Vormacht der Hauptstädte
24.08.2012 - 20:31 Uhr
25.08.2012 - 00:19 Uhr
Zitat von Tuenn:
Das hängt doch auch mit der deutschen Geschichte zusammen. Hertha BSC kam lange Zeit aus einer geteilten Stadt, aus einer Enklave mitten im "Klassenfeind". Das sind nicht die idealen Vorraussetzungen.
In deiner Aufzählung hast du BFC Dynamo vergessen, immerhin DDR-Rekordmeister. Generell haben ja alle Ostclubs sich nach der Wende sehr schwer getan und viele sind in der Versenkung verschwunden. Dass sich dort ein Spitzenclub draus entwickeln würde war unwahrscheinlich.
Hertha BSC hat ja meines Wissens nach (man möge mich verbessern wenn es nicht stimmt) trotz Einheit vor allem Fans aus dem ehemaligen Westen. Dazu kommt, dass ja auch ein Gutteil der Berliner zugewandert und Fan seines Heimatorts ist.
Mit den ersten beiden Absätzen stimme ich dir zu.
Der BFC-Teil sollte darum ergänzt werden das es sich um den Mielkeclub handelte. Allein deshalb dürfte es wohl, bis auf einige Ausnahmen mit zweifelhafter Gesinnung, der meistgehasste Verein im Grossraum Berlin sein.
Das mit den Herthafans ist so halb richtig. Auf den ehemaligen Ostteil der Stadt bezogen mag es zutreffen. Hertha hat jedoch viele Fans im Brandenburger Umland.
Leider ist man zu Zeiten unseres "Sonnenkönigs" der Großmannssucht verfallen, wollte das gehobene Mittelmaß überspringen und hat den Verein in den Keller gewirtschaftet.
Und trotzdem hat mein irrer Verein einfach etwas besonderes. Nahezu jeder Fussballinteressierte Deutsche hat etwas negatives zu berichten. (Manches stimmt, vieles nicht)
Die olle Hertha ist also zumindest interessant, und eins steht fest......
Wir stehen wieder auf und werden euch irgendwann wieder nerven....wie immer.
Hertha eben.
Das hängt doch auch mit der deutschen Geschichte zusammen. Hertha BSC kam lange Zeit aus einer geteilten Stadt, aus einer Enklave mitten im "Klassenfeind". Das sind nicht die idealen Vorraussetzungen.
In deiner Aufzählung hast du BFC Dynamo vergessen, immerhin DDR-Rekordmeister. Generell haben ja alle Ostclubs sich nach der Wende sehr schwer getan und viele sind in der Versenkung verschwunden. Dass sich dort ein Spitzenclub draus entwickeln würde war unwahrscheinlich.
Hertha BSC hat ja meines Wissens nach (man möge mich verbessern wenn es nicht stimmt) trotz Einheit vor allem Fans aus dem ehemaligen Westen. Dazu kommt, dass ja auch ein Gutteil der Berliner zugewandert und Fan seines Heimatorts ist.
Mit den ersten beiden Absätzen stimme ich dir zu.
Der BFC-Teil sollte darum ergänzt werden das es sich um den Mielkeclub handelte. Allein deshalb dürfte es wohl, bis auf einige Ausnahmen mit zweifelhafter Gesinnung, der meistgehasste Verein im Grossraum Berlin sein.
Das mit den Herthafans ist so halb richtig. Auf den ehemaligen Ostteil der Stadt bezogen mag es zutreffen. Hertha hat jedoch viele Fans im Brandenburger Umland.
Leider ist man zu Zeiten unseres "Sonnenkönigs" der Großmannssucht verfallen, wollte das gehobene Mittelmaß überspringen und hat den Verein in den Keller gewirtschaftet.
Und trotzdem hat mein irrer Verein einfach etwas besonderes. Nahezu jeder Fussballinteressierte Deutsche hat etwas negatives zu berichten. (Manches stimmt, vieles nicht)
Die olle Hertha ist also zumindest interessant, und eins steht fest......
Wir stehen wieder auf und werden euch irgendwann wieder nerven....wie immer.
Hertha eben.
25.08.2012 - 00:44 Uhr
Zitat von Pilleberlin:
Zitat von Tuenn:
Das hängt doch auch mit der deutschen Geschichte zusammen. Hertha BSC kam lange Zeit aus einer geteilten Stadt, aus einer Enklave mitten im "Klassenfeind". Das sind nicht die idealen Vorraussetzungen.
In deiner Aufzählung hast du BFC Dynamo vergessen, immerhin DDR-Rekordmeister. Generell haben ja alle Ostclubs sich nach der Wende sehr schwer getan und viele sind in der Versenkung verschwunden. Dass sich dort ein Spitzenclub draus entwickeln würde war unwahrscheinlich.
Hertha BSC hat ja meines Wissens nach (man möge mich verbessern wenn es nicht stimmt) trotz Einheit vor allem Fans aus dem ehemaligen Westen. Dazu kommt, dass ja auch ein Gutteil der Berliner zugewandert und Fan seines Heimatorts ist.
Mit den ersten beiden Absätzen stimme ich dir zu.
Der BFC-Teil sollte darum ergänzt werden das es sich um den Mielkeclub handelte. Allein deshalb dürfte es wohl, bis auf einige Ausnahmen mit zweifelhafter Gesinnung, der meistgehasste Verein im Grossraum Berlin sein.
Das mit den Herthafans ist so halb richtig. Auf den ehemaligen Ostteil der Stadt bezogen mag es zutreffen. Hertha hat jedoch viele Fans im Brandenburger Umland.
Leider ist man zu Zeiten unseres "Sonnenkönigs" der Großmannssucht verfallen, wollte das gehobene Mittelmaß überspringen und hat den Verein in den Keller gewirtschaftet.
Und trotzdem hat mein irrer Verein einfach etwas besonderes. Nahezu jeder Fussballinteressierte Deutsche hat etwas negatives zu berichten. (Manches stimmt, vieles nicht)
Die olle Hertha ist also zumindest interessant, und eins steht fest......
Wir stehen wieder auf und werden euch irgendwann wieder nerven....wie immer.
Hertha eben.
Du überschätzt Hertha, außerhalb von Berlin und Brandenburg ist das Interesse an der Hertha äußerst mäßig.
Zudem ist Hertha bestimmt nicht im Ansatz der Club der Stadt Berlin, seit der Wende sind ca. 1,7 Millionen Einwohner der Stadt weggezogen und ca. 1,8 Millionen Menschen nach Berlin zugezogen. Die meisten dieser Zugezogenen interessiert die Hertha nicht wirklich, die haben zumeist Bindungen an ihre alten Vereine.
Von daher kann die Hertha nur ihr Image verbessern, wenn sie extrem erfolgreich ist. Mittelmaß wird in Berlin auf Dauer nicht geduldet, von daher bewegt sich die Hertha auf sehr dünnem Eis.
Zitat von Tuenn:
Das hängt doch auch mit der deutschen Geschichte zusammen. Hertha BSC kam lange Zeit aus einer geteilten Stadt, aus einer Enklave mitten im "Klassenfeind". Das sind nicht die idealen Vorraussetzungen.
In deiner Aufzählung hast du BFC Dynamo vergessen, immerhin DDR-Rekordmeister. Generell haben ja alle Ostclubs sich nach der Wende sehr schwer getan und viele sind in der Versenkung verschwunden. Dass sich dort ein Spitzenclub draus entwickeln würde war unwahrscheinlich.
Hertha BSC hat ja meines Wissens nach (man möge mich verbessern wenn es nicht stimmt) trotz Einheit vor allem Fans aus dem ehemaligen Westen. Dazu kommt, dass ja auch ein Gutteil der Berliner zugewandert und Fan seines Heimatorts ist.
Mit den ersten beiden Absätzen stimme ich dir zu.
Der BFC-Teil sollte darum ergänzt werden das es sich um den Mielkeclub handelte. Allein deshalb dürfte es wohl, bis auf einige Ausnahmen mit zweifelhafter Gesinnung, der meistgehasste Verein im Grossraum Berlin sein.
Das mit den Herthafans ist so halb richtig. Auf den ehemaligen Ostteil der Stadt bezogen mag es zutreffen. Hertha hat jedoch viele Fans im Brandenburger Umland.
Leider ist man zu Zeiten unseres "Sonnenkönigs" der Großmannssucht verfallen, wollte das gehobene Mittelmaß überspringen und hat den Verein in den Keller gewirtschaftet.
Und trotzdem hat mein irrer Verein einfach etwas besonderes. Nahezu jeder Fussballinteressierte Deutsche hat etwas negatives zu berichten. (Manches stimmt, vieles nicht)
Die olle Hertha ist also zumindest interessant, und eins steht fest......
Wir stehen wieder auf und werden euch irgendwann wieder nerven....wie immer.
Hertha eben.
Du überschätzt Hertha, außerhalb von Berlin und Brandenburg ist das Interesse an der Hertha äußerst mäßig.
Zudem ist Hertha bestimmt nicht im Ansatz der Club der Stadt Berlin, seit der Wende sind ca. 1,7 Millionen Einwohner der Stadt weggezogen und ca. 1,8 Millionen Menschen nach Berlin zugezogen. Die meisten dieser Zugezogenen interessiert die Hertha nicht wirklich, die haben zumeist Bindungen an ihre alten Vereine.
Von daher kann die Hertha nur ihr Image verbessern, wenn sie extrem erfolgreich ist. Mittelmaß wird in Berlin auf Dauer nicht geduldet, von daher bewegt sich die Hertha auf sehr dünnem Eis.
25.08.2012 - 01:17 Uhr
Zitat
Mittelmaß wird in Berlin auf Dauer nicht geduldet, von daher bewegt sich die Hertha auf sehr dünnem Eis.
Seitdem ich Hertha-Fan bin (und das ist schon echt lange) war es nie anders.
Ich glaube das mit dem dünnen Eis wird auch auf ewig so bleiben.
Für unsere Stadt voller zugereister Yuppies und einstiger Bundeswehrflüchtlinge kann der Verein aber nun wirklich nichts.
Die aktuelle Situation ist aber jahrelanger Nisswirtschaft geschuldet.
War aber schon schlimmer. Ich habe Hertha in der berliner Oberliga spielen sehen und in der 2. Liga vor 1500 Zuschauern.
Dennoch kam man wieder.
Mittelmaß wird in Berlin auf Dauer nicht geduldet, von daher bewegt sich die Hertha auf sehr dünnem Eis.
Seitdem ich Hertha-Fan bin (und das ist schon echt lange) war es nie anders.
Ich glaube das mit dem dünnen Eis wird auch auf ewig so bleiben.
Für unsere Stadt voller zugereister Yuppies und einstiger Bundeswehrflüchtlinge kann der Verein aber nun wirklich nichts.
Die aktuelle Situation ist aber jahrelanger Nisswirtschaft geschuldet.
War aber schon schlimmer. Ich habe Hertha in der berliner Oberliga spielen sehen und in der 2. Liga vor 1500 Zuschauern.
Dennoch kam man wieder.
25.08.2012 - 03:50 Uhr
Zitat von pasodoble:
Hertha BSC ist der einzige Hauptstadtclub, Union ist ein kleiner kultklub aus dem bezirk köpenick, nicht mehr. ähnlich hsv/pauli. Das macht Union aber nicht weniger zu einem Hauptstadtclub. Sicher, er ist nicht der Club auf dem der Fokus schlechthin in Berlin liegt, aber die Fanzugänge haben seitdem Aufstieg in Liga 2 deutlich zugenommen. Von daher, finde ich es falsch - und es irgendwo auch etwas Respektlos - zu sagen, Union wäre kein Hauptstadtclub. Es ist ja mittlerweile und wirklich nicht mehr so, dass Hertha und Union Welten trennen, wie vielleicht noch vor 5-6 Jahren.
Hertha BSC ist der einzige Hauptstadtclub, Union ist ein kleiner kultklub aus dem bezirk köpenick, nicht mehr. ähnlich hsv/pauli. Das macht Union aber nicht weniger zu einem Hauptstadtclub. Sicher, er ist nicht der Club auf dem der Fokus schlechthin in Berlin liegt, aber die Fanzugänge haben seitdem Aufstieg in Liga 2 deutlich zugenommen. Von daher, finde ich es falsch - und es irgendwo auch etwas Respektlos - zu sagen, Union wäre kein Hauptstadtclub. Es ist ja mittlerweile und wirklich nicht mehr so, dass Hertha und Union Welten trennen, wie vielleicht noch vor 5-6 Jahren.
25.08.2012 - 07:02 Uhr
Zitat von La_mia_Inter:
Zitat von pasodoble:
Hertha BSC ist der einzige Hauptstadtclub, Union ist ein kleiner kultklub aus dem bezirk köpenick, nicht mehr. ähnlich hsv/pauli. Das macht Union aber nicht weniger zu einem Hauptstadtclub. Sicher, er ist nicht der Club auf dem der Fokus schlechthin in Berlin liegt, aber die Fanzugänge haben seitdem Aufstieg in Liga 2 deutlich zugenommen. Von daher, finde ich es falsch - und es irgendwo auch etwas Respektlos - zu sagen, Union wäre kein Hauptstadtclub. Es ist ja mittlerweile und wirklich nicht mehr so, dass Hertha und Union Welten trennen, wie vielleicht noch vor 5-6 Jahren.
Union ist kein Hauptstadtclub. Und sie wollen ja auch gar kein Hauptstadtclub sein. Als solcher müsste man sich so vermarkten, dass Fußballlspiele halt eher ein Event sind, um möglichst viele Zuschauer zu gewinnen (was ja meist immer nur geht in dem man Familien etc. in Stadion lockt) und somit einen guten Teil der Bevölkerung der Region hinter sich zu haben.
Union vermarktet sich ja selbst als einen Club, der genau DAS nicht ist. Man ist stolz darauf dieser kleine Nischenclub zu sein, bei dem in erster Linie nur der Fußball zählt, vermeintlich kein Kommerz vorhanden ist und man schön im Fahrwasser der großen und oft unbeliebten Hertha schippern kann.
Union könnte diesen Anspruch an einen Hauptstadtclub gar nicht erfüllen und hat auch gar nicht diese Akzeptanz in der Stadt, um das jemals werden zu können.
Sollte es Hertha BSC iwann, aus welchen Gründen auch immer (z.B. wegen Insolvenz), nicht mehr in der heutigen Form geben und Union somit sportlich der beste Fußballclub aus Berlin sein, wäre die Alternative für fußballinteressierte Berliner wohl eher nicht zu Union zu gehen, sondern halt einfach kein Bundesligafußball in der größten und wichtigsten deutschen Stadt zu schauen.
Zitat von pasodoble:
Hertha BSC ist der einzige Hauptstadtclub, Union ist ein kleiner kultklub aus dem bezirk köpenick, nicht mehr. ähnlich hsv/pauli. Das macht Union aber nicht weniger zu einem Hauptstadtclub. Sicher, er ist nicht der Club auf dem der Fokus schlechthin in Berlin liegt, aber die Fanzugänge haben seitdem Aufstieg in Liga 2 deutlich zugenommen. Von daher, finde ich es falsch - und es irgendwo auch etwas Respektlos - zu sagen, Union wäre kein Hauptstadtclub. Es ist ja mittlerweile und wirklich nicht mehr so, dass Hertha und Union Welten trennen, wie vielleicht noch vor 5-6 Jahren.
Union ist kein Hauptstadtclub. Und sie wollen ja auch gar kein Hauptstadtclub sein. Als solcher müsste man sich so vermarkten, dass Fußballlspiele halt eher ein Event sind, um möglichst viele Zuschauer zu gewinnen (was ja meist immer nur geht in dem man Familien etc. in Stadion lockt) und somit einen guten Teil der Bevölkerung der Region hinter sich zu haben.
Union vermarktet sich ja selbst als einen Club, der genau DAS nicht ist. Man ist stolz darauf dieser kleine Nischenclub zu sein, bei dem in erster Linie nur der Fußball zählt, vermeintlich kein Kommerz vorhanden ist und man schön im Fahrwasser der großen und oft unbeliebten Hertha schippern kann.
Union könnte diesen Anspruch an einen Hauptstadtclub gar nicht erfüllen und hat auch gar nicht diese Akzeptanz in der Stadt, um das jemals werden zu können.
Sollte es Hertha BSC iwann, aus welchen Gründen auch immer (z.B. wegen Insolvenz), nicht mehr in der heutigen Form geben und Union somit sportlich der beste Fußballclub aus Berlin sein, wäre die Alternative für fußballinteressierte Berliner wohl eher nicht zu Union zu gehen, sondern halt einfach kein Bundesligafußball in der größten und wichtigsten deutschen Stadt zu schauen.
25.08.2012 - 07:09 Uhr
Zitat von pasodoble:
Hertha BSC ist der einzige Hauptstadtclub, Union ist ein kleiner kultklub aus dem bezirk köpenick, nicht mehr. ähnlich hsv/pauli.
Zum thema: Ja, eine Hauptstadt sollte eine vormacht haben, in der 1.liga ist ein hauptstadtclub ein muss. allein deshalb wird hertha immer besonders sein und nicht untergehen. im prinzip ist es eine beleidigung wenn dorfvereine wie fürth und hoffenheim in liga 1 spielen, aber keiner aus einer 3,5 millionen stadt. wenn doch die blöde sportliche qualifizierung nicht wär :p
Roms clubs und der psg sind nur im mittelmaß anzusiedeln, beim psg sieht es erst seit dem scheich besser aus. es gewinnt eben nicht die schönste oder größte stadt sondern die mit dem meisten geld.
aber ein hauptstadtclub ist immer interessant für investoren, und nur die können wohl den schlafenden riesen wecken.
und für die spielerfrauen zum shoppen ist die hauptstadt auch schön ;)
fakt ist: hertha muss regelmäßig in den top 5 landen, was ja im letzten jahrzehnt auch gelang. alles andere ist langfristig zu wenig, punkt.
PS: vor der wende war bonn die hauptstadt, und wieviel titel holte der bonner sc in der zeit?
Du wirst dich noch wundern wie ein kleiner Klub aus Köpenick der alten Dame den Rang abläuft.
Hertha wird nicht untergehen, da man einen Hauptstadtklub braucht? Frag mal bei der ehemaligen Nr.1 nach, dem BFC.
Fürth als Dorfverein zu bezeichnen ist nicht so stehen zu lassen.
Shoppen gehen können die Spielerfrauen auch in der 2.Liga. ;)
Ich denke schon, dass Hertha regelmäßig unter die ersten 5 kommen kann, doch wollen die jahrelang in der 2.Liga spielen? Bis die Hertha in der Bundesliga eine entscheidende Rolle spielt, muss sehr viel im Management passieren und das Umfeld vom hohen Ross runter, da viele ein Anspruchsdenken in Berlin haben, bei dem man sich fragt: Wo kommt dieses her!?
Hertha BSC ist der einzige Hauptstadtclub, Union ist ein kleiner kultklub aus dem bezirk köpenick, nicht mehr. ähnlich hsv/pauli.
Zum thema: Ja, eine Hauptstadt sollte eine vormacht haben, in der 1.liga ist ein hauptstadtclub ein muss. allein deshalb wird hertha immer besonders sein und nicht untergehen. im prinzip ist es eine beleidigung wenn dorfvereine wie fürth und hoffenheim in liga 1 spielen, aber keiner aus einer 3,5 millionen stadt. wenn doch die blöde sportliche qualifizierung nicht wär :p
Roms clubs und der psg sind nur im mittelmaß anzusiedeln, beim psg sieht es erst seit dem scheich besser aus. es gewinnt eben nicht die schönste oder größte stadt sondern die mit dem meisten geld.
aber ein hauptstadtclub ist immer interessant für investoren, und nur die können wohl den schlafenden riesen wecken.
und für die spielerfrauen zum shoppen ist die hauptstadt auch schön ;)
fakt ist: hertha muss regelmäßig in den top 5 landen, was ja im letzten jahrzehnt auch gelang. alles andere ist langfristig zu wenig, punkt.
PS: vor der wende war bonn die hauptstadt, und wieviel titel holte der bonner sc in der zeit?
Du wirst dich noch wundern wie ein kleiner Klub aus Köpenick der alten Dame den Rang abläuft.
Hertha wird nicht untergehen, da man einen Hauptstadtklub braucht? Frag mal bei der ehemaligen Nr.1 nach, dem BFC.
Fürth als Dorfverein zu bezeichnen ist nicht so stehen zu lassen.
Shoppen gehen können die Spielerfrauen auch in der 2.Liga. ;)
Ich denke schon, dass Hertha regelmäßig unter die ersten 5 kommen kann, doch wollen die jahrelang in der 2.Liga spielen? Bis die Hertha in der Bundesliga eine entscheidende Rolle spielt, muss sehr viel im Management passieren und das Umfeld vom hohen Ross runter, da viele ein Anspruchsdenken in Berlin haben, bei dem man sich fragt: Wo kommt dieses her!?
25.08.2012 - 11:53 Uhr
Erstmal gibt es andere Länder, in denen es genauso ist, z.B. Frankreich (wen interessiert schon PSG?), Schottland, Belgien, Türkei und nicht zu vergessen auch Brasilien (Brasilia ist die Hauptstadt, aber Rio und Sao Paulo sind die Fußballmetropolen).
Dass die Hauptstadtklubs in Deutschland keine größere Rolle spielen liegt u.a. daran, dass Deutschland ein föderalistischer Stadt ist und sich nicht, wie z.B. in England oder Argentinien alles auf London bzw. Buenos Aires konzentriert. Es gibt in Deutschland also viele große, wirtschaftlich bedeutende Städte und nicht nur ein oder zwei.
Dass die Hauptstadtklubs in Deutschland keine größere Rolle spielen liegt u.a. daran, dass Deutschland ein föderalistischer Stadt ist und sich nicht, wie z.B. in England oder Argentinien alles auf London bzw. Buenos Aires konzentriert. Es gibt in Deutschland also viele große, wirtschaftlich bedeutende Städte und nicht nur ein oder zwei.
25.08.2012 - 12:30 Uhr
Vormacht ist vielleicht nicht der passende Begriff. Aber es fällt schon auf, dass die Hauptstadt im Fußball in Deutschland keien wirkliche Rolle spielt. In Italien, Frankreich etc. sind die Hauptstadtklubs zwar keine Serienmeister, aber immer oben dabei. Paris war auch in der jüngeren Vergangenheit mal Meister und hat Pokale gewonnen. Nur die deutsche Hauptstadt ist quasi inexistent, wenns um hochklassigen Fußball geht. Titel müssen nicht der Maßstab sein, aber nicht mal in der oberen Tabellenhälfte der höchsten Spielklasse aufzutauchen, ist exklusiv in Deutschland.
25.08.2012 - 17:31 Uhr
Zitat von Spur1990:
Nur die deutsche Hauptstadt ist quasi inexistent, wenns um hochklassigen Fußball geht. Titel müssen nicht der Maßstab sein, aber nicht mal in der oberen Tabellenhälfte der höchsten Spielklasse aufzutauchen, ist exklusiv in Deutschland.
Nö, exklusiv ist es auch in Deutschland nicht.
Hertha BSC hat seit dem Aufstieg 96/97 insgesamt 14 Jahre in der 1. Bundesliga gespielt. In diesen 14 Jahren stand man 8 Mal am Saisonende im obersten Tabellendrittel (also unter den ersten 6) und konnte sich in 9 Jahren auf der internationalen Bühne (1x CL, 8x Uefa-Cup/EL) präsentieren.
War halt leider alles von Dieter Hoeneß auf Pump, mit Geldern die uns jetzt fehlen, finanziert und so kam der folgenreiche und nicht sonderlich überraschende Absturz.
Und auch Paris SG hat ja nicht nur Titel in den letzten Jahren gesammelt. Die standen ja auch das eine oder andere Mal vor dem drohenden Abstieg, bis sie nun einen spendablen Investor gefunden haben.
Nur die deutsche Hauptstadt ist quasi inexistent, wenns um hochklassigen Fußball geht. Titel müssen nicht der Maßstab sein, aber nicht mal in der oberen Tabellenhälfte der höchsten Spielklasse aufzutauchen, ist exklusiv in Deutschland.
Nö, exklusiv ist es auch in Deutschland nicht.
Hertha BSC hat seit dem Aufstieg 96/97 insgesamt 14 Jahre in der 1. Bundesliga gespielt. In diesen 14 Jahren stand man 8 Mal am Saisonende im obersten Tabellendrittel (also unter den ersten 6) und konnte sich in 9 Jahren auf der internationalen Bühne (1x CL, 8x Uefa-Cup/EL) präsentieren.
War halt leider alles von Dieter Hoeneß auf Pump, mit Geldern die uns jetzt fehlen, finanziert und so kam der folgenreiche und nicht sonderlich überraschende Absturz.
Und auch Paris SG hat ja nicht nur Titel in den letzten Jahren gesammelt. Die standen ja auch das eine oder andere Mal vor dem drohenden Abstieg, bis sie nun einen spendablen Investor gefunden haben.
25.08.2012 - 18:03 Uhr
Zitat von Herthaner26:
Zitat von Spur1990:
Nur die deutsche Hauptstadt ist quasi inexistent, wenns um hochklassigen Fußball geht. Titel müssen nicht der Maßstab sein, aber nicht mal in der oberen Tabellenhälfte der höchsten Spielklasse aufzutauchen, ist exklusiv in Deutschland.
Nö, exklusiv ist es auch in Deutschland nicht.
Zumal Bonn bis 1990 Hauptstadt und bis 1999 Regierungssitz war. Die haben es gerade mal ein Jahr auf Liga 2 gebracht.
Ich glaube, dass Berlin in 20 Jahren entschuldet und wieder in der oberen Tabellenhälfte zu finden ist. Für mich ist das ganze hier nur gerade ein Modethema durch den erneuten Hertha-Abstieg.
Zitat von Spur1990:
Nur die deutsche Hauptstadt ist quasi inexistent, wenns um hochklassigen Fußball geht. Titel müssen nicht der Maßstab sein, aber nicht mal in der oberen Tabellenhälfte der höchsten Spielklasse aufzutauchen, ist exklusiv in Deutschland.
Nö, exklusiv ist es auch in Deutschland nicht.
Zumal Bonn bis 1990 Hauptstadt und bis 1999 Regierungssitz war. Die haben es gerade mal ein Jahr auf Liga 2 gebracht.
Ich glaube, dass Berlin in 20 Jahren entschuldet und wieder in der oberen Tabellenhälfte zu finden ist. Für mich ist das ganze hier nur gerade ein Modethema durch den erneuten Hertha-Abstieg.
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