1.FC Union Berlin 1.FC Union Berlin
deadline-day banner

Union in den Medien

01.07.2008 - 14:38 Uhr
Union in den Medien |#461
03.02.2022 - 19:45 Uhr
Zitat von uchterjung
Sportdirektor Marcel Schäfer vom VfL Wolfsburg hat den Transfer von Max Kruse verteidigt und den Wert des Rückkehrers für den Abstiegskampf betont. „Wenn Max Kruse keinen Erfolgshunger mehr hätte, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das einfachste gewesen“, sagte Schäfer der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte: „Denn diese sportlich schwierige Situation, die jetzt auf ihn zukommt, ist eine Herausforderung, und die nimmt er an.“


Diese Aussage ist wohl der Gipfel der Respektlosigkeit.
Also sind das mögliche Erreichen eines Pokalfinales und der internationalen Tabellenplätze keine Herausforderung, für die man Erfolgshunger braucht?
Da ist der Kampf um den Klassenerhalt schon ein ganz anderes Kaliber, nicht wahr Herr Schäfer?augen-zuhalten

•     •     •

Einmal Unioner, immer Unioner!
Vorsicht, ick wurde mal verwarnt..
Union in den Medien |#462
03.02.2022 - 19:57 Uhr
Zitat von unioner55
Zitat von uchterjung

Sportdirektor Marcel Schäfer vom VfL Wolfsburg hat den Transfer von Max Kruse verteidigt und den Wert des Rückkehrers für den Abstiegskampf betont. „Wenn Max Kruse keinen Erfolgshunger mehr hätte, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das einfachste gewesen“, sagte Schäfer der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte: „Denn diese sportlich schwierige Situation, die jetzt auf ihn zukommt, ist eine Herausforderung, und die nimmt er an.“


Diese Aussage ist wohl der Gipfel der Respektlosigkeit.
Also sind das mögliche Erreichen eines Pokalfinales und der internationalen Tabellenplätze keine Herausforderung, für die man Erfolgshunger braucht?
Da ist der Kampf um den Klassenerhalt schon ein ganz anderes Kaliber, nicht wahr Herr Schäfer?augen-zuhalten


Also bevor wir jetzt das Kriegsbeil ausgraben, ist es vielleicht wichtig, dass wir dieses Zitat in den Kontext setzen. Vielleicht kann ein Wolfsburger ja mehr dazu sagen? Ich finde im originalen dpa-Artikel keine weitere Äußerung außer dieses direkte Zitat. Ich kann mir zwar vorstellen, dass Schäfer damit eher die sportliche Herausforderung unterstreichen möchte, etwas sehr schwieriges anzunehmen statt auf einer vorhandenen Erfolgswelle zu bleiben, aber als reine Aussage ist dies schon gegenüber Union sehr despektierlich und vor allem sehr arrogant und surreal Union als erfolgreichere Mannschaft und Wolfsburg als den "Underdog" zu bezeichnen.
Wie sieht man das bei Wolfsburg @Frisbee ? Kannst du das vielleicht für uns nochmal einordnen?
Union in den Medien |#463
03.02.2022 - 20:17 Uhr
Zitat von billy_diao
Zitat von unioner55

Zitat von uchterjung

Sportdirektor Marcel Schäfer vom VfL Wolfsburg hat den Transfer von Max Kruse verteidigt und den Wert des Rückkehrers für den Abstiegskampf betont. „Wenn Max Kruse keinen Erfolgshunger mehr hätte, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das einfachste gewesen“, sagte Schäfer der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte: „Denn diese sportlich schwierige Situation, die jetzt auf ihn zukommt, ist eine Herausforderung, und die nimmt er an.“


Diese Aussage ist wohl der Gipfel der Respektlosigkeit.
Also sind das mögliche Erreichen eines Pokalfinales und der internationalen Tabellenplätze keine Herausforderung, für die man Erfolgshunger braucht?
Da ist der Kampf um den Klassenerhalt schon ein ganz anderes Kaliber, nicht wahr Herr Schäfer?augen-zuhalten


Also bevor wir jetzt das Kriegsbeil ausgraben, ist es vielleicht wichtig, dass wir dieses Zitat in den Kontext setzen. Vielleicht kann ein Wolfsburger ja mehr dazu sagen? Ich finde im originalen dpa-Artikel keine weitere Äußerung außer dieses direkte Zitat. Ich kann mir zwar vorstellen, dass Schäfer damit eher die sportliche Herausforderung unterstreichen möchte, etwas sehr schwieriges anzunehmen statt auf einer vorhandenen Erfolgswelle zu bleiben, aber als reine Aussage ist dies schon gegenüber Union sehr despektierlich und vor allem sehr arrogant und surreal Union als erfolgreichere Mannschaft und Wolfsburg als den "Underdog" zu bezeichnen.
Wie sieht man das bei Wolfsburg @Frisbee ? Kannst du das vielleicht für uns nochmal einordnen?

Die Überschrift klingt ziemlich despektierlich, ja, aber im Artikel selbst versteht man doch eigentlich recht schnell, was Schäfer ausdrücken will:

„Wenn Max Kruse keinen Erfolgshunger mehr hätte, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das einfachste gewesen“, sagte Schäfer der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte: „Denn diese sportlich schwierige Situation, die jetzt auf ihn zukommt, ist eine Herausforderung, und die nimmt er an.“

Und das kann man so unterschreiben. Natürlich haben wir trotzdem auch Ambitionen, aber wir stehen lange nicht in so einer brenzligen Phase, wie es bei Wolfsburg der Fall ist. Er muss sofort funktionieren in einer harmlosen, formschwachen Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft. Bei uns hingegen wäre er in einem eingespielten System als Starspieler gesetzt. Das ist sicherlich leichter als beim kriselnden Team aus Wolfsburg. Wenn es bei uns am Ende „nur“ Platz 8 gewesen wäre mit Kruse, hätte ihm niemand den Kopf abgerissen. Wenn Wolfsburg hingegen absteigt, dürfte das anders aussehen.

Klar, es ist schon ungeschickt ausgedrückt und generell hatte der Wechsel nicht wirklich etwas mit „Erfolgshunger“, sondern eher mit „Gehaltshunger“ (Zwinkernd) zu tun, aber wirklich respektlos finde ich die Aussage jetzt nicht.

•     •     •

EISERN!
Union in den Medien |#464
03.02.2022 - 20:24 Uhr
Zitat von Eiserner-Wolf
Zitat von billy_diao

Zitat von unioner55

Zitat von uchterjung

Sportdirektor Marcel Schäfer vom VfL Wolfsburg hat den Transfer von Max Kruse verteidigt und den Wert des Rückkehrers für den Abstiegskampf betont. „Wenn Max Kruse keinen Erfolgshunger mehr hätte, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das einfachste gewesen“, sagte Schäfer der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte: „Denn diese sportlich schwierige Situation, die jetzt auf ihn zukommt, ist eine Herausforderung, und die nimmt er an.“


Diese Aussage ist wohl der Gipfel der Respektlosigkeit.
Also sind das mögliche Erreichen eines Pokalfinales und der internationalen Tabellenplätze keine Herausforderung, für die man Erfolgshunger braucht?
Da ist der Kampf um den Klassenerhalt schon ein ganz anderes Kaliber, nicht wahr Herr Schäfer?augen-zuhalten


Also bevor wir jetzt das Kriegsbeil ausgraben, ist es vielleicht wichtig, dass wir dieses Zitat in den Kontext setzen. Vielleicht kann ein Wolfsburger ja mehr dazu sagen? Ich finde im originalen dpa-Artikel keine weitere Äußerung außer dieses direkte Zitat. Ich kann mir zwar vorstellen, dass Schäfer damit eher die sportliche Herausforderung unterstreichen möchte, etwas sehr schwieriges anzunehmen statt auf einer vorhandenen Erfolgswelle zu bleiben, aber als reine Aussage ist dies schon gegenüber Union sehr despektierlich und vor allem sehr arrogant und surreal Union als erfolgreichere Mannschaft und Wolfsburg als den "Underdog" zu bezeichnen.
Wie sieht man das bei Wolfsburg @Frisbee ? Kannst du das vielleicht für uns nochmal einordnen?

Die Überschrift klingt ziemlich despektierlich, ja, aber im Artikel selbst versteht man doch eigentlich recht schnell, was Schäfer ausdrücken will:

„Wenn Max Kruse keinen Erfolgshunger mehr hätte, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das einfachste gewesen“, sagte Schäfer der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte: „Denn diese sportlich schwierige Situation, die jetzt auf ihn zukommt, ist eine Herausforderung, und die nimmt er an.“

Und das kann man so unterschreiben. Natürlich haben wir trotzdem auch Ambitionen, aber wir stehen lange nicht in so einer brenzligen Phase, wie es bei Wolfsburg der Fall ist. Er muss sofort funktionieren in einer harmlosen, formschwachen Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft. Bei uns hingegen wäre er in einem eingespielten System als Starspieler gesetzt. Das ist sicherlich leichter als beim kriselnden Team aus Wolfsburg. Wenn es bei uns am Ende „nur“ Platz 8 gewesen wäre mit Kruse, hätte ihm niemand den Kopf abgerissen. Wenn Wolfsburg hingegen absteigt, dürfte das anders aussehen.

Klar, es ist schon ungeschickt ausgedrückt und generell hatte der Wechsel nicht wirklich etwas mit „Erfolgshunger“, sondern eher mit „Gehaltshunger“ (Zwinkernd) zu tun, aber wirklich respektlos finde ich die Aussage jetzt nicht.


Ich stimme dir zu, dass WENN man es so deutet und interpretiert, es Sinn ergibt. Aber so ist es eben nicht ausgedrückt und die Wortwahl lässt durchaus eine andere Interpretation zu.

„Wenn Max Kruse keinen Erfolgshunger mehr hätte, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das einfachste gewesen“ impliziert halt, dass Union im Niemandsland und für den Verein unbedeutenden Sphären unterwegs wäre, wo man keinen Erfolgshunger hätte oder nicht durch Erfolgshunger dorthin gekommen ist um einzigartige Geschichte zu schreiben. Ein Verbleib bei Union ist in diesem Zitat gleichstellt mit fehlendem Erfolgshunger - auch wenn er es im zweiten Satz auf eine andere Ebene setzt und den Kontext auf Bequemlichkeit und Einfachheit legt. Aber dann hätte er sich in der Quintessenz der ersten Hypothese anders ausdrücken müssen.

"Wenn Max Kruse keine sportliche Herausforderung mehr sucht, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das Einfachste gewesen." wäre in diesem der Satz, den Schäfer ausdrücken wollte - hat er aber nicht. Er hat sich bewusst für "Erfolgshunger" entschieden und damit den Unioner Kontext auf sportliche Bedeutungslosigkeit gesetzt, während er die Wolfsburger Situation als besonderen sportlichen Anreiz hervorheben wollte, was aber einfach nicht stimmt. Es ist die größere Herausforderung, den kriselnden VfL wieder aus dem absoluten Tabellenkeller herauszuholen, als dass mit einer etablierten Mannschaft eine Überraschungsgeschichte fortzusetzen, das stimmt. Aber zu unterstellen, dass man bei Union keinen Erfolgshunger hätte, ist schlicht falsch und auch provokant ausgedrückt.
Union in den Medien |#465
03.02.2022 - 22:01 Uhr
Zitat von billy_diao
Wie sieht man das bei Wolfsburg @Frisbee ? Kannst du das vielleicht für uns nochmal einordnen?


Bin nicht Marcel Schäfers Pressesprecher. zwinker

Vielleicht solltest du das weniger emotional bewerten. Gibt genauso die Aussagen von Kruse die ich befremdlich finde ...

Ich empfände selbst 2 Mio EUR zu viel für einen Spieler der beim VfL aufgrund von Leistungs- und Verhaltensgründen bereits vom Hof gejagt wurdet. Somit ist Union in meinen Augen bereits eindeutiger Sieger dieses Transfers, genießt das und schmunzelt über solche Aussagen. Glückwunsch nochmal von meiner Seite für diesen Transfer ...

•     •     •

VfL: Per aspera ad astra
Union in den Medien |#466
03.02.2022 - 22:21 Uhr
Irgendwie kocht die Fanseele nach dem Kruseabgang dich sehr. Dabei hat er sehr ehrlich und klar gesagt, dass es ihm um den langfristigen und sehr hoch dotierten Vertrag in Wolfsburg geht. Das muss man ihm zu Gute halten. Die große Mehrheit nicht nur der Unionfans versteht seinen Schritt unter sportlichen Gesichtspunkten nicht. Und diese beiden Aspekte sorgen dann sicher dafür, dass Herr Schäfer dass für seinen neuen Arbeitgeber und dessen Umfeld entsprechend zurechtrückt. Und in genau diesem Kontext sehe ich seine Aussage und habe genau deshalb gar kein Problem damit.
cool
Union in den Medien |#467
03.02.2022 - 23:16 Uhr
Zitat von billy_diao
Zitat von Eiserner-Wolf

Zitat von billy_diao

Zitat von unioner55

Zitat von uchterjung

Sportdirektor Marcel Schäfer vom VfL Wolfsburg hat den Transfer von Max Kruse verteidigt und den Wert des Rückkehrers für den Abstiegskampf betont. „Wenn Max Kruse keinen Erfolgshunger mehr hätte, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das einfachste gewesen“, sagte Schäfer der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte: „Denn diese sportlich schwierige Situation, die jetzt auf ihn zukommt, ist eine Herausforderung, und die nimmt er an.“


Diese Aussage ist wohl der Gipfel der Respektlosigkeit.
Also sind das mögliche Erreichen eines Pokalfinales und der internationalen Tabellenplätze keine Herausforderung, für die man Erfolgshunger braucht?
Da ist der Kampf um den Klassenerhalt schon ein ganz anderes Kaliber, nicht wahr Herr Schäfer?augen-zuhalten


Also bevor wir jetzt das Kriegsbeil ausgraben, ist es vielleicht wichtig, dass wir dieses Zitat in den Kontext setzen. Vielleicht kann ein Wolfsburger ja mehr dazu sagen? Ich finde im originalen dpa-Artikel keine weitere Äußerung außer dieses direkte Zitat. Ich kann mir zwar vorstellen, dass Schäfer damit eher die sportliche Herausforderung unterstreichen möchte, etwas sehr schwieriges anzunehmen statt auf einer vorhandenen Erfolgswelle zu bleiben, aber als reine Aussage ist dies schon gegenüber Union sehr despektierlich und vor allem sehr arrogant und surreal Union als erfolgreichere Mannschaft und Wolfsburg als den "Underdog" zu bezeichnen.
Wie sieht man das bei Wolfsburg @Frisbee ? Kannst du das vielleicht für uns nochmal einordnen?

Die Überschrift klingt ziemlich despektierlich, ja, aber im Artikel selbst versteht man doch eigentlich recht schnell, was Schäfer ausdrücken will:

„Wenn Max Kruse keinen Erfolgshunger mehr hätte, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das einfachste gewesen“, sagte Schäfer der Deutschen Presse-Agentur und ergänzte: „Denn diese sportlich schwierige Situation, die jetzt auf ihn zukommt, ist eine Herausforderung, und die nimmt er an.“

Und das kann man so unterschreiben. Natürlich haben wir trotzdem auch Ambitionen, aber wir stehen lange nicht in so einer brenzligen Phase, wie es bei Wolfsburg der Fall ist. Er muss sofort funktionieren in einer harmlosen, formschwachen Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft. Bei uns hingegen wäre er in einem eingespielten System als Starspieler gesetzt. Das ist sicherlich leichter als beim kriselnden Team aus Wolfsburg. Wenn es bei uns am Ende „nur“ Platz 8 gewesen wäre mit Kruse, hätte ihm niemand den Kopf abgerissen. Wenn Wolfsburg hingegen absteigt, dürfte das anders aussehen.

Klar, es ist schon ungeschickt ausgedrückt und generell hatte der Wechsel nicht wirklich etwas mit „Erfolgshunger“, sondern eher mit „Gehaltshunger“ (Zwinkernd) zu tun, aber wirklich respektlos finde ich die Aussage jetzt nicht.


Ich stimme dir zu, dass WENN man es so deutet und interpretiert, es Sinn ergibt. Aber so ist es eben nicht ausgedrückt und die Wortwahl lässt durchaus eine andere Interpretation zu.

„Wenn Max Kruse keinen Erfolgshunger mehr hätte, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das einfachste gewesen“ impliziert halt, dass Union im Niemandsland und für den Verein unbedeutenden Sphären unterwegs wäre, wo man keinen Erfolgshunger hätte oder nicht durch Erfolgshunger dorthin gekommen ist um einzigartige Geschichte zu schreiben. Ein Verbleib bei Union ist in diesem Zitat gleichstellt mit fehlendem Erfolgshunger - auch wenn er es im zweiten Satz auf eine andere Ebene setzt und den Kontext auf Bequemlichkeit und Einfachheit legt. Aber dann hätte er sich in der Quintessenz der ersten Hypothese anders ausdrücken müssen.

"Wenn Max Kruse keine sportliche Herausforderung mehr sucht, wäre er in Berlin geblieben. Das wäre doch für ihn das Einfachste gewesen." wäre in diesem der Satz, den Schäfer ausdrücken wollte - hat er aber nicht. Er hat sich bewusst für "Erfolgshunger" entschieden und damit den Unioner Kontext auf sportliche Bedeutungslosigkeit gesetzt, während er die Wolfsburger Situation als besonderen sportlichen Anreiz hervorheben wollte, was aber einfach nicht stimmt. Es ist die größere Herausforderung, den kriselnden VfL wieder aus dem absoluten Tabellenkeller herauszuholen, als dass mit einer etablierten Mannschaft eine Überraschungsgeschichte fortzusetzen, das stimmt. Aber zu unterstellen, dass man bei Union keinen Erfolgshunger hätte, ist schlicht falsch und auch provokant ausgedrückt.


Ich glaube nicht, dass Schäfer ausdrücken wollte, bei Union hätte man keinen Erfolgshunger. So dumm ist der Mann nicht, einen Konkurrenten pauschal abzuwerten, der gerade sportliche Lichtjahre von uns entfernt ist. Gehe da voll mit @Eiserner-Wolf mit, denn haargenau die gleiche Diskussion führen wir gerade in der Newsabteilung unter dem Artikel.

Ich mus gestehen, wenn ich Schäfers Zitat als Ganzes lese, dann ist das eher ein nonverbales Lob an Union. Kruse, und nur Kruse persönlich, hätte es bei euch verdammt schön haben können für sein Karriereende. Die eiserne Wohlfühlzone tauscht er aber jetzt für viel Geld ein, bewegt sich also in ein Terrain, das ihm ganz schön auf die Nerven gehen könnte. Versauen wird ihm ein etwaiger Abstieg das Kerriereende so oder so nicht, denn wir sind ihm so egal wie jeder andere Club bisher, der ihn bezahlt. Das war einfach ungut ausgedrückt, weil sich seine Aussage so auf eine kurze Schlagzeile reduzieren lässt, die bei euch und allen anderen Fussballfans verständlicherweise nicht gut ankommt. Intendiert war das so aber auf keinen Fall, dafür lege ich meine Hand ins virtuelle Feuer.

•     •     •

"Trier trauert, Trier leidet, Trier resigniert aber nicht!"

OB Wolfram Leibe, 02. Dezember 2020
Union in den Medien |#468
06.02.2022 - 14:47 Uhr
Journalisten haben auch eine Verantwortung ggü. den Menschen, über die sie schreiben. Dieser Verantwortung werden manche leider nicht gerecht. Günter Klein vom "Merkur" schrieb gestern vom Augsburger Spiel aus über seinen Twitter-Account: "Dominique Heintz buckelt heute erstmals für Union Berlin." Das ist für mich schier unfasslich, wie man einen Menschen aufgrund äußerlicher Merkmale öffentlich so Bloßstellen kann. Ich hoffe, dass der Spieler und der Verein sich hier entschieden zur Wehr setzen, denn hier ist nicht nur die Grenze des guten Geschmacks überschritten worden.
Union in den Medien |#469
06.02.2022 - 15:21 Uhr
Zitat von fcu-ws

Journalisten haben auch eine Verantwortung ggü. den Menschen, über die sie schreiben. Dieser Verantwortung werden manche leider nicht gerecht. Günter Klein vom "Merkur" schrieb gestern vom Augsburger Spiel aus über seinen Twitter-Account: "Dominique Heintz buckelt heute erstmals für Union Berlin." Das ist für mich schier unfasslich, wie man einen Menschen aufgrund äußerlicher Merkmale öffentlich so Bloßstellen kann. Ich hoffe, dass der Spieler und der Verein sich hier entschieden zur Wehr setzen, denn hier ist nicht nur die Grenze des guten Geschmacks überschritten worden.

Günter Klein schreibt auch von „Schwurbel-Union“ und uns als „Naziverein“. Der Mann hat offensichtlich eine starke Antipathie gegen uns, aber sich so als Chefreporter Sport des Münchner Merkurs zu äußern, ist schon arg bedenklich.

Trotzdem musste ich bei der Geschichte um Heintz jetzt auch etwas schmunzeln. Nicht, weil sie lustig ist. Sondern weil in dem Buch von Christoph Biermann auch eine Geschichte vorkommt, in dem der Freiburger Manager nach unserem Heimsieg 2018 gegen den SCF vor Wut tobt, weil sich unsere Fans wohl unaufhörlich über „Buckel-Heintz“ lustig gemacht hätten. Und ich meine, selbst hier im Forum schon mal diesen arg unliebsamen Spitznamen gelesen zu haben, nachdem der Spieler im Kaderplanungsthread vorgeschlagen wurde. Klar, es ist ein Unterschied, ob ein Journalist das schreibt (jedoch auch „nur“ auf Twitter) oder einzelne Fans eines Klubs, aber es zeigt etwas die Schnelllebigkeit und teilweise auch die Doppelmoral im Fußball.

•     •     •

EISERN!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eiserner-Wolf am 06.02.2022 um 15:22 Uhr bearbeitet
Union in den Medien |#470
06.02.2022 - 16:14 Uhr
Zitat von fcu-ws
Journalisten haben auch eine Verantwortung ggü. den Menschen, über die sie schreiben. Dieser Verantwortung werden manche leider nicht gerecht. Günter Klein vom "Merkur" schrieb gestern vom Augsburger Spiel aus über seinen Twitter-Account: "Dominique Heintz buckelt heute erstmals für Union Berlin." Das ist für mich schier unfasslich, wie man einen Menschen aufgrund äußerlicher Merkmale öffentlich so Bloßstellen kann. Ich hoffe, dass der Spieler und der Verein sich hier entschieden zur Wehr setzen, denn hier ist nicht nur die Grenze des guten Geschmacks überschritten worden.

Um auf dem gleichen Niveau zu bleiben: Vielleicht hatte der Mann schon einen gezwitschert?

•     •     •

Einmal Unioner, immer Unioner!
Vorsicht, ick wurde mal verwarnt..
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.