgende Sprichwörter nicht mehr benutzt werden sollten, weil sie Veganer verletzen könnten: "Kill two birds with one stone", "Beat a dead horse"...


Auch wieder ungenau. Diese Forderung wurde nicht aufgestellt um "Veganer nicht zu verletzen", sondern um für Tierwohl zu sensibilisieren.
Unabhängig davon wie man dazu steht - es ist eine Forderung eines Vereins, der sich dem Tierwohl verschrieben hat. Nicht mehr; nicht weniger und sicherlich kein Grund zu Empörung.

Zitat von gabr1eL44

In Hannover hat man die genderneutrale Sprache eingeführt, welche Perlen wie "Wähler->Wählende", "Rednerpult->Redepult", das Gendersternchen "jede*r Leser*in" hervorgebracht hat.


Was heißt denn "in Hannover hat man" ? Die Stadtverwaltung hat das für sich selbst eingeführt und "empfiehlt" die Verwendung genderneutraler Sprache. Auch hier: Was ist das Problem? Soll doch die Stadtverwaltung kommunizieren wie sie wollen - was betrifft es dich? NIEMAND in Hannover, der nicht für die Stadtverwaltung arbeitet ist gezwungen genderneutrale Sprache zu verwenden.

Zitat von gabr1eL44

Der neueste Trend ist, dass Männer in öffentlichen Transporteinrichtungen verboten werden soll, ihre Beine zu spreizen. #manspreading


Auch hier: FALSCH
Männern wird nicht "verboten die Beine zu spreizen" - Es wird JEDEM verboten durch gespreizte Beine mehr als einen Sitz zu belegen. Ich würde mal behaupten, dass es eigentlich Common Sense sein sollte in öffentlichen Verkehrsmitteln nur einen Sitz zu belegen und nicht gleich mehrere - dafür sollte kein spezifisches Verbot notwendig sein, ist es aber offensichtlich. Dieses "Verbot" gibt es übrigens bisher nur in Madrid.

Zusammengefasst - geht man mal ein bisschen ins Detail und schaut sich an was hinter diesen "Skandalen" wirklich steckt, fällt auf, dass es keine wirklichen Skandale sind, die Menschheit noch nicht irre geworden ist und nicht "überall nur noch ***** en das Sagen haben".

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