VfB Lübeck
31.10.2011 - 15:51 Uhr
11.01.2012 - 14:47 Uhr
Zitat von Gardinenfenster:
Aber es doch bereits bewiesen, bzw. von fast allen Seiten (Turnierleitung, St. Pauli, Polizei) bestätigt worden, dass die Ausschreitungen IN der Halle vom VfB Lübeck ausgingen. Wenn man die als sehr links bekannte USP mit nationalsozialistischen Gesängen und einem (versuchten?) Bannerdiebstahl provoziert, muss man damit rechnen. Das macht die Gegenwehr der St. Pauli-Ultras nicht besser.
Wenn ich das richtig sehe, weist du fast die ganze Schuld ab, tust so wie die Bild und wälzt alles auf den St. Pauli ab, das ist so aber nicht richtig, auch wenn die letzten Endes größte Gewalt vom St.Pauli-Anhang kam (nach Provokationen). Schönreden will ich nicht, beide Fangruppen haben das Turnier "gesprengt", der VfB ist zu gleichen Teilen "schuld", wie alle anderen Beteiligten auch. Und ihren "Tatendrang" habe beide Fangruppen auch in naher Vergangenheit gezeigt (St. Pauli in Rostock, der VfB im SHFV-Pokalfinale).
Ich weise nicht die ganze Schuld ab, das stimmt nicht. Aber es ist auch nicht bewiesen, dass die Krawalle vomn Lübeckern ausging, es gab auch Berichte darüber, dass bereits vor dem Bannerklau Pauli-Fans versuchten, in den Lübecker Sektor zu gelangen.
Ich kann mich nur wiederholen, die Lübecker hatten einen schlechten Auftritt und sind sicherlich keine Unschuldslämmer, aber sie sind mit Sicherheit nicht dafür verwantwortlich, wie sich Polizei und Pauli-Fans verhalten haben. Schmähgesänge und Bannerklau sind nicht gerade unüblich (auch in Kiel nicht), sähen die Reaktionen darauf immer so aus, würde es jedes Wochenende mehrere hundert Verletzte in Deutschland geben.
Aber es doch bereits bewiesen, bzw. von fast allen Seiten (Turnierleitung, St. Pauli, Polizei) bestätigt worden, dass die Ausschreitungen IN der Halle vom VfB Lübeck ausgingen. Wenn man die als sehr links bekannte USP mit nationalsozialistischen Gesängen und einem (versuchten?) Bannerdiebstahl provoziert, muss man damit rechnen. Das macht die Gegenwehr der St. Pauli-Ultras nicht besser.
Wenn ich das richtig sehe, weist du fast die ganze Schuld ab, tust so wie die Bild und wälzt alles auf den St. Pauli ab, das ist so aber nicht richtig, auch wenn die letzten Endes größte Gewalt vom St.Pauli-Anhang kam (nach Provokationen). Schönreden will ich nicht, beide Fangruppen haben das Turnier "gesprengt", der VfB ist zu gleichen Teilen "schuld", wie alle anderen Beteiligten auch. Und ihren "Tatendrang" habe beide Fangruppen auch in naher Vergangenheit gezeigt (St. Pauli in Rostock, der VfB im SHFV-Pokalfinale).
Ich weise nicht die ganze Schuld ab, das stimmt nicht. Aber es ist auch nicht bewiesen, dass die Krawalle vomn Lübeckern ausging, es gab auch Berichte darüber, dass bereits vor dem Bannerklau Pauli-Fans versuchten, in den Lübecker Sektor zu gelangen.
Ich kann mich nur wiederholen, die Lübecker hatten einen schlechten Auftritt und sind sicherlich keine Unschuldslämmer, aber sie sind mit Sicherheit nicht dafür verwantwortlich, wie sich Polizei und Pauli-Fans verhalten haben. Schmähgesänge und Bannerklau sind nicht gerade unüblich (auch in Kiel nicht), sähen die Reaktionen darauf immer so aus, würde es jedes Wochenende mehrere hundert Verletzte in Deutschland geben.
11.01.2012 - 14:51 Uhr
Hab's geändert, siehe oben. ;)
Gibt es bereits eine Presseerklärung von Seiten des VfB? Wenn nicht, ist diese in den kommenden tagen zu erwarten?
Edit: Zum Bannerklau.
Ich denke jedoch, dass es ein Unterschied ist, ob man der USP (nach meinen Informationen wurde deren Banner entwendet bzw. sollte entwendet werden) oder den lustigen Ultra-Freunden Bad Bramstedt ihren Banner klaut. Vor allem wenn vorher rechtsextreme Schmähgesänge gegen einen politisch seeeehr linken Verein angestimmt werden, der auch in Vergangenheit aufgefallen ist.
Mein Problem an der ganzen Sache ist, dass St. Pauli und Lübeck hier deutlich schlechter wegkommen, als Vereine aus der Bundesliga, die "größere" Ausschreitungen zu verbuchen haben.
Gibt es bereits eine Presseerklärung von Seiten des VfB? Wenn nicht, ist diese in den kommenden tagen zu erwarten?
Edit: Zum Bannerklau.
Ich denke jedoch, dass es ein Unterschied ist, ob man der USP (nach meinen Informationen wurde deren Banner entwendet bzw. sollte entwendet werden) oder den lustigen Ultra-Freunden Bad Bramstedt ihren Banner klaut. Vor allem wenn vorher rechtsextreme Schmähgesänge gegen einen politisch seeeehr linken Verein angestimmt werden, der auch in Vergangenheit aufgefallen ist.
Mein Problem an der ganzen Sache ist, dass St. Pauli und Lübeck hier deutlich schlechter wegkommen, als Vereine aus der Bundesliga, die "größere" Ausschreitungen zu verbuchen haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gardinenfenster am 11.01.2012 um 14:55 Uhr bearbeitet
11.01.2012 - 15:06 Uhr
Das Problem an der Sache ist, dass es in der Winterpause passiert ist und nicht von anderen sportlichen Ereignissen aus der Presse verdrängt werden kann, da ist so etwas ein gefundenes Fressen für die Öffentlichkeit.
Was mich stört sind die vielen Politiker, die diese Sache für sich nutzen und versuchen von sich reden zu machen und dabei zur Schau stellen, dass sie keine Ahnung haben, und damit den Verein teilweise extrem schlecht darstehen lassen.
Was man da teilweise lesen musste, war unter aller Sau, völlig überflüssig und einfach falsch, aber leider sind solche Aussagen meinungsbildend für die breite Masse.
Was mich stört sind die vielen Politiker, die diese Sache für sich nutzen und versuchen von sich reden zu machen und dabei zur Schau stellen, dass sie keine Ahnung haben, und damit den Verein teilweise extrem schlecht darstehen lassen.
Was man da teilweise lesen musste, war unter aller Sau, völlig überflüssig und einfach falsch, aber leider sind solche Aussagen meinungsbildend für die breite Masse.
11.01.2012 - 15:17 Uhr
Das ist ja nichts neues, war ja auch schon vor der Winterpause so. Die jeweilige Presse wettert gegen die Vereine, wirft mit Übertreibungen um sich, die Politiker labern was das Zeug hält, um im ahnungslosen Volk Wähler zu gewinnen. "Oh, der/die ist aber toll, er/sie will etwas gegen die Hooligans in Deutschland unternehmen." Die Entwicklung zeigt deutlich nach unten, nicht die der Fangewalt, die gab es auch vorher schon, sondern die der Medien und der Öffentlichkeit. Aber ich merke, ich drifte zu sehr ins politische ab und das gehört hier nicht hin.
Hoffen wir einfach, dass es bei den Hallenmasters friedlich bleibt (davon gehe ich ganz fest aus), da sind die Lübecker wahrscheinlich eh nicht vor Ort. Auch das Derby an der Lohmühle, sowie das Spiel gegen St. Pauli II an selber Stelle bleibt hoffentlich von den ***** en verschont.
Hoffen wir einfach, dass es bei den Hallenmasters friedlich bleibt (davon gehe ich ganz fest aus), da sind die Lübecker wahrscheinlich eh nicht vor Ort. Auch das Derby an der Lohmühle, sowie das Spiel gegen St. Pauli II an selber Stelle bleibt hoffentlich von den ***** en verschont.
11.01.2012 - 23:12 Uhr
Zitat von 1919Luebeck:
Die Gewalt beim Schweinske-Cup ging wohl vom Pauli-Anhang aus.
http://www.ndr.de/sport/fussball/schweinskecup215.html
lese doch einfach mal was abseits des mainstreams, z.b.;
http://www.publikative.org/2012/01/11/dahin-wo-es-weh-tut/
tiocfáidh ár lá!
ps: neuste meldung aus hh, selbst die polizei rudert mit der schuldzuweisung mittlerweile zurück (irgendwie habe die mittlerweile angst, dass rauskommt, dass sie für das meiste chaos gesorgt haben).
psps: wenn hier leute als beweis für marzipanstädtische unschuld das argument "keine verhaftungen" bringen, übersehen sie bewusst die "blindheit" der ordungshüter auf dem rechten auge.
Die Gewalt beim Schweinske-Cup ging wohl vom Pauli-Anhang aus.
http://www.ndr.de/sport/fussball/schweinskecup215.html
lese doch einfach mal was abseits des mainstreams, z.b.;
http://www.publikative.org/2012/01/11/dahin-wo-es-weh-tut/
tiocfáidh ár lá!
ps: neuste meldung aus hh, selbst die polizei rudert mit der schuldzuweisung mittlerweile zurück (irgendwie habe die mittlerweile angst, dass rauskommt, dass sie für das meiste chaos gesorgt haben).
psps: wenn hier leute als beweis für marzipanstädtische unschuld das argument "keine verhaftungen" bringen, übersehen sie bewusst die "blindheit" der ordungshüter auf dem rechten auge.
12.01.2012 - 08:57 Uhr
Zitat von Stoertebembel:
Zitat von 1919Luebeck:
Die Gewalt beim Schweinske-Cup ging wohl vom Pauli-Anhang aus.
http://www.ndr.de/sport/fussball/schweinskecup215.html
lese doch einfach mal was abseits des mainstreams, z.b.;
http://www.publikative.org/2012/01/11/dahin-wo-es-weh-tut/
tiocfáidh ár lá!
ps: neuste meldung aus hh, selbst die polizei rudert mit der schuldzuweisung mittlerweile zurück (irgendwie habe die mittlerweile angst, dass rauskommt, dass sie für das meiste chaos gesorgt haben).
psps: wenn hier leute als beweis für marzipanstädtische unschuld das argument "keine verhaftungen" bringen, übersehen sie bewusst die "blindheit" der ordungshüter auf dem rechten auge.
Und was soll das nun, außer wieder neues Öl ins Feuer zu gießen?
Abseits des Mainstreams wirst du bestimmt noch ganz andere (vor allem politischerseits) Berichte finden. Das bedeutet also, dass sich jeder seine Meinung raussuchen kann.
Genauso verhält es sich m.M.n. auch mit den Vorfällen! Je nachdem auf welcher Seite man sich befand, bzw, welche Grundeinstellung man prinzipiell zu dem Thema hatte oder hat verteidigt man nun "seine" Seite. Dabei findet man folgerichtig immer Argumente und Beispiele, wieso das Verhalten beteiligter anderer Parteien viel schlimmer waren als das der "eigenen" Partei!
Ich jedenfalls (auch m.M.n. weder kurzsichtig , noch einfältig, noch zu wenig über objektive Aufklärung bemüht!) empfinde es als "falsche Meinungsmache", wenn man hier haltlose Behauptungen aufstellt, wie "Blindheit auf dem rechten Auge"!
Wichtig ist aus meiner Sicht, dass an diesem Tag Menschen, Familien, Kinder berechtigt Angst hatten, weil hier Gewaltbereitschaft und poltische Meinungsmache auf einer öffentlichen Bühne demonstriert werden musste. Und beides hat m.M.n. nichts mit Sport zu tun. Und egal wie man nun politisch dazu steht ist es völlig zweckfrei von außen das Verhalten einer Partei irgendwie erklären oder beurteilen zu wollen.
Wichtig ist nun, dass sich die beteiligten Parteien und weitere, für den Gesamtprozeß wichtige Parteien zusammen setzen und ein Konzept ausarbeiten, der oben angesprochenen Gewaltbereitschaft und politischen Meinungsmache entgegenzutreten!
Zitat von 1919Luebeck:
Die Gewalt beim Schweinske-Cup ging wohl vom Pauli-Anhang aus.
http://www.ndr.de/sport/fussball/schweinskecup215.html
lese doch einfach mal was abseits des mainstreams, z.b.;
http://www.publikative.org/2012/01/11/dahin-wo-es-weh-tut/
tiocfáidh ár lá!
ps: neuste meldung aus hh, selbst die polizei rudert mit der schuldzuweisung mittlerweile zurück (irgendwie habe die mittlerweile angst, dass rauskommt, dass sie für das meiste chaos gesorgt haben).
psps: wenn hier leute als beweis für marzipanstädtische unschuld das argument "keine verhaftungen" bringen, übersehen sie bewusst die "blindheit" der ordungshüter auf dem rechten auge.
Und was soll das nun, außer wieder neues Öl ins Feuer zu gießen?
Abseits des Mainstreams wirst du bestimmt noch ganz andere (vor allem politischerseits) Berichte finden. Das bedeutet also, dass sich jeder seine Meinung raussuchen kann.
Genauso verhält es sich m.M.n. auch mit den Vorfällen! Je nachdem auf welcher Seite man sich befand, bzw, welche Grundeinstellung man prinzipiell zu dem Thema hatte oder hat verteidigt man nun "seine" Seite. Dabei findet man folgerichtig immer Argumente und Beispiele, wieso das Verhalten beteiligter anderer Parteien viel schlimmer waren als das der "eigenen" Partei!
Ich jedenfalls (auch m.M.n. weder kurzsichtig , noch einfältig, noch zu wenig über objektive Aufklärung bemüht!) empfinde es als "falsche Meinungsmache", wenn man hier haltlose Behauptungen aufstellt, wie "Blindheit auf dem rechten Auge"!
Wichtig ist aus meiner Sicht, dass an diesem Tag Menschen, Familien, Kinder berechtigt Angst hatten, weil hier Gewaltbereitschaft und poltische Meinungsmache auf einer öffentlichen Bühne demonstriert werden musste. Und beides hat m.M.n. nichts mit Sport zu tun. Und egal wie man nun politisch dazu steht ist es völlig zweckfrei von außen das Verhalten einer Partei irgendwie erklären oder beurteilen zu wollen.
Wichtig ist nun, dass sich die beteiligten Parteien und weitere, für den Gesamtprozeß wichtige Parteien zusammen setzen und ein Konzept ausarbeiten, der oben angesprochenen Gewaltbereitschaft und politischen Meinungsmache entgegenzutreten!
13.01.2012 - 01:10 Uhr
Zitat von Stoertebembel:
Zitat von 1919Luebeck:
Die Gewalt beim Schweinske-Cup ging wohl vom Pauli-Anhang aus.
http://www.ndr.de/sport/fussball/schweinskecup215.html
psps: wenn hier leute als beweis für marzipanstädtische unschuld das argument "keine verhaftungen" bringen, übersehen sie bewusst die "blindheit" der ordungshüter auf dem rechten auge.
Jeder von uns verabscheut rassistische Fans und rechte Sprüche beim Fussball. Bedenklich finde ich aber auch linke Fans die unter dem Deckmantel der Zivilcourage immer öfter Gewalt gegen gegnerische Fans udn Unbeteiligte rechtfertigen.
Was wäre eigentlich passiert, wenn die Paulifans nicht auf die diskriminierenden Sprüche mit Gewalt reagieren, und statt dessen die Polizei auf die rechten Parolen hingewiesen hätten. Sollte die Polizei trotz Beschwerden nichts dagegen unternehmen, hätte man das ganze immer noch mit Handyvideos und Bildern an die Presse und zur Anzeige bringen können.
Möglicherweise, wären durch dieses Verhalten keine Unbeteiligten verletzt worden, und man hätte beweisen können ob die Polizei ihren Job macht (indem sie die rechten Sprücheklopfer festnagelt) oder eben nicht.
Zitat von 1919Luebeck:
Die Gewalt beim Schweinske-Cup ging wohl vom Pauli-Anhang aus.
http://www.ndr.de/sport/fussball/schweinskecup215.html
psps: wenn hier leute als beweis für marzipanstädtische unschuld das argument "keine verhaftungen" bringen, übersehen sie bewusst die "blindheit" der ordungshüter auf dem rechten auge.
Jeder von uns verabscheut rassistische Fans und rechte Sprüche beim Fussball. Bedenklich finde ich aber auch linke Fans die unter dem Deckmantel der Zivilcourage immer öfter Gewalt gegen gegnerische Fans udn Unbeteiligte rechtfertigen.
Was wäre eigentlich passiert, wenn die Paulifans nicht auf die diskriminierenden Sprüche mit Gewalt reagieren, und statt dessen die Polizei auf die rechten Parolen hingewiesen hätten. Sollte die Polizei trotz Beschwerden nichts dagegen unternehmen, hätte man das ganze immer noch mit Handyvideos und Bildern an die Presse und zur Anzeige bringen können.
Möglicherweise, wären durch dieses Verhalten keine Unbeteiligten verletzt worden, und man hätte beweisen können ob die Polizei ihren Job macht (indem sie die rechten Sprücheklopfer festnagelt) oder eben nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kieler am 13.01.2012 um 01:15 Uhr bearbeitet
13.01.2012 - 09:36 Uhr
Stellungsnahme vom Fankreis:
Zitat
Schweinske-Cup 2012 – der Fankreis VfB Lübeck nimmt Stellung
Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 14:30 Uhr Fankreis VfB Lübeck
Der vergangene Freitag in der Alsterdorfer Sporthalle liegt uns allen noch schwer im Magen, die Geschehnisse des Abends lassen sich nicht so einfach verdauen. Abseits des medialen Rummels, der mitunter gegensätzlichen Aussagen und Schuldzuweisungen verschiedener Beteiligter und abseits unsachlicher Stellungnahmen einiger Beteiligter, hat der Fankreis VfB Lübeck die letzten Tage dazu genutzt, die Ereignisse auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse umfassend aufzuarbeiten.
Im Ergebnis müssen wir leider feststellen, dass es von Teilen des Lübecker Anhangs zu massiven Verfehlungen gekommen ist. Ob und in welchem Umfang auch andere Beteiligte sich Verfehlungen geleistet haben bzw. Fehleinschätzungen unterlegen waren, möchten wir an dieser Stelle nicht beleuchten, sondern uns nur auf die eigenen Verfehlungen des eigenen Anhangs beschränken.
Diese Verfehlungen torpedieren all das, wofür wir uns einsetzen und wofür wir seit Jahren arbeiten. Im Ergebnis sind Ereignisse wie dieses "Wasser auf die Mühlen" sowohl derjenigen, die dem Verein grundsätzlich ablehnend gegenüberstehen, als auch derjenigen, die immer schärfere Sicherheitsmaßnahmen bei Fußballspielen fordern. Leider werfen uns derartige Ereignisse auf unserem Weg immer wieder ein großes Stück zurück, dennoch lassen wir uns davon nicht unterkriegen bzw. von unserem Weg abbringen!
Der Fankreis VfB Lübeck distanziert sich ausdrücklich von Personen, die unter dem Deckmantel des VfB Lübeck Gewalt ausüben und Sportveranstaltungen dazu missbrauchen, ihre Interessen an einer gewalttätigen Auseinandersetzung auszuleben. Diese Personen schaden mit ihrem Handeln massiv sowohl dem Verein, als auch der Fanszene.
Wir appellieren an alle Beteiligten (Veranstalter, Vereine und Polizei), sich sachlich und dem Umstand angemessen der lückenlosen Aufarbeitung und Aufklärung der traurigen Geschehnisse des letzten Freitags zu widmen und auf einseitige, reißerische und unsachliche Kommentare bzw. Stellungnahmen zu verzichten.
Fankreis VfB Lübeck
- der Vorstand -
Zitat
Schweinske-Cup 2012 – der Fankreis VfB Lübeck nimmt Stellung
Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 14:30 Uhr Fankreis VfB Lübeck
Der vergangene Freitag in der Alsterdorfer Sporthalle liegt uns allen noch schwer im Magen, die Geschehnisse des Abends lassen sich nicht so einfach verdauen. Abseits des medialen Rummels, der mitunter gegensätzlichen Aussagen und Schuldzuweisungen verschiedener Beteiligter und abseits unsachlicher Stellungnahmen einiger Beteiligter, hat der Fankreis VfB Lübeck die letzten Tage dazu genutzt, die Ereignisse auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse umfassend aufzuarbeiten.
Im Ergebnis müssen wir leider feststellen, dass es von Teilen des Lübecker Anhangs zu massiven Verfehlungen gekommen ist. Ob und in welchem Umfang auch andere Beteiligte sich Verfehlungen geleistet haben bzw. Fehleinschätzungen unterlegen waren, möchten wir an dieser Stelle nicht beleuchten, sondern uns nur auf die eigenen Verfehlungen des eigenen Anhangs beschränken.
Diese Verfehlungen torpedieren all das, wofür wir uns einsetzen und wofür wir seit Jahren arbeiten. Im Ergebnis sind Ereignisse wie dieses "Wasser auf die Mühlen" sowohl derjenigen, die dem Verein grundsätzlich ablehnend gegenüberstehen, als auch derjenigen, die immer schärfere Sicherheitsmaßnahmen bei Fußballspielen fordern. Leider werfen uns derartige Ereignisse auf unserem Weg immer wieder ein großes Stück zurück, dennoch lassen wir uns davon nicht unterkriegen bzw. von unserem Weg abbringen!
Der Fankreis VfB Lübeck distanziert sich ausdrücklich von Personen, die unter dem Deckmantel des VfB Lübeck Gewalt ausüben und Sportveranstaltungen dazu missbrauchen, ihre Interessen an einer gewalttätigen Auseinandersetzung auszuleben. Diese Personen schaden mit ihrem Handeln massiv sowohl dem Verein, als auch der Fanszene.
Wir appellieren an alle Beteiligten (Veranstalter, Vereine und Polizei), sich sachlich und dem Umstand angemessen der lückenlosen Aufarbeitung und Aufklärung der traurigen Geschehnisse des letzten Freitags zu widmen und auf einseitige, reißerische und unsachliche Kommentare bzw. Stellungnahmen zu verzichten.
Fankreis VfB Lübeck
- der Vorstand -
13.01.2012 - 23:41 Uhr
Zitat Borsodi:
...Kann ich so überhaupt nicht nachvollziehen.
Aus Lübeck wurde niemand festgenommen, aber auch, weil die Polizei mit den St. Pauli-Fans beschäftigt war, dass Lübecker verwickelt waren, sieht man auf Bildern und Videos.
Aber ansonsten hat sich in den letzten ein bis zwei Tagen deutlich herauskristallisiert, dass bis auf einige Lübecker die Gewalt und Zerstörung von den St. Pauli-Fans ausging, was zu den verheerenden Folgen fürs Turnier geführt hat....
Verstehe Dich überhaupt nicht , vor allem weil ich Deine Beiträge immer sehr geschätzt habe, darüberhinaus warst Du regelmäßig mit logischen Argumenten am Start. Was Du auf meinen Beitrag schreibst, ist nur mit grünweißer Brille zu erklären. Völliger Käse. Die Fans wollen in Verbindung mit dem Verein nach Aufarbeitung der Vorkommnisse jetzt ein Sicherheitsteam aufstellen. Gut das da jetzt was nachhaltig passiert ! Es ist doch völlig unstrittig, das der VfB von einigen Kriminellen, welchen es nicht um Fussball geht, zum wiederholten Male einen Schaden auf zig Jahre erlitten hat. Das die Pauli Fans auch auf Gewalt aus sind und für Zerstörung gesorgt haben, ist doch auch in Hamburg bis auf den einen Stadtteil jedem klar. Deine wilden Meinungen sind genau mein Thema, der VfB ist leider bei den Auswärtigen - ich meine es so wirklich, aber bitte genau lesen - ein Verein, dessen Anhang seit mindestens dreizig Jahren für regionale Angst "sorgen soll" und Schrecken verbreiten "soll" - die letzten Jahre hat sich es sich leider durch die Medien potenziert, obwohl nur ein Bruchteil des Anhangs wirklich nur auf Krawall aus ist, wie auch bei jedem anderen ambionierten Verein in einer etwas größeren Stadt - gut über den Bruchteil kann man diskutieren. Und nicht vergessen, durch den Popanz der Polizei der letzten Jahren mit den Riesen Aufgeboten, deren Agressivität, und was man dort schon alles erleben durfte, gibt es ein konstantes Hochschaukeln von allen Seiten. In den Achtzigern mit den richtigen Old-School Hauereien mit HSV,Dortmund,Köln, Schalke, etc. war alles genauso im Verhältnis, wahrscheinlich sogar noch intensiver. Und jeder, der glaubt, das man diesen Bruchteil durchwas auch immer in der Zukunft verhindern kann, verrennt sich, es sei denn wir spielen in leeren Stadien und sperren um das Stadion alle personalisierten Gewalttäter um 50 km aus. Und dann die besonderen Spiele, gegen Kiel, gegen Pauli, oder vielleicht hoffentlich mal wieder gegen Braunschweig oder die Osna Nasen. Das ist Pfeffer für immer drin. Ich erinnere mich immer gerne an ein Video vor kurzem, ich glaube Köln gegen Gladbach: Fahrende Fans-Buse, die von umstehenden hunderten Fans mit Leuchtraketen vom Feinsten bekriegt wurden, wenn die Pauli-Fans nach Rostock einfahren, gibt es glaube ich keinen Rostocker in der Stadt, der keinen Mittelfinger gegen die Piraten zeigt,...
...Kann ich so überhaupt nicht nachvollziehen.
Aus Lübeck wurde niemand festgenommen, aber auch, weil die Polizei mit den St. Pauli-Fans beschäftigt war, dass Lübecker verwickelt waren, sieht man auf Bildern und Videos.
Aber ansonsten hat sich in den letzten ein bis zwei Tagen deutlich herauskristallisiert, dass bis auf einige Lübecker die Gewalt und Zerstörung von den St. Pauli-Fans ausging, was zu den verheerenden Folgen fürs Turnier geführt hat....
Verstehe Dich überhaupt nicht , vor allem weil ich Deine Beiträge immer sehr geschätzt habe, darüberhinaus warst Du regelmäßig mit logischen Argumenten am Start. Was Du auf meinen Beitrag schreibst, ist nur mit grünweißer Brille zu erklären. Völliger Käse. Die Fans wollen in Verbindung mit dem Verein nach Aufarbeitung der Vorkommnisse jetzt ein Sicherheitsteam aufstellen. Gut das da jetzt was nachhaltig passiert ! Es ist doch völlig unstrittig, das der VfB von einigen Kriminellen, welchen es nicht um Fussball geht, zum wiederholten Male einen Schaden auf zig Jahre erlitten hat. Das die Pauli Fans auch auf Gewalt aus sind und für Zerstörung gesorgt haben, ist doch auch in Hamburg bis auf den einen Stadtteil jedem klar. Deine wilden Meinungen sind genau mein Thema, der VfB ist leider bei den Auswärtigen - ich meine es so wirklich, aber bitte genau lesen - ein Verein, dessen Anhang seit mindestens dreizig Jahren für regionale Angst "sorgen soll" und Schrecken verbreiten "soll" - die letzten Jahre hat sich es sich leider durch die Medien potenziert, obwohl nur ein Bruchteil des Anhangs wirklich nur auf Krawall aus ist, wie auch bei jedem anderen ambionierten Verein in einer etwas größeren Stadt - gut über den Bruchteil kann man diskutieren. Und nicht vergessen, durch den Popanz der Polizei der letzten Jahren mit den Riesen Aufgeboten, deren Agressivität, und was man dort schon alles erleben durfte, gibt es ein konstantes Hochschaukeln von allen Seiten. In den Achtzigern mit den richtigen Old-School Hauereien mit HSV,Dortmund,Köln, Schalke, etc. war alles genauso im Verhältnis, wahrscheinlich sogar noch intensiver. Und jeder, der glaubt, das man diesen Bruchteil durchwas auch immer in der Zukunft verhindern kann, verrennt sich, es sei denn wir spielen in leeren Stadien und sperren um das Stadion alle personalisierten Gewalttäter um 50 km aus. Und dann die besonderen Spiele, gegen Kiel, gegen Pauli, oder vielleicht hoffentlich mal wieder gegen Braunschweig oder die Osna Nasen. Das ist Pfeffer für immer drin. Ich erinnere mich immer gerne an ein Video vor kurzem, ich glaube Köln gegen Gladbach: Fahrende Fans-Buse, die von umstehenden hunderten Fans mit Leuchtraketen vom Feinsten bekriegt wurden, wenn die Pauli-Fans nach Rostock einfahren, gibt es glaube ich keinen Rostocker in der Stadt, der keinen Mittelfinger gegen die Piraten zeigt,...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gremlin1a am 14.01.2012 um 00:06 Uhr bearbeitet
14.01.2012 - 05:16 Uhr
Zitat
Offener Brief der Regionalliga-Mannschaft
14.01.2012 von Florian Möller
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
liebe Fußballfreundinnen und -freunde,
die zurückliegenden Ereignisse des vergangen Freitag in der Alsterdorfer Sporthalle haben in der Öffentlichkeit hohe Wellen geschlagen. Die Reaktionen reichen von Schuldzuweisungen über Abneigung bis hin zu Fassungslosigkeit und Bedauern. Uns als Turnierteilnehmer geht es nicht anders. Auch wir können es nicht fassen, dass solch gewaltsamen Ausschreitungen unseren Sport zerstören. Es ist äußerst bedauerlich, dass ein traditionsreiches Hallenturnier wie der Schweinske-Cup auf Grund von Ausschreitungen abgebrochen werden musste.
Es steht außer Frage, dass Emotionen und Leidenschaft sowohl auf dem Platz, als auch auf den Rängen zu einem Fußballerlebnis im Stadion oder beim „Budenzauber“ dazugehören. Bei aller Sympathie und Fankultur, ist es nicht zu tolerieren, wenn Einzelne deutlich über die Stränge schlagen und den Fußball als Bühne für ihre persönlichen Kleinkriege missbrauchen. Bei aller Aggressivität und Emotion, muss sich alles in einem vernünftigen sozialen Rahmen bewegen. Fairness und Respekt dem Gegner auf dem Platz und den gegnerischen Fans auf der Tribüne gegenüber sind ein hohes Gut, dass es zu erhalten gilt. Wir versuchen durch unser Verhalten auf und neben dem Platz ein gutes Vorbild für unsere Fans und besonders für die jungen Generationen zu sein, um auch in Zukunft ein friedliches Miteinander im Stadion erleben zu können.
Um noch einmal konkret auf die Vorkommnisse des vergangenen Freitags einzugehen, werden wir hier keinerlei Schuldzuweisungen äußern. Vielmehr ist uns daran gelegen, unser Bedauern gegenüber den unschuldig Geschädigten, hier besonders den Familien und Kindern, zum Ausdruck zu bringen.
Des Weiteren möchten wir uns beim Veranstalter des Schweinske-Cup für die Einladung zum Turnier bedanken und bedauern sehr, dass es auf Grund der Ausschreitungen zum Turnierabbruch kommen musste. Wir hoffen, dass es nach einer detaillierten Aufarbeitung der Ereignisse und einem harten Durchgreifen der zuständigen Gremien und Behörden nicht zu einer Einstellung des Schweinske-Cup kommen wird.
Wir haben uns für einen Offenen Brief entschieden, um uns auf das Schärfste von gewalttätigen Auseinandersetzungen, die den Sport als Bühne missbrauchen, zu distanzieren. Wir betrachten und akzeptieren diese Gruppierungen nicht als Fans unserer Sportart. Wir verzichten auf Ihre scheinheilige Unterstützung!
Wir wollen immer und überall ein friedliches und respektvolles Miteinander, besonders auf unserer Lohmühle bei unserem VfB!!!
Wir hoffen, dass uns unsere wahren Fans, trotz dieser Vorkommnisse, erhalten bleiben und weiter zu den Spielen auf der Lohmühle kommen und uns unterstützen werden.
In diesem Sinne: Bis bald auf der Lohmühle,
die 1. Mannschaft des VfB Lübeck
http://www.vfb-luebeck.de/newsarticle/items/offener-brief-der-regionalliga-mannschaft.html
Offener Brief der Regionalliga-Mannschaft
14.01.2012 von Florian Möller
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
liebe Fußballfreundinnen und -freunde,
die zurückliegenden Ereignisse des vergangen Freitag in der Alsterdorfer Sporthalle haben in der Öffentlichkeit hohe Wellen geschlagen. Die Reaktionen reichen von Schuldzuweisungen über Abneigung bis hin zu Fassungslosigkeit und Bedauern. Uns als Turnierteilnehmer geht es nicht anders. Auch wir können es nicht fassen, dass solch gewaltsamen Ausschreitungen unseren Sport zerstören. Es ist äußerst bedauerlich, dass ein traditionsreiches Hallenturnier wie der Schweinske-Cup auf Grund von Ausschreitungen abgebrochen werden musste.
Es steht außer Frage, dass Emotionen und Leidenschaft sowohl auf dem Platz, als auch auf den Rängen zu einem Fußballerlebnis im Stadion oder beim „Budenzauber“ dazugehören. Bei aller Sympathie und Fankultur, ist es nicht zu tolerieren, wenn Einzelne deutlich über die Stränge schlagen und den Fußball als Bühne für ihre persönlichen Kleinkriege missbrauchen. Bei aller Aggressivität und Emotion, muss sich alles in einem vernünftigen sozialen Rahmen bewegen. Fairness und Respekt dem Gegner auf dem Platz und den gegnerischen Fans auf der Tribüne gegenüber sind ein hohes Gut, dass es zu erhalten gilt. Wir versuchen durch unser Verhalten auf und neben dem Platz ein gutes Vorbild für unsere Fans und besonders für die jungen Generationen zu sein, um auch in Zukunft ein friedliches Miteinander im Stadion erleben zu können.
Um noch einmal konkret auf die Vorkommnisse des vergangenen Freitags einzugehen, werden wir hier keinerlei Schuldzuweisungen äußern. Vielmehr ist uns daran gelegen, unser Bedauern gegenüber den unschuldig Geschädigten, hier besonders den Familien und Kindern, zum Ausdruck zu bringen.
Des Weiteren möchten wir uns beim Veranstalter des Schweinske-Cup für die Einladung zum Turnier bedanken und bedauern sehr, dass es auf Grund der Ausschreitungen zum Turnierabbruch kommen musste. Wir hoffen, dass es nach einer detaillierten Aufarbeitung der Ereignisse und einem harten Durchgreifen der zuständigen Gremien und Behörden nicht zu einer Einstellung des Schweinske-Cup kommen wird.
Wir haben uns für einen Offenen Brief entschieden, um uns auf das Schärfste von gewalttätigen Auseinandersetzungen, die den Sport als Bühne missbrauchen, zu distanzieren. Wir betrachten und akzeptieren diese Gruppierungen nicht als Fans unserer Sportart. Wir verzichten auf Ihre scheinheilige Unterstützung!
Wir wollen immer und überall ein friedliches und respektvolles Miteinander, besonders auf unserer Lohmühle bei unserem VfB!!!
Wir hoffen, dass uns unsere wahren Fans, trotz dieser Vorkommnisse, erhalten bleiben und weiter zu den Spielen auf der Lohmühle kommen und uns unterstützen werden.
In diesem Sinne: Bis bald auf der Lohmühle,
die 1. Mannschaft des VfB Lübeck
http://www.vfb-luebeck.de/newsarticle/items/offener-brief-der-regionalliga-mannschaft.html
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